Wie erwartet gibt es am nächsten Tag ein ausgiebiges Mittagessen mit dem Schlossherren, der es sich nicht nehmen lässt, sie auf seinem Schloss persönlich willkommen zu heißen. Die beiden Herrn lassen es sich schmecken, da sich der Fürstbischof an der Auswahl der Speisen nicht hat lumpen lassen. „Jetzt bin ich aber satt!", meint Friedrich und leckt sich den letzten Rest Schokoladenpudding aus dem Mundwinkel. „Ich auch!", stimmt Wolfgang ihm zu. „Es freut mich, wenn es euch geschmeckt hat", erwidert Franz Ludwig. „Ich würde euch gerne noch länger Unterkunft gewähren, aber mir ist zu Ohren gekommen, ihr müsst schon wieder aufbrechen?" „Ja richtig. Wir wollen am nächsten Morgen in Ilmenau sein und können deswegen nicht länger bleiben. Wir wissen Ihre Gastfreundschaft dennoch sehr zu schätzen." „Ihr seid immer gern gesehene Gäste auf meinem Schloss und wäre ist mir eine Ehre, euch bald wieder begrüßen zu dürfen!"

Nachdem sie ihre Sachen gepackt haben, nehmen sie noch Abschied vom Schlossherren und machen sich auf den Weg Richtung Ilmenau. Nachts schlafen sie so gut es geht in der Kutsche. Bei Sonnenaufgang erreichen sie das kleine Städtchen Ilmenau, das eine ganz besondere Bedeutung für Wolfgang hat. „Was fasziniert dich eigentlich so an dieser Stadt?", fragt Friedrich neugierig. „Ich kann es gar nicht genau beschreiben. Es ist einfach die Landschaft und diese spezielle Atmosphäre hier, die mich so in den Bann zieht..."

Kurze Zeit später erreichen sie das Gasthaus „Zur Schortemühle", wo sie essen werden. „Wir haben noch ein bisschen Zeit, bis es etwas zu Mittag gibt. Ich würde dir gerne meinen Lieblingsplatz zeigen, Friedrich. Oder hast du etwa schon Hunger?" „Gott bewahre, nein. Ich habe ja in der Würzburger Residenz nicht schon genug gegessen. Außerdem würde ich gerne deinen Lieblingsplatz sehen." „Also gut. Dann komm mit", fordert Wolfgang Friedrich auf.

Eine Weile gehen sie beide stumm nebeneinander, wobei jeder seinen eigenen Gedanken nachgeht. Allmählich stehen die Bäume immer dichter und gehen in einen Wald über. „Ist es noch weit?", will Friedrich wissen. „Nein, wir sind gleich da", antwortet der Ältere. „Nur noch bis zum Ende dieses Hügels, dann hast du es geschafft." „Na das will ich aber auch hoffen!" „Jetzt sei nicht so faul! Außerdem werde ich dich nicht enttäuschen."

Oben angekommen bietet sich den beiden ein fantastisches Bild. Sie blicken hinunter auf die Ilm, die sich idyllisch durch die Landschaft schlängelt. Links und rechts davon ist unberührte Natur, hauptsächlich Nadelwald und ein paar kahle Laubbäume. Auf dem Fluss wabern noch feine Nebelschwaden. „Hab ich dir zu viel versprochen, Friedrich?" „Nein, es ist wirklich wunderschön!" „Das ist das Besondere an diesem Ort. Man bekommt je nach Tages- und Jahreszeit einen anderen Ausblick zu sehen und jeder davon hat an sich etwas Magisches."

Ohne Vorwarnung zieht Wolfgang den Jüngeren zu sich heran und küsst ihn intensiv. „Du willst doch nicht etwa hier...?", fragt Friedrich, als er wieder sprechen kann. „Wieso denn nicht? Schau mal. Das Gras hier ist ganz weich!" Zur Demonstration zieht Wolfgang den anderen an den Schultern nach unten bis sie beide am Boden liegen. „Du hast recht! Es ist angenehmer als gedacht. Ich habe es noch nie in der freien Natur getan. Aber hier stört uns wenigstens keiner." „Eben. Hier ist doch der perfekte Ort!", flüstert der Ältere Friedrich ins Ohr und legt seine Hand in dessen Schritt, was ihn aufstöhnen lässt. „Ach Wolfgang. Was soll ich nur ohne dich tun? Ich werde dich so vermissen!" „Schhhh...", zischt Wolfgang und legt ihm einen Finger auf die Lippen „Jetzt gehörst du ja erstmal noch mir!" Mit diesen Worten lässt er eine Hand in Friedrichs Hose verschwinden und legt sie um dessen inzwischen schon steifen Penis. Der Jüngere stöhnt bei dieser Berührung einmal kurz auf, während Wolfgang seine Hand auf und ab bewegt. Doch kurz vorm Orgasmus stoppt der Ältere seine Bewegung und zieht seine Hand aus Friedrichs Hose. Enttäuscht blickt dieser ihn an. „Was? Warum...?" Doch statt einer Antwort öffnet Wolfgang quälend langsam die Hose des unter ihm liegenden, die ihm schon viel zu eng geworden ist, und zieht sie ihm gänzlich aus. Zärtlich streicht Wolfgang Friedrichs Penis entlang. „Ich werde dich auch vermissen...", flüstert er und beugt sich zum Jüngeren hinunter, um ihn lange und leidenschaftlich zu küssen. Als er wieder von ihm ablässt, haucht Wolfgang: „Aber noch hab ich dich ja!" Mit diesen Worten dringt er tief und fest in Friedrich ein, was beide zu einem lustvollen Stöhnen bringt. Immer weiter ins tiefe Gras wird Friedrich von den kräftigen Stößen Wolfgangs gedrückt. Nach und nach erhöht er sein Tempo bis sie beide zum Orgasmus kommen. Die Geräusche, die sie dabei machen, sind besonders laut, da sie diesmal nicht befürchten müssen, gestört zu werden. Schließlich lässt sich Wolfgang neben Friedrich ins weiche Gras fallen. „Für mich war das das beste Mal bis jetzt." „Fand ich auch. Du warst richtig gut. In der freien Natur hat es schon was. Man fühlt sich irgendwie so... animalisch." „Ja ich weiß, was du meinst, mein kleiner Tiger!", lacht Wolfgang und fährt mit seiner Hand durch Friedrichs Haar.