Also alles was euch hier bekannt vorkommt gehört nicht mir!

So lange hats gedauert... ja die Schule wird immer schlimmer...

Besondere Dank geht an leonie für ihre nette Reviews! Ich würde mich aber über mehr freuen ich hab schon so viele Hits aber nur ganz wenige Reviews.. nicht sehr ermutigend...

Naja hier also das siebte Kapitel...


Kapitel 7: Besuch bei den Eltern und ein Entschluss

Als Jen am nächsten Morgen die Augen öffnete war es noch gar nicht richtig hell, was in Kalifornien nicht oft vorkam. Sie schloss die Augen wieder und drehte sich von einer auf die andere Seite. Doch es half nichts sie würde nicht wieder schlafen können. Sie hatte die ganze Nacht, selbst im Schlaf über den gestrigen Abend nachgedacht. Sie fühlte sich schlapp aber schlafen war nicht mehr möglich.

Sie streckte ihren Arm aus um nach Ryan zu tasten doch alles was sie fühlte war Laken und ein Stück Kissen. Ruckartig drehte sie sich auf die Seite nur um das eben Gefühlte zu sehen. Kein Ryan. As sie gestern Abend ins Zimmer kam hatte er doch schon geschlafen, was sie sehr verwundert hatte doch er hatte ganz sicher geschlafen. Naja, vielleicht war er wegen irgendetwas anderem aufgewacht und konnte dann nicht mehr schlafen weil ihm seine Situation wieder einfiel. Oder so...

Jen schwang sich mit einem kleinen Seufzer aus dem Bett und griff nach ihrem Morgenmantel an der Tür. Ja ihr Leben konnte nie normal sein immer musste es Probleme geben. Aber sie war froh heute Unterstützung von den Cohens zu bekommen, denn sie kam sich gestern doch etwas alleine und hilflos vor gegenüber Ryans Verzweiflung. Auf der Treppe hörte sie einen freudigen Aufschrei ihres Sohnes. Aha deshalb hatte sie noch nichts von ihm gehört.

Als sie nach unten kam sah sie Vater und Sohn auf dem Wohnzimmer Teppich sitzen und spielen. Das Spiel bestand darin dass Tom kleine Plastik Formen durch die Gegen warf und Ryan sie ihm wieder in den Schoß legte. Die junge Frau verhielt sich ganz ruhig und betrachtete ihre kleine Familie vor sich. Es wirkte alles so glücklich. In Gegenwart seines Sohnes konnte Ryan alles vergessen und einfach abschalten. Es war so schön diese trügerische Familien Idylle zu beobachten. Doch dann drehte sich Tom um und stieß noch einen Jauchzer aus als er seine Mutter sah.

Auch Ryan blickte auf und sah Jen im Eingang stehen. „Morgen Schatz! Ich hab leider noch kein Frühstück gemacht.. ich dacht du schläfst noch eine Weile."

Sie lächelte ihn an, kam durch das Zimmer zu ihnen und setzte sich neben ihren Mann auf den Boden. „Macht nichts wir laden uns bei deinen Eltern ein."

„Warum den das? Ich muss arbeiten."

„Du glaubst doch nicht ernsthaft dass, nach dem was du gestern erzählt hast, du dich auf irgendetwas konzentrieren kannst? Nein wir gehen heute zu deinen Eltern und besuchen sie. Kirsten hat sich extra frei genommen."

„Aber warum mir geht es gut...denke ich..."

„Nein tut es nicht. Ich habe es doch gesehen."

Ryan überlegte noch eine Zeit doch dann lächelte er sie glücklich an. Er fand die Aussicht Sandy und Kirsten zu sehen einfach unglaublich beruhigend. Jen wusste wirklich immer was er brauchte und er war ihr jetzt in diesem Moment unglaublich dankbar dafür dass sie da war und das alles tat. Jen machte sich und Ryan Tom fertig und sie fuhren zur Cohen Villa.

Als sie die Einfahrt hoch fuhren konnte Ryan einfach nicht anders, er musste an Marissa denken. Hier hatten sie sich zum ersten Mal gesehen. Es schien in einem anderen Leben gewesen zu sein. Wie sie dort stand und auf Luke wartete. Er würde diesen Augenblick nie vergessen. Er konnte sich an vieles noch erinnern was er in seiner Schulzeit hier erlebt hatte aber die Erinnerung an dieses Treffen war immer noch als könnte er es auf einem Bildschirm immer wieder anschauen. Sie waren noch nicht einmal ausgestiegen als schon Kirsten aus der Tür kam und ihrem Sohn um den Hals fiel.

„Hilfe du erwürgst mich noch!"

„Oh Ryan ich hab mir ja solche Sorgen gemacht als du gestern nicht bei der Arbeit warst und Jen auch nicht wusste wo du bist und sie hat sich gestern Abend so besorgt angehört. Jetzt erzählt doch endlich mal."

Hinter ihr war Sandy aufgetaucht. In seinem Blick lag die selbe Sorge wie in Kirstens doch er konnte es überspielen.

„Hey Schatz lass den Jungen los sonst kann er wirklich bald gar nichts mehr erzählen! Hey Jen wie geht's meinem Enkel?"

Kirsten lies Ryan etwas wiederstrebend los als hätte sie Angst er würde hier vor ihr wieder verschwinden und begrüßte Jen und Tom. Als sie sich im Wohnzimmer auf die Couch gesetzt hatten traute sich keiner etwas zu sagen, alle sahen nur ein wenig ratlos Ryan an der sich in diesem Haus selten so unwohl gefühlt hatte wie zu diesem Zeitpunk. Seine Frau war mit Tom beschäftigt der sich ein wenig langweilte. Normalerweise ließen ihn seine Großeltern gar nicht mehr los doch heute saßen sie nur da und warteten. Jen erkannte das sie ihren Mann mit seinen Eltern alleine lassen musste, also entschuldigte sie sich und ging mit ihrem Sohn auf sie Terrasse.

Kaum hatte sie das Zimmer verlassen ergriff Kirsten das Wort: „Ryan sag uns bitte was los ist!"

Sandy sah seinem Sohn in die Augen und Ryan genügte dieser eine Blick um zu wissen das es jetzt an der Zeit war zu reden. Und das tat er. Er erzählte ihnen alles von dem Anruf und seinem Gespräch mit seiner Frau am vergangenen Abend und seinen Gedanken die ihn seit gestern Morgen beschäftigten. Als er fertig war kam Kirsten zu ihm und umarmte ihn. Sie konnte es nicht sehen wenn Ryan so hilflos war.

Sandy saß wie betäubt da und konnte rein gar nichts sagen. Was Ryan in noch mehr Verzweiflung stürzte denn von ihm hatte er eigentlich am meisten Hilfe erwartet. Früher waren es immer Seth oder Sandy die ihm geholfen hatten. Da Seth nichts von sich hören lies war sein Dad seine letzte Hoffnung gewesen. Er blickte ihn erwartungsvoll an in der Hoffnung doch noch etwas Unterstützung zu bekommen. Auch Kirsten sah ihren Mann an da auch sie offensichtlich etwas erwartete.

Das brachte Sandy wieder in die Wirklichkeit zurück : „Du hast Angst es könnte wieder von vorn anfangen wenn du hin fährst, oder?"

„ Ich weis es nicht. Es ist einfach..."

Ryan wusste nicht wie er es sagen sollte. Es war einfach zu kompliziert. Doch Sandy verstand ihn und nickte:

„Du musst hinfahren. Du willst es sonst würdest du dich nicht so quälen."

Er sah zu seiner Frau und diese nickte zustimmend

„Wir könnten dich begleiten wenn du willst. Oder vielleicht Jen."

„Nein sie hat schon gestern gesagt dass sie das nicht macht und ich denke es ist auch besser so. Aber wenn ihr mich begleiten würdet... ja ich denke das wäre gut euch kennt sie ja auch."

„Du bist dir also ganz sicher dass du das willst? Du bist dir sicher dass ihr das schafft?"

„Wir?"

„Du und Jen sie kennt zwar Marissa nicht aber sie hat genug mitgemacht um sich ein Bild machen zu können was passieren könnte."

„Es wird nichts passieren. Wie auch?...Denke ich."

„Genau du denkst aber dass kannst du nicht deine Gedanken kreisen die ganze Zeit um sie, man sieht es. Jen sieht es. Wir wissen alles was Marissa dir bedeutet und wir verstehen es aber es ist sehr lange her und es ist unglaublich viel passiert vergiss dass nicht. Du bist einmal heraus gekommen dank deiner Frau die dich über alles liebt."

Ryan nickte. „Schau Schatz", setzte diesmal Kirsten an, „wir wollen dir nichts ausreden. Wir wollen nur nicht noch einen Sohn verlieren weil er mit einer Trennung nicht zurecht kommt."

Ryan erschrak. Einen Sohn verlieren wovon redete seine Mum da?

„Was ist mit Seth?"

Kirsten seufzte leise und sah bittend ihren Mann an. Sandy begriff dass Kirsten es nicht konnte also musste er es erklären:

„Nun ja seit Summer sich von ihm getrennt hat... oder wie immer man es nennen will ist er einfach anders und die letzten Monate hat er sich gar nicht mehr gemeldet. Wir wissen nicht was mit ihm ist. Nicht einmal ob er noch in Frisco wohnt oder nicht."

Sandy versagte bei den letzten Worten beinahe die Stimme. Etwas in seinem Hals zog sich zusammen bei den Gedanken an das letzte Mal als er seinen Sohn gesehen hatte. Er hatte schlecht ausgesehen. Er war schon immer dünn aber so schlimm ist es noch nie gewesen und tiefe schwarze Ringe hatten seine Augen untermalt. Ryan war geschockt über das Gehörte. Meinten es denn gerade alle Menschen nur schlecht? Zuerst Marissa und jetzt auch noch sein Bruder? Er hatte immer gedacht dass er wenigstens zu Sandy und Kirsten noch Kontakt hätte.

Kirsten war nun endgültig den Tränen nahe. „Tut uns leid. Eigentlich wollten wir dir nichts sagen da du gerade ja ohnehin genug Probleme hast."

Ryan starrte vor sich auf den Boden „Ist schon ok. Doch jetzt ist erst einmal Marissa wichtiger."

Er konnte nicht glauben das er es sagte. Sie war ihm noch wichtig, doch das ausgesprochen zu hören war ein kleiner Schock. Auch sein Dad schaute irritiert.

„Also willst du gehen?"

Zum ersten mal konnte Ryan klar antworten: „Ja und ich würde mich freuen wenn ihr mitkommen würdet!"

Seine Eltern nickten und Ryan stand auf und er spürte wie eine Last die seit gestern morgen auf ihm lag auf dem Sessel zurück blieb. Als er in die Sonne hinaus trat spielten seine Frau und Tom am Pool. Tom liebte das Wasser. Sicher würde er eines Tages ein genau so begeisterter Surfer wie sein Großvater sein.

„Hey!" Jen lächelte ihm entgegen. „Und hat es geholfen mit deinen Eltern zu reden?"

„Ja ich werde gehen und sie werden mich begleiten..."

Ryan brachte in schiefes lächeln zu Stande und erklärte seine Entscheidung:

„Weist du wenn keiner sein Leben hier im Griff hat muss ich wenigstens versuchen es für ihn zu bessern."

Jen schaute ihn verwirrt an fragte aber nicht weiter.

„Wir fahren gleich los du kannst mit Tom hier bleiben ihr habt ja auch noch nicht gefrühstückt. Also bedien dich!"

Jen nickte und Ryan ging zurück zu seinen Eltern.

Erinnert euch an meine Worte von oben und schreibt mir ganz viele Reviews! Danke!