Als die Jäger, die Vampire und die Menschen etwas Abstand zur Scheune hatten war es Luther der zuerst die Menschen ansprach: „Solange ihr niemanden erzählt das es uns gibt könnt ihr gehen", woraufhin die Menschen sofort in Richtung Manning liefen. Dann sprach er Bobby und Dean an: „Unser Deal gilt immer noch oder?" Als beide Jäger nickten verschwanden die Vampire tiefer in den Wald. „Welcher Deal?", fragte John. „Wir lassen sie gehen und sie geben uns dafür den Colt", erklärte Bobby.

„Wo ist der Colt jetzt?", schrie Deans Vater fast. „Sammy hat ihn." „Was! Wie konntest du ihn diesem Monster nur geben. Wahrscheinlich lachen sich die Dämonen gerade ins Fäustchen." „Sammy wurde den Colt niemals freiwillig hergeben." „Pah würdest du nicht mit ihm schlafen wärst du bestimmt nicht dieser Meinung." „Ich schlafe nicht mit ihm. Für was für einen Menschen hältst du mich eigentlich? Wir kennen uns noch nicht einmal drei Wochen." „Das stimmt außerdem sind die Beiden erst seit knapp zwei Tagen zusammen", mischte sich Bobby ein.

„Aber…. Dieses Arschloch von Dämon hat mich reingelegt. Er sagte mir das du und Samuel viel mehr miteinander tun würden als reisen und ich glaubte ihm. Wir müssen sofort zurück. Der Dämon ist hinter deinem Freund her und wir haben ihm diesem praktisch direkt auf dem Präsentierteller präsentiert." Alle drei Jäger liefen sofort zurück und hörten Azazel abschätzig sagen: „Dachtest du wirklich du könntest mich aufhalten? Nun werde ich mir deinen Liebsten vornehmen." „Nein das wirst du nicht" knurrte Sam und richtet sich unter riesigen Schmerzen auf. Seine Wunden von dem Steinsatz waren durch den Kampf wieder aufgerissen und auch die Schnittwunden bereiteten Sam große Probleme.

„Wenn du so weitermachst wirst du sterben." „Vielleicht, aber dich werde ich auf jeden Fall mitnehmen." „Narr", zischte Azazel und wollte Sam mit seiner Telekinese zurück stoßen. Doch dieser konterte mit seiner eigenen ehe er hinter einem Heuballen in Deckung ging. Außer Sichtweite von seinem Vater holte Sam den Colt heraus und positionierte diesen in dem Heuhaufen. „Mit verstecken wirst du deinen Freund nicht beschützen können." Der Halbdämon entgegnete nichts sondern griff Azazel mit dem herumstehenden Tisch und Bierflaschen an während sich die Jäger in die Scheune schlichen.

„Wir bekommen Besuch." „Lass sie ihn ruhe" „Dann schließ dich mir an." „Niemals." „Wie du willst", entgegnete der Dämon und schleuderte mehrere Glasscherben auf die Jäger. Sam benutzte einen Heuballen um diese abzufangen, allerdings konnte er sich dadurch nicht selbst schützen. „Du bist wirklich bereit für Sie zu sterben." Sam erwiderte nichts sondern brachte sich hinter Azazel und griff nach dessen Armen. Der Dämon versuchte sich zu befreien, doch Sam benutzte fast seine gesamte Kraft um ihn festzuhalten und ihn so zu drehte das er mit dem Rücken zum Colt stand.

Seine letzten Kräfte benutzte Sam um mit seiner Telekinese den Abzug des Colts zu betätigen. Die Kugel drang so schnell in Azazel ein, dass dieser kaum Zeit hatte dies zu registrieren. „Sam", schrie Dean verzweifelt als er sah wie sein Freund zusammenbrach. Sofort waren Dean und Bobby an Sams Seite während John den Colt aus seinem Versteck holte und diesen auf den Halbdämon richtete. „Du kannst dir die Kugel sparen", keuchte Sam. „Sammy?" „Meine Wunden sind zu stark" „Aber was ist mit deinen Heilkräften?" Der Halbdämon schüttelte nur seinen Kopf ehe er Dean ins Ohr flüsterte: „Ich liebe dich" bevor er seine Augen schloss.

„Sam? Verdammt Sammy wach auf. Ich brauche dich" „Er ist nur Bewusstlos. Aber er muss so schnell wie möglich in ein Krankenhaus ", erklärte Bobby sanft nachdem er Sams Puls gefühlt hatte. Dean nickte ehe er und Bobby den Halbdämon hochhoben. John sah geschockt zu ehe er den Colt erneut auf Sam richtete. „John willst du wirklich einen Verletzten und ohnmächtigen Jungen erschießen?", fragte Bobby. „Er ist ein Dämon." „Nein, ist er nicht, aber können wir das bitte nachher klären", entgegnete Dean woraufhin dessen Vater nickte. Die drei Jäger gingen mit dem Verletzten zum Impala wo der jüngste Jäger sagte: „Dad fährst du bitte?" Der angesprochene nickte zögerlich ehe er sich auf den Fahrersitz setzte.

Bobby und Dean legten Sam behutsam auf die Rückbank bevor der Jüngere sich auf die Rückbank setzt und den Kopf seines Liebsten auf seinen Schoss legte. Der Mechaniker setzte sich unterdessen auf den Beifahrersitz. Beim nächstgelegenen Krankenhaus angekommen ging Bobby in dieses und erklärte dort einer Schwester die Situation. Diese schickte zwei Pfleger und einen Arzt zu Deans Auto. Diese legten Sam auf eine mitgebrachte Trage ehe sie diesen in einen Operationssaal brachten. Dort wurde der Halbdämon erst mal an alle möglichen Geräte angeschlossen und versucht ihn zu stabilisieren.

„Ich will jetzt endlich Antworten." „Sammy ist ein Halbdämon Dad und ja der gelbäugige Bastard ist sein Vater, aber du hast selbst gesehen, dass er eher bereit war zu sterben als diesen zu unterstützen." John überlegte lange bevor er fragte: „Erzähl mir von deiner ersten Begegnung mit ihm." „Okay. Nach unserem Streit bin ich ziellos in Franklin herumgegangen, als ich in sieben Dämonen gelaufen bin. Diese haben mich bis zur Bewusstlosigkeit geprügelt. Als ich wieder aufwachte lag ich in Sammys Hotelzimmer. Nach wir ein bisschen miteinander geredet hatten bat ich ihn mit mir zu reisen."

„Bist du sicher, dass er nichts mit dir angestellt hat während du Bewusstlos warst?"„ Ja, das bin ich. Wieso kannst du nicht akzeptieren, dass ich Sam liebe? Liegt es daran das er ein Mann ist oder daran das er kein Mensch ist?" „Du kannst nicht schwul sein, also muss dich dieser Halbdämon manipuliert hat." „Nein, das hat er nicht. Ich hatte auch schon etwas mit Männern bevor ich Sammy begegnet bin." John entgleisten seine Gesichtszüge ehe er zischte: „Du bist nicht mein Sohn." „Das hast du mir schon in Franklin deutlich genug gemacht John", erwiderte Dean und verließ wütend das Krankenhaus um ziellos mit dem Impala herumfahren.

Bobby sah seinen alten Freund nur enttäuscht an ehe er sagte: „Du wirst ihn verlieren, wenn du so weiter machst" ehe er sich einen Kaffee holen ging und John seinen Gedanken zu überlassen. Überraschend tippte ihm jemand auf die Schulter. „Sir, sie können nun zu Herrn Goodwin", sagte die Pflegerin ehe sie Johns Hand nahm und diesen in Sams Krankenzimmer zog. Selbst dem ehemaligen Marin wurde bei dessen Anblick schlecht. Der Halbdämon hatte am ganzen Körper Wunden und hing an mehreren Schläuchen und Geräten darunter eine Blutkonserve, einer Infusion, einem EKG sowie einem Beatmungsgerät.

„Die Ärzte haben alles getan was sie konnten, aber es sieht leider nicht gut aus. Sie geben Ihm nur geringe Überlebungschancen. Du wirst also wohl deinen Willen bekommen." „Wieso sollte ich seinen Tod wollen?" „Weil Samuel nicht zu hundert Prozent menschlich ist." „Woher weißt du das?" „Findest du es nicht seltsam, dass eine Schwester ausgerechnet dich in Samuels Krankenzimmer schickt, obwohl die ganze Station vorhin einen Streit zwischen dir und Dean mitbekommen hat?" „Was bist du?"

„Rate John" „Ein Dämon?" „Nein" „Ein Halbdämon?" „Nein Samuel ist der einzige Halbdämon. Soll ich es dir sagen?" „Ja erleuchte mich." Die Krankenschwester ignorierte den Sarkasmus und erklärte: „Ich bin ein Geist" „Was hat ein Geist mit einem Halbdämon zu tun?" „Samuel ist mein Sohn." John sah zu Sam ehe er fragte: „Wieso bist du hier und wieso setzt du deinen Sohn der Gefahr aus das ich ihn töte?" „Ich bin hier weil mein Junge mit dem Tod ringt und glaub mir ich würde Sam beschützen, solltest du versuchen ihn zu töten."

Plötzlich öffnete sich die Tür und Bobby trat ein, welcher sofort zischte: „Was machst du hier John?" „Seine Mutter hat mich reingelassen." „Rede nicht so einen Unsinn. Was hast du mit Sam vor?" Plötzlich materialisierte sich Annas Geist neben John worauf Bobby zuerst einen Schritt zurück wich ehe er sie erkannte: „Du warst auch in Rockford im Krankenhaus." „Ja ich wollte meinem Jungen und seinem Freund beistehen." „Du wolltest meinem Sohn beistehen?" „Natürlich. Hast du eine Ahnung wie fertig Dean war nachdem er auf Sam geschossen hatte und dieser daraufhin in einem Koma lag."

„Er hast auf ihn geschossen?" „Ja, du hattest ihm Dean doch die Koordinaten des Roosevelt Asylum geschickt. Dort wurde er von einem Geist manipuliert und dieser brachte ihn dazu Sam anzuschießen. Wenn ihr mich nun entschuldigt. Ich muss Dean zur Vernunft bringen", erklärte Anna ehe sie verschwand. „Du hast glück, dass Sie Dean sofort in Ihr Herz geschlossen hat. Würde Sie ihn hassen wäre er wohl schon lange Tod, also wage es nicht Sam etwas zu tun während ich eine richtige Schwester hole, Verstanden John!," drohte Bobby ehe er aus dem Zimmer rannte.

Anna brauchte eine Weile um Dean zu finden. Als dieser an einer roten Ampel anhielt materialisierte sie sich auf dem Beifahrersitz des Impalas. Dean erschrak augenblicklich woraufhin er sofort seine Waffe zog und diese auf Anna richtete. „Ganz ruhig. Ich werde dir nichts tun. Hätte ich das tun wollen, hätte ich das schon bei unsere letzten Begegnung getan." Dean musterte das Wesen neben ihm eine Weile ehe er fragte: „Was bist du und was willst du von mir und Sammy?" „Ich bin ein Geist und hier weil ich auf Sam und dich achtgebe so gut es geht." „Wieso gibt ein Geist auf uns Acht?"

„Es ist meine Aufgabe Sam zu beschützen immerhin ist er mein Sohn." Deans Augen weiten sich ehe er lächelt erwiderte: „Danke." „Kein Problem. Kannst du zurück zum Krankenhaus fahren? Mir ist nicht wohl bei dem Gedanken Sam alleine mit deinem Dad und Bobby zu lassen." „Natürlich", antwortete der Jäger und fuhr los. Als die beiden beim Krankenhaus ankamen sagte Anna: „Ich vertraue dir meine Sohn an. Mach ihn glücklich okay?" bevor Sie für immer verschwand. „Ich verspreche es," schwor Dean.

Nachdem Bobby den Raum verlassen hatte holte sich John einen der Stühle heran und setzte sich neben Sams Bett ehe er diesem eine Hand auf den Arm legte und flüsterte: „Du musst durchkommen. Dean … Dean liebt dich." Bobby kam keine Minute später mit einer Krankenschwester in den Raum gestürzt und war extrem überrascht John neben Sam sitzen zu sehen. Die Schwester überprüfte die Geräte und sagte dann: „Sein Zustand ist noch immer kritisch. Sie sollten mit ihm reden. Manchmal hören Komapatienten was man mit Ihnen redet." Danach verließ sie den Raum.

John sah zu seinem Freund und erklärte: „Du kannst dich entspannen; Ich werde Samuel nichts tun." „Woher der Sinneswandel?" „Ich habe eingesehen, dass er Dean liebt und dieser ihn braucht. Ich würde mich gerne bei Dean und Samuel entschuldigen, aber ich weiß nicht wie." „John. Die Beiden wollen einfach nur, dass du ihre Beziehung akzeptierst. Mehr muss du nicht tun." Der Angesprochene schwieg eine Weile ehe er zu Sam sah und anfing zu reden. „Hey Samuel. Hat dir Dean je von seinem ersten Schultag erzählt? Dean war den Abend zuvor so aufgeregt wie noch nie. Jedenfalls konnte er die ganze Nacht nicht schlafen und war dementsprechend müde. Und so passierte es, dass Dean in der dritten Stunde einschlief. Die Lehrerin war davon wenig begeistert und hat die Direktorin informiert. Als ich Dean abgeholt habe hat diese mich erst mal dreißig Minuten darüber belehrt warum Kinder ihren Schlaf brauchen."

„Erzählst du Sammy lauter peinlichen Geschichten von mir?" „Du hast es erfasst," erwiderte John lächelt ehe er ernst hinzufügte; „Hör zu was ich über dich gesagt habe tut mir leid. Du bist mein Sohn und ich kann stolz darauf sein." „Ist okay. Ich bin froh das du mein Dad bist." Bobby lächelte ehe er sagte: „Da hier alles okay ist mache ich mich mal wieder auf den Nachhauseweg." Nachdem dieser gegangen war setzte sich Dean auf Sams andere Seite und griff nach dessen Hand bevor er und John abwechselnd peinliche Geschichten erzählten. Nach vier Stunden schlief Dean vor Erschöpfung ein.

Die nächsten fünf Tage verbrachten beide Winchesters fast ausschließlich im Krankenhaus, wobei sie die ganze Zeit mit dem Halbdämon redeten. Je mehr Tage vergingen desto mehr Schuldgefühle hatte Dean was auch seinem Vater nicht entging. „Dean hör zu es ist nicht deine Schuld, dass Samuel hier liegt." „Doch es ist meine Schuld. Wären wir uns nie begegnet würde Sammy jetzt nicht mit dem Tod ringen." „Und du wärst noch immer unglücklich. Ich weiß, dass Sam dir viel bedeutet und ich denke du bedeutest ihm auch eine Menge. Gerade deswegen wird er nicht sterben." „Aber er müsste sich schon längst erholt haben immerhin verfügt er über schnellere Heilkräfte."

John sah Dean überrascht an woraufhin dieser erklärte: „Bei Halbdämonen heilen Wunden schneller als bei Menschen aber sie sterben durch die selben Sachen wie wir." „Aber das ist nicht alles oder? Sams Mutter hat mir erzählt, dass du auf ihn geschossen hast, aber ich habe keine Schusswunde gesehen." „Ich habe mit Steinsalz auf ihn geschossen.", gestand Dean. „Steinsalz? Das sollte jemanden aber nicht ins Koma befördern." „Versprich mir das du das was ich dir jetzt erzähle nicht gegen Sammy anwendest." „Okay" „Steinsalz schmerzt Halbdämonen ungeheuerlich ganz besonders wenn es in Kontakt mit ihrem Blut kommt."

„Das heißt Samuel war an unzähligen Stellen verletzt als er mit dem gelbäugigen Bastard gekämpft hat?" „Ja." „Ist okay. Ich bin mir sicher, dass er dich nicht für seinen Zustand verantwortlich macht." „Ich weiß und gerade das macht mich fertig. Ich habe ihn niedergeschlagen und angeschossen und dennoch liebt er mich. Ich habe Angst, dass er mich alles mir ihm tun lassen würde egal wie sehr es ihn schmerzt." „Du würdest so etwas nie tun, da bin ich mir sicher. Wieso holst du dir nicht einen Kaffee und versuchst dich zu beruhigen." „Okay Dad."

Kaum hatte Dean den Raum verlassen kam Sam allmählich wieder zu sich und öffnete die Augen ehe er versuchte sich aufzusetzen. John reagierte sofort und drückte den Verletzten zurück auf dessen Krankenbett. Der Jüngere sah verwirrt zu diesem ehe er leise fragte: „Mr. Winchester?" „Ich hole eine Schwester damit Sie deinen Zustand überprüft", erwiderte der Angesprochene ehe er auf den Schwesterknopf drückte. Keine drei Minuten später erschein eine Schwester und checkte Sam durch bevor sie sagte: „Sie sind auf dem Weg der Besserung Mr. Goodwin, aber ich würde sie noch gerne eine Woche zur Kontrolle hierbehalten."

Der Halbdämon schüttelte nur den Kopf ehe er ein kaum hörbares Nein hinzufügte. „Oh einen Moment bitte ich holen Ihnen etwas zu trinken" Mit diesen Worten verschwand sie auf dem Raum. Als die Schwester zurückkam betrat auch Dean den Raum wieder. Als dieser sah, dass Sam wieder bei Bewusstsein war ließ er vor Schreck seinen Kaffee fallen, was ihm einen Bösen Blick von der Pflegerin einbrachte. Als er sich von dem Schock erholt hatte fiel er Sam an den Hals ehe er diesen küsste. Die Schwester sah nur verachten auf die beiden ehe sie das Wasserglas wütend auf dem Nachtschrank abstellte und aus dem Raum floh um den Doktor zu holen.

Nachdem Sam getrunken hatte sagte dessen Freund: „Tu das nie wieder Sammy. Ich dachte du seist Tod." „Sch… mir geht es gut." „Na dein Definition von gut ist wohl eine andere als meine." „Okay ich bin noch nicht wieder ganz in Ordnung, aber in ein paar Tagen ist alles verheilt." „Deine Heilkräfte sind so gut?", fragte John. „Ja, Sir." „Kann ich kurz alleine mit dir reden?" Dean sah kurz zu seinen Vater ehe er nickte und den Raum verließ. Sam verkrampfte ein wenig bevor er fragte: „Was wollt Ihr wissen?"

„Nichts. Ich wollte dir nur sagen, dass ich deine Beziehung mit meinem Sohn akzeptiere." Sam lachte ein wenig ehe er traurig fragte: „Bobby hat dir gesagt, dass du das sagen sollst richtig?" Als John nicht antwortete fügte Sam hinzu: „Ist okay. Ich weiß, dass es dir schwer genug fällt mich nicht als Monster zu sehen…" „Du irrst dich. Was mir schwer gefallen ist war zu akzeptieren, dass mein Sohn Schwul ist. Selbst wenn du ein Mensch wärst hätte ich dich nicht anders behandelt. Außerdem hat Dean mir erzählt, dass du ihm zwei Mal das Leben gerettet hast und was für mich als Jäger am wichtigsten ist du hast deinem Vater den Colt nicht gegeben. Er schien noch nicht einmal gewusst zu haben, dass du diesen hattest."

„Der Colt! Sag mir bitte das Ihr diesen habt" „Ja, ich habe ihn im Hosenbund stecken." „Wieso bin ich dann noch nicht Tod? Ihr seid ein Jäger und hättet mich jeder Zeit erschießen können. Wieso habt ihr es nicht?" „Ich hatte eine Unterhaltung mit deiner Mutter, welche mir die Augen geöffnet hat. Mein Sohn braucht dich und ich habe kein Recht eure Beziehung zu zerstören." „Meine Mutter ist seit über 10 Jahren Tod." „Ich weiß. Es war ihr Geist. Sie sagte sie hätte über dich gewacht. Bobby und Dean sind ihr auch beide in Rockford begegnet."

Als Sam das hörte flossen seine Tränen in Strömen ehe er flüsterte: „Sie war es." John wusste nicht was der Halbdämon meinte und so zog er ihn an seine Brust und flüsterte beruhigend auf ihn ein. Plötzlich betrat Dean den Raum und war überrascht Sam weinen zu sehen und seinen Vater dabei zu beobachten wie er versuchte diesen zu trösten. „Sammy?", fragte der jünger Jäger woraufhin sein Freund sofort zu diesem sah und fragte: „Meine Mom hat dir gewannt das ich mich umbringen wollte stimmt's?" „Naja eigentlich war es Bobby, aber deine Mutter hatte versucht mir einen Hinweis darauf zu geben."

„Hast du mir deswegen deine Liebe gestanden? Um mich dazu zu benutzen Azazel zu töten", den letzten Teil verstanden beide Winchesters nur mit großer Mühe doch der Jüngere reagierte sofort. „Oh Gott nein. Ich liebe dich Sammy. Dein Versuch hat mir nur klar gemacht wie kurz ich davor war dich zu verlieren. Du musst mir glauben ich liebe dich", erklärte er bevor er sich über den Arm seinen Vater legte und Sam küsste. John machte seinem Sohn sofort Platz und dieser zog den Jüngsten in seine Arme. „Du liebst mich wirklich?" „Ja Sammy. Oh Gott ja." Sam wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und sagte: „Ich glaube dir."

Fünfzehn Minuten Später betrat ein Arzt den Raum und untersuchte Samuel. „Nun Mr. Goodwin Ihre Vitalfunktionen sind gut und ihre Verletzungen sollten bald verheilt sein. Was für mich ein wunder ist, als Sie vor sechs Tagen eingeliefert wurden waren Sie so gut wie Tod. Ich wurde Sie daher gerne noch eine Woche zur Kontrolle hierbehalten." „Nein ich möchte einfach nur nach Hause. Können Sie mir die Entlassungspapiere bringen?" „Wie Sie wollen Mr. Goodwin", erwiderte der Arzt und verließ den Raum nur um drei Stunden Später mit den Papieren zurückzukommen.

Nachdem Sam sich aus dem Krankenhaus entlassen hatte ruhten er und Dean sich noch drei Tage in einem Motel aus ehe sie gemeinsam begannen zu jagen. John meldete sich mindestens einmal pro Monat bei seinem Sohn, weil er seine und Sams Hilfe bei einer Jagd brauchte oder um einfach nur das Neuste von den Beiden zu erfahren. Bobby hielt auch bis zu seinem Tod regelmäßigen Kontakt zu dem Paar.