Disclaimer: Alle nix meins….
Autorin: Neurotica
Übersetzer: GefallenerEngel
Sieben
Wormtail konnte sein Glück kaum glauben. Er war weniger als drei Tage gereist und hatte es irgendwie nach London geschafft. Als er durch die Nebenstraßen und schmalen Gassen krabbelte, durchdachte er noch einmal seinen Plan.
Es war perfekt.
Nicht eine Sache konnte schief gehen.
Es schien für Wormtail, (genau die kleine ignorante Ratte, die er war) das Remus letztendlich seinen kleinen Besuch als Traum abgestempelt hat. Ansonsten würden, in diesem Moment, als er ein abgestandenes Stück Brot mampfte, welches er in dem Müllcontainer gefunden hatte, Auroren auf ihn herab schießen.
Wormtail wäre vermutlich cleverer gewesen, hätte er Remus' Gedächnis mit seinem, Remus', Zauberstab gelöscht - er lag direkt rechts auf dem Nachtschrank. Aber Wormtail hatte es nicht einmal in Erwägung gezogen.
Der (illegale) Animagus beendete seine wenig befriedigende Mahlzeit, sprang vom Müllcontainer und hetzte Richtung Little Whinging, Surrey.
Wie die Dinge liefen, würde Wormtail den Jungen in weniger als einer Woche in seinen Händen haben.
Vom Müllcontainer weg hastend, sah Wormtail nicht die eine Frau, - eine Hexe um genau zu sein - die an ihm vorbei lief, mit einer Ausgabe des Tagespropheten. Wenn er es hätte, hätte er den gesamten Plan wahrscheinlich vergessen.
Auf der Vorderseite der Zeitung war ein Foto von Sirius Black, wahnsinnig lachend in die morgendliche Sonne schauend.
Die Sonne ging über dem Schloss, Hogwarts, auf. Diesem Anblick nach musste der Tag herrlich werden. Der riesige Krake an der Seeoberfläche spritze Wasser ans Ufer auf Fang, die große Dogge des Wildhüters.
Im Inneren des Schlosses standen die Professoren, die auch nach der Abreise der Schüler geblieben waren, auf und liefen in die große Halle. Alle hatten denselben Gedanken in ihrem Kopf: Sirius Black.
Das gesamte Lehrerkollegium hatte den Propheten am Abend zu vor gelesen und alle wollten Dumbledore fragen, ob es wahr war; ob Sirius Black wirklich unschuldig war. Viele erinnerten sich an Black, aus seinen Schultagen in Hogwarts. Wer könnte ihn vergessen? Black, James Potter, Remus Lupin und Peter Pettigrew verbrachten zumindest einmal Nachsitzen bei jedem Professor, zu guter letzt einmal die Woche, und dann nur, wenn sie sich benahmen.
Jetzt brauchten sie Antworten. Und wer könnte besser Antworten geben, als Albus Dumbledore?
Währenddessen, unten in der Küche an einem kleinen Tisch in der Ecke, lagen zwei Männer, ihr Köpfe auf ihren Armen gebettet - sie schliefen tief und fest. Die zwei ehemaligen Gryffindors waren mitunter die Favoriten der Hauselfen in Hogwarts.
Während ihrer Schulzeit hatten sie einst die Küche hinter einem Gemälde mit einem Fruchtkorb lokalisiert, sie verließen sie selten. Oft haben diese beiden Männer - zusammen mit ihren Freunden - das Essen in der großen Halle ausgelassen, um die verrückten Hauselfen zu besuchen.
Die vorherige Nacht kamen sie in Begleitung des Schulleiters Albus Dumbledore. Die drei Zauberer diskutierten etwas von äußerster Wichtigkeit und wurden von den Hauselfen mit einem Festessen aus Süßigkeiten und Getränken beglückt.
Nach ungefähr einer Stunde ging der Schulleiter zurück in sein Büro, während die anderen zwei - Sirius Black und Remus Lupin - zurückblieben.
Das Thema der Diskussion zwischen dem Schulleiter und den ehemaligen Schülern war Harry Potter - der Junge der lebte.
Seit Sirius der legale Vormund des Kindes war, konnte Dumbledore keinen Grund zur Ablehnung von Sirius Sorgerechtsantrag finden.
Obwohl, das war nur ein Mangel an Versuchen. Der Schulleiter war sehr beunruhigt, was Harrys Sicherheit außerhalb der Zufluchtsstätte, seiner Mutter Blutes, anbelangte. Aber beide, Sirius und Remus, argumentierten, das sie erwachsene Zauberer waren und mehr als geeignet, um ein Kind zu beschützen.
Beide - obwohl keiner es laut aussprechen würde - würden eher sterben, als dass sie erlauben würden, dass Lily und James einzigem Kind was passieren würde. Beide liebten dieses Kind, seit dem Moment, als sie einen Blick auf ihn geworfen hatten und waren mehr als bereit, ihr alltägliches Leben aufzugeben - obwohl Sirius seit 5 Jahren kein gewöhnliches Leben hatte, - um auf den jungen Harry Potter aufzupassen.
Dumbledores letzte Hoffnung war das Zaubererministerium. Sicher waren sie auf derselben Seite wie er, was Harry Potters Sicherheit anbelangte. Also, erklärte Dumbledore den jüngeren Zauberern schmerzvoll, dass das Ministerium das Sorgerecht bis zum Tod ankämpfen würde. Sirius spöttelte lediglich. "Sie müssen sich dann ein Bein ausreißen, nachdem was sie mit mir gemacht haben." sagte er.
Wenn sich eins nie an Sirius Black verändert hat, dann war es seine Sturheit, wenn er sich eine Sache in den Kopf gesetzt hatte. Dieses führte zu den meisten seiner 900 Strafarbeiten in Hogwarts - ein Rekord, auf den Sirius, nebenbei erwähnt, sehr stolz war.
Also ließ Albus Dumbledore alle seine Argumente fallen.
Jetzt versteht mich nicht falsch! Es war nicht so das Dumbledore nicht wollte, das Harry bei seinem Patenonkel leben sollte. Es war mehr eine Angelegenheit der Sicherheit. Albus Dumbledore war so besessen von Sicherheit wie von Zitronendrops. Aber der alte Mann war nicht dumm - sogar weit entfernt davon. Er wusste, was es für Sirius bedeutete, Harry bei sich zu haben und er war sich sicher, dass Harry auch immens dankbar sein würde.
Letztendlich war es das, warum Dumbledore Sirius Black zustimmte, das Sorgerecht für Harry James Potter zu übernehmen.
Wie auch immer, waren da einige Auflagen.
Erstens: Dumbledore wollte eine Woche warten, bevor Harry das Haus seiner Tante und seines Onkels verließ. Dieses erlaubte dem gerade erst entlassenen Sirius, sich wieder mit der Welt vertraut zu machen, sowie seine privaten Geschäfte zu versorgen.
Kein Grund zur Sorge war ein Platz zum Leben; Remus bestand darauf, seinen besten Freund und seinen Ersatzneffen bei sich zu haben, solange es nötig war. Sirius stimmte dem natürlich zu.
Zweitens: Weil Sirius und Harry bei Remus leben sollten, brauchten sie Schutz- und Zaubersprüche um Remus Haus herum. Dumbledore und Alastor Moody würden persönlich das Anwesen absichern. Wenn es eine Person gab, die mehr mit Sicherheit zu tun hatte, (und ich benutze den Begriff leicht) war es Alastor "Mad-Eye" Moody.
Letztens: Sie mussten wirklich überzeugt sein, da eine große Mehrheit der Zauberergesellschaft nicht darüber klar war, das Harry seinen Aufenthaltsort wechselte. Im Augenblick waren Reporter des Tagespropheten und anderen Zaubererveröffentlichungen praktisch unten in Hogwarts um an Sirius heran zukommen. Und Harry in dieses Durcheinander zu bringen war nicht sinnvoll. Zur rechten Zeit würden sie erfahren, dass Harry in Sirius Obhut war - es war unvermeidlich. Und außerdem war es nicht so, als ob Dumbledore Sirius und Harry tagein tagaus einsperren würde. Aber vor diesem Tag müsste die Welt sich erst daran gewöhnen, Sirius Black zurück zuhaben.
Alles in allem waren die Umstände nicht ganz so schlecht für Sirius. Dennoch war er verleitet in den fahrenden Ritter zu springen und augenblicklich zum Privet Drive Nummer 4 zu fahren. Remus und Dumbledore zerschlugen diesen Plan, bevor er gänzlich aus Sirius Mund kam.
Gehen wir zurück in die Gegenwart, die beiden Marauder schliefen weiterhin friedlich auf dem kleinen Tisch. Sirius Mund war weit geöffnet und es hatte sich eine kleine Sabberlache unter seinem Gesicht geformt. Remus Gesicht war trocken aber er schnarchte recht laut.
Ein kleiner Stoß in die Seite rüttelte den Werwolf schnell aus seinem Schlummer auf. Remus schaute hinunter auf Kniehöhe und fand einen Hauselfen (Männlich mit dem Namen Sketch), welcher ihn mit großen, besorgten, gelben Augen anschaute.
"Sketch tut es Leid Sie zu wecken, Sir." sagte der Hauself. "Aber Schulleiter Dumbledore möchte Sirs zu ihm in die große Halle zu kommen, Sir."
Remus blinzelte und versuchte sich damit selbst auszuwecken. "Ok, okay", sagte Remus untermalt mit einem Gähnen. "Bitte sage dem Schulleiter, dass wir zu ihm stoßen werden, sobald ich meinen Freund hier aufgeweckt habe."
Der Hauself lächelte breit, verneigte sich tief und verschwand mit einem tiefen krachen.
Remus starrte auf den Fleck, wo der Hauself noch vor einem Moment gestanden hatte. Er schaute quer über den Tisch zu Sirius schlafender Gestalt und musste sich schwer zusammen reißen, nicht über diesen Anblick zu lachen. Ein Arm lag ausgestreckt über den Tisch mit seinem Kopf drauf liegend und der andere hing schlaff an seiner Seite.
Als sie letzte Nacht in Hogwarts angekommen waren, hatte Dumbledore Sirius freundlich vorgeschlagen, zu duschen und in frische (saubere) Roben zu schlüpfen, bevor sie diskutierten. Sobald Sirius aus der Dusche getreten war, ungefähr 45 Minuten später, stürmte eine Gruppe von 5 Hauselfen auf ihn zu. Als sie fertig waren, war Sirius sauber, rasiert und seine Haare waren bis zur Schulter abgeschnitten, lieber so, als bis zu den Ellbogen.
Remus dachte, das er anschließend viel besser aussah, obwohl er weiterhin ungesund dünn war. Die Hauselfen werden darauf aufpassen, dachte er.
Madame Pomfrey untersuchte Sirius körperliche Gesundheit, fütterte ihn letztendlich mit 100 Schokoladenfröschen und schickte ihn dann auf den Weg.
Eine Sache ging Remus nicht aus dem Gedächnis, - neben der ganzen Sirius unschuldig/ Wormtail Verräter Sache - es waren Sirius Augen; sie waren so tot. Es half erst recht nicht, dass Sirius so blass wie ein Bettlaken war. Wenn Remus es nicht besser wüsste, würde er behaupten, dass Sirius ein Vampir sei.
Es wird mit der Zeit besser werden, überzeugte Remus sich selbst. Er hatte sich weiter daran erinnert, dass Sirius 5 Jahre in Askaban verbracht hatte. Remus konnte es kaum einen halben Tag an diesem Ort aushalten, geschweige denn allein gelassen 1800 Tage.
Sich selbst von den Gedanken abschüttelnd versuchte Remus Sirius zu wecken. "Sirius." flüsterte er.
Nichts. Remus schüttelte ihn leicht. "Sirius!" sagte er ein wenig lauter.
Weiterhin nichts. "Oi! Padfoot! Steh auf!"
Nicht eine verdammte Reaktion.
Mit einem ärgerlichen (nun amüsierten) Seufzer, drehte Remus sich um und fand eine kichernde Hauselfe mit einem Eimer eiskalten Wassers vor.
Sich an seine Schultage zurück erinnernd grinste Remus schelmisch und nahm den Eimer von dem Hauself. Er drehte sich zu Sirius zurück, rollte seine Augen, wegen seines eigenen kindischen Benehmens und stülpte den gesamten Eimer über des schlafenden Sirius' Kopf.
Der Animagus sprang erschrocken auf, fiel beinahe von seinem Stuhl. Entschuldigung, sagte ich beinahe? Ich meinte, dass Sirius seitwärts von dem hölzernen Stuhl fiel und auf den kalten Boden mit einem Bums landete.
Es dauerte eine Minute, bis er realisierte, was passiert war. Er schaute durch durchnässte Haare auf, um Remus Lupin, ehemaliger Vertrauensschüler und durch und durch guter Junge, den verantwortungsvollsten und vernünftigsten aller vier (nein drei) Marauder, sich vor Lachen krümmend vorzufinden. Der leere Wassereimer lag vergessen vor seinen Füßen.
Sirius starrte seinen Freund für einen Moment an, aber bald lachte er ebenfalls.
Sobald die zwei 26-jährigen sich wieder ein wenig abgeregt hatten, führte Remus einen Trockenzauber über den nun zitternden Sirius aus.
"Gott ich habe seit Jahren nicht mehr so gelacht!" kommentierte Remus.
"Ich habe Jahre lang nicht gelacht."
Jeder Humor war im Augenblick verschwunden. Sirius wollte die Stimmung nicht drücken, es war einfach passiert. Remus fühlte sich schuldig und Sirius fühlte sich entmutig und wütend wegen seinen Askabanerinnerungen.
Nach einem Moment der grüblerischen Stille, stand Remus auf. "Dumbledore erwartet uns in der großen Halle zum Frühstück." sagte er leise.
Sirius nickte und folgte Remus aus der Küche durch die Hallen. Nach 10 Minuten, (und das war mit Abkürzungen) erreichten sie die große Halle. Die gewaltigen goldenen Türen waren weit geöffnet, erlaubten den Stimmen der Lehrerschaft den Durchgang.
"Bist du verrückt, Albus?" fragte Professor Sprout
Sirius und Remus hatten niemals jemanden - außer hin und wieder McGonagall - in solch einen scharfen, rauen Ton mit Dumbledore sprechen hören. Und sie hatten niemals Sprout mit jemandem so sprechen hören. "Ein verurteilter Mörder in diesem Schloss."
Es war offensichtlich was sie an diesem Morgen diskutierten. Remus war einen vorsichtigen Blick zu Sirius, letzterer seufzte einmal schwer auf.
"Ich versichere Ihnen, liebe Professor Sprout, dass mein Verstand perfekt funktioniert." Kam es von Dumbledore mit ruhiger, jetzt fester, Stimme. "Sirius Black ist zu 100 unschuldig und war dieses seit seiner Verhaftung." Dumbledore schaute von der Kräuterkundelehrerin weg und entdeckte Sirius und Remus lauernd in den Schatten der Hallentüren. "Ah guten Morgen Jungs! Ich habe mich schon gefragt, ob ich eine Suchtruppe nach euch zwei schicken muss oder nicht. Kommt her und esst etwas; der Haferbrei ist einfach wunderbar."
Man konnte die Spannung in der großen Halle nicht einmal mit einer Kettensäge durchschneiden, das gesamte Kollegium war geistesgegenwärtig bei den Neuankömmlingen- Viele Gesichter beherbergten Schock und Unglauben. Einige – okay, es war nur Hagrid - strahlten Sirius mit Tränen in den Augen an.
Das Paar machte sich auf den Weg zum Lehrertisch, wo Dumbledore zwei Stühle zwischen sich und McGonagall herauf beschworen hat.
Die Stille in der Halle war für Sirius unerträglich. Er mochte es nicht, wie jeder ihn anstarrte, als ob er sie gleich hier und jetzt mit dem Avada Kedavra belegen würde. Er ignorierte ihre entsetzen Blicke und ihr ängstliches Geflüster und begann sich Frühstück aufzuschöpfen.
Remus blickte zu Sirius und er begann ebenfalls zu essen. Als er eine Gabel voll Ei in seinen Mund schob, riskierte Remus einen Blick über den Lehrertisch. Alle außer McGonagall und Dumbledore starrte Sirius an. Er wünschte sich, für den Willen seines Freundes Rest Vernunft, das sie ihre Mahlzeit beendeten und gingen.
Als ob er Remus Gedanken lesen konnte, schaute Dumbledore den Lehrertisch mit einem finsteren Blick ab. Er räusperte sich laut, rief so jedermanns Aufmerksamkeit auf sich. "Wenn Ihr nicht mit eurer Mahlzeit fortsetzt", begann er, "Haben wir einige verärgert und beleidigte Hauselfen auf unserer Seite." In dem Augenblick, war da kein Glitzern in seinen blauen Augen. Die gesamte Belegschaft wusste, was er wirklich sagen wollte: hört auf Sirius anzuglotzen wie verdammte Idioten und beendet euer verdammtes Essen. Aber wir wissen alle, das Dumbledore viel zu höflich ist, um genau das zu sagen. Natürlich verstanden alle, was er meinte, und setzten ihre Mahlzeit fort.
Während Sirius den Augenkontakt mit den anderen in der großen Halle mied, waren Remus und Dumbledore verfangen in ihre Pläne die Winkelgasse später noch zu besuchen.
Früh genug, für Sirius gewaltigen Nachlass, beendete das Lehrerkollegium seine Mahlzeit und nahmen Abschied. Einige von Sirius ehemaligen Professoren liefen an ihm vorbei, überbrachten ihm Gratulationen mit nervöser Stimme. Sirius dankte ihnen leise, aber erkenntlich.
Kurze Zeit später, erhob Hagrid sich aus seinem Stuhl und machte sich auf, um zur Mitte des Tisches zu gehen, wo Sirius saß.
"Wusste das konnte nicht sein, Sirius. Wusste, dass du nicht ganz so schlecht warst." Der Halbriese klopfte Sirius auf den Rücken, forcierte ihn so mit dem Gesicht voran in die Platte mit Eiern.
Remus und Dumbledore hielten ihr Lachen zurück, als Sirius wieder aufrecht saß mit Eiern in seinem Haar und sein Gesicht bedeckt. Sirius dankte Hagrid und beobachtete, wie er die Halle verließ.
Eine Stunde später war die große Halle leer, außer Remus, Sirius, Dumbledore und McGonagall.
"Nun, das hätte schlimmer sein können." kommentierte Remus. Er war überrascht über das (fast) herzlichen Willkommen, welches Sirius bekam.
Sirius, dessen Mund voll mit Eierkuchen war, nickte. Er reichte nach seinem Glas Kürbissaft, als eine dunkle Figur in die große Halle trat. Sirius Hand stoppte auf halben Weg zu seinem Glas und stattdessen wanderte sie instinktiv dahin, wo sein Zauberstab in der Robe war.
Für einen Augenblick starrten sich Sirius Black und Severus Snape mit äußerster Abscheu an; Hass strahlte zwischen den beiden Feinden hin und her. Aber keiner machte eine Bewegung oder sagte ein Wort. Beide schienen vergessen zu haben, dass andere in der Halle waren.
Remus schaute zwischen den beiden hin und her, wartete darauf, es zu unterbrechen, wenn es zu schlimm werden würde. Er hasste Snape fast genauso sehr, wie Sirius es tat, aber er wollte nicht sehen, wie sein Freund in Askaban endete, nachdem er weniger als einen Tag frei war. Wie auch immer, da war kein Grund zur Besorgnis. Nach etwas 5 Minuten, machte Snape auf dem Absatz kehrt und stiefelte zurück in sein Zaubertrankverlies, ohne ein Wort zu irgendeinem.
Remus ließ einen hörbaren Seufzer der Erleichterung los; Sirius setzte sein Essen fort, als wenn nicht gewesen wäre.
Als Sirius und Remus zu ihren Unterkünften liefen, die Dumbledore nur 15 Minuten später arrangiert hatte, sagte Sirius, "Es ist gut zu wissen, dass einige Dinge sich nicht einmal nach 5 Jahren geändert haben."
Remus hob eine Augenbraue. "Wie meinst du das?"
"Snivellus ist immer noch ein Idiot mit fettigen Haaren."
"Eigentlich, Padfoot, hat sich etwas verändert. Snivellus ist jetzt ein Professor mit fettigem Haar."
"Ist dasselbe."
Tolotos: Stimmt im Netz findet man so einiges -g- Tja was Minerva machen würde, wenn einer das jemals verrät, bleibt auf ewig ein Geheimnis. Auf deine restlichen Fragen kommen bald Antworten ;) Ich benutz kein Übersetzungsprogramm, wenn es manchmal komisch klingt, liegt es daran, dass mein Deutsch nicht des allerbeste ist. -blush-
Susi: Bestimmt wird alles gut, ich kann ja nicht alles verraten ;)
Zerengeb:Wird gemacht
Danke euch dreien!
Hoffe ihr hattet mit dem Chap viel Spaß und Bitte ein kleines Review, auch von den Schwarzlesern, ich freu mich doch so über Reviews
