Kapitel 7
Die Sonne brannte erbarmungslos auf ihre Köpfe herunter und immer wieder fuhr Hermine sich mit fahrigen Bewegungen über ihre glühende Stirn, um die dicken Schweißperlen wegzuwischen, bevor sie ihr in die Augen rinnen konnten. In ihrer Kehle schien ein Feuer zu brennen und bei jedem Atemzug hatte sie das Gefühl, jemand würde ihren Rachen mit Schleifpapier bearbeiten. Dem Kamel, auf dem sie saß, schien es nicht viel besser zu gehen, denn es stieß immer wieder seltsam schabende Geräusche aus, als ob etwas hartes gegen Stein kratzen würde und Hermines Nackenhärchen stellten sich protestierend auf.
„Ron, wie lange dauert das denn noch? Ich kann nicht mehr…" Hermine erschrak, als sie ihre raue und heisere Stimme hörte. War das wirklich ihre Stimme? Wieder dieses kratzende, schabende Geräusch und Hermine verzog erschauernd das Gesicht. Sie konnte die Augen nicht länger offen halten und alles verschwamm zu einem dunklen, undefinierbaren Grau, das immer wieder durch hektisch umhertanzende helle Flecken unterbrochen wurde.
Anscheinend nützte das Kamel Hermines Schwäche dazu aus durchzugehen, denn das anfänglich noch angenehme Schaukeln steigerte sich innerhalb kürzester Zeit in ein wildes Herumschwenken und Hermines Kopf fühlte sich bald schwer und noch heißer an, als zuvor.
Sie stöhnte gequält und versuchte krampfhaft ihre Augen zu öffnen. „Oh Gott…ich glaube, ich muss mich gleich übergeben…"
„Wage es ja nicht! Mir reichen schon diese Sabberflecken auf meinem Ärmel. Aber es wäre nett, wenn du stattdessen selbst läufst, hm? Meine Arme fühlen sich an, als ob sie jeden Augenblick abfallen werden." Hermine verkrampfte sich und zog verwirrt ihre Augenbrauen zusammen. „Ron? Was ist mit deiner Stimme? Geht's dir nicht gut?"
Ein schrilles Lachen war die Antwort und langsam dämmerte Hermine, dass sie nicht mehr auf einem Kamel saß und dass der schwere Atem nicht von ihr kam. Und auf einmal schienen sich auch die Kratzgeräusche verändert zu haben…"Fleur?" Hermines Augen flogen auf und das erste was sie sah, war Fleurs vor Anstrengung verzerrtes Gesicht. Jetzt erst bemerkte Hermine, dass sie in Fleurs Armen lag und der Grund warum sie wie wild hin und her geworfen wurde, war, dass Fleur so schnell lief wie es ihr nur möglich war, was mit Hermines zusätzlichem Gewicht allerdings nicht schnell genug zu sein schien.
Hermine begann gegen Fleurs fast schmerzhaft festen Griff zu drücken und Fleur stellte sie ohne große Überraschung abrupt auf den Boden. „Wurde auch Zeit. Lauf." Aber Hermine hatte bereits Fleurs Hand ergriffen und zog die Blondine weiter, sodass die bereits erschöpfte Französin fast gestürzt wäre und sich nur mit Mühe auf den Beinen halten konnte. „Wie viele?" Endlich fand Fleur ihren Rhythmus wieder und Hermine ließ sie los.
„Schwer zu sagen. Ich 'atte Angst zu stolpern, darum 'abe ich mich nicht umgedreht." Hermine verzog ungläubig ihre Lippen und warf einen schnellen Seitenblick auf die andere Hexe. „Aha…" Fleur entging Hermines abschätzender Tonfall nicht und wütend verengte sie die Augen, wobei sie Hermine keines Blickes würdigte. „Versuch du doch mal mit jemandem im Arm durch eine fast dunkle 'öhle zu laufen, du dummes Mädchen! Vor allem wenn der jemand nicht unbedingt ein Fliegengewicht ist!"
Jetzt war es an Hermine ihre Augen zu dünnen Schlitzen zu verengen und wütend starrte sie geradeaus. „Willst du etwa damit sagen, dass ich fett bin?" Fleur wollte gerade zu einer bissigen Antwort ansetzen, als nur wenige dutzend Meter hinter ihnen ein lang gezogenes Heulen laut wurde, woraufhin Fleur ihre bösen Worte vergaß und stattdessen ein noch schnelleres Tempo anschlug. Hermines Lungen brannten und mit jedem hektischen Atemzug, fuhr ihr einem Dolch gleich ein stechender Schmerz durch ihre Seite und machte es ihr fast unmöglich mit Fleur Schritt zu halten. Zentimeter um Zentimeter fiel die Hexe weiter zurück, und Fleurs Vorsprung vergrößerte sich immer mehr, aber Hermine hatte nicht einmal mehr genug Atem, um Fleur aufzuhalten.
Nervös versuchte Hermine abzuschätzen, wie viel Zeit sie noch hatte, aber die Enge der Höhle machte es unmöglich klare Geräusche auszumachen. ‚Ich schaffe es nicht! Ich schaffe es nicht!' Etwas verfing sich in ihren Beinen und zu müde um schnell genug zu reagieren, fiel Hermine hart auf den feuchten Höhlenboden, wobei sie den Sturz mit ihren Knien und Ellbogen so gut es ging abfing.
Durch den Fall der Hexe aufmerksam geworden, drehte sich Fleur um, wobei ihre Augen konzentriert die Dunkelheit hinter Hermine fixierte. „Komm schon, weiter! Wir 'aben keine Zeit mehr!" Fluchend rannte Fleur zurück und griff Hermine unter die Arme um sie hochzuziehen, doch diese hing nur schlaff und kraftlos in ihrem Griff. „Ich kann nicht mehr, Fleur. Lauf ohne mich weiter. Ich versuche sie so lange wie möglich aufzuhalten."
Fleur schnaubte nur und klemmte sich Hermine kurzerhand unter ihren Arm. „Weißt du wie sich das anhört? Wir sind 'ier nicht in einem Actionfilm und ich bin nicht die schwache Frau, die sich 'inter ihrem 'elden verstecken muss." Und ohne auf Hermines schwache Proteste einzugehen, schleifte die Französin sie gewaltvoll, aber deutlich langsamer als zuvor, weiter. Auch Fleur war am Ende ihrer Kräfte.
Plötzlich fing etwas Hermines Aufmerksamkeit und sie boxte Fleur aufgeregt in ihre Seite, woraufhin diese sich unter Schmerzen zusammenkrümmte. „Schei-! Geht's noch?" Als Fleur ihre Augen wieder öffnete, war Hermine verschwunden und Fleurs Augen weiteten sich ungläubig. „Hierher, Träumeline!" Und bevor sie wusste was geschah, hatte sie eine Hand gepackt und zerrte sie in die Dunkelheit. Eine zweite Hand drückte auf ihren Kopf, während die andere sie erbarmungslos weiter riss. Mit einem erschrockenen Keuchen verlor Fleur das Gleichgewicht und stürzte kopfüber in etwas, das ein kleiner Tunnel zu sein schien.
Hermine hatte den Seitengang zufällig bemerkt und wusste, dass er ihre letzte Chance sein würde sich vor ihren Verfolgern zu verstecken. Womit sie allerdings nicht gerechnet hatte, war, dass Fleur mit vollem Gewicht in sie hinein krachen würde. Auch hatte sie nicht bemerkt, dass der Tunnel nach wenigen Zentimetern einen scharfen Knick nach unten machte und als Hermines Hand sich nach hinten tastete, um ihr und Fleurs Gewicht abzufangen, griff sie ins Leere.
Erschrocken zuckte Hermine zusammen und griff instinktiv nach Fleur, die noch immer praktisch auf ihr saß und sie mit offenem Mund anstarrte. Beide begriffen, was gleich passieren würde, aber bevor Fleur sich noch zurückwerfen konnte, rutschte Hermine endgültig nach hinten und riss Fleur unweigerlich mit sich in die Ungewissheit.
Hermine hatte immerhin noch genug Verstand, nicht zu schreien, wohl wissend, dass die Kreaturen sie leicht hören konnten und ihnen auch folgen würden, aber Fleur schien vollkommen entrückt zu sein, klammerte sich mit aller Kraft an sie und schrie so laut, dass Hermine glaubte ihr Trommelfell müsste jeden Augenblick platzen. Fleurs unmenschlich lautes Kreischen ignorierend, fummelte Hermine panisch in ihrer Jeanstasche herum. ‚Zauberstab, Zauberstab…wo ist mein Zauberstab!'
Im selben Moment, als sich ihre Finger endlich um das schlanke Holz schlossen, wusste Hermine, dass es zu spät war. Panisch deutete sie mit dem Zauberstab auf sich selbst und Fleur und schrie den einzigen Zauberspruch, der ihr noch einfiel. „Levi Corpus!" Ihr Flug verlangsamte sich deutlich, aber bevor Hermine den Spruch noch einmal anwenden konnte, spürte sie Kälte in ihrem Rücken. Den Zauberstab so fest umklammert, dass ihre Knöchel weiß hervortraten, schloss sie ihre Augen und drückte Fleur gegen sich. Aber nichts geschah.
Überrascht öffnete Hermine ihre Augen, nur um sie gleich wieder schließen zu müssen, weil sie von hellem Licht geblendet wurde, dass ihre inzwischen an die Dunkelheit gewöhnten Augen nicht ertragen konnte. In ihren Armen begann Fleur plötzlich so stark zu zittern, dass Hermine Angst bekam, sie hätte eine Panikattacke und vorsichtig blinzelnd, versuchte sie ihre Augen einen Spalt zu öffnen, um das Gesicht der Französin besser zu sehen.
„Fleur? Beruhige dich, es ist vorbei." Aber Fleur schien sie nicht zu hören, reagierte überhaupt nicht auf Hermines Worte. Ihre Pupillen hatten die Iris fast verdrängt und ihre Augen waren so weit aufgerissen, dass Hermine mehrere rote Äderchen sehen konnte. Kalter Schweiß bedeckte die Stirn der Französin und ihre Unterlippe bebte unkontrolliert. Aber was Hermine am meisten ängstigte, war der leere, leblose Blick, mit dem Fleur direkt durch sie hindurchzustarren schien. Der Blick einer Wahnsinnigen…
Durch Fleurs dünne Bluse konnte sie ihren Herzschlag spüren und Hermine keuchte erschrocken, als ihr auffiel wie unregelmäßig und stark er war, als ob Fleur kurz vor einem Herzinfarkt stehen würde. Hermine setzte sich auf und versuchte Fleur auf Armlänge von sich weg zu schieben, aber sobald Fleur es bemerkte, brach sie in Tränen aus und krallte sich noch fester in Hermines Leibchen, sodass der empfindliche Stoff protestierend ächzte und fast auseinander riss.
„Fleur…" Hilflos legte Hermine einen Arm um Fleur und drückte sie wieder gegen sich, während sie mit der anderen mit etwas unbeholfenen Bewegungen über ihr Haar streichelte. „Fleur, shhhh…alles in Ordnung…wir haben es geschafft. Fleur, wir sind entkommen. Wir haben es geschafft. Gemeinsam geschafft." Fleurs Herzschlag begann endlich regelmäßiger zu werden und Hermine lächelte, ihre Hand noch immer in Fleurs Haar. „Ehrlich, was hättest du nur ohne mich gemacht? Du wärst wahrscheinlich bis zum Ende der Höhle weitergelaufen, ohne auch nur einmal nach rechts oder links zu schauen, habe ich Recht? Wobei ich mir nicht sicher bin, ob dich eine meterdicke Steinwand aufhalten könnte…bei deinem Dickkopf."
„Sagt genau die Richtige." Fleur drehte ihren Kopf ein wenig in Hermines Umarmung, sodass sie die Brünette besser sehen konnte und Hermine war erleichtert, als sie den leicht amüsierten Funken in Fleurs Augen sah. Für einige Sekunden sahen sie sich wortlos in die Augen, dann lockerte Fleur ihren Todesgriff um Hermine und legte tief einatmend ihren Kopf auf Hermines Schulter, ihre Augen geschlossen.
„Danke…ich weiß wirklich nicht, was ich ohne dich gemacht 'ätte." Hermine konnte ein freches Grinsen nicht unterdrücken und hob ihre Augenbrauen. „Sagte ich doch. Dickköpfige Französin." Fleur streckte schmollend ihre Lippen vor und zog damit automatisch Hermines Blick auf ihr Gesicht. Jetzt erst wurde Hermine bewusst, wie nah sie einander waren, wie Fleurs Arme noch immer um sie geschlungen waren, wie ihr warmer Atem sanft über die sensible Haut ihres Nackens streifte…Hermine schluckte nervös und zwang sich den Blick abzuwenden, wobei sie mit aller Macht dem Impuls widerstand, Fleur einfach von ihr abzuschütteln und die gewohnte Distanz zwischen sie zu bringen. Die ungewohnte körperliche Nähe mit einem Menschen, den sie bis vor wenigen Stunden…nein Minuten nicht einmal ansatzweise als Partnerin hatte bezeichnen können, war ihr nun nah genug, dass sie die kaum merklichen Konturen ihres BHs spüren konnte. Definitiv zu nah.
Ohne Fleur anzusehen, löste sie langsam ihre Umarmung und stand dann vorsichtig auf, wobei sie aufmerksam die Umgebung betrachtete. „Fleur…wir sitzen auf einem unterirdischem See?" Fleur legte etwas verwirrt ihren Kopf zur Seite und Hermine wurde auf unangenehme Weise an einen kleinen Hund erinnert. ‚Arrgh…Ich hoffe, ich bin bald wieder zu Hause in London.' Hermine deutete viel sagend auf den Boden, der noch immer in einem unwirklichen Licht schimmerte.
Endlich verstand Fleur und sie beugte sich ein wenig tiefer hinunter, um eine deutlichere Sicht zu bekommen. Verblüfft zog sie ihren Kopf kurz darauf wieder zurück und richtete sich auf. „Du 'ast recht. Ich 'abe noch nie von einem derartigen See gehört. 'ier muss es eine sehr starke magische Quelle geben."
Aber Hermine hörte längst nicht mehr zu und hatte Fleurs Unaufmerksamkeit genützt um sich ein wenig umzusehen und ihre Gedanken wieder zu ordnen. Das Licht schien ihre Fußgelenke sanft zu umspülen und Hermine bildete sich sogar ein, dass es leicht pulsierte, als ob es ein Eigenleben hätte. Als sie die Mitte des Sees erreicht hatte, blieb Hermine schließlich stehen und starrte gedankenverloren auf das nun deutlich wabernde Licht zu ihren Füßen.
‚Ist das alles wirklich innerhalb eines Tages passiert? Ich kann es noch immer nicht glauben…' Hermine seufzte und kämmte sich mit einer Hand abwesend ihre verwuschelten Haare. ‚Meine erste Mission habe ich mir wirklich anders vorgestellt…wusste Umbridge, wie gefährlich das ganze werden würde? Vielleicht wollte sie sie nur loswerden.' Hermine verzog ihre Lippen zu einem halbherzigen Grinsen. ‚Jaa…jetzt wo ich darüber nachdenke, scheint das gar nicht so abwegig zu sein. Wahrscheinlich hat sie Fleur angeheuert, um mich diskretvoll um die Ecke zu bringen, damit sie einen neuen Sklaven in das mufflige Büro sperren kann.' Jetzt konnte Hermine das Lachen nicht mehr unterdrücken und sie lachte so heftig, dass ihr Tränen in die Augen schossen. „Würde dieser blöden Kuh wahrscheinlich wirklich einfallen."
„Blöde Kuh? Ich 'offe du redest nicht von mir." Hermines hysterisches Lachen verwandelte sich in einen hysterischen Hustenanfall und bis Fleur sich endlich erbarmte ihr ein paar mal kräftig auf den Rücken zu klopfen, war ihr Gesicht ungesund rot angelaufen und sie rang um Luft. „Danke, für deine beherzte Hilfe. Und danke auch, dass sie so spontan und schnell kam, Partnerin! Noch ein paar Sekunden länger und du hättest eine Partnerin gehabt." Fleur hob plötzlich einen Finger und Hermine entging nicht, dass sich ihr ganzer Körper spannte.
Genervt verdrehte Hermine die Augen. „Was ist denn jetzt schon wieder? Wenn du willst, dass ich die Klappe halte, dann sag es mir doch einfach. Ich werde es sowieso nicht tun." Hastig legte Fleur ihre Hand über Hermines Mund und egal wie fest diese an ihrer Hand zerrte, sie bewegte sich keinen Millimeter. „Psst! 'ör doch!"
Weil sie im Moment eh nichts sagen konnte, hatte Hermine keine andere Alternative als Fleurs Befehl zu folgen. Angestrengt versuchte sie irgendwelche verdächtige Geräusche aufzufangen, aber außer ihrem etwas schweren Atem konnte sie beim besten Willen nichts hören. Aber gerade als Hermine Fleur einen Blick zuwerfen wollte, der für sich gesprochen hätte, hörte sie ein inzwischen nur allzu bekanntes und gefürchtetes kratzendes Geräusch.
Fleurs Hand sank kraftlos hinunter und Hermine zückte alarmiert ihren Zauberstab. „Geben die denn nie auf? Und wie 'aben sie uns überhaupt gefunden?" Hermine lachte trocken, während sie sich gegen Fleurs Rücken presste, sodass sie keines der Biester von hinten überraschen konnte. „Wundert dich das wirklich? Bei deinem Geschrei hätte uns sogar Goyle gefunden…"
Unter Fleurs Auge begann ein Nerv zu zucken und sie drehte ihren Kopf ein wenig zur Seite. „Ach, meinst du? Ich würde dich gerne mal sehen, wenn du unter extremer 'öhenangst leidest und geschätzte zwanzig Meter in unbekannte Finsternis stürzt…Mademoiselle Ich-weiß-alles-besser!" Hermine schwieg für ein paar Augenblicke, dann senkte sie ihren Zauberstab. „Wie kommt es, dass wir uns immer in den brenzligsten Situationen streiten müssen? Eins kommt von rechts. Zwei von links. Drei von hinten. Ich würde sagen, wir laufen."
Fleur grinste und senkte ihren Zauberstab ebenfalls. „Das erste mal, dass ich 'eute etwas produktives aus deinem englischen Mund 'öre. Und tu mir den Gefallen und fall dieses mal nicht wieder über deine eigenen Füße." Hermine gab der Französin einen eher unsanften Stoß. „Klappe."
Hermine war nicht halb so sicher, wie sie sich gerade gegeben hatte. Selbst wenn sie diese handvoll Monstern abhängen konnten- was dann? Sie hatten keinerlei Proviant, keinerlei Orientierung, keinerlei…gar nichts. Vage nahm sie war, wie Fleur vor ihr lief, sie nur wenige Fuß hinter ihr, die Augen starr auf dieses blonde Haar fixiert, das mit jedem Laufschritt hin und her schwang. Hermine bemerkte nicht, wie das Kratzen verstummte und auch, dass ihre Füße keinen eigenen Willen mehr zu haben schienen, merkte sie nicht. Das letzte, war sie merkte, bevor sie in Fleur stieß und die beiden wie schon zuvor in tiefe Schwärze fielen, war, dass Fleurs Haare gar nicht silberblond waren. Eher ein sehr blasses blond, das in dem magischen Licht des Sees, Sonnenstrahlen gleich Hermines Blickfeld zu erfüllen schien.
Hrhr...ich bin böse, ich weiß :p Ich möchte mich entschuldigen, für all die Fehler, die in den vorigen Kapiteln (und in dem hier wahrscheinlich auch) sind. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich mir selten die Zeit nehme, das Ganze noch einmal durchzulesen und im nachhinein komme ich dann immer drauf, was für einen Schrott ich teilweise geschrieben habe. Ich werde mich mal hinsetzen und das alles noch einmal durchlesen, versprochen :)
Ja...Diese ersten sieben Kapitel umfassen im Prinzip Einleitung und schließen den ersten Teil ab. Soll heißen, bis hierhin hatte ich alles mehr oder weniger schon durchdacht. Ich habe zwar schon eine ungefähre Idee, wie es weitergehen wird (viel Drama natürlich :p ), aber ich muss da noch stark herumfeilen, weil das sonst in zukünftigen Kapiteln null Sinn ergeben würde... Schule ist stressig, ich bin faul. Stellt euch auf eine kurze Pause von ein, zwei Wochen ein, bis es weiter geht.
Wie immer danke an alle, die hier noch dabei sind :) Liebe (oder auch weniger liebe) Reviews sind gerne gesehen. Hab zwar keine Kekse, aber Tee mit Honig :p das soll keine Bestechung sein oder so...und jetzt hinterlasst ne Review, damit ich mich freuen kann xD
Oh! Und ganz wichtig, für den weitern Verlauf der Geschichte! Und da brauche ich wirklich eure Hilfe, weil außer ner Eule oder so fällt mir nicht viel ein. Welche Tiere würdet ihr am ehesten mit Hermine assozieren? Von ihrem Charakter und so? Das ist wirklich wichtig und wird noch ne tragende Rolle in der Zukunft spielen! Also...her mit euren Ideen, damit ich schnell weiterschreiben kann :D
