Bei diesem Kapitel kommt bei mir ein bissl Wehmut auf, weil wir hier so ein Mistwetter haben...Vielen Dank an die zwei Reviewer, goldentree und UniLuna!!! Hoffe euch gefällt das Kapitel auch (den anderen hoffentlich auch)

So und jetz genug gelabert, viel Spaß!:-)


Kapitel 7. Sonne, Meer und Strand

„KNALL!", „KNALL!"

Genau zur gleichen Zeit, es war auf die Minute genau um acht Uhr Morgens, saßen sowohl Harry als auch Ron kerzengerade in ihren Betten. Beide starrten völlig geschockt auf ihre Zimmertür. Bei Ron stand eine sich nicht mehr einkriegende Hermine und bei Harry eine in schallendes Gelächter ausgebrochene Ginny im Türrahmen.

„GUTEN MORGEN IHR SCHLAFMÜTZEN!", kam es von beiden.

„Geht das nicht leiser?", klagte Ron.

„Morgen...", brummelte Harry.

„Natürlich! Wär doch aber nur halb so erfolgreich, oder Brüderchen?", antwortete Ginny ihrem Bruder zuckersüß.

„So, und nun zieht euch an und kommt dann zum Frühstück, vorher wollen wir uns hier aber nochmal umsehen", sagte Hermine, entriss Ron die Bettdecke, welcher daraufhin etwas rot wurde und versuchte, nach dieser (leider erfolglos) zu schnappen.

„Ähm, wenn´s dir nichts ausmacht Hermine, könntest du dafür bitte die Tür wieder schließen?"

„Natürlich!" Gesagt. Getan. Hermine schloss die Tür und sah Ron erwartungsvoll an.

„VON AUßEN!"

„Oh, ja... Ähm... Bis dann." Hermine ging hinaus und schloss die Tür - diesmal von außen.

Vor seiner Tür hörte Ron Hermine und Ginny gemeinsam kichern und schwor sich schon Rache. Wobei ihn das nicht davon abhielt, zu versuchen, seine zweite Socke auch noch über den rechten Fuß zu ziehen. Harry dagegen war schon fertig angezogen, sein Puls hatte sich auch wieder beruhigt, und er hatte das Glück, eine nicht allzu aufdringliche Ginny nur einmal auffordern zu müssen, sich wieder aus seinem Zimmer zu begeben.

„Na endlich, hat ja ewig gedauert Ron", nörgelte Hermine.

„Ja, ja... Mecker nur, möchte dich mal erleben, wenn man dich schon morgens einem halben Herzinfarkt aussetzt", murmelte Ron leise, allerdings gerade noch so laut, das Hermine es hören und ihm einen spöttischen Blick zuwerfen konnte.

„Also wollen wir los; uns noch ein wenig hier umschauen, bevor es Frühstück gibt?", schlug Ginny vor und beendete Rons und Hermines Angezicke.

„Ja, okay. Der Weg hier führt uns zum Strand", Harry zeigte auf einen Wegweise, dessen linker Pfeil „Playa " verkündete, „der andere führt zur Rezeption zurück. Also ich wär dafür den Strand nach dem Frühstück in Angriff zu nehmen.

Und so gingen die Vier den rechten Abzweig lang und erkundeten die Hotelumgebung. Auf ihrem Spaziergang traf Harry auch wieder das Mädchen aus dem Flugzeug. Als das Flugzeug gelandet war, hatte sich Harry nur kurz verabschieden können, aber nicht mehr gefragt, wo diese denn ihren Urlaub verbringen würde.

Laura erklärte ihm dann noch den Weg zu ihrer kleinen Hotelfinka (nicht weit weg von der der Jungs) und ging dann wieder zu dieser zurück.

„Wer war das denn Harry?", fragte ihn Hermine neugierig.

„Laura Hopkin... Sie saß im Flugzeug in Rons und meiner Reihe...War ganz nett", antwortete Harry möglichst beiläufig.

„Aha..." Hermine ging nicht weiter drauf ein.

Dann, nachdem der kleine Spaziergang damit endete dass Ron, weil er ein zugegeben nicht nur durchschnittlich hübsches Mädchen mit hüftlangen schwarzen Haaren sah, gegen eine Palme lief und sich bis zu Dumbledore den Spott von Harry, Ginny und vorallem Hermine anhören musste, gab es Frühstück

(„Mmmmh... Na endlich!")

Das Frühstück verlief dann aber ohne Zwischenfälle und so aßen alle in Ruhe und stärkten sich für die nächsten Stunden pure Sonne und Wellenreiten.

Zwei Stunden später waren Harry, Ron, Hermine, Ginny, Fred, George, Bill und Dumbledore in voller Montur endlich am Strand angekommen. Zig Kilometer weiß-gelber Sandstrand zogen sich die Küste entlang, überall Handtücher, Sonnenschirme, Strandliegen und hunderte von Zauberern und Hexen in Badehose, Bikini oder Badeanzug. (Oder aber im Falle von den ganz Kleinen einfach nackt).

Fred und George ließen ihre Handtücher so ziemlich sofort fallen und stürmten zum Meer. Beide hatten aber nicht damit gerechnet, dass der Sand schon so heiß war und rannten zuckend und „AU!", „AU!", „HEIß!", „HEIß!"schreiend zum rettenden kühlen Wasser.

Die Anderen dagegen nahmen sich mehr Zeit und breiteten in aller Ruhe ihre Handtücher aus und spannten die Sonnenschirme.

Dumbledore besorgte sich gleich eine (mit einem Schwung seines Zauberstabs) weiße Liege, legte sein Handtuch über diese und ließ sich zufrieden ächzend darauf nieder.

„Jaaaah... So lässt sich´s leben!"

Ginny musste kichern und die Anderen grinsten.

„Ich leg mich dann auch erstmal zum Brutzeln in die Sonne", sagte Bill vergnügt.

„Aber eincremen nicht vergessen!", ließ Dumbledore hinter einer schwarzen Sonnenbrille verlauten.

Nun konnte Ginny nicht mehr an sich halten und drehte sich weg vor lachen. Der Anblick der sich ihnen bot, war einfach zu komisch. Da lag der Schulleiter in dunkelblauen Badeshorts, mit einer schwarzen Sonnenbrille (auch halbmondförmig) auf einer Sonnenliege und cremte sich die Arme mit Sonnenmilch ein.

Harry und Ron wurden aber schnell wieder abgelenkt, denn Hermine stand in einem sehr Figur betonten weiß-rosa Bikini vor den zweien.

Harry fing sich als erster wieder und stupste Ron leicht an, damit dieser den Kiefer wieder zuklappte. Hermine wurde etwas rot im Gesicht, fühlte sich aber nicht begafft, sondern nahm das eher als ungesagtes Kompliment auf. Dasselbe Spiel gab es dann nochmal als Ginny sich „präsentierte", nur diesmal war es Ron der Harry anstupsen musste. (Ginny grinste verschmitzt)

„Na dann... AB INS WASSER!", rief Harry und zog die völlig überraschte Ginny hinter sich her und landete kurz darauf mit dieser im schön erfrischenden Meer.

„Puuh... Mach das nie wieder", brachte Ginny lachend hervor, bevor eine Welle die Beiden erneut übermandte.

Ron und Hermine kamen etwas vorsichtiger am Wasser an. Ron stürzte sich dann aber sogleich in die Fluten, Hermine allerdings ging es ganz, ganz laaaaangsam an.

Nur durch Zufall stand ein teuflisch grinsender Harry dann auf einmal hinter ihr und legte seine, durch das Wasser eiskalten Hände, bei ihr um die Taille und schmiss die qietschende Hermine in eine kommende Welle.

„Na warte!", rief Hermine wasserspuckend

„Auf was denn?"

Und schon wurde Harry untergetaucht, denn Ginny drückte nun seinen Kopf unter Wasser, lachte und ließ einen nach Atem ringenden Harry wieder los.

„Auf das Harry", säuselte sie.

Im nächsten Moment wurden allerdings alle Vier Opfer eines Wasserangriffs, denn Fred und George standen mit gezückten Zauberstäben am Ufer und ließen eine riesige Welle auf die Vier niederschwappen.

Danach brach eine ausgeglichene Wasserschlacht aus, welche aber letzten Endes doch Fred und George für sich entscheiden konnten.

Erschöpft schleppten sich Hermine, Ginny, Ron und Harry zu ihren Handtüchern. Dort angekommen sahen sie Bill und Dumbledore sich gerade erheben und beide gingen gemeinsam zum Meer um etwas schwimmen zu gehen. Dabei hatte Dumbledore einen dermaßen coolen Gang, das alle Vier lachen mussten. Dumbledore, Herr des Strandes, marschierte mit einem ebenso coolen Bill locker zum Wasser und genoss die Blicke, die ihm einige (viel jüngere) Damen (und ein Herr...) zuwarfen. Die meisten der Blicke galten allerdings Bill, doch Dumbledore erwiderte dafür die meisten...

Bei den Handtüchern angekommen, trockneten sich alle erstmal ab (zumindest das, was die Sonne noch nicht getrocknet hatte).

Dann nahmen sich die zwei Mädels jeweils eine Flasche Sonnenmilch und schauten die Jungs erwartungsvoll an. Harry verstand als erstes.

„Ich nehme mal an den Rücken, oder Ginny?"

„Jepp Harry, wäre nett von dir."

Und so cremte Harry ihr den Rücken ein - nicht wirklich sparsam - und Ginny schloss genüsslich die Augen.

Ron dagegen wusste nicht so recht, ob er nun sollte oder nicht, bis Harry ihm die Sonnenmilch in die Hand drückte. Zaghaft schmierte Ron, mit rotem Kopf, Hermine den Rücken ein. Damit Ron wieder einen wortwörtlich kühleren Kopf bekommen konnte, schlug Harry vor, dass die beiden ja Eis besorgen gehen könnten und etwas zu Trinken.

Zwischen Handtüchern und Liegen durchwühlend, machten sich Ron und Harry auf den Weg. Zum Glück hatten beide Badelatschen an, denn ohne hätten die beiden keinen Schritt gehen können, ohne sich Brandblasen zu holen.

Als sie sich nach einigen Minuten langsam einem Kiosk näherten, der Eis mit magischem Effekt versprach, traf die zwei fast der Schlag.

„Sag mal Ron, kommt dir dieser runde, große, dicke, glänzende Bauch auch bekannt vor?"

„Ähm... Ja, ich glaube schon, vorallem weil sein Besitzer in der rechten Hand eine Tüte mit kandierten Ananas´ hält."

Vor ihnen saß Horace Slughorn auf einem breiten Handtuch und aß genüsslich seine Lieblingsfrucht (kandiert). Als er die zwei entdeckte wurden seine Augen größer und mit einem Satz stand er vor ihnen und grinste.

„Harry, mein Junge!", dröhnte er. „Die Welt ist klein, oder? Und wen haben wir da, einen Weasley, Romuald richtig?"

„Ronald!", flüsterte ihm Harry schnell zu.

„Oh ja... Mensch damit hätte ich ja nicht gerechnet... Schüler im selben Urlaub zu treffen! Wer begleitet euch denn?", fragte Slughorn.

„Dumbledore hat uns alle, das heißt die Weasleys, Hermine und mich in den Urlaub eingeladen", erklärte Harry.

„Dumbledore? Wow, sehr großzügig von ihm. Wie lange seit ihr denn hier, ich bin ja schon seit fast zwei Wochen hier, noch etwas entspannen; diese Insel ist ja wirklich ein Paradies, findet ihr nicht Jungs?"

„Ähm... Ja, ja das ist es, oder Ron?", fragte Harry Ron, der sehr danach aussah, gleich zu verschwinden (er mochte Slughorn nicht unbedingt, vorallem weil er sich immer vorkam wie Luft).

„Jaaaah...", nuschelte er.

„Tja... Ähm, Professor, wir müssten dann weiter, wir sollten eigentlich nur Eis holen gehen."

„Natürlich. Harry", Slughorn nickte ihm zu, „Ron, ich hoffe wir sehen uns nochmal, vielleicht treff ich ja Professor Dumbledore, dann lade ich euch alle zum Abendessen ein, bevor ich wieder ins etwas weniger warme England zurückkehre. Noch einen schönen Urlaub bis dahin", sagte Slughorn freundlich.

„Ja tschüss, Professor. Und ebenfalls noch schöne Tage!"

„Mmmmh", murmelte Ron nur, machte aber eine etwas bessere Miene, als Slughorn sich, Bauch voran, wieder zu seiner Liege gesellte und die Tüte mit den Ananas ergriff.

„Endlich! Wollen wir uns nun was zu trinken und Eis kaufen? Hast du Geld mit, hab ich nämlich vergessen", sagte Ron.

Nach etwa zwanzig Minuten kamen die Zwei wieder bei Hermine und Ginny an - beide schliefen. Ron sah das und musste auf einmal gehässig grinsen, gab Harry das Eis in die Hand und zog seinen Zauberstab.

„Jetzt gibt´s Rache, oder Harry?"

„Was hast du vor?", fragte Harry amüsiert.

Ron richtete seinen Zauberstab auf die Handtücher von Ginny und Hermine, die beide dicht beieinander lagen und flüsterte „Aguamenti!". Daraufhin schoss ein eiskalter Strahl Wasser auf die Mädchen zu und sofort war ein hohes Kreischen von ihnen zu hören.
Ron bekam sich nicht mehr ein vor lachen und Harry leckte grinsend an seinem Himbeereis (welches auf der Zunge ein unbändiges Knistern verursachte).

„DU PFEIFE!"

„SPINNST DU?"

Keiften Hermine und Ginny, die das Ganze im ersten Moment nicht wirklich lustig fanden.

„Rache ist süß, oder Harry?"

„Ja süß und feucht", antwortete Harry lachend.

„Ich denke jetzt sind wir quitt, oder Hermine?"

„Ja... Ja, du hast recht Ron", kam es säuselnd von ihr und im nächsten Moment hatte sie Ron klitschnass umarmt (er hatte ein T-shirt und eine Badehose an). Ron war daraufhin so überrumpelt, dass er seinen Zauberstab fallen ließ. Nun waren alle nass, nur Harry nicht.
Dieser hob abwehrend die Hände und hielt das Eis für die Mädchen in der Hand. Er hielt es ihnen hin und dann aßen sie es alle stillschweigend, alle mit dem jeweiligen Effekt beschäftigt.

Ginny hatte Eiszapfen an ihrem Kinn hängen ( Antarctic Icicle - lass dir Eiszapfen wachsen und erlebe den fantastischen Geschmack von fruchtiger Kirsche). Rons Augen färbten sich in ein kühles Blau um und Hermine bekam eiskalte Hände und Füße, ohne dass sie fror.

Der Tag verging dann wie im Fluge. Alle amüsierten sich am Strand, die Weasleyeltern stießen auch noch hinzu und am Abend gab es tatsächlich ein Festmahl bei Professor Slughorn.

Danach fielen alle todmüde in ihre Betten und schliefen fast sofort ein, nur Harry lag noch lange wach, ebenso Dumbledore. Dieser hatte sich mit Bill prächtig unterhalten und Bill hatte für Dumbledore noch ein Date für den nächsten Abend klarmachen können. Beide lagen zufrieden grinsend im Bett und waren in ihren glücklichen Gedanken vertieft.

Und so rückte auch langsam Harrys Geburtstag näher- nur noch zwei Tage, dann war der 31.Juli ...


Und? Wer hat noch Lust bekommen auf Sonne und Meer?

Einfach mal GO drücken!;-) (tut nicht weh,kostet nix und macht mich glücklich!)