Flown away – Kapitel 7
Disclaimer und Hinweise
Überarbeitete Story. Original von 2005/2006.
Inhalt:
Sequel zu Sie und So leer. Draco Malfoy glaubt, dass sie von seinem Vater ermordet wurde, doch dann steht er ihr plötzlich in Hogwarts gegenüber. Beginnt Draco allmählich, seinen Verstand zu verlieren oder ist das alles Realität?
Disclaimer:
Alle bekannten Personen, Orte etc. gehören JKR, ich werd ihr alles mehr oder weniger unbeschadet wieder zurückgeben. Viele Personen (naja, eigentlich fast alle^^) handeln nicht so, wie sie es in den bekannten Harry-Potter-Büchern tun würden, also bitte nicht alles auf die Goldwaage legen.
Ach so, Geld verdien ich auch nicht damit (würd mich wundern, wenn mir auch nur eine Person nen Cent dafür geben würde).
Rating:
Muss man ja (leider) angeben. Und damit es auch alle verstehen, verwende ich jetzt nichts mit T und M, sondern sage einfach, dass die Geschichte am Anfang eigentlich von allen gelesen werden kann. Sobald Gewalt etc. expliziter drin vorkommt, geb ich das noch extra zu Beginn des jeweiligen Kapitels an.
Hinweis:
Harry, Ron, Hermine, ihre ganzen Problemchen und der Schnickschnack mit Voldemort hab ich ganz beiseite geschoben. Wen interessiert schon das übliche Piepapo, wenn man einen Draco Malfoy in den Vordergrund stellen kann? ;)
Veröffentlichung:
Ich veröffentliche meine Fanfictions außer hier nur noch in Gina's Hogwarts.
Und nun viel Spaß beim Lesen.
Ein Entschluss
Draco dachte noch lange nach, als er wieder im Bett lag. Sollten Blaise und sein Hauslehrer wirklich Recht haben? War es wirklich besser, wenn er irgendjemandem erzählte, was in ihm vorging? Doch wenn er es tat, derjenige, denjenigen, den er sich als Zuhörer auswählte, würde ihn doch bestimmt für komplett bescheuert halten...
Sogar er selbst hielt sich für bescheuert. Er war doch ein Malfoy! Wie konnte er nur in solch eine verzwickte Situation geraten, die ihn beinahe wahnsinnig machte? Und das alles nur wegen so einer dummen Muggel!
Dennoch, das Ganze ließ ihn einfach nicht mehr los. Und so viele Gründe er auch fand, seine Gefühle nicht mit jemandem zu teilen, desto mehr fand er auch für die andere Seite. Und dann fällte er schließlich einen Entschluss: Er würde mit jemandem sprechen! Er würde mit jemandem sprechen müssen, wenn er nicht langsam, aber sicher seinen Verstand verlieren wollte.
So gut wie in dieser Nacht hatte Draco schon lange nicht mehr geschlafen. Kein Traum quälte ihn. Seine Gedanken schienen einfach frei zu sein, so, wie es früher war…
Der Morgen kam und seine Schlafsaalgenossen staunten nicht schlecht, Draco in altbekannter Weise vorzufinden. Es war auch für sie nicht leicht gewesen, die letzten Wochen hatten nämlich auch an ihren Nerven gezerrt. Ein verwirrter und ständig mürrischer Draco war nun einmal nicht einfach zu ertragen.
"Was ist denn mit dir passiert?", fragte Blaise vorsichtig, wohl darauf bedacht, Dracos einigermaßen gute Stimmung nicht gleich wieder durch einen dummen Kommentar zu zerstören.
"Nichts ist mit mir passiert! Ich hab einfach endlich mal wieder gut geschlafen.", antwortete der blonde Slytherin. "Ach Blaise, ich müsste dich nachher mal kurz sprechen…", fügte er hinzu. Ganz wohl war ihm nicht dabei und er war sich auch nicht sicher, ob gerade Blaise der richtige war, dem er sich anvertrauen konnte. Doch er war nun mal der einzige, dessen Eltern nicht mit seinem Vater verkehrten und er konnte keinesfalls riskieren, dass sein Vater Wind davon bekam, warum er sich die letzten Wochen so seltsam verhalten hatte.
"Klar", sagte Blaise und sah seinen Freund forschend an. Sollte es tatsächlich möglich sein, dass Draco ihm erzählte, was los war? Er brannte geradezu darauf, endlich das Geheimnis zu erfahren, dass den sonst so bodenständigen Malfoy-Sprössling aus der Bahn geworfen hatte.
Nächstes Kapitel kommt gleich...^^
