Na, wer darf denn da Nachsitzen? Und dazu auch noch bei Obersamariter Serverus! Na dann viel Spaß...
Kommentare erwünscht.

Sir Henry war erst sehr verblüfft und dann äußerst angetan von der Tatsache, dass es die blonde Miss doppelt gab. Lachend hatten sich die Drei einige Zeit unterhalten, bis MJ sich schweren Herzens von ihnen trenne musste, um sich auf den Weg zum Nachsitzen zu machen.

Ohne große Eile ging sie durch die erleuchteten Gänge und die steilen Treppen hinab in die feuchtkalte Luft der Kerker. Sie legte es geradezu darauf an, zu spät zu kommen. Snape konnte sich sein Nachsitzen sonst wohin schieben. Sie hatte schließlich besseres zu tun! Er - anscheinend nicht, denn er wartete bereits ungeduldig in seinem Büro. "Miss Carter! Schön, dass Sie es einrichten konnten.", begrüßte er sie schon an der Schwelle. Mit einem künstlichen Lächeln nickte sie ihm zu und nahm auf dem Stuhl platz, auf den er mit einem eisigen Blick deutete. "Ich habe mir extra den Abend freigehalten!" Seine Augenbrauen zogen sich zusammen, aber er lies sich seinen Ärger nicht anmerken. "Sparen Sie sich die Kommentare! Sie sind nicht hier, um Witzchen zu reißen. Seien Sie still und gehen sie diese Aufsätze durch." Damit schob er ihr einen überaus hohen Stapel Pergament zu, genauso wie eine Schreibfeder und rote Tinte. Na super! Jetzt darf ich auch noch seinen Schreibkram erledigen, oder wie?! Widerstrebend fing sie an zu lesen. Es waren ziemlich misslungene Aufsätze der Erstklässler und MJ seufzte leise. "Haben Sie etwas gesagt?" Snapes Augenbrauen waren nach oben gezogen und er sah sie schadenfroh an. Um ihn nicht sofort anzubrüllen, konzentrierte sich MJ lieber auf das Blatt vor sich. Sie wollte das so schnell wie möglich hinter sich bringen und konnte keinen zusätzlichen Ärger gebrauchen.

Die Minuten zogen sich in die Länge und außer ihrem und Snapes Atem und dem Kratzen der Schreibfeder war es ruhig. Er beobachtete sie. Schon von Anfang an hatte er sie ungeniert angestarrt und schön langsam ging es ihr auf die Nerven. Sie fühlte sich seltsam durchleuchtet, wenn er sie mit seinen kalten Augen musterte. Gerade, als sie ihm die Meinung sagen wollte, klopfte es.

Ein genervtes "Ja!" von Snape war die Antwort. Kein freundliches "Herein!?" wie bei Dumbledore, kein warmer Blick. Was für ein nettes Persönchen! dachte MJ und verdrehte innerlich die Augen.

Jemand öffnete die Türe und Snape wandte den Blick von ihr ab um den Neuling anzusehen. Seine Miene wurde, wenn das überhaupt möglich war, noch eisiger und seine Lippen waren nur noch ein schmaler Strich. "Sie sind zu spät!, schnauzte er über ihre Schulter hinweg. Oje… wie gerne würde ich jetzt aus der Gefahrenzone verschwinden! Ich glaube Snape explodiert gleich… was ja, wort-wörtlich gemeint, nicht schlimm wäre! Wenn ich nur nicht alles aus nächster Nähe abbekommen würde! Der Schüler, mit einem Lehrer hätte Snape schließlich nicht so geredet, sagte nichts darauf und MJ traute sich nicht, sich umzudrehen. Am besten war es, wenn sie den Neuling einfach ignorierte.

Jemand kam näher und setzte sich neben sie, aber sie widerstand erfolgreich der Versuchung aufzusehen. Nicht bewegen… vielleicht vergisst Snape ja dann, dass ich überhaupt da bin!

"Miss Carter! Sie können aufhören!!" Snapes Stimme lies sie zusammenzucken und kleine Tintenspritzer verteilten sich auf einem besonders schlechten Aufsatz. Mit gesenktem Kopf legte sie das Pergament auf einen Stapel und verschloss das Tintenfass. Alles in Eile, um den Professor nicht noch mehr zu verärgern. Es kam ihr so vor, als wäre die Luft gerade eben um einige Grad kälter geworden und eine Gänsehaut verteilte sich prickelnd auf ihrem Rücken. Wow… Snape kann echt gruselig sein… Brrrrr! In ihrem Brustkorb machte sich Angst breit. Sie hatte keine Ahnung, weshalb sie sich plötzlich vor Snape fürchtete, wo sie doch jetzt zumindest nicht mehr mit ihm alleine war. Ihre Hand zitterte kaum merklich, als sie ihm die Aufsätze hinschob. "Schneiden Sie diese Zutaten klein. Sauber und gleichmäßig. Und trödeln Sie nicht rum!" Damit türmte er einen Haufen verschiedener Pilze, Kräuter und einige wirklich eklige Dinge vor ihr auf. Gerade als sie sich einen Überblick über die Trankzutaten verschaffen wollte, merkte sie, dass Snape hinter ihr stand. Er beugte sich lautlos vor, bis sein Kinn fast auf ihrer Schulter lag. Nur sein Atem auf ihrer Haut hatte sie vorgewarnt. Sonst hätte sie wahrscheinlich losgekreischt. Es erinnerte sie so extrem an die letzte Nacht, dass sie befürchtete, ein Deja-vu zu haben.

Ohne Vorwarnung knallte er ein Messer so nah neben ihre Hand, dass sie den Luftzug deutlich spüren konnte. Erschrocken zuckte sie zurück. Es war ihr sehr unangenehm, dass Snape ihr schon wieder so nahe kam. Ungefähr so unangenehm, wie ein betrunkener Fettwanst in einer überfüllten U-Bahn, der einem mit einem dümmlichen Grinsen und Sabber im Mundwinkel gierig auf die Brüste starrt.

Richtig, richtig unangenehm eben. Snape wollte ganz sicher nicht ihr bester Freund werden. Er richtete sich wieder auf und knallte dem anderen Schüler das zweite Messer vor die Nase. Dann verzog er sich auf die andere Seite des Raumes. Was genau er dort machte konnte MJ nicht sehen, aber sie war einfach nur froh, dass ein annehmbarer Abstand zwischen ihnen war.

Konzentriert schnitt sie den Pilz, den sie hastig in die Hand genommen hatte und griff nach dem Nächsten.

Eine zweite Hand streckte sich genau zur selben Zeit nach vorne und beide Hände umschlossen den selben Pilz und einander.

Wärme schoss MJs Arm empor und ein angenehmes Kribbeln lief durch ihre Finger. Verwundert drehte sie den Kopf und blickte in das lächelnde Gesicht eines rothaarigen Jungen mit braunen Augen und niedlichen Sommersprossen. Sofort wurde sie rot, zog ihre Hand hastig zurück und nahm sich einen anderen Pilz. Kaum hatte sie wieder mit dem Schneiden angefangen, kam sie sich unglaublich blöd vor. Und so sah sie wieder zu ihm hinüber, fing seinen Blick auf und lächelte ihn schüchtern an. Breit grinsend beugte er sich in ihre Richtung und flüsterte ihr ins Ohr: "Hi…!"

Ein schneller Blick zu Snape und MJ lächelte nur, statt ihm zu antworten. Einige Minuten konzentrierten sich beide auf ihre Aufgabe. Dann tippte Fred sie sachte mit einem Pilz an. Fragend legte sie den Kopf schief und wartete geduldig, bis er sich wieder zu ihr gebeugt hatte . Leise flüsterte er: "Wieso bist du…" Weiter kam er nicht, denn Snape packte ihn unsanft an den Haaren und zog ihn von ihr weg. "Mister Weasley! Sie sind nicht hier um sich zu unterhalten. Halten Sie den Mund und machen sie weiter." Als nächstes kam MJ an die Reihe. "Und Sie, Miss Carter, sollten sich ebenfalls auf ihre Arbeit konzentrieren und ihn nicht ablenken!" Es wirkte wahrscheinlich beschämt, als sie den Kopf senkte; in Wirklichkeit jedoch wollte sie ihm nicht in die Augen sehen.

Der Rest des Nachsitzens verlief ruhig. Jeder ging seinen Aufgaben nach, doch MJ wurde immer mulmiger zumute. Da war es nicht förderlich, dass Snape wieder anfing, sie anzustarren. Kann der nicht mal woanders hinschauen? Ich bin ja kein MJ-Tier!!

(Anmerkung des Autors: Das mit dem MJ- "Tier" ist ein Insider. Kam so zustande - Ich bin mit nem Freund und der Phoenix zusammen am Bahnhof gestanden. Der Freund is schon mal in den Zug gestiegen, weil es ziemlich kalt war. Ich bin mit Phoenix, die uns nur begleitet hat, noch draußen stehen geblieben. Da uns irgendwie langweilig war, haben wir unseren Freund - nennen wir ihn mal Sebi - durch die Scheibe beobachtet und dagegen geklopft - wie man es im Zoo manchmal macht. Irgendwann hat dann die Phoenix gesagt: "Guck mal, ein Sebi-Tier!!" und wir mussten schrecklich lachen! ^^ Irgendwann hab ich dann noch gesagt: "Fehlt nur noch das Schild mit Bitte nicht füttern drauf!" und er hat nur dumm geguckt, weil er durch die Scheibe nur die Hälfte verstanden hat… aber des hat ja nix mehr mit dem Insider zutun… ging ja eigentlich nur darum, dass wir ihn angestarrt haben!! Deswegen auch die Erwähnung in MJs Gedanken! Anstarren und so… und da ich es so cool fand musste ich's einfach rein schreiben und… ach vergesst es… ich sollte mit der Anmerkung aufhören! Wollte des nur mal erklären… damit nachher keine Fragen aufkommen!)

Die Zeit verstrich. Mal langsamer, mal schneller.

MJ fing in Gedanken an, die Sekunden zu zählen. Irgendwann gab sie auch das auf, da sie dadurch so unkonzentriert war, dass sie sich des Öfteren beinahe in die Finger schnitt.

Dann endlich durchbrach Snapes Stimme die Stille: "Sie können gehen…"

Sofort sprang Fred auf und war mit wenigen großen Schritten an der Kerkertür.

MJ hingegen hatte noch nicht wirklich realisiert, dass sie tatsächlich gehen durfte und saß wie versteinert am Tisch. Doch bevor der Rothaarige auch nur die Klinke berühren konnte, beendete Snape seinen Satz. "… Miss Carter!"

Mit weit aufgerissenen Augen drehte der Weasley sich um und man konnte deutlich die unausgesprochene Frage in seinem Gesicht lesen: Das ist nicht sein Ernst?!

Mit einem durch und durch böse Grinsen setzte der Professor für Zaubertränke sich hinter seinen Schreibtisch. Man konnte deutlich die Schadenfreude in seiner Stimme hören, als er sagte: "Sie nicht, Mister Weasley! Da Sie zu spät gekommen sind, werden Sie hier bleiben und aufräumen!"

Langsam, mit wütend zusammengekniffenen Augen, kam Fred zurück und setzte sich wieder auf seine Stuhl. Während dessen hatte MJ hastig ihre Tasche gepackt und war auf dem Weg nach draußen. Nicht, dass Snape es sich noch einmal anders überlegte.

Mit einem "Gute Nacht, Professor!" schlüpfte sie auf den Kerkergang hinaus. Nicht ohne Fred vorher einen vor Mitleid triefenden Blick zuzuwerfen.

Als sich die Türe hinter ihr schloss, atmete die Ravenclaw erleichtert auf. Das war ja schlimmer als jede Folter! Mit schnellen Schritten eilte sie den düsteren Gang entlang. Es war schon so spät, dass die meisten Lichter nicht mehr brannten und der sowieso schon dunkle Gang war noch schlechter zu erkennen, als bei Tag. Schließlich stieß MJ mit den Füßen gegen die erste Treppenstufe und kippte nach vorne. Ihre Tasche glitt ihr aus den Händen und schon befand sich deren gesamter Inhalt auf dem Boden. "Mérde…", fluchte sie leise, während sie sich hinkniete und nach den ersten Gegenständen tastete. Es ging nur langsam voran, obwohl sie durch ihr gutes Sehvermögen die Umrisse der meisten Dinge sehen konnte. Schließlich, nachdem sie sich die Knie mehr als einmal an der untersten Stufe angeschlagen hatte, glaubte sie, alles gefunden zu haben.

Mit einem lauten Seufzer richtete der blonde Zwilling sich auf und ging die Treppe nach oben.

Weit kam sie jedoch nicht. Als sie etwa auf der fünften Stufe angelangt war lies ein freundliches "Guten Abend, Miss! Was machen Sie denn noch so spät hier unten?" sie erschrocken herumfahren. So bekam sie auf halben Weg gerade noch mit, wie der Geist, der sie angesprochen hatte, durch sie hindurch rauschte.

Vor Schreck glitt ihr die Tasche wieder aus den Fingern und mit einem spitzen Aufschrei machte sie einen Schritt zur Seite. Leider hatte sie völlig vergessen, dass sie sich auf der Treppe befand und so traf ihr Fuß statt des sicheren Bodens nur die Luft. Mit einem weiteren Schrei verlor sie das Gleichgewicht und fiel.

Immer noch wütend lies Fred die Kerkertür hinter sich zufallen. Snape war einfach ein totaler Idiot! Wer kam bitte schön pünktlich zum Nachsitzen? Niemand… Angeekelt verzog er das Gesicht, als er sich wieder daran erinnerte, was er gerade aufgeräumt hatte. Ein spitzer Schrei riss ihn aus seinen düsteren Gedanken. Ein ungutes Gefühl beschlich ihn und er eilte den dunklen Gang entlang. Kurz drauf ertönte ein weiterer Schrei und Fred begann zu laufen.

Er hatte das blonde Mädchen von vorhin zwar noch nie schreien gehört, war sich aber ziemlich sicher, dass ihr gerade etwas passiert war.

Mit einem besorgten Gesichtsausdruck bog er um die letzte Ecke und blieb schlitternd stehen. Im Halbdunkeln des Korridors saß sie, zwischen ihren überall verteilten Schulsachen und hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht das Bein.

MJs gesamter Körper tat weh. Kein Wunder, wenn man eben die Treppe hinunter gefallen war.

An einer Kante hatte sie sich das Knie aufgeschürft und es brannte nicht nur höllisch, sondern hatte auch noch angefangen zu bluten.

Als sie den Gryffindor um die Ecke rasen hörte, blickte sie erstaunt auf. Er sah erst sie mit einem entsetzten Blick an und musterte dann ihre Umgebung. Es war bestimmt ein schrecklicher Anblick, wie sie da zwischen ihren Sachen auf dem Bogen hockte und vor sich hin blutete. Zum Glück, war es schön schummrig und ihr blieb der Blick auf ihr eigenes Blut, das bestimmt an einer Treppenstufe klebte, erspart. "Wie hast du das denn hingekriegt?!", fragte er mit hochgezogenen Augenbrauen.

Mit voller Wucht warf sie ihm ihren berühmten "bösen Blick" zu, doch er schien unbeeindruckt. Statt sich ängstlich aus dem Staub zu machen, kniete er sich auf de Boden und sammelte mit einigen geübten Handgriffen ihre, teilweise beschädigten, Sachen ein. "Da!" Ohne auf ihre Antwort zu warten, legte er ihr die Tasche in den Schoß, legte ihr eine Arm um die Taille, schob den Anderen unter ihre Knie und hob sie mit einer Leichtigkeit hoch, als wöge sie überhaupt nichts!

Erschrocken riss MJ die Augen auf. "Hey! Was soll denn das?!"

Mit einem langsamen Augenaufschlag machte Fred ihr klar, wie dumm diese Frage eigentlich war. Nur der Vollständigkeit halber fügte er hinzu: "Ich trage dich in den Krankenflügel! So wie dein Knie aussieht, wirst du wohl kaum laufen können." Mit roten Wangen senkte sie den Kopf. Man… voll ins Fettnäpfchen!

Mit schnellen Schritten machte der Weasley sich auf den Weg zu Madam Pomfrey. Auf dem gesamten Weg hörte das Knie des Carter-Zwillings nicht auf zu bluten und langsam aber sicher lief auch etwas Blut auf Freds Hand hinunter. "Also… wie hast du das angestellt?"

Immer noch leicht rot im Gesicht antwortete MJ: "Ein Geist hat mich erschreckt… und ist durch mich durch geschwebt!" Mit einem unterdrückten Kichern bog er um die letzte Ecke und Madam Pomfrey, die sie zufällig gesehen hatte, kam ihnen entgegen geeilt. "Ach du liebe Zeit!! Was haben Sie denn gemacht? Schnell, schnell… bringen Sie sie rein, Mister Weasley!"

Eilig trippelte sie vor ihnen her und wies Fred an, die Ravenclaw auf eines der vielen leeren Betten zu legen. Kurz verschwand sie in einem kleinen Nebenraum, kam er sofort wieder. In der einen Hand ein weißes Tuch, in der anderen eine Schale Wasser.

Mit zusammen gebissenen Zähnen lies MJ Madam Pomfrey ihr Knie säubern. Es tat weh. Sehr weh!

Und da war es nicht gerade förderlich, dass die Krankenschwester so "sanft" vorging. Wenn sie nicht sofort aufhört, schreie ich! Fred saß neben ihr auf der Bettkante und ergriff ihre Hand, als sie besonders stark zusammenzuckte. Sanft drückte er ihre Finger - bis ihm auffiel, was er da gerade tat.

Mit hochroten Ohren - die so ziemlich jeder in seiner Familie bekam, wenn er verlegen war - zog er die Hand zurück und legte sie auf sein Knie.

Schnell war alles gesäubert und mit einem gekonnten Schlenker ihres Zauberstabs schloss Madam Pomfrey die Wunde. Mit einem erleichterten Seufzer schwang MJ die Beine vom Bett und stand mit einer katzengleichen Bewegung auf. "Vielen Dank, Madam Pomfrey!"

Zusammen mit Fred verließ sie den Krankenflügel. Etwas verlegen blieben Beide stehen, als sie die Eingangshalle erreichten. "Fred?"

"Hm?", fragend sah er von seinen Fußspitzen auf.

"Äh… Danke! Danke, dass du mir geholfen hast.", mit einem warmen Lächeln begegnete sie seinem Blick. Grinsend verbeugte er sich vor ihr und antwortete galant: "Es war mir eine Ehre, Miss…!" Er ahmte den altertümlichen Tonfall Sir Henrys so gut nach, dass MJ nicht widerstehen konnte und knickste.

Lachend drehte er sich um und wollte eben im Treppenhaus verschwinden, als sie ihm noch einmal hinterher rief. "Fred! Mein Name ist übrigens Mary-Jane."

Ohne sich umzudrehen hob er die Hand über den Kopf und winkte ihr zu. "Gut zu wissen…"

Dann verschwand er aus ihrem Blickfeld.

Verträumt sah sie ihm nach. Wenn sie ihn genau betrachtete, hatte er einen echt knackigen Hintern!

Mit einem Lächeln sah sie auf die Uhr und erschrak! Es war schon fast zu spät Jess bei ihrer Strafarbeit zu besuchen. Aber eben nur fast.