Hallo ihr Lieben,
es geht weiter.
Kaddi und Liesl: Vielen Dank für eure Lieben Reviews, hier auf ist es schwer geworden als deutscher Autor :( Umsomehr freut mich euer Feedback.
Auf meinem PC is die Geschichte schon fertig und hat 30 Kapitel +Epilog
Viel Spaß
Sie erwachte in einem dunklen Raum, der entfernt an ein Schlafzimmer erinnerte. Es roch muffig, doch die Bettwäsche in der sie lag war sauber und weich. Sie sah sich orientierungslos um, doch es war niemand im Raum. Sie stand vorsichtig auf und stellte erleichtert fest, dass ihr Zauberstab auf dem Nachttisch neben ihr lag. Sie trat langsam auf den Flur und horchte auf etwaige Geräusche, doch im Haus war es still. Der alte dicke Teppich unter ihren Füßen schluckte alle Geräusche. Sie ging vorsichtig zur nächsten Tür in der Hoffnung, das Badezimmer zu finden, doch sie hatte kein Glück. Das war anscheinend das Schlafzimmer ihres Professors, der mit einem Buch im Bett lag. Hermine konnte sich von dem Anblick kaum losreißen, wie er dort mit der Decke bis zur Hüfte ohne Oberteil an das Kopfteil seines Bettes gelehnt war. Er trug eine schwarze dünne Lesebrille und sah sofort auf, als sie die Tür öffnete.
„Entschuldigung, ich suche das Badezimmer.", sagte Hermine erschrocken und senkte beschämt den Blick.
„Die nächste Tür.", sagte er jedoch ruhig und wandte sich wieder an seine Lektüre. Hermine zog die Tür zu und ging direkt ins Badezimmer, wo bereits frische Handtücher und wie sie feststellte eine Auswahl selbst produzierter Damenpflegeprodukte auf sie warteten. Nachdem sie fertig war, ging sie langsam nach unten, da sie bereits ihren Magen spürte. Professor Snape schien auch aufgestanden zu sein- wieder gewohnt bekleidet stand er an dem kleinen Muggelherd und kochte ganz ohne Magie.
„Haben sie Hunger?", fragte er ruhig und sah sie kalt an. Hermine nickte und sah sich suchend um.
„Nehmen sie sich ein Buch, es dauert noch 20 Minuten.", brummte er unfreundlich und Hermine seufzte, doch sie machte was er sagte. Das Zusammenleben mit ihm gestaltete sich als unspektakulär. Er redete zwar kaum mit ihr, hatte ihr aber freien Zugang zu seiner Bibliothek gewährt, sie jedoch vor einem Regal gewarnt, da es gefährliche Literatur enthielt, von der sich Hermine freiwillig fern hielt. Es gab genug andere Bücher die sie in ihren Bann zogen. Er kochte zum Mittagessen und Abendbrot und außer sie zum Essen zu rufen, wechselte er kein Wort mit ihr.
„Professor?", fragte Hermine leise und er brummte, als Zeichen, dass er sie gehört hatte, ohne jedoch vom Tagespropheten aufzusehen.
„Ich…ich müsste einkaufen.", sagte sie peinlich berührt und Snape sah nun skeptisch auf.
„Was wollen sie?", knurrte er.
„Ich…das ist privat.", murmelte sie und er grinste süffisant.
„Haben sie es vergessen, wir sind verheiratet, hier ist nichts mehr privat.", sagte er sarkastisch und Hermine wurde knallrot und knetete ihre Hände im Schoß.
„Nun spucken sie es aus oder lassen mich in Ruhe Mädchen.", fauchte er und Hermine spürte ihren Gryffindormut wieder.
„Ich habe meine Tage und brauche Binden, normal, 20 Stück sollten reichen.", sagte sie laut und sah ihn herausfordernd an. Sie musste grinsen, als er rote Flecken auf den Wangen bekam.
„Sofort?"
„Nein Sir, ich kann mir natürlich auch eines ihrer Laken zerreißen.", fauchte sie und Snape nickte und stand auf. Er warf Flohpulver in den Kamin und rief zu Hermines Entsetzen nach Madame Pomfrey. Diese stieg auch 5 Minuten später mit einer Packung Damenbinden aus dem Kamin und sah Severus fragend an.
„Nein, das kann nicht sein.", keuchte Hermine und ihr stiegen Tränen in die Augen.
„Setzen sie sich hin, bevor sie wieder umfallen.", grummelte Snape und schob sie zur Couch, doch Hermine schlug seine Hand weg und sah Madame Pomfrey anklagend an, die jedoch resolut wie immer die Binden in Hermines Schoß legte.
„Hören sie erst einmal zu, bevor sie sich ein Urteil bilden.", knurrte Severus.
„ Severus, du solltest mir etwas erklären.", sagte Poppi grimmig und Snape fuhr sich erschöpft über das Gesicht.
„Der dunkle Lord war der Ansicht, wir müssten heiraten, nun ist sie hier.", sagte er knapp und Hermine schnaufte, während Madame Pomfrey in schallendes Gelächter verfiel.
„Er verlangt hoffentlich keine Nachkommen von dir?", kicherte sie und Snape sah sie eingeschnappt an und verschwand in der Küche.
„Hach, köstlich und nun Kindchen, gehen sie erst einmal ins Badezimmer, danach können wir uns unterhalten.", sagte Poppy resolut und Hermine verschwand wie vor den Kopf gestoßen im Badezimmer. Als sie zurück kam, saß Madame Pomfrey recht locker auf der Couch und sah Professor Snape amüsiert an, der sie jedoch grimmig aus seinem Sessel anstarrte. Hermine setzte sich auf die Couch und sah Madame Pomfrey nach Erklärungen fordernd an.
„Also Kindchen, was kann nicht sein?", fragte Madame Pomfrey und Hermine verzog wütend das Gesicht.
„Wusste Professor Dumbledore, dass sie auf der Seite von denen…", sie nickte zu Professor Snape. „…stehen?", fauchte sie und Severus brummte bedrohlich.
„Oh Professor Dumbledore wusste sehr wohl, dass ich auf Severus' Seite stehe. Das tue ich seit seiner Schulzeit…"
„Sie wissen, was ich meine.", warf Hermine wütend dazwischen und Poppy lächelte nur leicht.
„In der Tat und ja, er wusste, auf wessen Seite ich stehe. Ich war nie Mitglied im Orden und dennoch stehe ich auf ihrer Seite, Miss Granger, genauso wie es…"
„Poppy.", raunte Severus warnend und Poppy lächelte ihn amüsiert an.
„Denkst du, du kannst es deiner FRAU verheimlichen?", fragte sie und Hermine sah neugierig zu Snape.
„Was verheimlichen?", fragte sie atemlos und Poppy lachte.
„Dass er ein so treuer Todesser ist, wie sie es sind, Kindchen."
tbc
