Kapitel 7 – Teil 1
„Du bist auch ein Vampir?", wollte Draco, nach einiger Zeit stille vorsichtig wissen.
Ein zaghaftes Nicken war alles, was er als Antwort erhielt, während seine Augen auf Freya lagen, die ihn aus großen Augen anstarrte. Er konnte förmlich sehen, wie es in ihrem Kopf arbeitete. Er hoffte nur, dass sie zu einem für ihn positiven Ergebnis kommen würde.
„Du bist so ein Vollidiot", fauchte die Rothaarige schließlich, während sich ihm um den Hals viel. „Wie kannst du nur auf die Idee kommen, ich könnte dich verpfeifen oder weniger mögen?", meckerte sie weiter, während sie ihm liebevoll übers Haar strich.
Mit einem erleichterten Lächeln schloss Harry seinerseits die Arme um die schmale Gestalt seiner kleinen Schwester.
Erleichtert, dass sie, nur durch einen einzigen Satz all seine Ängste und Zweifel erkannt und beseitigt hatte.
„Wenn du glaubst, auch an meinem Hals knabbern zu dürfen, kannst du das gleich wieder vergessen", brummte Draco, ebenfalls ein leichtes Lächeln auf den Lippen.
Entspannt kuschelte Freya sich an Harry. Sie saßen noch immer in Blaise Zimmer.
Die letzte halbe Stunde hatte Freya Harry, zwischen den Beteuerungen, dass es für sie vollkommen okay wäre, das er ein Vampir war und er immer noch der gleiche war, ausgeschimpft, was ihm einfalle, sie so lange im Dunklen tappen zu lassen. Draco und Blaise hatten sich, still und leise, in eine Ecke verzogen, die mit einem Stillzauber belegt war. Sie wollte mit ihrem Gelächter den Geschwisterstreit nicht stören.
Inzwischen hatte sich Freya wieder beruhigt und kuschelte sich an Harry. Zwar wusste sie immer noch nicht, was das mit Lilien und Jamie auf sich hatte. Aber das würde sie erfahren, sobald Harry dazu bereit war. Da war sie sich jetzt sicher.
„Wer ist denn dein Schutzgeber?", wollte Blaise, der sich einen Stuhl beschworen hatte und auf diesem saß, wissen, da Draco sich frech wieder aufs Bett gesetzt hatte.
„Ähm...na ja. Wer ist deiner? Dann sag ich dir, wer meiner ist", grinste Harry leicht unsicher.
„Snape", entgegnete Blaise einfach.
„Du Armer", kommentierte Freya, während ihr Blick neugierig auf Harry viel. Was ein Schutzgeber war, wusste sie zwar nicht, aber das würde sich sicherlich noch erfahren.
„Das interessiert mich jetzt aber auch. Immerhin weiß jeder, der mit Vampiren zu tun hat, das du einer bist", meinte Draco locker.
„Wieso das denn?", verwirrt sah die Rothaarige die beiden Slytherins an.
„Wegen seiner Narbe", lachte Blaise. „Sie ist das Zeichen, dass der Vampir einen Schutzgeber hat. Ich wüsste eigentlich gern, welcher Vampir so bescheuert ist, sie an eine so offensichtliche Stelle zu setzten."
„Du wirst beten, dass er nie erfährt, dass du ihn bescheuert genannt hast", grinste Harry.
„Echt? Kenn ich ihn?", wollte der Braunhaarige dann stirnrunzelnd wissen.
„Ja. Und es war nicht seine Schuld. An dem Tag, an dem er zu meinem Schutzgeber wurde, war sie noch verdeckt. Kurz darauf wurden wir angegriffen und durch irgendeine Fluchkombination, die ich abbekommen habe, ist sie auf die Stirn gewandert." Verschwörerisch sah Harry den Slytherin an. Mal schauen, ob der Braunhaarige von selbst drauf kam.
Dieser legte auch, angestrengt überlegend, die Stirn in Falten. Offensichtlich ging er im Geiste durch, wer in Frage käme.
Es dauerte auch nur wenige Minuten, bis der eigentlich braungebrannte Junge, totenbleich wurde. „Oh Slytherin. Sag ihm das bloß nicht", geradezu panisch sah der Jungvampir Harry an.
Harry selbst brach in befreites Gelächter aus. „Hatte ich nicht vor."
„Jetzt sag schon. Wer ist dein Schutzgeber. Biiiitte." Bettelnd sah Freya ihren großen Bruder an. Wollte sie doch jetzt unbedingt wissen, weshalb Blaise, der eigentlich immer alles recht locker sah und mit Humor nahm, auf einmal so besorgt, fast schon ängstlich, war.
„Und was, Mister Zabini, soll er mir nicht sagen?", ruckartig wandten sich die Köpfe der Jugendlichen der Tür zu.
Seth stand mit hochgezogener Augenbraue lässig an den Türrahmen gelehnt.
Obwohl dies eigentlich nicht möglich sein sollte, erblasste Blaise noch mehr, als er die Bedeutung von Seths Worten verstand und ein leises, ängstliches Wimmern entkam ihm.
Schneller als irgendjemand hätte reagieren können, hatte der Braunhaarige sich hinter Harry verkrochen und warf ängstliche Blicke zu Seth, der noch immer locker in der Tür stand.
„Jetzt hast du ihm Angst gemacht", vorwurfsvoll sah Harry Seth an.
Dieser schnaubte nur.
„Was machst du hier?", wollte der Schwarzhaarige dann wissen.
„Dich suchen. Ich muss dich Snape und Handston vorstellen. Bei Zabini hast du das ja offensichtlich schon selbst gemacht", entgegnete Seth trocken.
„Kein Grund, so schlechte Laune zu verbreiten. Wenn es dir so zuwider ist, mich vorzustellen, wird Blaise mich sicherlich begleiten, damit ich das selbst tun kann", entgegnete Harry augenrollend. Erntete nur einen geschockten Blick von Blaise, der sich, Seths sich verfinsternden Gesichtsausdruck zu schließen, schon in mehreren, sauber zerteilten Stücken im verbotenen Wald vergraben sah.
„Ach, würde er", knurrte Seth nur mit brennendem Blick auf den Braunhaarigen, der versuchte, sich hinter Harry noch kleiner zu machen.
„Was bitte schön ist dein Problem? Du hast mich vorhin doch aus deinem Büro gejagt. Und jetzt kommst du her und knurrst herum wie ein Hund, dem man den Knochen geklaut hat." Verwirrt sah Harry zu seinen Lehrmeister, während auch Freya und Draco begannen, sich ängstlich hinter Harry zu verkriechen. Der neue Verteidigungslehrer strahlte momentan eine unglaubliche Aggressivität aus, der sie nicht ausgesetzt sein wollten. Harry beeindruckte das ganze gar nicht. Er spürte instinktiv, dass diese aggression nicht gegen ihn war und er nicht in Gefahr schwebte. Er verstand nur nicht, warum der andere auf einmal so war.
Unsicherheit mischte sich in die Augen des Blonden, auch wenn die Wut kaum wich. Dann straffte sich die Gestalt des Lehrers.
„Das geht dich gar nichts an", knurrte er, ehe er, mit einem letzten drohenden Blick auf Blaise, das Zimmer wieder verließ.
„Der spinnt doch", grummelte Harry vor sich hin, während er, ziemlich entgeistert die offene Tür anstarrte.
Ein zittriges Schnauben entkam Blaise, während Freya und Draco sich zögerlich wieder aus ihrem sicheren Versteck hervortrauten und vorsichtige Blicke zur Tür warfen.
„Slytherin sei jeder armen Seele gnädig, die interesse an dir zeigt" wisperte der Braunhaarige, während er selbst, langsam und vorsichtig, sich wieder von Harry löste und zitternd die Tür per Magie schloss. Er würde sich die nächsten Tage weigern das Zimmer ohne Harry zu verlassen. So viel war klar.
„Hä?", mit einem Blick, der zeigte dass Harry momentan am Verstand seines Freundes zweifelte, sah der Schwarzhaarige Blaise an.
„Ist er echt so blind oder tut er nur so?", wollte Draco mit einem schiefen Lächeln von Freya wissen.
„Er ist es", grinste diese, ebenso zittrig, zurück.
Kapitel 7 – Teil 2
Als Harry auch nach einer guten halben Stunde nachbohren nichts weiter von seinen Freunden erhalten hatte, als ein „Da musst du selbst drauf kommen" war der Schwarzhaarige schmollend zu Lilien gegangen, die sich die neuesten Ereignisse interessiert anhörte. Sie schien regelrecht begeistert von Seths Reaktion zu sein. Auch wenn Harry noch immer keine Ahnung hatte, wieso.
Auch Jamie, der sich an Harrys andere Seite gekuschelt hatte, teilte diese Begeisterung. Wenn auch nicht so offensichtlich.
Langsam aber sicher keimte in Harry der Verdacht auf, dass hier irgendwas Wichtiges vor sich ging, von dem er keine Ahnung hatte.
So entschied er sich, gegen Abend, Snape einen Besuch abzustatten.
Laut dem, was Blaise gesagt hatte, mochte der Mann ihn. Und bis jetzt hatte er ihn noch nicht belogen. Also konnte man das ja mal austesten. Und da der Tränkemeister schon länger ein Vampir war, würde dieser ihm sicherlich seine Frage beantworten können.
Als Harry dann aber schlussendlich vor der Tür stand, hinter der er in den letzten Jahren nichts als Beleidigungen, Hohn und Spott geerntet hatte, geriet sein Entschluss ins Wanken.
Würde Snape ihm überhaupt helfen.
Mit sich selbst ringend merkte der Schwarzhaarige nicht, wie ihm die Entscheidung abgenommen wurde. Snape hatte seine Bürotür geöffnet in der Absicht, wohl oder übel, in die große Halle zum Abendessen zu gehen. Als er den nervösen Jungvampir allerdings davor stehen sah, keimte in ihm schon die Vermutung auf, dass er das heute wohl würde ausfallen lassen.
„Mister Potter, kann ich Ihnen behilflich sein?", sprach er den mit sich ringenden Schüler nach einiger Zeit an.
Harry schreckte aus seinen Gedanken hoch, als er die Stimme des Älteren hörte und eine sanfte Röte breitete sich auf seinen Wangen aus.
„Ähm...also...ich..." unsicher sahen grüne Augen den Mann an.
Snape seufzte erst mal, ehe er leicht zur Seite trat und meinte: „Wie wäre es, wenn sie erst mal hereinkommen?"
Noch einmal tief durchatmend kam Harry dem nach.
„Nun, was liegt ihnen auf der Seele, dass sie sogar freiwillig mein Büro betreten?", brach Snape die Stille, die aufgekommen war, nachdem Harry sich auf den Besucherstuhl vor Snapes Schreibtisch gesetzt hatte.
„Ich...es ist in...letzter Zeit alles so...so kompliziert", seufzte Harry schließlich, unsicher, wie er beginnen sollte.
„Verständlich. Nicht nur, dass sie ihre Umwandlung angetreten haben, gleichzeitig mussten sie auch noch mit so drastisch veränderten Umständen kämpfen. Aber weshalb kommen sie deswegen zu mir? Nicht, dass ich mich beschweren wollte, aber ist das nicht eigentlich die Aufgabe ihres Schutzgebers? Haben sie ihn noch nicht gefunden?" Fragend sahen die schwarzen Augen den Jungen an.
„Doch ich...ich hab ihn gefunden. Aber...das macht alles noch viel komplizierter", seufzte dieser, beruhigt von der gleichmäßigen Stimme des Älteren.
„Behandelt er sie schlecht, Mister Potter? Wenn ja, wird ihr Clanoberhaupt sicherlich dazu bereit sein, ihnen einen anderen Schutzgeber zuzuteilen", meinte Snape ruhig.
„Nein, das...das ist es nicht. Er ist eher...überfürsorglich. Er klebt nahezu an mir. Vorhin hat...hat er mich erst verjagt und dann stand er auf einmal in Blaise Zimmer und hat meine Freunde angeschaut, als würde er sie gleich umbringen wollen. Ich...ich versteh das nicht." hilflos sah Harry den Mann an. „Und als er dann weg war, haben meine Freunde sich darüber auch noch lustig gemacht und mir nicht mal gesagt, warum."
„Gehe ich Recht in der Annahme, dass Professor Aphoben ihr Schutzgeber ist?", wollte der Mann sicherstellen.
„Ja, Sir", antwortete Harry kurz.
„Nun, er ist eine komplexe Persönlichkeit und er scheint sie außerordentlich gern zu haben. Mir ist schon des Öfteren aufgefallen, dass er ziemlich mürrisch sein kann, wenn er sie über einen längeren Zeitraum nicht gesehen hatte. Ich denke daher eher, dass es weniger mit seiner Stellung als Schutzgeber zu tun hat, das er so...überfürsorglich ist.", lächelte der Mann leicht.
Stirnrunzelnd blickte Harry den Mann an.
„Aber...womit dann?", wollte der Jungvampir nach einiger Zeit wissen.
Dieser seufzte einmal, ehe er sich leicht auf seinen Stuhl zurücklehnte. „Mister Potter, wie fühlen sie sich, wenn sie mit Professor Aphoben zusammen sind?"
Verwirrt von dem plötzlichen Themenwechsel hielt Harry kurz inne, ehe er meinte: „Ich fühl mich wohl bei ihm. Ich mag es, wenn er lächelt oder lacht. Und seinen Schmollmund, wenn ich ihn foppe. Ich mag es, wie er immer so ausschweifend erzählt und irgendwann anfängt mit den Händen rumzufuchteln um mir etwas zu verdeutlichen. Wie seine Augen immer strahlen, wenn wir zusammen sind. Seine sanfte Stimme, wenn er mir was erklärt. Ich...ich mag ihn einfach", ein leichter Rothauch hatte sich bei den letzten Worten auf Harrys Wangen ausgebreitet.
Ein leichtes Schmunzeln hatte sich auch auf Snapes Lippen ausgebreitet, als er den Erzählungen des Jungen gelauscht hatte.
„Wie würden sie sich fühlen, wenn er sich mit einem anderen Schüler so oft treffen würde. Wenn sie sehen würde, wie er mit ihm lacht?", wollte der Mann dann wissen.
Schlagartig war die Röte verschwunden und ein leicht blasser Hauch hatte ihren Platz eingenommen, während Tränen anfingen in seinen Augenwinklen zu schimmern.
„Er...er...aber...", noch bevor Harry zu Ende reden konnte, löste sich die erste Träne und ein Schluchzen entkam ihm. Es fühlte sich an, als hätte jemand ein Messer in sein Herz gestochen, als er sich vorstellte, wie Seth mit einem anderen so umging, wie mit ihm.
Starke Arme umschlossen den verzweifelten Jungvampir, drückten ihn sanft an eine warme Brust. „Sshhh. Dummer Junge, das war doch nur ein Beispiel. Du bist der einzige, mit dem er sich so gerne trifft", beruhigte Snape den weinenden Jugendlichen.
„Wirklich?", wollte dieser mit dünner Stimme wissen.
„Wirklich", bestätigte Snape.
„Warum?" Verwirrung sprach aus Harrys Stimme.
„Was, warum?", entgegnete Snape immer noch sanft.
„Warum tut es so weh?", vorsichtig löste Harry sich aus der Umarmung seines, eigentlich verhassten Lehrers und sah diesen an.
„Das ist es, was man Liebe nennt, Harry. Sie fühlt sich wundervoll an, aber sie kann auch sehr schmerzhaft sein", lächelte Snape den Jungen leicht an.
„Liebe", hauchte der Slytherin leicht ungläubig, ehe er sich wieder an die warme Brust seines Lehrers kuschelte und versuchte, seine wirren Gedanken und Gefühle zu ordnen. Konnte das wirklich Liebe sein?
Kapitel 7 – Teil 3
„Und...Seth mag mich auch...wirklich?" leicht hibbelte Harry auf seinem Stuhl hin und her, während er Snape anstrahlte, der wieder hinter seinem Schreibtisch platz genommen hatte.
Schmunzelnd beantwortete dieser, nun schon zum fünften Mal, diese Frage: „Ja, Harry. Er mag dich auch sehr."
„Bist du dir da auch sicher? Ich meine, er...", hilflos brach Harry ab, knetete nervös seine Hände.
„Ja Harry, ich bin mir sicher. Er sieht ja auch jeden der mit dir in engerem Kontakt steht an, als würde er ihn gleich fressen wollen", lachte der Tränkemeister leicht.
„Aber was wenn...", begann der Jüngere wieder.
„Harry!", unterbrach Severus den Jungen. „Wie wäre es, wenn du ihn einfach fragst? Ich bin sicher, er wird dir all deine Fragen sehr gern beantworten."
Mit großen Augen sah Harry den Mann an. „Ich kann ihm das doch nicht einfach sagen!", kreischte der Junge schon fast.
„Oh doch, Harry, das kannst du und das wirst du. Jetzt. Es ist spät und ich bin sicher, Seth wird hocherfreut sein, dich zu sehen.", im Laufe der Unterhaltung war Snape dazu übergegangen, den Verteidigungslehrer zu duzen. Ein vertrauter Ton war für dieses Gespräch von Nöten gewesen. Sonst hätte er den Jungvampir nur noch weiter verunsichert.
„Eben es...es ist spät, er wird sicherlich schon schlafen", entgegnete Harry stur.
„So ein Unsinn. Er ist ein Vampir, da braucht man nicht so viel Schlaf.", wischte Snape Harrys Einwand beiseite, ehe er aufstand und den Jungen ebenfalls auf die Füße zog.
„Und wenn doch?", entgegnete dieser und machte sich extra schwer.
„Harry?", knurrte der Tränkelehrer halb mahnend, halb amüsiert.
„Aber..."
„Nein, kein aber. Du kommst jetzt mit!", bestimmte Snape.
„Und wenn ich nicht will.", leicht herausfordernd sah der Grünäugigen den Tränkemeister an.
„Nun dann, muss es eben so gehen.", entgegente dieser, ehe er sich, mit einer fließenden Bewegung, den jungen Mann auf die Schultern warf und so, nachdem er einen Illusionszauber auf sie beide gelegt hatte, das Büro verließ.
Erst ziemlich erschrocken, über den plötzlichen Positionswechseln krallte Harry sich an der Robe des Lehrers fest, ehe realisierte, was dieser gerade im Begriff war zu tun.
„Lass mich runter!", kreischte er dann leicht panisch los und versuchte um sich zu treten um den Professor so von seinem vorhaben abzuhalten. Dieser hatte jedoch offensichtlich damit gerechnet und hielt Harrys Beine, ohne große Mühe, einfach fest.
„Glaub mir, Harry, es ist nur zu deinem Besten", meinte Snape dann. Dass es wohl auch zum Besten seiner Freunde und aller anderen Schlossbewohner war, verschwieg er. Ein eifersüchtiger dominanter Vampir konnte sehr anstrengend sein.
Knurrend fügte Harry sich schlussendlich in sein Schicksal. Dass seine schnelle Aufgabe daher kam, dass er Seth auch gern so schnell wie möglich wieder sehen wollte, verdrängte er einfach ganz schnell aus seinen Gedanken.
Ein ungeduldiges Klopfen riss Seth aus seinen Grübeleien.
Stirnrunzelnd warf er einen Blick auf die Uhr und fragte sich, wer ihn um halb zwölf Nachts störte, ehe er sich, beim zweiten Klopfen, brummend aus seinem Sessel erhob und die Tür öffnete.
Die scharfe Bemerkung, die er auf Grund der späten Stunde auf den Lippen hatte, erstickte allerdings im Keim, als er Severus sah, der Harry wie einen Sack Kartoffeln um die Schulter geworfen hatte, vor ihm stand.
„Für dich", meinte dieser nur kurz angebunden, ehe er ihm den Jungvampir in die Arme warf und dann auf dem Absatz kehrt machte. Zurück in Richtung Kerker.
Sprachlos starrte Seth dem Tränkemeister nach, während er Harry unbewusst an sich drückte.
Dieser schielte unsicher zu seinem Lehrmeister auf.
Sollte er es ihm wirklich sagen.
„Was sollte das denn?", brachte Seth schließlich doch noch hervor, ehe er Harry in sein Zimmer zog und die Tür verschloss. Nicht, dass der Kleine gleich wieder verschwand.
Auf das Gekicher, welches von den Portraits kam, ging keiner von beiden ein.
„Ähm...hi", grüßte Harry nach einiger Zeit Sprachlosigkeit doch noch unsicher. Auch wenn er einen Teufel tun und die Umarmung des Älteren verlassen würde.
Das brachte ihm jedoch die sofortige Aufmerksamkeit Seths der sofort ein leichtes Lächeln auf seine Lippen legte, als er den Jungen ansah.
„Hey. Gibt es einen Grund, warum Severus dich hier bei mir abgeladen hat?", leicht fragend legte Seth den Kopf schief.
„Ähm...ja?", grinste Harry unsicher.
Das Lachen der Portraitbewohner wurde lauter.
„Hm. Und der wäre?", wollte Seth wissen.
„Ähm...er...ähm meinte ich...sollte dir etwas sagen", meinte Harry schließlich.
„Und was?", schmunzelte Seth.
„Nun ja, ähm...", unsicher sah Harry den Älteren an.
Ob Snape wirklich recht gehabt hatte? Höchstwahrscheinlich. Der Mann verdiente seinen Lebensunterhalt damit, andere Leute zu beobachten. Da würde er sich bei so was sicherlich nicht irren. Aber, ob er Seth einfach so sagen konnte, was Sache ist? Nein, mit absoluter Sicherheit nicht. Das war erstens viel zu peinlich und zweitens hatte er keine Ahnung, wie er das sagen sollte. Immerhin konnte er dem anderen ja nicht einfach so ein 'Ich liebe dich' hinknallen. Das kam mehr als nur plump.
Nachdenklich kaute Harry einige Zeit auf seiner Unterlippe. Nicht sicher, was er jetzt sagen sollte. Oder wie er Seth seine Gefühle vermitteln konnte, ohne zu tölpelhaft zu wirken.
Schlussendlich blieben seine Augen bei ihrer unbewussten Musterung von Seth an dessen Lippen hängen.
Könnte er...
Sollte er...
Nun, wenn Snape sich irrte - was ja eigentlich ausgeschlossen war - dann hätte er zumindest das Vergnügen gehabt, diese Lippen einmal zu kosten.
Mit diesem Entschluss stellte Harry sich leicht auf die Zehenspitzen, schlang seine Arme um Seths Hals und drückte ihm einen scheuen, unsicheren Kuss auf die Lippen.
Als er sich dann wieder zurückzog und den Älteren neugierig ansah, kam die Unsicherheit jedoch mit dem Schlag eines Dampfhammers zurück.
Undeutbar und mit leicht geweiteten Augen sah Seth den Jungen an. Er hatte ja nicht mal auf den Kuss reagiert.
Sah so aus, als hätte Snape sich doch geirrt und Harry gerade alle Chancen, die er irgendwann mal vielleicht gehabt hätte, verloren.
Seufzend wollte der Junge sich aus der Umarmung zurückziehen, als er jedoch unvermittelt fester an den warmen Körper von Seth gedrückt wurde.
Eine Hand des Älteren wanderte in seinen Nacken und die sanften Lippen Seth legten sich besitzergreifend auf die von Harry.
Da war keine Sanftheit. Nur eine Bestimmtheit, ein Besitzanspruch, der von dem Älteren ausging.
Und trotzdem fühlte Harry sich, als würde er auf Wolken schweben.
Das war das schönste, das er je gefühlt hatte.
Mit diesem letzten, klaren Gedanken ließ Harry sich in den Kuss fallen. Schlang seine Arme wieder um Seth Hals und drückte sich, soweit das möglich war, noch näher an den Älteren.
Er hörte weder das von Salazar gebrummte „Wurde aber auch Zeit", noch das tadelnde „Lass sie doch" von Godric.
Für Harry bestand die Welt momentan nur aus diesem dominanten Kuss, den er mit Seth teilte.
Kapitel 7 – Teil 4
„Sind wir...jetzt zusammen?", unsichere grüne Augen trafen auf warme braune.
„Natürlich, Dummkopf. Glaubst du, ich geb dich noch mal her?", schmunzelte Seth, während er seinen Arm noch etwas fester um Harry schlang.
Nachdem sie sich nach einem endlos scheinenden wunderbaren Kuss voneinander gelöst hatten, setzten sie sich aufs Sofa. Dieses hatte Seth zuvor aus den beiden Sesseln gezauber, weil er nicht bereit war, Harry im Moment loszulassen.
Nun ja, Seth saß und Harry lag halb auf ihm, halb auf dem Sofa.
„Schön", schnurrte der Jungvampir.
„Ja. Wunderschön", entgegnete Seth, während er genießend die Augen schloss.
Hocherfreute, blaue Augen betrachteten sich das Ganze aus einer dunklen Ecke. Als die beiden Vampire eng aneinander gekuschelt einschliefen, öffnete der stille Beobachter eine Geheimtür hinter sich und verschwand.
„Wirklich?"
„Ja."
„Das ist toll, aber...ist es nicht etwas zu früh?"
„Ist es. Er hat wesentlich schneller zugestimmt, Lehrling zu werden, als er sollte."
„Oh."
„Nicht traurig sein. Deswegen sind wir doch hier. Es war doch von vornherein klar."
„Aber, wenn..."
„Dann soll es eben nicht sein."
„Wie lange sind wir dann...?"
„Oktober. Wenn wir den überstehen, dann bis Juli."
„Und wie merken wir das?"
„Wir werden es spüren, hat Opa gesagt."
„Hoffentlich."
Halb wach saß Harry am nächsten Morgen beim Frühstück in der großen Halle. Immer wieder ein schwaches Lächeln zu Seth schickend, der im Gegensatz zu ihm selbst hellwach in die Halle strahlte.
Die schmachtenden Blicke der meisten Schülerinnen in Richtung Lehrertafel nahmen weder Seth noch Harry wahr.
Was allerdings auch besser so war.
War ein eifersüchtiger, dominanter Vampir schon schwierig, so war ein eifersüchtiger, demütiger Vampir der Vorbote zur Hölle.
Da die Demütigen diejenigen waren, die wählten konnten sie bei Zurückweisung oder Konkurrenz äußerst biestig und brutal werden.
Zum Glück, so dachte Severus, würde es nicht so weit kommen. Hatte Seth doch wirklich nur Augen für Harry.
Vollkommen entgegen seiner üblichen Art erhob Dumbledore sich kurz bevor die ersten Schüler zum Unterricht gehen konnten.
„Meine Lieben Schülerinnen und Schüler, bevor ich euch in einen Tag voller Wissen und Freude entlassen kann, habe ich zwei Ankündigungen zu machen.
Zum einen hat sich Harry Potter dazu entschlossen, Lehrling bei Professor Aphoben zu werden und gilt somit, zu Gunst seiner Ausbildung in Verteidigung gegen die dunklen Künste, nicht mehr als Schüler von Hogwarts." Unsicherer Beifall kam bei den älteren Schülern auf, während sie Harry, der die unwillkommene Aufmerksamkeit im Halbtran über sich ergehen ließ, undeutbare Blicke zuwarfen.
„Desweiteren", begann Dumbledore nach einer kurzen Pause, „wird Anfang Oktober in jeder Jahrgangsstufe ein Test aus dem Ministerium durchgeführt, um die Lehrer, wie auch die Qualität von Hogwarts zu testen. Keine Sorge, dieser Test fließt nicht in die Jahresbewertung ein", erklärte Dumbledore dann. Man konnte seinen Unmut darüber in seiner Stimme hören, wenn man sich nicht von seinem freundlichen Gesichtsausdruck täuschen ließ.
„Ich wünsche euch allen dann noch einen wunderbaren Tag", schloss Dumbledore seine Rede schließlich und setzte sich dann wieder hin.
Augenblicklich entbrannten an den Tischen Diskussionen über die eben erhaltenen Informationen.
Der rapide ansteigende Lärmpegel brachte schließlich auch Harry ins Reich der Lebenden zurück.
Freya, amüsiert über den desorientierten Gesichtsausdruck ihres Bruders, brach in Gelächter aus.
„Was hab ich verpasst?", verlangte Harry nach einiger Zeit von Draco zu wissen.
„Dumbledore hat verkündet, dass du Lehrling bist und das im Oktober ein Test zur Bewertung der Lehrer stattfindet", entgegnete der Blonde stirnrunzelnd.
„Ups", entkam es Harry.
„Was meinst du mit, Ups?", wollte Blaise misstrauisch wissen.
„Na ja, ich hab mich doch in den Ferien mit Fudge unterhalten. Irgendwie kam das Gespräch dann auf die Schule und ich glaube erwähnt zu haben, dass wir einige unqualifizierte Lehrer haben und die Idee von vor zwei Jahren mit der Überprüfung der Lehrer gar nicht mal so schlecht war, das Ganze aber nach hinten los ging. Immerhin hat Umbridge nach Symphatie bewertet und immer nur einzelne Stunden hospitiert, so dass sie sich kein Urteil über den Gesamtunterricht machen konnte. Immerhin ist es klar, dass Schüler nervös werden und vermehrt Fehler machen, wenn sie von einem Ministeriumsbeauftragten beobachtet werden", grinste Harry leicht.
„Glückwunsch. Unsere Eltern versuchen schon seit Jahren so einen Test einzuführen. Offensichtlich hat der Minister nun auf die Idee zurückgegriffen, wo der Junge-der-lebt sich dafür ausgesprochen hat", grinste Draco.
„Sag mal, kannst du versuchen, diese dummen Schuluniformen los zu werden? Sie sind hässlich und farblich gesehen eine absolute Katastrophe. Da muss man ja deprimiert werden. Graue Mauern, schwarze Hosen, schwarze Roben. Wie auf einer Dauerbeerdigung.", warf Pansy ein.
„Schule ist eine Dauerbeerdigung. Du begräbst Tag für Tag einen Teil deiner Kindheit", brummte Jamie.
„Ich werde versuchen, sie loszuwerden. Garantieren kann ich für nichts und es wird auch dauern. Immerhin muss ich Fudge erst mal treffen", meinte Harry mit einem besorgten Blick auf Jamie.
„Der kommt bestimmt zu Beginn der Tests", war Draco überzeugt.
„Mal sehen, was sich ergibt. Ich muss jetzt auf jeden Fall erst mal zum Unterricht. Drittklässler", entgegnete Harry, während er leicht schauderte.
Er hatte zwar schon unterrichtet, aber nie Schüler, die mehr als ein Jahr jünger waren, als er selbst. Ihm graute jetzt schon vor den Erstklässlern.
Mit einem zu Tode beleidigten Gesichtsausdruck betrat Harry die Große Halle zum Mittagessen. Seth nicht eines Blickes würdigend.
Dieser saß schon am Lehrertisch und grinste vor sich hin.
„Was hat er verbrochen?", grinste Freya ihren Bruder an.
„Mich mit diesen Plagen alleine gelassen", brummte Harry.
„Wie, alleine gelassen?", wollte Draco neugierig wissen.
„Erst war alles in Ordnung. Wir haben die Schüler sich im neuen Thema einlesen lassen, während Seth mir erklärt hat, was er heute alles in den verschiedenen Klassen durchnehmen will. Dann haben wir den Schülern den Zauber vorgeführt und sie üben lassen. Und dann war er auf einmal weg, hat mich die Drittklässler alleine fertig machen lassen. Und hat es offensichtlich nicht für nötig befunden, wieder zu kommen, so dass ich die Fünftklässler auch noch ganz alleine unterrichten durfte", erklärte Harry mit finsterem Gesichtsausdruck.
Harry kommentierte das aufkommende Gelächter seiner Freunde mit einem giftigen Blick, ehe er weiter versuchte, sein Essen mit seiner Gabel zu töten.
Zu Kapitel 7 – Teil 1:
Vielen Dank für die 13 Reviews. Damit habt ihr euch auch gleich ein neues Kapitel verdient^^
Kaori: Weiß noch nicht, welches magische Blut ich den Weasleys gebe. Aber ich weiß ja auch noch nicht, ob ich in Freya das magische Blut erwachen lasse, oder nicht. Wäre für Vorschläge dankbar^^
wichtelfee: Urlaub, was ist das? Ich hab, Zeit meines 21-jährigen Lebens alle Ferien immer zu Hause verbracht. Musst also keine Angst haben, dass ich mal nicht poste. Na ja, außer mir gehen die Kapitel aus, was allerdings hier nicht passieren wird, da ich mir fest vorgenommen hab, nur noch Storys zu posten, die ich auch fertig geschrieben hab.
misamy: Ich versuchs, kann aber für nix garantieren.
angelseys: Darüber hab ich mir, ehrlich gesagt, nie gedanken gemacht. Aber ich denke, Gryffindor hätte ihn nach Hogwarts gelassen, allerdings wäre Harry dann wohl nach Slytherin gekommen. Immerhin wäre er dann ja für die Manipulationsversuche von Ron am Anfang im Zug nicht empfänglich gewesen und Hagrid hätte ihn auch nicht in die Winkelgasse bringen müssen.
Buecherwurm84 und viele alle anderen^^: Nur weil Blaise vermutet, dass Draco Harry helfen soll, Snape um den Finger zu wickeln, heißt dass nicht gleich, dass Blaise vermutet, dass Harry interesse an Severus hat. Ich wollte damit eigentlich darauf anspielen, dass Blaise denkt, Harry könnte denken, dass Draco ihm helfen könnte, das platonische Verhältnis zu Severus zu verbessern. Immerhin hat Severus die letzten Jahre damit zugebracht, Harry anzuschreien und nieder zu machen. Da wäre es, meiner Meinung nach logisch wenn nach einem so drastischen Lebensumschwung, wie Harry ihn gemacht hat, dieser auch versuchen wird, besser mit seinem Hauslehrer klar zu kommen. Denn auch wenn man Abneigung nicht öffentlich zeigt, so ist sie doch spürbar. Geht zumindest mir immer so, dass ich es merke, wenn mich jemand nicht mag, ohne dass er es sagen muss oder mich anschnauzen muss.
Und nur weil Severus Harry verfallen ist, muss er nicht gleich sexuelle Interesse an ihm haben. Immerhin sind die meisten Eltern ihen Kindern auch verfallen und sooo extrem viele Fälle von elterlichem Missbrauch gibt es nicht. Ich persönlich bin ja auch meiner Nichte absolut verfallen (4 Jahre, absolut knuffig und ihr sitzt der Schalk im Nacken. Die Kurze hält ihre Eltern ganz schön auf trab^^). Und für die meisten Altvampire sind Jungvampire oder aber Vampire in der Umwandlung so was wie Kinder, die langsam erwachsen werden.
Hoffe, es ist jetzt klarer geworden^^
Schönen Tag noch
alika-chan
Zu Kapitel 7 – Teil 2
Wow, ganze 14 Reviews, da poste ich euch doch gerne noch bevor ich zum Zug muss ein neues Kapitel. Zum Glück ist heute der letzte Tag an der FH. Dann kommen 2 Wochen Ferien. Also kommen die Kapitel ab morgen ein bisschen später, weil ich da ausschlafen werde. Aber das dürfte ja nicht so schlimm sein, hoff ich^^
najor: Hoffe es ist nicht zu schlimm, dass du manchmal mit Infos erschlagen wirst. Dafür gibt es andere, seichte Kapitel, wo nicht so viel passiert. Ich finde, so ein kleiner wechsel muss da sein.
wichtelfee: Nach Lust und Laune *grins* Aber ich glaub, ich hab zu viele Storys mit ganz fiesen Cliffs gelesen. Das färbt ab.
blackwidow1989: Danke für den Tipp. Die ersten Kapitel waren nicht beim betalesen, aber misamy hat sich schon bekommen. Sobald die fertig sind, werden sie ausgetauscht und da achte ich dann drauf, dass da Matriachatin steht. Aber die neuen Kapitel haben erst mal Priorität.
Lissiana Shorai: Ich hoffe mal, es ist nicht zu schlimm, das es sich so verändert hat. Es ist jetzt einfach so, wie ich es jetzt schreiben würde. Aber wenn ich nach den Lesern gehe, dann scheint ihnen meine Weiterentwicklung ganz gut zu gefallen.
Buecherwurm84: Keine Panik, er überlebts. Den Kerl brauch ich noch^^
So, das wars dann wieder mal für heute.
Es gibt auf jeden Fall an Weihnachten ein neues Kapitel. In der Zeit dazwischen sicherlich auch, wenn ihr weiter so fleißig am Reviewn seit. So was muss man einfach belohnen.
Ein ganz großes Dank an dream-catcher für das 300te Review. So viele hat ich noch nie^^
alika-chan
Zu Kapitel 7 – Teil 3:
Wow, ganze 16 Reviews, ich bin ganz begeistert^^
Das Kapitel habt ihr euch auf jeden Fall verdient.
Lacrimabilis: Du magst recht haben, dass dieser eine bestimmte Teil Eifersucht ist, aber für mich gehört Eifersucht zur Liebe dazu. Sie ist ein Teil davon. Wenn ich alle Gefühle von Harry, die anzeigen, dass er in Seth verliebt ist, erst aufzählen würde, bevor schlussendlich kommt, dass das Liebe ist, brauch ich wahrscheinlich ein ganzes Kapitel nur für die Begriffserklärung. Und darum werd ich das auch so lassen. Meiner Meinung nach gehören Eifersucht, Freude, Glück, aber auch Schmerz bezüglich des Partners einfach zur Liebe dazu. Immerhin hat dieses eine Wörtchen ja eine gewaltige Kraft, auch, wenn man es ihm nicht ansieht. Da kann es auch unterschiedliche Bedeutung haben^^ Und solange die Eifersucht nicht überhand nimmt, passt es ganz gut in den Begriff Liebe. Hoffe, es ist nicht zu schlimm für dich.
Remus kommt natürlich noch mal vor. Dauert nur noch ein bisschen^^
Und wer sagt, dass die Story noch nicht fertig geschrieben ist *pfeif* Sie muss nur noch fertig gebetat werden^^
Caratinu: Meine Chaps sind so kurz, damit sie schnell gelesen sind. Ich selber hasse es nämlich, wenn ich ein langes Kapitel lese und zwischendrin aufhören muss, weil meine Eltern schrein oder das Telefon klingelt. Da wird man immer so böse rausgerissen. Bei kürzeren Kapiteln ist die Gefahr da nicht so groß. Und vor allem poste ich dafür ja auch, wenn möglich, täglich.
wichtelfee: Dann hoff ich mal, dass dein restlicher Urlaub schöner wird als die Hinfahrt. Und wer sagt, dass man nicht zu Hause Urlaub machen kann? Immerhin kommt es, meiner Meinung nach, im Urlaub drauf an, dass man entspannt und das am Besten noch mit Leuten, die man gern hat. Die Grundvoraussetzungen sind also auch bei Urlaub zu Hause gegeben^^
Buecherwurm84: Vielleicht *pfeif* Wart noch ein bisschen, dann weißt du's^^
Feuervogel: Ich finde nicht, dass er zu heftig reagiert hat. Er ist das erste Mal in seinem Leben richtig verliebt und befindet sich, obendrein noch, in der Umwandlung. Und da muss er sich vorstellen, wie der Mann seines Herzens einen anderen so liebevoll behandelt, wie sonst nur ihn. Da ist es nur verständlich, finde ich.
Aber ich kann dich beruhigen. Es sind wenige Kapitel, in denen Harry soo emotional wird.
Soo, das wars für heute.
Ob ich morgen Posten kann, weiß ich noch nicht. Meine Beta hat zwar gesagt, dass sie fertig wird bis 24. mit dem korrigieren, aber bis jetzt hab ich noch nichts von ihr bekommen. Aber der Tag ist ja noch jung^^
Grüße
alika-chan
Zu Kapitel 7 – Teil 4
Habt wohl geglaubt, ich hab euch vergesse^^
Aber ganz traditonell gibt es die Bescherung nach dem Essen. Ist halt ein bisschen später geworden, da wir erst bei meiner Nichte waren und gerade heimgekommen und selber Bescherung gemacht haben^^
wichtelfee und Kaori: Er ist jetzt etwas ruhiger. Aber ganz noch nicht^^
Lacrimabilis: Ich bin ja auch dankbar für solche Vorschläge und mach mir, wie du siehst, auch gedanken darüber. Aber man muss ja nicht auf alles eingehen. Wenn es besser passt, würde ich es natürlich bei Zeiten ändern^^
Und danke für den Hinweis. Egal wie viele Augen drüberlesen, irgendwas wird immer übersehen^^
An alle anderen 12 Reviewschreiber, danke. Ich hab mich über jedes einzelne gefreut und konnte es gar nicht fassen, dass es doch so viele geworden sind^^
Bis zum nächsten Kapitel
alika-chan
