Kapitel 7
Caitlin fuhr von der Bank aus mit dem Bus direkt nach Hause. Sie wollte noch einkaufen und sich um die Haushaltsarbeiten kümmern, bevor sie zur Arbeit musste. In den letzten Tagen war vieles liegen geblieben, weil sie nicht die Kraft gefunden hatte, sich um alles zu kümmern.
Caitlin sah im Kühlschrank und in den Schränken nach, was sie alles einkaufen musste und schrieb dann einen Einkaufszettel. Sie war froh, dass der nächste Supermarkt direkt um die Ecke lag, so dass sie keine weite Strecke mit den schweren Taschen zurücklegen musste.
Sie machte sich auf den Weg zum Supermarkt.
Zur gleichen Zeit war auch Dean auf dem Weg zum Supermarkt. Er wollte für sich und Sam etwas zum Frühstück besorgen, während letzterer unter der Dusche stand. Supermarkt deshalb, weil das Essen im Hotel scheußlich schmeckte.
Obwohl der Einkaufsladen nicht weit vom Hotel entfernt war, fuhr Dean mit seinem Impala dorthin. Nach ungefähr zwei Minuten Fahrt war er am Ziel angelangt und parkte seinen Wagen in der Nähe des Eingangs. Er stieg aus, schloss die Türen ab und betrat dann schließlich den Supermarkt. Er bahnte sich seinen Weg durch die Gänge auf der Suche nach etwas Essbarem. Schließlich hatte er zumindest die Lebensmittel gefunden. Jetzt fehlte nur noch das Wichtigste: Bier. Er begab sich erneut auf die Suche und ging einen Gang nach dem anderen ab.
Gerade als er in einen weiteren Gang einbiegen wollte, stieß er mit jemanden zusammen.
„Entschuldigung", sagte er und stutzte dann. „Caitlin?"
Caitlin sah auf und ein Lächeln huschte über ihr Gesicht.
„Dean, so ein Zufall", sagte sie überrascht.
Dean grinste.
„Ja, Zufälle gibt es, die gibt es manchmal nicht", meinte er. „Was machst du denn hier?"
„Dasselbe wie du auch", erwiderte sie. „Ich kaufe ein."
„Äh… ja", sagte Dean, als sein Blick auf ihren Einkaufskorb fiel und er sich daran erinnerte, wo er war. „Entschuldige bitte."
Er sah Caitlin lange an und verlor sich fast in ihren smaragdgrünen Augen. Er räusperte sich.
„Wie geht es dir?", fragte er schließlich.
„Mir geht es ganz gut", antwortete Caitlin. „Bin nur ein wenig müde. Ich hatte heute Morgen einen wichtigen Termin, so dass ich nicht wie sonst ausschlafen konnte. Aber das macht nichts. – Und wie geht es dir?"
„Sehr gut", entgegnete Dean und grinste.
Dass es ihm so gut ging, weil er sie getroffen hatte, wollte er ihr nicht auf die Nase binden. Deswegen beließ er es dabei.
„Was machst du heute noch so?", fragte er schließlich.
„Ich werde mich noch ein wenig um den leidigen Haushalt kümmern, bevor ich zur Arbeit muss", antwortete Caitlin. „Und du?"
„Ich mache mit meinem Bruder einen Roadtrip durchs Land", sagte Dean.
„Dein Bruder?", fragte Caitlin nach.
„Ja, mein Bruder, Sam", antwortete Dean. „Er war mit mir gestern in der Bar."
Caitlin war überrascht. Sam war also Deans Bruder. Das hätte sie nicht gedacht. Die beiden waren sich so gar nicht ähnlich, weder vom Aussehen noch vom Verhalten her, jedenfalls hatte sie diesen Eindruck gewonnen.
„Was machst du eigentlich, wenn du nicht gerade in der Bar arbeitest?", fragte Dean schließlich.
„Ich kümmer mich um meine kleine Schwester und um unser Haus", antwortete Caitlin.
„Du hast eine kleine Schwester?", fragte Dean neugierig.
„Ja, Fiona. Sie ist dreizehn", antwortete Caitlin. „Aber momentan liegt sie im Krankenhaus."
„Was hat sie denn?", fragte Dean besorgt.
„Die Ärzte wissen es nicht", antwortete Caitlin ein wenig traurig. „Sie geben ihr alle möglichen Medikamente. Aber die sind teuer. Ich arbeite in der Bar, um das alles bezahlen zu können. Wenigstens ging es ihr heute, das erste Mal seit langem, wieder besser. Sie war wach, als ich sie heute Morgen besucht habe."
„Was ist denn mit euren Eltern?", erkundigte sich Dean. „Können die euch nicht helfen?"
„Nein, unsere Eltern sind vor einem Jahr tödlich verunglückt", antwortete Caitlin traurig.
„Oh, das tut mir leid", meinte Dean mitfühlend.
Caitlin glaubte, ein Déjà-vu zu haben. So etwas Ähnliches hatte Sam auch gesagt.
„Ist schon okay", entgegnete sie. „Irgendwie haben wir es bisher geschafft, uns durchzubeißen, und wir werden es auch weiter schaffen. Nur manchmal wünschte ich mir, dass sich unser Bruder melden würde."
„Was ist denn mit eurem Bruder?", erkundigte sich Dean.
„Nun ja, er hatte sich damals mit unseren Eltern zerstritten. Seitdem haben wir keinen Kontakt mehr zueinander. Dabei hatten Gavin und ich immer ein sehr gutes Verhältnis. Auch mit Fiona hat er sich bestens verstanden."
„Hmm… Das ist seltsam", meinte Dean. „Ist er denn jünger als du oder älter?"
„Älter", antwortete Caitlin. „Fünf Jahre sind wir auseinander, Gavin und ich."
„Als großer Bruder hat man doch eine gewisse Verantwortung seinen kleinen Geschwistern gegenüber, vor allem, wenn man zwei Schwestern hat", sagte Dean.
Er dachte an seine Verantwortung Sam gegenüber. Er konnte Caitlins Bruder nicht verstehen. Nach dem, was er gerade erfahren hatte, war es doch mehr als offensichtlich, dass Caitlin und Fiona ihren großen Bruder mehr denn je brauchten.
„Na ja, ich habe mich damit abgefunden", meinte Caitlin. „Ab und zu rufe ich ihn unter der mir bekannten Dienstnummer an und hinterlasse ihm eine Nachricht. Das ist aber auch schon alles. Letztes Jahr hat er uns wenigstens noch Karten zum Geburtstag geschickt. Aber dieses Jahr war gar nichts in der Post."
„Vielleicht hat er einfach nur keine Zeit oder keine Gelegenheit dazu gehabt. Er ist beruflich bestimmt sehr eingespannt", versuchte Dean sie zu beruhigen.
Das war auch die einzige Erklärung, die ihm einfiel.
„Wahrscheinlich hast du Recht", seufzte Caitlin.
Plötzlich ertönte Kashmir von Led Zeppelin. Dean zuckte zusammen und holte sein Handy hervor. Sam hatte ihm vor kurzem dabei geholfen, einen neuen Klingelton herunterzuladen, weil ihn sein alter Klingelton langsam langweilte, wohlgemerkt nur als Klingelton.
Dean sah auf das Display.
„Da muss ich dran gehen", sagte er entschuldigend zu Caitlin. „Bin gleich wieder da."
„Ist schon okay", meinte Caitlin.
Dean nahm den Anruf an.
„Hey, Sam", sagte er.
„Dean, wo steckst du?", fragte Sam am anderen Ende der Leitung.
„Im freundlichen Supermarkt gleich um die Ecke", antwortete Dean. „Ich wollte nur schnell was für uns besorgen und dann wiederkommen."
„Okay. Ich hab mir schon Sorgen gemacht", sagte Sam.
„Es ist alles in bester Ordnung, Sam. Ich bin bald zurück. Bis später", sagte Dean und legte auf.
Dann wandte er sich wieder an Caitlin.
„Ich muss mich leider von dir verabschieden. Mein Bruder wartet auf sein Frühstück", sagte Dean und grinste.
„Ich muss auch wieder nach Hause", meinte Caitlin und ging ein paar Schritte in Richtung Kasse. Dort blieb sie stehen und drehte sich zu Dean um. „Dean?"
„Ja?", fragte er erwartungsvoll.
„Ich würde dich gerne wiedersehen. Deshalb… deshalb wollte ich fragen, ob du übermorgen Nachmittag Zeit hast", sagte sie ein wenig verlegen.
Dean grinste noch mehr.
„Aber gerne doch", entgegnete er. „Soll ich dich um fünf von dir zuhause abholen?"
„Ja, gerne", antwortete sie lächelnd und gab ihm ihre Adresse.
Dean speicherte diese sofort in seinem Handy, damit er sie nicht vergessen konnte.
„Dann also bis übermorgen", meinte Caitlin und wandte sich dann um.
„Bis übermorgen", sagte Dean und setzte seinen Einkauf fort.
Caitlin hingegen ging zur Kasse, bezahlte und kehrte nach Hause zurück.
Dean kehrte ins Hotel zurück und betrat das Zimmer, das er und Sam sich teilten. Nach der zufälligen Begegnung mit Caitlin hatte er richtig gute Laune und sang Can't fight this feeling von REO Speedwagon.
Sam sah Dean irritiert an.
„Wieso hast du denn so gute Laune?", fragte er verwundert.
„Och, einfach nur so", erwiderte Dean grinsend und stellte die Einkäufe auf dem Tisch ab.
„Ach, komm schon, Dean", meinte Sam. „Du musst doch einen Grund für deine gute Laune haben."
„Es gibt keinen Grund dafür", erwiderte Dean und sah Sam an. „Muss es denn eigentlich immer einen Grund geben, wenn ich mal gute Laune habe?"
„Nein, eigentlich nicht. Aber wenn du Can't fight this feeling singst, dann gibt es mit Sicherheit einen Grund dafür", sagte Sam.
„Nein, es gibt keinen Grund, Sam. Wirklich nicht. Ich mag das Lied einfach. Das ist alles."
Sam sah Dean verwirrt an.
„Dean, normalerweise hörst du Metallica und AC/DC, aber nicht so was Schnulziges", sagte er.
„Mir ist aber gerade danach, nachdem ich Caitlin getroffen habe", entgegnete Dean beleidigt.
„Was hast du gesagt?", fragte Sam entsetzt.
Dean wurde bewusst, was er da gerade gesagt hatte und kratzte sich leicht verlegen am Kopf.
„Ich habe Caitlin zufällig beim Einkaufen im Supermarkt getroffen, okay?", sagte er und sah Sam an. „Wir haben uns ein wenig unterhalten."
Sam nickte nur. Er würde es Dean nie gegenüber zugeben, aber er war traurig. Traurig darüber, weil Dean Caitlin – wenn auch zufällig – im Supermarkt getroffen hatte. Eigentlich hatte er gehofft, nach der Rettung bei Caitlin auf Platz eins zu rangieren, doch anscheinend war das nicht der Fall. Es war mal wieder typisch: Gegen Dean hatte er einfach keine Chancen bei Frauen.
Caitlin räumte ihre Einkäufe ein. Sie dachte an die Begegnung mit Dean zurück, und ein Lächeln umspielte ihre Lippen.
„Das Leben geht doch oft merkwürdige Wege", dachte sie. „Da geht man nichtsahnend einkaufen und dann trifft man so einen charmanten Kerl wieder. Bei Tageslicht sieht er sogar noch besser aus."
Caitlin seufzte verträumt. Sie konnte es immer noch nicht fassen, dass sich gleich zwei Männer – auch noch Brüder – für sie interessierten. Sie hatte sich bisher immer für unscheinbar und unattraktiv gehalten.
„Komm schon, Cait", ermahnte sie sich selbst. „Der Haushalt erledigt sich nicht von allein."
Sie schnappte sich ihr Putzzeug und machte sich an die Arbeit.
Vier Stunden später lag Caitlin in der Badewanne, um sich nach der Hausarbeit zu entspannen. Sie dachte über Sam und Dean nach. Sie waren ihr beide sehr sympathisch. Mehr als das sogar. Caitlin schloss die Augen und dachte über die beiden nach. Die Unterhaltung mit Dean im Supermarkt hatte ihr gefallen. Er hatte sich einfühlsam gezeigt, so wie Sam, als er sie gerettet und nach Hause gebracht hatte.
Caitlin seufzte. Das Ganze war einfach zu schön, um wahr zu sein. Ihre Gedanken gingen auf eine romantische Wanderschaft. Langsam ließ sie ihre Hände aus dem Wasser nach oben gleiten. Ihre linke Hand begann scheu, ihre vollen Brüste zu streicheln, während die rechte tiefer wanderte und ihre empfindlichste Stelle liebkoste. Sie stellte sich vor, wie Dean und Sam sie überall berührten, sie streichelten. Doch plötzlich waren es nicht mehr die beiden, die ihre empfindlichen Stellen verwöhnten, sondern Drake. Caitlin zuckte zusammen und ließ ihre Hände sinken. Sie schlug die Augen auf. Die Stimmung war verflogen. Sie fing an zu zittern. Sie hatte mit einem Mal Angst, wieder arbeiten zu gehen. Drake würde es wieder versuchen, das hatte er ihr gesagt.
Sie stieg aus der Badewanne, trocknete sich ab und zog sich an. Sie hatte nicht mehr allzu viel Zeit, bevor sie sich auf den Weg zur Arbeit machen musste. Es graute ihr davor, wieder dorthin zu gehen.
Eine Stunde später betrat Caitlin ein wenig ängstlich das Velvet Dreams. Sie schaute sich kurz vorsichtig um. Dann ging sie in den kleinen Raum hinter der Bar und verstaute dort ihre persönlichen Sachen. Plötzlich spürte sie eine Hand auf ihrer Schulter und drehte sich erschrocken um.
„Hallo, meine Süße", sagte Drake und lächelte sie an.
„Hallo", stammelte sie.
„Süße, ich habe eine Bitte an dich", sagte Drake ohne Umschweife und strich Caitlin zärtlich über die Wange. „Ich möchte, dass du heute wieder auftrittst mit der Nummer von gestern Abend."
Caitlin stöhnte innerlich auf. Sie hatte es befürchtet, und die anderen Tänzerinnen hatten ihr das ja am Vorabend auch schon angekündigt. Sie nickte nur, weil sie Drake nicht verärgern wollte, indem sie sich weigerte. Es würde ohnehin nichts nützen. Zudem brauchte sie immer noch dringend das Geld, das sie hier verdiente.
„Außerdem möchte ich, dass du dir den morgigen Abend frei nimmst", fuhr Drake fort. „Sieh es als Zeichen meiner Zuneigung für dich."
Caitlin schluckte und nickte. Sie war unfähig, etwas zu sagen.
Drake lächelte sie an und strich ihr nochmals zärtlich über die Wange.
„Wir sehen uns dann später", sagte er mit einem vielsagenden Unterton in der Stimme und verließ dann den Raum.
Caitlin sah ihm ängstlich nach. Sie ahnte, was er mit dem letzten Satz gemeint hatte.
Sie seufzte und sah auf die Uhr. Sie hatte noch eine halbe Stunde, bevor der Club seine Türen für die Gäste öffnete. Sie musste sich irgendwie von dem Gedanken an Drake ablenken. Plötzlich kam ihr eine Idee. Sie suchte in ihrer Tasche nach ihrem Handy. Glücklicherweise hatte sie am Nachmittag die Telefonnummern von Sam und auch von Dean in ihr Handy gespeichert. Sie ging zu den Toilettenräumen und betrat die Damentoilette. Sie sah sich um. Es war keiner hier. Sie suchte Sams Handynummer und drückte auf „Wählen".
Sam schaute überrascht auf sein Handy, als es klingelte. Die Nummer kannte er nicht. Er nahm ab.
„Hallo?", fragte er unsicher.
„Hallo, Sam. Hier ist Caitlin", ertönte eine ihm wohlbekannte Stimme am anderen Ende der Leitung.
Sam schaute kurz zu Dean, der auf dem Bett lag und schlief. Nichts konnte den Schlaf seines Bruders stören, noch nicht einmal das Klingeln eines Telefons.
„Hey, das ist ja eine Überraschung!", sagte er schließlich mit einem Lächeln. „Wie geht es dir?"
„Ganz gut. Meine kleine Schwester ist heute aufgewacht", meinte Caitlin.
„Das freut mich aber", sagte Sam.
„Mich auch. Aber deswegen rufe ich nicht an", erklärte sie. „Ich wollte fragen, ob du morgen Abend schon etwas vorhast."
„Nein, bis jetzt noch nichts", entgegnete Sam.
Er ahnte den Grund für ihre Frage.
„Gut, dann hast du jetzt etwas vor", sagte Caitlin. „Ich habe morgen Abend frei und ich dachte, wir könnten uns treffen."
Sam hörte das Lächeln in ihrer Stimme und lächelte gleich noch mehr.
„Gerne. Soll ich dich von daheim abholen?", fragte er.
„Ja, bitte", antwortete Caitlin. „So um acht?"
„Das klingt gut", meinte Sam. „Wo gehen wir hin?"
„Ich dachte, wir gehen erst etwas essen und lassen uns dann überraschen?"
„Gute Idee", meinte Sam. „Also abgemacht. Ich hole dich um acht Uhr bei dir daheim ab."
„Ich freu mich darauf", sagte Caitlin.
„Ich mich auch", entgegnete Sam. „Bis morgen Abend dann."
„Bis dann", erwiderte Caitlin und legte auf.
Sam legte ebenfalls auf. Er grinste von einem Ohr zum anderen. Also hatte er doch noch eine Chance bei Caitlin.
Er speicherte ihre Nummer, legte sich dann auf sein Bett und schloss die Augen. Vor seinem inneren Auge sah er Caitlin vor sich, wie sie ihn anlächelte und schließlich küsste.
Sam schlief ein.
Er träumte.
Er ist bei Caitlin in ihrem Haus, und sie sitzen bei einem Glas Rotwein vor dem Kamin. Ein warmes Feuer brennt in ihm. Immer wieder sehen sie sich an, er und Caitlin. Schließlich beugt sie sich zu ihm rüber und küsst ihn. Dabei öffnet sie ihm sein Hemd und streicht zärtlich mit ihren Fingerspitzen über seine Haut. Alsbald folgen ihre Küsse der Spur ihrer Hände. Sam stöhnt und lehnt sich zurück. Caitlin fährt mit der Zungenspitze zärtlich um seinen Bauchnabel, bis sie den Bund seiner Hose erreicht. Mit einer Hand öffnet sie geschickt die Knöpfe und lässt ihre Hand hinein gleiten. Sam stöhnt erregt auf und schließt die Augen. Sein Glied reagiert sofort auf die Berührungen. Sam kann es kaum noch erwarten. Er hilft Caitlin, seine Hose und die Boxershorts auszuziehen. Dann lehnt er sich wieder zurück.
Caitlin hockt sich vor ihm auf die Knie. Sam sieht ihr dabei zu und spreizt seine Schenkel etwas. Sein Glied ist mittlerweile zu seiner vollen Größe angeschwollen. Caitlin drückt seine Schenkel noch etwas weiter auseinander und beginnt in Höhe seiner Knie ihre Zunge über seine Schenkel streifen zu lassen. Ihre Hände ertasten derweil das Gebiet, welches ihr Mund als nächstes erforschen will. Langsam wandert ihr Gesicht in Richtung seines Schoßes. Bald ergreifen ihre Hände das erste Mal seinen Hoden, sie drücken ihn sanft, folgen dann der natürlichen Linie nach oben, umfassen den Schaft seines Gliedes und gleiten an ihm hinauf bis zu seiner dick angeschwollenen Eichel. Mittlerweile hat ihr Mund ebenfalls das Zentrum seiner Lust erreicht. Sanft umspielt ihre Zunge den Ansatz seines Hodens, ganz tief unten, dicht über seinem Anus. Ihre Zunge wandert langsam in kreisenden Bewegungen nach oben, berührt seine Hoden. Sie öffnet ihren Mund weit und nimmt sanft einen seiner Hoden in ihren Mund, lässt ihn dann durch ihre leicht geschlossenen Lippen zurück gleiten. Gleich darauf beginnt ihre Zunge den Ansatz seines Schaftes zu umspielen, zu erforschen. Langsam wandert ihr Mund an ihm hinauf, bis sie den Ansatz seiner roten Eichel erreicht. Hier hält sie kurz inne, öffnet dann ihren Mund und ihre Lippen weit, um seinen Penis durch ihre Lippen hindurch in sich aufzunehmen – sein Fleisch in ihrem Fleisch.
Ihre Hand umfasst seinen Hoden, während sein Penis tief in ihrem Mund versinkt. Er stöhnt wohlig auf, und drückt ihren Kopf noch tiefer hinab, seinen Penis damit noch tiefer in ihren warmen Mund. Ihre Hand massiert seinen Hoden, gleitet hinauf, umfasst den Schaft und wandert gleich ihren Lippen an ihm auf und ab. Während ihre um seine Gliedspitze geschlossenen Lippen seine Eichel kneten und stimulieren, machen dies ebenfalls ihre Hände mit seinem Schaft.
Sam streichelt zärtlich über ihren Kopf. Ihre Liebkosungen machen ihn halb wahnsinnig, und er spürt, wie er sich dem Höhepunkt nähert. Er bewegt seine Hüften und beobachtet Caitlin. Ihr Anblick erregt ihn noch mehr, und er kommt schließlich in ihrem Mund. Caitlin schluckt gierig sein Sperma.
Sam wachte auf. Er war völlig verschwitzt und das Bettlaken zeigte eindeutige Spuren. Erschrocken sah er kurz zu Dean, doch dieser schlief tief und fest. Erleichtert stand Sam auf, um die Spuren zu verwischen.
Dann legte er sich wieder hin und schlief ein.
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