Hi Lily, danke mal wieder für dein Review ^^ ... ich freu mich, dass dir meine Geschichte gefällt...

Gebetat wurde das ganze mal wieder von einer Freundin ... die jetz einen Gastauftritt als Erzieherin hat xD ... jap ich bin gütig zu Freunden xD ... danke noch mal an dieser Stelle fürs Betan

Wünsche mal wieder viel Spaß beim Lesen

lg tinschchen

Kapitel 11

Das sanfte Rütteln und die Stimme einer Erzieherin weckten mich.
„Wie fühlst du dich? Elisabeth hat mir erzählt, dass dir nicht gut ist und du dich hingelegt hast!"
Ich brauchte ein wenig Zeit bis ich kapiert, warum ich nicht mehr in der Schule war. Schmerzvoll holte mich die Erinnerung ein. Schlagartig wurde mir wieder übel.
„Mir geht es schon besser, danke!", log ich. Ich log ungern meine Lieblingserzieherin an. Aufmunternd lächelte sie mich an. Doch ich merkte, dass ihr noch etwas auf der Zunge lag.
„Du und Chris, ja? Ich habe ja immer gedacht, dass du seit Schulbeginn auf diesen Mick abfährst!" Sie lachte und zwinkerte mir zu. Ich wusste nicht warum, aber ich lächelte zurück.
„Tja, das kam irgendwie plötzlich!", lachte ich. Es war die Wahrheit. Diese Lüge war ihm wirklich plötzlich eingefallen.
„Du weißt, dass du mit mir über alles reden kannst", erinnerte sie mich.
„Wie könnte ich das vergessen, Susi! Du als beste Erzieherin im Haus!" Wieder lachten wir beide. Es tat gut mit jemanden zu lachen. Als wir ausgelacht hatten, seufzten wir beide zeitgleich.
„Das Jahr entwickelt sich so anders, als ich mir es erwartet hätte", begann ich und sie sah mich aufmerksam an.
„Naja, mit einer Cullen im selben Raum zu wohnen grenzt an ein Wunder, was! Und dass du so gesund bist … ich meine, dass du noch all dein Blut hast!" Sie lachte.
Ich jedoch wurde blass. Spielte sie auf die Bis(s)-Bücher an, oder wusste sie Bescheid? Als sie mein Gesicht sah, erstarrte sie und sah mich schuldbewusst an.
„Es tut mir leid. Ich wusste nicht, dass du es wusstest!" Ungläubig starrte ich sie an.
„Du … du weißt es?" Mein Unterkiefer klappte nach unten. Es musste ziemlich bescheuert aussehen. Aber es war mir egal. Susi meine liebste Lieblingserzieherin, mit der man über alles reden konnte, wusste es.
„Elisabeth ist mir in den Ohren gelegen, dass sie mit dir unbedingt ins Zimmer will. Sie meinte es sei wichtig und dass sie dir nichts antun wird. Sie meinte, dass sie dich beschützen würde! …" Susi stockte. Sie schien noch mehr zu wissen, wollte aber nicht raus rücken. Sie stand seufzend auf, verabschiedete sich und ging.

Irgendwie war ich wütend auf sie. Sie wusste irgendwie alles und sagte es mir nicht. Wenn ich es mir recht überlege, war ich auf sie alle wütend. Alle hatten mich angelogen. Ich bemühte mich immer es allen recht zu machen und ich wurde einfach so belogen.
Sie hatten mich belogen, weil sie sich nicht sicher sind, piepste eine kleine Stimme in meinem Kopf.
Irgendwie musste ich mehr herausfinden. Ich wollte alles wissen. Nur wie stellte ich es an? Mir fiel die Adresse der Volturi wieder ein. Sollte ich einfach so in die Hölle des Löwen spazieren? Irgendwie kam es mir nicht klug vor. Nicht mehr.

Chris kam besorgt in mein Zimmer gestürmt. Bevor ich ihn fragen konnte, wie das Mittagessen geschmeckt hatte, setzte er sich hin und fragte mich.
„Wie geht es dir? Du warst total blass, das war angsteinflößend! Ich dachte schon, dass Elisabeth ein wenig an dir rumgesaugt hätte!", lachte er nervös.
„Nein ich wollte zu dir … und dann ist mir auf einmal übel geworden!" Ich hoffte, dass er meine Lüge nicht witterte.
„Das liegt bestimmt daran, dass du nichts gefrühstückt hattest!" Ich nickte zustimmend, obwohl es nicht stimmte.
Er setzte sich aufs Bett und sah mich an. „Ich muss dir gestehen, dass ich mir total Sorgen gemacht hatte. Es war unheimlich dich so blass zu sehen. Wenn dir etwas passiert würde ich es mir nie verzeihen."
Wir sahen uns tief in die Augen. Welch romantischer Augenblick, meldete sich meine kleine innere sarkastisch gefärbte Stimme. Ich schluckte und wandte den Blick ab.
„Anscheinend bist du schlecht gelaunt. Ich sollte dich wieder schlafen lassen. Guten Schlaf wünsche ich dir." Chris küsste sie auf die Stirn und ließ sie wieder alleine. Heute herrschte ein reges Kommen und Gehen.

Genug vom Schlafen, sagte ich mir und stand auf. Mein Laptop stand bereit und ich hatte Lust mal wieder zu recherchieren. Mir schwebte genau vor, was ich nachforschen wollte. Ich öffnete den Firefox Internet Explorer. Bei einer Suchmaschine gab ich als Suchwörter „Magie", „Königin" und „Vampire" ein. Ich war mir nicht sicher, ob er etwas finden würde.
Umso erstaunter war ich, als er tatsächlich etwas fand. Sofort klickte ich auf den Link. „Chroniken der Magie" war der Seitenname. Der Artikel, der meine Suchwörter enthielt war nicht besonders lange, brachte mich aber dennoch zum Nachdenken.

Die Geschichte der letzten Königin

Einst lebten Menschen und magische Wesen in Frieden miteinander. Die Herrscherin der magischen Wesen hatte sich stark für so ein Zusammenleben eingesetzt. Menschen und magische Wesen waren gleichberechtigt.
Jeder war damit zufrieden, nur die ein paar Vampire nicht. Sie wollten nicht als gleich angesehen werden. Sie wollten über alles und jeden herrschen. Der russische Clan fasste den Entschluss, die Königin zu stürzen und zu töten. Der italienische Clan hatte ähnliche Ziele, sie wollten jedoch die Königin am Leben lassen.
Die Italiener scheiterten jedoch mit ihrem Vorhaben kläglich und wurden verbannt. Die Russen nutzten den entstandenen Trubel, um die Königin zu töten. Sie infizierten die Königin mit ihrem Gift. Dadurch töteten sie nicht nur die Königin, sondern lösten so auch eine Jahrtausend alten Fluch aus.
Ungeklärt ist bis heute, was der Fluch bewirkt hat, oder bewirken soll. Viele munkeln, dass der Fluch schuld daran sei, dass der russische Clan später die Herrschaft an die Volturi (italienische Clan) verlor und seit jeher nicht wieder zurück erlangte.
Eines jedoch ist sicher. Die Königin wird immer wieder geboren. Jahrhundert um Jahrhundert. Leider hat sie keine Erinnerungen, wer und was sie war. Viele halten das ebenso für Schwachsinn.
Die MagiForscher sind der Meinung, dass nur das Amulett aus Onyx die wahren Kräfte wieder zum Vorschein bringt. Doch sie besitzen weder das Amulett, noch haben sie eine Ahnung, wo sich die Reinkarnation der Königin zurzeit aufhält. Angeblich sollen die Volturi im Besitz des Amuletts sein.

-- Link zum Foto des Amuletts (es is nur gezeichnet, von mir^^) http : // tinschchen . deviantart. com / art / Amulett-der-Koenigin-151013076

Mir wurde schwindlig. Darunter war ein kleines Bild von einem schwarzen Kreuzähnlichen Amulett. Es war hübsch. Die Mitte zierte ein violettes Pentagramm. Es schien zu leuchten.
Wer wohl der Betreiber dieser Homepage war? Ich warf einen Blick ins Impressum. „Magikundige Vereinigung zur Information der magischen Gesellschaft". Ich hob die Augenbraue. Das erinnerte mich schon fast an Harry Potter.
Missmutig klappte ich den Laptop zu. Das reichte mir an einem Tag. Vampire. Hexen. Elfen. Mein Kopf schwirrte. Ich fragte mich, wie die magische Gesellschaft nur unerkannt unter den Menschen leben konnte, wenn es solche Homepages gab?