Hallöchen, so, das letzte Kapitel dieses Jahr

Ich hoffe ich bekomm bei diesem Kap ein paar mehr Kommis, als letztes mal. Da hab ich gar keins bekommen v-v

Wenn ich mindestens fünf bekomme, gibt es das neue Kap sofort!!! ist das was? Auf jedenfall ein verzweifelter Bestechungsversuch meinerseits.

Egal

Guten rutsch und viel spaß beim lesen.

7.Kapitel: Nachsitzen

Die nächsten Tage verliefen relativ ereignislos. Harry war immer noch verlegen in ihrer Nähe.

Zum Mittagessen saßen Hermine, Ron, Harry, Kaithe und Ginny am Griffindor Tisch und redeten, bzw. Ron stopfte so viel Essen wie möglich in seinen Mund, was ihm einen tadelnden Blick von seiner Schwester einbrachte.

Hermine legte währenddessen seufzend den Tagespropheten zur Seite.

„Es ist nicht zum aushalten! Voldemort macht da weiter, wo er vor 16 Jahren aufgehört hat."

„Könntest du aufhören, ihn beim Namen zu nennen!", fauchte Ron.

„Ach Ronald hab dich nicht so!", kam es schnippisch von ihr zurück.

„Ich hab in Büchern über ihn gelesen, er ist/war ein ziemliches Monster, wenn ihr mich fragt.", meinte Kaithleen, als sie ihre Nudeln runtergekaut hatte.

„Ja, er tötet alle, die nicht reinblütig sind, oder die nicht auf seiner Seite stehen.", kam es ärgerlich von Ginny.

„Aber er muss doch aufzuhalten sein! Ich mein, er ist doch in der Unterzahl, es muss doch genügend Zauberer geben, die ihn aufhalten können!"

Betretenes schweigend machte sich unter den Freunden breit. Alle sahen sich an und schnell wieder weg. Ein komisches Verhalten, dachte Kaithe.

„Was?"

Resigniert schloss Harry kurz die Augen, bevor er anfing zu erzählen.

„Ich muss ihn laut einer Prophezeiung töten."

„Ich glaube nicht an Prophezeiungen! Ich bestimme immer noch selbst was ich wann wo mache!", kam es euphorisch von der Schwarzhaarigen.

Erstaunt sahen alle sie an.

„Aber du hast doch auch Wahrsagen?", fragte Ron verständnislos.

„Ja eben deswegen. Ne, aber ehrlich, das Fach ist doch der beste Beweis dafür, dass das alles Quatsch ist!"

Harry strahlte sie richtig an. Er war froh, sie so reden zu hören. In letzter Zeit hatte er oft Alpträume wegen Voldemort und der Vorhersage. Hermine und Ron waren der festen Überzeugung, dass diese auch stimmt. Der Gedanke, dass er vielleicht doch nicht so eine große Verantwortung hat, war sehr befreiend.

„So, aber jetzt genug philosophiert über das was eventuell irgendwann mal werden könnte. Wenn ich mich nicht beeile, komme ich zu spät zu Muggelkunde."

„Warum hast du Muggelkunde eigentlich belegt?", fragend sah Gin sie an.

„Weil ich es lustig finde, wie Zauberer versuchen Telefone zu erklären.", grinste die Angesprochene und marschierte los.

„Also, ich finde ihre positiven Gedanken, ja ganz nett, aber es ist etwas naiv, findet ihr nicht? Dumbledore denkt ja schließlich auch daran, dass du Voldemort töten musst.", meinte Herm besserwisserisch.

„Also ich find die Idee gut!", meinte Harry verträumt.

Woraufhin Hermine und Ginny nur die Augen verdrehten. Ron sah irritiert von einem zum anderen, da er mal wieder nicht verstand warum die Beiden so reagierten. Aber er machte sich keine weiteren Gedanken, sondern griff noch mal zum Nachtisch und begann seine zweite Portion Pudding zu essen.

„So, ich mach mich dann auch mal auf den Weg zu Kräuterkunde, bis dann Leute.", verabschiedete sich Ginny und schritt aus der großen Halle.

„Wir sollten auch los.", meinte Harry

Kaithe war schon vor dem Klassenzimmer angekommen und gesellte sich neben Nevelle, der auch diesen Kurs belegt hatte. Doch die Ruhe ward nicht lange.

„Na MacKenzie, wie geht's meiner Schlammblutfreundin?", säuselte Malfoy.

Ja, warum auch immer. Er hatte auch Muggelkunde belegt, ihr blieb aber auch nichts erspart.

„Ach halt einfach die Klappe.", zischte sie genervt.

Bevor der blonde Schönling antworten konnte, schloss Professor Jones den Raum auf und sie setzten sich.

„Guten Tag meine Lieben, wir machen heute mit Musik weiter. Weiß einer von euch, was Muggel für Musikarten hören?", fragte sie. Professor Kones, war eine freundliche, liebenswerte Person. Manchmal wirkte sie leicht zerstreut, was durch ihre wirren kleinen Locken noch mehr zu Geltung kam. Sie war relativ groß, mit braunen Haaren und einer normalen Figur. Sie war nicht schlank, aber man konnte auch nicht sagen, dass sie dick war. Meistens trug sie einen blauen Umhang und darunter Jeans.

„Mister Thomas, was wissen sie?", fragte sie freundlich.

„Es gibt Rock, Pop, Heavy Metal, dann gibt es noch Opern, Musicals und mehr fällt mir im Moment nicht ein, Professor."

„Das war doch schon ganz gut! So schlagen sie ihr Buch auf, Seite 156 und lesen sie sich den Abschnitt über Musik durch."

Allgemeines Gestöhne ging durch die Reihen.

„Na aber meine Damen und Herren. Wenn wir die Theorie schnell durcharbeiten habe ich eine Überraschung für sie.", grinste die Professorin.

‚Oje, was das wohl sein wird.', dachte Kaithe, bevor sie anfing zu lesen, und lachen musste bei den Formulierungen.

Draco war absolut nicht begeistert. Er hasste Muggel, folglich auch Muggelkunde. Das ganze hatte er nur seinem Vater zu verdanken. Dieser war der Ansicht, das man über alles bescheid wissen müsste. Erstens muss man seinen Feind kennen, egal wie schwach der ist und zweitens wie sehe es denn auch, wenn ein Malfoy eine Wissenslücke hätte? Auch wenn es nur um Muggel geht. Stundenlang hatte er diskutiert, aber ohne Erfolg. ‚Und jetzt das! Er sollte sich um Muggelmusik kümmern. Er will gar nicht wissen, was das für eine Überraschung ist. Die Frau hat einen Knall! Mit der Schule geht es den Bach runter! Mit dieser Sache war er ausnahmsweise einer Meinung mit ihm.' Nach dieser Stunde hatte er Zaubertränke, sein Lieblingsfach und das nicht nur weil sein Patenonkel der Lehrer ist. Es fasziniert ihn, was man mit Tränken so alles anfangen kann. Man keinen einem umbringen, ohne das es nachgewiesen wird, aber man kann auch vielen Leuten helfen. Nicht das er jetzt so einen Helfer drang hat wie Potter. Aber es war interessant, was für Möglichkeiten man hat.

Gott sei Dank hat alles auch mal ein Ende, so auch diese Stunde. Mit einer letzten fiesen Bemerkung zu MacKenzie und Longbotten machte er sich auf den Weg zu Zaubertränke.

„Ignorier ihn einfach Kaithe.", sprach Neville auch sie ein."

Malfoy schaffte es auch immer sie auf 180° zu bringen und das in Nullkomma nichts. Sie ließ sich so von ihm provozieren. Mit Wut im Bauch machte sie sich auf den Weg in den Kerker zu Snape. Unten angekommen, traf sie auf die Anderen.

„Na wie wars?", fragte Hermine.

„Ganz in Ordnung, und bei euch?"

„Toll, ich liebe Alte Runen….", sofort war Mine in ihrem Element und erzählte ihr alles Haarklein was sie in der Stunde gemacht hatte. Bis Snape rein kam und sofort herrschte Stille. Er hatte so eine unheimliche Art an sich.

„An der Tafel stehen die Zutaten, fangen Sie an. Sie haben 90min.", bellte er in die Klasse.

„Der hat ja wieder eine Laune.", murmelte Ron zu Harry, der nur nicken konnte.

Sofort machten sich alle eifrig daran, den Trank zu brauen. Denn mit einem noch schlechter gelaunten Snape wollte es keine aufnehmen. Kaithe saß neben Neville, sie hatte im Gegensatz zu ihm keine Probleme mit dem Trank. Aber diese Stunde war nicht Neville das Problem, der hatte keinen guten Trank, doch mit leichten Hilfestellungen von seiner Banknachbarin hatte er es geschafft, keine Explosion zu entfachen.

Das Problem heute war Harry, warum auch immer, aber seine Konzentration war furchtbar! Er schien alles wahllos in den Trank zu werfen.

„Harr, was machst du da?! Kein Nieswurz, ein paar Blätter hiervon!", zischte sie ihm zu, und gab ihm die richtigen Zutaten.

„Oh, ich hab grad nicht aufgepasst, danke.!, kam es verlegen von demselbigen.

„Was ist los, dein Trank sieht schlimmer aus, als sonst.", tadelte sie.

„Miss MacKenzie wäre es wohl möglich, das sie sich auf ihren Trank beschränken. 5 Punkte Abzug." , kam die scharfe Stimme ihres Lieblingslehrers.

„Es tut mir Leid Professor, aber sonst wäre der Kessel explodiert.", meinte Kaithleen stinkig.

„Das wäre dann Potters Inkompetenz.", säuselte Snape.

„Aber ist es nicht Ihre Aufgaben, so was zu vermeiden und die Fehler zu korrigieren.", meinte sie patzig.

„Treiben sie es nicht zu weit. Nochmals fünf Punkte Abzug für Griffindor."

Kaithe wurde fast rot vor Wut. Harry versuchte sie noch zurück zu halten, aber zu spät.

„Was bilden Sie sich eigentlich ein! Sollte ein Lehrer nicht objektiv sein? Sie schikanieren uns Griffindors, ziehen Punkte ab wo sie können. Aber was ist mit Goyle und Crabbe? Die sind doch sogar zu dumm zu lesen und ihnen wird nie Punkte abgezogen. Soll ich Ihnen mal sagen wie ich das finde? Abartig, so was widert mich an!", zum ende hin schrie sie ihn fast an. Klar hatte sie überreagiert, aber nun war wenigstens die ganze Wut der letzten Tage raus. Sie musste sich noch beherrschen, sonst wäre ihr sicherlich noch mehr eingefallen, was sie hatte sagen können.

Kurz war Snape leicht irritiert. Noch nie hat es jemand gewagt So mit ihm zu sprechen! Ihm den Schülerschreck, alle hatten Angst vor ihm, warum sie nicht! Wütend fixierten seine schwarzen Augen sie.

„Nachsitzen heute um acht in meinem Büro.", fauchte er.

„Fein, dann sehen wir uns ja dann.", meinte sie schnippisch und packte ihre Sachen und ging.

Entsetzt, teilweise beeindruck oder manche der Slytherins sogar verächtlich sahen sie alle Schüler ihr nach. Eine mörderische Ruhe, ließ Kaithe mit ihrem Auftritt zurück.

„In fünf Minuten ist Abgabe.", herrschte sie ein wütender Snape an. Somit war auch der Moment vorbei.

Selbst Draco musste zugeben, das er etwas beeindruckt von ihrem Auftreten hat. ‚Mut hat sie ja, aber der wird ihr auch nicht immer helfen. Ich will heute Abend nicht Nachsitzen haben.'

Kaithe stürmte derweil wütend in den Gemeinschaftsraum, um ihren Jacke zu holen. Sie wollte frische Luft schnappen und wieder runter kommen. Sie war immer noch so wütend. Kurze Zeit später ließ sie ihre Wut an einem Kieselstein aus, der dank ihr quer durch das Gelände flog.

„Argh..ich könnte ihn..."

„Wer hat dir denn, den Zauberstab verknotet?", brummte Hagrid, der gerade aus dem Verbotenen Wald kam.

„Ach du bist es. Nichts, es ist nur Snape! Er behandelt uns so unfair."

„ Professor Snape ist ein schwieriger Mensch, aber ein guter." Hagrid setzte seine Armbrust ab uns stellte sich neben sie. Zusammen sahen sie auf den See.

„Wohl eher ätzend."

„Sei nicht so unfair, denk daran, wer dich hierher gebracht hat. Also urteile nicht zu hart!"

„Wow, Hagrid, bei dir hat der ja einen Stein im Brett. So wie du ihn verteidigst.", schmunzelte Kaithe, ihr Wut war schon fast wieder verflogen.

„Ich respektiere Severus Snape, er ist eine Bereicherung für uns."

„Ach lassen wir das. Aber sag mal wo warst du eigentlich, du siehst etwas mitgenommen aus.", Kaithe besah sich ihren großen Freund mal etwas genauer. Er hatte in paar blaue Flecken und Kratzer ab bekommen.

„Ach das st nichts...Als Wildhüter passiert so was schon mal.", stammelte er.

„Aha...und bei was ist das passiert?", bohrte sie weiter.

„Aber sag es keinem, außer Harry, Hermine und Ron weiß es niemand. Mein Halbbruder lebt ihm Wald, ich will ihn an Menschen und alles gewöhnen. Er ist noch größer als ich, ein richtiger Riese.", erzählte er stolz.

„Krass, das ein Riese hier im Wald nicht auffällt." ‚Langsam versteh ich, warum der Wald der Verbotene heißt.'

„Du solltest wieder rein gehen, die Stunde ist zu Ende, du hast doch bestimmt noch Unterricht."

„Ach du Schreck, du hast Recht. Ich sollte mich beeilen, sonst bekomm ich noch zu spät zu Verwandlung.", so schnell sie ihre Füße trugen rannte sie ins Schloss, holte ihre Bücher und rannte zum Unterricht. Gerade noch rechtzeitig schaffte sie es zu erscheinen.

Gefrustet von diesem „tollen" Schultag ließ sie sich zum Mittagessen auf die Bank fallen und schaufelte sich einen riesen Berg Auflauf auf den Teller. Ginny setzte sich neben sie und füllte ebenfalls ihren Teller mit Auflauf.

„Alles in Ordnung?", fragte sie ihre Freundin behutsam. Denn ihre Aktion bei Snape hatte sich wie ein Lauffeuer verbreitet.

„Außer das Snape und ich jetzt doch keine Busenfreunde mehr werden, ist alles bestens.", kam es ironisch als Antwort.

„Snape ist ein Arsch, ich hab von der Sache schon gehört."

„Wer nicht?", war ihre rethorische Frage.

„Ja die Klatschpresse ist hier besonders flink.", grinste Gin. „Aber macht dir nichts draus, so schlimm wird es bestimmt nicht.",

Gerade wollte sie endlich anfangen zu Essen, da sie bis jetzt noch nicht dazu gekommen ist.

Doch das Schicksal hatte was anderes vor.

„Wo warst du denn auf einmal? Du warst so schnell weg."

Hermine, Ron und Harry kamen gerade in die Halle und setzten zu den Beiden.

„Das war echt cool vorhin, Snapes Gesicht wird ich nicht mehr vergessen.", lachte Ron.

„Also ich fand das nicht so toll. Jetzt hat er es noch mehr auf Kaithleen abgesehen."

„Und ich muss jetzt heute Abend Nachsitzen.", seufzte Kaithe.

„Ach, das war es doch Wert."

„Ron, was war daran toll? Ich hab Punkte verloren, Nachsitzen und er hasst mich noch mehr als jetzt.", murrte sie.

„Du hörst dich an wie Hermine."

„Was soll das denn heißen?", kam es nun von Mine, die abwartend eine Augenbraue nach oben gezogen.

Schon ging es wieder los. Genervt verdrehten alle Anderen die Augen, weil ihnen klar war, das es wieder Streit zwischen den Beiden geben wird.

„Danke das du mir geholfen hast.", kam es verlegen von Harry.

„Kein Problem.", aufmunternd grinste sie ihn schelmisch an.

Wodurch der Schwarzhaarige rot um die Nase wurde.

Der restliche Tag verlief wesentlich besser. Griffindor verlor keine weiteren Punkte und Kaithe bekam nicht noch mehr Nachsitzen.

Kurz vor acht stand sie vor Snapes Büro und klopfte vorsichtig an.

„Herein.", schnarrte der Zaubertränkelehrer.

‚Ruhig bleiben, du schaffst das schon. Nur nicht provozieren lassen.'

Vorsichtig trat sie ein und sah sich um. An Wänden standen Bücherregale mit den verschiedensten Arten von Büchern, von Geschichte, zu verschiedenen Sprüchen, zu gefährlichen Tränken. Recht war noch eine Tür, wahrscheinlich zu seinen privaten Räumen. In der Mitte des Raumes stand ein alter Mahagonitisch, an dem Snape saß und sie auffordert ansah.

„Genug gemustert?", fragte er spöttisch.

„Nein, Moment noch bitte...ok fertig.", feixte sie.

Seine Augen schienen sie zu durchbohren, abrupt stand er auf.

„Folgen Sie mir.", er führte sie durch eine andere Tür, die in sein Labor führte. Dort standen mehrere Kisten mit allerlei Zeug.

„Diese Zutaten werden sie alphabetisch und nach Wirkung ordnen, alles klar? Natürlich ohne Zauberstab, geben sie in mir. Dann viel Vergnügen.", und schon war er wieder weg und ließ eine frustrierte Kaithe zurück

Die Arbeit verlangte nicht viel könne, aber sie war monoton und sehr langweilig. Nach kurzer Zeit verfiel sie in einen Dämmerzustand und sortierte automatisch alles ein. Stunden später schleppte sie sich in den Griffindorturm. Zu faul sich auszuziehen ließ sie sich einfach ins Bett fallen und schlief sofort ein.