DISCLAIMER: Die Charaktere und Hintergründe gehören unserer verehrten JKR
und WB. Der Plot ist unserer.^^
Wir sagen nur soviel: Vanillia, Mystical Selena und Severin - ihr seid die liebsten, besten und treuesten Leserchen auf der ganzen weiten Welt!!!!! Und ein dicker Spezial-Gruss an mortianna!!!!!
Wer war sich noch mal so sicher, dass das hier auf SS/RL hinausläuft????
The Green Side of Life
# # # # #
by The Slytherin Sisters
(Lorelei Lee & Toyo Malloy)
# # # #
Chapter seven
7
# #
Es war Donnerstagmorgen und Remus Lupin verließ mit nervösem Magen sein Zimmer um zum Frühstück in die Große Halle hinunter zu gehen. Dumbledore hatte die Hauslehrer und ihn gestern Abend darüber informiert, dass Snape wieder völlig hergestellt wäre und die Abgeschiedenheit seiner Räume verlassen würde. Remus war sich völlig darüber im Klaren, dass er seine Unruhe genau dieser Tatsache zu verdanken hatte. Doch eigentlich wollte er überhaupt nicht darüber nachdenken, warum der Gedanke an den Zaubertränkemeister ihm Magenflattern verursachte. Er war froh und erleichtert, dass es Severus wieder besser ging, doch gleichzeitig fühlte er sich merkwürdig befangen. Ganz in seine widersprüchlichen Gedanken versunken bog er in den schmalen, dämmrigen Gang ein, der zum Seiteneingang der Halle für die Lehrkräfte führte und wäre fast in eine dunkle Gestalt hinein gerannt. Gerade noch rechtzeitig blieb er stehen.
"Oh, Entschuldigung, ich war in Gedanken...", dann erkannte der die Gestalt und sein Magen flatterte ein wenig stärker. "Severus - du bist es! Guten Morgen... wie- wie geht es dir?" Snape bedachte ihn mit einem seiner leicht gelangweilten Blicke, nickte dann kurz und wollte schon wieder weiter gehen, als Lupin's Stimme ihn wieder zurück rief.
"Severus - warte!"
Snape drehte sich halb zu Lupin um und hob fragend eine Augenbraue. "Ja?" sagte er mit ungeduldigem Tonfall. Als Lupin diese dunklen Augen auf sich ruhen fühlte, geriet er leicht in Panik.
'Was zum Teufel tue ich hier eigentlich?' fragte er sich selbst und suchte in seinem Gehirn hektisch nach einem guten Grund, warum er Severus ein zweites Mal angesprochen hatte. Doch mit jeder Sekunde, die verstrich nahm die schreckliche Leere in seinem Gehirn nur noch mehr zu. Weshalb er schließlich den einzigen zusammenhängenden Satz von sich gab, der ihm noch einfiel.
"Es ist gut, dass du wieder da bist", sagte Lupin leise und hätte sich im nächsten Moment am liebsten die Zunge abgebissen. Snape musterte ihn mit einer Mischung aus Befremdung und Irritation bevor er ihm den Rücken zukehrte und wortlos weiter ging.
Remus blieb noch einen Moment in dem dämmrigen Gang stehen, bis Snape die Halle betreten hatte, dann schlug er langsam und mit voller Absicht mit seiner geballten Faust mehrmals gegen die steinerne Wand.
# # # # #
Frühstück, Mittag- und Abendessen wurden für Lupin an diesem Tag eine wahre Tortur. Nicht genug damit, dass er sich vor Snape wie der letzte Trottel aufgeführt hatte, zeigten seine Augen auch noch eine beunruhigende Tendenz dazu, während des Essens alle 30 Sekunden zu Snapes Platz hinüber zu wandern, wenn er sich nicht sehr zusammen riss.
Lupin beruhigte sich selbst damit, dass dies alles nur eine Reaktion auf die ausgestandenen Sorgen war und er sich nur versichern wollte, dass es Severus wirklich wieder gut ging - doch wirklich glauben konnte er das selbst nicht. Was war nur mit ihm los? Der nächste Vollmond war erst wieder in zwei Wochen und als er das letzte Mal hier in Hogwarts unterrichtet hatte, hatte er kaum einmal einen zweiten Gedanken an Snape verschwendet - oder nicht? Eigentlich sollte er überhaupt nicht soviel über seinen Kollegen nachdenken - immerhin hatte er es ihm zu verdanken, dass damals vor drei Jahren die ganze Schule von seiner "Verfassung" erfahren hatte und der Direktor ihn auf Drängen der besorgten Eltern wohl oder übel gehen lassen musste. Je länger Lupin darüber nachdachte, desto mehr Gründe fand er um Snape mit Groll zu begegnen und nicht mit dieser Besorgnis und diesem Beschützer-Instinkt, der ihn seit kurzem jedes Mal befiel, wenn er an Snape dachte oder sich in seiner Nähe aufhielt.
Seine verborgene Wolfsnatur reagierte auf diese innere Zerrissenheit mit der vermehrten Ausschüttung von Adrenalin. So kam es, dass sich Lupin, der sich nach dem Abendessen noch mit Madam Hooch und Professor Vektor im Lehrerzimmer traf um auf Dumbledores Bitte hin die Halloween-Feier zu planen, in einem Zustand unterschwelliger Gereiztheit auf den Weg machte.
Er war als Erster im Lehrerzimmer, da Roberta Hooch und Viana Vektor noch 'für kleine Mädchen' mussten - wie sie sich ausgedrückt hatten. Lupin setzte sich aufs Geratewohl in einen der Sessel und hoffte, dass dieses Treffen nicht allzu lange dauern würde, als sein feines Gehör etwas wie einen kleinen Tumult wahrnahm, der sich zwar noch in einiger Entfernung befand, sich aber stetig dem Lehrerzimmer näherte. Lupin spitzte die Ohren und lauschte. Nach wenigen Sekunden hatte er die Stimmen von Ron, Hermine, Harry, Neville und Ginny erkannt und einige Momente später konnte er auch die einzelnen Worte verstehen und er hielt unwillkürlich für einen Augenblick den Atem an, als das Grüppchen kurz vor dem Lehrerzimmer stehen blieb.
"Ich begreife immer noch nicht, wie Snape dir so eine dämliche Strafarbeit verpassen konnte", äußerte Harry fassungslos.
"Uäh - jaaaa - Froschhirne einkochen. Snape hat echt 'nen Knall", bemerkte Ron mit deutlichem Schaudern.
"Und das auch noch ausgerechnet nächsten Samstag - da wollten wir doch nach Hogsmeade", jammerte Ginny. "Ich verstehe nicht, wie er so gemein sein kann."
"Aber das war doch ganz klar Absicht, Ginny", mischte sich Harry ein. "Du hast doch gehört, dass Hermine gerade eben gesagt hat, er hätte ausdrücklich gesagt, sie solle das am nächsten Hogsmeade -Wochenende erledigen. Wollte wohl besonders gemein sein, weil du seinem Lieblingsschüler zu nah getreten bist "
"Wenn ihr mich fragt, dann sind nicht die Froschhirne die eigentliche Strafe, sondern dass Hermines nicht nach Hogsmeade mit darf", sagte Neville.
"Hermine, du sagst ja gar nichts mehr", wunderte sich Harry.
"Froschhirne - Hogsmeade - von mir aus", fauchte Hermine. "Aber ich werde Snape nie verzeihen, dass ich außerdem noch fünfzig Mal die Schulordnung abschreiben muss! Gott, wie ich diesen Kerl verabscheue! Er und Malfoy sind das absolut Hinterletzte. Ich wette Snape hat auf diesen Tag gewartet, seit wir ihn in der heulenden Hütte k.o. gesetzt haben!"
Lupin war während Hermines Worten aufgesprungen und wollte der ganzen Bande gerade eine handfeste Rüge erteilen, als Hooch und Vektor miteinander plaudernd das Lehrerzimmer betraten. Lupin starrte sie entgeistert an.
"Was ist, Remus? Habe ich einen Fleck auf der Nase?" fragte Hooch burschikos wie immer.
"Habt ihr denn nicht mitgekriegt, was das draußen los ist?" fragte Lupin.
"Ja sicher... ein paar Gryffindors meckern wieder über Snape", antwortete Vektor desinteressiert. "Können wir jetzt anfangen?"
"Und warum habt ihr nichts unternommen?" Lupins Tonfall war eine Spur strenger geworden und die beiden Damen blickten ihn mit milder Verwunderung an.
"Also ich mische mich da nicht ein", stellte Vektor fest.
"Severus zieht den Kindern doch sowieso schon genügend Punkte ab - da muss ich nicht auch noch mein Scherflein dazu beitragen", versuchte Hooch zu beschwichtigen.
"Das glaube ich einfach nicht", stieß Lupin mit mühsam beherrschter Stimme hervor. "Ihr lasst also zu, dass direkt vor euren Augen einer eurer Kollegen von einer ganzen Gruppe Schüler schlecht gemacht wird und ihr unternehmt nichts - absolut nichts dagegen?! Ohne mich, meine Damen!" Mit diesen Worten stürmte er aus dem Lehrerzimmer und hatte mit wenigen schnellen Schritten die Gryffindors eingeholt, die sich mittlerweile einige Meter weiterbewegt hatten.
"Miss Granger! Möchten Sie mir in Ihrer Eigenschaft als Schulsprecherin nicht mitteilen, worüber sie sich gerade unterhalten haben?!" Die Gryffindors starrten ihren sonst so gutmütigen Lehrer, der nun drohend wie ein Racheengel vor ihnen stand mit entsetzt aufgerissenen Augen an.
"Hallo, Remus. Wir haben nur..." doch weiter kam Harry nicht.
"Mister Potter! Die Tatsache, dass ich mit Ihrem Vater gemeinsam die Schulbank gedrückt habe, gibt Ihnen noch lange nicht das Recht mich mit meinem Vornamen anzusprechen", unterbrach Lupin ihn kalt.
"Wir haben uns nur über Hogsmeade unterhalten, Sir", nuschelte Neville.
"Tatsächlich?! Nun, ich muss euch leider enttäuschen - ich habe sehr genau gehört, dass ihr in höchst despektierlicher Weise über Professor Snape gesprochen habt. Und das mit einem Mangel an Respekt, den ich vielleicht von Erstklässlern erwartet hätte, aber ganz bestimmt nicht von euch!"
"Aber dieser schleimige Kerl hat Hermine eine völlig bescheuerte Strafarbeit aufgegeben..." Ron verstummte unter Lupins funkelndem Blick.
"Ich würde sagen, das reicht", sagte Lupin mit einer Ruhe, die schrecklicher war als jedes laute Wort. "Ich werde nicht dulden, dass auch nur noch ein schlechtes Wort über Professor Snape über eure Lippen kommt. Und damit ihr nicht wieder vergesst, dass man seine Lehrer mit Respekt behandeln soll - 10 Punkte Abzug... für jeden von euch!"
Niemand bemerkte die große, blonde Gestalt, die von einer dunklen Nische aus, in der sie sich verborgen hatte, unfreiwilliger Zeuge dieses Wortwechsels geworden war.
Lupin drehte sich auf dem Absatz um und ging mit langen, energischen Schritten zurück ins Lehrerzimmer, wo ihn Vektor und Hooch mit offenem Mund erwarteten. Hooch fasste sich als Erste wieder.
"Also wirklich, Remus! War das nun nötig, den armen Kindern einen solchen Schrecken einzujagen?"
"Du hast dich ja fast schon so ekelhaft wie Snape selbst aufgeführt", sagte Vektor spitz. "Oder hältst du deine Reaktion etwas für angemessen?" Es entstand eine kurze Pause während der Lupin vergeblich versuchte, seine Erregung unter Kontrolle zu bekommen.
"Wisst ihr was?" rief er schließlich. "Plant euer verdammtes Fest doch alleine!" Er rannte aus dem Lehrerzimmer hinaus und warf die Tür hinter sich mit einem lauten Knall ins Schloss, der beide Damen zusammenzucken ließ.
"Mein Gott, was hat der denn nun wieder?" bemerkte Vektor abfällig.
Hooch schüttelte verständnislos den Kopf. "Wenn er eine Frau wäre, würde ich glatt behaupten, er hätte seine Tage..."
# # # # #
Am selben Abend saß Severus in seinem Büro und korrigierte Hausaufgaben, als es an seine Tür klopfte. In der Annahme, dass es nur einer seiner Slytherins sein konnte, der den Wunsch haben konnte ihn so spät noch zu sehen, rief er laut: "Herein!" und setzte mit seiner Schreibfeder ein paar letzte Randbemerkungen unter die Arbeit, die er gerade benotet hatte. Als er aufsah stand jedoch kein Schüler mit einer Bitte oder Frage vor ihm, sondern niemand anderer als Lucius Malfoy, den er zuletzt im verbotenen Wald gesehen hatte.
Lucius lächelte schmal. "So verbringst du also deine Abende"
Severus legte seine Feder beiseite und bedachte seinen Freund mit einem halb amüsierten, halb abschätzenden Blick.
"Lucius... was führt dich hierher?" begrüßte er ihn zurückhaltend. Lucius legte mit einer schwungvollen Bewegung seinen Reiseumhang ab und legte ihn über den Besucherstuhl vor Snapes Schreibtisch.
"Was willst du hören?" fragte er gelassen. "Die offizielle Version oder den wahren Grund?" Er ging mit gemessenen Schritten durch den Raum und blieb hin und wieder vor einem der Gläser stehen um dessen Inhalt genauer zu betrachten.
Severus beobachtete ihn von seinem Platz aus. "Ich würde sagen, in dieser Reihenfolge", erwiderte er trocken. Lucius drehte sich mit einem Lächeln zu ihm um, die silbergrauen Augen blickten nun wärmer.
"Oh - offiziell bin ich hier um in meiner Eigenschaft als Schulrat eine Kleinigkeit mit dem Direktor zu besprechen und um mich bei dir nach Dracos schulischen Leistungen zu erkundigen." Er hielt einen Moment inne und sein Blick wirkte besorgter. "Aber tatsächlich bin ich hier um zu sehen, wie es dir geht, Severus."
Snape stand auf und trat vor eines der kleinen Fenster. "Ich lebe - wie du siehst", antwortete er spröde. Hinter seinem Rücken fühlte er, dass Bewegung im Raum war und er machte eine abwehrende Geste ohne sich jedoch zu Lucius umzudrehen. "Schon gut... du hast getan, was du tun musstest..." In die entstehende Stille hinein räusperte sich Lucius.
"Ich sehe, dass du lebst, aber ich sehe auch, dass du furchtbar aussiehst", erklärte er dann, bewusst einen leichteren Ton anschlagend.
"Und wenn schon", erwiderte Snape. "Außer dir ist das noch niemandem aufgefallen." Snape drehte dem Fenster den Rücken zu und verschränkte seine Arme vor der Brust. Ein düsteres Lächeln huschte über seine Lippen.
"Woher dieser plötzliche Anflug von bitterer Melancholie?" spöttelte Lucius, setzte sich auf den Besucherstuhl und schlug die Beine übereinander. Zu seiner Überraschung schien Snape tatsächlich über eine Antwort nachzudenken. Auf ähnliche scherzhafte Anspielungen von Lucius auf seinen Gemütszustand hatte er sonst meist mit mildem Sarkasmus reagiert und am Ende doch wieder gelächelt. Lucius fand Snapes Lächeln schon von jeher faszinierend - er hatte in diesen seltenen Momenten kaum noch Ähnlichkeit mit dem düsteren Zaubertränkelehrer und die meisten seiner Schüler hätten ihn dann wahrscheinlich nicht wiedererkannt.
Nach einer Weile zuckte Snape jedoch lediglich mit den Schultern und äußerte wie nebenbei: "Ich weiß nicht... vielleicht..." er hielt kurz inne und sein Tonfall schlug deutlich ins ironische um als er weitersprach. "Vielleicht weil sich Dumbledore heute Nachmittag mit mir über meinen Unterrichtsstil unterhalten hat, weil mich der große Harry Potter verabscheut, sämtliche Schüler mich für entsetzlich halten - ach ja... und das Allerneueste: unser schuleigener Werwolf hat sich heute noch idiotischer aufgeführt als sonst. Und da soll ich nicht in Melancholie verfallen?"
"Werwolf?" Lucius war hellhörig geworden. "Mit Werwolf meinst du doch Lupin, oder?"
"Wen sonst?" erwiderte Snape überdrüssig.
"Er hat sich heute allerdings sehr seltsam aufgeführt - das habe ich gerade eben sogar life miterlebt. So wie ich das mitbekommen habe, hat er sich völlig unberufen zu deinem Verteidiger aufgeschwungen. Der Werwolf war richtig streng zu den lieben zartbesaiteten Gryffindors - hat ihnen sogar Punkte abgezogen für respektloses Verhalten weil sie sich anscheinend ziemlich negativ über dich geäußert haben", kicherte Lucius.
Snape schien für einen Moment zu erstarren. Doch als er keine Bemerkung machte, fuhr Lucius fort. "Trotzdem, du setzt die falschen Maßstäbe an, Severus", sagte Lucius lässig. "Aber was viel interessanter ist... Hattest du nicht schon während unserer Schulzeit ein gewisses Interesse für Lupin?"
"Das bildest du dir ein", knurrte Snape.
Lucius grinste. "Wenn du das sagst... aber apropos Schulzeit, wann warst du eigentlich das letzte Mal sexuell aktiv?"
Snape verdrehte die Augen. "Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?"
"Oh, ganz einfach, wenn du öfter Sex hättest, wärst du wahrscheinlich nicht so melancholisch. Also - wann?" fragte Lucius übertrieben höflich.
"Wenn du es genau wissen willst - heute morgen", antwortete Snape unwirsch. Lucius schüttelte tadelnd den Kopf. "Tsstss, Severus. Handarbeit zählt nicht. Wann hast du das letzte Mal Körperflüssigkeiten ausgetauscht?"
"Ich wüsste nicht, dass dich das etwas angeht!"
"Doch schon so lange nicht mehr? - Das erklärt natürlich Einiges..." Lucius lachte leise.
"Wie kommst du eigentlich dazu, Sex für die Lösung aller Probleme zu halten?"
Lucius stand auf, trat auf Snape zu und legte ihm eine Hand auf die Schulter. "Ich kann mich daran erinnern, dass du während unserer Schulzeit einer gelegentlichen nächtlichen Problemlösung nicht abgeneigt warst..." Für einen Moment trafen sich ihre Blicke und die Erinnerung spiegelte sich in den Tiefen eines dunklen und eines silbergrauen Augenpaares, bevor Snape den Blickkontakt brach.
"Wie dem auch sei...", sagte Lucius leise und trat einige Schritte zurück. "Du solltest dir wirklich öfter etwas Spaß gönnen."
"Ich nehme nicht an, dass du diesen Spaß bei deiner bezaubernden Ehefrau suchst", bemerkte Snape sarkastisch.
"Wofür hältst du mich denn? Als ob ich etwas derart bourgeoises in Betracht ziehen würde!" antwortete Lucius im gleichen Tonfall.
Und endlich lächelte Snape. "Man kann dir sicher Einiges vorwerfen, aber nicht, dass du zu bourgeoise wärst."
"Narcissa ist meine Ehefrau. Ich achte und ehre sie und lasse sie über mein Vermögen verfügen. Mehr kann man beim besten Willen nicht von mir verlangen", verkündete Lucius. Doch Snape war bei diesen Worten wieder nachdenklich geworden.
"Liebe, vielleicht?" fragte er sanft.
# # # # #
tbc.
# # #
Lorelei: also, ihr Lieben, wir haben uns erweichen lassen und werden bis auf Weiteres immer Montags und Freitags ein Update machen (sonst sitzen wir Weihnachten noch hier und von diesen Aussichten waren die Jungs alles andere als begeistert...). So, für dieses Entgegenkommen müsst ihr natürlich auch etwas tun (die blanke Erpressung, ich weiss *gg*) - für den Anfang wären 5 reviews pro Kapitel nicht schlecht *smile* und dann ein Porsche... oder eine Reise nach Mallorca...
Sev: hey, Lorelei... du träumst schon wieder mit offenen Augen! Und warum kniest du eigentlich vor diesem albernen PC?
Lorelei: *rotwerd* ich hab mich aufs Betteln verlegt...
Sev: *grinst* na ja, wenn du schon kniest...
Wir sagen nur soviel: Vanillia, Mystical Selena und Severin - ihr seid die liebsten, besten und treuesten Leserchen auf der ganzen weiten Welt!!!!! Und ein dicker Spezial-Gruss an mortianna!!!!!
Wer war sich noch mal so sicher, dass das hier auf SS/RL hinausläuft????
The Green Side of Life
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by The Slytherin Sisters
(Lorelei Lee & Toyo Malloy)
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Chapter seven
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Es war Donnerstagmorgen und Remus Lupin verließ mit nervösem Magen sein Zimmer um zum Frühstück in die Große Halle hinunter zu gehen. Dumbledore hatte die Hauslehrer und ihn gestern Abend darüber informiert, dass Snape wieder völlig hergestellt wäre und die Abgeschiedenheit seiner Räume verlassen würde. Remus war sich völlig darüber im Klaren, dass er seine Unruhe genau dieser Tatsache zu verdanken hatte. Doch eigentlich wollte er überhaupt nicht darüber nachdenken, warum der Gedanke an den Zaubertränkemeister ihm Magenflattern verursachte. Er war froh und erleichtert, dass es Severus wieder besser ging, doch gleichzeitig fühlte er sich merkwürdig befangen. Ganz in seine widersprüchlichen Gedanken versunken bog er in den schmalen, dämmrigen Gang ein, der zum Seiteneingang der Halle für die Lehrkräfte führte und wäre fast in eine dunkle Gestalt hinein gerannt. Gerade noch rechtzeitig blieb er stehen.
"Oh, Entschuldigung, ich war in Gedanken...", dann erkannte der die Gestalt und sein Magen flatterte ein wenig stärker. "Severus - du bist es! Guten Morgen... wie- wie geht es dir?" Snape bedachte ihn mit einem seiner leicht gelangweilten Blicke, nickte dann kurz und wollte schon wieder weiter gehen, als Lupin's Stimme ihn wieder zurück rief.
"Severus - warte!"
Snape drehte sich halb zu Lupin um und hob fragend eine Augenbraue. "Ja?" sagte er mit ungeduldigem Tonfall. Als Lupin diese dunklen Augen auf sich ruhen fühlte, geriet er leicht in Panik.
'Was zum Teufel tue ich hier eigentlich?' fragte er sich selbst und suchte in seinem Gehirn hektisch nach einem guten Grund, warum er Severus ein zweites Mal angesprochen hatte. Doch mit jeder Sekunde, die verstrich nahm die schreckliche Leere in seinem Gehirn nur noch mehr zu. Weshalb er schließlich den einzigen zusammenhängenden Satz von sich gab, der ihm noch einfiel.
"Es ist gut, dass du wieder da bist", sagte Lupin leise und hätte sich im nächsten Moment am liebsten die Zunge abgebissen. Snape musterte ihn mit einer Mischung aus Befremdung und Irritation bevor er ihm den Rücken zukehrte und wortlos weiter ging.
Remus blieb noch einen Moment in dem dämmrigen Gang stehen, bis Snape die Halle betreten hatte, dann schlug er langsam und mit voller Absicht mit seiner geballten Faust mehrmals gegen die steinerne Wand.
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Frühstück, Mittag- und Abendessen wurden für Lupin an diesem Tag eine wahre Tortur. Nicht genug damit, dass er sich vor Snape wie der letzte Trottel aufgeführt hatte, zeigten seine Augen auch noch eine beunruhigende Tendenz dazu, während des Essens alle 30 Sekunden zu Snapes Platz hinüber zu wandern, wenn er sich nicht sehr zusammen riss.
Lupin beruhigte sich selbst damit, dass dies alles nur eine Reaktion auf die ausgestandenen Sorgen war und er sich nur versichern wollte, dass es Severus wirklich wieder gut ging - doch wirklich glauben konnte er das selbst nicht. Was war nur mit ihm los? Der nächste Vollmond war erst wieder in zwei Wochen und als er das letzte Mal hier in Hogwarts unterrichtet hatte, hatte er kaum einmal einen zweiten Gedanken an Snape verschwendet - oder nicht? Eigentlich sollte er überhaupt nicht soviel über seinen Kollegen nachdenken - immerhin hatte er es ihm zu verdanken, dass damals vor drei Jahren die ganze Schule von seiner "Verfassung" erfahren hatte und der Direktor ihn auf Drängen der besorgten Eltern wohl oder übel gehen lassen musste. Je länger Lupin darüber nachdachte, desto mehr Gründe fand er um Snape mit Groll zu begegnen und nicht mit dieser Besorgnis und diesem Beschützer-Instinkt, der ihn seit kurzem jedes Mal befiel, wenn er an Snape dachte oder sich in seiner Nähe aufhielt.
Seine verborgene Wolfsnatur reagierte auf diese innere Zerrissenheit mit der vermehrten Ausschüttung von Adrenalin. So kam es, dass sich Lupin, der sich nach dem Abendessen noch mit Madam Hooch und Professor Vektor im Lehrerzimmer traf um auf Dumbledores Bitte hin die Halloween-Feier zu planen, in einem Zustand unterschwelliger Gereiztheit auf den Weg machte.
Er war als Erster im Lehrerzimmer, da Roberta Hooch und Viana Vektor noch 'für kleine Mädchen' mussten - wie sie sich ausgedrückt hatten. Lupin setzte sich aufs Geratewohl in einen der Sessel und hoffte, dass dieses Treffen nicht allzu lange dauern würde, als sein feines Gehör etwas wie einen kleinen Tumult wahrnahm, der sich zwar noch in einiger Entfernung befand, sich aber stetig dem Lehrerzimmer näherte. Lupin spitzte die Ohren und lauschte. Nach wenigen Sekunden hatte er die Stimmen von Ron, Hermine, Harry, Neville und Ginny erkannt und einige Momente später konnte er auch die einzelnen Worte verstehen und er hielt unwillkürlich für einen Augenblick den Atem an, als das Grüppchen kurz vor dem Lehrerzimmer stehen blieb.
"Ich begreife immer noch nicht, wie Snape dir so eine dämliche Strafarbeit verpassen konnte", äußerte Harry fassungslos.
"Uäh - jaaaa - Froschhirne einkochen. Snape hat echt 'nen Knall", bemerkte Ron mit deutlichem Schaudern.
"Und das auch noch ausgerechnet nächsten Samstag - da wollten wir doch nach Hogsmeade", jammerte Ginny. "Ich verstehe nicht, wie er so gemein sein kann."
"Aber das war doch ganz klar Absicht, Ginny", mischte sich Harry ein. "Du hast doch gehört, dass Hermine gerade eben gesagt hat, er hätte ausdrücklich gesagt, sie solle das am nächsten Hogsmeade -Wochenende erledigen. Wollte wohl besonders gemein sein, weil du seinem Lieblingsschüler zu nah getreten bist "
"Wenn ihr mich fragt, dann sind nicht die Froschhirne die eigentliche Strafe, sondern dass Hermines nicht nach Hogsmeade mit darf", sagte Neville.
"Hermine, du sagst ja gar nichts mehr", wunderte sich Harry.
"Froschhirne - Hogsmeade - von mir aus", fauchte Hermine. "Aber ich werde Snape nie verzeihen, dass ich außerdem noch fünfzig Mal die Schulordnung abschreiben muss! Gott, wie ich diesen Kerl verabscheue! Er und Malfoy sind das absolut Hinterletzte. Ich wette Snape hat auf diesen Tag gewartet, seit wir ihn in der heulenden Hütte k.o. gesetzt haben!"
Lupin war während Hermines Worten aufgesprungen und wollte der ganzen Bande gerade eine handfeste Rüge erteilen, als Hooch und Vektor miteinander plaudernd das Lehrerzimmer betraten. Lupin starrte sie entgeistert an.
"Was ist, Remus? Habe ich einen Fleck auf der Nase?" fragte Hooch burschikos wie immer.
"Habt ihr denn nicht mitgekriegt, was das draußen los ist?" fragte Lupin.
"Ja sicher... ein paar Gryffindors meckern wieder über Snape", antwortete Vektor desinteressiert. "Können wir jetzt anfangen?"
"Und warum habt ihr nichts unternommen?" Lupins Tonfall war eine Spur strenger geworden und die beiden Damen blickten ihn mit milder Verwunderung an.
"Also ich mische mich da nicht ein", stellte Vektor fest.
"Severus zieht den Kindern doch sowieso schon genügend Punkte ab - da muss ich nicht auch noch mein Scherflein dazu beitragen", versuchte Hooch zu beschwichtigen.
"Das glaube ich einfach nicht", stieß Lupin mit mühsam beherrschter Stimme hervor. "Ihr lasst also zu, dass direkt vor euren Augen einer eurer Kollegen von einer ganzen Gruppe Schüler schlecht gemacht wird und ihr unternehmt nichts - absolut nichts dagegen?! Ohne mich, meine Damen!" Mit diesen Worten stürmte er aus dem Lehrerzimmer und hatte mit wenigen schnellen Schritten die Gryffindors eingeholt, die sich mittlerweile einige Meter weiterbewegt hatten.
"Miss Granger! Möchten Sie mir in Ihrer Eigenschaft als Schulsprecherin nicht mitteilen, worüber sie sich gerade unterhalten haben?!" Die Gryffindors starrten ihren sonst so gutmütigen Lehrer, der nun drohend wie ein Racheengel vor ihnen stand mit entsetzt aufgerissenen Augen an.
"Hallo, Remus. Wir haben nur..." doch weiter kam Harry nicht.
"Mister Potter! Die Tatsache, dass ich mit Ihrem Vater gemeinsam die Schulbank gedrückt habe, gibt Ihnen noch lange nicht das Recht mich mit meinem Vornamen anzusprechen", unterbrach Lupin ihn kalt.
"Wir haben uns nur über Hogsmeade unterhalten, Sir", nuschelte Neville.
"Tatsächlich?! Nun, ich muss euch leider enttäuschen - ich habe sehr genau gehört, dass ihr in höchst despektierlicher Weise über Professor Snape gesprochen habt. Und das mit einem Mangel an Respekt, den ich vielleicht von Erstklässlern erwartet hätte, aber ganz bestimmt nicht von euch!"
"Aber dieser schleimige Kerl hat Hermine eine völlig bescheuerte Strafarbeit aufgegeben..." Ron verstummte unter Lupins funkelndem Blick.
"Ich würde sagen, das reicht", sagte Lupin mit einer Ruhe, die schrecklicher war als jedes laute Wort. "Ich werde nicht dulden, dass auch nur noch ein schlechtes Wort über Professor Snape über eure Lippen kommt. Und damit ihr nicht wieder vergesst, dass man seine Lehrer mit Respekt behandeln soll - 10 Punkte Abzug... für jeden von euch!"
Niemand bemerkte die große, blonde Gestalt, die von einer dunklen Nische aus, in der sie sich verborgen hatte, unfreiwilliger Zeuge dieses Wortwechsels geworden war.
Lupin drehte sich auf dem Absatz um und ging mit langen, energischen Schritten zurück ins Lehrerzimmer, wo ihn Vektor und Hooch mit offenem Mund erwarteten. Hooch fasste sich als Erste wieder.
"Also wirklich, Remus! War das nun nötig, den armen Kindern einen solchen Schrecken einzujagen?"
"Du hast dich ja fast schon so ekelhaft wie Snape selbst aufgeführt", sagte Vektor spitz. "Oder hältst du deine Reaktion etwas für angemessen?" Es entstand eine kurze Pause während der Lupin vergeblich versuchte, seine Erregung unter Kontrolle zu bekommen.
"Wisst ihr was?" rief er schließlich. "Plant euer verdammtes Fest doch alleine!" Er rannte aus dem Lehrerzimmer hinaus und warf die Tür hinter sich mit einem lauten Knall ins Schloss, der beide Damen zusammenzucken ließ.
"Mein Gott, was hat der denn nun wieder?" bemerkte Vektor abfällig.
Hooch schüttelte verständnislos den Kopf. "Wenn er eine Frau wäre, würde ich glatt behaupten, er hätte seine Tage..."
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Am selben Abend saß Severus in seinem Büro und korrigierte Hausaufgaben, als es an seine Tür klopfte. In der Annahme, dass es nur einer seiner Slytherins sein konnte, der den Wunsch haben konnte ihn so spät noch zu sehen, rief er laut: "Herein!" und setzte mit seiner Schreibfeder ein paar letzte Randbemerkungen unter die Arbeit, die er gerade benotet hatte. Als er aufsah stand jedoch kein Schüler mit einer Bitte oder Frage vor ihm, sondern niemand anderer als Lucius Malfoy, den er zuletzt im verbotenen Wald gesehen hatte.
Lucius lächelte schmal. "So verbringst du also deine Abende"
Severus legte seine Feder beiseite und bedachte seinen Freund mit einem halb amüsierten, halb abschätzenden Blick.
"Lucius... was führt dich hierher?" begrüßte er ihn zurückhaltend. Lucius legte mit einer schwungvollen Bewegung seinen Reiseumhang ab und legte ihn über den Besucherstuhl vor Snapes Schreibtisch.
"Was willst du hören?" fragte er gelassen. "Die offizielle Version oder den wahren Grund?" Er ging mit gemessenen Schritten durch den Raum und blieb hin und wieder vor einem der Gläser stehen um dessen Inhalt genauer zu betrachten.
Severus beobachtete ihn von seinem Platz aus. "Ich würde sagen, in dieser Reihenfolge", erwiderte er trocken. Lucius drehte sich mit einem Lächeln zu ihm um, die silbergrauen Augen blickten nun wärmer.
"Oh - offiziell bin ich hier um in meiner Eigenschaft als Schulrat eine Kleinigkeit mit dem Direktor zu besprechen und um mich bei dir nach Dracos schulischen Leistungen zu erkundigen." Er hielt einen Moment inne und sein Blick wirkte besorgter. "Aber tatsächlich bin ich hier um zu sehen, wie es dir geht, Severus."
Snape stand auf und trat vor eines der kleinen Fenster. "Ich lebe - wie du siehst", antwortete er spröde. Hinter seinem Rücken fühlte er, dass Bewegung im Raum war und er machte eine abwehrende Geste ohne sich jedoch zu Lucius umzudrehen. "Schon gut... du hast getan, was du tun musstest..." In die entstehende Stille hinein räusperte sich Lucius.
"Ich sehe, dass du lebst, aber ich sehe auch, dass du furchtbar aussiehst", erklärte er dann, bewusst einen leichteren Ton anschlagend.
"Und wenn schon", erwiderte Snape. "Außer dir ist das noch niemandem aufgefallen." Snape drehte dem Fenster den Rücken zu und verschränkte seine Arme vor der Brust. Ein düsteres Lächeln huschte über seine Lippen.
"Woher dieser plötzliche Anflug von bitterer Melancholie?" spöttelte Lucius, setzte sich auf den Besucherstuhl und schlug die Beine übereinander. Zu seiner Überraschung schien Snape tatsächlich über eine Antwort nachzudenken. Auf ähnliche scherzhafte Anspielungen von Lucius auf seinen Gemütszustand hatte er sonst meist mit mildem Sarkasmus reagiert und am Ende doch wieder gelächelt. Lucius fand Snapes Lächeln schon von jeher faszinierend - er hatte in diesen seltenen Momenten kaum noch Ähnlichkeit mit dem düsteren Zaubertränkelehrer und die meisten seiner Schüler hätten ihn dann wahrscheinlich nicht wiedererkannt.
Nach einer Weile zuckte Snape jedoch lediglich mit den Schultern und äußerte wie nebenbei: "Ich weiß nicht... vielleicht..." er hielt kurz inne und sein Tonfall schlug deutlich ins ironische um als er weitersprach. "Vielleicht weil sich Dumbledore heute Nachmittag mit mir über meinen Unterrichtsstil unterhalten hat, weil mich der große Harry Potter verabscheut, sämtliche Schüler mich für entsetzlich halten - ach ja... und das Allerneueste: unser schuleigener Werwolf hat sich heute noch idiotischer aufgeführt als sonst. Und da soll ich nicht in Melancholie verfallen?"
"Werwolf?" Lucius war hellhörig geworden. "Mit Werwolf meinst du doch Lupin, oder?"
"Wen sonst?" erwiderte Snape überdrüssig.
"Er hat sich heute allerdings sehr seltsam aufgeführt - das habe ich gerade eben sogar life miterlebt. So wie ich das mitbekommen habe, hat er sich völlig unberufen zu deinem Verteidiger aufgeschwungen. Der Werwolf war richtig streng zu den lieben zartbesaiteten Gryffindors - hat ihnen sogar Punkte abgezogen für respektloses Verhalten weil sie sich anscheinend ziemlich negativ über dich geäußert haben", kicherte Lucius.
Snape schien für einen Moment zu erstarren. Doch als er keine Bemerkung machte, fuhr Lucius fort. "Trotzdem, du setzt die falschen Maßstäbe an, Severus", sagte Lucius lässig. "Aber was viel interessanter ist... Hattest du nicht schon während unserer Schulzeit ein gewisses Interesse für Lupin?"
"Das bildest du dir ein", knurrte Snape.
Lucius grinste. "Wenn du das sagst... aber apropos Schulzeit, wann warst du eigentlich das letzte Mal sexuell aktiv?"
Snape verdrehte die Augen. "Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?"
"Oh, ganz einfach, wenn du öfter Sex hättest, wärst du wahrscheinlich nicht so melancholisch. Also - wann?" fragte Lucius übertrieben höflich.
"Wenn du es genau wissen willst - heute morgen", antwortete Snape unwirsch. Lucius schüttelte tadelnd den Kopf. "Tsstss, Severus. Handarbeit zählt nicht. Wann hast du das letzte Mal Körperflüssigkeiten ausgetauscht?"
"Ich wüsste nicht, dass dich das etwas angeht!"
"Doch schon so lange nicht mehr? - Das erklärt natürlich Einiges..." Lucius lachte leise.
"Wie kommst du eigentlich dazu, Sex für die Lösung aller Probleme zu halten?"
Lucius stand auf, trat auf Snape zu und legte ihm eine Hand auf die Schulter. "Ich kann mich daran erinnern, dass du während unserer Schulzeit einer gelegentlichen nächtlichen Problemlösung nicht abgeneigt warst..." Für einen Moment trafen sich ihre Blicke und die Erinnerung spiegelte sich in den Tiefen eines dunklen und eines silbergrauen Augenpaares, bevor Snape den Blickkontakt brach.
"Wie dem auch sei...", sagte Lucius leise und trat einige Schritte zurück. "Du solltest dir wirklich öfter etwas Spaß gönnen."
"Ich nehme nicht an, dass du diesen Spaß bei deiner bezaubernden Ehefrau suchst", bemerkte Snape sarkastisch.
"Wofür hältst du mich denn? Als ob ich etwas derart bourgeoises in Betracht ziehen würde!" antwortete Lucius im gleichen Tonfall.
Und endlich lächelte Snape. "Man kann dir sicher Einiges vorwerfen, aber nicht, dass du zu bourgeoise wärst."
"Narcissa ist meine Ehefrau. Ich achte und ehre sie und lasse sie über mein Vermögen verfügen. Mehr kann man beim besten Willen nicht von mir verlangen", verkündete Lucius. Doch Snape war bei diesen Worten wieder nachdenklich geworden.
"Liebe, vielleicht?" fragte er sanft.
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tbc.
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Lorelei: also, ihr Lieben, wir haben uns erweichen lassen und werden bis auf Weiteres immer Montags und Freitags ein Update machen (sonst sitzen wir Weihnachten noch hier und von diesen Aussichten waren die Jungs alles andere als begeistert...). So, für dieses Entgegenkommen müsst ihr natürlich auch etwas tun (die blanke Erpressung, ich weiss *gg*) - für den Anfang wären 5 reviews pro Kapitel nicht schlecht *smile* und dann ein Porsche... oder eine Reise nach Mallorca...
Sev: hey, Lorelei... du träumst schon wieder mit offenen Augen! Und warum kniest du eigentlich vor diesem albernen PC?
Lorelei: *rotwerd* ich hab mich aufs Betteln verlegt...
Sev: *grinst* na ja, wenn du schon kniest...
