Keigo verließ verstört das Gebäude und winkte sich ein Taxi heran. Er merkte wie die Leute ihn Anstarrten. Er wusste was sie dachten...
...Der Kerl kann Geister sehen!... Er weiß wieso Karakura damals zerstört wurde!... Diese Kreaturen in den schwarzen Kimonos, wieso gerade kann er sie sehen?...
Keigo stieg ins Taxi und nannte dem Fahrer seine Adresse bevor er eine 5000 Yen Banknote aus seiner Tasche kramte: „Und bitte... Stellen Sie mir keine Fragen über, Sie wissen schon was!"
Der Taxifahrer war erstaunt, nahm das Geld aber an und fuhr Keigo auf direktem weg nach hause. Er stellte, wie gefordert, keine Fragen. Auch wenn ihm unzählige auf der Zunge brannten. Als er aus dem Taxi stieg stach ihm sofort der goldfarbene Hartschalen-Designerkoffer auf der in der in der Tür zum Büro der Hausverwalterin stand. Keigo stieg wütend aus dem Taxi, knallte kräftig die Autotür zu und stürmte auf das Büro zu...
„SAKURA-SAN, WER HAT DEN KOFFER HIER RUNTERGEBRACHT?" brüllte Keigo so laut das die Fenster klirrten.
Die Hausverwalterin hatte ihn gerade den Rücken zugewandt um an ihrem Schminkspiegel ihr Make-Up zu kontrollieren. Erschrocken malte sie sich mit Ihrem Lippenstift über die Wange als Keigo sie von hinten anbrüllte und sie fast vom Stuhl fiel.
„Hey, was soll das Geschrei?" fragte sie erschrocken und stand auf. „Ein junger Mann hat ihn vor etwa 5 Minuten hier abgestellt und gesagt das eine Dame gleich vorbeikommen würde um Ihn abzuholen..."
„Was?" fragte Keigo und sah den Koffer an. „War das zufällig ein Schwarz-Haariger Milchbubi? Etwa so groß!" Die Frau nickte. „Sagen Sie der Frau, das wenn Sie Ihren Koffer wieder haben will, sie Ihn bei mir oben persönlich abholen soll! Das ist das mindeste, nachdem ich sie durchgefüttert habe!"
Mit diesen Worten griff sich Keigo den Koffer und rollte diesen zum Fahrstuhl. Die Hausverwalterin sah ihm irritiert hinterher während Keigo den Koffer mit einem Fußtritt in die Kabine beförderte.
„Sie haben da was auf der Wange!" maulte Keigo und die Verwalterin ging zurück zu ihrem Schminkspiegel um zu sehen wie lächerlich sie gerade aussah.
Weiter oben, in Keigos Penthouse hatte Hanataro beim stöbern den Umschlag mit den Testergebnissen des Arztes gefunden. Aus Neugier, er war ja auch in der Medizin tätig, hatte er den Befund raus genommen und Ihn gelesen, er war überwältigt...
„...das wir bei der Untersuchung zu folgendem Ergebnis gekommen sind..." las Hanataro laut vor und war anschließend sprachlos. „...Wow!"
Als die Wohnungstür aufgestoßen wurde legte Hanataro den Brief sofort wieder weg damit niemand sah das er ihn gelesen hatte.
„SIE HAT ANGERUFEN? NICHT WAHR?" brüllte Keigo als er den Koffer neben sich auf den Boden knallte.
Hanataro sah ihn nickend an und wurde ganz unruhig. „Ja! Vor etwa 10 Minuten!"
„Und was hat sie gesagt?" fragte Keigo wütend.
„Also... Sie hat sich nach Ihrem Koffer erkundigt. Sie sagte sie wäre deine Freundin!"
„AUF EINMAL?!" brüllte Keigo und öffnete den Koffer um noch ein paar Dinge aus dem Regal reinzustopfen. „Das undankbare Weib, will mir nur nicht unter die Augen treten. Nein! Wenn Sie Ihren Koffer, den ICH bezahlt habe und der eigentlich mir gehört, wieder haben will, dann soll sie ihn bei mir persönlich holen und mir dabei in die Augen sehen!"
Wütend schloss Keigo den Koffer wieder und stellte ihn mit ein paar Einkaufstüten voller zusammengeknüllter Kleidung seiner Ex neben die Wohnungstür.
„Wenn Sie angerufen hat... Bedeutet das das du das Telefon reparieren konntest?!" erkannte Keigo und beruhigte sich. „Danke!"
„Gern geschehen! Wie lief es beim Anwalt?"
Keigo seufzte und wurde ganz rot. Er traute sich nicht die Wahrheit zu sagen, vor allem nicht Yuzu. „Ehm... Leider nicht so gut! Er macht es nicht!"
„Oh, warum?"
„Keine Ahnung!" log Keigo. Er konnte ja schlecht sagen das der Anwalt das Mandat ablehnte weil er ihm ins Gesicht geschlagen hatte. „Aber, ich kann das Yuzu nicht sagen. Wie geht es ihr?"
Wie aufs Stichwort kam Yuzu aus der Küche. Sie hatte sich eines der teuren Kleider seiner Freundin angezogen. Sie war frisch geduscht, hatte sich zurechtgemacht und sah nun deutlich besser und wacher aus.
„Hey, entschuldige aber ich hab was frisches zum Anziehen gebraucht!" sagte sie und wurde rot als sie auf das kurze schwarze Kleid wies das sie trug. „Das hab ich im Schrank gefunden und..."
„Macht nichts!" unterbrach sie Keigo. „Weißt du was, du kannst es behalten! Es steht dir großartig!"
„Gehört es nicht deiner Freundin?" fragte Yuzu.
„EX-FREUNDIN! Die Betonung liegt auf EX! Mach dir nichts draus. Ich habs bezahlt! Also kann ich entscheiden wem es gehört! Und ich sage, es gehört DIR!"
„Oh, vielen Dank!" sagte Yuzu und setzte sich neben Keigo auf die Couch. „Und was hat der Anwalt gesagt?" fragte Yuzu hoffnungsvoll. „Muss ich ins Gefängnis?"
„Nein! Musst du nicht!" murmelte Keigo und dachte sich schnell eine gute Ausrede aus während er Ihr ihr Haargummi wiedergab, das seine Hausverwalterin auf dem Gehweg gefunden hatte. „Er selbst hat mich an einen Kollegen verwiesen, der auf dieses Fachgebiet spezialisiert ist. Davor sagte er wäre es gut erst mal ein paar Tage die Stadt zu verlassen..."
„Die Stadt verlassen?" fragte Yuzu während sie sich wieder Ihre Haare zusammenband.
„Ja..." Keigo wusste selbst nicht was er sagte, es kam ihm einfach in den Sinn. „...zum einen gewinnen wir etwas Abstand und wir können überlegen wie es weitergeht. Ich brauche auch etwas Abstand. Ich hab ein Auto... Da ist ein Berghotel in der Nähe des Fujijama. Dort hab ich während eines Drehs gewohnt. Ganz ruhig da..."
„Oh, das klingt toll. Aber... sieht das nicht so aus als würde ich flüchten?"
„Nein, das ist keine Flucht! Das ist mehr ein 'Abstand-Gewinnen'!" erklärte Keigo. „Komm... ich gieß nur die Pflanzen und füttere meine Tiere... dann können wir!"
„Eine Sache noch..." sagte Yuzu während Keigo aufstand um rauszugehen. Dieser hielt kurz inne und sah sie an. „...Ich weiß, ich scheine zu einem mehr als undenkbar schlechtem Zeitpunkt gekommen zu sein."
„Wieso? Nur weil meine habgierige Freundin mich verlassen hat, ich drohe mein Engagement zu verlieren und ich vorher beinahe meine Wohnung abgefackelt habe? Dafür kannst du doch nichts! Es ist alles meine Schuld!"
„Wieso?" fragte sie verwundert.
„Ich hatte nie den Mumm deinen Bruder einfach zu fragen was vor sich ging. Es war damals ein sehr komisches Gefühl als ich von der ganzen Shinigami-Sache erfahren habe. Aber ich habe es akzeptiert. Die Gesellschaft tut es nicht wirklich... aber, das wird auch schon. Also ich geh draußen meinen Dschungel gießen..."
Yuzu nickte und stand auf um Keigo zu helfen. Als sie draußen auf der Terrasse waren kramte Hanataro vorsichtig wieder das Testergebnis aus dem Umschlag um es sich nochmal durchzulesen...
Auf der Terrasse half Yuzu Keigo gerade dabei den Gartenschlauch zu entwirren als Hanataro raus kam und sich vor Keigo verbeugte.
„Oh, Asano-san... wollen Sie darüber sprechen?"
„Was?" Keigo war verwirrt und wusste nicht was Hanataro meinte. „Worüber sprechen? Wir fahren doch nur weg! Du kannst Ichigo erzählen das seine Schwester in Schwierigkeiten steckt und hier erstmal warten bis dein Kollege aufwacht. Los, du und Yuzu könnt meine Hühner füttern... Ich mach hier draußen alles fertig..."
Keigo scheuchte die beiden weg um ungestört mit seinen Pflanzen reden zu können während er sie mit dem Schlauch großzügig abspritzte. Keigos große Terrasse war voll gestellt mit mannshohen Pflanzen, die so standen das sie teilweise den Ausblick versperrten. Doch sein Dschungel machte Keigo etwas glücklicher.
„Ja... Ihr seid durstig. Was würdet Ihr nur ohne mich machen?..." sagte er während er eine Pflanze nach der Anderen goss. „...Ihr seid der Beweis das Arisawa unrecht hatte. Ich kann sehr wohl eine Pflanze am Leben erhalten. So schön grün und gesund wie ihr seid. Wenigstens Ihr wisst zu schätzen was ich für euch tue..."
Im Hühnerlauf goss Yuzu gerade Wasser in die Schale für die Hühner während Hanataro die Futterbox auffüllte.
„Redet Asano gerade mit den Pflanzen?" fragte Hanataro.
„Ja, das macht man so..." murmelte Yuzu die Hanataro aus Scham keines Blickes würdigte.
„Ehm... Kurosaki-san... ehm... Yuzu... wegen des Kusses vorher...?"
„Was?" fragte Yuzu die sich errötet zu ihm rüberdrehte. „Nur weil du mich überrumpelt und einfach so geküsst hasst? Bereust du es?"
„Ich, ehm... ich weiß nicht. Kurosaki-san wird mich umbringen wenn er es erfährt. Aber..."
„Aber?" Yuzu wurde noch roter. Ihre Stimme versagte und ihr Herz fing an zu rasen. „Ehm... Ich verrate es keinem..."
Yuzu drehte sich wieder weg. Sie verknallte sich doch jetzt nicht gerade?
Auf der Terrasse ging Keigo an dem schlafenden Shinigami vorbei. „...nun sieh sich einer mal den an. Wer hätte gedacht das Menschen-Morphium auch bei Shinigami wirkt?" murmelte er bevor er den Shinigami kurz mit dem Schlauch abspritzte. Dieser bewegte sich keinen Zentimeter. „Oh,... wie viel hast du von dem Zeug bloß gesoffen?"
Keigo merkte das der Shinigami wohl noch ein paar Stunden weiterschlafen würde und kümmerte sich weiter um seine Pflanzen...
In seiner kleinen schäbigen Wohnung, lief der Mann, den Keigo am Tag zuvor aus Neugier angerufen hatte auf und ab. Ungeduldig starrte auch er auf das Telefon während er auf einen Anruf wartete...
Wütend nahm er die Sache selbst in die Hand. Er hatte aber nur die Nummer von diesem anderem Typen... den aus dem Fernsehen...
Keigo kam gerade wieder hoch in die Wohnung als Yuzu sich im Spiegel zurecht machte. Bereit für ihre Fahrt in die Berge.
„So, ich hab das Gepäck im Auto verstaut." sagte Keigo. „Wir können eigentlich jederzeit los..."
Keigo wurde unterbrochen als das Telefon klingelte. Aufgeregt ging Keigo zum Telefon. Die Nummer im Display kannte er nicht.
„Hallo?!"
„Was Sie schon wieder?" fragte der Mann etwas wütend. „Das das ausgerechnet Sie sind hätte ich nicht gedacht!"
„Wer sind Sie? Und was wollen Sie von mir?" fragte Keigo gereizt.
„Ich wollte Sie fragen was Sie dazu gebracht hat meine Freundin, in diese ganze Shinigami-Affäre hineinzuziehen?" fragte der Mann nun viel wütender.
„Ich? Ich habe niemanden irgendwo hineingezogen! Und was heißt hier Ihre Freundin? Sie klingen nicht so wie der Typ in dessen Büro ich heute war."
„Was soll das heißen?"
Keigo seufzte: „Soll heißen, dass das undankbare Weib sich einen Typen gekrallt hat der mehr drauf hat. bzw. mehr auf dem Konto... Finden Sie sich damit ab!"
Keigo hatte keine Lust sich ausgerechnet jetzt mit einem wildfremden, offenbar verrückten zu Unterhalten. Der Fremde schien wütender.
„Nachdem was im Internet steht, sind sie derjenige der mehr als Undankbar ist."
„Internet?"
„Ja, auf dem Online-Portal des Tokio-Celebrity-Star. Steht alles groß und klar... Mit Fotos..."
„Was auch immer im Online-Portal des Tokio-Celebrity-Stars steht, alles Humbuk. Ihnen kann das sowieso egal sein..."
„So, na das werden wir ja sehen!"
„Sagen, Sie mir das ins Gesicht wenn sie..." begann Keigo bevor er merkte das sein Gesprächspartner aufgelegt hatte. „Eh... Hallo? Hat einfach aufgelegt!"
Keigo knallte den Hörer wieder auf den Apparat und wandte sich wieder Yuzu zu.
„Wer war das?" fragte sie.
Keigo wollte gerade den Mund aufmachen als es wieder klingelte. Keigo lief zurück zum Telefon und hob ab.
„Hallo!"
„ASANO!" brüllte sein Produzent wütend. „DAS IST EINE KATASTROPHE!"
„Was? Was brüllst du so?"
„Die Meldungen überschlagen sich! Reporter belagern das Studio. Diese Meldungen im Internet sind alles andere als fördernd!" klagte sein Produzent.
„Was? Von welchen Meldungen sprichst du da?" fragte Keigo zeitgleich hob er ein Tablet vom Couchtisch auf und öffnete die besagte Internetseite.
„Fotos, Interviews und Aussagen! Alles belastendes Material. Der Sender hat mit sofortiger Wirkung deinen Vertrag gekündigt!"
„Was?" fragte Keigo entsetzt und lies das Tablet fallen.
„Dein Vertrag ist gekündigt!" wiederholte der Mann. „Außerdem hat dein Agent mich gerade darüber aufgeklärt das du aus dem Spielfilm in dem du mitspielst rausgeschnitten wirst!"
„Ich werde rausgeschnitten? Aber... Das ist mein Kinodebüt!" sagte Keigo betrübt. „Was geht hier eigentlich vor?"
„Geh ins Internet und schau selbst. Ich jedenfalls kann nicht verantworten und muss dich leider aus sämtlichen Synchronisationen rausnehmen. Das Filmstudio wird dich schlimmstenfalls auf die Kosten des Nachdrehs verklagen, weil sie die Szenen in denen du drin bist mit einem anderen Schauspieler neu drehen wollen... Keigo, es tut mir schrecklich leid. Aber ich habe gesagt du sollst die Sache klären. Und das hasst du jetzt davon! Viel Glück! Du wirst es brauchen!"
„Wieso brauche ich Glück?" fragte Keigo während er das Tablet wieder aufhob und sich selbst googelte. „Was ist..."
Keigo fand sofort einen großen Eilartikel auf dem Online-Portal des Klatschmagazins und war entsetzt. Er konnte es nicht Glauben.
„Siehst du gerade wovon ich rede?"
„Ja!" sagte Keigo geschockt.
„Jetzt weißt du auch wieso ich auch nicht mehr kann. Da musst du alleine durch! Viel Glück! Mögen die Shinigami deiner Seele gnädig sein!" sagte sein Produzent bevor er auflegte.
Keigo legte benommen den Hörer wieder auf den Apparat und starte das Display an...
Das konnte nicht wahr sein. Das durfte es nicht! Wie kamen sie an dieses Foto. Das einzige Exemplar hatte er heute Vormittag zerrissen...
„Asano-san, was ist passiert?" fragte Hanataro.
„Ich... Ich... habe gerade meinen Job verloren!" stammelte Keigo ungläubig. „Deswegen!"
Keigo hielt das Tablet hoch und zeigte Yuzu und Hanataro verstört den Artikel. Beide waren überrascht, geschockt und zugleich entsetzt.
„Der Shinigami-Kenner! Keiner weiß so viel über die Unbekannten Wesen wie Schauspieler und Synchronsprecher Keigo Asano!" las Yuzu laut vor und nahm das Tablet an sich um den Artikel zu lesen. Dieser wurde mit dem Foto von Keigo und den anderen auf der Couch geschmückt. „Wie die Schauspielerin... Warte, das hat deine Ex-Freundin der Presse geschickt."
„Ich dreh ihr den Hals um!" zischte Keigo zornig. Er kochte vor Wut. Seine Hände krampften sich so fest an der Lehne eines Sessels das er das Polster aufriss. „Ich kann nicht glauben das sie mich in der Presse als Shinigami-Experten darstellt..."
Keigo riss Yuzu das Tablet aus der Hand und las weiter. Der Artikel sagte das Keigo seit frühester Kindheit mit den Shinigami in Kontakt stand, ihnen Obdach gegeben hatte, sie bei Ihren Missionen unterstützt zu haben und auch von der Zerstörung Karakuras gewusst und profitiert zu haben...
„Wenn ich das Weib in die Finger bekomme..." drohte Keigo bevor er Yuzu das Tablet in die Hand drückte und seine Tabletten rauskramte.
„Asano-san, Kurosaki-san hat gesagt ich soll dafür sorgen das sie keine Drogen mehr nehmen..."
„WEDER DU, NOCH ICHIGO HABEN MIR WAS ZU BEFEHLEN!" sagte Keigo und schluckte eine von den Tabletten bevor er die Dose nahm und sie gegen einen Spiegel warf der beim Aufprall sofort zersprang und Risse bekam. Dann schnappte er sich den Koffer und die Plastiktüten die für seine Ex bestimmt waren und verließ die Wohnung. „Wartet hier...!"
Keigo knallte die Tür so fest zu das der Boden und die Wände vibrierten. Yuzu hob die Tablettendose auf und war entsetzt darüber was für Tabletten Keigo offenbar regelmäßig konsumierte...
Auf der Straße vor dem Haupteingang, hielt ein Cabriolet auf einem freien Parkplatz. Keigos Ex-Freundin und ihr neuer Lover, der Anwalt waren gekommen um den Koffer zu holen.
„Ich warte hier! Ich habe keine Lust dem Typen nochmal zu begegnen!" sagte er während er im Spiegel kontrollierte ob das blaue Auge und die Schwellung durch das ganze Make-Up auch tatsächlich verdeckt waren.
„Ich glaube dir nicht das ausgerechnet er dir das blaue Auge verpasst hat. Der Typ ist nichtmal kräftig genug um seinen eigenen Körper durch die Gegend zu tragen..." sagte sie spöttisch und warf ihm ihre Puderdose zu. „Mann sieht immernoch den Blauen Fleck. Schminke dich, ich will nicht das du mich blamierst. Bin gleich wieder da!"
Selbstsicher stieg sie aus dem Cabrio und ging durch den Haupteingang ins Foyer direkt auf das Büro der Hausverwalterin zu während Keigo weiter oben ungeduldig auf den Fahrstuhl wartete...
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