Disclaimer: All places and characters belong to JK Rowling and the WB and various publishers. No money is being made off this piece of fiction.
Warnings: This story is Slash of the HP/SS variety (there will also be some SB/RL and HG/RW as a side plot). My rating, however, is more due to violence than any explicit sexual content. I tend to focus more on 'romance' rather than anything graphically sexual. If you do not like Slash, don't read this.
Author's Note: Cannon through Book 4 only. There is a longer note at the end of this chapter with more details about this subject.
Ich weiß der Disclaimer ist Englisch, aber ich glaub, jeder Leser hier weiß wozu der ist. Kurz gesagt JKR gehört alles außer der fabelhaften Idee zu dieser Geschichte und die gehört Josephine Darcy, ich bin nur der demütige Übersetzer. ;) Allerdings verdankt ihr dieses Kapitel meiner Koübersetzerin tingel.
Kapteil 6 - Leben mit Snape Teil 1Zu Snapes Überraschung bereitete ihm Harry am Morgen wie am Vortag eine Tasse Kaffe. Dieses Mal machte er sich auch eine eigene Tasse, bevor er sich hinsetzte um einen Brief zu überfliegen, den er verschicken wollte. Severus dankte ihm, irgendwie perplex von seinem Verhalten.
„Gern geschehen", sagte der Junge einfach, als er einen Schluck von seinem Kaffee nahm. Er beobachtete, wie der Junge eine Grimasse wegen dem Geschmack zog, die Stirn runzelte und dann mit einem Schulternzucken einen weiteren Schluck nahm.
„Ich habe Tee, wenn du den lieber magst", wies Snape ihn hin.
„Morgen", stimmte ihm Harry zu. „Das Zeug schmeckt scheußlich."
Severus musste sich davon abhalten für die Bemerkung Hauspunkte abzuziehen. Stattdessen machte er sich zu seinem Arbeitszimmer auf, um etwas an Arbeit zu erledigen, bevor der Tag begann. Er wurde durch das plötzliche Flügelschlagen in einem der Euleneingänge angehalten. Er blickte auf und sah mehrere Eulen in den Raum fliegen. Sie waren alle mit schweren Umschlägen und Päckchen beladen. Harry stand überrascht da, als mehr und mehr Eulen den ersten Paar folgten
„Erwarten sie eine Lieferung?", fragte er.
Severus schüttelte den Kopf. Er war selber über den plötzlichen Ansturm von Briefen verblüfft. Das konnten doch nicht alles Heuler von Black sein! Er ging auf eine der Eulen zu und hob den Brief auf, den der Vogel vor seinen Füße fallen gelassen hatte. Zu seiner Überraschung war er an Severus und Harry Potter-Snape adressiert. Das Siegel auf der Rückseite erkannte er nicht.
„Potter-Snape?", fragte Harry und Snape schaute schnell auf. Harry hatte eine handvoll der anderen Briefe aufgehoben und betrachtete die Umschläge. Er hörte sich angewidert und wütend an. „Was soll das alles?"
„Hochzeitsgeschenke, wenn ich mich nicht täusche", sagte ihm Snape. Er riss einen der Umschläge auf und las die innenliegende Karte. „Anscheinend wünschen uns Mr. und Mrs. Hardcastle ein langes und glückliches Leben und haben ein silbernes Teeservice aus dem 14. Jahrhundert nach Snape Manor geschickt zur Feier des freudigen Ereignisses."
„Snape Manor?", sagte Harry neugierig. „Also gibt es wirklich ein Snape Manor? Welche Farbe hat es?"
Severus warf ihm einen finsteren Blick zu. Manchmal waren Gryffindors ihm ein Rätsel. „Du verstehst natürlich, dass wir all diesen Idioten Dankeskarten schicken müssen?", wollte er wissen. „Ohne Zweifel wird jede Zaubererfamilie der Welt dem Jungen Der Lebte ein Hochzeitsgeschenk schicken und wir werden ihnen allen antworten müssen."
Harry betrachtete den immer größer werdenden Haufen von Briefen und Päckchen. „Was, wenn einige von ihnen verflucht sind?" fragte er.
Severus Augen weiteten sich alarmiert. Bestimmt stammten einige von ihnen von den Familien von Todessern. „Oh, verdammt! Rühr keins davon an!"
Er zauberte eine Kiste herbei und ließ die Briefe hineinschweben. Gleichzeitig rief er ein paar Hauselfen und trug ihnen auf, alle ihre Post zum Ministerium umzuleiten, wo sie gründlich sortiert und durchleuchtet werden konnte. Er war dabei einige Briefe in die Kiste zu werfen, als er die vertraute Handschrift auf einem bemerkte. Erstarrt drehte er ihn um und starrte auf das Siegel auf der Rückseite – eine von einer Schlange umschlungene rote Rose. Für einen Augenblick benommen ließ er ihn beinahe fallen.
Zufrieden bemerkte er, dass seine Hand sicher war, als er das Siegel brach und den Umschlag öffnete. Er las sich den kurzen Brief, seine Gefühle fest im Griff, durch, hinderte gleichermaßen Bitterkeit, Verärgerung und Schmerz daran ihre hässlichen Köpfe zu erheben. Sein Blick verweilte auf der Einladung am Ende des Briefes und der Unterschrift darunter.
„Was ist das?" Harrys Stimmer durchbrach seine Fassung.
„Das geht Sie nichts an!" fauchte er und bereute seine Antwort sofort. So viel zur Kontrolle über seine Gefühle.
Er erkannte einen Augenblick später, dass er nicht nur genau die gleichen Worte wiederholt hatte, mit denen ihn Harry letzte Nacht aufgezogen hatte, sie waren dieses Mal auch noch völlig falsch. Er blickte auf, um zu sehen, wie Harrys Gesicht vor Zorn bleich wurde. Aber anstatt etwas zu sagen schob sich Harry nur an ihm vorbei und schritt zur Tür.
„Warte", seufzte er. Harry hielt an, drehte sich aber auch nicht um. „Das war nicht wahr. Es geht dich etwas an." So sehr es auch hasste es zuzugeben, es gab gewisse persönliche Tatsachen, die er wohl mit Harry Potter teilen musste. Das konnte er nicht für immer vermeiden.
Harry drehte sich um, seine grünen Augen wachsam, aber nicht mehr ganz so verärgert. Er sagte allerdings immer noch nichts.
„Das ist ein Brief von meinen Brüdern", erklärte Severus. Und dann, weil er wusste dass es kein einfaches Gespräch werden würde, ging er zur Couch und setzte sich. Harry gesellte sich einen Augenblick später zu ihm und setze sich in einen der Sessel gegenüber.
„Was haben Ihre Brüder mit mir zu tun?", fragte Harry.
Severus lächelte bitter. „Sie wollen dich treffen. Wollen den jungen Mann treffen, der ganz alleine unseren Familiennamen wiederhergestellt hat."
„Und was davon macht Sie auf mich wütend?", wollte Harry wissen.
Von seinen Worten überrascht schaute Severus in seine grünen Augen und sah Jahre von Kränkungen in ihnen. Ohne Zweifel hatte seine Muggelfamilie jede kleine Kränkung und jeden Familienstreit an ihm ausgelassen. „Ich bin nicht auf dich wütend", versicherte er ihm. „Ich bin wütend auf...", er unterbrach sich, unsicher wie er die Frage beantworten sollte. „Ich habe mit keinem meiner Brüder in fast 18 Jahren gesprochen."
„Warum nicht?"
„Weil meine Brüder weder mir noch meinem Vater je verziehen haben, unseren Familiennamen überhaupt erst beschmutzt zu haben", erklärte Severus einfach, obwohl es da nichts Einfaches gab. Überhaupt nichts war in der Bemerkung um die Jahre voller Schmerz und Verrat und zorniger unverzeihlicher Worte zwischen Brüdern, die nie wieder zurückgenommen werden konnten, zu erklären.
Harry sah von diesem Geständnis überrascht aus. „Ihr Vater war ein Todesser?", fragte er. Severus nickte. „Und Sie haben sich den Todessern angeschlossen um mit ihm zusammen zu sein?"
Er bezweifelte nicht, dass der Junge sich über seine Geschichte und wie er überhaupt zum Spion geworden war Gedanken gemacht hatte. „Nein, Mr. Potter", sagte er ihm. „Ich habe mich den Todessern angeschlossen, um nahe genug an meinen Vater heranzukommen, um ihn zu töten." Grüne Augen weiteten sich entsetzt und Severus warf Harry ein schiefes Lächeln zu. „Wie meine Brüder konnte auch ich meinem Vater nicht vergeben. Er war von unserem Blut, unsere Verantwortung und für jedes Verbrechen, das er beging, mussten wir Rechenschaft ablegen."
„Sie haben Ihren eigenen Vater getötet?"
„Nein", schüttelte Severus seinen Kopf. „Dankenswerterweise hat Lucius Malfoy mir diese Erniedrigung erspart. Sieht so aus, als hätten sie beide mit derselben Geliebten geliebäugelt und sich deswegen duelliert. Mein Vater verlor. Weil ich unsere Familienehre nicht selbst wiederherstellen konnte, ging ich zu Albus Dumbledore und bot ihm an stattdessen für ihn zu spionieren."
„Aber Ihre Brüder haben Ihnen nie geglaubt?", vermutete Harry, oberschlau.
„Wir hatten nie wirklich allzu ausführlich über dieses Thema gesprochen", erklärte Severus ihm. „Ich hatte nicht viele Gelegenheiten sie von meiner Schuld oder Unschuld zu überzeugen."
„Aber sie müssen ihnen doch nach der Gerichtsverhandlung geglaubt haben!", protestierte Harry.
Severus schaute schnell auf und durchbohrte Harry mit einem scharfen Blick. Was in Gottes Namen konnte der Junge über die Verhandlung wissen? Er hatte nie etwas gesagt und er bezweifelte doch sehr, dass Albus darüber mit dem Jungen gesprochen hatte.
Harry errötete und senkte seinen Blick. „Ich habe vor einigen Jahren in Dumbledores Denkarium geschaut. Ich habe etwas von der Verhandlung gesehen. Daher wusste ich überhaupt erst, dass Sie für ihn spioniert haben."
„Der Mann lässt die unmöglichsten Dinge offen rumliegen!", fluchte Severus und fühlte sich seltsam verletzlich bei dem Gedanken daran, dass Harry vielleicht die Qualen durch die Dementoren in seinen jungen Jahren und die beschämende Gerichtsverhandlung im Anschluss daran gesehen hatte.
„Haben Ihre Brüder Ihnen denn dann nicht geglaubt?", fragte Harry das Thema wechselnd.
„Es war nicht mehr wichtig", erklärte Severus. „Der Schaden war bereits angerichtet. Und ausgehend von dem knappen Ton des Briefs bezweifle ich, dass sie mir sogar jetzt glauben. Aber sie sind nicht bereit diese Gelegenheit verstreichen zu lassen. Die Hand der Freundschaft, die sie ausstrecken, gilt dir, nicht mir."
Darauf runzelte Harry die Stirn und wenn er die Bitterkeit in Severus Tonfall gehört hatte, verriet sein Gesichtsausdruck das nicht. „Könnte ich den Brief sehen?", fragte er.
Mit einem Schulterzucken reichte Severus ihn dem jungen Mann und fragte sich, weshalb es ihn überhaupt störte. Harry las ihn mit nachdenklichem Gesicht. „Da die Einladung in Wirklichkeit für mich gemeint ist anstatt für Sie, würde es Ihnen etwas ausmachen, wenn ich die Antwort schreiben würde?", fragte er.
Severus Herz stockte. Sicherlich war der Junge nicht daran interessiert sich mit seiner Familie anzufreunden? Er versuchte den aufflammenden Schmerz zu unterdrücken, der ihn bei diesem Gedanken durchfuhr. Aber warum sollte er auch etwas anderes von James Potters Sohn erwarten?
Er versteifte sich und schulte seine Gesichtszüge, entschlossen nicht einmal das Geringste seiner Gefühle zu verraten. „Tun Sie, was Sie wollen", ließ er ihn kalt wissen.
Harry nickte zufrieden und erhob sich lächelnd den Brief immer noch in der Hand. Als er zur Tür ging, merkte Severus dass er es einfach nicht dabei belassen konnte. Der Stachel des Verrats saß einfach zu tief, um ihn nicht noch einmal herumzudrehen. „Wenn ich fragen darf", sagte er kurz angebunden. „Was genau haben Sie vor ihnen zu sagen?"
Harry blieb bei der Tür stehen. „Oh, ich bin sicher, ich werde einen angemessen blumigen Weg finden es auszudrücken, aber tiefere Sinn wird mehr oder weniger sein, dass sie sich ins Knie ficken sollen."
Glücklicherweise fiel die Tür hinter Harry ins Schloss, lange bevor irgendwelche andere Schüler die Gelegenheit hatten mitzubekommen, wie ihr sauertöpfischer Zaubertränkemeister in schallendes Gelächter ausbrach.
A/Ü: Ist ein wenig kurz geraten, genauer gesagt genau 5 Seiten, aber sonst hättet ihr einen üblen Cliffhanger drin. Der nächste Teil wird wieder länger. versprochen!
