Kapitel 7: Die Erkenntnis

„Wieso sollte es keine gute Idee sein?", Legolas rückte wieder ein Stück näher zu Alanja, um sie erneut zu küssen.

„Ich meine es ernst, was tun wir hier eigentlich?"

„Ich denke nur was wir auch wirklich wollen", er grinste.

„Woher willst du wissen, dass ich DAS will?"

„Es hat sich für mich nicht danach angefüllt, als ob du es nicht wolltest!"

„Ich war für einen kurzen Moment…… unvorsichtig! Legolas es wäre keine gute Idee…"

„Unvorsichtig nennt man das also? Soso, es wäre keine gute Idee WAS? Spaß zu haben?", ernst sah er Alanja an.

„SPAß? Für dich ist es nur Spaß?", empört drehte sich Alanja zum gehen um.

„Nein, so wollte ich es nicht ausdrücken, ich meinte…."

„Das es dir nichts bedeutet?", ich musste schwer schlucken, um meine Tränen zu unterdrücken, war doch für mich die ganze Sache mehr als ernst.

„Alanja ich wollte dir nicht….. es tut mir leid…… wirklich… ich……", ratlos, da er nicht wusste was er tun sollte, schaute Legolas Alanja an.

„Spar dir deine Ausreden", traurig lief Alanja davon.

„Alanja!"

Ich lies meinen Tränen freien lauf. Ich fühle mich ausgenutzt, mies und wünsche mir mehr als alles andere zu Hause bei meiner besten Freundin Fran zu sein. Sie würde mich jetzt trösten, sie wüsste was zu tun wäre. Meine Schritte wurden immer schneller ohne das ich es merkte. Ich war schon auf dem Flur zu meinem Zimmer angelangt, als ich Arwen fast umrannte. Nicht auch noch das! Ich versuchte mein Gesicht vor ihr zu verstecken, aber es half nichts. Behutsam nahm sie mein Kinn in ihre Hand und hob meinen Kopf hoch.

„Ach Alanja!", Arwen drückte Alanja in ihre Arme und strich ihr beruhigend über die Haare.

„Was mach ich denn falsch? Ist mir überhaupt kein Glück gegönnt? Ich versteh das nicht."

„Komm", sie öffnete die Tür zu Alanjas Zimmer. „lass uns darüber reden."

Legolas stand immer noch wie angewurzelt da. Von Natur aus eher eine ruhige Person, was er auch seinem Blut zu verdanken hat, dass in ihm fließt, wusste er nicht was er tun sollte.

„Nicht so Alanja, ich denke es ist an der Zeit für ein klärendes Gespräch!", entschlossen ging Legolas auf das Gebäude zu.

Kurze Zeit später kam ihm Gimli am Eingang entgegen.

„Gut dass ich dich treffe, ich würde gerne mit dir…"

„Jetzt nicht! Ich habe was zu klären!", entschuldigend klopfte er Gimli auf die Schulter.

„Sag mal sind hier heute alle verrückt? Dann muss ich es eben allein machen", murrend ging Gimli nach draußen.

„Was soll ich den jetzt machen?", hoffnungsvoll starrte ich Arwen an.

„Alanja, ich würde dir gerne einen Rat geben, aber ich weis nicht so recht was für einen! Ich denke ihr habt euch Missverstanden und solltet ein klärendes Gespräch führen."

„Ob das Fran auch gesagt hätte…", nuschelte ich.

„Was meinst du?"

„Nichts ich habe nur laut gedacht und wie…"

Es klopfte an der Tür.

„Alanja ich weis ganz genau das du da bist mach mir die verdammte Tür auf!"

Arwen musterte Alanja. „Sag mal, was hast DU den angestellt, so hab ich ihn noch nie erlebt!"

„Fällst du mir jetzt etwa in den Rücken?", das hätte Fran sicher nicht getan oder vielleicht doch…..

Ein weiteres klopfen lies die Tür erzittern.

„Das ist die Gelegenheit mit ihm zu reden", Arwen stand auf und öffnete die Tür.

„So nicht Alanja, ich…… oh entschuldige Arwen ich wusste nicht, dass du.."

„Komm rein Legolas ich glaube Alanja möchte dir etwas sagen", sie ging einen Schritt zu Seite um Legolas Eintritt zu gewähren.

„Wirklich?", verwirrt kam Legolas herein.

„ARWEN!", grimmig schaute Alanja zu der Elbin.

„Dann macht's mal gut, wir sehen uns später", mit diesen Worten schloss sie die Tür und machte sich aus dem Staub.

Kurzes Schweigen.

„Ich… ", beide schauten sich an. „Du zuerst!"

Wieder betretene Stille, bis ich das Wort ergriff.

„Bitte fang du an", sagte ich.

Legolas stellte sich vor mich.

„Dann mach dich auf eine lange Geschichte gefasst.

Ich weis nicht wie lange Legolas redete, es kam mir vor wie eine Ewigkeit, aber mit jedem Wort wurde mir vieles klarer. Die Geschichte von Mittelerde war beeindruckend. Es war das erste mal, dass ich mich integriert fühlte und nicht nur eine Außenseiterin war, die nicht verstand worum sich alles drehte. Aber am meisten amüsierte mich, dass er ein Prinz sein sollte! Ich musste grinsen. Er war schon süß.

„Ich sorge mich um dich und es ist nicht NUR ein Spaß!", eindringlich schaute er mir in die Augen.

Ich könnte dahin schmelzen. Warum macht er mich nur so wahnsinnig?

Ich versuchte die ernste Situation aufzulockern. „Ich hoffe du verheimlichst mir nichts mehr, sonst verpetzte ich dich bei deinem Vater und dann darfst du nicht mehr Prinz sein", lachend sah ich zu ihm.

Doch ehe ich mich versah lagen wir auch schon auf dem Bett.

Er beugte sich über mich. „Du machst mich Verrückt…"

Wie wild knutschten wir herum. Legolas fuhr mir durch die Haare. Langsam lies er seine Hand unter mein T-Shirt gleiten. Ach, scheiß drauf, man lebt nur einmal! Seine Erregung war deutlich zu spüren….

Klopf! Klopf!

Shit!

„Alanja ich habe etwas entdeckt, das dir helfen könnte."

Gandalf!

„Ich komme sofort, einen kleine Augenblick bitte."

Ich warf einen kurzen Blick in den Spiegel. Ach du Schande, wie seh ich denn aus? Mit geröteten Wangen zupfte ich schnell mein Shirt zu Recht und versuchte meine Haare ordentlich hinzulegen.

„Alanja soll ich rein kommen, ist alles ok?"

„NEIN! Ich meine, mach dir keine Mühe ich bin gleich bei dir!"

Ich wechselte einen letzten Blick zu Legolas. Gequält lag dieser auf dem Bett. Ich musste grinsen, öffnete die Tür einen Spalt, sodass ich durchpasste und ging zu Gandalf hinaus.

„Du wirst nicht glauben was ich gefunden habe!"

Mit den Gedanken noch wo anders lief ich ihm nach.

Jaaaaaa, ich weis kopf einzieh ziemlich kurz aber ich hoffe es gefällt euch trotzdem? Seit bitte nicht böse……