7. The new Organization!
Stille war zu vernehmen als Kairi langsam
wieder zu sich kam. In der Nähe drang nur ein leises Zischen in ihr
Ohr. Es hörte sich an wie ein Gerät, das durch rohe Gewalt zum
Defekt gezwungen wurde. Bis auf dieses Geräusch war es ruhig.
Langsam die Augen öffnend stellte sie fest, dass sie auf dem Boden
lag. Schnell stand sie auf und schaute sich um. Der Raum, in dem sie
sich befand sah Soras Zimmer ziemlich ähnlich, jedoch waren die
Rollläden hinuntergezogen und es wirkte unordentlicher als sonst.
Nicht weit weg von ihr erkannte sie das defekte Gerät, das dieses
Zischen verursachte. Es war vollkommen hinüber und kleine Blitze
bahnten sich einen Weg durch das riesige Loch, das in Mitten des
Geräts klaffte. Im Zimmer selbst war es ziemlich dunkel. Nur eine
kleine Glühbirne spendete Licht.
„Niemand hier…" stellte
Kairi fest.
„Ausgesprochen gut formuliert, Prinzessin."
Ertönte eine Stimme. Kairi zuckte zusammen als sie die Stimme
vernahm. „Xemnas…" sagte sie knapp.
Vor ihr erschien ein
dunkles Portal und aus ihm trat Xemnas. Er hatte ein Grinsen im
Gesicht bei dem es einem kalt den Rücken runter laufen könnte. „Du
hast gerufen?" sagte er mit einer gelassenen Stimme.
„Also
steckst du dahinter!" Kairi rief ihr Schlüsselschwert. Es erschien
jedoch in seiner alten Gestallt. Plötzlich wurde ihr schwindelig und
sie kam sich kraftlos vor. „Ungh…"
„Ah! Die Nacheffekte
zeigen Wirkung. Dein Körper scheint dieser neuen Belastung noch
nicht gewachsen zu sein…interessant…aber verständlich…du bist
noch zu jung…" sagte Xemnas.
„Was…redest du da?"
„Dir
ist doch sicherlich aufgefallen, dass du soeben gewaltige Kräfte
erhalten hast…was glaubst du woher diese stammen?"
„Woher
soll ich das denn wissen?! Sie waren einfach da…"
„Richtig…die
Frage ist: Wieso? Wieso sollte Kingdom Hearts dir bereits so früh
einen Teil der Macht geben, die es besitzt…"
„Was? Kingdom
Hearts soll mir diese Macht gegeben haben? Wie soll das gehen?"
Kairi war sichtlich überrascht! War so etwas überhaupt
möglich?
„Kingdom Hearts…du weißt ja sicherlich was es
ist…das Herz aller Welten…das Zentrum des Universums. Es ist das,
was über die Welten wacht und alles im Gleichgewicht hält. Doch
trotz all dieser Macht ist es nicht fähig das Chaos, das nun in
diesem Universum herrscht allein zu bewältigen. Die Herzlosen
breiten sich aus und hinterlassen nur Unglück und Zerstörung auf
ihren Wegen. Das ist der Grund warum die Schlüssel wieder erschienen
sind." Er hielt inne und deutete auf Kairis Schlüsselschwert.
„Doch über die Schlüsselträger zu wachen benötigt es eine
Person, die eng mit den Auserwählten verbunden ist. Durch diese
Person wacht sie über die Schlüsselträger."
„Und diese
Person soll ich ein?" Kairi glaubte Xemnas kein
Wort.
„Selbstverständlich. Schon kurz nachdem Kingdom Hearts
erkannte, dass die Lage nicht mehr anders zu Regeln war als die
Schlüsselschwerter zu benutzen wurde eine Person ausgewählt, die
hier auf dieser Insel lebte. Diese Person schien die richtigen
Voraussetzungen zu haben und um über diese Person wachen zu können,
wurdest du dann dort hin geschickt."
„Du willst mir also
sagen, dass ich nur wegen diesem Grund hier gelandet bin…damit man
durch mich über jemanden wachen kann?" Kairi konnte es nicht
glauben.
„In der Tat. Es war Schicksal. Denn Kingdom Hearts kann
nur wenige Menschen als ´Wächter´ nutzen. Durch dich konnte
Kingdom Hearts jederzeit eingreifen wenn es notwendig gewesen
wäre."
„Unsinn! Kingdom Hearts griff nicht ein als Destiny
Island von der Dunkelheit verschlungen wurde!" wand Kairi
ein.
„Hmmm…ich vermute zu der Zeit herrschte eine ziemliche
Verwirrung in Kingdom Hearts, denn der Auserwählte wand sich der
Dunkelheit zu und war plötzlich als Schlüsselträger
ungeeignet…"
„Warte mal…sprichst du etwa von…Riku? Riku
war der vorgesehene Schlüsselträger?" erstaunt schaute sie Xemnas
an. Das hatte ihr Niemand erzählt!
„Gewiss! Und Es musste
schnell ein neuer gefunden werden. In diesem Durcheinander geschahen
viele Sachen, die eigentlich hätten nicht passieren sollen. So
wurdest du während kurzfristig nach einem neuen gesucht wurde
von einem Herzlosen angegriffen und deines Herzens beraubt, gerade
als Kingdom Hearts das Schlüsselschwert an Sora reichte. Deines
Herzens beraubt konnte Kingdom Hearts nicht mehr rechtzeitig
eingreifen und die Insel war dem Untergang geweiht."
„Woher
weißt du das alles?" wollte Kairi wissen.
Nach einer kurzen
Stille antwortete Xemnas: „…ich gebe zu…das Meiste beruht auf
alten Theorien von Ansem…den Rest habe ich hinzugefügt nachdem ich
durch Namine deine Erinnerungen sah…" bei dem Gedanken an seinen
alten Lehrer brachte Xemnas ein spöttisches Lachen hervor. „Wenn
dieser Narr jetzt vor uns stehen würde, würde er sicher äußerst
stolz sein, weil ein von Kingdom Hearts auserwählter Mensch einmal
ein Bewohner seines wunderbaren Rediant Gardens gewesen ist. Einige
von uns hatten schon damals eine Vermutung, dass du eine Person mit
reinem Herzen warst, doch Ansem verbot uns das heraus zu
finden…scheint als wäre auch das Schicksal gewesen…"
„Was?
Du hast mich gekannt!?"
„Selbstverständlich. Nach einiger
Zeit kannte man wirklich jeden in Rediant Garden…"
„Kanntest
du auch meine Eltern? Wie sehen sie aus? Wie heißen sie? Leben sie
noch?" platzte es plötzlich aus ihr heraus. Xemnas grinste
wieder.
„Möchtest du das wissen?" Schon an der Art WIE er ihr
die Frage stellte wusste Kairi, dass
sie es bereuen würde nach
ihnen gefragt zu haben. „Ich kann dir die Erinnerung an deine
Eltern zurückgeben…alles was du tun musst, ist uns bei unserem
Vorhaben behilflich zu sein. Da es nur wenige Menschen gibt, die so
stark mit Kingdom Hearts verbunden sind, können wir nicht auf dich
verzichten und jemand anderen suchen. Ohne dich ist es praktisch
unmöglich Kingdom Hearts zu finden…nur meinem herzlosen Gegenstück
ist es durch Zufall gelungen, weil er wahllos Welten zerstört
hat…dies erneut zu tun würde uns zu viel Zeit kosten…"
„Das
ist doch alles eine Lüge! Wieso sollte ich dir glauben? Du hast
keine Beweise!"
„Das du diese Macht gekriegt hast ist Beweis
genug für meine Theorie! Kingdom Hearts ist sehr wohl bewusst
darüber, dass die Personen, die direkt mit ihm verbunden sind ein
Ziel für viele Gegner sind. Deshalb verleiht Kingdom Hearts diesen
Personen einen Teil seiner Macht…um diese Personen zu
schützen!"
„Wenn das stimmt, wo ist dann das Problem? Wenn
ich diese Macht zum Schutz gekriegt habe, dann wäre das doch
normal!"
„Ja, aber du befandest dich nicht wirklich in
Lebensgefahr, doch trotzdem bekamst du die Kräfte…das läst darauf
schließen, dass Kingdom Hearts nicht wirklich durch dich das
Geschehen bewacht, sondern du und alle anderen auserwählten Personen
eigenständige Wächter seid. Das Erwachen könnte Instinktiv
geschehen sein, weil du persönlich deine Lage als zu gefährlich
eingestuft hast. Das ist sehr interessant…eine Theorie, die eine
Untersuchung wert wäre…"
„Also zusammenfassend bin ich eine
Person, die von Kingdom Hearts auserwählt wurde um über die Meister
des Schlüsselschwerts wachen zu können, die auf dieser Insel leben.
Da ich mich bedroht gefühlt habe sind meine Kräfte durch Instinkte
erwacht, doch weil ich noch nicht Erwachsen bin, habe ich meinen
Körper zu sehr verausgabt und fühle mich deshalb gerade schlecht.
Da ich durch meine ´Wächterfähigkeiten´, so nenne ich sie mal,
direkt mit Kingdom Hearts verbunden bin, kann ich es jederzeit
ausfindig machen, weshalb ihr mich in eurem Team haben wollt…und du
denkst wirklich allen Ernstes, dass ich jemandem wie dir Kingdom
Hearts ausliefern würde? Keine Ahnung ob es stimmt, was du sagst,
aber dir helfe ich sicher nicht!" sagte Kairi entschlossen.
Xemnas
blinzelte etwas erstaunt. Das Mädchen vor ihm zeigte erstaunlich
gute Fähigkeiten im Verarbeiten größerer Mengen an Informationen
in ziemlich kurzer Zeit. Doch schon kurz nach diesem kurzen Moment
des Erstaunens riss er sich wieder zusammen und sagte: „ Du
solltest deine Entscheidungen nicht überstürzen…immerhin biete
ich dir an die verlorene Erinnerung an deine Eltern
wiederherzustellen."
Kairi schwieg.
Xemnas fuhr fort. „Wieso
strengst du dich so an für eine Seite zu kämpfen, die doch schon
längst verloren hat? Die Seite des Lichts war dieses mal unterlegen.
Zwei eurer Schlüsselträger waren der Herausforderung nicht
gewachsen und sind uns zum Opfer gefallen. Nur einer bleibt euch
übrig und dieser sitzt nichts ahnend auf seinen Thron in Schloss
Disney. Der letzte Schlüsselträger befindet sich auf unserer Seite.
Was erhoffst du zu erreichen, außer dich auf zu opfern? Auf unserer
Seite erhältst du wenigstens etwas Wichtiges wieder, was du verloren
hast und unser Ziel wird nur positive Folgen mit sich
ziehen…"
Schweigen.
„Aber wenn du dich unbedingt
vergewissern willst wie es um deine Seite steht, dann gehe hinaus und
blicke dich um. Deine Entscheidung kann warten." Mit diesen Worten
machte er einen Schritt zur Seite und zeigte mit einer auffordernden
Geste, dass sie gehen konnte. Kairi war misstrauisch.
„Du lässt
mich gehen?" fragte sie.
„Gewiss. Wenn du meinen Worten keinen
Glauben schenkst, dann vergewissere dich mit deinen eigenen Augen.
Ich werde auf deine Entscheidung warten…"
Kairi bewegte sich
misstrauisch zur Tür hin, als sie aber bemerkte, dass Xemnas es
ernst meinte, ging sie schneller hin. Kurz bevor sie schon aus dem
Zimmer verschwunden war, sagte er noch: „Erwarte jedoch nicht zu
viel von dem, was du draußen erblicken wirst. Ich hoffe auf eine
richtige Entscheidung von dir." Dann verschwand er in einem dunklen
Portal.
Als Kairi aus dem Haus rannte ahnte sie schon, dass
das was sie draußen erblicken würde nicht gerade schön sein würde,
jedoch erschrak sie als sie dann mit eigenen Augen sah, was sie nicht
einmal in ihren schrecklichsten Albträumen gewagt hätte zu
träumen.
Zerstörung war alles was Kairi sah. Verlassene
Autowracks, die kaum noch als solche erkennbar waren und umgekippte
Bäume lagen überall auf den mit Rissen und Schlaglöchern übersäten
Straßen. Viele Häuser brannten, was den Himmel rot erscheinen ließ.
Was in diesem Moment nicht brannte, war bereits zerstört. Überall
waren spuren des Kampfes zu sehen und zu allem Überfluss streunten
auch noch einige Herzlose und Niemande ziellos umher. Wohin Kairi
auch ging. Der Anblick änderte sich nicht im Geringsten.
Auf
ihrer Suche nach Überlebenden landete sie schließlich an ihrer
Schule. Der Anblick, der sich ihr hier bot, war einfach nur
schrecklich. Wo sie auch hinblickte waren Spuren eines gewaltigen
Kampfes und viele Blutflecken zu erkennen. Leichen gab es keine.
Kairi fragte sich ob sie das sich vielleicht nur einbildete…immerhin
ging es ihr ja nicht gerade bestens wegen dem Kräfteverlust, aber
sie wusste, dass die in Wahrheit diesen Anblick nicht als Realität
akzeptieren wollte.
„Was ist hier nur geschehen?" fragte sie
sich selbst.
„Xemnas hat Phase 1 seines Plans eingeleitet…"
hörte Kairi eine Stimme vom Schuldach aus. Als Kairi hinauf blickte
erkannte sie dort eine Person sitzen, die typischerweise eine Kutte
trug und die Kapuze tief über das Gesicht gezogen hatte. Dieses Mal,
allerdings, störte es Kairi nicht, denn sie erkannte die Stimme
sofort.
„Roxas…! Wieso überrascht mich das nicht…?" sagte
Kairi. Es war aber eher ein Murmeln.
Roxas stand auf, öffnete ein
dunkles Portal, trat hindurch und erschien neben Kairi wieder. Von
Kairs Kommentar lies er sich nicht beeindrucken. Stattdessen machte
er ein Mitfühlendes Gesicht und sagte:„Muss schrecklich sein seine
Heimat so sehen zu müssen...vor allem nach dem man aus einer
Traumwelt gekommen ist…"
„Wieso wurde ich überhaupt da rein
gesteckt?" fragte Kairi ihn genervt.
„Als ich Namine von dir
getrennt habe, bist du ohnmächtig geworden und Xemnas hat dich weg
gebracht. Später erzählte er uns von seinem Plan. Im ersten Teil
seines Plans, ging es darum die Insel zu erobern und sie als neuen
Stützpunkt zu benutzen, da der alte ja hinüber ist. Dazu mussten
die Bewohner verschwinden…" erklärte Roxas.
„Und nur wegen
einem blöden Stützpunkt habt ihr all das hier angerichtet?!"
Kairi deutete wütend auf die Umgebung und starrte dabei Roxas
an.
„Hey! Ich habe ja versucht eine andere Lösung zu finden,
doch als er fragte ob ich denn einen besseren Ort kennen würde,
musste ich nachgeben…außerdem habe ich überall auf der Insel
dunkle Portale geöffnet, die in sichere Welten geführt haben…"
„Und
wieso sieht es hier dann so aus wie nach einem Massaker?" Kairi
durchbohrte ihn schon fast mit ihrem Blick.
Roxas blickte
niedergeschlagen zur Seite. „Darin lag ja auch das
Problem…diejenigen, die hier aufgewachsen sind und eben die alten
Menschen, die ohnehin zu schwach für so eine Reise gewesen wären
wollten ihre Heimat nicht aufgeben und gingen blindlings einen Kampf
entgegen, den sie ohnehin nie gewonnen hätten…Xemnas zeigte kein
Erbarmen und lies die Herzlosen in Massen einfallen. Ehe die meisten
die Gefahr beurteilen konnten, waren sie schon längst von Dunkelheit
umschlungen. Von den Herzlosen zurückgedrängt richteten sie sich
hier, im Zentrum des Dorfes, ihren letzten Stützpunkt ein, den sie
einige Tage tapfer verteidigen konnten…" Roxas deutete auf das
Schulgebäude. „Sie verriegelten alle Türen und Fenster und
drückten jedem eine Waffe in die Hand…sollte ein Herzloser
eindringen wurde sofort von allen Seiten geschossen und
geschlagen…auf diese Art und Weise hielte sie ganze 3 Tage die
Stellung…am 4. Tag allerdings waren alle schon kraftlos, doch sie
wollten einfach nicht aufgeben…dieser törichte Bürgermeister
meinte noch ´wir kämpfen für unsere Heimat, auch wenn es unseren
Tod bedeuten würde´."
„Was?! Mein Vater war da drin?!" vor
Entsetzen wichen ihr die Kräfte in den Beinen und sie ging
langsam zu Boden. Seit dem sie auf Destiny Island lebte, wohnte sie
beim Bürgermeister. Er und seine Frau waren wie Eltern für Kairi,
auch wenn sie wusste, dass es nicht ihr leiblichen Eltern waren. Bei
dem Gedanken, dass ihr Ziehvater nun bei diesem Kampf umgekommen ist
stiegen ihr Tränen in die Augen.
Für Roxas kam das ganze
unerwartet. „Er war dein Vater?! D-das tut mir Leid…ich wusste
nicht…!" weiter kam er nicht denn Kairi schwang ihr
Schlüsselschwert nach ihm. Er wich schnell aus.
„Von wegen es
tut dir Leid! Du und Xemnas habt ihn und alle anderen ungebracht!"
schrie sie ihn wütend an.
„Denkst du es hat mir Spaß gemacht,
diese Leute sterben zu sehen!? Denkst du so was gefällt mir?!"
schrie Roxas zurück. „Ich wollte ihnen doch helfen! Als die
Herzlosen ihre Blockade endgültig durchbrochen hatten, wollte ich
sie sogar noch gegen ihren Willen vor dem Blutbad bewahren! Aber…"
Roxas blickte traurig zu Boden. Kairi blickte ihn an. „Aber nicht
ein einziger von ihnen erreichte das Portal…" brachte er leise
seinen Satz zu Ende.
Stille herrschte zwischen den beiden. Nur den
leichten Wind, der ab und zu wehte, war zu hören.
„Diese
Leute…" sagte Roxas plötzlich. „Sie sollen nicht umsonst
gestorben sein…mit unserem Plan können wir sie alle wieder retten
und die Welt wird friedlich sein…ohne jegliche Herzlosen und
Niemande…deshalb Kairi…bitte…hilf uns…!" Roxas starrte sie
entschlossen an.
Genau so entschlossen blickte sie zurück.
„Niemals!"
„Aber…!" wollte Roxas einwenden.
„Du
hast meine Frage von vorhin nicht beantwortet…" unterbrach sie
ihn. Roxas wollte etwas sagen, lies es aber bleiben und nickte
stattdessen. Dann erzählte er da weiter wo er aufgehört
hatte.
„Xemnas erzählte uns also von dem Plan…in seiner
ursprünglichen Version wollte er dich die Eroberung miterleben
lassen um dir seine Macht zu zeigen. Damit wollte er dir klar machen,
dass es sinnlos wäre sich gegen uns zu stellen. Ich und Namine, die
dich aber besser kannten befürchteten aber, dass dies genau das
Gegenteil bezwecken würde, also befahl ich Xemnas dich zu mir zu
bringen, dann sollte er mir Ansems Forschungsberichte aus Twilight
Town holen, die er in einem geheimen Raum in dem Herrenhaus hinter
den Bücherregalen der Bibliothek aufbewahrt hatte…so sehr ich
diesen Mann auch gehasst habe, ich muss zugeben, dass er ein wirklich
atemberaubender Wissenschaftler war. Seine Berichte schrieb er alle
so, dass sogar jemand wie ich sie verstehen konnte. Er wollte sein
Wissen eindeutig mit der Nachwelt teilen…vielleicht war er doch gar
nicht so schlimm wie ich immer gedacht habe…"
„Er war ein
guter Mensch, der seine Taten bereute…kurz vor seinem Tod
entschuldigte er sich sogar von ganzem Herzen bei dir…" erklärte
Kairi.
„Ich weiß…Sora hat mir davon erzählt…trotzdem werde
ich diesen Mann niemals mögen können…wie dem auch sei…mit
seinen Berichten über das erstellen virtueller Welten, mit dem er
auch ´mein´ virtuelles Twilight Town kreiert hat, gelang es mir
innerhalb kürzester Zeit Destiny Island virtuell nachzubauen. Das
hat aber einige Tage gedauert. Du bist sogar zwischendurch aufgewacht
und Namine musste die Erinnerung daran auflösen und wieder so
hinbiegen als wäre nichts gewesen, sonst hätte es Probleme gegeben.
Schließlich war die Welt reif genug dafür, dass du dort für eine
Weile leben konntest. Ziel dabei war es dich solange von der Realität
fern zu halten, bis alles vorüber war. Dummerweise hatte die Welt
ein paar Fehler und du kamst dahinter, dass sie falsch war. Alle
Versuche dich aufzuhalten scheiterten. Mit der Kopie von Xigbar, die
Xemnas aus dem Schloss des Entfallens geholt hatte, wollten wir doch
dann endgültig aufhalten, doch gerade dann erwachten ja deine
Kräfte…danach war das Ende dieser Welt nicht mehr auf zu
halten…ein Jammer nach all der Arbeit!" seufzte Roxas.
Kairi
hatte in Ruhe zugehört. Sie schien zufrieden…wenigstens ein paar
Fragen konnten beantwortet werden.
Plötzlich begann die Erde zu
beben und hier und da stiegen kleine weiße Türme aus dem Boden, die
immer weiter in die Höhe ragten, ohne anscheinend ein Ende nehmen zu
wollen. Immer mehr von diesen Türmen erschienen.
Anfangs waren
beide Teenager verwirrt, aber Roxas begriff schnell und öffnete ein
dunkles Portal. „Schnell! Da rein!" rief er.
Kairi zögerte.
Als er das merkte, zog er sie schnell in das Portal, kurz bevor an
der Stelle, auf der sie eben noch stand, ein weiterer Turm
emporstieg.
An einer Art Klippe, von der aus man das ganze
Dorf sehen konnte kamen die beiden dann wieder aus einem dunklen
Portal heraus. Als Kairi schon fragen wollte, was das gerade eben
sollte, sah sie auf das Dorf und erkannte bereits was die Türme
darstellen sollten.
„Sieht aus wie der Umriss einer Festung…!"
brachte sie erstaunt hervor.
„Ja, sieht so aus, als hätte
Xemnas schon mit dem Bau der neuen Festung begonnen…" erklärte
Roxas.
„Sie wirkt aber kleiner als die letzte…" stellte
Kairi fest.
„ja…um ehrlich zu sein sind wir auch nicht so
viele wie letztes Mal…also brauchen wir weniger Platz…allerdings
wird es mehrere solcher Gebäude geben, überall auf der Insel
verteilt…mit Teleportern werden sie alle miteinander Verbunden
sein…es wäre gut die ganze Insel im Überblick zu haben, deshalb
kam Namine auf die Idee es so zu machen."
„Wieso Teleporter,
wenn ihr eure Portale habt?"
„Das hängt mit unserem Plan
zusammen…die Wände der Gebäude werden Korridore der Dunkelheit
blocken."
„Wieso solltet ihr das wollen?"
„Dir das als
Außenstehende zu verraten wäre nicht sehr klug, schätze ich…"
kratzte sich Roxas verlegen am Kopf. Da schien ihm etwas einzufallen.
„Kairi…?"
„Was?"
„Das Angebot von Xemnas…vergiss
es einfach wieder…"
Erstaunt blickte Kairi ihn an. „Das
versteh ich nicht…ich dachte ihr braucht mich so unbedingt…?"
fragte Kairi misstrauisch.
„Das schon…aber Xemnas´ Angebot
ist eine Lüge…"
„Eine Lüge?" fragte Kairi etwas
verwundert.
„Ja…er hat dir doch sicher angeboten dir deine
Erinnerungen an deine Eltern wieder zu geben, richtig?" Kairi
nickte. „Ja das dachte ich mir…die Wahrheit ist, keiner kann dir
diese Erinnerungen wieder zurückgeben, Kairi. Namine sagte mir sie
könne aus irgendeinem Grund nicht auf deine Kindheitserinnerungen,
die vor deiner Einkunft auf Destiny Island liegen, zugreifen und
Xemnas´ Erinnerungen an deine Eltern auf dich zu übertragen würde
auch nicht gehen, da Xemnas´ Jemand erst auf Rediant Garden
auftauchte, als du schon längst fort warst…Fakt ist…er hat dich
nicht gekannt, daher weiß er auch nicht wer deine Eltern
sind…"
„Verstehe…" murmelte Kairi etwas enttäuscht.
Also bleibt der Verbleib ihrer Eltern ein Rätsel.
„Alles was
Xemnas getan hätte wenn du zugestimmt hättest, wäre Namine zu
sagen, dass sie dir falsche Erinnerungen an deine Eltern einpflanzen
soll…und das ist falsch…so was kann ich nicht zulassen!"
„Wieso
nicht?"
„Weil wir Hilfe von anderen brauchen…also Jemande,
und die hätten eigentlich keinen Grund uns helfen zu wollen,
richtig? Deshalb müssen wir ihnen etwas bieten, dass sie auch was
davon haben uns bei unserem, nicht ganz ungefährlichen, Plan zu
helfen…das ist nur fair so…ihnen aber etwas Falsches zu
bieten…das ist nicht richtig…" erklärte er.
Kairi stellte
verwundert fest, dass Roxas einen ausgesprochen gut ausgeprägten
Sinn für Gerechtigkeit besaß, dafür, dass er eigentlich auf der
falschen Seite stand.
Plötzlich öffnete sich nicht weit
entfernt von ihnen ein dunkles Portal und heraus kam eine Person mit
einigen Formularen in der Hand und die sich etwas verwirrt am Kopf
kratzte. Sie trug ebenfalls eine Kutte, jedoch war die Kapuze
ausnahmsweise nicht über den Kopf gezogen, so dass Kairi das Gesicht
der Person sehen konnte.
„Hmmm…Roxas…ich komm mit diesem
Zeugs hier nicht ganz klar…wofür war das da noch gleich…?"
fragte die Person, welche eindeutig ein Mann war.
Kairi konnte es
nicht fassen…der Mann, der da gerade aus dem Portal gekommen war,
ähnelte verdammt jemanden, den sie schon lange kannte. Nur sah er
viel älter aus und die Stimme war nun etwas tiefer, jedoch konnte
Kairi nicht anders als die Ähnlichkeit erschreckend zu finden. Vor
ihr stand…
„…Wakka!?"
Seinen Namen hörend wand
er sich dem Mädchen zu, das er bis jetzt offenbar nicht wahrgenommen
hatte. Als er erkannte wer es war, lies er erschrocken seine
Formulare fallen, die er eben noch in seiner Hand hatte. „Kairi?!"
er wand sich hastig wieder zu Roxas. „Aber wieso? Wir sind doch
noch nicht fertig!"
Roxas schüttelte etwas genervt den Kopf.
„Die Lage hat sich eben überraschender Weise geändert…"
erklärte er ihm.
Wakka beruhigte sich und wand sich wieder Kairi
zu, die ihn immer noch verblüfft anstarrte. Anfangs begriff er
nicht, aber schon bald kam ihm ein Licht auf. „Stimmt ja…du
siehst mich ja zum ersten Mal so…sieht wohl so aus als hätte ich
etwas an Erklärung abzugeben…" er kratzte sich wieder verlegen
am Kopf und blickte zu Roxas. „Könntest du…?"
„In
Ordnung…" Roxas nickte dann wand er sich Kairi zu. „Das kommt
jetzt eigentlich ganz gelegen, also erzähle ich dir einfach mal wie
es dazu kam. Also du hast ja trotz des Altersunterschied erkannt,
dass das hier Wakka ist." Roxas deutete kurz auf Wakka, der etwas
hinter ihm stand. „Tatsächlich ist das derselbe Wakka den du
kennst. Der Grund für sein älteres Erscheinen liegt darin, dass er
eigentlich nicht von dieser Welt stammt. Seine Welt liegt sehr weit
entfernt, noch nicht einmal Sora kam bis jetzt da hin." Während
Roxas´ Erklärungen blickte Kairi immer ab und zu zu Wakka rüber,
was diesem sichtlich unangenehm war, weshalb er auch ständig
irgendwo anders hin guckte um Blickkontakt zu vermeiden. Roxas setzte
fort. „Diese Welt, sie heißt Spira, ist eine Welt, die in den
letzten Jahren nur Unglück kennen gelernt hatte. Zuerst
terrorisierte ein mächtiges Monster namens Sin für viele Jahre
diese Welt und nach dessen Tod stand diese Welt einer neuen Bedrohung
gegenüber. Eine gigantischen Maschine so mächtig, dass sie diese
Welt dem Erdboden gleich machen konnte. Doch auch dieser Bedrohung
durch Vegnagun entkam diese Welt schließlich. Allerdings konnten die
Bewohner sich nur kurz über diese Ruhe freuen, denn schon kurz
danach tauchten die Herzlosen in dieser Welt auf. Nun wäre das
eigentlich kaum ein Hindernis gewesen, denn Monster lebten schon
immer in dieser Welt und so waren die Herzlosen eigentlich nicht viel
stärker, doch zum Leidwesen der Bewohner reagierten die Herzlosen
mit den in der Welt umher fliegenden Seelen der Verstorbenen, welche
auch als Illumina bekannt sind. Bei Kontakt eines Herzlosens mit den
Illumina entstanden neue, mächtigere Kreaturen, die nicht nur über
den Raum, sondern auch über die Zeit herrschen konnten. Mit diesen
Fähigkeiten ausgestatten waren es eigentlich ernst zu nehmende
Gegner, jedoch waren es letzten Endes immer noch Herzlose, die nur
instinktiv handelten. Ihrem Instinkt folgend rauben sie anderen
Menschen mit Gewalt ihre Herzen, doch die Herzlosen, die mit den
Illumina verschmolzen sind, verloren ihre Fähigkeit anzugreifen und
so konnten sie ihrem Instinkt nicht mehr folgen. Anstatt also Leuten
ihrer Herzen zu berauben, wandten sie ihre neuen Fähigkeiten ein um
ihre menschlichen Gegner durch magische Korridore zu schicken, die
die Personen, die durch diesen Korridor geschleudert werden,
gleichzeitig um einige Jahre verjüngerten. Gleichzeitig werden bei
dieser Art zu Reisen sämtliche Glieder der Erinnerungskette dieser
Person auseinander gerissen, sodass die betroffene Person letzten
Endes nicht nur verjüngert irgendwo in einer fremden Welt wieder
auftaucht, sondern auch noch keine Ahnung von seinem bisherigen Leben
hat. Die Herzlosen, oder wie auch immer man diese Wesen nun auch
nennen sollte, sind für Spira also ein ernstzunehmendes Problem,
denn wenn alle Menschen weggeschickt werden, stirbt diese Welt
irgendwann aus und sie wird nur noch von dieser seltsamen
Herzlosenrasse bevölkert, die sich nicht mehr von Herzen zu ernähren
braucht um sich zu verbreiten, sondern einfach in zwei Herzlose
aufteilt, sobald sich genug Illumina in dieser Kreatur gesammelt
hat…"
„Das ist ja der Wahnsinn!" staunte Kairi. „Das es
solche Herzlose gibt! Unglaublich! Und von so einem wurdest du hier
her gebracht?" fragte sie Wakka.
„Ja…" murmelte dieser.
„Ziemlich peinlich für ´ne ehemalige Garde, die einst zur
Vernichtung von Sin beigetragen hat, von so einem mickrigen Ding
überwältigt zu werden, was?"
„Mach dir nichts draus, Wakka.
Nach Beendigung unseres Plans, wird es diese Kreaturen nicht mehr
geben und du kannst mit gutem Gewissen nach Hause zurückkehren."
Tröstete ihn Roxas.
„Na das will ich doch hoffen…ich vermisse
die Jungs Zuhause und Lu macht sich sicher auch Sorgen…verdammt!
Wenn diese Biester ihr was angetan haben, würde ich das mir niemals
verzeihen können!" Vor Wut ballte er seine Fäuste.
„Schön
ruhig bleiben. Wir machen einfach unsere Arbeit, dann wird das schon,
ok?" Roxas streckte seine Hand aus und in ihr erschien ein Ball mit
vielen scharfen Klingen und ähnlichem dran. Es sah schon kaum noch
aus wie ein Ball…zumindest spielte man mit diesem definitiv keine
Spiele. „Übrigens habe ich euch eure Waffen aus eurer Welt
gebracht, hier." Er überreichte Wakka den Ball. „Wenn ihr mit
dem Papierkram fertig seid, sag Tidus er kann sich seine Waffe bei
mir abholen. Und wenn du mal nicht weißt was du in die Formulare
eintragen sollst, dann lass es einfach aus…die Dinger find ich
sowieso sinnlos."
„Ganz meiner Meinung…so ein Zeug gab´s in
Meiner Welt auch nie…"
„Gut, wenn das alles war, kannste du
jetzt gehen."
„Okies" mit einem Grinsen im Gesicht öffnete
er ein Portal. „Bis später!" dann war er verschwunden.
Während
dem Gespräch der beiden hatte sich Kairi ziemlich vernachlässigt
gefühlt, weshalb Roxas sich sogleich entschuldigte. Kairi ging nicht
weiter darauf ein, sondern fragte sofort was sie wissen wollte.
„Du
hast ihn also auf deine Seite geholt?"
„Ja, Xemnas wollte ihn
eigentlich zu einem Herzlosen machen, doch das gefiel mir ganz und
gar nicht. Namine erkannte dann, dass er ein ziemlich starkes Herz
hatte und bei näherer Betrachtung fiel ihr dann auf, dass etwas mit
seinen Erinnerungen nicht stimmte. Als sie das dann wieder richtete,
stand der jetzige Wakka vor uns. Er war nicht mehr wieder zu
erkennen. Nicht nur sein Aussehen, sondern auch seine Fähigkeiten
hatten sich verändert. Als Xemnas seinen Blitzball gegen das Gesicht
bekam, wäre er fast durch die Wand geflogen! Stell dir nur mal vor
was er mit dem Ding anfangen könnte, das ich ihm gebracht habe…sogar
Xemnas war davon überzeugt, dass es eine gute Idee gewesen wäre ihn
im Team zu haben. Also war der Deal, dass er uns hilft und im
Endeffekt rettet er damit seine Welt. Mehr will er gar nicht. Ist
seine Welt erst einmal gerettet, kann er zurück und dort wieder sein
ruhiges Leben weiterführen, das ihm eigentlich zusteht." erklärte
Roxas.
„Und was ist mit Tidus? Du erwähntest seinen
Namen."
„Bei ihm war es fast genau so wie bei Wakka…beide
stammen aus derselben Welt und wünschen sich ähnliches…nur Tidus
hat zusätzlich um etwas gebeten, was ihm sehr wichtig war. Nachdem
wir eingewilligt hatten war er sofort dabei, ohne eine Sekunde zu
zögern."
„Ich frage mich was das war, was er wollte" war
Kairi neugierig.
„Es ist etwas Persönliches…wenn du es wissen
willst, musst du ihn schon selbst fragen."
„Verstehe…und sie
helfen dir weil du ihnen etwas gibst, was sie wollen…das ist
wirklich eine gute Methode um jemanden zu ködern…wie viele hast du
denn schon auf diese Weise geködert?"
„3 Personen."
„Und
die 3. Person ist dann wohl Selphie…?" vermutete
Kairi.
„Nein."
Kairi schaute überrascht. „Nein?"
„Es
ist ja nicht so, dass wir sie nicht genommen hätten…sie hatte sich
einfach geweigert unser Angebot anzunehmen. Sie hat sogar versucht
Wakka und Tidus abzuhalten, doch diese hatten sich schon
entschieden."
„Und was geschah dann?"
Roxas schwieg eine
Weile. Dann fragte er. „Erinnerst du dich daran wie ich sagte
keiner hätte es zu dem letzten Portal geschafft, das ich geöffnet
hatte?" Kairi nickte. „Das ist so nicht ganz richtig…"
„Wie
meinst du das?"
„Es gab eine Person, die es geschafft
hätte…diese Person war Selphie…"
„Willst du mir etwa
sagen, dass…" Kairi befürchtete schlimmes.
„Kurz bevor
Selphie das Portal erreichte, kam Xemnas hervor und…tötete
sie"
„Was?!" Kairis erfuhr gerade, dass ihre beste Freundin
tot war. Und nicht nur das sie tot war, sie wurde umgebracht…von
Xemnas! Wut stieg in ihr auf.
„Als Erklärung brachte Xemnas
später, dass sie zu viel von unserem Plan gewusst hätte. Wir waren
uns sicher, dass sie mit machen würde so wie Wakka und Tidus,
deshalb erzählten wir ihr so viel. Als sie ablehnte entschied Xemnas
sich dafür sie zu töten…und ich muss ihm ausnahmsweise
zustimmen…wäre sie entkommen hätte es schwerwiegende Folgen für
unsere Pläne gehabt. Wir mussten es tun…"
„Ihr musstet es
tun?! Ich zeige dir gleich was ich tun muss!" mit dem
Schlüsselschwert bereits in ihrer Hand, rannte sie auf Roxas zu,
doch kurz bevor sie zuschlagen konnte rief jemand hinter ihr:
„Halt!".
Kairi drehte sich zu der Stimme um, um zu erkennen
wer es wagte sie auf zu halten nur um im selben Augenblick vor
Überraschung zu erstarren. Vor ihr stand er. Er trug dasselbe Outfit
wie Roxas und Wakka und in seiner rechten Hand hielt er sein
Schlüsselschwert.
Seine silbrig leuchtenden Haare wehten im Wind
und seine türkisblauen Augen waren auf Kairi gerichtet. Nun sprach
Roxas.
„Da bist du ja endlich…Riku."
--Fortsetzung folgt--
