Bitterer Sieg

Gemeinsam hatten sie es geschafft. Sie hatten Johnny in die Falle gelockt.

Nun saßen sie vor dem Büro der Dekanin, die auch Sulley befragte, da Johnny ihn wegen Körperverletzung angezeigt hatte.

Mike und Randy saßen wie auf glühenden Kohlen, denn sie wollte die Dekanin Hardscrabble auch noch befragen. Sie sahen auf, als Sulley das Büro verließ.

„Und", fragte Mike ängstlich.

„Sie hat es als Überreaktion abgetan…werde für zwei Wochen suspendiert."

„Was?! Du hast doch nur impulsiv gehandelt, weil…weil", begann Mike und stand vor ihm. Er legte eine Hand auf Sulleys Arm.

„Schon gut, Mikey. Das bringt mich nicht um." Der blaue Riese nahm seinen Freund fest in die Arme. „Danke, dass du dir Sorgen machst, mein Freund."

„Sulley", kam es nur ruhig von dem kleineren Monster. Er errötete, als er die Wange seines Freundes an seiner spürte.

Randy beobachtet die Szene vor ihm genau. Jetzt wagte sein Konkurrent es doch Mike so nahe zu kommen. Er platzte fast vor Eifersucht und musste das sofort unterbinden. „Wir sind jetzt dran, Mikey. Die Dekanin wartet nicht gern."

Sofort befreite Mike sich und verschwand mit Randy im Büro.

„Die Details will ich gar nicht hören, Mr Glotzkowski", begann Dekanin Hardscrabble sofort. „Mr Worthington hat bereits alles zugegeben. Ich wollte Ihnen nur sagen, dass Mr Worthington für den Rest des Semesters von der Uni suspendiert wurde und das Gelände bereits verlassen hat. Von Ihnen möchte ich nichts hören, da ich weiß, dass es Ihnen ohnehin schon schwer fallen dürfte darüber zu reden."

„Er hat mich zu…Oralverkehr gezwungen", flüsterte Mike dennoch. Ihm war wieder schlecht. Hilfesuchend klammerte er sich an Randalls Hand.

„Mikey…es ist alles gut", beschwichtigte ihn dieser.

„Ich kann Ihnen einen Therapeuten empfehlen, wenn Sie das möchten", mischte die Dekanin sich ein.

Mike schaute auf und nickte schwach. Den Rest vernahm er nur sehr leise, da er mit den Gedanken ganz woanders war. Er nahm den Zettel mit der Telefonnummer der Therapeutin und ließ sich von Randy aus dem Zimmer führen.

„Wie geht es ihm", platzte es sofort aus Sulley heraus. Er hatte auf die beiden gewartet und war vom Stuhl aufgesprungen.

„Das siehst du doch! Ich bringe ihn ins Verbindungshaus zurück. Lass mich bloß in Ruhe, Sullivan!" Randall fauchte ihn an und stütze Mike. Er spürte Sulleys Blicke hinter seinem Rücken, die seinem Freund galten.

Mike ließ das alles einfach über sich ergehen. Er ließ sich bis in sein Zimmer bringen, wo er sich hinlegte.

„Brauchst du was, Mike", fragte sein Freund ihn besorgt.

„Nein…nur ein wenig Ruhe, wenn's geht."

„Natürlich. Ich bin dann erstmal in unserem alten Zimmer im Haupthaus. Komm einfach zu mir, wenn es dir besser geht, ja?"

„Ja…komme dann später zu dir." Müde schloss das grüne Monster sein Auge, was für Randy das Zeichen war zu gehen.

Nur widerwillig verließ dieser das Zimmer. Er wollte seinen Freund nicht mit Sulley allein lassen, wen dieser zurückkam. Schwermütig verschanzte er sich in seinem Zimmer.

Mike schlief ein und war für gut eine Stunde fest eingeschlafen. Weiche Lippen, die er auf seinen spürte, weckten ihn. Grummelnd schob er die Person von sich weg. „Sagte doch, dass ich zu dir komme…warte noch", flüsterte er verschlafen.

„Ich wollte dich nicht wecken…tut mir led." Diese Stimme kam ihm sehr vertraut vor. Aber sie gehörte nicht zu Randy.

„Was…", fing er an, wurde aber wieder von den Lippen unterbrochen. Mit einem Mal war er hellwach. „Sull-…", brachte er hervor und spürte daraufhin eine fremde Zunge in seinem Mund.

Sulley hatte sich zu ihm runtergebeugt und küsst ihn nun innig. Atemlos ließ er von ihm ab. „Tut mir leid aber…", begann er und schluckte schwer, „…aber du hast so süß ausgesehen."

„Was tust du denn da? D-du stehst doch auf Mädchen."

„Seit dieser Sache nicht…nein…", entschuldigte sich der blaue Hüne. „Du bist mir wichtiger als alle Verehrerinnen der ganzen Uni."

/Das kann doch nicht…Randall hatte Recht/, schoss es Mike durch den Kopf. „Küss mich nie wieder, Sulley! Du weißt, was passiert ist und wem mein Herz gehört!"

„Tue ich, Mike. Dennoch empfinde ich so für dich." Langsam drückte er seinen Schwarm ins Kissen zurück. „Du bist so süß, Mikey."

„Ich bin schrecklich! Und NICHT süß!" Verärgert sah er seinen Freund an.

„Schrecklich süß", fügte Sulley hinzu Mikes Stirn. „Ruh' dich noch etwas aus. Du hast es mehr als verdient."

„Würde ich ja gerne, wenn du mich nicht andauernd küssen würdest!"

„Schon gut…ich benehme mich jetzt." Sulley schwang sich auf das obere Bett, welches unter seinem Gewicht knarrte. „Ich bin nur verwirrt, Mike", sagte er noch und ließ ihn dann in Ruhe. /Soll ich wirklich um ihn kämpfen? Er liebt mich ja nicht einmal und ist sogar mit Boggs zusammen/, dachte er, als er traurig zur Decke schaute. Er bereute den Kuss aber würde es wieder tun, wenn er die Gelegenheit bekäme. Dessen war er sich sicher. /Mikey~/, kam es ihm noch in den Sinn, bevor er die Augen schloss.

Ganz im Gegensatz zu dem Riesen kam das grüne Monster nun nicht mehr zur Ruhe. Er war völlig verwirrt. Sein bester Freund war in ihn verknallt. Wie würde Randy reagieren, wenn er von dem Kuss erfahren würde? Er konnte es sich lebhaft vorstellen. Er erschauderte bei seinen eigenen Gedanken. Er lauschte und als er Sulleys Schnarchen vernahm, stand er leise auf und verließ auf Zehenspitzen das Zimmer.

Er verließ unbehelligt das Verbindungshaus, da der Rest der Truppe ihren eigenen Aufgaben nachkamen.

Der Campus war leer. Die Studenten standen an den Seiten und unterhielten sich über das eine Thema. Sie fragten sich, was Johnny getan haben könnte und wann er zurückkommen würde.

Mike ertrug es kaum, dass sich jeder für den Anführer der RORs interessierte. Sie sollten doch alle still sein und sich um ihre Belange kümmern.

Randy setzte sich auf als, nach dem Anklopfen, jemand ins Zimmer kam. „Mikey? Du bist zu früh hier. Ist was passiert?" Mit sorgevoller Miene schaute er zu seinem Freund, der ihn daraufhin ansprang und hungrig küsste. Er löste sich von seinem grünen Freund. „Nicht, dass mir das nicht gefällt aber…wie komme ich zu der Ehre", fragte Randy lächelnd.

„Frag bitte nicht", antwortete Mike schüchtern und küsste ihn erneut. Seine Hände umfassten das errötete Gesicht seines Partners. Langsam schob er seine Zunge in Randalls Mundhöhle und erforschte diese.

Randy genoss Mikes Initiative, auch wenn es ihm seltsam vorkam. Seine vier Hände streichelten den Körper seines Gegenübers. „Mike? Was ist mit dir", brachte er zwischen den Küssen hervor.

„Sulley Lippen vergessen", murmelte er und wurde sofort von Randy von sich gedrückt.

„Du musst WAS vergessen?! Hast du mit ihm geknutscht", donnerte er los.

„N-nein…er hat mich geküsst, als ich geschlafen habe…das hat mich geweckt."

„Hat er es doch echt gewagt!" Randy schob Mike von sich runter. „Dieses Arschoch knöpfe ich mir vor! Erst sich darüber aufregen, was andere getan haben und dann ist er selbst nicht besser!"

„Bleib bei mir, Randy…deswegen bin ich ja jetzt bei dir. Bei dir fühle ich mich sicher." Mike saß auf seinen Knien und sah seinen Partner hilflos an.

„D-du…fühlst dich w-wohl bei mir", stotterte das echsenartige Monster, dann warf er sich glücklich in Mikes Arme. „Du weißt gar nicht, was mir das bedeutet." Er drückte das grüne Monster sanft auf das Kissen und streichelte ihn. „W-willst du…ich meine…k-können wir…", fragte er schüchtern und erntete ein scheues Nicken. Lächelnd nahm Randy den Kuss wieder auf und streichelte Mikes untere Regionen.

„…mmh~…mehr davon", keuchte der Beglückte. Er fühlte sich richtig wohl in der Nähe des lilanen Monsters. Willig öffnete er seine Beine, um Randall mehr Platz zu geben. „Fühlt' sich richtig an mit dir."

„Und es wird besser." Der Größere drehte Mike auf den Bauch und leckte ihm über den Rücken, runter zum Hintern. Zögerlich stupste die Zunge den Muskel an.

„N-nein…", stöhnte Mike erregt. „D-da leckt man nun wirklich nicht."

„Wo darf man nicht lecken", fragte Randy grinsend. Er wollte, dass Mike offener wurde. Und er wollte ihn etwas bestrafen, weil er sich von Sulley hat küssen lassen.

„Das kann ich nicht sagen", wimmerte Mike leise. Zu peinlich war der Moment.

„Wo darf ich dich nicht lecken", hakte der Ältere nach. Das Spiel amüsierte ihn.

„M-m…meinen H-Hintern…da darf nicht g-geleckt werden."

„Geht doch." Randy lächelte und widmete sich wieder dem Muskel. Er befeuchtete diesen ausgiebig und konnte dann mit einem Finger in ihn eindringen. Der Finger wand sich in dem anderen Körper und das echsenartige Monster beobachtete die Reaktionen seines Liebsten.

Dieser klammerte sich stöhnend an Randalls Bettdecke und suchte verzweifelt Halt. „Da~…da ist was…AAHH~."

„Hier?" Randall drückte wieder auf die Stelle und erntete lustvolles Stöhnen.

Die wollüstigen Laute waren auf dem ganzen Flur zu hören. Jeder der an der Tür vorbei ging, lauschte angespannt.

/Da ist also der erregende Punkt in Mike/, schoss es dem Älteren durch den Kopf und er lächelte glücklich. Kurz darauf drang er mit seiner Erektion in ihn ein und stieß wieder und wieder gegen die Prostata.

„G-Gott…RANDY~", rief der Beglückte aus. „M-mehr…bring mich zum…ah!"

„Zu was soll ich dich bringen?" Dem jungen Monster gefiel es, wie sein Partner abgigng. Nur er konnte ihn so zum stöhnen bringen.

„Z…zum st…stöhnen~…Gott JAAH~." Erneut stöhnte Mike lustvoll auf. Sein Körper zuckte unkontrolliert, als Randall hart gegen die Prostata stieß. Er bäumte sich auf und kam mit solch einer Wucht, dass er Sternchen sah. Erschöpft fiel er aufs Bett zurück, während er noch immer Randalls Bewegungen wahrnahm.

Dieser wurde fest zusammengedrückt, sodass er sich in Mike ergoss. „Mikey~…du bist eng." Er verharrte noch kurz, bis alles raus war und zog er danach sein Glied aus ihm raus. Glücklich und befriedigt ließ er sich neben ihn fallen. /Das hat man auf dem gesamten Campus gehört. Ja, Sullivan, so hört sich MEIN Liebster an, wenn wir intim werden/, dachte er zufrieden. Es war egoistisch so zu denken aber es gefiel Randall. Er war besser und hatte gewonnen. Er hatte Mikes Herz für sich gewonnen und er liebte ihn wirklich über alles.

Müde nahm er Mike in die Arme und schlief auch ein. Die letzten Tage waren für alle Beteiligten anstrengend.