So, dann haben wir hier auch schon wieder das letzte Kapitel. :D
Ging ja auch ganz schnell, ne? :3
Ich hoffe das es euch gefallen hat.~
...und das Leben beginnt
Rins Gesicht war mit einem Mal von einem ganz dunkeln rot gezeichnet, doch nach einem Moment des Schockes, schloss sie ihre Augen und ließ sich fallen.
Sie wusste nicht warum sie es tat, aber sie genoss es, es gab ihr ein schönes Gefühl.
Sie fühlte sich zu dem anderen hingezogen.
Der Kuss dauerte nicht lange und da löste sich Yuuki auch schon wieder von ihr, hielt sie jedoch noch immer bei sich, seine Hände auf ihren Schultern, ihre Hände waren währenddessen an seiner Brust und klammerten sich dort ins Hemd.
„Wa-?", kam es leise Rin über die Lippen und sie sah ihr Gegenüber in die Augen, die Augen die etwas leicht Katzenhaftes und Faszinierendes hatten.
Yuuki grinste sie an.
„Was? Etwas dagegen?", erkundigte er sich bei ihr und sah ihr intensiv in die Augen, als würde er ihr direkt in die Seele sehen wollen, sie aber schüttelte ihren Kopf, mit einem Mal mit klaren Blick und grinste nun ebenfalls.
„Nein. Ich habe zwar keinen Plan was das jetzt soll oder wie es dazu gekommen ist, aber ich glaube wir werden uns super ergänzen, nicht wahr?", meinte sie nur und lehnte mich an den anderen an, auch wenn sie gerade erst aufgewacht war, müde war sie noch immer.
„Hm… da kannst du Recht haben."
Mit diesem Worten noch nachklingend, ließ Rin sich wieder dem Schlaf hingeben, wieder einmal in den Armen Yuukis wie sie nebenbei noch feststellte.
„Morgen!", begrüßte Matsuri die anderen fröhlich, als sie die Küche in der Villa Shibuya betrat.
Mittlerweile war sie nicht mehr Lost und trug nur leichte Verbände an den Armen, welche wegen ihrem Tops gut zu erkennen waren.
Nach einer kleinen Begrüßung der anderen, setzte sie sich an ihrem Platz am Tisch, Rui stellte ihr gerade ihr Essen hin.
„Danke. Und ist Rin auch schon wieder wach? Seit wir sie gestern abgeholt haben ist sie ja nur am Schlafen gewesen…", kam es von der braunhaarigen, als sie einen Bissen ihres Frühstücks nahm.
„Nein. Takeda-san ist bisher noch nicht hier aufgetaucht, also würde ich mal meinen das sie noch schläft.", gab Ogami zur Antwort und blätterte in einer Zeitung vor sich, bis jemand plötzlich seine Arme von hinten um seinen Hals schlang und sich an ihn presste: Sakura.
„Wa-?! Sakurakoji-san! Was soll denn das?", kam es fast schon augenblicklich von dem Jungen und er versuchte sich aus dem Griff des Mädchens zu befreien, leider ohne Erfolg, da Sakura einen sehr sehr festen Griff hatte und nicht loslassen wollte.
„Huh? Aber Ogami, das hat dich doch gestern und so auch nicht gestört.", murmelte das Mädchen verschlafen und ließ noch immer nicht los, legte ihren Kopf nun auf seine Schulter ab, während sich ihr Oberkörper noch weiter gegen seinen Rücken presste.
Das Gesicht des Code:06 wurde rot bei diesem Kommentar, Matsuri, Rui und auch Heike sahen ihn nun belustigt an, wobei Rui auch ein wenig warnend guckte im Sinne von: „Wehe du tust ihr weh, dann tue ich dir weh!".
„S-sakurakoji-san! Sag doch nicht sowas!", versuchte er es erneut, Sakura aber ließ sich nicht abwimmeln.
„Warum denn nicht? Du sollst mal lockerer werden… Und ich dachte du wärst ein wenig aufgetaut nach dem Kuss…", murmelte sie wieder, jedoch noch so laut das die anderen es klar und deutlich verstehen konnten.
Heike grinste bei diesem Statement und widmete sich wieder seinem „Buch", Matsuri kicherte hinter vorgehaltenem Mund und auch Rui lächelte nun, als plötzlich alle eine mehr als unangenehme Präsenz wahrnahmen, welche enorme Mordlust versprühte.
Mit geweiteten Augen sah Ogami Shibuya im Türrahmen stehen, welcher trotz seines Nyanmarus Kostüms bedrohlich wirkte.
„Ogami-kun, wie war das? Was hast du meiner kleinen Sakur- ich meine was hast du mit Sakurakoji-san gemacht?", fragte er gepresst und kam nun immer näher.
Sakura, welche immer noch um Ogamis Hals hing war noch ein wenig verschlafen und bekam nicht wirklich mit was Shibuja da wollte, lies nun jedoch zu Ogamis Glück oder auch Unglück endlich von ihm ab.
Kaum das sie den Jungen losgelassen hatte, wurde dieser auch schon unter Protestrufen seinerseits von dem Mann im Nyanmaru Kostüm aus dem Raum geschliffen, nach wenigen Momenten verstummten die Schreie.
„Ähm… muss ich das jetzt verstehen?", erkundigte Matsuri sich, als sie in die Richtung sah, in welcher Shibuya zuvor mit Ogami verschwunden war, Rui schüttelte den Kopf.
„Nein. Ich glaube wir lassen die beiden einfach einmal alleine miteinander reden, die werden das schon klären können.", erklärte sie und drehte sich wieder zum Herd, murmelte nur noch ein „Hoffe ich mal.", ehe sie das nächste Essen zubereitete.
„Okay. Uh… und Sakura-san… läuft da nun etwas zwischen dir und Ogami-san? Also… so hat sich das schon ein wenig angehört…", erkundigte Matsuri sich nun leise und beobachtete das Verhalten der anderen vor sich.
Sakura, nun wieder etwas wacher als zuvor, schaute sie nun mit schräggelegten Kopf an, ehe ihre Wangen sich in ein leises rosa färbten.
„A-also… ich weiß nicht… ich hätte nichts dagegen.", kam die Antwort von ihr, ehe sie sich ihrem Essen zuwandte.
Wieder musste Matsuri ein wenig kichern, für sie war es eigentlich schon offensichtlich, dass da etwas lief, vor allem wenn sie an die Nacht letztens dachte.
Ihre Gedankengänge wurden jedoch je unterbrochen, als sich ein Arm um ihre Schulter legte und sich warme Lippen auf ihre Wange drückten, ehe ein Stuhl neben ihr zurück gezogen wurde und Toki sich auf diesem fallen ließ.
„Morgen Matsuri-chan.", flötete der blonde und ließ seinen Arm um ihre Schultern liegen.
Kurz überrascht, dann jedoch mit einem warmen lächeln nickte die brünette.
„Morgen Toki-kun!", damit gab sie ihm ebenfalls einen kurzen Kuss auf die Wange, ehe sie sich mit roten Wangen wieder von ihm wegdrehte.
Nun war Sakura es die die überrascht und auch interessiert guckte.
„Matsuri-san, du und Toki-kun…?", erkundigte sie sich nun und lächelte leicht, verlegen nickte Matsuri.
„Während dem Auftrag vorgestern, scheint ja ziemlich viel geschehen zu sein. Also außer diesen ganzen Angriffen so wie ich es mittbekommen habe.", kam es nun von Rui als sie über ihre Schulter in die Runde blickte, das ließ Matsuri aufhorchen.
„Ach ja. Wie ist es denn eigentlich bei euch gelaufen? Wir haben uns irgendwie noch nicht wirklich darüber unterhalten. Also ich war die meiste Zeit ja eher auch nur in meinem Zimmer und habe mich ausgeruht.", fragte sie nun ein wenig verlegen, das sie sich bei den anderen nicht über ihren Ausgang des Auftrages erkundigt hatte.
Sakura schüttelte den Kopf.
„Viel ist bei uns nicht passiert. Da war nur dieser eine Assassine und ein Hinterhalt… Ogami konnte das alles ganz gut erledigen.", lächelte sie nur und sah wieder zur Tür, Ogami war noch immer nicht zurück.
„Bei mir ist gar nichts passiert. Der Premierminister hat keinen einzigen Attentäter oder dergleichen zu Gesicht bekommen.", lächelte der weißhaarige vor sich hin, sein Blick nicht von seinem Buch wendend.
„Bei Rin war glaube ich dann nach uns das meiste los, glaube ich… so wie sie verletzt waren, sie und Yuuki-kun. Wobei… danke noch einmal Toki-kun das du mir… geholfen hast…", murmelte Matsuri vor sich hin, der andere grinste nur und lehnte sich etwas weiter in ihre Richtung.
„Ach, das ist doch kein Problem Matsuri-cha-", weiter kam Toki auch nicht, denn plötzlich sauste ein Fuß heran und katapultierte den blonden Jungen einmal quer durchs Zimmer, es wurde still und alle sahen zu dem Neuankömmling.
„Habe ich nicht gesagt, Finger weg von Matsu?!", kam die bedrohlich ruhige Frage, von einer mit Verbänden und Pflastern übersäte Rin, die mit verschränkten Armen vor der Brust nun neben ihrer Freundin stand.
Fast augenblicklich sprang Matsuri auf und warf sich Rin an den Hals.
„Ah, dir geht es wieder gut! Ich habe mir schon Sorgen gemacht als du so lange weg warst!", freute sie sich, wich jedoch ein klein wenig von ihrer Freundin zurück, als sie einen leisen Schmerzenslaut von ihr hörte.
„Ja mir geht es gut, keine Sorge Matsu.", lächelte sie freundlich ihre Freundin an, während sie ihre Seite nun hielt, kein Vergleich zu der Person noch Sekunden zuvor die Toki das fliegen gelehrt hat, mal wieder.
„Aber sag mal: Was wollte dieser Schleimer denn wieder von dir?!", kam es nun von Rin, während ihr Blick zwischen Toki und Matsuri hin und her flog.
Die braunhaarige sah leicht zur Seite und malte verlegen Kreise mit dem Fuß auf den Boden.
„Nun… weißt du…", begann sie, als ihre Wangen rot wurden und sie sich zu Rin vorlehnte, ein leicht flehender Ausdruck in ihren Augen.
„Also… Toki-kun ist m-mein Freund… also so richtig jetzt. Also bitte tu ihn nicht so weh… er meint es doch nicht böse.", sprach sie leise auf ihre Freundin ein, welche sie nun mit großen Augen ansah.
„D-du und er!?", ungläubig sah sie Matsuri an, ihre grünen Augen groß und rund.
Nervös nickte die andere, war sie sich über die nächste Reaktion Rins nicht ganz im Klaren, sie konnte ja sehr impulsiv sein wenn sie wollte unberechenbar, daher überraschte sie es schon ein wenig, als die rothaarige sie plötzlich von selbst ganz dolle umarmte.
„Huh?", ging es einmal durch die restlichen Anwesenden, Toki hatte sich mittlerweile wieder aufgerappelt und schaute dem zu und selbst Heike wirkte ein wenig überrascht.
„Ah, also hast du endlich einen Freund! Und ich hab schon gedacht das wird nie was! Ich freue mich ja so für dich!", gab Rin überschwänglich bekannt und erntete damit verblüffte Mienen der anderen.
Toki begann schon innerlich zu jubeln als er das hörte, weil er nun dachte das er somit vor weiteren Anschlägen Rins sicher war, da löste sie sich wieder von Matsuri und sah halb zu dem blonden hinüber.
„Aber wenn er je etwas anstellt das er nicht machen sollte, ob Freund oder nicht aber du das nicht willst oder das einfach nur falsch ist, dann Gnade ihm Gott.", klang ihre mit einem Mal kalte Stimme zu ihm, wie auch wieder das Geräusch knackender Fingerknochen.
„Gott, die hat ja genau so eine gestörte und gefährliche Persönlichkeit wie Yuuki!", murmelte Toki zu sich selbst bei diesem Worten, nur um im nächsten Moment aufzuschreien, als er jemanden hinter sich spürte und er Yuuki dort stehen sah.
„Ach wirklich?", kam nur die Frage von ihm, auch sein Gesicht war nun etwas ernster als sonst und seine Faust war bereit ihren Weg zu finden.
„Wa-?! Yuuki, wo kommst du denn zur Hölle noch mal her jetzt?!", schrie er fast schon, da kollidierte die Faust des rothaarigen auch schon mit dem Gesicht des anderen und verpasste ihm somit noch einen kleinen Freiflug.
Rin grinste bei dem geschehenen, die anderen sahen interessiert zu.
„Gute Arbeit Yuuki.", meinte sie und lachte dann leise auf, dann war Yuuki auch schon an ihrer Seite und hatte seine Arme wie zuvor Sakura bei Ogami, von hinten um Rins Nacken geschlungen, sein Kopf auf ihren Schultern.
„Er hat dich beleidigt Rin.", meinte er locker und sah ihr in die Augen, welche sich ein wenig verengten, doch sie Seufzte nur.
„Naja, wenigstens hat er seine Strafe bekommen.", erwiderte sie nur und setzte sich dann hin, Yuuki direkt neben ihr.
Die anderen schauten sie nun alle verblüfft an.
„Ist was?", warf sie in die Runde, was die anderen wieder zum auftauen zu bringen schien.
„Ähm ja, Rin meintest du nicht letztens noch das du… nun ja, ich dachte du magst Yuuki-kun nicht so?", fragte Matsuri nun, ein leises zucken ihrer Mundwinkel war zu erkennen.
Die rothaarige sah sie einen Moment an und sah dann ein wenig verlegen zur Seite, murmelte etwas so leise das niemand es verstand, außer Yuuki, doch der hielt seinen Mund und grinste nur.
„Ähm, wenn ich euch mal kurz unterbrechen dürfte: Hat Yuuki gerade tatsächlich deinen Namen gesagt?", erkundigte sich Rui und sah wirklich überrascht aus, verwirrt nickte Rin.
Die blauhaarige schüttelte den Kopf.
„Das ist selten das Yuuki jemanden mal beim Namen nennt. Selbst uns gibt er nur irgendwelche Spitznamen.", kam es nun von Ogami, welcher plötzlich im Türrahmen stand und ein wenig außer Atem wirkte.
„Ogami! Wo warst du denn?", kam es sofort von Sakura geschossen, während Rui nur ein „Schön das du noch lebst.", murmelte.
Der angesprochene schüttelte den Kopf.
„Bitte nicht…", meinte er kurz, ehe er sich wieder den beiden rothaarigen zuwandte.
„Also?", verlangte er nun zu wissen, schien sie mit seinen Blick zu durchbohren.
Statt einer Antwort von Rin, sahen alle plötzlich nur, wie Yuuki seine Arme wieder um die rothaarige legte und ihr einen kleinen Kuss aufdrückte, welcher sie zum erröten brachte und die anderen sprachlos werden ließ.
„Nun… Antwort genug?", erkundigte sie sich, nicht gewillt weitere Details bekannt zu geben oder in irgendeiner Weise darüber nun mit den anderen zu reden, das würde sie später allerhöchstens mit Matsuri tun, natürlich im Austausch für andere Informationen.
Toki musste bei dem Bild grinsen, andererseits jagte es ihm auch ein wenig Angst ein, wenn er nur daran dachte wie beide es mochten ihn zu ärgern…
„Ähm…", versuchte Matsuri es nun, wollte sie das Thema irgendwie wechseln, da ihr die Stimmung ein wenig zu sehr ins unangenehme umgeschlagen war, da fiel ihr Blick auf Heike.
„Ah ja, Heike-san, was liest du denn eigentlich die ganze Zeit da? Das würde mich mal interessieren. Du scheinst ja die ganze Zeit nur in deinen Büchern versunken zu sein.", sprach die braunhaarige nun und brachte den anderen dazu auf zu schauen.
Rin nickte.
„Stimmt, das würde mich auch einmal interessieren.", stimmte sie ihrer Freundin zu und verursachte somit, das jeder, außer Sakura und Matsuri, sie nicht gerade begeistert ansahen, sogar ein klein wenig peinlich berührt und angeekelt.
Heike lächelte darauf nur freundlich, auch wenn es auf die anderen ein wenig gruselig wirkte.
„Wenn ihr es wissen wollt. Hier schaut doch mal rein.", damit reichte der weißhaarige den beiden Mädchen auch schon sein „Buch", welches sie sogleich zwischen sich nahmen, ehe die anderen etwas auch nur dagegen machen konnten, und begannen zu lesen.
Es dauerte auch nur wenige Zeilen bei beiden Mädchen, bis ihre Köpfe hochrot in die Luft schossen.
Matsuri sah den älteren geschockt an, während Rin ihre Hand zur Faust ballte und die röte im Gesicht sich vertiefte, in ihrem Gesicht waren Ekel, Scham und Wut zu lesen.
Im nächsten Moment flog das „Buch", welches nicht wirklich jugendfrei war, mit voller Geschwindigkeit in das Gesicht des anderen.
Schweigen.
Die Blicke der anderen schossen nun zwischen einer schwer atmenden Rin und Heike hin und her, dem seine Lektüre aus dem Gesicht rutschte, das Lächeln noch immer präsent.
„Anscheinend mögt ihr es nicht.", gab er schlicht bekannt, ehe er sich selbst seinem Buch wieder zuwandte und die anderen ignorierte.
Rin jedoch wollte es dabei nicht belassen.
„Nicht mögen?! Mein Gott! Wie kann jemand nur so gestört sein und so etwas am helllichten Tage lesen?! Überhaupt das du so etwas liest! Du perverses Schwein!", schrie die rothaarige nun und war sogar schon aufgesprungen, Yuuki hielt sie ruhig zurück, er war trotz seiner Statur stärker als sie.
Den anderen Anwesenden ging jedoch absolut dasselbe durch den Kopf, was die andere gerade angesprochen hatte oder es ging ihnen mindestens schon einmal in der Vergangenheit durch den Kopf, nur Sakura nicht, sie war dafür zu naiv.
Es dauerte mehrere Minuten, bis Yuuki und Matsuri es gelang Rin wieder zu beruhigen, Toki war dabei jedoch keine große Hilfe gewesen, als er einen kleinen Kommentar über das geschehene abließ, wodurch er wieder einen Schlag kassierte.
Als die rothaarige wieder ruhig war und die Gruppe ihr Frühstück alle beendet hatten, kam auch Shibuya wieder in die Küche, in seinen Händen, oder eher Pfoten des Kostümes, hielt er einen großen Karton.
„So, ich habe mir gedacht, da dies eure erste gemeinsame Mission mit Rin-san und Matsuri-san war, habe ich mir überlegt, dass wir das nicht vielleicht ein wenig feiern sollten.", meinte der Typ im Nyanmaru-Kostüm und öffnete dabei den Karton, enthüllte haufenweise Feuerwerkskörper.
Die Augen von Yuuki, Rin und Matsuri begannen zu leuchten und das leuchten wurde sogar noch intensiver, als Shibuya auch noch Melonen hervorholte.
„Arbeitet heute noch einmal hart und nachher wird gefeiert. Dann mal los."
Dies brauchten sich die drei nicht sagen lassen, da waren sie auch schon verschwunden, da waren ihnen ihre Verletzungen egal, auch die anderen lächelten und machten sich auch auf den Weg ihre normalen Aufgaben in der Villa Shibuya nachzugehen.
Als der Tag sich schließlich dem Ende neigte, versammelte sich die Gruppe vor der Villa Shibuya, alle hatten sie jeweils Yukatas an und unterhielten sich leise.
Rin trug einen kurzen, türkisen Yukata mit grünem Rankenmuster darauf und hatte sich leicht an Yuuki gelehnt, welcher einen roten Yukata trug, sie warteten gespannt darauf, das Shibuya ihnen endlich die Feuerwerkskörper aushändigte.
Matsuri stand neben Rin, trug einen etwas längeren, dunkelvioletten Yukata und neben ihr war Toki mit einem grün-gelben, er lehnte sich immer wieder zu der braunhaarigen hinüber um ihr etwas ins Ohr zu flüstern, was sie sowohl zum erröten als auch zum kichern brachte.
Da Rin jedoch zu sehr von dem Anblick vor sich abgelenkt war, konnte Toki sich in Sicherheit wiegen.
Die rothaarige starrte zusammen mit ihrem Freund nun eine Melone nieder, welche vor ihnen lag, Rui, in einem dunklen, fast schwarz wirkenden Yukata bemerkte ihre Blicke und lächelte.
„Schneidet sie doch schon mal an.", meinte sie und grinsend nickten die beiden rothaarigen.
„Willst du oder ich?", erkundigte Yuuki sich für seine Verhältnisse höflich und warf Rin einen kleinen Seitenblick zu, Rin grinste.
„Dieses Mal bin ich dran. Nachdem du den Typen den Rest gegeben hattest, ist das das mindeste!", erwiderte sie, deutete dem anderen jedoch an die Melone in die Luft zu werfen, was auch mehr oder minder mit der Hilfe seiner Fähigkeit geschah.
Das grinsen des Mädchens wurde breiter.
„Ich hoffe nur es wird keine Sauerei.", gab sie locker von sich, ehe sie auch schon begann, Windsicheln in die Luft zu schicken, entgegen der Melone.
Die anderen die dem zugesehen haben, gingen dann in Deckung, als einzelne, jedoch feinsäuberlich geschnittene Ecken zu Boden fielen, durch den Druck in die verschiedensten Richtungen geschickt.
Yuuki aber ließ die Ecken nicht zu Boden fallen und schaffte es alle zu fangen, bis auf eine, welche Ogami mit einem lauten Geräusch auf den Kopf fiel.
Grimmig schaute der Junge im dunkelblauen Yukata, den er doch tatsächlich angezogen hatte, zu den rothaarigen, welche ihn aber nur breit angrinsten.
Sakura, welche sich an Ogamis Arm geklammert hatte, lächelte ebenfalls, hielt nun die Überreste der Melonenecke in den Händen, die auf Ogami gelandet war.
„Komm Ogami! Lass sie uns teilen!", meinte sie munter und wartete keine Sekunde eine Antwort ab, ehe sie dem Jungen vor sich die auch schon in den Mund schob.
Die anderen lachten bei diesem Bild, bis Shibuya sich zu Wort meldete.
„Okay, es ist alles bereit! Wenn ich bitten dürfte.", meinte der Mann im Nyanmaru-Kostüm und bedeutete den anderen die Feuerwerkskörper nun anzuzünden, welche bereit standen.
Grinsend wollten sich Yuuki, Rin, Matsuri und Toki gerade daran machen, als etwas Blaues an ihnen vorbei schoss und die Lunten in Brand steckte.
Nun grinste Ogami und dann begann es auch schon.
Mit lautem knallen und zischen begannen die Feuerwerkskörper sich ihren Weg in den Himmel zu bahnen und endeten dort als bunte Lichtregen, Muster welche den dunklen Himmel mit Farben sprenkelte.
Die anderen sahen dem zu.
Yuuki hatte Rin wieder von hinten seine Arme um den Hals geschlungen und gab ihr einen tiefen Kuss, während Toki Matsuri einfach in seine Arme nahm und auch sie stürmisch küsste, bedanke sich heimlich bei dem anderen rothaarigen für diese Gelegenheit, da er Rin ablenkte.
Sakura hielt sich ganz fest an Ogamis Arm.
Während sie ein klein wenig ängstlich in den Himmel schaute, schaute Ogami sie von den anderen ungesehen ungewöhnlich sanft an, ehe er ihr einen leichten Kuss auf die Stirn drückte, was das Mädchen in rosa ein wenig zu beruhigen schien.
Rui starrte mit einer kleinen Feldflasche in der Hand ebenfalls in den Himmel und ließ ihre Gedanken in Richtung einer gewissen Person schweifen, während Heike sich eher seiner Lektüre widmete.
Die ganze Zeit machte Shibuya von jeden einzelnen von ihnen Fotos und rief nach einer Weile schließlich alle noch einmal für ein Gruppenfoto zusammen.
„Okay, dann stellt euch ein klein wenig dichter zusammen… ja so ist gut… okay, und nun einmal: Auf eine gute Zukunft!", sprach Shibuya, während er langsam den Auslöser drückte.
„Auf eine gute Zukunft!", kam es auch fast augenblicklich, sowohl freudig als auch wenig begeistert von den Jugendlichen, ehe ein Blitzlicht diesen Moment für immer einfing.
