The Show
I'm just a little bit caught in the middle
Life is a maze, and love is a riddle
I don't know where to go, can't do it alone
I've tried, but I don't know why
Slow it down, make it stop
Or else my heart is going to pop
'Cause it's too much, yeah, it's a lot
To be something I'm not
I'm a fool, out of love
'Cause I just can't get enough
I'm just a little bit caught in the middle
Life is a maze, and love is a riddle
I don't know where to go, can't do it alone
I've tried, but I don't know why
I'm just a little girl lost in the moment
I'm so scared, but I don't show it
I can't figure it out, it's bringing me down
I know I've got to let it go
And just enjoy the show
-Lenka-
Nein, oder? Das kann doch nicht wahr sein!
Den Moment in dem Filch zu ihr hinuntergrinst und sich schon innerlich die Hände reibt, nutzt Amber um sich über ihre Fluchtmöglichkeiten klar zu werden und sie abzuwiegen.
Naja, welche bleiben ihr denn? Abhauen oder schnappen lassen ist hier die Devise.
Ohne länger darüber nachzudenken dreht sie auf dem Absatz um und rennt los.
„Hey, stehen bleiben!", ruft ihr noch ein erstaunter Filch hinterher.
Sie lacht leise auf. Na klar, als ob.
Das Lachen vergeht ihr aber als sie sieht, dass sie in eine Sackgasse eingebogen ist.
„Fuck!"
Verzweifelt zieht sie den Vorhang zur Seite der vor ihr hängt, aber dahinter verbirgt sich nur eine massive Steinwand. Hinter sich kann sie schon die hinkenden Schritte und schweren Atemzüge des Hausmeisters hören.
Das war's wohl endgültig.
„Pssst!"
Was? Was war das?
„Komm schon, Dummchen, hier her!"
Die perplexe Amber braucht aber eindeutig zu lange für den Retter in der Not, also schlüpft dieser einfach aus seinem Versteck, packt sie am Arm und klettert mit ihr durch das Portrait, das sie in der Hektik gar nicht bemerkt hatte und nun schnell aufgeschwungen war.
Genauso schnell schließt es sich auch wieder und mit angehaltenem Atem und klopfendem Herzen drückt sich Amber gegen die Portraitwand und lauscht einem schwer enttäuschten Filch, der genau wie sie vollkommen verloren vor dem Wandteppich einen Weg aus der Sackgasse sucht.
Sobald nichts mehr von ihm zu hören ist, wagt sie es zum ersten Mal wieder tief aufzuatmen.
„Das war aber knapp, du Peiler", lacht jemand aus der Dunkelheit des Ganges, der sich hinter dem Gemälde verbirgt.
„Wer ist da?"
„Deine Rettung?"
„Ach was. Lumos!"
Nachdem sich ihre Augen an das grelle Licht, das aus der Spitze ihres Zauberstabes leuchtet, gewöhnen, erkennen sie einen wasserstoffblonden Schopf und ein selbstgefälliges Grinsen.
„Scorpius", lacht sie. „Hätte ich mir denken können. Was treibt dich denn zu so später Stunde außerhalb der Schlafräume herum?"
„Das sollte ich doch lieber dich fragen!"
„Wolltest du Lucy einen romantischen Besuch abstatten?", neckt sie ihn weiter.
Scorpius huscht sie an und guckt sich besorgt um.
„Also bitte, als ob sie sich hier rumtreiben würde! Scorp, du bist echt schlimm"
„Hör auf zu lachen, das ist ernst!"
„Alles klar, Capt`n. So, wo führt dieser Gang überhaupt hin?"
„Wieder nach oben, in Richtung Küche und große Halle."
„Okay, das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Aufstieg. Danke. Aber ehrlich, was hattest du hier draußen wirklich zu suchen?"
Er lächelt sie nur wissend an und verschwindet wieder in der Dunkelheit.
„Miau."
Tanyas ohnehin leichter Schlaf wird prompt durch Ambers Katze Peter, die hoch zu ihr aufs Bett gekrochen war und nun auf ihrem Gesicht rumtapst, unterbrochen.
„Na, kannst du auch nicht ohne Amber schlafen?"
Peter schnurrt zur Antwort und macht es sich ihrem Arm bequem.
Tanya blickt auf die Uhr. Schon fast zwei Uhr.
Sie seufzt. Also entweder wurde Amber mal wieder erwischt, diese Unvorsichtige, oder sie hat es sich bei irgendwelchen Partylöwen (Vorsicht, Wortwitz^^) bequem gemacht.
Das würde morgen auf jeden Fall lustig werden, eine unausgeschlafenen Amber mit rappelvollem Stundenplan.
Eigentlich lohnt es sich nicht wirklich auf sie zu warten, aber einschlafen kann sie auch nicht.
Mit einem dösenden Peter auf dem Arm schleicht sie vorbei an der seelig im Schlaf lächelnden Delilah, runter in die Gemeinschaftsräume.
Die Glut des Kaminfeuers ist noch warm und knistert vor sich hin und Tanya kommt in den Genuss, den vordersten Sessel zu benutzen, der sonst immer sofort besetzt ist.
Peter der Eigensinnige, ganz nach seiner Besitzerin, zieht dann doch einen eigenen Sessel Tanyas Armen vor.
Sie stöhnt auf. Na geil, zuerst wird sie vom Kater geweckt und jetzt haut er auch noch ab.
Aber sie kann ihm nicht lange sauer sein. So wie er dort zusammengerollt auf dem Kissen liegt, mit seinem makellos weißen Fell und den verschiedenfarbigen Augen, die sich hinter den verschlossenen Lidern verbergen, ist er einfach zu liebenswürdig.
Plötzlich überfällt sie die Lust mal wieder zu malen.
In den Ferien war sie einfach kaum ihrer zweiten Leidenschaft nachgekommen. Und ein Bild von Peter ist nie verkehrt. Vielleicht macht sie Amber damit ja auch eine Freude.
Tick. Tack. Tick. Tack. Tick. Tack.
Was würde Lucy jetzt für Ambers lautes Atmen und Delilahs unverständlichen Monologen geben, denen sie normalerweise nachts lauschte?
Sogar Sugar hatte sich aus dem Staub gemacht und es ist wirklich bitter, sich von einer Katze im Stich gelassen zu fühlen.
Sie steht auf, dreht einige Runden in ihrem eigenen, viel zu großen und leeren Schlafzimmer, öffnet das Fenster, schließt es wieder, geht ins Bad, geht wieder raus.
Was macht sie eigentlich hier?
Sie weiß noch, wie überglücklich sie war, dass sie die eine war, der man das vollkommene Vertrauen schenkte und sie zur Schülersprecherin ernannte. Aber irgendwie hat sie das Gefühl, alles andere, wichtige, lustige, unreife zu verpassen, das ihre Freundinnen erleben dürfen.
Irgendwie würde es schwieriger werden als gedacht, dieser Spagat zwischen einem unvernünftigen Jugendleben und der wichtigen Verantwortung, die sie trotzdem tragen will.
Außerdem… Sie kann es nicht wirklich erklären, aber Finn und sie… Wahrscheinlich wird sie einfach nur paranoid, aber sie hat Angst, dass sie sich vielleicht, naja, auseinander leben könnten.
Sie schüttelt ihren Kopf. Unsinn, zwischen ihnen war alles gut, vielleicht sogar besser als nie zuvor. Die gemeinsamen Ferien waren wunderbar und er hatte ihr doch tausendmal versichert, wie viel sie ihm bedeutete und dass das letzte Schuljahr das Beste überhaupt werden würde. Warum macht sie sich also so viele unnötige Sorgen und Gedanken?
Plötzlich weiß sie, was sie zu tun hat.
Sie öffnet ihre Zimmertür und schleicht durch Micks und ihren Gemeinschaftsraum, dann durch den Eingang, der von einer riesigen Statue eines Zentaurs verdeckt wird und raus in die seelenleeren Gänge des Schlosses.
Dort ist es kühler als in den Wohnräumen der Schülersprecher und genießerisch atmet sie die frische Luft ein.
Was würde Amber jetzt sagen? Adventure Time!
Amber muss sich wahrhaftig zusammenreißen, nicht aus Verzweiflung loszuschreien. Das kann doch nicht wahr sein! Was stimmt mit ihr nicht? Sie wird doch wohl noch den Weg zurück in den Gryffindorturm finden, den sie doch all die Jahre zuvor immer gefunden hatte!
Ihre andere Sorge ist Filch, der wohl die ganze Nacht über nicht ruhen wird, bis er sie finden wird. Sie weiß schon aus Erfahrung, dass er ein schlechter Verlierer ist. Wann schläft dieser Mensch eigentlich? Früher hatte sie sich immer ausgemalt, dass er einen geheimen Zwillingsbruder hatte, und die beiden sich immer abwechselten, denn anders kann sie es sich bis heute nicht erklären.
Und hier steht sie, in einem riesigen Gang, eine leichte Beute für diesen gruseligen Hausmeister.
Plötzlich fragt sie sich, wie alt wohl der ist, wenn schon McGonagalls Alter ein wohlgehütetes Geheimnis ist.
Bei diesen Gedanken muss sie kichern und merkt so erst gar nicht, wie auf der rechten Wand ein riesiges Tor erscheint, das zuvor gar nicht dort war.
Fantasiert sie jetzt schon?
Sie hatte dieses Tor wirklich noch nie zuvor gesehen. Es ist aus Ebenholz und mit Schnörkeln versehen.
„Naja, weiter verlieren kannst du dich wohl nicht, Amber. Vielleicht ist das hier ja sogar eine Abkürzung und du kannst nicht ewig hier stehen bleiben, wenn du nicht nochmal erwischt werden willst.", denkt sie sich und öffnet das Tor.
Sie erkennt sofort, dass dies kein neuer Gang, sondern ein riesiger, dunkler Raum ist, der sich dahinter verbirgt.
Er ist vollgestellt mit allen Arten von Gerümpel und der Staub häuft sich wohl schon seit Jahrhunderten. Das erinnert sie alles an einen der selten besuchten Antiquitätenläden, in die ihre Großmutter sie oft mitzerrte.
In der Mitte des Raumes befindet sich auf einem kleinen, runden Tisch, der von einer unbestimmten Lichtquelle spärlich von oben beleuchtet wird, ein Pergament.
Zusammengefaltet, unbeschrieben. Einfach ein Stück Pergament.
Sie geht darauf zu, ohne groß darüber nachzudenken und nimmt es in die Hand.
Sie faltet es auseinander, aber es ist auch von innen vollkommen leer und unbeschrieben. Gerade als sie es wiederzurücklegen will, erscheint in einer krakeligen Schrift ein Satz auf dem makellosen Papier.
„Eigentümliche Besitzer dieser Karte, die vier ehrenwerten Herren Tatze, Krone, Moony und Wurmschwanz übergeben sie feierlich an eine weitere Generation von aufrichtigen Rumtreibern des Schlosses Hogwarts. Halte diese Karte in Ehren und lass dich nicht erwischen!"
Plötzlich erscheint auf der Karte eine Landkarte. Nein, keine Landkarte, sondern eine Übersicht. Des Schlosses! Und nicht nur das. Wenn sie sich nicht täuscht, sind auf dieser Karte auch noch Fußspuren zu sehen, mit Namen versehen und beweglich.
Ambers Augen leuchten. Diese Namen sind wohl die schwachsinnigsten die sie jemals gehört hat, aber der Rest! Der haut sie wirklich von den Socken.
Diese Karte ist der Schlüssel zu allem. Das ganze Schloss ist in all seiner Pracht aufgezeichnet, mit Geheimgängen und allem Drum und Dran, und dann auch noch der genaue momentane Standort jeder einzelnen Person.
Für Amber hat sich in diesem Moment die Himmelspforte geöffnet.
„Na?"
Tanyas schriller Schrei folgt dem Bedürfnis laut loszuheulen.
Welcher Schwachkopf auch immer hinter ihr steht und auf die Idee gekommen ist, es wäre lustig sie zu erschrecken, hat gerade dazu beigetragen, dass sich nun ein fetter Strich durch ihre feinsäuberliche Zeichnung zieht.
„Was zur…?", beginnt sie schon zu schimpfen, aber da sieht sie in Jeremys beklemmtes Gesicht.
„Oh sorry, das ist mein Fehler." Er beugt sich besorgt über das Blatt Pergament, das sie in der Hand hält.
„Ach, das… Ist schon okay. Ich hab mich nur unheimlich erschreckt, mach das bloß nicht nochmal!"
„Okay…" Dennoch verschwindet die Beklemmtheit nicht aus seinem Gesicht.
Also versucht sie ihn aufzumuntern. „Ach komm schon, ich werde schon nicht daran sterben" Nur halbwegs, fügt sie für sich hinzu.
„Wenn du das sagst", lächelt er dann auch wieder.
„Ich wusste gar nicht, dass du so toll zeichnen kannst, Tany!"
Tany? Was ist das den jetzt, bitte?
Sie hasst es eigentlich, dass sie irgendwer Tany nennt- wie klingt das denn? Sowieso steht sie ihrem Namen mit Skepsis gegenüber.
Aber weil es Jeremy, und sie doch eine sehr gnädige Seele ist, geht sie nicht weiter darauf ein.
„Naja, ich muss das zum Teil noch ausfeilen und…"
„Ach Quatsch, nichts gibt's da zu verbessern! Das ist genial- und schon fast unfair, dass du so viele Talente hast!"
Sie wird rot und hofft, dass er die Höflichkeit besitzt, die Röte zu ignorieren.
„Wessen Katze ist das eigentlich?"
„Ambers. Sie heißt Peter."
„Peter was? Pettigrew?" Jeremy findet sich so lustig, dass er beinahe gar nicht mehr aufhören kann, sich auf den Oberschenkel zu schlagen.
Er verstummt sofort, als er Tanyas verständnislosem Blick begegnet.
„Dein Ernst?"
„Also… Ähm… So war das nicht gemeint…"
Die Stille die nach seinem Herumgedruckse entsteht wird Tanya langsam unangenehm.
Sie durchforstet ihr Hirn schon nach einer passenden Ausrede um zu verschwinden, als Jeremy einen tiefen Atemzug nimmt.
„Großer Merlin, bitte lass ihn nicht noch mehr Mist reden!", denkt sie sich noch verzweifelt.
„Es fällt mir echt schwer die richtigen Worte zu finden… Wenn ich mit dir rede. Ich weiß nicht, ich trete immer von einem Fettnäpfchen ins andere, egal was ich tue. Ich wette, du denkst von mir, dass ich irgendein verrückter Kerl bin, der sich mit schlechten Sprüchen an dich ranmachen will- aber so soll das nicht aussehen!"
Das… hat sie nun wahrhaftig nicht erwartet.
„Öh… Ja… also… nein, denke ich nicht. Ich meine, du bist doch eigentlich ein ganz netter. Sehr nett. Und hey, du bist immer freundlich und höflich, also ich hab nicht wirklich was an dir auszusetzen…"
„Wirklich?" Es ist schon fast knuffig wie seine betrübten Augen plötzlich wieder hoffnungsvoll aufblicken.
„Äh, klar."
„Was hast du eigentlich am Wochenende so vor?"
„Am Wochenende?"
„Ja."
„Ich… glaube noch nichts wirklich so…"
„Super- wie wär's wenn wir uns mal irgendwie bei den drei Besen treffen? So ein Butterbier unter Mannschaftskollegen?"
„Ehm ja, klar, wieso nicht?"
„Okay, dann lass ich dich mal fertig malen! Gute Nacht!"
Jeremy verschwindet genauso schnell wie er aufgetaucht ist und hinterlässt eine vollkommen überforderte Tanya. Oder Tany, wie er sie nennt.
„Argh!"
Okay, das war dann doch die dümmste Idee, die sie jemals hatte.
Sie hat wirklich den Orientierungssinn eines blinden Huhns. Zweimal war sie Peeves begegnet, vor dem sie schnell geflüchtet war, bevor er Filch zu ihr lotsen konnte, und einmal dem blutigen Baron, vor dem sie so schnell geflüchtet war, dass sie jedem Nimbus 3000 Konkurrenz gemacht hätte und nun keine Ahnung hat wo sie gelandet ist.
Willkürlich nimmt sie einfach den nächsten Gang, der sich vor ihr erstreckt, da ihre Hoffnungen, diese Nacht noch wieder zurück ins Bett zu finden, der Horizontalen des Bodens gleichen.
Sie wandert noch einige Momente herum, bis sie plötzlich leise Schritte hört.
Für einen Moment verfällt sie in Panik.
„Toller erster Eindruck, so als Schülersprecherin!", ist ihr erster Gedanke.
Aber dann fällt ihr ein, dass sie so einige Freiheiten in Anspruch nehmen kann, anders als die restlichen Schüler. Innerlich atmet sie erleichtert auf. Ist doch alles relativ im grünen Bereich.
Hey, und wenn das ein Schüler ist, dann kann sie doch gleich mal ihre neue Machtposition ausprobieren, denkt sie sich schon beinahe schadenfroh.
„Lucy?"
Der spitze Schrei, der sonst das ganze Schloss geweckt hätte, bleibt ihr zum Glück noch im Hals stecken.
Sie fuchtelt herum und kriegt es dann endlich auf die Reihe, sich umzudrehen.
„Du!", fährt sie den Anschleicher an.
„Woah, kein Grund gleich die Reißzähne auszufahren!" Scorpius hebt wehrend die Hände.
„Was machst du um diese Uhrzeit denn noch draußen?", gibt sie bissig zurück.
„Keine Ahnung, was machst du denn so?"
„Ich, äh… Tja, ich habe noch einige wichtige Schülersprecheraufgaben zu erledigen!"
„Und die wären?"
„Was geht dich das denn an?", giftet sie weiter zurück, nachdem ihr kein wirklich ausschlaggebender Grund einfällt.
„Soso"
Als ob es nicht gereicht hätte, dass sie in dieser aussichtslosen Lage ausgerechnet Scorpius begegnet, bekommt sie auch noch eins seiner unverschämten Blicke geschenkt.
„Argh, du bist unmöglich!"
Sie macht auf den Absatz kehrt. Lieber verliert sie sich noch weiter in den Tiefen des Schlosses und kehrt erst wieder in fünf Tagen ans Tageslicht, als weiter hier mit Mr. Charmant zu diskutieren.
„Warte doch- wo willst du denn hin?"
Er legt seine Hand auf ihre Schulter, aber sie schüttelt sie einfach ab und läuft unbeirrt weiter.
„Wohin wohl? Weg von dir!", gibt sie genervt von sich.
„Lucy!" So einfach lässt er sich anscheinend nicht abschütteln.
Mit seinen langen Beinen ist es natürlich ein leichtes mit ihr Schritt zu halten.
„Hör doch, so geht das nicht weiter!"
„Ich weiß nicht was du meinst."
„Tu nicht so! Sag nicht, dass du nicht auch oft daran zurück denkst!"
„Um ehrlich zu sein… Nein, nie."
„Jetzt bleib doch mal stehen!" Er versucht weiterhin sie zum Halten zu bringen.
Aber Lucy denkt erst gar nicht daran, stehen zu bleiben.
„Träum weiter, Malfoy!", sind die Worte, die sie Scorpius noch über die Schulter ruft bevor sie hinter der nächsten Ecke verschwindet und ihn alleine stehen lässt.
Amber ist gar nicht mehr zu halten. Jetzt, wo sie der stolze Besitzer dieser Karte und dem schmeichelhaften Titel „Rumtreiber" ist, kann sie wohl nichts und niemand aufhalten. Mit einem kurzen Blick auf die Karte findet sie nicht nur den Weg wieder zurück in die Schlafräume, sondern auch den Namen dieser geheimnisvollen Tür heraus: „Raum der Wünsche".
Morgen wird sie gleich in den Bibliothek nach diesem Raum forschen, aber jetzt heißt es erst einmal endlich zurück und den anderen gleich die frohe Botschaft zu verkünden.
Ihre Verpeiltheit hat wohl auch sein Gutes, da sie Filch wohl so verwirrt hat, dass er sich in einem ganz anderem Teil des Schlosses aufhält als sie und sie nun so unvorsichtig wie sie will zurück rennen kann.
Hätte sie noch einen kurzen Blick auf die Karte geworfen, hätte sie den folgenden Zusammenstoß an der nächsten Ecke verhindern können.
2 Wochen Herbstferien haben ihr Gutes, was?:D dieses Kapitel bricht sämtliche Rekorde, aber bitte gewöhnt euch nicht an diese Länge :o :D wie ihr zum Teil mitgekriegt habt, hab ich in meinem superhirn einen ganzen "richtigen" plot entwickelt, damit das hier nicht als soap opera endet ^^ eine wichtige frage: weihnachtsball, ja oder nein? ihr habt mir gefehlt x ach gemerkt? im lied ist das wirt riddle ^^ und noch ein wort dass hier eine ganz neue bedeutung erfährt: gedankenblitz! :DD
