Titel: Eisbrecher (Teil 7)
Fandom: Sherlock (BBC)
Autor: lorelei_lee1968 (Lorelei Lee)
Pairing: Mystrade (Mycroft/Lestrade)
Rating: ab 18
Disclaimer: Mir gehört gar nichts. Ich verdiene nichts daran und mache das nur zum Spaß. Sherlock Holmes gehört Sir Arthur Conan Doyle. Sherlock-BBC gehört der BBC und Moffat und Gatiss.
Eisbrecher
(Teil 7)
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Lestrade lag auf dem schmalen Bett im Gästezimmer seines Hauses.
Obwohl seine Frau schon lange vor ihrer Scheidung ausgezogen war, brachte er es nicht über sich, die Nächte in dem Raum zu verbringen, in dem immer noch das große Doppelbett stand. Bis zum bitteren Ende seiner Ehe hatte er in ihrem Schlafzimmer ausgeharrt. Hoffend, wartend. Doch dann war seine Frau gegangen und er war in das Gästezimmer umgezogen. Auch alle seine Kleidungsstücke hatte er in den etwas zu engen Schrank gestopft, um nur ja keinen Grund mehr zu haben, den Raum aufzusuchen, in dem er den Grund für das Scheitern ihrer Beziehung sah.
Doch in diesem Moment waren ihm jedwede Gedanken an seine Ex-Frau so fremd wie noch nie. Der Schweiß auf seiner Haut kühlte langsam ab und er fröstelte. Mit einem müden Lächeln zog er sich den Glaceleder-Handschuh von der rechten Hand. Er passte nicht richtig, denn Mycroft hatte offenbar längere Finger und eine schmalere Hand als er, doch die Passform war für seine Zwecke völlig ausreichend gewesen.
Zugegebenermaßen war er verärgert gewesen, als Mycroft zu ihrer Verabredung nicht erschienen war. Er hatte bereits - wie bestellt und nicht abgeholt - über eine Viertelstunde vor dem Café, in dem sie sich hatten treffen wollen, herumgestanden, als er sich endlich entschlossen hatte, nach Hause zu gehen. Es war zu nass und zu kalt gewesen, um noch länger zu warten. Zu Mycrofts Ehrenrettung musste er allerdings zugeben, dass dieser sich nur mit dem Zusatz „falls nichts dazwischenkommt und ich überhaupt in der Stadt bin" zu diesem Treffen bereiterklärt hatte.
Erst eine Stunde später hatte sich Lestrade dazu durchringen können, Mycroft anzurufen. Noch nachträglich beglückwünschte er sich zu diesem Entschluss und zu dem glorreichen Einfall, Mycroft zu einer Runde Telefon-Sex zu überreden. Lestrade grinste. Seine Überredungskünste waren allerdings auf keine allzu harte Probe gestellt worden. Mycroft hatte überraschend schnell nachgegeben.
Mit einem zufriedenen Seufzen kroch Lestrade unter die Decke. Eine angenehme Müdigkeit ergriff von ihm Besitz. Er hatte das sichere Gefühl, dass er in dieser Nacht ausnahmsweise einen ruhigen und tiefen Schlaf haben würde. Mit seiner rechten Hand streichelte er schon halb traumverloren über seinen Bauch, wobei seine Finger die klebrige Feuchte seines Ergusses auf seiner Haut verschmierten. Flüchtig dachte er über die Notwendigkeit einer Dusche nach und entschied sich ziemlich rasch dagegen. Er war müde und er wollte nur noch schlafen. Duschen konnte er morgen früh noch.
Eigentlich war er mit dem Verlauf des heutigen Abends ziemlich zufrieden. Nur eine einzige Frage nistete sich ziemlich beharrlich in seinem Hinterkopf ein.
Hatte auch Mycroft in seinem Brüsseler Hotelzimmer auf die Bettlaken oder in ein Taschentuch abgespritzt? Zumindest hatte Lestrade am Telefon keinen Laut vernommen, der darauf hätte schließen lassen.
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In den darauffolgenden Tagen schien sich alles gegen Lestrade verschworen zu haben. Ein Mord im Drogenmilieu hielt halb Scotland Yard in Atem. Die Anzeichen, dass eine Organisation ihre Finger im Spiel hatte, waren mehr als deutlich. Binnen weniger Tage geschah ein zweiter Mord und dieses Mal gab es tatsächlich handfeste Beweise für einen Zusammenhang mit dem ersten Mord und einem drohenden Bandenkrieg. Lestrade hatte nicht nur mit Ermittlungen und Verhören alle Hände voll zu tun, sondern musste sich auch noch mit den Kollegen der Abteilung Organisierte Kriminalität herumschlagen. Weder hatte er die Zeit, Kontakt mit Mycroft aufzunehmen, noch meldete sich dieser bei ihm. Ob er wieder in London war, oder wo er sich sonst gerade aufhalten mochte, entzog sich Lestrades Kenntnis völlig.
Es waren Einsätze zu koordinieren und Vorgehensweisen abzustimmen, die Presse in Schach (und dennoch bei Laune) zu halten und dem Drängen der Staatsanwaltschaft und er Politik standzuhalten.
Es war ein Dienstagabend – oder besser gesagt, ein früher Mittwochmorgen - an dem Lestrade völlig übernächtigt nach einer endlosen Einsatzbesprechung Scotland Yard mit dem festen Vorsatz verließ, es erst wieder zu betreten, wenn er wenigstens 6 Stunden geschlafen hatte.
Er war seit zwei Tagen nicht mehr zu Hause gewesen. Geschlafen hatte er immer mal wieder für eine halbe Stunde auf einer unbequemen Liege in einem der Ruheräume. Er erinnerte sich vage an eine flüchtige Dusche in den Umkleideräumen der Streifenpolizisten, aber für eine Rasur hatte er in diesen zwei Tagen keine Zeit gefunden.
Er stand am Straßenrand, wartete auf ein Taxi und versuchte, sich gerade daran zu erinnern, wann er das letzte Mal etwas gegessen hatte und ob er sich irgendwann mal die Zähne geputzt hatte, als ein schwarzes Auto vorfuhr und direkt vor ihm hielt.
Ohne Nachzudenken öffnete er die hintere Tür.
„Mycroft?", fragte er in das Dunkel des Autos hinein.
„Ich muss Sie leider enttäuschen, Detective Inspector", antwortete eine fremde Frauenstimme und Lestrades übermüdetes Gehirn signalisierte ihm, dass statt des von ihm erwarteten Mannes eine attraktive, brünette Frau auf der Rückbank saß und ihn herzlich – aber dennoch unbeteiligt – anlächelte. „Aber steigen Sie doch bitte ein."
„Warum?" Zu mehr als dieser einsilbigen Frage war Lestrade im Moment nicht fähig.
Sie lächelte weiter und wandte ihren Blick ihrem Handy zu, auf dem sie herumtippte.
„Anweisung von Mister Holmes."
Ein Eckchen seines Gehirns, welches sich noch nicht völlig abgeschaltet hatte, erinnerte ihn daran, dass John ihm irgendwann einmal von einer gewissen Anthea berichtet hatte, welche in einem nicht zu durchschauenden Arbeitsverhältnis mit Mycroft stand.
Lestrade wusste, dass er als Polizist nicht so einfach zu fremden Frauen in fremde Autos einsteigen sollte, doch er war zu kaputt um nachzufragen oder mit dieser Frau herumzudiskutieren. Es war einfacher, einzusteigen, sich in die weichen Polster fallen zu lassen und einfach nur stumpfsinnig aus dem Fenster zu starren, während der Wagen losfuhr und die Frau neben ihm unentwegt mit ihrem Handy beschäftigt war.
Er musste während der Fahrt kurz eingenickt sein, denn als die Frau ihn ansprach, schreckte er hoch. Zwar kam ihm die Gegend, in der das Auto nun stand, vage bekannt vor, doch er hatte keine Ahnung, wie sie dahin gekommen waren. Der Wagen parkte auf einem Platz zwischen leerstehenden Bürogebäuden und Lagerräumen.
„Wir sind da, Sir. Bitte steigen Sie aus", sagte die Frau zu ihm und sah ihn zur Abwechslung dabei an.
Lestrade rieb sich mit einer Hand über sein müdes Gesicht.
„Wo zur Hölle sind wir hier und was soll ich hier?", wollte er etwas ungehalten wissen.
„Anweisung von Mister Holmes. Bitte steigen Sie aus", wiederholte die Frau mit einem gnadenlosen Lächeln.
„Und wenn ich nicht...", fing Lestrade wütend an, doch dann sah er, wie eine – ihm nur zu gut bekannte – schwarze Limousine mit getönten Fensterscheiben heranfuhr, bremste und nur wenige Meter neben dem Auto, in dem Lestrade saß, stehenblieb.
„Mister Holmes erwartet Sie", sagte die Frau, bevor sie ihre Aufmerksamkeit wieder ausschließlich ihrem Handy widmete.
„Oh", machte Lestrade und stieg aus, ohne dass er sich später erinnern konnte, seinem Körper den Befehl dazu überhaupt erteilt zu haben. Die Luft war feucht und trug einen typischen Geruch in sich – die Themse konnte nicht sehr weit sein. Undeutlich nahm er wahr, dass der Chauffeur zwar ausgestiegen war, aber sich diskret entfernte.
Wie in einem Traum ging er zu dem anderen Wagen und öffnete die Tür zum Fahrgastraum. Ein lieblicher, anregender Duft entströmte dem Wagen.
Lestrades Blick fiel auf Mycroft, der - in seinem dunkelblauen Anzug mit rotgemusterter Krawatte und weißem Hemd aussah wie aus dem Ei gepellt - mit übereinandergeschlagenen Beinen auf der Rückbank saß und einen typischen to-go Papp-Becher mit Deckel und einem vertrauten Logo in der Hand hielt.
Mit plötzlicher Heftigkeit wurde sich Lestrade seiner eigenen zerknitterten und womöglich weder ganz sauberen noch wohlriechenden Kleidung bewusst, die er die letzten Tage ohne Unterlass angehabt hatte.
„Kaffee?", fragte Mycroft und hielt ihm den Becher hin.
Die ersten Strahlen der Morgensonne kitzelten bereits den Horizont, als Lestrade mit einem gierigen Stöhnen förmlich in den Wagen stürzte und nach dem Becher griff.
„Gott, ja!", stieß er inbrünstig hervor und nahm den ersten Schluck.
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Mycroft beobachtete mit einem zufriedenen, schmallippigen Lächeln wie Lestrade den Inhalt des Kaffeebechers wie ein Verdurstender in sich hineinschüttete. Dann hielt er ihm eine Papiertüte hin.
„Croissant?", fragte er lediglich.
Statt nach der Tüte mit dem Croissant zu greifen, packte Lestrade Mycrofts Krawatte und zog ihn so zu sich her, um ihm einen harten, kaffeefeuchten Kuss auf den Mund zu drücken.
„Du bist unglaublich", flüsterte Lestrade heiser gegen Mycrofts Lippen und küsste ihn erneut. „Spricht es für mich, dass es mich nicht überrascht, dass das meine Lieblingsmarke war?" Ein dritter Kuss folgte dieser Aussage. Nicht mehr ganz so hart und feucht wie seine Vorgänger, aber nicht weniger besitzergreifend. „Und ganz genauso, wie ich ihn mag?"
„Extra Espressoshot, fettarme Milch, zwei Stück Zucker, ein Süßstoff", zählte Mycroft auf, als Lestrade das nächste Mal von seinen Lippen abließ.
„Unglaublich", wiederholte Lestrade. „Falls du versucht hast, mich damit zu irgendwas zu verführen, dann ist dir das gelungen. Das hätte nicht mal mit Champagner und roten Rosen besser geklappt."
„Ich weiß", erwiderte Mycroft trocken und erwiderte den Kuss zum ersten Mal.
Lestrade stöhnte in Mycrofts Mund und löste sich dann ein wenig von ihm.
„Wo kommst du eigentlich um diese Uhrzeit her?"
„Frag' lieber, wo ich hin will... gestern wurde eine Früh-Sitzung anberaumt. Der Premier..." Mycroft unterbrach sich. „Gewisse Personen haben einen noch engeren Terminplan als ich."
„Kaum zu glauben", gab Lestrade mit leichtem Spott zurück. Doch sein Grinsen nahm seinem Tonfall den Stachel. „Croissant", forderte er dann und ließ sich von Mycroft die Tüte geben. Während er das Backwerk verspeiste, fragte er: „Wie viel Zeit haben wir?"
„Soll ich dich hinterher nach Hause fahren?", stellte Mycroft eine Gegenfrage.
„Kannst mich auch am nächsten Taxi-Stand absetzen", antwortete Lestrade und schluckte den letzten Bissen des Croissants hinunter.
„Ich bringe dich nach Hause. Der Umweg ist nicht der Rede wert." Er warf einen kurzen Blick auf seine Uhr. „Dann haben wir exakt 28 Minuten."
„Besser als nichts", gab Lestrade zurück. „Was ist mit dem Chauffeur?"
„Mortimer ist außerordentlich diskret, hat bereits einen Bonus erhalten und raucht während seines Spazierganges gerade eine Zigarre, die normalerweise nur Staatsgästen angeboten wird und die ihn ungefähr eine halbe Stunde beschäftigen dürfte."
„Akkurate Planung", lobte Lestrade mit leichtem Spott. „Und was schwebt dir jetzt so vor?"
„Ich glaube, mich erinnern zu können, das du bei unserem letzten Tête-à-tête dem Verlangen Ausdruck verliehen hast, mich berühren zu wollen", sagte Mycroft ohne jede Regung. „Ich bin geneigt, diesem Wunsch stattzugeben."
„Geneigt?", echote Lestrade ungläubig und auch etwas beleidigt. Er hatte sowieso Probleme gehabt, diese verdrehte Rede zu dechiffrieren. „Nur geneigt?"
Mycroft seufzte und zupfte einen imaginären Fussel von seinem Knie.
„Ja – nur geneigt", bestätigte er und fuhr dann etwas widerwillig fort: „Du scheinst zu vergessen, dass ich bereits mehrfach Zeuge davon war, wie du gewisse manuelle Verrichtungen ausführst und diese Darbietungen lassen bei mir nicht wirklich Enthusiasmus aufkommen. Bei allem nötigen Respekt... dir fehlt es dabei wirklich an allem. Technik, Finesse, Kreativität."
Lestrade starrte ihn mit offenem Mund an.
„Hey!", würgte er schließlich hervor. „Wenn du bei allem nötigen Respekt sagst – weißt du dann eigentlich, was das bedeutet?"
„Selbstverständlich weiß ich das", erwiderte Mycroft verständnislos, doch dann schien er zu begreifen. „Oh... du fühlst dich beleidigt. Nein, nein... diese Bemerkung war keinesfalls als Beleidigung zu verstehen gewesen. Ich habe lediglich eine Tatsache festgestellt."
„Na toll", knurrte Lestrade halblaut. „Da fühle ich mich doch gleich wesentlich besser."
„Wie auch immer", meldete sich Mycroft erneut zu Wort, als ob er Lestrades Bemerkung überhaupt nicht gehört hätte. „Wie auch immer... ich gebe der oralen Stimulation so oder so den Vorzug vor jeder anderen manuellen Manipulation, unabhängig davon, wie geschickt diese ausgeführt wird."
Lestrade rieb sich mit einem gequälten Gesichtsausdruck mit beiden Händen über seine Schläfen.
„Mycroft... ich bin völlig fertig. Ich habe zwei Tage lang so gut wie nicht geschlafen. Hast du es nicht etwas billiger? So, dass ich es auch verstehe? Möglichst auf Anhieb?"
Mycrofts wacher Blick huschte kurz über Lestrade hinweg, wobei sein Gesichtsausdruck eine Spur nachgiebiger wurde.
„Ich wollte damit nur sagen... wenn ich die Wahl hätte, würde ich es immer vorziehen, mich mit dem Mund befriedigen zu lassen."
„Mit... mit dem Mund." Lestrade schluckte. „Ich soll dir einen blasen?" Die Frage klang aufgebracht, alarmiert und ziemlich nervös. „Dir ist aber schon klar, dass ich damit so überhaupt keine Erfahrung habe? Was das angeht bin ich wahrscheinlich noch ein größerer Versager als bei der Handarbeit."
„Ich sagte es bereits", betonte Mycroft. „Ich ziehe die orale Stimulation in jedem Fall vor. Grundsätzlich. Aber ich verstehe natürlich, wenn du..."
„Nein", unterbrach Lestrade ihn und leckte sich mit nervöser Geste über die Lippen. „Ich mach's."
„Nein, wirklich, Gregory..."
„Mycroft, halt einfach die Klappe." Lestrades Gesicht spiegelte von einem Augenblick auf den anderen ruhige Entschlossenheit wieder. „Ich habe gesagt, ich mach es – also mach ich es auch. Außerdem tickt die Uhr und ich habe keine Lust die ganzen 28 Minuten mit Gerede zu vertun." Energisch wand sich Lestrade aus Mantel und Jackett und knöpfte sich ohne viel Federlesen das Hemd auf, bevor er es sich aus der Hose zog. „Ich denke, die Sit-ups haben sich bezahlt gemacht, findest du nicht?" Lestrade grinste breit und drehte seinen Oberkörper zu Mycroft hin, der seine Beine nun nicht mehr übereinandergeschlagen hatte und ihn unverhohlen musterte.
Es war fast genauso, wie Mycroft es sich in seinen seltenen Musestunden ausgemalt hatte. Lestrades Brustbehaarung war weder gelockt oder kraus – was Mycroft tatsächlich ein wenig zuwider war, sondern ebenso glatt wie die Haare auf seinem Haupt. Im vorherrschenden Dämmerlicht war ihre Färbung nicht genau zu erkennen, doch sie schienen dunkel zu sein und keineswegs so grau, wie Mycroft vermutet hatte. Die Haare verteilten sich gleichmäßig auf seiner Brust aber wuchsen glücklicherweise nicht dicht genug, um Lestrades Nippel den Blicken zu entziehen. Die Nippel waren fast genauso dunkel wie die Haare und für einen Mann überraschend groß, obwohl sie wirkten, als hätten sich bereits ein wenig zusammengezogen. Ob dies aufgrund der Kälte oder vor Erregung geschehen war - darüber konnte selbst Mycroft nur Mutmaßungen anstellen. Es juckte ihn förmlich in den Fingern, die Textur der Haut und der Haare unter seinen Händen zu spüren, doch dafür war heute nicht genügend Zeit. Ein anderes Mal... Mycrofts Blick glitt an Lestrades behaarter Brust hinab, bis dorthin, wo nur noch ein kleiner, schmaler Pfad über den Bauchnabel hinaus in tiefere Regionen führte.
Mycroft spürte, wie sich sein Interesse nun wirklich zu manifestieren begann.
Etwas unerwartet spürte er Lestrades Hand über seiner erwachenden Männlichkeit. Er sah auf und blickte direkt in diese dunklen, haselnussbraunen Augen, die in der Dämmerung fast schwarz wirkten. Sein Pulsschlag zitterte kurz und beschleunigte sich dann leicht.
„Das fühlt sich ja schon mal gar nicht schlecht an", raunte Lestrade ihm zu, nahm dann jedoch die Hand wieder weg und öffnete seine eigene Hose. „Aber verglichen damit..." Lestrade präsentierte ihm seine voll erigierte Männlichkeit und Mycrofts Kehle wurde trocken. „Oh ja...", murmelte Lestrade und legte wieder eine Hand zwischen Mycrofts Beine. Mycroft spürte, wie dieser Teil seiner Anatomie sehr erfreut auf die Berührung und dem sich ihm schamlos dargebotenen Anblick reagierte. „So kommen wir der Sache schon näher", wisperte Lestrade und öffnete den Verschluss von Mycrofts Hose.
„Du musst wirklich nicht...", startete Mycroft einen letzten Versuch, nobel zu sein und sich in vornehmer Zurückhaltung zu üben. Lestrades Finger rieben derweil bereits unablässig über den Stoff seiner Boxershorts.
Lestrade suchte seinen Blick und hielt ihn fest.
„Oh, doch", sagte er leise. „Ich muss." Dann strich er mit seinem linken Zeigefinger sehr sanft über Mycrofts rechte Wange. „Denn ich will unbedingt erleben, wie du einmal... wenigstens ein einziges Mal deine verfluchte Fassung verlierst. Und wenn ich das nur dadurch erreiche, dass ich deinen Schwanz in den Mund nehme, dann tue ich das eben."
Mycrofts Herz verfiel bei diesen Worten in ein ungesundes Stakkato. Er hatte noch nicht herausgefunden, warum es ihn in Erregung versetzte, wenn der Inspector sich der Gossensprache befleißigte. Normalerweise bevorzugte er bei seinen Partnern ein gewisses Niveau und eine etwas gewähltere Ausdrucksweise, doch bei Gregory schienen seine üblichen Vorlieben zum Teil außer Kraft gesetzt zu sein.
Lestrade hatte bislang nicht gewusst, dass sich Boxershorts aus Baumwolle so teuer anfühlen konnten, wie das dunkelblaue Exemplar mit dem stilisierten Karo-Muster auf dem breiten Bund, welches Mycroft gerade trug. Eigentlich waren es nur völlig gewöhnliche Unterhosen und gleichzeitig waren sie so außergewöhnlich, wie die Tatsache, dass sich darunter eine beginnende Erektion abzeichnete, die – so unwahrscheinlich das auch sein mochte – ihm ganz alleine galt. Ihm... einem überarbeiteten, geschiedenen Detective Inspector von Scotland Yard. Völlig fasziniert starrte Lestrade auf seine eigene Hand, die auf dieser heißen Wölbung lag.
Fast ohne sein eigenes Zutun bewegten sich seine Finger und befreiten Mycrofts – nun vollständig erigiertes – Glied aus seiner Unterhose. Von Mycroft selbst war noch kein Laut der Lust zu hören. Zum ersten Mal in seinem Leben hielt Lestrade nun den Penis eines anderen Mannes in der Hand und sein Gehirn fühlte sich merkwürdig leer an.
Flüchtig dachte er daran, dass es nun für eine sexuelle Identitätskrise unwiderruflich zu spät war und er sich womöglich insgeheim schon immer genau danach gesehnt hatte. Mit einem seltsamen Gefühl der Distanz bemerkte er, dass seine Hand bebte – es war ihm aber nicht möglich zu unterscheiden, ob der Grund dafür Erregung, Nervosität oder Lampenfieber war. Doch alle diese Überlegungen gerieten abrupt ins Stocken, als Lestrade klar wurde, dass er nur glatte, heiße Haut unter seinen tastenden Fingern spürte.
„Gütiger...", stieß er hervor und schluckte. „Du bist... rasiert?" Ein lustvolles Pulsieren durchzog bei diesem Gedanken seinen Unterleib und er spürte, wie seine eigene steife Männlichkeit ungeduldig zuckte. Er sah Mycroft an, der mit den Augen rollte.
„Wunderbar", bemerkte Mycroft in einer einmaligen Mischung aus Überdruss, Ungeduld und einer Spur Verlegenheit. „Bitte, sag mir nicht, dass du zu der Sorte gehörst, die das Offensichtliche auch noch besonders betonen müssen."
„Ich... nein...", sagte Lestrade und war nun froh über das Halbdunkel im Wageninneren, denn er war sich sicher, dass ihm das Blut in die Wangen schoss. Er räusperte sich. „Ich hatte das nur nicht erwartet." Neugierig befühlten seine Finger erneut mit langsamen, kreisenden Bewegungen die ungewohnt glatte, zarte Haut und endlich lehnte Mycroft den Kopf zurück und stöhnte leise. Dieser kleine Laut dröhnte in Lestrades Ohren wie ein Startschuss, ein Signal, eine Erlaubnis... fast sogar wie eine flehentliche Bitte.
Das leise Stöhnen genügte, um auch noch die letzten Vorbehalte, welche Lestrade insgeheim noch gehegt haben mochte, endgültig über Bord zu werfen und seine Lippen auf den erhitzten, samtenen Stahl zu senken, der im Griff seiner Finger erwartungsvoll zuckte.
Es schmeckte anders, als er es erwartet hatte, wobei er seine Vorstellungen nicht wirklich hätte in Worte fassen können. Ein wenig roch es nach Seife oder Rasierschaum und auch ein wenig nach einem sehr exklusiven Herrenparfum. Lestrade fragte sich gerade, ob dieser Duft von einem Rasierwasser stammte oder einem teuren Duschgel beigemischt war, als Mycroft zum zweiten Mal stöhnte und Lestrade dies zum Anlass nahm, kurz mit seiner Zunge über die noch völlig trockene Eichel zu lecken. Dann richtete er sich auf und sah Mycroft an, der immer noch sehr ruhig, aber etwas atemloser als vorhin, neben ihm saß. Stahlblaue Augen, die dunkel waren vor unterdrückter Lust trafen auf haselnussbraune.
„Gummi?", fragte Lestrade leise, während seine Finger sanft über Mycrofts faszinierend glatte Hoden streichelten. „Brauchen wir so was?"
Mycrofts Lippen verzogen sich zu einer bedauernden Grimasse.
„Aktuelles Testergebnis liegt noch nicht vor", erwiderte er mit rauer Stimme, dann griff er in die Brusttasche seines Jacketts und drückte Lestrade ein Kondom in die Hand.
Lestrade riss die Verpackung mit den Zähnen auf, was Mycroft ein Keuchen entlockte, nahm es in den Mund und stülpte seine Lippen über Mycrofts Erektion, wobei er das Kondom gleichzeitig – und lediglich mit Hilfe seiner Lippen - an Ort und Stelle abrollte und lediglich für die letzten, fehlenden Zentimeter seine Hände benutzen musste. Mycroft schnappte nach Luft. Er wirkte überwältigt.
„Woher..."
„Hab ich mal in einem Porno gesehen", erklärte Lestrade nicht ohne Stolz. „Hätte allerdings nicht gedacht, dass ich es auf Anhieb hinkriege."
„Du bist wohl ein Naturtalent..."
„Und wer von uns beiden betont nun das Offensichtliche?", fragte Lestrade mit einem anzüglichen Grinsen, beugte sich wieder über Mycrofts Schoß und schloss erneut seine Lippen um Mycrofts steifes Glied.
Mycroft hatte nicht erwartet, dass sich Lestrade so geschickt anstellen würde. Er war tatsächlich ein Naturtalent. Ein weiteres unerwartetes Plus war sein Drei-Tage-Bart, der immer wieder im Rhythmus seiner Bewegungen sachte an den Stellen über Mycrofts Bauch kratzte, wo Lestrade das weiße Oberhemd beiseite geschoben hatte, damit es nicht im Weg war. Es kam für Mycroft völlig überraschend, dass ihn dieses Gefühl der Bartstoppeln auf seiner Haut erregte. Auch war Mycrofts Leben – wobei die Sexualität keine Ausnahme darstellte – nahezu ausschließlich von Effizienz geprägt, ja fast schon durchdrungen. Er schätzte kein überflüssiges Getue. Die jungen Corporals hatten ihn in dieser Hinsicht nie enttäuscht. Kein Gerede, keine Sentimentalitäten, stattdessen Effizienz und auch eine gewisse Diensteifrigkeit.
Lestrade war anders. Auch er war eifrig bei der Sache, doch seine Bewegungen waren alles andere als effizient. Sie waren mutig, forsch, neugierig, leidenschaftlich aber auch zögernd, sanft, zurückhaltend und ein wenig unsicher.
Und dennoch – oder gerade deshalb? - genoss Mycroft diese Art der Zuwendung mehr, als er es je für möglich gehalten hätte.
Lestrade hatte nicht wirklich eine Ahnung von dem, was er gerade tat. Also tat er das, was ihm selbst bei einem Blow-Job immer besonders gut gefallen hatte. Dabei war Mycrofts Stöhnen sein einziges Feedback, doch diese Laute waren wirklich sehr ermutigend. Seine Erregung wurde durch den sicht-, hör- und fühlbaren Beweis von Mycrofts Ekstase erheblich gesteigert. Flüchtig bedauerte er die Notwendigkeit eines Kondoms, denn es beraubte ihn zum größten Teil des Aromas des edlen Parfums, welches er zu Beginn gekostet hatte und dessen Fehlen er nun als Verlust empfand.
Als er nach einer Weile die behutsame, fast zaghafte Berührung einer Hand auf seinem Rücken spürte, fiel eine Anspannung von ihm ab, die ihm bis zu diesem Zeitpunkt selbst nicht bewusst gewesen war und das, obwohl er gleichzeitig lustvoll erbebte. Gerne hätte er sich nun selbst befriedigt, doch seine Haltung machte ihm dies unmöglich. Doch eigentlich war ihm dieses Mal sein eigener Orgasmus gar nicht so wichtig. Wenn es jetzt nicht dazu kam, dann würde er es eben später unter der Dusche erledigen. Jetzt wollte er nur eines. Mycroft in Ekstase aufschreien hören.
Die Hand wanderte langsam tiefer an Lestrades Rücken hinab und als sie sich einen Weg unter seine offene Hose und unter den Bund seines Slips suchte, beschlich Lestrade der Verdacht – oder besser: die Hoffnung – dass Mycroft vielleicht doch nicht der einzige in diesem Wagen sein würde, der seine Lust in den beginnenden Tag hinausschreien würde. Doch die Finger ruhten fast bewegungslos auf seinem Hintern und erfüllten Lestrade mit einem Sehnen, das er selbst nicht verstand und vor dem er insgeheim zurückschreckte.
„Greg...ory." Mycroft biss sich auf die Unterlippe. Der Name war ihm einfach so entwischt. Für ihn war es bislang immer ein geschmackloses Klischee gewesen, doch jetzt war es ihm selbst hatte den Namen seines Liebhabers in den Fängen der Leidenschaft laut ausgesprochen. Normalerweise waren Mycroft die Reaktionen seines Körpers völlig vertraut und daher vorhersehbar. Doch heute kannte er sich selbst nicht. Der Höhepunkt seiner Lust traf ihn daher plötzlich und völlig unvorbereitet. Im einen Moment fieberte er noch dem kratzenden Gefühl der Bartstoppeln entgegen... nochmal... und nochmal... und nur noch einmal... und schon zog sich alles in ihm zusammen... ballte sich... durchwogte seine Gliedmaßen... zuckte in seinen Lenden... sammelte und entlud sich nahezu gleichzeitig. Ein heiserer Schrei, der ihn überraschte und sich daher nur noch unvollständig unterdrücken ließ, entrang sich seiner Kehle und er sank verwirrt, ermattet und so sehr befriedigt wie es ihm seit langer, langer Zeit nicht mehr geschehen war, in die Lederpolster der Rückbank.
Mit leisem Staunen betrachtete er Lestrade, der sich gerade wieder aufrichtete und sich ebenfalls mit einem leisen Seufzen zurücklehnte. Sein Kopf fiel auf Mycrofts rechte Schulter und mit dunkler Stimme raunte er ihm sehr selbstgefällig ins Ohr: „Und? Was meinen die Wertungsrichter? Das war doch sicher eine glatte 10."
„Dieser Mangel an Bescheidenheit wird sich als Abzug in der B-Note niederschlagen", erwiderte Mycroft leichthin und Lestrade kicherte.
„Kein Anfängerbonus? Ich bin enttäuscht. Dabei habe ich alle Anforderungen erfüllt und bin am Ende sogar noch gestanden."
„Dem kann man abhelfen", murmelte Mycroft, drehte sich etwas auf den Polstern herum und streckte seine linke Hand nach Lestrades immer noch provozierend offener Hose und verlockend obszöner Männlichkeit aus, doch Lestrade hielt ihn am Handgelenk fest.
„Lass gut sein", wehrte er gelassen ab. „Dazu haben wir nicht mehr genügend Zeit."
Mycroft sah auf seine Uhr.
„Wir haben noch fast fünf Minuten, bevor wir fahren müssen. Für das, was ich mit dir vorhabe, ist das mehr als ausreichend."
„Ja... klar", meinte Lestrade noch spöttisch-herablassend, bevor er Mycrofts zielstrebige Finger an dem Punkt hinter seinen Hoden spürte. „Oh mein Gott!" Lestrade schnappte fast verzweifelt nach Luft. „Woher..." Er hatte geglaubt, dieser bestimmte Punkt an seiner Anatomie wäre sein kleines, aufregendes Geheimnis. Er hatte geglaubt, nur er würde diesen Punkt und seine Bedeutung kennen. Er hatte geglaubt, nur er wüsste, welche unglaublichen Gefühle die Stimulation dieses besonderen Punktes in ihm auslösten. Er hatte geglaubt...
„Ich sehe nicht nur... ich beobachte auch", raunte ihm Mycroft trocken zu. „Glaubst du wirklich, es wäre mir entgangen, dass deine Hand eine verhängnisvolle Tendenz aufweist, deine Hoden zugunsten des Perineums zu vernachlässigen?"
„Peri... was?", keuchte Lestrade.
Mycroft ließ sich durch die Zwischenfrage nicht beirren. Unablässig drückten und streichelten seine Finger über diesen einen Quadratzentimeter Haut, welcher Lestrade vor Ekstase fast um den Verstand brachte.
„Nicht... so... schnell...", japste Lestrade und die erregend quälenden Liebkosungen hörten für einen winzigen Moment auf, bevor Mycrofts Finger sich wieder in Bewegung setzten, aber nun kontinuierlich tiefer glitten.
„Es geht sogar noch schneller...", raunte ihm Mycroft zu. „Bist du denn kein bisschen neugierig?"
„Gott!" Lestrades Puls raste, die Umgebung verschwamm vor seinen Augen während er wie durch Nebelschwaden und doch gleichzeitig mit ungewohnter Klarheit Mycrofts Finger an seiner Öffnung spürte. Ein heftiger Orgasmus streckte wie mit züngelnden Flammen seine Finger nach seinem hilflosen Körper aus. Seine Arme und Beine fühlten sich taub an, sogar seine Lippen spürte er nicht mehr. Für einen Augenblick stand er wie ein Klippenspringer reglos am Abgrund, doch dann glitt eine kundige Hand an seiner schmerzhaft harten Erektion auf und ab und er fiel... fiel in ein unendliches, blendendes Weiß hinein wo ihn ein samtenes Dunkel völlig umfing.
Als er sich wieder imstande fühlte, die Augen zu öffnen, waren es Mycrofts Gesichtszüge, welche nun ein sehr selbstzufriedenes Lächeln zierte.
„Fuck", röchelte Lestrade.
„Und das war erst der Anfang", flüsterte Mycroft und küsste ihn auf die Schläfe.
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Als sich Mortimer zwei Minuten später hinter das Steuer der Limousine setzte, erinnerte nichts mehr an die leidenschaftliche Begegnung der beiden Männer. Das benutzte Kondom war entsorgt worden, sämtliche andere Spuren waren einem Papiertaschentuch zum Opfer gefallen, alle Körperteile waren wieder den gesellschaftlichen Gepflogenheiten entsprechend bedeckt und alle Kleidungsstücke waren wieder an ihrem Platz.
Lestrade ließ sich erschöpft gegen Mycroft sinken.
„Mycroft, ich...", fing er an, doch weiter kam er nicht. Mitten im Satz übermannte ihn der Schlaf. Sein Kopf fiel auf Mycrofts Schulter und er schnarchte leise.
Mycroft sagte nichts und ließ ihn gewähren.
Erst als sie sein Haus erreicht hatten, sagte er halblaut: „Wach auf. Du musst aussteigen."
„Mmh?", machte Lestrade und blinzelte schlaftrunken. „Wie spät ist es überhaupt?"
Mycroft nannte ihm die Uhrzeit und Lestrade rieb sich erschöpft über sein Gesicht.
„Mist. In fünf Stunden muss ich wieder im Yard sein."
„Leg dich schlafen. Aber mehr als nur fünf Stunden. In diesem Zustand bist du der Polizei keine Hilfe", sagte Mycroft mit einem Tonfall, der keinen Widerspruch duldete.
„Dann eben fünfeinhalb Stunden", bot Lestrade an.
„Mindestens sechs", bestimmte Mycroft. „Ich rufe dich an. Vorher wirst du nicht aufstehen."
Lestrade bedachte ihn mit einem nachdenklichen Blick aus leicht blutunterlaufenen Augen. „Okay. Aber nicht vergessen. Ich verlass mich drauf."
„Ja", versicherte Mycroft. „Aber jetzt musst du aussteigen. Ich komme sonst noch zu spät."
Der Chauffeur hatte in der Zwischenzeit seinen Platz hinter dem Steuer verlassen, war um die Limousine herumgelaufen und hielt nun Lestrade die Tür auf.
„Wir sind da, Sir", sagte er tonlos.
Eisig-kalte Luft strömte in das Wageninnere, doch Lestrade bemerkte es nicht. Mit einem erschöpften Lächeln stieg er aus dem Wagen aus. „Danke", sagte er zu dem Chauffeur.
„Keine Ursache, Sir", erwiderte der Chauffeur zurückhaltend, doch sein Verhalten kam Lestrade nicht mehr gar so eisig vor, wie an jenem allerersten Abend.
Anscheinend taute nicht nur der Eismann so langsam auf, sondern auch sein Personal.
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Fortsetzung folgt...
Ich habe eine Weile nach einer passenden Unterhose für Mycroft gesucht... und die Marke Burberry entdeckt. Typisch britisch, aber doch für den etwas gehobeneren Anspruch. Ja – ich weiß, die Shorts werden nicht in dunkelblau angeboten. Da müsst ihr nun eben wieder eure Fantasie bemühen...
Bild mit Beschreibung:
de . burberry store / menswear / underwear / prod - 36961061 - check - waistband - boxer-shorts /
Und wer nicht weiß, was es mit dem Perineum auf sich hat... bitte hier entlang:
de . wikipedia wiki / Perineum
