Disclamer: Nei, mir gehört immer noch nichts, alles, aber auch absolut alles gehört J.R.R.Tolkien, ich hab's mir nur geborgt…
A/N: Ja, mich gibt's noch… Also, ich hab zwar gesagt, dass ich nicht weiterposten würde, aber das kann ich einfach nicht machen… Dafür mag ich euch doch zu sehr… -zu allen Lesern und imaginären Lesern blick- Ich würde mich aber freuen, wenn die, die die Sotry auch lesen, mir einen kurzen, kleinen Kommi schreiben würden, schon nur damit ich weiss, wie viele sie lesen! Also, viel Spass beim Kapitel 7… Also, nun, was geschieht, wenn man drei Elben und drei Menschen in einen Weinkeller steckt? Nichts gutes… Und das dürfen unsere drei Freundinnen heute ausprobieren…
Erklär mir mal was Liebe ist
Kapitel 7-Über unangenehme Nebenwirkungen der Plünderung eines Weinkellers…
Ich bin ja schon gespannt, wie der Tag morgen wird, und was ich neben Waffen polieren noch alles entdecken werde.
Guten Morgen allerseits! Ich bin ausgeschlafen und bester Laune. Nein, ich habe Glorfindel und seine Strafe nicht vergessen, aber, mal unter uns gesagt, er hat es wirklich verdient, oder? Selbst Elrond sagte, es sei amüsant gewesen. Also. Ich habe jeden Grund fröhlich zu sein.
Dann will ich mal meine beiden Freundinnen wecken gehen. Sonst suchen sie am Ende noch alleine in den Esssaal, und ich weiss nicht, wie gut das ausgehen könnte, wenn man bedenkt, dass Fynn sich zurzeit wirklich, wirklich schlimm benimmt. Das Schlimmste für sie war wohl, dass er gestern mit einer Elbin zusammen getanzt hat. Ich hab aber nachgehackt, nur leider wollte sie kein Wort hören, und ist dann in ihr Zimmer verschwunden, das heisst, Elladan brachte sie in ihr Zimmer.
Vielleicht ist sie heute Morgen soweit wieder klar, dass wir ihr erklären können, dass das nur irgendeine entfernte Cousine seines Vaters ist, und er sich gefreut hat, diese wieder einmal zu sehen…
So.. Fixfertig angezogen. Ich muss mal Elrond fragen, ob ich nicht ein paar Hosen und dazu ein paar passende Oberkleider haben könnte, diese Kleider gehen mir langsam auf die nerven… Heute trage ich ein grünes Kleid. Ich mag nur die eher schlicht geschnittenen, die anderen ziehe ich nie an. Wie auch immer. Der Schnitt ist ähnlich, wie bei meinem gestrigen Kleid, nur die Ärmel liegen eng an, also nicht weite.
Dann gehe ich mich mal auf die Suche nach den Zimmern meiner Freundinnen machen. Zuerst Julia, die bringt man zwar kaum wach, es erspart mir aber, als erstes am Morgen eine Liebeskranke Glucke zu beruhigen…
Ich grinse. Okay, grosser Weckdienst. Hm, praktisch, Elrohir steht vor ihrer Tür. Moment Mal, Elrohir steht um diese Uhrzeit vor der Schlafzimmertür meiner Freundin Julia? Ich huste. Aha. Bemerkt er mich doch noch. „Morgen thêl. Was gibt's?" Mal wieder die Ruhe selbst. „Ich wollte eigentlich meine Freundin wecken, aber vielleicht erklärst du mir erst, was du hier machst?" Er grinst mich an. Eru, und ich dachte immer, Elben grinsen nicht… „Wer ist hier eigentlich die kleine Schwester?" „Ich sicher nicht. Ich bin jünger, aber nicht klein." Wie immer. Keiner will nachgeben, das kenne ich mittlerweile doch schon. Er lacht nur, dreht sich um. „He, warte!" Tja, überraschen ist bei Elben immer gut. Dann sehen sie nämlich oft lustig aus. So wie Elrohir jetzt. Er sieht mich nämlich verwirrt an. „Erst soll ich weggehen, und jetzt bleiben?" Versteht der alles falsch? „Du kannst mir helfen sie zu wecken." Er lacht.
Ich öffne die Tür. Zum Glück habe ich den Schliessmechanismus noch nicht erklärt. Elrohir folgt mir. Ich stelle mich neben Julia und stupse sie an. „Jul, morgen, aufwachen!" Sie brummt nur etwas. Gut, dann eben gleich radikal. Ich hole Luft und rufe: „Julia, wach schnell auf! Willst du Orkfutter werden?" Immer noch nichts. Das hatte ich befürchtete. Elrohir schaut mich irritiert an. „Orkfutter?" Ich zucke mit den Schultern. „Frag Aragorn", ist meine schlichte Antwort. Dann habe ich eine Idee. Ich beuge mich runter und flüstere. „Hey, Julchen, ich würde aufwachen, Elrohir steht vor deinem Bett." Wow. Hätte ich früher ausprobieren sollen.
Julia steht beinahe im Bett. „Was? Wo? Wer? Wie?" Gut gemacht Julia, fehlt nur noch Warum, Wann und du hast die Fragesammlung mit W komplett. Sie sieht mich an. „Stimmt ja gar nicht, du Törtchen!" Ich grinse. „Nee, du hast Recht, nicht vor deinem Bett, aber daneben…" Ihr Kopf ruckt nach links, genau dort, wo Elrohir steht. Ihre Augen weiten sich gerade. Uo, wenn ich Elrohir wäre, würde ich schleunigst verschwinden. Aber, hm, er geht nicht. Vielleicht liegt es daran, dass er nicht weiss, was da auf ihn zukommt…
„Was fällt dir eigentlich ein? Raus hier, aber sofort!" Wow, und sie will mir erklären, dass sie den Wechsel in die Kopfstimme nicht schafft? Im Normalton angefangen, aber ungefähr zwei Oktaven darüber geendet. Wenigstens ist Elrohir so klug, und flüchtet. Ich geh besser auch. „Also Jul, ich geh dann mal, warte einfach hier, ich wecke noch schnell Fynn, dann können wir essen gehen", rufe ich ihr im herausrennen zu. Manchmal ist Flucht die beste Verteidigung, besonders, wenn man Julia so unsanft weckt…
Uf, wenn ich Glück habe, wird es bei Fynn einfacher… Ah, da ist ja die Tür, momomomentchen Mal!
Glorfindel tritt gerade heraus. „Also, bis in zehn Minuten", lächelt er in den Raum, er sieht mich, grinst und meint: „Morgen. Nach dem Frühstück in meiner Waffenkammer." Ich bleibe einen Moment wie erstarrt stehen. Das muss ich erst verdauen. Glorfindel kommt aus dem Zimmer meiner Freundin! Der wird doch nicht…
Ich sprinte vor und ziehe die Tür auf. Fynn, die sich eigentlich gerade anzieht, quietscht auf. „Spinnst du?", faucht sie mich an. Momentan ist mir ihre Laune eigentlich egal. „Was. Tut. Glorfindel. Am. Morgen. In. Deinem. Zimmer?" Sie sieht mich kichernd an. „Ach, er hat mich nur geweckt. Und in ungefähr sechs Minuten holt er mich zum Frühstücken ab." Ich knurre. „Kommt nicht in die Tüte! Du bist fertig angezogen, wir gehen, ich hab Julchen gesagt wir kommen sie abholen!" Ich packe sie am Arm und schleife sie hinter mir her. „Was hast du eigentlich gegen Glorfindel?", fragt mich das unschuldige Mädel. Ich verdrehe die Augen. „Nichts spezifisch gegen ihn, nur gegen die Art, wie er dich anschaut." Sie glotzt mich an. Tja, Liebes, ist halt so.
Endlich können wir etwas essen! Nachdem ich auch noch Julchen abgeholt habe, und wir im Eiltempo zum Esssaal gegangen sind, lasse ich mich seufzend auf meinen Platz nieder. Glorfindel kommt gerade herein, und zwinkert mir zu. „Du traust mir aber auch gar nicht, was?" Ich schüttle nur grinsend den Kopf. Dann wende ich mich an Julia und Fynn. „Was tut ihr denn heute, wenn ich Glorfindels Waffenkammer auf den Kopf stelle?" Fynn gähnt. „Ich denke, ein bisschen spazieren, und faulenzen und so", meint sie.
Das tun sie dann auch, als ich losgehe, um meine Strafe ab zu sitzen.
Drei Stunden später:
Ächz. Gut, ich habe gesagt, es sei mir egal. Aber es war, um ehrlich zu sein, der Horror! Glorfindel hat wohl seine ganze Liebe auf diese Dinger übertragen, da wundert's mich nicht mehr, dass er noch immer nicht gebunden ist… Wie auch immer. Jetzt suche ich auf jeden Fall gerade nach meinen zwei Freundinnen, die sich einen schönen Morgen gemacht haben. Aber heute Nachmittag scheuche ich sie auf die Pferde…
„Ah, da seid ihr ja!" Ich seufze. Endlich. Julia sieht mich mitfühlend an. „War es schlimm?" Ich schüttle den Kopf. „Nö. Aber ich weiss jetzt immerhin, warum sich unser allseits geliebter Balrogtöter noch nicht gebunden hat…" „Ach, und warum nicht?", kommt es vom Gebüsch. Elrohir und Elladan treten hervor. Ich ziehe eine Augenbraue nach oben. Den Blick hab ich mittlerweile ganz gut drauf… „Nun, wenn er seine ganze Liebe auf seine Waffen lenkt…" Die Zwillinge grinsen. Dann meint Elladan: „Ada ist bis morgen nicht da." Sämtliche Alarmanlagen in meinem Gehirn schlagen rot. Elrohir scheint es zu bemerken. Er lacht. „Mach dir keine Sorgen, Tamuríl. Bruchtal wird schon noch stehen…" Wenn ich zu jenem Zeitpunkt bereits gewusst hätte, dass Bruchtal zwar schon noch stehen würde, wir aber weniger, wäre ich vorsichtiger gewesen.
Nach dem Mittagessen:
Elladan und Elrohir folgen uns schon die ganze Zeit. Jetzt reicht's aber bald! Ich drehe mich um, und rufe. „Elladan, Elrohir, macht das eigentlich Spass? Was wollt ihr denn?" Ha! Soviel zum Thema, ich könne Elben nicht überraschen. Sie gucken ganz schön verlegen. „Nun", meint Elladan, „thêl, Glorfindel und ich haben gewettet." Die Alarmglocken schrillen. „Aha." „Und es geht darum, wie viel Menschen vertragen. Wie viel Wein." Hätt ich mir denken können. Wenn es nicht gerade um das Thema Frauen ging, dann um Wein oder Kämpfe, oder gewisse andere Stärken, respektive Schwächen. Männer. „Und jetzt?" Er schaut mich an. Oh nein!
Fynn schient anders zu denken. „Ihr wollt in den Weinkeller? Wer denn?" Elladan scheint zu bemerken, bei wem er es versuchen kann. „Nun, ihr drei" ich schaue geschockt drein, aber mich fragt ja keiner, „wir Zwei, Glorfindel und vielleicht auch noch Legolas." Ich seufze. Fynns Augen glänzen, und sie meint: „Wir sind dabei!" Nein! Tut mir das nicht an! Bitte!
Kein Erbarmen für Robin… Nein, sie schleppen mich einfach hinterher. Ich will nicht. Hat denn Keiner Erbarmen? Wo ist Erestor wenn man ihn einmal brauchen würde?
Zehn Minuten später befinde ich mich im Weinkeller, an einem Tisch, zusammen mit Julia, Fynn, Elladan, Elrohir und, ich fass es nicht, Glorfindel. Legolas hat sich zu Fynns grosser Enttäuschung abgemeldet. Na toll. Heute wird es wohl an mir sein, nüchtern zu bleiben, und zu gucken, dass keine meiner Freundinnen einen Fehlentscheid begeht. Wobei… Irgendwie schmeckt der Wein einfach zu gut, um ihn stehen zu lassen…
Einige Stunden und etliche Gläser später:
Oookay, ich glaube, ich bin leicht, aber nur ganz leicht, angeheitert. Im Gegensatz zu Fynn und Julia. Tja. Wie auch immer. Und wer darf jetzt Aufpasser spielen? Ich natürlich. Dabei brummt mir der Kopf, weil ich es fertig gebracht habe, vom Stuhl zu fallen, und mir den Kopf übelst anzustossen. Naja. Dann eben nicht aufstehen. Ich glaube, ich sollte ins Bett. Wie spät isses überhaupt? „Hallo, kann mir jemand, der noch halbwegs nüchtern is, die Uhrzeit sagen?" Uups, das hörte ich jetzt schlimmer an, als ich mich fühle. Meine Brüder schauen mich jedenfallls grinsend an. „Du bis ja leischt angeheidert, thêl, weischt du das?" Ich ziehe eine Augenbraue hoch. Elladan ist wohl ziemlich betrunken, genauso wie Glorfindel, und das will bei einem Elben etwas heissen, ebenso Julia und Fynn. Ich hätte ja nie gedacht, dass Glorfindel mitkommen würde, und den Weinkeller von Elrond plündern, aber bei dem Elb weiss man ja nie…
Ich schaue Elladan genervt an. „Und wenn schon, du bist betrunken!" Ha. Wut macht eben nüchtern. Er schüttelt den Kopf, aber hält schon wieder inne, und stöhnt. „Ah, treten die ersten Nachwirkungen etwas früher ein bei Elben?" Ich erhalte einen ziemlich wütenden Blick als Antwort. Ist ja nicht meine Schuld, dass es sich betrinkt.
Um Fynn mache ich mir aber eher Sorgen. Sonst ist sie eigentlich noch so klug, um zu wissen, dass man seine Sorgen, Enttäuschungen, Ängste etc. nicht im Alkohol ertränkt, aber heute scheint sie das irgendwie vergessen zu haben. Tolle. Ich zupfe sie am Arm, als sie sich gerade wieder ein Glas einschenken will. „Du, Fynn, ich glaube, du hast genug gehabt, Julia, komm, du auch, lasst uns ins Bett gehen!" Fynn starrt mich an. „Du scholltescht etwas lock…lockerer werdn, weischt du?" Ich schüttle den Kopf. Au! Jetzt weiss ich, warum Elladan es nicht tat. Dieser grinst mich an.
Rums. Hä? Oje, Julia ist vom Stuhl gehopst. Naja, eher geplumpst. Ich beuge mich über sie und fuchtle ihr mal mit einer Hand vor dem Gesicht herum. „Hallo, Julia, Julchen, aufwachen! Es is noch nicht Schlafenszeit, du musst erst ins Bett!" Warum ist sprechen schwieriger als Denken? Ist ja jetzt gerade auch egal. Julia wacht nämlich einfach nicht auf. „Ist alles in Ordnung mit ihr?", frage ich beunruhigt Elrohir, der mir noch am nüchternsten erscheint. „Sie ist nur eingeschlafen. Ich bringe sie hoch, in ihr Zimmer." Wäre es Elladan gewesen, im Moment hätte ich das nicht zugelassen, aber als mein Hirn realisiere, dass Elrohir gerade weg war, mit Julia, die Stockbesoffen ist, will ich aufspringen. Nee, besser doch nicht.
Ich seufze. Er ist anständig in dem Bereich, vor allem hat er wenig getrunken. Wenn nicht ich, dann wenigstens er. Wie auch immer.
Hm? Ach, Glorfindel und Elladan streiten, wer denn nun Recht hatte. Ich schalte mich besser mal ein. „Hey, also Julchen verträgt weniger als wir, und ich und Fynn stehen, naja, sitzen ja noch!" Elladan grinst Glorfindel an. „Genau, schie hat vollkommen recht!" Oh nein, Männer!
Jetzt kämpfen sie auch noch. Naja, herumtorkeln ist besser. Moment, nee, die besprechen auch noch was! He! Lauter! Is ja eigentlich auch egal. „Fyyynn, komm, lass uns ins Bett gehen, ich bin müde!", jammere ich. Die schaut aber nur ganz gebannt diesen zwei idiotischen Elben zu. „Fyyyyn!" Sie schaut mich an. „Hä?" Ich seufze. Elladan kommt jetzt zu uns. „Du, Tamuríl, meinst du nicht, es ist Zeit für ins Bett?" Er spricht mir aus der Seele. Hä? He, was soll das? Ich versuche aufzuspringen. Fynn, die gerade zu mir rüber wollte, ist aufgestanden, nur, um sich gleich wieder hinzu setzen. Auf Glorfindels Schoss… „Also, also, das geht nicht, Fynn, Glorfindel, meine ich, lass sie jetzt gehen, wir müssen ins Bett!", nuschle ich.
Ach, eigentlich sollte Fynn es schon wissen, die macht sicher keine Dummheiten, sprich Dinge, die sie später bereuen würde, ich bin müde. Ich registriere gerade noch, wie Fynn von Glorfindel an der Hand genommen die Treppe hinaufgeht, dann schlafe ich ein.
Am nächsten Morgen:
Au! Mein Kopf brummt. Ich werde nie wieder soviel Wein trinken! Wo bin ich überhaupt? In meinem Zimmer? Elladan hat mich wohl hierher gebracht. Na denn. Ich quäle mich aus dem Bett und wanke ins Bad. Irgendjemand hat mir eine Schale mit kaltem Wasser hingestellt. Dankeschön, egal wer's war. Ich überlege nicht lang, und tauche meinen Kopf ins Wasser ein. Uf. Schon einiges besser, doch. Dann ziehe ich mir frische Kleider an, und bürste meine Haare. Gut, ich wage mal einen kritischen Blick in den Spiegel. Doch, es geht. Dunkle Ringe unter den Augen, aber davon abgesehen, keinerlei äussere Beschwerdepunkte. Allerdings fühlt mein Kopf sich an, als ob jemand auf ihm Trommeln übern würde…
Ich gehe aus meinem Zimmer, nur um gleich in jemanden hinein zu laufen. Hu? Julia? Sie sieht mich verwirrt an. „Robin, morgen, wollte grad zu dir." Ich ziehe sie in mein Zimmer. Frische Kleider hat sie auch an, auch die Wasserkur scheint sie hinter sich zu haben. „Und, gut geschlafen?" Ich grinse sie an. Sie nickt. „Wer hat mich denn ins Bett gebracht?" Normalerweise hätte ich ihr das sanfter beigebracht, aber ich bin noch müde, und habe Kopfschmerzen. „Elrohir." „WAS?" Ich gucke sie an. „Bitte eine Oktave tiefer, mein Kopf tut weh. Und überhaupt, mein Bruder ist nicht so schlimm! Elladan ist schlimmer." Sie nickt geistesabwesend.
„Warum wolltest du überhaupt zu mir?", frage ich, um sie abzulenken. Themawechsel, Darin bin ich gut. Sie schaut mich an. „Äh, also, eigentlich wollte ich fragen, ob du eine Ahnung hast, wo Fynn ist. Sie ist nicht in ihrem Zimmer, und das Bett ist definitiv unbenutzt!" Es dauert, bis diese Worte in mein Hirn durchdringen. Dann macht es „Klingelingeling!" Ich springe auf. Oh nein, das darf doch nicht wahr sein! Kann Fynn so enttäuscht sein? „Los, mir nach!", rufe ich, und rase los, Julia im Schlepptau. „Was ist denn?", ruft sie von hinten, aber ich habe keine Zeit, um ihr die Frage zu beantworten.
Knall!
Aua. In wen bin ich denn jetzt schon wieder eingelaufen? Ich schaue auf, und reibe mir meinen Kopf. Hä? Ach ja, der Prinz, Legolas. Der ist mir aber gerade im Weg. Er hält mir freundlich lächelnd die Hand hin. „Entschuldige den Zusammenstoss. Wohin den so eilig?" Ich schaue ihn an. „Mich davon überzeugen, dass ich einen Grund habe, Glorfindel umzubringen!" Er schaut mich irritiert an. Bevor ich weiter rennen kann, hält er mich fest. „Und warum?" Eigentlich geht es ihn überhaupt nichts an! Julia ist mittlerweile auch angekommen. Er sieht sich um. „Wo ist denn Fynn abgeblieben?" Jetzt bin ich aber irritiert. Scheint, als Sorge er sich um sie. „Sagen wir mal, sie nahm gestern Abend am Frusttrinken teil, und das letzte was ich von ihr sah, war, wie Glorfindel sie trösten wollte." Er schnaubt. „Und warum trösten?" Auch wenn Fynn mich dafür lynchen wird: „Weil du gestern Abend nicht gekommen bist!" Julia haut mir eine über den Kopf. „Au, Jul, bist du von allen guten Geistern verlassen? Mein Kopf tut eh schon erbärmlich weh!" „Das ist Fynns Sache!" „Aber nicht, wenn sie stockbetrunken mit Glorfindel mitgeht!" „Warum soll das denn so schlimm sein, wenn er sie trösten will?" Ich schaue sie überrascht an. Ist Julia echt so naiv, oder sind das noch Nachwirkungen? Legolas sieht mich an. „Was hat das mit mir zu tun? Warum lässt sie sich auf ihn ein?" Ich seufze. „Ich denke, sie mag dich sehr, und sie lässt sich auf ihn ein, weil sie sternhagelvoll und enttäuscht war!"
Ich habe gar nicht bemerkt, dass wir zu Glorfindels Gemächern gekommen sind. Ich klopfe. „Was?" Eindeutig Glorfindel. Er macht auf. Und runzelt die Stirn. „Ist irgendein Grossanlass?" Legolas deutet seufzend auf mich. Ich rauche fast vor Zorn. Was bildet der sich ein? Er ist ja, nüchtern, ein wirklich netter Elb, aber betrunken… „Ich würde euch raten, Lord Glorfindel, in Zukunft besser darauf zu achten, was Ihr tut, wenn ihr betrunken seid", zische ich. Ich wechsle immer zu der Höflichkeitsanrede, wenn ich sauer bin. Er sieht mich an. „Es war ihre Entscheidung", meint er ernst. Aus, vorbei. Schlimmste Befürchtung eingetroffen. Und ich? Ich brülle. „WIE HAST DU DIR DAS EIGENTLICH VORGESTELLT, HÄ? SIE WAR BLAUER ALS BLAU, UND DAS WEISST DU GENAUSO GUT WIE ICH!" Damit stürme ich an ihm vorbei, und Jul rennt mir hinterher. Jemand schliesst die Tür hinter uns. Ich weiss, wo das Schlafzimmer ist, fragt mich nicht weshalb, nicht, dass ich mich auf ihn einlassen würde.
Fynn liegt noch im Bett. Ich seufze. „Fynn!" Na immerhin, sie wacht auf. „Hm? Was tut ihr zwei denn hier?" Keine Lust, darauf zu warten, bis sie ganz wach ist, ich kippe ihr einfach ein Glas Wasser ins Gesicht.
Fynn setzt sich auf, und sieht sich um. Dann schüttelt sie den Kopf. „Das hab ich nicht wirklich getan, oder?" Ich seufze, und Julia nickt. „Doch, du liebeskrankes Küken, das hast du." Sie stöhnt, und vergräbt ihr Kopf in dem Kissen. „Ich wird nie mehr so viel Wein trinken!", brummt sie. Den Humor hat sie nicht verloren. Dann setzt sie sich auf, und zieht sich rasch an. „Wie auch immer, glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist, nicht war? Ich mach das Beste daraus!" Dann hüpft sie hinaus, an einem verdutzten Legolas und einem grinsenden Glorfindel vorbei, uns im Schlepptau.
Da werde mal einer Schlau aus diesem Mädchen!
tbc?
Also, bitte, ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr Leser mir ein kleines Review hinterlassen würdet! Woher soll ich sonst wissen, ob die Story überhaupt wen interessiert!
Lessien: Jaja, das Leben kann man erschweren, und sei dir sicher, es wird erschwert… -evilgrin- Ach, vorsichtig… Nun, wie du siehst ist Fynn nicht allzu betrübt… (Das kommt dann noch… -harrharr- Ehm ja…)
erebiel: Hallo und Willkommen! Hab mich riesig über dein Review gefreut! –drück- Ich hoffe, sie gefällt dir weiterhin…
Also, liebe Grüsse an alle Leser, eine sich sehr für die Leserzahl interessierende Moony
