Catch you
Disclaimer: Alles nicht meins! Aber sobald ich reich bin, kauf ich´s mir... und dazu noch ein Bell-Book-and-Candle-Album
Spoiler: dritte Staffel, nach 'Unempfindlich'
Raiting: T
Zusammenfassung: Cuddy sagt House, was sie will.
Feedback: Ich bitte darum!
Für Charmed225, weil sie so lieb reviewed hat, und weil sie´s gern lesen wollte...
I wanna take you. I won't break you. I will catch you – now the time is right.
(Ich will dich nehmen. Ich werde dich nicht zerbrechen. Ich werde dich fangen- jetzt ist die Zeit richtig.)
„Nimm das, du Troll!" Konzentriert drückte House aus seinem Gameboy rum. Er saß an seinem Schreibtisch, die Füße hochgelegt auf seinem Tisch und kämpfte nun schon seit einer Stunde gegen böse Trolle in seinem Gameboy an. Nie hätte er geglaubt, dass er an einem Spiel, das er bei einer Wette mit einem Sechsjährigen gewonnen hatte, derartigen Spaß haben könnte.- House war eindeutig der bessere Werfer, er hatte Cuddys Ausschnitt schon beim ersten Versuch getroffen. Der Dreikäsehoch versuchte es wahrscheinlich immer noch... Er grinste bei dem Gedanken und schoss fröhlich noch einen Troll ab.
„Wir werden ausgehen." riss Cuddys Stimme ihn plötzlich zurück in die Wirklichkeit. „Ich erwarte sie um sieben heute Abend in Anzug und Krawatte vor meiner Haustür. Und kommen sie gefälligst mit ihrem Auto. Ich setzte mich bestimmt nicht auf ihre Todesmaschine!", erklärte Cuddy House resolut. „Unterschreiben sie das." Sie legte ihm einige Formulare auf seinen Schreibtisch und fegte mit der anderen Hand seine Füße herunter.
„Wie bitte?" Etwas verwirrt sah House von seinem Gameboy auf und runzelte die Stirn.
Cuddy rollte mit den Augen. „Sie sollen diese Formulare unterschreiben, oder ich kann ihren Gehaltscheck nicht ausfüllen..."
„Die Formulare wird wie immer Cameron unterschreiben und sie wissen genau, dass ich das nicht meinte." knurrte er. „Also was soll das heißen, wir werden ausgehen?"
„Für ein Genie wissen sie verdammt wenig." Sie hob eine Braue. „Das heißt, wir haben heute Abend ein Date."
„Ach so!" House schlug sich mit einer Hand leicht vor den Kopf. „Natürlich, hätte ich auch gleich drauf kommen können..." Er schnaubte und legte seinen Gameboy beiseite.
„Stimmt genau.", erwiderte sie trocken. „Also heute, um sieben im Anzug." Streng sah sie ihn an. „Und seien sie pünktlich sonst verstreicht unsere Reservierung." Sie machte auf ihrem Absatz kehrt und wollte gehen.
„Nicht so eilig, Hexe!" So schnell, wie es sein kaputtes Bein zuließ erhob er sich, schnappte sich seinen Stock, welcher an seinem Tisch lehnte, humpelte um seinen Schreibtisch und blieb dicht vor Cuddy stehen.
Genervt wandte sie sich um. „Was noch?- Wenn sie ihre Krawatte nicht alleine gebunden kriegen, lassen sie das entweder vorher von Wilson machen, oder bringen sie sie lose mit, dann mach ich das..."
„Und ihnen damit die Möglichkeit geben, mich zu erwürgen?", fragte er zynisch. „Auf gar keinen Fall... Außerdem bin ich sehr wohl in der Lage eine Krawatte zu binden..."
„Dann ist ja alles klar." Wieder wollte sie sein Büro verlassen, doch er griff nach ihrem rechten Handgelenk.
„Wieso sollte ich mit ihnen ausgehen?" Er starrte ihr direkt in die Augen.
„Weil ich ihr Boss bin, und sie feuer wenn sie es nicht tun?"
„Das nennt sich Ausnutzung des Arbeitsverhältnis..."
„Ehrlich?" Cuddy riss ihre Augen weit auf und schlug im gespielten Schock eine Hand vor´s Gesicht. „Wer hätte das gedacht?" Sie grinste und wollte sich erneut von ihm abwenden.
Mit einer nahezu mühelos wirkenden Bewegung seiner Hand zog er sich zu sich zurück, sodass sie noch dichter vor ihm stand als zuvor.
'Verdammt.' Cuddy hatte vergessen, wie stark er war...
„Sie sind der Teufel in Verkleidung." knurrte er grimmig.
„Warten sie erst bis sie mein Outfit von heute Abend sehen..." Sie blinzelte ihm zu.
Verstimmt sah er sie an. „Die Wahrheit, Cuddy!"
„Die habe ich ihnen-"
„Sie würden mich nie feuern, Cuddy.", unterbrach er sie ungeduldig. „Das wissen wir beide."
„Eingebildet sind sie gar nicht, was?"
„Cuddy...", mahnte er.
Sie seufzte und rollte mit ihren Augen. „Sie werden mit mir ausgehen, weil sie es mir schuldig sind.", erklärte sie ihm sachlich.
„Bitte?"
„Sie. Sind. Es. Mir. Schuldig.", wiederholte sie.
Mit gerunzelter Stirn betrachtete er sie.
Cuddy seufzte abermals. „Wissen sie eigentlich, wie viele Dates sie mir schon vermasselt haben?"
„Ich weiß nicht genau... vielleicht-"
„Es waren genau fünf."
„Klingt nicht viel... Vor allem, wenn man bedenkt wie lange wir uns-"
„Fünf allein diesen Monat, House!"
„...Und weil sie mir so dankbar dafür sind, dass ich sie diesen Monat schon von fünf Vollidioten befreit habe, laden sie mich zum Essen ein?" ,suggerierte er selbstzufrieden lächelnd und ließ ihr Handgelenk los.
„Einladen?" Sie ungläubig schüttelte ihren Kopf. „Sie haben mir fünf Dates mit fünf wundervollen Männern verdorben." Mit einem Finger pickste sie ihm gegen die Brust, um ihren Worten mehr Nachdruck zu verleihen. „Und dafür werden sie zahlen!- Bringen sie also ihre Brieftasche mit, das Restaurant, in das sie mich begleiten werden, ist teuer..."
„Sie scheinen es echt nötig zu haben...", bemerkte House grinsend, griff wieder nach ihrer Hand und presste sie mit seiner gegen seinen Oberkörper.
Cuddys Augen verengten sich zu Schlitzen. „Und warum wohl?- Weil sie ein Vollidiot mit Bindungsangst sind, der lieber jeden meiner Versuche, einen anderen Mann zu finden, aus Eifersucht vereitelt, statt endlich selbst den ersten Schritt zu machen.", zischte sie wütend.
„Ich. War. Nicht. Eifersüchtig." betonte House mürrisch. „Ich habe helfen wollen..."
„Wie es auch sonst so ihre Art ist." warf sie zynisch ein.
House ignorierte sie und redete einfach weiter: „Der blonden Anwalt von vorgestern wohnt noch bei Mutti, darauf wette ich... Für den reichen Schnösel von der Woche davor waren sie nur Dekoration.- Hat ihnen nur auf die Brüste gestarrt, als sie geredet haben.- Oder dieser Börsenmakler mit dem sie davor aus waren... Der war derart langweilig, das selbst mir eine Metapher dafür fehlt. Und dann dieser furchtbare Angeber vom Anfang des Monats.- Schafft drei unter Par beim Golf und ist stolz drauf. Ich rette jede Woche Menschenleben, na und?- Aber die absolute Krönung war wirklich dieser uralte notgeile Sack, der sie gestern hier abholen wollte.- Das Kleid, das sie anhatten, hätte ihn fast umgebracht!- Ich bitte sie, was haben sie sich nur dabei gedacht mit solchen Versagern auszugehen?"
„Sie sind süß." Cuddy lächelte entspannt.
„Was soll das jetzt wieder?" Misstrauisch sah er sie an.
Sie legte auch ihre andere Hand auf seine Brust, stellte sich auf ihre Zehenspitzen und flüsterte ihm ins Ohr: „Sie erinnern sich an jeden mit dem ich je ausgegangen bin, House... Sie sind so eifersüchtig, dass sie es kaum aushalten." Sie zog sich zurück und grinste triumphierend.
House nahm seine Hand von ihrer. „Bin ich nicht.", brummte er.
„Oh doch, und wie!"
„Bin ich nicht."
„Sie wiederholen sich, fällt ihnen nichts neues ein?" Sie grinste noch mehr und lies ihre Hände von seiner Brust zu seinen breiten Schultern gleiten.
„Was versuchen sie hier zu tun, Cuddy?"
„Etwas, das ich mir eigentlich für heute Abend aufheben wollte..." Ihre Augen glänzten.
House runzelte die Stirn und beobachtete abwartend, wie Cuddy sich abermals auf ihre Zehenspitzen stellte und vorsichtig ihren Mund gegen seinen presste.
Sanft küsste sie ihn. Es dauerte eine Weile, bis House ihren Kuss erwiderte und seine Arme um sie schlang, doch dann tat er es mit großer Leidenschaft. Schließlich mussten sie sich voneinander um Luft zu holen...
„Du hättest auch gleich sagen können, dass ich am Ende mit dir rumknutschen könnte... Das hätte uns eine Menge Zeit gespart...", erklärte House leicht außer Atem, lächelte und zog sie wieder an sich.
Hoffe euch hat´s gefallen... Bitte review-ed!
Für´s nächste Mal dürft ihr zwischen
Push the button (Sugababes)
House und Cuddy im Fahrstuhl... :P
oder
Heartbeat (Scouting for girls)
Cuddy macht House ein eindeutiges Angebot ;D
wählen.
Also macht was draus und wünscht euch was :D
