AN: Dieses Kapitel ist mal wieder nicht beta gelesen... mal wieder Zeitgründe... und mal wieder wollte ich euch nicht länger warten lassen... Ich schreibe grade parralel noch an zwei anderen Storys.. Eine weitere zu Harry Potter und eine zu Star Wars.. Wenn sich genügend Leute in den Kommentaren melden poste ich die vielleicht auch noch :) Achja! Bevor ich es vergesse.. Danke für die Reviews! Motivieren einen jedesmal wieder :> Bis zum nächsten Mal!

Enjoy!

Kapitel 7

Ginevra Molly Weasley

Ginny saß noch immer auf ihrem Bett, hatte sich aber inzwischen wieder beruhigt. Ihre Mutter hatte kurz nach dem Vorfall mit ihr gesprochen, allerdings mit ihren Brüdern in Bezug auf das Buch übereingestimmt. Sie sei zu klein für so etwas, hieß es. Sie fand es einfach nicht fair, konnte sie doch besser lesen als manchen ihrer Brüder. Und doch durfte sie nicht! Sie stand kurz dafür wieder in Tränen auszubrechen, als ein aufmunterndes Trillern ihre Aufmerksamkeit auf ihren Schreibtisch brachte.

Dort saß er wieder, ihr gefiederter Freund, und sang ein paar aufmunternde Noten.

Es dauerte ein bisschen, bis sie sich von der Überraschung den Vogel so schnell wieder zu sehen erholt hatte und das Buch sowie die Rolle Pergament in den Krallen des Phönixes bemerkte.

Schnell ging sie zu dem Schreibtisch und griff zuerst nach dem Brief. Sie bekam nie Briefe, also von wem sollte dieser sein?

Zögerlich öffnete sie den Brief und fing an zu lesen.

Hallo Ginny

,du wunderst dich wahrscheinlich wer ich bin, richtig? Nun.. dann will ich mich zuerst einmal vorstellen. Mein Name ist Harry James Potter. Mein…

Ginny lies den Brief fallen und machte ein Geräusch, dass entfernt einem kleinen Schrieken glich, bevor sie sich mit zitternden Händen wieder dem Brief zuwandte.

Mein blau gefiederter Freund hier hat mir ein wenig über dich erzählt und ich wage zu sagen, dass wir beide und sehr ähnlich sind. Und genau aus diesem Grund habe ich beschlossen dir in Bezug auf deine Brüder zu helfen. Denn was die sich alles leisten ist meiner Meinung nach unakzeptabel und ich verstehe nicht warum deine Mutter nicht eingreift.

Kennen lernen würde ich dich auch gerne ein wenig besser. Du musst wissen, dass ich nicht viele Personen in meinem Alter kenne und mir hin und wieder etwas einsam vorkomme. Ich würde mich daher freuen dich eine Freundin nennen zu können. Aber ich schweife ab.. wo war ich? Achja! Genau, deine Brüder… Der einfachste Weg dich gegenüber ihnen zu behaupten ist mehr zu wissen und mehr zu können als sie! Und genau deshalb habe ich dir das Buch „Okklumentik – Die Magie des Geistes" geschickt.

Du wirst dich wahrscheinlich fragen, was das denn mit Wissen und Können zu tun hat. Lass es mich erklären. Okklumentik ist, wie du vielleicht weißt, die Kunst seinen Geist zu ordnen und zu beschützen. Wenn du diese Kunst erst einmal beherrscht kannst du mit sehr viel größerer Geschwindigkeit lernen und deinen Geist vor Angriffen mit Legillimentik (die Kunst Erinnerungen zu lesen) beschützen. Eine sehr nützliche Sache, die Okklumentik. Aber eben nur der erste Schritt auf dem ich dich unterstützen werde. Wenn du das Buch durch hast schicke ich dir ein Neues und immer so weiter… Ich weiß ja das du gerne liest..

Wenn alles so geht, wie ich es mir vorstelle, dann kannst du deinen Brüdern innerhalb kürzester Zeit zeigen, wo es langgeht und wer weiß.. Vielleicht schaffe ich es sogar, dich ein Jahr früher in Hogwarts zu sehen. Du musst nämlich wissen, dass die Briefe ausgesendet werden, wenn die Schüler die „passende magische Reife" erreicht haben, allerdings nie vor dem zehnten oder nach dem zwölften Lebensjahr, es sei denn der/die Betreffende wünscht es anders. Aber hier schweife ich schon wieder ab…

Ich mache das eine Menge, nicht wahr? Naja.. wie dem auch sei.. Eine Sache habe ich noch, die dir sicherlich helfen könnte. Was weißt du über stablose Magie? Wahrscheinlich nur das, was die meisten Leute wissen.. Das es unmöglich außer für die mächtigsten Magier sein soll und der ganze Müll. Lass dir gesagt sein, dass prinzipiell jedes magisch begabte Wesen in der Lage ist solche Magie zu wirken.. Nur die meisten glauben nicht daran und VERSUCHEN es erst gar nicht.. Ich möchte dich darum bitten es zu versuchen.. Ich gebe allerdings zu, dass er eine ernorme Konzentration erfordert und sehr erschöpfend ist.. Wunder dich also nicht wenn du nicht gleich beim ersten Mal Erfolg hast und übe einfach weiter.

Wusstest du das Stablose Magie vom Ministerium nicht erfasst werden kann? Tadaa..! So kannst du auch bevor du volljährig bist Magie ausüben. Deine ersten Erfolge in stabloser Magie werden dich des Weiteren sehr erschöpfen und möglicherweise nahe einer Ohnmacht bringen. Aber das ist kein schlechtes Zeichen! Denn jedes Mal, wenn du dich magisch auspowerst vergrößert sich dein magischer Kern und damit auch deine magischen Fähigkeiten. In diesem Bezug möchte ich dir noch ein Zitat auf den Weg geben, das ich einmal gehört habe.

Denke immer daran. Stablose Magie ist nicht unmöglich, wie viele sagen. Nur ein wenig schwerer als mit einem Zauberstab. Du musst den Kern deiner Magie fühlen. Eins mit ihm werden. Wenn du das geschafft hast, kannst du Zauber mit einer bloßen Handbewegung oder einfach einem simplen Gedanken ausführen."

Dieses Zitat hat mir in der Anfangszeit sehr geholfen und ich hoffe dir geht es genauso. Aber du solltest damit warten, bis du die Okklumentik beherrscht, es macht das ganze sehr viel einfacher.. Besser wäre es vielleicht auch, wenn du deine Versuche mit der stablosen Magie abends machst, so dass es nicht zu sehr auffällt wenn du völlig erschöpft bist. Ich glaube das war es nun erst einmal von mir.. Oder nein, Moment, eine Sache habe ich noch.. Wenn du mir schreiben möchtest, denn leg es einfach auf deinen Schreibtisch.. mein Phönix (sein Name ist Frost) wird es dann direkt zu mir bringen, wenn er einmal am Tag bei dir hereinschaut. Er scheint dich sehr zu mögen, nachdem was ich so gesehen habe. Nunja, ich würde mich über deinen Brief sehr freuen.

Zeig deinen Brüdern wo´s langgeht!

Harry

Ps. Meditation ist auch ganz nützlich Zaunfahl schwingt

Es gab nur ein paar Worte, die den derzeitigen Zustand von Ginny Weasly beschreiben konnten. Eines der zutreffensten wäre wohl „Geschockt" gewesen. Zumindest wenn man bedenkt, dass sie beinahe eine halbe Stunde brauchte um wieder einen halbwegs klaren Gedanken zu fassen.

Harry Potter hatte ihr geschrieben..

DER Harry Potter..

Er wollte ihr helfen..

Er wollte ihr Freund sein..

Langsam entwickelte sich ein riesiges Grinsen auf dem Gesicht des jüngsten Weasley Abkömmlings. Dieses Grinsen wurde nur noch breiter, falls das möglich war, als sie den Brief ein zweites und drittes Mal las, bevor sie sich mit einem entschlossenen Feuer in den Augen ihrem neuen Buch zuwandte.

Sie würde es ihren Brüdern schon zeigen!

Sobald sie die Tür abgesperrt hatte, sie wollte schließlich nicht, dass jemand von dieser neuen Entwicklung erfuhr, und sie es sich auf ihrem Bett bequem gemacht hatte schlug sie das Buch auf und fing an zu lesen.

Einige Stunden später hatte sie es durch, es waren nur knapp 200 Seiten gewesen, und reflektierte noch einmal die wichtigste Passage des Buches. Wenn wirklich alles stimmte, was in diesem Buch stand, dann wunderte sie sich warum nicht mehr Zauberer und Hexen diese Kunst lernten.

.. Okklumentik wird von jedem anders gelernt.. Aber zu Anfang ist es für alle gleich. Das Wichtigste am Anfang ist es sein magisches Zentrum, das auch „Magischer Kern" genannt wird zu finden. Eine Methode für dieses ist die Meditation. Nachdem das Zentrum gefunden worden ist werden die Erinnerungen normalerweise in verschiedene „Ordner" unterteilt. Manche machen dies, indem sie sich eine Bibliothek vorstellen mit vielen leeren Regalen, in die die Erinnerungen eingeordnet werden. Ein Regal für Glückliche Moment, eins für Schlechte und so weiter. Jeder hat seine eigene Methode um seine Erinnerungen zu ordnen und zu beschützen. Beim Beschützen ist es wichtig eine Art Schild um seinen Geist aufzubauen. Dies kann zum Beispiel eine Steinwand, als auch ein Energieschild sein. Wieder individuell. Eines haben allerdings alle Geistesschilde gemeinsam, sie müssen nach und nach aufgebaut und gestärkt werden. Dies dauert von Person zu Person unterschiedlich lange, ist aber auf jeden Fall Aufwand wert. Der Autor empfiehlt eine Stunde täglich an der Okklumentik zu arbeiten, bis alles einen zufrieden stellenden Grad erreicht hat. Um in einen meditativen Status zu kommen bringen sie sich.. …

Ginny setzte sich in einen Schneidersitz und versuchte sich wie in dem Buch beschrieben in einen meditativen Status zu versetzen, merkte dabei allerdings, dass dies sehr viel einfacher klang als es war. Nach wiederholten erfolglosen Versuchen hatte sie schließlich den ersten kleinen Erfolg. Sie schaffte es einen kleinen Blick auf ihren magischen Kern zu erhaschen, bevor sie die Konzentration wieder verlor. Kurz darauf beschloss sie es für den Tag sein zu lassen und stattdessen einen Brief an Harry zu schreiben.

Schnell begab sie sich zu ihrem Schreibtisch, schnappte sich ein Pergament sowie Feder und Tinte und begann zu schreiben. 20 Minuten später legte sie das zusammengerollte Stück Pergament mit Harry Namen und das nun durchgelesene Buch auf den Schreibtisch und ging gähnend auf ihr Bett zu. Ein Blick auf die Uhr sagte ihr, dass es schon tief in der Nacht war und sie sich wirklich schlafen legen sollte, was sie kurz darauf auch tat.

Die folgenden zwei Monate vergingen für Ginny wie Nichts, denn sie war immer auf Trab. Einmal pro Tag bekam sie Besuch von Frost, der ihr meistens ein neues Buch und des Öfteren einen Brief von Harry ins Zimmer teleportierte. Ihre Okklumentik kam langsam aber stetig voran und ihre Brieffreundschaft mit ihrem „Kindheitshelden" Harry Potter festigte sich von Tag zu Tag mehr. Während sie noch Okklumentik lernte und Harry ihr keine Bücher über Magie schicken konnte, da sie diese nicht praktisch üben konnte, schickte er ihr stattdessen andere ebenso interessante wie nützliche Werke.

Einige der Titel waren unter anderem:

„Die Kunst der Tränke – Was man besser nicht mischen sollte" von Gertrude Hoppet

„Die Geschichte der Zauberei seid Merlin" von Alfred Binns

„Manipulation – Lass es nicht zu!" von Thomas Riddle

"Tai Chi – The Beginners Guide" von Sasuke Chang

"Kung Fu für Anfänger" von Joseph Hollbert

"Hogwarts – Eine Geschichte" von Helga Huffelpuff

„101 Streiche für jede Gelegenheit" von den Mauradern

„Arithmatik – Kreieren Sie Ihren eigenen Zauber!" von Pulenda Sinastra

„Runen – Schrift der Alten" von Gilbert dem Alten

„Die Kunst des Kriegs" von Sun Tzu

„Duellstrategien" von Hubert Hopkins

„Fechten für Einsteiger – Welche Waffe passt zu Ihnen?" von Herbert Eisenfaust

„Medizinische Kräuter – Was wirklich hilft!" von Poppy Pomfrey

Jedes einzelne dieser Werke las sie mindestens zweimal und versuchte sich immer an jedes Detail zu erinnern. Des Weiteren übte sie alles, das man aus den Büchern lernen konnte auch wenn sie deswegen Harry mehrmals um Extramaterialen wie Tränkezutaten bitten musste. Nebenbei trainierte sie nach wie vor eine Stunde am Tag Okklumentik und machte dort, genau wie auf den Gebieten auf die die Bücher abzielten, stetige Fortschritte. In drei Bereichen hatte sie allerdings besonderen Erfolg. Diese waren Runen, Heilen und waffenlose Kampfkünste.

Das letzte hatten auch ihre Brüder schon zu spüren bekommen und sie darauf hin größtenteils in Ruhe gelassen.

Flashback

Ginny saß im Schneidersitz im Garten unter einem Baum und meditierte, während ihre älteren Geschwister 20 Meter weiter in einem kleinen See am Baden waren. Sie war so sehr in ihre Meditation versunken, dass sie nicht merkte, wie Fred, Gorge, Percy und Ron sich an sie heranschlichen.

Überrascht fuhr sie aus ihrer Konzentration hoch, als sie von vier Paar Händen gepackt und in Richtung See gezerrt wurde. Zuerst war sie zu überrascht um zu reagieren und lies sich einfach mitschleifen. Ein paar Meter vor dem Wasser kam sie schließlich wieder halbwegs zu sich und fing an sich zu wehren.

Zuerst ließ sie sich einfach fallen und führte einen Fußfeger aus, der Zwei der Vier sofort von den Beinen holte und sprang schnell außer Reichweite der Anderen. Sie stand nun direkt vor dem Wasser. Geschwind nahm sie eine Kampfhaltung aus dem Kung Fu an und wartete auf den Ansturm der kommen würde.

Sie hatte Recht.

Zuerst kam Ron auf sie zugesprintet. Kurz bevor er sie in den See tackeln konnte griff sie zu und beförderte ihn mit einem durch seinen eigenen Schwung verstärkten Wurf ein paar Meter weit in den See, indem er mit einem gewaltigen Platschen einschlug.

Als nächstes versuchte es Percy, der sich ihr langsam näherte, allerdings nicht bevor sie ihre Kampfhaltung wieder eingenommen hatte. 10 Sekunden später befand sich ein leicht beduselter Percy ebenfalls im Wasser, diesmal dank eines gezielten Trittes in den Magen.

Fred und George hingegen kamen zu zweit auf sie zugestürmt und wollten sie mit einem parallelen Hechtsprung mit in den See reißen, was allerdings sobald sie absprangen zum Scheitern verurteilt war. Ginny sprang einfach schnell zur Seite und beide Zwillinge folgten ihren Brüdern in den See.

Nun stand nur noch eine wütende Ginny auf dem Trockenen und warf ihren Geschwistern einen Blick zu der einen Basilisken neidisch gemacht hätte.

Versucht das nicht noch einmal!" zischte sie ihren Brüdern zu und ging zum Haus zurück. Den geschockten Blick den ihre Brüder ihr nachwarfen entging ihr völlig.

Flashback Ende

Seitdem war sie nicht wieder von ihren Brüdern belästigt worden. Nicht einmal Fred und George kamen auch nur auf die Idee ihr einen Streich zu spielen. Ron war ihr neuestes Lieblingsziel und dieser gab natürlich Ginny die alleinige Schuld dafür, was diese allerdings nicht wirklich interessierte.

Als sie später Frost davon erzählte fiel dieser fast zuckend von dem Stuhl, auf dem er sich niedergelassen hätte. Wenn Vögel lachen könnten hätte er sich wohl vor Lachen auf dem Boden gewunden.

Ihre Briefe mit Harry gingen inzwischen fast täglich hin und her und sie lernte ihn um einiges besser kennen, als sie je zu träumen gewagt hätte. Er erzählte ihr über sein Leben, seine Vorlieben, was er hasste und vieles mehr. Sie begann immer mehr Harry als den Menschen zu sehen, der er war, und nicht als den ihn Bücher und Medien darstellten.

Ihr Training ging ununterbrochen weiter und es machte ihr einen tierischen Spaß neue Sachen zu lernen. Nun, nach über 2 Monaten, hatte sie schließlich Okklumentik perfektioniert und konnte mit der stablosen Magie beginnen. Eine Disziplin, die sie nur zu gerne beherrschen würde. Ein Nebenaspekt der Okklumentik, den sie bemerkt hatte war, dass sie geistig schnell gereift sein zu schien. Nicht mehr länger verspürte sich den Drang mit Puppen oder ähnlichem zu spielen. Sie tat lieber etwas, dass ihrer Zukunft etwas bringen konnte, da sie viel erreichen wollte und große Ambitionen hatte, die allerdings nicht so pompös zum Ausdruck kamen wie bei Percy. Sie war eher still und hin und wieder konnte sie sehr listig sein um ihre Ziele zu erreichen.

Auch hatte sie bemerkt, dass sie Parsel sprechen konnte, dieses aber allen außer Harry verschwiegen. Ihm hatte sie in einem Brief beteuert, dass sie trotz dieses Talents nicht böse sei. Sie wusste bis heute nicht warum sie ihm das überhaupt geschrieben hatte. Eines war ihr allerdings klar. Es war eine ihrer besseren Entscheidungen gewesen. Denn mit dem Brief der darauf von Harry zurückkam kam auch die Erleichterung. Sie erfuhr, dass auch er dieses seltene Talent hatte und sie daher logischerweise nicht für Böse hielt. Auch hatte er ihr eine magische Schlange mit dem Namen „Salvina" als Geschenk geschickt um ihr Gesellschaft zu leisten.

Salvina war eine äußerst seltene magische Schlage von ca. 50 cm Länge. Ihre Schuppen hatten einen grün blauen Farbton und konnten bei Gefahr wie Stacheln aufgestellt werden. Nur das diese Hochgiftig waren und genau wie ein Biss innerhalb weniger Sekunden töten würden. Salvina konnte Auren sehen und somit die magische Stärke einer Person, als auch deren Vertrauenswürdigkeit bestimmen. Die letzten beiden Eigenschaften dieser Schlage bestanden darin, dass sie sich bei Bedarf unsichtbar machen konnte und mit dem Maul gezielt ein Gas ausstoßen konnte, welches dem Ziel auf Tage in die Bewusstlosigkeit schicken würde.

Von dem Tag an, da sie die wunderschöne Schlange das erste Mal sah verlies diese nicht mehr ihre Seite. Standardmäßig hatte sie sich unsichtbar um Ginny´s rechten Oberarm gewickelt und lies sich überall mit hinnehmen und unterhielt sich viel mit ihrer Herrin. Bei einem dieser Gespräche kam Salvina auch auf Harry´s Animagusform zu sprechen und Ginny nahm sich vor ihn irgendwann zur Rede zu stellen. Allerdings fühlte sie sich zurzeit noch etwas unsicher ihn damit zu konfrontieren und blieb lieber noch etwas bei dem bestehenden Briefverkehr.

Backflash

Ginny stand mitten im Raum und übte die verschiedenen Tai Chi Stellungen als sie sich nebenbei mit Salvina unterhielt.

Sssag mal Ssssalvina, wie isssst Harry eigentlich ssssso alsss Perssson?"

Die gemütliche auf dem Bett zusammengerollte Schlange schien einen Moment zu überlegen bevor sie antwortete.

Ssssehr ruhig und gesssammelt. Wenn er entsssschlosssssen issst etwasss zzu erreichen, dann sssschafft er es auch. Er kann ssssowohl lisssitg alsss auch mutig sssein. Er issst absssolut treu ssseinen Freunden und Lieben gegenüber und würde ssssie jeder Gefahr gegenüber verteidigen. Er issst talentiert in vielen Bereichen und hoch intelligent. Auch issst er magissssch sssehr mächtigt oder wird esss zzzumindesst werden, dassss habe ich gessspürt"

Ginny fuhr trotz des Gespräches unbeirrt mit dem Tanz des Tai Chi fort, machte sich aber gleichzeitig Gedanken darüber wie Harry wohl aussehen würde, schlug sich aber gleich mental dafür und wurde leicht rot.

'Wunderschön und Mächtig… Was kann eine Frau mehr verlangen.. Wenn er mich auch noch lieben würde wäre es perfekt! Halt, Stop! Woher kam das denn jetzt? Ich bin noch nicht einmal 7 Jahre alt und denke schon an so was? Oh man.. ich brauch einen Psychater!'

Sie wurde noch einen Tick röter, fing sich aber schnell wieder und ging zur nächsten Frage über.

Interresssssant, aber woran sssiehsst du, dasss er mächtig issst?"

Nun.. Da gibt es mehrere Faktoren. Erssst einmal hat isssst seine Aura ein tiefesss Blau mit weißssen Flecken. Nur die Farben Weißsss, Grau und Rot ssssind mächtiger. Und man musssss berückssssichtigen, dasss er noch lange nicht ausssgewachsssen isssst. Desssss Weiteren issst sssseine Animagusssform magissssch."

Nun war Ginny wirklich erstaunt. Eine Magische Animagusform? Sie wusste genau wie selten dies war und was man an magischer Kraft für eine solche brauchte.

Wasss isssst ssseine Animagussssform denn?" zischte sie ihrer Vertrauten neugierig zu.

Weißsst du dasss nicht? Er sssschaut hier doch täglich vorbei!"

Ginny hielt mitten in der Bewegung inne. Frost! Sie wusste sofort was gemeint war. Ein Phönix! Eine der mächtigsten magischen Kreaturen überhaupt. Und Harry hatte sie die ganze Zeit getäuscht. Sie musste sich eingestehen, dass sie etwas enttäuscht war aber ihn auch gleichzeitig verstehen konnte. Am Anfang ihrer Bekanntschaft hätte sie vermutlich extrem reagiert und seine Fähigkeiten gleich in die Welt heraus geschrieen. Das hatte sich inzwischen allerdings geändert und sie wusste genau, dass manche Fähigkeiten besser so lange wie möglich im Geheimen bleiben sollten.

Flashback Ende

Seufzend wünschte sich Ginny etwas Starkes zu trinken herbei. Es war fürchterlich ein Kind zu sein.