IX Wiedersehensfreude
Die nächsten Tage verbrachte Aragorn fast rund um die Uhr am Bett von Legolas. Er sorgte dafür, dass dieser schlief, aß und sich wohlfühlte. Am siebten Tag war der Prinz schon soweit genesen, dass sie einen Spaziergang durch den Park wagten.
Auf seinen König gestützt genoss der blonde den Sonnenschein. An Aragorns Seite konnte er nach so langer Zeit die Vögel wieder singen und den Wind wieder flüstern hören. Als er erkannte wo sie waren löste er sich von Aragorn und stieg alleine den kleinen Hügel hinauf um sich neben der großen Linde niederzulassen.
Kurz schloss er die Augen, bis er sanfte Lippen auf seinen fühlte. Aragorns Hände lagen auf seinen Wangen und streichelten seine Stirn. Seufzend lies er sich in den Kuss sinken.
Lange saß Legolas so da und genoss den sanften Kuss. Doch nach einigen Minuten erwachte in ihm ein Gefühl, das er lange nicht mehr sein eigen nannte. Er wollte den Mann vor sich und er wollte ihn ganz.
Angestachelt von dem Kribbeln in seiner Magengegend lehnte er sich in den Kuss und intensivierte den Kampf der Zungen.
Überrascht stöhnte der Mensch in seinen Mund. Die war alle Bestätigung, die der Elb brauchte um weiter zu gehen. Mit einer seidigen Bewegung entfernte er die störende Tunika, die seine Hände von Aragorns Brust trennte.
Als er endlich wieder diese Haut spürte, die wie Feuer unter seinen Fingern brannte waren all der Schmerz und die Entbehrung des letzten Jahres verflogen und er wusste, dass ihnen in diesem Moment kein Unglück wiederfahren konnte.
Langsam zog er mit dem Zeigefinger brennende Kreise um Aragorns Brustwarzen. Dieser schloss genießend die Augen und bemerkte nicht einmal, wie er ins hohe Gras gedrückt wurde. Alles was er fühlte waren die heißen Lippen, die an seinen Nippeln saugten und die Hände, die seinen Bauch streichelten.
Doch auch seine Hände blieben nicht untätig. Ungeduldig fingerten sie an den Verschlüssen der Elbischen Robe herum, doch diese vermaledeiten Dinger wollten einfach nicht aufgehen. Da zerriss ihm der Geduldsfaden und er riss den edlen Stoff einfach in zwei Teile.
„Hey die war …" weiter kam der Prinz nicht, denn mit einem ruck landete er auf dem Rücken. Das Gewicht Aragorns und die Lippen des Waldläufers raubten ihm den Atem, den er für seinen Protest gebraucht hätte. Alles was er jetzt herausbrachte war ein langgezogenes Stöhnen.
So stürmisch kannte er den Menschen ja gar nicht. Dieser hatte inzwischen ihre Leggins entfernt und rieb seine steinharte Erektion an der des Elben.
Beide Keuchten sich gegenseitig in die Münder und näherten sich immer mehr ihrem Höhepunkt.
Auch wenn es ihn viel Überwindung kostete stoppte Aragorn die Bewegung, wollte er doch nicht, dass es so schnell endete.
Langsam küsste er den Bauch des blonden hinab und tastete unterdessen mit einer Hand nach der kleinen Öffnung zwischen den Pobacken. Als er sie gefunden hatte ließ er langsam einen Finger hineinfahren. Der Elb verkrampfte merklich, deshalb küsste er ihn beruhigend kurz unter dem Nabel. Von der vorwitzigen Zunge des Waldläufers abgelenkt entspannte sich der Prinz wieder und Aragorn konnte weiter in ihn vordringen.
Nach wenigen Augenblicken fand er den Punkt, den er gesucht hatte, der Legolas Sterne sehen lies. „ARAGORN ….… " wild warf der Elb den Kopf hin und her. Der angesprochene fügte dem einen Finger noch einen zweiten und wenig später noch einen dritten hinzu.
Als er seine Finger aus dem Prinzen zog erntete er einen enttäuschten Laut. Doch Legolas musste nicht lange warten, bis er die pralle Männlichkeit des Menschen in sich fühlen durfte.
Völlig außer Kontrolle stieß der Waldläufer in sehr schnellem Takt zu und brachte den Elben dazu laut aufzuschreien und sich wild gegen den so heiß begehrten Körper aufzubäumen.
Es dauerte nicht lange, bis sich der Blonde auf seinen Bauch ergoss.
Von der Kontraktion im inneren des Prinzen mitgerissen kam auch Aragorn heiß im Innern des Elben. Erschöpft brach er auf seinem Geliebten zusammen und so lagen sie noch einige Stunden aufeinander im warmen Gras und waren einfach nur glücklich.
