Allright, first things first, a big hug for 'cedricsowner', I really loved Your comment! It´s always nice go get some feedback. I tried to keep the characters as close as possible to the original, and I love to hear, that I did a good job. Alix, I wanted her to be a nice person, no deep, dark secrets, with a caring family in her background, something, Aaron never had. So, thanks, again, I hope You stay tuned.

Natürlich auch ein riesen Dankeschön an 'guest', schön, daß es Dir gefällt und Du dabeibleiben möchtest, es geht jetzt auch zügig weiter.

Alix stieg in den Aufzug im Mercy. Jess war nicht in ihrem Zimmer, laut der Schwester war sie mit einem Mann in die Cafeteria gegangen. So so, dachte Alix, mit einem Mann. Jess hatte nichts von einem Freund erwähnt, Alix war entsprechend gespannt und stieg im 9. Stock aus. Sie entdeckte Jess am Fenster, vertieft in ein Gespräch. Der Mann war schon etwas älter und hatte einen südländischen Einschlag. Jess erspähte Alix und winkte. Rossi musterte die näherkommende Rothaarige unauffällig. Hotch hatte recht mit ihrem Klamotten Tic, sie trug ein schwarzes geschnürtes Mieder mit einer Münzkette zu ihrer löchrigen Hüftjeans, ihre Locken drehten sich in alle möglichen Richtungen. Ihr Look erinnerte Dave ein bisschen an Garcia, die Beiden würden sich sicher ausgezeichnet verstehen. "Hallo Jess, Du siehst schon wieder ganz gut aus", sagte Alix und schaute fragend auf Rossi, "oder finden sie nicht, Mr.?" "David, David Rossi", "dann freue ich mich, Ihre Bekanntschaft zu machen, Mr. David Rossi. Ich bin Alix Talbot", Dave nickte, "aber das scheinen Sie ja schon zu wissen." "Dave arbeitet mit Hotch beim FBI", erklärte Jess. "Das ist mein Stichwort", sagte Dave, "Hotch mag es pünktlich", Rossi küsste Jess auf die Wange, "bye, Jess, Miss Talbot," Alix nickte und wandte sich an Jess, " was habe ich verpasst?"

Aaron betrat den Konferenzraum genau um 12 Uhr. Er dachte an Alix, beinahe konnte er ihre Zärtlichkeiten noch fühlen. Unwillkürlich lächelte Hotch und löste damit ein mittleres Erdbeben bei seinem Team aus. "Hotch, Du hast da was..." begann Reid und verstummte abrupt. Derek hatte ihm den Ellenbogen in die Seite gerammt und schüttelte den Kopf. "Könnten wir uns auf die Nachbesprechung konzentrieren?" fragte Hotch trocken und warf auch Emily und JJ einen strengen Blick zu, die zwei Frauen hatten leise getuschelt. "Gut, dann lasst uns anfangen."

Drei lange Stunden später waren alle noch offenen Punkte geklärt und Hotch entliess das Team. "Äh, Hotch, warte mal", hielt ihn Emily auf. Sie drückte ihm ein kleines Spiegeldöschen in die Hand. "Vielleicht kannst Du damit etwas anfangen", "mit Deinem Make Up?" Prentiss tippte an ihren Hals und ging leise kichernd aus dem Raum. Knutschfleck, ging Hotch plötzlich auf, kleines Biest.

Ein paar Stunden später war Alix auf dem Weg zu ihrer Familie. Am späten Nachmittag betrat Alix ihr Elternhaus. Sie wurde mit freudigem Bellen begrüßt, die drei Hunde ihres Bruders wuselten um sie herum. "Hallo, jemand zu Hause?" " Wir sind in der Küche, Alix, willst Du auch Kuchen?" hörte sie ihren Vater rufen.

"Mom?" Etwas später betrat Alix das Schlafzimmer ihrer Mutter. Die ältere Frau blickte Alix verständnislos an. "Ich bin´s Mom, Alexandria", sie setzte sich zu ihr auf´s Bett. "Sie sehen meiner Tochter ähnlich, Miss", sagte Magda Talbot und ihr Akzent war deutlich hörbar, "sie ist in Europa, wissen Sie? Sie arbeitet in der Modebranche. Ich habe meine Tochter lange nicht gesehen", Magda klang traurig. "Ich bin doch hier, Mama", sagte Alix, "ich bin doch hier." "Ich habe Kopfschmerzen, ich würde gerne schlafen, gehen Sie bitte, Fräulein." Sie machte Anstalten, sich zu entkleiden. "Schlaf gut, Mom", Alix ging leise hinaus. Draussen lehnte sie sich an die Wand und schloss für einen Moment die Augen. Sie konnte kaum glauben, daß ihre Mutter eine gefeierte Pianistin gewesen war, eine liebevolle Mutter und Ehefrau. So fand dann Bradley seine Schwester. "Sie hat heute einen ganz schlechten Tag, Kleines", sagte er und nahm seine Schwester in den Arm. "Ich dachte, ich könnte ihr eine Freude machen und ihr von Aaron und Jack erzählen." Alix weinte lautlos, "jedesmal, wenn ich denke, ich kann damit umgehen, dann passiert wieder sowas, warum muss das immer so sein?" "Weil es ohne die Nacht keinen Tag geben würde, meine Süsse", sagte Brad nüchtern, "wir trinken jetzt einen Scotch und Du erzählst mir einfach alles über Dein Goldstück, in Ordnung?" Alix nickte und küsste ihren Bruder, "in Ordnung."

Edward und der Senator unterbrachen ihr Gespräch als Alix und Brad ins Wohnzimmer kamen. "Du solltest noch mal nach ihr sehen, Dad", sagte Alix zu ihrem Vater, "es geht ihr nicht gut," "hat sie wieder Kopfschmerzen?" fragte er. "Das hat Mom zumindest gesagt", erwiderte seine Tochter leise. Edward klopfte auf den Platz neben sich und Alix setzte sich zu Ned. Er legte den Arm um sie, "Du machst ihr am Besten gleich einen Doppelten, Bradley", "ohne Eis" ergänzte Alix und lehnte sich an Ned. "Willst Du reden?" fragte der jetzt. Alix schüttelte den Kopf und kippte den Scotch in einem Rutsch, "ich würde mich gerne betrinken, das ist aber wahrscheinlich keine gute Idee", "ist es nicht", bestätigte Brad, "andererseits fährst Du heute sowieso nirgendwo mehr hin." "Würdest Du dann bitte die verdammte Luft aus meinem verdammten Glas lassen?" forderte Alix in einer ganz passablen John Wayne Imitation.

Hotch brachte Jack ins Bett und las ihm noch etwas vor. Jack hatte heute früh darauf bestanden, Alix Buch mitzunehmen und weiter zu lesen. Michel aus Lönneberga, kenne ich gar nicht, dachte Hotch und war gerade froh, daß Jack keine kleine Schwester hatte, die er eine Fahnenstange hochziehen konnte. "Ally hat gesagt, daß das ihr Bestes Lieblingsbuch von allen ist, ihre Mom hat ihr immer draus vorgelesen. Jetzt aber nicht mehr, Allys Mom ist sehr krank. Das hat Ally sehr traurig gemacht, Dad.""Und Du möchtest nicht, daß Ally traurig ist?" Jack schüttelte den Kopf, "ich hab Ally ganz doll lieb und Ghandi auch. Kann ich auch eine Katze haben, Dad?" "Darüber müssen wir nochmal reden," wiegelte Hotch ab, "Du musst jetzt schafen, morgen ist Schule" Jack nickte. "Nacht, Daddy", "gute Nacht Jack."

Sie hat also nicht nur mein Herz im Sturm erobert, dachte Hotch. Er griff zu seinem Handy und wählte Alix Nummer. Vielleicht kam sie noch mal vorbei. "Talbot", meldete sich sich nach dem dritten Klingeln. "Alix? Wo bist Du, ich vermisse Dich." "Aaron", sagte sie leise und klang für Hotch ein bisschen komisch. "Ist alles okay? Du hörst Dich merkwürdig an." "Ich bin in Falls Church, bei meiner Familie und ich bin ein bisschen betrunken", gab Alix zu. "Lange Geschichte, kann ich Dir das Morgen erzählen?" Plötzlich wurde es laut, "Alix, was ist bei Dir los?" Hotch hörte Geschrei und Gepolter, "ALIX?" "Hotch, ich weiss nicht, irgendwas mit meiner Mom, ich ruf wieder an!"