Dax: Wenn du mal nicht Anonym reviewen würdest würd ich dir ja eine Antwort schreiben, egal jetzt mach ichs so: vielen Dank für deine beiden reivews. Schön das dir meine Geschichte gefällt. Mir war nicht ganz klar welche Entscheidung du gewählt hast aber das wäre eh egal gewesen warst nämlich überstimmt.

Wo ich schon dabei bin: Ihr habt euch für Konoha entschieden zumindest Khaori und Shadow of the Angel. Die anderen ca. 200 Leser meiner Geschichte haben mir ja leider kein review hinterlassen. Schade. Fände ich nett. Aber egal hier ist das siebte Kapitel.

Mir persönlich gefällt das Kapitel nicht so. Ich bin in Gesprächen nicht so gut. Egal das muss trotzdem rein. Das nächste wird wieder besser. Versprochen

Kapitel 7: Alea iacta est. Die Würfel sind gefallen

Du hast eine Entscheidung gefällt. Leise stemmst du das Krankenhausfenster auf und springst auf das nächste Dach. Es hat angefangen zu regnen. Der Regen rinnt durch dein Gesicht wie Tränen. Natürlich weinst du nicht wirklich. Du hast noch nie geweint. Weder damals, noch heute. Es liegt einfach nicht in deiner Natur. Die Straßen von Konoha liegen unnatürlich leer und ruhig da. Du stapfst durch die matschigen Straßen. Lange hast du darüber nachgedacht was du tun könntest, doch bist schließlich zu einem Schluss gekommen. Du kannst nicht zu Orochimaru zurückgehen. Zuviel hast du in Konoha erlebt um noch an seine Lehren zu glauben. In Konoha bleiben scheint dir auch unmöglich. Du würdest auch niemanden aufnehmen der mit deinem schlimmsten Feind verbündet war. Der endlose Häuserwald lichtet sich und du stehst vor der riesigen Felswand auf der die Konterfeis der Hokage eingemeißelt sind. Majestätisch erheb sich die gelbe Steinwand vor dir und der Regen hat auch unter ihre Augen einen glasigen Schimmer gelegt. Du läufst andächtig die Treppe hoch auf das Plato. Von hier oben lässt sich das ganze Dorf überblicken. Am frühen Abend sicher eine wunderschöne Aussicht doch jett in der absoluten Dunkelheit und in dem Regen, wirkt Konoha wie ein riesiger schwarzer Wirbel der das Grün der Wälder um sich herum in sich einsaugt. Nachdenklich überblickst du die schlafende Stadt unter dir. Du hast diesen Weg gewählt und es ist besser so. Langsam nimmst du die Sense von deinem Gürtel und entrollst die Kette. Du drehst die Sense um und hebst die Klinge an. ‚Wie in einem schlechten Film' huscht es durch deine Gedanken dann stößt du die Sense mitten in die einzige Stelle die nicht durch dein Kekkai Genkai geschützt ist. Mitten in dein Herz….

Der Regen peitscht dir ins Gesicht. Luft fließt durch deine Lungen. Du lebst. Kein Schmerz in deiner Brust. Nix. Deine Sense hat sich in die Hand des Jungen gebohrt der plötzlich neben dir aufgetaucht ist. Naruto!

„Was tust du hier?" fragst du ihn kalt während du die Sense aus seiner Hand ziehst.

„Dir das Leben retten, wies aussieht!" antwortet er mit einem blöden Grinsen im Gesicht.

„Hab ich dich darum gebeten?" du ziehst eine deiner Pasten aus deiner Tasche und greifst nach Naruto's Hand.

„Hallo? Ich hab dir gerade das LEBEN gerettet!" Er will die Hand zurückziehen aber du hältst sie fest und beschmierst die Wunde mit der Paste.

„Vielleicht wollte ich mein Leben aber nicht gerettet haben!" Du lässt seine Hand frei und funkelst ihn böse an.

„Ich werde dich nicht sterben lassen! Nicht bevor ich weiß wo Hinata ist!" brüllt er dich an.

„Oh, darum geht's dir. Wenn du es unbedingt wissen willst: SIE LEBT! SIE IST EINE GEISELN VON OROCHIMARU, ABER SIE LEBT!" Brüllst du zurück. Du ballst deine Faust bereit auf Naruto los zu gehen doch plötzlich bemerkst du eine einzelne verirrte Träne zwischen den Regentropfen. „Naruto? Alles klar?" fragst du ihn etwas irritiert.

„Danke." Schluchzt er.

„Du musst mir nicht danken," du bist wieder ruhiger geworden, „Darf ich es jetzt beenden?"

„Warum?" Naruto hat sich wieder gefangen.

„Warum? Weil es so besser ist." Du starrst wieder abwesend auf Konoha.

„Warum soll es so besser sein? Nachdem was ich von dir weiß bist du doch voll in Ordnung, echt jetzt!"

„Ich bin nicht ‚In Ordnung'. Ich war Orochimaru's Lehrling."

Naruto atmet kurz hörbar auf: „Wenn du wirklich sein Lehrling warst, warum bist du dann nicht zu ihm zurück?"

„Ich will nicht. Ich will dieses Leben was ich hier in Konoha erfahren habe nicht zerstören."

„Dann bleib doch bei uns! Was ist so schwierig daran?"

„Du verstehst es nicht oder? Ich habe es nicht verdient so ein Leben zu leben! Ich bin ein gottverdammtes Monster! Du hast keine Ahnung wie es ist!"

„Doch, das habe ich." Antwortet Naruto ruhig, „Du fühlst dich einsam, wertlos. Alle hassen dich für etwas woran du nicht schuld bist." Du schaust ihn mit etwas erstaunten Augen an und er fährt fort: „In mir wurde vor sechzehn Jahren ein Dämon versiegelt. Ich weiß wie es ist ein Monster zu sein!"

„Denkst du das wirklich?", du schüttelst den Kopf, „Du hast einen Dämon in dir, der weder deine Handlungen, noch dein Leben kontrolliert. Ich bin das Monster." Naruto schaut dich fragend an, und du erklärst weiter: „Mein Kekkai Genkai macht mich nahezu unverwundbar, es erlaubt mir Kontrolle über Fledermäuse und Ich kann Leben aufspüren. Ich bin ein fast perfekter Krieger… das Dachte zumindest mein Clan. Den Namen des Clans oder den meiner Heimat habe ich längst vergessen, zu viele schlechte Erinnerungen. Als meine Familie erkannte das ich ihnen nicht die erhoffte Macht brachte, sondern nur Unglück fassten sie den Entschluss mich zu töten. Damals war ich zehn. Meine eigene Mutter, wollte mich töten. Meine eigene Mutter erhob ihren Dolch gegen mich." Du hast wieder deinen Blick wieder auf Konoha gerichtet, kannst aber im Augenwinkel sehen dass Naruto gebannt zuhört. „Ich habe sie alle getötet, jeden Einzelnen der mich angriff. Die Jahre danach streifte ich durchs Land, tötete wenn ich es musste, bis mich irgendwann Orochimaru fand. Er hatte keine Angst, keinen Hass gegen mich. Er zeigte mir was ich konnte, er gab mir Macht. Er lehrte mir meine Kräfte zu kontrollieren, und gab mir endlich ein Zuhause. Dachte ich zumindest. Heute weiß ich das er mich nur ausgenutzt hat, um sein eigene Macht zu vergrößern und seine Rache an Konoha zu bekommen. Darum will ich nicht zu ihm zurück." Eine bedrückende Stille breitet sich zwischen euch aus.

„Warum… warum hättest du deinem Clan… ich meine…" stottert Naruto nervös.

„Was der Preis ist den ich für mein Kekkai Genkai zu bezahlen habe?" hilfst du ihm auf die Sprünge. Er nickt.

„Du musst wissen dass es sehr viel Energie benötigt die Chakraschicht ,die meinen Körper schützt, aufrecht zu erhalten. Wenn du deine Chakra Reserven erschöpft hast, schläfst du und dann bist du wieder topfit. Meine schicht läuft aber solange weiter bis ich an Chakramangel sterbe. Die einzige Möglichkeit meine Reserven wieder zu erneuern ist die Einnahme eine bestimmten Stoffes der sehr Chakrahaltig ist: Menschliches Blut."

Naruto schluckt hörbar: „Wow!"

„Ja, Wow. Siehst du warum ich es nicht verdiene auf dieser Welt zu wandeln?

„Nein. Ich weiß es nicht. Du bist kein gewissenloser Mörder, wie du dich siehst. Das kann ich nicht glauben."

„Ich muss die Menschen nicht töten weil ich ihr Blut trinke, ich muss sie töten weil sie es nicht verstehen! Alle die ich am Leben gelassen habe wollten mich töten, für das was ich ihnen angetan habe." Verbitterung schlägt sich in deiner Stimme nieder.

„Ich weiß wie es ist, wenn Menschen deine reine Existenz verabscheuen. Der Dämon in mir hat Millionen von Menschen auf dem Gewissen, viele davon in Konoha. Aber mich haben sie anerkannt! Weil ich dafür gekämpft habe!" Versucht Naruto dich aufzumuntern.

„Nein! Sie haben dich akzeptiert weil du keine direkte Gefahr für sie bist! Ich dagegen bin eine Gefahr."

„Du musst ihnen doch nicht direkt das Blut aussaugen. Nimm doch Blutkonserven."

„Blutkonserven? Ja klar ich geh einfach ins Krankenhaus und bestell einmal AB! WIE BITTE STELLST DU DIR DAS VOR?"

„Verdammt! Wir reden einfach mit Hokage Tsunade! Sie wird das Problem verstehen und dir einige besorgen können! Dann müsstest du nicht mehr töten."

„Warum sollte sie das tun? Verletzte brauchen das Blut dringender." Fragst du traurig.

„Du bist doch auch so was wie ein Verletzter." Grinst dich Naruto an und du lächelst dankbar zurück. Der Regen hat mittlerweile aufgehört und durch die Wolkendecke kann man einige Sterne sehen.

„Naruto? Was warum bist du eigentlich hier her gekommen?" Fragst du ihn nachdem sich wieder Stille ausgebreitet hatte.

„Ach ja! Beinahe hätte ich es vergessen. Ich sollte dir das hier geben." Er kramt aus seinem Overall ein Stirnband raus und hält es dir hin: „Das ist von Tsunade. Sie sagte ich soll es dir geben."

Du nimmst das blaue Stirnband mit der Metallplakette dankbar an und bindest es dir um den Oberarm: „Danke Naruto, vielen Dank."


So das war's erst mal wieder. Wir sehen uns demnächst wieder zu den beiden finalen Kappis.

N00binador