Hermine ging ins Wohnzimmer, doch es war leer. Sie glaubte es immer noch nicht. Sie und Ron, mehrere Tage allein in diesem großen Haus. Ihr Herz raste bei diesem Gedanken. Wieder fiel ihr Blick auf das Bild von „Klein"-Ron mit seinem Besen. „Ron, das ist doch wunderbar, oder?" Hermine sah sich um, aber Ron war nicht mit ihr im Wohnzimmer. Verwirrt kam sie in die Küche und sah Ron auf einem Stuhl sitzen, den Rücken ihr zugewandt. „Ist was Ron?" Sie klang besorgt. Seine Atmung ging stoßweise. „Nein, es ist nichts. Es ist alles okay!" Doch etwas in seiner Stimme verriet ihr, dass es nicht so war. Sie kam langsam auf ihn zu. „Bleib da, wo du bist." Er brüllte nun fast und sie zuckte zusammen. „Ron, was ist los." Er drehte das Gesicht und sah sie ernst an. „Wirklich es ist nichts." Sie ließ sich aber nicht beirren und ging um den Tisch herum. Im ersten Moment erschrak sie. Ron hatte sein T-Shirt nach oben gezogen und etwas lag auf seinen Bauch. Beim nähren Hinsehen erkannte sie, dass es ein Tuch war, in dem wohl etwas war, etwas feuchtes, da das Tuch nass war. „Was machst du da?" Hermines Stimme war leise, fast schon ein Flüstern und man konnte in ihren Augen verwirrung erkenne „Es sieht schlimmer aus, als es ist." Ron hob das Tuch und zeigte ihr seinen Brustbereich der nach dem Aufprall auf dem Boden blau geworden war „Wie?", Hermine hielt sich die Hand vor den Mund. „Was ist passiert?" „Wahrscheinlich von diesem Sturz." Er sah auf den Boden. Er schämte sich. Was für ein Schwächling er doch war. Hermine sah ihn an, deswegen war er so abweisend gewesen. Er hatte Schmerzen und sie hatte die ganze Zeit nur an sich gedachte. „Oh Ron...", sie brach ab als er aufsah. „Ich brauche kein Mitleid. Es geht schon wieder." Langsam ging sie auf ihn zu und nahm ihm das Tuch mit den Eiswürfeln ab, sie beugte sich vor und küsste seine Wange. Er weitete die Augen bei dieser Berührung und sein Herz setzte für einen Moment aus. Als Hermine sein Gesichtsausdruck sah, lächelte sie ihn an und setzte sich auf seinen Schoss, darauf bedacht, ihm nicht wehzutun. Das Tuch legte sie nun vorsichtig wieder auf seinen Brustbereich und ihren Kopf an seine Schulter. Er war völlig angespannt und traute sich nicht mal zu Atmen aus Angst, dass er etwas verpassen könnte. Er roch an ihren Haaren, fühlte ihre Hand auf seinem Arm, fühlte ihr Geicht an seiner Schulter, spürte ihren Atmen an seinem Hals. In seinem Kopf funktionierte nichts mehr, in diesem Moment zählte nur noch jede Berührung von ihr. Was hätte er dafür getan, dass dieser Augenblick nie zu Ende gehen würde? Doch Hermine sah auf und fragte verträumt, immer darauf bedacht, ihm in die Augen zu sehen „Sollen wir schwimmen gehen? Dann", sie sah auf seine Brust „bekommst du noch etwas mehr Kühlung." Seine Gedanken überschlugen sich. „Glaubst du ernsthaft, dich im Bikini zu sehen kühlt mich ab?" Hermine wurde rot und sie stieg von seinem Schoß. „Ja ich denke schon.", mit diesen Worten ging sie nach oben um sich umzuziehen.
Er ließ sich auf den Stuhl fallen, hatte dieses Mädchen überhaupt eine Ahnung, was sie bei ihm auslöste? Er schwitze und fühlte sich total unter Spannung. Alles kribbelte und sein Herz schien sich gar nicht beruhigen zu wollen. „Wow", sagte er sich immer wieder und rannte in sein Zimmer.
Er lag auf einer Decke und hört Schritte, langsam öffnete er die Augen. Ihr Körper war perfekt, ihre Beine waren unglaublich lang, ihr Bauch wunderschön und braun gebrannt, wie auch alles Restliche an ihr. Ihre weiblichen Rundungen passten einfach. Ihr Haar war nass und lag auf ihren Schultern. Sie warf sie nach hinten und so raubte sie ihm den restlichen Verstand. „Sag mal Ron, was hast du Lana eigentlich erzählt?" Sie hatte sich ein Handtuch genommen und wickelte es sich um ihren Körper dabei setzte sie sich. Er hatte schon die ganze Zeit darauf gewartet, dass sie ihn das fragen würde. Langsam setzte er sich auf, um sie besser ansehen zu können. Eine kurze Zeit überlegte er, was er ihr sagen sollte, entschloss sich aber für die Wahrheit. Er holte tief Luft und begann: „Ich habe gesagt, dass ich mit dir da bin und dass ich mich zwar mit ihr treffen wollte, aber auch wollte das du dabei bist." Er sah ihr direkt in die Augen. „Weiter habe ich ihr gesagt, dass sie sich keine Hoffnungen machen sollte wegen uns, falls sie sich je welche gemacht haben sollte, da mein Herz einer andren gehört. Weißt du wem?" Hermine schluckte hart, würde sie jetzt endlich wissen was zwischen ihnen war? Sie schüttelte den Kopf und sah wie Ron nach Worten suchte. „Also weißt du…." Hermine hatte sich zu ihm gebeugt und flüsterte: „Verdammt halt den Mund und küsse mich endlich." Er war erstaunt von ihren Worten, lies sich aber kein zweites Mal bitten und küsste sie. In diesem Kuss war soviel Liebe und Leidenschaft. Ihre Lippen fühlen sich so weich an und sein Herz raste, sie zitterte, er hatte seine Arm um sie gelegt, um sie noch näher bei sich zu spüren. Dieses Gefühl von Wärme durchfloss seinen ganzen Körper und er schwor sich das er dieses Mädchen nie wieder gehen lassen würde.
„So können wir los?" Ron öffnete schlagartig die Augen, er war in seinem Garten und lag auf einer Decke. In der Zeit wo er auf Hermine gewartet hatte, musste er wohl eingeschlafen sein. Der Traum noch genau vor Augen und der Geschmack ihrer Lippen noch auf seinem Mund. so etwas hatte er noch nie erlebt, ob dieser Traum wohl irgendwann in Erfüllung gehen würde? Immer wieder strich er sich mit seinen Fingern über die Lippen. Es war so echt gewesen und jetzt ging sie neben ihm und er hatte ihr immer noch nicht gesagt was er fühlte. Sie lächelte ihn schüchtern an und dadurch fühlte er sich bestärkt ihr zu zeigen was er fühlte.
Sie saßen nun am See, es war ziemlich leer, nur ein paar einzelne Leute lagen auf der riesigen Wiese verteilt. Ron hatte die Decke ausgebreitet und ließ sich auf sie fallen. Aber bedachte es sehr langsam zu machen, um seine Brust zu schonen. Er zog sein T-Shirt und die Hose aus. Hermine stand immer noch etwas unentschlossen neben ihm. „Soll ich mich ausziehen? Was ist, wenn er sich denkt: ‚wie sieht die den aus?'" Aus dem Augenwinkel beobachtete sie Ron, der dabei war, seine Hose auszuziehen. Wie alles andere an seinem Körper waren die Beine auch sehr muskulös geworden. Wieder einmal konnte sie den Blick nicht von ihm abwenden. Er grinste als er sah das sie ihn ansah. Das war es, was er beabsichtig hatte. Sie sollte verrückt nach ihm sein, so wie er schon seit Jahren nach ihr war. Gespannt ob sie sich wohl ausziehen würde, lehnte er sich auf der Decke zurück und lächelte leicht. Er würde mehre Tage mit ihr allein sein und das würde er auch nutzen. Zu nah war er seinem Ziel. Vielleicht würde er es in ein paar Tagen schaffen ihr endlich zu sagen, was ihm schon so lange auf dem Herzen lag. Das sie mehr für ihn war als nur seine beste Freundin, er wollte sie als Freundin, sie lieben, sie küssen und für sie da sein. Besonders wollte er es aber der ganzen Welt zeigen. Er war sich sicher das keiner verwundert darüber wäre, wenn sie in der Schule zusammen wären, weil wohl alle davon ausgingen, dass da mehr zwischen ihnen war, er wollte es sich aber nie eingestehen. Doch jetzt wo sie so nah bei ihm war und diesen schönen Moment mit ihr erlebt hatte, wollte er endlich Gewissheit haben. Darüber was sie fühlte und diese Spannung zwischen ihnen aus der Welt schaffen und dafür etwas Neues einbringen. Immer noch kreisten seine Gedanken um seinen Traum. Wie echt er doch war. Wieder berührte er seine Lippe und wünschte sich so sehr, sie endlich zu küssen. Ob es wohl bei ihr auch so ein Feuerwerk auslösen würde wie bei ihm? „Was ist los?" fragte er sie. Hermine stand immer noch unentschlossen am Deckenrand und wusste nicht ob sie es wagen konnte, sich auszuziehen. Ron grinste sie aufmunternd an und nickte, so nahm sie ihren ganzen Mut zusammen und zog ihr Top hoch. Da sie ihr Top hochzog, konnte sie nicht sehen wie Ron reagierte, der nämlich total sprachlos war. Sie war noch schöner als in seinen Träumen und er fragte wie es wohl wäre ihr Haut zu berühren ob sie wirklich so weich war, wie sie aussah? Irgendwie gefiel es Hermine wie Ron sie ansah und so genoss sie es in vollen Zügen und zog ihr Hose sehr langsam aus. Ron der nicht mal mehr einen klaren Gedanken fassen konnte, kam es fast wie Stunden vor, die Hermine damit verbrachte ihre Hose auszuziehen. Ihm war heiß und sein Herz raste, zu lange hatte er schon seine Gefühle verheimlicht, zu lange frage er sich was wäre, wenn sie zusammen wären? Doch fühlte sie dasselbe? Wollte sie ihn? Wollte sie einen anderen? Was fühlte sie? Er hatte die Augen geschlossen und die Sonne brannte auf seinen Körper, so konnte er es wenigsten auf die Sonne schieben, das er so rot geworden war und nicht weil Hermine nur im Bikini vor ihm stand. Sie sah auf Ron herunter. Zu gern hätte sie gewusst was er jetzt dachte. Zu gern wollte sie wissen, was es war, wenn er in ihrer Nähe war. Wenn sie doch nur wüsste, ob er dasselbe empfindet wie sie, oder sie nur als beste Freundin ansah. Dann wäre es auch viel einfach für sie ihm zu sagen was sie fühlte. In jedem Moment länger, den sie mit Ron verbrachte wurde er ihr wichtiger und sie war sich nicht sicher, aber ihr wurde langsam klar, dass er mehr war als nur ihr bester Freund. Sie wollte mehr mit ihm teilen, sie wollte ihn. Und zwar ganz. „Was denkst du, sollen wir eine Runde schwimmen gehen?" Ron hatte die Augen geöffnet und sah zu Hermine auf, die verträumt zum See sah. So konnte er sich wenigsten etwas ablenken und seiner Brust, die immer noch ein bisschen schmerzte abkühlen. Er sprang auf und rannte los, nach hinten rief er: „Wer zu erst am See ist." Sie schnaubte und rannte los. Doch war er viel schneller und war schon im Wasser als sie das Ufer erreichte. Langsam streckte sie den Fuß aus um zu teste, wie warm das Wasser war. Es war angenehme kühl und sie zitterte leicht. „Kommst du jetzt rein oder soll ich dich holen?" Ron schwamm im See umher. „Komm und hol mich doch." Das lies er sich nicht zweimal sagen und hechtete aus dem Wasser. So schnell konnte sie gar nicht reagieren wie er seine Arme schon um sie geschlossen hatte und sie hochhob. Leicht strampelte sie umher, hatte aber Angst, dass sie ihm wehtun könnte, aber doch wollte sie es ihm nicht zu leicht machen. Sie bäumte sich auf und für einen kurzen Moment bleiben sie stehen. Doch sofort hatte Ron sie wieder fest umschlossen. Sie spürte seinen Atem in ihrem Nacken und es bereite ihr Gänsehaut. Wie lange hatte sie sich schon gewünscht in seinen Armen zu liegen, ihr war warm, doch nicht lange, weil sie mit einem lauten Knall im Wasser landete. Ron stand am Ufa und lachte. Er wollte darauf warten, dass sie auftauchen würde, doch nichts passierte. Langsam wurde er unruhig. Nicht das sie sich irgendwas getan hatte und jetzt ertrinken würde. Seine Augen beobachteten den See, nichts rührte sich. Er bekam Angst und sprang hinein, er tauchte ab und jedes Mal, wenn er auftauchte schrie er „Hermine?" Er bekam aber keine Antwort. Wo war sie? Nein was hatte er getan? Panik stieg in ihm auf. Immer schneller schwamm er durch den See, tauchte runter und suchte sie. Es war aber nichts von ihr zu sehen. Er war nicht mehr fähig zu denken. „Hermine! Wo bist du?" seine Stimme war voll Panik, seine Augen weit aufgerissen und suchend.
