Die sechste Kerze
Gelbe

Hic mortui vivunt, hic muti loquuntur
Hier leben Tote, hier sagen sie stumm

Die Feder gleitet glatt auf dem Pergament, das ist nicht es, aber ich schwinge. Ich zeichne die Erwähnungen auf, obwohl ich nicht weiß, zu was das alles geht zu. Wohl ein bisschen habe ich vor dem Angst. Des Endes. Seit wann sind alle hinausgefahren, der Fuchsbau ist wieder leis. Die alten Freunde, die neuen und alten Ängste, immer noch von neuem. Diese Geschichte wird wohl niemals enden. Ich könnte sie hintenherum aufschreiben und immer noch wäre sie wahr.
Anne Marie hat heute in unserer Küche mit den von der Kälte geröteten Wangen und den bisschen des Schnees in Haaren aufgetaucht. Sie hat ihre Cousine Sabelle herzlich umarmt und sie hat uns angesehen mit der voller Sterne Sehkraft.
- Ich bin schwanger, Großmutter! - sie hat gesagt, sehend kein auf mir, kein auf Amelia. - Ich bin schwanger, und John hat mir einen Heiratsantrag gemacht! Ist das nicht wunderbar?
Sabelle hat geklatscht und sie hat den kurzen Freudenruf ausgegeben, völlig gewissermaßen waren sie wieder die kleinen Mädchen, und Anne Marie das neue Buch oder das Spiel soeben geholt. Dieser sechsjährige Altersunterschied war spürbar zwischen sie, aber niemals stand sie als ein Hindernis. Sie waren die einzig ungefähr in dieser gleiche Zeit zur Welt bringen Mädchen in unserer Familie. Die dreißiger und vierziger Jahre haben uns viele Jungen geholt.
Amelia hat zugelächelt und sie hat eingeschlagen, um Anne Marie zu drücken. Ich sehe aber, dass sie ist voll der Ängste. Ich habe auch wohl ein bisschen Angst. Amari - wie mochte sie Sabelle benennen - hat einer Karriere sich nach dem Vorbild von der älteren Cousine gewidmet. Beide gewachsen hier, wirklich machten sie alles zusammen, obwohl Sabelle mit dem sechsjährigen Voraus lebte. Amari erst fing ihr Abenteuer mit Hogwarts an, Sabelle schloss sie ab. Amari machte die ersten Schritte, Sabelle die erste Buchstaben. Die erste Briefe vollen der Liebe Amaris gefallen kaum ein paar Tage nach den erste Wettkämpfen Sabelles.
Und später, kein wissen wenn, das alles hat sich ausgeglichen. Plötzlich hatte ich die zwei unabhängigen, selbstbewussten, restlos einer Karriere zurückgegebenen Urenkelinnen. Und lediglich Gedanken machen ich mir manchmal, ob sie jemand endlich finden werden, um teilen Träume mit ihm zu.
Ich weiß, vor was hat Amelia Angst, weil und ich bange der gleiche. Anne Marie ist wie der kleine Vulkan, er verliebt sich schnell und stark. Lass uns die Hoffnung, dass das ist lediglich die dummen Ängste der älter Frauen haben und anscheinend völlig zu ihr nicht passierend John wird ihr ein Glück geben.
- Habt ihr die Kreise schon ausgewählt? - hat Sabelle gefragt.
- Nein, Dummerchen! Das ist alles die frischen Neuigkeiten, sofort bin ich zu euch herbeigelaufen! - gezwitschert Amari.
In der Kamin hat ein Feuer gedonnert.
- Wie die Seilwinde! Ich werde die halb Leben für den Becher des Kaffees aufgeben! - in ihm hat aus der Nachtschicht in einem Krankenhaus zurückkehrend Janus aufgetaucht. Die Mädchen hat in die fröhliche Diskussion zum Thema der Kleider, der Blumen und der Brautjungfern versunken. Dagegen hat Amelia den Sohn in Richtung ein Salon gezogen, wo hat sie ihm den Becher des Kaffees im Austausch für ein paar die Gelenke schützenden Zauber versprochen, und nicht halb seine Lebens. Und ich habe gedacht, dass es ist fein zu Leben in den Zeiten, in denen es gibt keine Sachen, die wert war für sie zu töten oder sterben.

- Welcher ist der Unterschied zwischen euch und ihnen ist? - man hat einmal Hermine gefragt. - Imstande bist du, für die Sache, um dass du kampfe zu sterben?
- Selbstverständlich, dass ja! - sie hat angeschnauzt.
- Selbstverständlich, dass ja! Selbstverständlich, dass sie auch gerne in den Tod gehen werden! - der Mann hat gemurmelt, das Beeren in dem Holzmörser Zerreiben nicht unterbrechend. - Der Unterschied!
- Muss irgendein Unterschied sein? - hat Ron gefragt. - Wir werden sterben und töten, sie auch. Wir glauben, dass unsere Sache richtig ist, sie sicher auch. Wie widerlich klingt das.
Der Greis hat genickt.
- Etwas muss sein! Doch WIR den Recht haben! - die Wörter Harrys war lebenvoller zum ersten Mal seit längerer Zeit.
- Wie es ist möglich, dass niemand uns diese Frage niemals zugefügt hat, Eiche? - hat Hermiona mit bewusst gefragt.
- Das ist einfach. Alle ihr habt eine Wurzel. Aus eine Wurzel werden die verschiedenartigen Blätter nicht herauswachsen, und die bekannten Blätter fragen nicht.
Die Stille hat eingetreten, der Eiche hat die volle Aufmerksamkeit auf Beeren zu reiben konzentriert, und seine Gäste sind in Gedanken versunken.
- Was wird aus dem sein? - hat Ron endlich gefragt, auf den Mörser zeigend.
- Diese Mixtur soll während der letzte Reise irgendeinem aus meiner älterer Bruder helfen.
- Ob er, hmm, leidet sehr?
- Das falsche Mitleid zu haben ist nicht nötig, der Lärche, fang an erst ihm zu Mitleid haben als du ihn kennenlernen wirst. Nein, dank dieser Beeren leidet er nicht. Werdet ihr mich begleiten sein?
Sie haben durch das Dorf voll gestopft mit der schmalen, langen und hohen ideal in einen Wald eingefügten Hütten geführt. Wirklich es ließ sich nicht bezeichnen ihr Grenzen, dermaßen war sie der Teil der Natur, dass es schien, als ob sie existierte von immer. Sie sind hinter ihrem Anführer in irgendeine aus der Hütten auf Rändern hineingegangen. Darin herrschte ein Zwielicht, anstatt der Tenne wuchs ein Moos auf dem Fußboden. Die Fenster waren nicht da, aber die Sonnenstrahlen verschaffen sich zwischen Brettern, die Wände bauten. Auf dem Bett lag der Mann in der gleiche Gewänder wie seine Bruder angezogene, völlig kahlköpfiger und ungleich der Mehrheit der Einwohner des Dorfes - ohne das Kinn. Das Bett war das natürliche Verlängern die Wand, wie die aus Gewürze des draußen wachsenden Baumes gebildete Wiege.
- Der Eiche.
- Der Eiche. - sie haben Grüße ausgetauscht. - Das sind unsere jungen Gäste hungrig der Weisheit und Kraft.
- Sei begrüßt - das Alterchen hat gesagt, die Mixtur aus den Händen des Bruders zu sich nehmen. - Wir auch hungrig sein etwas von euch.
- Von uns? Wie könnten wir euch helfen?
Das Alterchen hat mit einen Hustenanfall bekommen.
- Hört an. Schon seit langem zur Welt bringen die Mutter die neuen Eichen nicht. Und ich bin noch der so alte Baum, so dass ich von dem Sturm übermannt werden wollte nicht. Setzt euch, das Moos ist dieses Jahr außergewöhnlich weich. Ich werde euch die kurze, aber wichtige Geschichte erzählen. - Er hat paarmal geatmet, der Schluck eine Mixtur abgetrunken und er setzte fort: - Wenn Helga Schottland das letzte Mal durchquerte, das Schicksal wollte, dass sie angehalten hat an unseres Borne. Dann einer von uns hat ihr Wasser in dem aus Eichenblatt geflochtenen Gefäß verabreicht. Helga hat dieses Geschenk übernommen, und wenn sie hat seinen Durst löschen, sie hat die Eichenblatt in echtes Gold umwandelt, sie meinem Bruder zurückzahlen wollend. Weil wir schwören das bescheidene Leben, mein Bruder hat der Geschenk übernommen, aber er hat ein Schälchen gesegnet und der Hexe sie zurückgegeben.
Der lange Monolog hat einen Mann am deutlichsten erschöpft. Er hat Augen angelehnt und mit Mühe nach Luft schnappen.
- Eiche, wirst du erlauben? - das Alterchen hat gegeben, so dass dieser zweite fort setzte. - Eben diese Quelle von immer holte uns die Weisheit und den Segen. Dieses Wasser zu Helga verabreichend, unser Bruder ihr die große Ehre getan. Jungfrau Helga hat sich erwiesen würdig dieser Ehre.
- Leider die Quelle ist verschmutzt worden und wir können ihn nicht heilen. Wenn es schwächer werden, schwächer werden wir nach hundertfach sehr.
- Jeder aus unser schöpfte und trank aus diesem Borne während des Noviziates, um aufzunehmen das Band mit der Natur die Welt und der Mensch.
- Und jetzt ist das unmöglich, ja? Deswegen das ist das Dorf voll der Greise, deswegen habt ihr uns hier herbeigeholt und deswegen wollt ihr uns nicht freilassen! - hat Hermine gesagt.
- Lärche, Lärche, der Weg ist immer frei, aber niemals gerade. Die Antwort auf alle deine Fragen ist ein, wenn du siehst lediglich in ein Moos. - das Alterchen hat gehustet. - Aber blick auf die Zweige, und du wirst mehr sehen.
- Sprecht ihr, dass wann eine Quelle verschmutzt worden war?
- Gerade damals, Eibe, gerade damals.

Sie hat in dieses Dorf wie Wasser in das Moos für die langen Monate eingesickert, die Monate die Nachricht weggenommenen, voll der Unruhe, die Sorge und die eilig eilig abgewischten Augenwinkel. Die Kriegsbriefe verbrannten wir sofort, sie umwandeln sich in die kleinen Kacke der Aschen um, das war leicht fortblasen. Nichts blieb außerhalb der unter den Augenlidern vernichteten Spur. Alle andere Briefe, welches jederzeit habe ich bekommen, ich habe behalten. Ich habe sogar eine Menge diesen für Artur geschrieben in die erst Jahre nach das, wie wir Dampf geblieben sind. Ich lese sie manchmal, um besinnen mich zu, wie sehr ich ihn dann lieben und wie sehr konnte ich das nicht in die Worte kleiden. Und doch es gibt etwas offen in sie, niemals sprach ich später einfach so über meine Gefühle.
Ich erinnere mich an alle Briefe Sabelles. Ihr Höhen und Tiefen, die mit der tatterigen Hand aufgeschriebenen Pergamente, nach dem Glück und dem Schmerz duftend. Diese voll der wissenschaftlichen Anzeigen, und ebenfalls die kleinen Notizen über das, über was vielleicht sie mir nicht schreiben wollte. Über das, was sie sicher vorzieche mir mir zu einem Henkel flüstern der späten Winternacht bei einem geradeaus in unsere Herzen dampfenden Tee. Es war ein solch Winter, der für sie war der Frühling. Ich kriegte so schöne Briefe dann, mit weit ausladend Buchstaben, das in träumerische Stimmung versetzen Lächeln in Erinnerung bringen. Es ist noch nichts, Großmutter mit hoffnunsvolle noch in Erinnerung bringen mir dann ihre Mutter aus der Hogwartszeiten. Und ich dachte mir, oder das ist gut, dass siebenundzwanzigjahrige Sabelle verliebt sich wie ein Teenie, schön, naiv und gewissermaßen zum ersten Mal? Und dann lächelte ich zu einem Pergament, das mir zulächelte mit dem Lächeln Sabelles und ich flehte alle gute Geist um eine Unterstützung an. Manchmal aber unsere Gebete nicht anhören bleiben, und jeder, wer hat so viel wie ich überlebt, weiß, dass fast nie. Und ein solch Sommer hat gekommen - ein solch Herbst - das hat mir einen kurzen Brief geholt voll der Information über das Klassensystem der Zwerge in dem frühes Mittelalter, beendet mit dem kurze Postskriptum: er hat keinen aus meiner Lächeln verdient. Er hat sie alles gestohlen.

Ein paar Stunden vor habe ich Sabelle in dem kleinen einmal von Fleur verwendeten Bücherschrank gefunden. Sie starrte mit der blinden Sehkraft in die untergehende Sonne, sich eng umarmend mit den Schultern.
- Sabelle, mein Schatz? - ich habe in den grauen Raum des Zimmers geworfen. Sie hat sich in meine Seite umgedreht für einen Augenblick so kurz, wie ihr schwache Lächeln dauerte. Ich habe die Tür rücksichtsvoll geschlossen.
- Er küsste meine Handwurzeln, weißt du? - sie hat so leis geflüstert, dass ich konnte nicht ihr gleich antworten. Ich habe nichts gesagt, was denn konnte ich? Was denn konnte ich auf das so vor langer Zeit zerbrochene Herz, auf die sorgfältig immer noch von neuem, ein ums andere Mal aufgekratzte Wunde anraten? - Niemand machte das später - wieder erzählte sie der untergehenden Sonne.
Wir schwiegen einen Augenblick.
- Welche war sie? - sie hat so flach gefragt, dass ich musste vermuten, dass sie eine Antwort erwartet. - Letice?
- Jung, sehr jung - ich habe endlich geantwortet. Sabelle hat schon anhören so viel die Erzählungen über seiner Mutter, dass es war schwer auf diese Frage wahrheitsgemäß und nicht mit der Floskel in Kontakt kommen zu antworten. Schön? Klug? Heiter? Gut? In diesem Moment habe ich gewesen, dass ein Thema Letice von Jahr zu Jahr passiert immer schwieriger. Weil Sabelle lebt schon über zweimal lange als lebte ihr Mutter. Seit langem kann ich sie nicht vergleichen. Letice ist wie das unbewegliche Insekt in einem Bernstein. Ihre lächelnd Augen, für immer jugendlich in meinen Erinnerungen, keinesfalls haben sie zu ihrer fast vierzigjähriger vor mir stehender Tochter.
- Für immer jung, stimmt?
- Ja - ich habe einfach zurückgeschlagen.
- Bedauerst du? - sie hat geflüstert.
Über dem Schicksal Letices habe ich die Million der Tränen ausgeweint. Sie selbst weinte nicht, sie hatte solch trockene, den Schein weggenommene Augen und lediglich manchmal, wenn schon es wurde klar, dass sie schwanger sein, sie schluchzte lautlos.
Das hatte unsere erste Ausflug zu Hogsmeade in 2033 sein. Es kam uns alle vor, dass die Jahrhunderte vergangen sind, seit wann hat ein Krieg geendet. Aber die Monster lauerten immer noch in einer Düsternis, unser Glück hegend, den Hass schürend. Wie viel die Male Gedanken machen ich mir, warum gerade sie: aus den Mondstrahlen und der Sonne gewoben Letice? Letice, geboren nach dem Krieg, auch in ihr gefallen. Und so wie in der Kriegszeit, konnte icht nicht dem abhelfen. Diese Ratlosigkeit quält mich und uns alle bis dato.
Niemand weiß, warum hat Letice sich gerade in dieses Märzwochenende von ihren Freundinnen getrennt. Vielleicht sie wollten ein Geschenk zum im April hinwerfend Geburtstag Amelia und Emilys kaufen? Vielleicht begab sie sich in Richtung des Teehauses Madame Puddifoots, um einen Augenblick anzusehen durch die Fensterscheibe, schamhaft, dass das ist Kitsch und der Ramsch vorspielend? Und vielleicht aber wartete sie an diesem Tag niemals durchlaufene Rendezvous mit diesem gut aussehend Ravenclaw, der endlich, endlich sie bemerkt hat? Irgendwo zwischen der lächelnde Gruppe der Hogwartsmädchen und dem Teehaus auf irhem Weg ein Schatten erschienen.
Hat die Nachricht über ihn zu fassen irgendetwas geändert? Nein. Askaban zurückdrehen die Zeit nicht, Askaban bleicht keinen Gedanken, Askaban umwandeln Schlamm in ein Gold nicht um.
Und bestimmt stellt es keinen Schein wiederher den Augen des Kindes. Meine kleine Mondwahrsagerin, mein die Flügel und der Licht weggenommenes Glühwürmchen. Ich sah auf sie, versuchend, sie zu erreichen, alles versuchend, irgendein das dieses langsame Austrocknen aufhalten, dahinein einzustürzen. Wusste ich dann, dass nichts, was ich machen werde, einen Wind, der sie endlich rücksichtsvoll hochheben wird und sie mir wegnehmen nicht anhalten? Wusste ich wenn sie hat das letzte Mal Sabelle gefüttert und meine Wange geküsst? Ich wusste nicht, ich wollte nicht wissen. Ich oft sitzen neben ihr, ich strich ihr spitzen Backenknochen, ich legte die Hände auf ständig vergrößernden Bauch hin und ich wiederholte, dass alles fein sein wird. Sie wird das schöne Töchterchen zur Welt bringen, sie wird nach Hogwarts zurückkehren, sie wird die herrliche Karriere veranstalten und sie wird glücklich sein. Aus diesen allen meinen Wörtern lediglich ein hat sich als die Wahrheit erwiesen - Letice hat Sabelle zur Welt bringen. Sie hat sich ein paar Monate zu einer Mutterschaft gegeben, und dann hat sie das von den fünf Jahren geerntete Wissen über Elixiere ausgenutzt. Nach so viel den Jahren immer noch schluchze ich und ich flehe an, immer noch habe ich die Hoffnung, dass das ihr die Ruhe und die Linderung gebracht hat.
Und dann brüllte ich, sich die Kehle aus dem Hals schreien, so dass sie mir erlaubt haben in seine Zelle hineinzufallen, so sie würden mir erlauben seine Körper und die Seele zu feinen Stückchen aufzureissen. Um verbrennen und zerstören was böse ist, um wegzuschicken irgendein vor langer Zeit vermisst, nicht existierendes Ritual, das verursachen wird, dass Letice dank seine Todes zurückkommen wird.
Der Prophet weitschweifig schreiben über den sich hinter uns schleppenden Krieg, über ihr nächstes Opfer, und ich Lust haben, den Journalisten Augen aufschneiden, so ie könnten schon nicht sehen, so dass sie sahen nicht unserer, lediglich unserer Tragödie. Ich wog Sabelle in Armen, und jeder ihr Schrei besänftigte mich, so gewissermaßen konnte sie unser gemeinsames Leiden ausweinen. Sabelle, mein Kind der Trauer.
- Mein Kummer wird nichts ändern, Sabelle. Mein, dein, Fleurs oder Amelias. Nichts wird ändern.
- Ich träumte über sie haben heute. Du kennst dieses Foto, auf dem sie ein Gesicht schützt mit den Fingern? - ich gehe an sie heran, ich berühre einen Ellenbogen rücksichtsvoll. Ich stimme zu. - Ich sah sie in einem Sarg. Sie lächelte zu, und die Nägel hatte sie angestrichen jeder der ander Farbe, wie auf diesem Foto. Und dann, und dann... - Sabelle verschluckt sich an einem Schluchzen. Ich bin entsetzt, was geschieht mit ihr? Sie verstreut vor meiner Augen wie der zu lange in der Sonne gehaltene Lehm. Diese vielfarbigen Nägel Letices waren ein Verdienst Emilys, das ihr kaufte die muggelnsche Lacke bei jedem Anlass. Bald standen die viele verschiedenfarbigen Fläschchen auf dem Fächlein: perlen, matt, glänzend, funkend. Sehr muggelnsche, völlig zu irgendetwas unähnlich, was die Hexen handhaben würde. Niemand aus unser könnte nicht übers Herz bringen, um Email wegzuspülen vor der Lage Letice in einem Sarg.
- Und dann - zieht Sabelle - sie hat die Augen geöffnet, sie sucht irgendeinem aus. Sie hat auf mich geblickt, sie hat sogar zugelächelt. Sie hat zu mir eingeschlagen, sie wollte... sie wollte wohl mich auf einer Wange streicheln. - Ich habe sie auf das Sofa bei einem Kamin gezogen, über Haar streichend wie das kleine Mädchen. Das fieberige Flüstern Sabelles durchstach mich mit einem Schüttelfrost. - Sie hatte schmutzig Hand, und diese schönen, vielfarbigen Nägel mit Lack bis zum Blut schürfen. Bis zum Blut...
Lange schwiegen wir noch auf diesem Sofa, vor unseren Augen schattenhaft abzeichnen das Bild der Hand Letices sich ab - dieser von Sabelle erträumt und diesem, den ich sah, wenigstens vorziehe ich nicht.
Was macht mein Kind der Trauer jetzt? Verbringt sie diese dunkle Nacht schlaflos wie ich? Weint in ein Kopfkissen ob oder über irgendein kluges Buch nach denkt? Ich habe die Hoffnung, dass ich habe sie überzeugt, dass sie mir geglaubt hat. Anstatt „gute Nacht" ich habe gesagt:
- Morgen wird gütiger sein, Liebling.
- Blödsinn - sie hat gemurrt.
- Ich sah, wie dieser Blödsinn die Wahrheit wird die Tausend der Male.
Erstaunlich, wie spärlich sprechen wir über dem Glück in dem Präsens, wie schwer ist uns, dass soeben jetzt, in diesem Moment das passiert zu bemerken. Wie leicht ist es in der Vergangenheit versinken und über die früheren Wunden und die früheren Glücke, die im Laufe der Zeit unser Vermisster werden nachdenken. Wir unterschätzen das, was ist, und das hinterhältige Schicksal fordert uns oftmals zu schätzen auf das, was ist schon vergangen.