OH MANN, was ich zuerst sagen muss: es tut mir soooooo leid, dass ich über einen monat lang nich geupdatet hab!!!!! ich wusste einfach nich, was ich schreiben sollte, aber gestern hat mir die liebe Muse einen gaaanz dicken schmatzer verpasst und die worte flogen nur so über den bildschrim, nach diesem chappie werde ich gleich noch eins hochladen.
Disclaimer: Wie immer!
Ich hoffe, es gefällt euch.
Kapitel 6: Planung!
Ich schlug die Augen auf. Verwirrt sah ich mich um. Wie lange war ich "bewusstlos" gewesen? Aber das tat im Moment nichts zur Sache. Nur eines war im Moment wichtig: RACHE, und die würde ich bekommen, koste es, was es wolle.
Meine Trauer war fast gänzlich verflogen und hatte einer sengenden Hitze Platz gemacht, die man auch als Hass oder unglaubliche Wut bezeichnen könnte. Ja, ich hasste Jacob Black, meinen alten besten Freund. Wenn ich die beiden Wörter nur dachte, wurde mir schlecht.
Dann wurde ich auf die vielen Gesichter aufmerksam, die einen Meter über meinem eigenen schwebten. Alle sah mich fragend, ja auch besorgt an. Sie wollten ganz bestimmt wissen...
Aber wie sollte ich erklären, was gerade geschehen war? Und wollte ich das überhaupt, es wäre eigentlich nur verlorene Zeit, aber immerhin waren sie meine Familie.
"Bella?," fragte Esme und strich mir vorsichtig über die Stirn. Ich blickte auf, und blickte in die 6 besorgten und angespannten Gesichter meiner Familie.
"Er hat mir erklärt ... und sich verabschiedet," stammelte ich. Trotz meines Gestammels schien meine Familie zu verstehen, was ich meinte und sagte auch nichts mehr weiter dazu.
"Bella, was wirst du jetzt machen?", fragte Emmett. Ich sah ihm in die Augen und was ich darin sah gefiel mir überhaupt nicht. Würde ich ihm sagen, dass ich mich rächen wollte, würde er es verstehen und mich lassen, würde ich aber noch hinzufügen, dass ich mich danach umbringen wollte, würde er mich bedingungslos aufhalten, dessen war ich mir hundertprozentig sicher. Und würde er das tatsächlich versuchen, hätte ich körperlich keine Chance gegen ihn. Ich wählte sorgfältig einige Sätze aus, die ich ihm sagen könnte und die meine zweites Vorhaben nicht verraten würden.
"Ich werde mich an Jacob rächen gehen, was er getan hat ist unverzeihlich und er wird dafür bezahlen, koste es, was es wolle-- ich hoffte, er fasste das jetzt nicht falsch, oder besser gesagt richtig auf, denn dann hatte ich in Problem--. Und ich werde meine Rache bekommen! Ihr könnt mir helfen, so weit zu kommen, aber diesen einen bestimmten Köter werde ich alleine erledigen," sagte ich bestimmt.
Ohne zu zögern stimmt Emmett zu.
Abwartend schaute ich Carlisle an, denn sein Wort würde am meisten zählen. Doch bevor er auch nur den Mund aufmachen konnte brüllte Emmett:
"Natürlich werden wir mitkommen und dir helfen, was denkst du von uns? Immerhin habe auch wir Edward geliebt, er war der beste Bruder, den ich jemals hatte und als er - er schluckte – von uns gegangen ist, hat er einen Teil meines Herzen mitgenommen, den ich niemals wieder zurück bekommen werde, was ich auch nicht möchte." Seine Stimme wurde zum Ende hin immer leise, bis er schließlich traurig abbrach, woraufhin Rosalie mitfühlend umarmte und nickte, um dem von Emmett gesagten zuzustimmen.
Erwarten blickte ich die anderen an, einen nach dem anderen.
Und was ich in ihren Augen sah, erfreute mich zutiefst; es stand ihnen ins Gesicht geschrieben, dass sie alle entschlossen und bereit waren, alles dafür zu tun, damit ... Edwards... Tod seine Rache finden würde.
Erneut sah ich Carlisle an, und er nickte mir entschlossen zu.
"Bella, wir werden morgen früh aufbrechen, aber vorher müssen wir Pläne machen!", erklärte er vorsichtig. Ich verstand seine Sorgen, er hatte Angst, noch jemanden von uns zu verlieren, deshalb wollte er vorher erst alles so gut wie möglich planen, damit nichts schief gehen konnte.
"Okay," willigte ich ein.
Ich hoffte, dass niemand verletzt werden würde. Ich wollte zwar sterben, um wieder mit meiner Liebe vereint seien zu können, aber ich wollte unter keinen Umständen, dass einer meiner Familie mir dahin folgte, wo ich sein wollte. Nicht, weil ich sie nicht da haben wollte, ganz im Gegenteil, sie hatten alle noch eine komplette Existenz vor sich, aber meine Existenz war zerstört, von der Person, die ich vor gar nicht langer Zeit wie einen Bruder geliebt hatte.
Ich wurde aus den Gedanken gerissen, als eine Hand ungeduldig vor meinem Gesicht hin und her fuchtelte, sie gehörte Alice.
"Bella! Hallo, Erde an Bella? Hörst du mich? Ah, du beehrst uns wieder mit deiner Gegenwart. Warum ich dich "geweckt" habe: ich möchte mit dir unter vier Augen sprechen, es ist dringend!", sagte sie flehend. Ihr Ton lies keine Zweifel daran, dass sie gesehen hatte, was ich vorhatte, nach Jacobs Tod zu tun.
"Natürlich Alice," sagte ich niedergeschlagen. Würde sie versuchen, mir mein Vorhaben auszureden, hatte sie sehr schlechte Karten.
So, auf zum nächsten!
