Disclaimer: Alle nix meins….
Autorin: Neurotica
Übersetzer: GefallenerEngel
Ü/N: So jetzt gehts hier langsam richtig los :) ich wünsch viel spaß beim lesen und vielleicht kommen ja doch noch ein paar Rückmeldungen ;)
Sieben
Sirius apperierte, um halb 3 morgen, in die Hütte. Er war völlig ausgelaugt und brauchte verzweifelt eine nette, lange Dusche.
Bevor er sich auf den Weg ins Badezimmer machen konnte, bemerkte er das irgendwas in seinem Heim nicht stimmen konnte. Er schaute sich im Wohnzimmer um und als erstes sah er, die glühende Asche im Kamin. Es sah aus, als ob jemand das Feuer geschürt hatte, aber es dann ausgehen lassen hat. Das war merkwürdig, weil Harry, über Nacht, bei den Weasleys war und Remus niemals ins Bett ging, ohne sicher zu sein, dass das Feuer richtig aus war. Sirius drehte sich um und schaute zum Kaffeetisch. Er hob seine Augenbrauen so hoch, dass sie beinahe zu seinen Haaren gehörten. Remus Buch lag geöffnet zwischen einem vollen Weinglas und einem Teller mit Spaghetti. Und es war definitiv nicht Remus Art irgendwo ein Buch und essen heurmliegen zulassen.
"Remus?" rief Sirius in die Dunkelheit. Keine Antwort.
Sirius Eingebung ließ ihn durch die Küche zu Remus Schlafzimmer gehen, um herauszufinden, was seinen Freund davon abhielt hinter sich aufzuräumen, wie er es normalerweise tat. Er streckte seine Hand zum Lichtschalter aus, um ihn ein paar mal an und aus zuschalten. Der Raum blieb in totaler Finsterniss; vielleicht war der Strom ausgefallen?
"Lumos," murmelte Sirius seinem Zauberstab zu. Mit dem Lichtschein der aus dem Zauberstab kam, sah Sirius, dass die gesamte Küche im Chaos versank. Der Tisch lag auf der Seite. Zwei Stühle waren zerbrochen. Im Kühlschrank war eine große Delle.
Tief einatmend und sich vom Zittern abhalten kniete sich Sirius neben einen tiefroten Fleck auf dem Linoliumfußboden. Getrocknetes Blut. Er schwang seinen Zauberstab und murmelte einen Forensikspruch, der ihm sagte zu wem diesen Blut gehörte. Er schloss seine Augen fest, als das Hologramm vor ihm erschien, zu irgendeiner höheren Macht, die vielleicht zuhörte, betend, dass das Blut nicht zu seinem Freund gehörte.
Noch einmal tief einatmend, öffnete Sirius seine Augen, schaute aufs Hologramm und brach auf dem Boden zusammen.
Lupin, Remus John
Alter: 34 Jahre
Registrierter Lycantrop
Ein Bild von Remus erschien neben den Worten.
"REMUS!" schrie Sirius wieder durchs Haus, obwohl er wusste, dass er keine Antwort bekommen würde.
Er versuchte sich selbst solange zu beruhigen, um nachdenken zu können, aber die Gedanken daran, was mit seinem besten Freund passiert sein könnte, unterbrachen jedes nützliche Training was er gehabt hatte. Letztendlich schaffte der Auror in ihm seine Gedanken zurück zudrängen. Er stand vom Boden, sich am Küchentresen festhaltend, weil seine Beine zitterten, auf und ging langsam ins Wohnzimmer. Er schnappte sich ein wenig Floopulver vom Kaminsimms, war es in die Asche und sagte so ruhig wie er konnte, "Hogwarts, Büro des Schulleiters."
Er steckte seinen Kopf in den Flammenwirbel und wartete bis er sich nicht mehr drehte. "Albus!" rief er in das schwach beleuchtete, leere Büro. "DUMBLEDORE!"
"Na, na na, wenn das nicht mein Ur-Ur-Enkel ist," sagte eine schleppende Stimme außerhalb Sirius Blickfeld. "Was bringt dich so spät hier her, wenn ich fragen darf?"
Sirius presste seine Zähne zusammen und ignorierte Phineas Nigellus. "Dumbledore!" rief er wieder.
Letztendlich ershcien, der alte Zauberer von Rechts in Sirius Blickfeld, einen dunkel-lilanen Morgenmantel tragend. "Guten morgen, Sirius," sgate er ruhig. "Was kann ich für für-"
"Remus ist weg! Es sieht aus, als wenn es hier einen Kampf gab. Sind irgendwelche Sprüche oder Alarmzauber heute Nacht in deinem Büro angegangen?" fragte Sirius in einem Atemzug.
Dumbledore antwortete nicht, aber durchquerte sein Büro um ein silbernes, dünnes Gerät welches Sirius nicht kannte anzusehen. Er tippte mit seinem Zauberstab einmal dagegen und murmelte etwas. Nach einigen Augenblicken drehte er sich zu Sirius zurück. "Die Zauber scheinen abgeschaltet worden zu sein. Letzte Nacht kurz nach 23Uhr. Wer auch immer in deinem Heim war, wusste genau, wie er die Sicherheitsmaßnahmen umgehen kann, ohne das jemand von uns alarmiert wird."
Sirius spürte nicht, wie er zurück aus dem Kamin fiel. Das kann nicht passieren, dachte er verzweifelt. Nicht wieder.
Remus versuchte seine Atmung zu kontrollieren. Sein Brustkorb fühlte sich an, als wenn jemand das ganze Hogwartsschloss darauf abgestellt hatte. Wenn dies anhalten würde, würde er es nicht länger aushalten.
"Sag es mir, Lupin," zischte Malfoy ungeduldig.
"Nein," versuchte Remus zu sagen. Es kam nur als schwerer Husten hervor. War das Blut, was er schmeckte?"
"Du könntest dies für uns beide einfacher machen, Werwolf. Sag mir, wie man an den Stein kommt!"
"NEIN!" rief Remus so laut er konnte; es war nur ein raues Flüstern.
"Nun gut, du hast es dir selbst zuzuschreiben," sagte Malfoy sanft. "Crucio!"
Jetzt schrie Remus. Er schrie so laut, dass es ein Wunder war, dass seine Stimmbänder nicht rissen. Aber Remus war an Schmerzen gewöhnt. Ein Werwolf zu sein, hatte manchmal seine Vorteile.
Malfoy zog seinen Zauberstab zurück und stoppte somit den Fluch. "Nun, Lupin, was ist wichtiger: dieser Stein oder deine geliebten Black und Potter? Weil wenn du es mir nicht sagst, wie ich an den Stein komme, werde ich beide töten... lasse ich dich solange am leben, damit du es mitbekommst."
"Lass sie, du Bastard," sagte Remus mit aller Stärke die er aufbringen konnte.
Zu seinem Missfallen, schmunzelte Malfoy. "Also verliert der wohlerzogende Professor sein Temperament. Wie ich sehe, hat Black einen schlechten Einfluss auf dich."
Malfoy's Stichelein gaben Remus die Kraft und Energie, von denen er nicht gewusst hatte. Während der Todesser weitersprach mit seinen Belehrungen und Stichelein, schaffte es Remus auf seine Knie und mit dem Kopf zuerst gegen dessen Brust, beide gegen die Wand werfend. Seinen Schutz und offensichtlich auch außer Praxis mit Verteidigung flog Malfoys Zauberstab aus seiner Hand ein paar Meter weg.
Der zweite Kampf in dieser Nacht brach zwischen ihnen aus, wobei Remus auf jeden Zentimeter den er von Malfoy erreichen konnte einschlug und trat. Seinen Zauberstab hatte er nicht mehr gesehen, seit Malfoy ihn in der Hütte geärgert hatte, aber Remus benutzte andere Techniken. Techniken, die er von Sirius und James gelernt hatte.
Nach einiger Zeit, strauchelte Malfoy. Schwer atmend, an verschiedenen Stellen blutend, ging Remus näher um den Puls des Todessers zu überprüfen. Sein Herz schlug immer noch.
Verdammt.
Remus fasste in Malfoy's Roben und fand seinen eigenen Zauberstab, dankbar, dass alles in Takt war. Er fesselte Malfoy und stand zitternd auf, beschwor Malfoy's Zauberstab und steckte ihn in seine Jeanstasche. Remus flüsterte einen Kommunikationszauberstab, den er nicht mehr seit Hogwarts verwendet hatte in die Spitze seines Zauberstabes.
"Sirius Black," murmelte er und drehte sich mit dem Rücken zu Malfoy.
Die Zauberstabspitze flühlte dunkelblau und ein silberner Lichtstrahl erschien vor ihm. Sofort konnte er ein rundes Bild seines Wohnzimmers sehen. Sirius hatte seinen Rücken zu dem Bild gewand; er sprach mit einer kleinen Gruppe, wie Remus herausfand waren es Auroren. Einer der Auroren drehte sich und zeigte auf das Hologramm.
Sirius drehte sich schnell um, Furcht, Erleichterung und ein seltsamer Ausdruck auf seinem Gesicht. "Remus! Wo bist du? Geht es dir gut?" sagte er in seinen Zauberstab sprechend.
"Ich weiß nicht wo ich bin. Malfoy ist bewusstlos hier. Ich werde versuchen uns beide hier herauszuapperieren. Ich bin bald zurück," atmetet Remus in seinen Zauberstab.
Sirius schien zu zögern, nickte aber. "Okay. Sei vorsichtig, Moony. Wenn du nicht in 30 Minuten hier bist, werden wir einen Ortungszauber aussprechen."
Remus nickte, unterbrach die Verbundung und drehte sich zu Malfoy um.
"Verdammt," sagte er laut, während seine Augen sich weiteten.
Malfoy war weg. Wie und wann er gegangen war wusste er nicht. Es hatte kein Apperiergeräusch gegeben; Remus hätte es gehört.
Zum ersten Mal seit seiner Ankunft schaute sich Remus um. Es schien, dass er in einer heruntergekommenden Muggellagerhalle war. Muggelkisten und Maschinen standen um ihn herum. Vielleicht hatte Malfoy den Fesselzauber gebrochen und versteckte sich irgendwo?
Seinem guten Urteilsvermögen vertrauend, entschied Remus sich, dass es das Beste war das Lagerhaus zu verlassen und nach Hause zu gehen. Er hatte immer noch Malfoy's Zauberstab und er hatte nicht mehr die Kraft zu kämpfen. Sein Rücken, seine Rippen und sein Kiefer pochten so vor Schmerz das sie zu zerreißen drohten, und er war sich sicher, dass seine Nase gebrochen war.
Remus fand den Ausgang und blinzelte hindurch...nichts. Das Land vor ihm war mit ein paar Bäumen versehen; das Gras war tot, soweit er dass im Licht der Nacht erkennen konnte. Einen tiefen Atemzug nehmen und daran denkend, wie schmerzvoll es sein möge sich jetzt zu zersplintern, apperierte Remus nach Hause.
Er fiel hart vor dem knisternden Kamin auf dem weichen Teppich auf. Sofort hörte er Schritte und eilige Stimmen um sich herum. Sein Kopf schmerzte von der Kraft, die es ihn gekostet hatte zu apperieren und alles was er wollte war jetzt zu schlafen.
Ein paar Arme fassten um seine Schultern und drehten ihn auf seinen Rücken.
"Wir haben den Ort," hörte Remus eine weibliche Stimme sagen.
Remus öffnete seine Augen und sah ein verschwommenes Bild von Sirius, welches ihn besorgt ansah. Remus stöhnte. "Sirius, hatten wir es nicht schon, was ich mag und ich nicht mag, wenn ich meine Augen öffne?"
Sirius lächelte leicht und trat zurück, um Remus Platz zum Atmen zu geben. "Bist du in Ordnung?" fragte er, während die anderen Auroren um sie herum disapperierten.
"Nein," stöhnte Remus.
"Ich bringe dich nach Hogwarts," sagte Sirius aufstehend.
"Warum?" sagte Remus, im versuch die Stirn zu runzeln. Seine Muskeln wollten allerdings nicht richtig funktionieren.
"Weil Pomfrey da ist und es sicherer ist als St. Mungo's," antwortete Sirius prompt, nach einem Objekt, dass er als Portschlüssel verwenden konnte ausschau haltend.
"Malfoy..." hauchte Remus, seine Augen wieder schließend.
"Wir haben ihn disapperieren sehen, bevor der Verbindungsspruch beendet wurde. Wir haben versucht einen Bannzauber um den Ort zu legen, haben aber nichts erreicht. Als du von wo auch immer disapperiert bist, haben wir letztendlich den Ort gefunden," erklärte Sirius. "Ich habe ein komplettes Team von Auroren jetzt an dem Ort ihn durchsuchend. Und bevor du fragst, Harry geht es gut. Ich habe Tonks und Anderson geschickt ihn im Fuchsbau im Auge zu behalten."
Remus versuchte zu nicken. "Zauberstab... Tasche..." murmelte er.
Sirius hob eine Augenbraue, fing aber zurück zu Remus und kniete sich hin. Er tastete Remus Taschen ab und zog den Zauberstab heraus. "Ist das Malfoy's?" fragte er den schwarzen Holzstab begutachtend.
"Jaah..."
"Hier, fass das an," sagte Sirius, den Zauberstab wegsteckend.
Remus griff blind danach und mit Sirius Hilfe, berührte er, dass was sich wie da Buch anfühlte, was er zuvor gelesen hat. Gut, dann hab ich im Krankenflügel was zu lesen, dachte er kurz.
"Drei...Zwei...Eins..." murmelte Sirius.
Die zwei wurden an ihren Bauchnabeln durch einen Wirbel aus Farben gezogen, die Remus seinen Kopf zum drehen brachten. Als sie im Krankenflügel landeten, drehte Remus seinen Kopf von Sirius weg und übergab sich.
"Evanesco," murmelte Sirius. "Madam Pomfrey!"
Remus erinnerte sich nur wenig an das folgende, als er langsam ohnmächtig wurde.
"Ich glaube nicht, dass es für einen von euch sicher ist, zurück in die Hütte zu gehen," sagte Dumbledore matt.
Sirius lehnte sich in seinem Stuhl zurück rieb mit seiner Hand grob über sein Gesicht. Zwei Tage ohne Schlaf zeigten bei dem Auror langsam ihren Tribut. "Wo denkst du, sollten wir jetzt hingehen?" er bereute die Frage in dem Moment, als sie aus seinem Mund war. "Nein, niemand wird mich dahin bekommen," sprudelte es aus ihn heraus. Dumbledore sagte nicht, aber schaute Sirius weiter über diese verdammte Halbmondbrille an. Es war ein blick, den Sirius nur zu gut kannte. Ein Blick, der ihm sagte, dass es in dieser Situation keine Diskussion gab. Aber er würde nicht Sirius Black sein, wenn er nicht diskutierte. "Wie kannst du denken dass dieser... Ort... sicherer ist als jeder andere?" Sie wissen alle wo er ist!"
"Das ist wahr, aber sie werden nicht fähig sein, es zu betreten, wenn es unter dem Fideliuszauber steht," sagte Dumbledore leise.
Der Fideliuszauber. Wie konnte sirius ihn vergessen... Er war ein Teilgrund, warum sein Leben ein paar Jahre, die reinste Hölle gewesen waren. Sirius schüttelte müde den Kopf, aber er wusste, dass Dumbledore recht hatte. "Du wirst der Geheimniswahrer sein?" fragte Sirius vorsichtig.
"Werde ich."
An seinen langen Haaren ziehend, gab Sirius auf. "Okay, aber Harry wird dem Ort nicht zu nahe kommen, bis ich weiß, was genau dadrin ist."
Dumbledore neigte seinen Kopf leicht. "Er ist hier in Hogwarts während dieser Zeit mehr als Willkommen."
Sirius nickte, stand auf und verließ Dumbledores Büro um nach Remus im Krankenflügel zu schauen. Er seufzte schwer, während er durch die dunklen Gänge Hogwarts ging Der letzte Ort an dem er sein wollte, war der sicherste - oder so schien Dumbledore es zu sehen. Aber Nummer Zwölf, Grimmauld Place war von so vielen alten Zaubersprüchen und Flüchen umgeben, dass Sirius sich nicht wundern würde, wenn es implodierte.
Ironischerweise war es das, was Sirius hoffte, das es mit seinem Zuhaus aus Kindertagen geschah.
Auf seinem weg zum Krankenflügel kam Sirius an der Treppe vorbei die zu den Kerkern führte. Für einen Moment dachte er darüber nach, nach unten zu gehen und seine Frustration an einem gewissen Zaubertrankmeister auszulassen. Sein Gewissen - was verdächtig nach Remus klang - sagte ihm allerdings, dass er damit bis zu einem anderen Zeitpunkt warten sollte.
Sich wundernd, dass er sowas wie ein Gewissen hatte, setzte Sirius seinen Weg zu seinem Ziel fort.
Nach seinem eintreten, war Sirius erleichtert, dass Remus komplett geheilt schien. Sein bester Freund saß in seinem Krankenhausbett, naschte von einer Schachtel Bertie Botts Bohnen und redete mit Harry. Für einen kurzen Augenblick war Sirius wieder in seine Hogwartszeit geworfen, als er und James Remus nach dem Vollmond besucht haben.
"Hey Sirius," sagte Harry, als er seinen Patenonkel entdeckte.
Sirius lächelte. "Hey Harry. Wann bist du hergekommen?"
"Mr. Weasley hat mich vor einer halben Stunde her gebracht," antwortete Harry.
Sirius nickte. "Remus hat dir erzählt, was passiert ist?"
"Jaah," antwortete Harry leise, auf seinen Schoss schauend.
"Was hat Dumbledore gesagt?" fragte Remus, Harry in gewohnter Manier durch die Haare wuschelnd. Harry lächelte leicht.
"Nun," sagte Sirius in einem gespielt fröhlichen Ton, "wir können nicht in die Hütte zurück, weil Dumbledore für den Augenblick zu unsicher hält."
"Wohin?" fragte Remus vorsichtig. Er kannte den Blick auf Sirius Gesicht und er mochte diesen kein bisschen.
Sirius grinste humorlos. "Das höchst Noble und altwürdige Haus der Blacks. Wohin sonst?"
"Bitte, mit aller Liebe und Gute auf dieser Welt, sag mir das du scherzt," stöhnte Remus.
Sirius schüttelte den Kopf. "Nö. Ich werde ein paar Leute anheuern, die es mit mir durchgehen und ich somit auch ein paar neue Kandidaten finde, es mit mir zu reinigen, so dass es vorerst annehmbar ist. Es sind acht Jahre vergangen und ich weiß nicht, was seitdem passiert ist."
Remus nickte und nahm eine Kirchbohne in seinen Mund. Plötzlich überkam es ihn; er hatte darüber nicht nachgedacht, seitdem er das letzte mal in diesem Haus gewesen war. "Ist Kreacher immer noch im Badezimmer?" fragte er sachte.
Sirius heulte auf. "Ich wünschte es. Dumbledore ist danach zurück gegangen..." er blickte kurz zu Harry, "nun nachdem jeder sicher war und ließ ihn raus."
"Ah," sagte Remus nicht bei Sirius Gesichtsausdruck zu lachen.
Sirius beschwor einen Stuhl mit seinem Zauberstab herauf und setzte sich an die andere Seite von Remus. Sofort ließ er seinen Kopf auf das Krankenhausbett fallen. "Mmm...bequem..." knurrte er laut.
Remus hob eine Augenbraue. "Wann hast du das letzte mal geschlafen, Padfoot?"
"Keine Ahnung," murmelte Sirius in die Bettlaken.
"Vielleicht solltest du schlafen, bevor du irgendwas machst," schlug Harry vor.
Sirius hob seinen Kopf über Remus und legte seine Augen auf Harry. "Du verwandelst dich in ihn, ist dir das eigentlich klar?" er zuckte mit seinem Kopf zu Remus und ließ seinen Kopf wieder aufs Bett fallen.
"Sei lieber vorsichtig, Sirius. Du willst doch nicht, dass Pomfrey reinkommt und sieht wie ausgelaugt du bist," neckte Remus.
Merkwürdigerweise, ist es genau das was ich möchte."
"Ich denke, dein Wunsch wird dir erfüllt," murmelte Harry.
"Huh?"
"Sirius Black!" kreischte die unverwechselbare von Madam Pomfrey.
"Ja, Poppy?" fragte Sirius, den Kopf zu der Krankenschwester drehend, um sie anzusehen.
"Ab ins Bett, sofort! Ich möchte dich nicht mehr auf den Beinen sehen, bis du acht Stunden geschlafen hast. Haben wir uns verstanden?" sagte Pomfrey streng, eine Hand an ihrer Hüfte, die andere auf ein leeres Krankenhausbett zeigend.
"Natürlich," murmelte Sirius, stand von seinem Stuhl auf und ging ins Bett direkt neben dem von Remus.
"Und ihr zwei," sagte Pomfrey an Remus und Harry gewandt, "stört ihn nicht."
"Ja, Madam Pomfrey," sagten sie.
Pomfrey sorgte dafür das Sirius im Bett lag, schaute nach Remus verbliebenen Verletzungen und ging wieder in ihr Büro.
"Wow," murmelte Remus.
"Was?" fragte Harry.
"Es ist erstaunlich, was für eine Macht, sie über erwachsene Zauberer hat."
Sirius schnarchen erfüllte den Raum Momente später.
Remus ging allein zu Dumbledores Büro, während Sirius schlief und Harry, Hagrid und Seidenschnabel besuchte. Der steinernde Gargoyle öffnete sich und erlaubte Remus auf die Wendeltreppe zu steigen. Er klopfte zweimal an der Bürotür und wartete das sie sich selbst öffnete.
McGonagall und Snape warteten schon mit Dumbledore. Sie drehten sich, als Remus eintrat.
"Wie fühlst du dich, Remus?" fragte McGonagall, einen Stuhl für Remus heraufbeschwörend.
"Gut, Minerva, danke," sagte Remus, sich neben sie setzend.
Dumbledore schaute die drei über seine Halbmondbrille an. Remus wusste das der alte Mann auf ihn mit dem sprechen wartete und Remus war nicht danach, auf das kleine Gespräch hinauszuzögern.
"Er will den Stein," sagte Remus leise, in Dumbledores Augen schauend.
Dumbledore nickte. "Ich dachte mir sowas. Die Frage ist: Wie viel weiß er schon?" sagte er Snape für eine Antwort anschauend.
Der Blick war abwartend, beinahe interessiert. Snape schaute ruhig zurück - nun so ruhig, wie Severus Snape sein konnte - und sagte sanft, "Soweit ich weiß, weiß er nicht, wie er zu dem Stein gelangt. Es sei denn Lupin hat es ihm gesagt, bleibt der Stein sicher."
"Ich habe ihm nichts gesagt, Severus," sagte Remus durch zusammengebissene Zähne.
"Woher wusste er, dass Remus den Stein mit beschützt?" fragte McGonagall die rüde Antwort, die von Snape kommen sollte, unterbrechend.
"Ich glaube nicht, dass er sicher war, womit der Stein bewacht wird. Vielleicht glaubt er - und es ist richtig - dass ich Remus genug vertrae um ihn nach seiner Hilfe zu fragen und damit glück zu haben, Remus zu fangen," sagte Dumbledore.
Was er wirklich sagen will, dacte Remus trocken, ist das Malfoy mich tot wollte und als Bonus noch herauszufinden was ich über den Stein weiß. Der Tag wird besser und besser...
"Die Frage ist jetzt, was wir tun?" sagte Dumbledore sich in seinem Stuhl zurück lehnend und Fawkes beim schlafen zuzuschauen.
Remus kehrte einige Stunden später, so deprimiert wie seit Jahren nicht mehr in den Krankenflügel zurück. Am Ende glaubte Dumbledore, dass es das war, den Stein zu zerstören. Er hatte diese Möglichkeit schon mit Nicolas Flamel und seiner Frau, Perenell. Besprochen und entschieden, das es an der Zeit war. Es war wahr, sie würden sterben, aber wie Remus zu seinen Kollegen und Remus gesagt hat: Der Tod war nur ein weiteres großes Abenteuer.
Seufzend, stieß er die Krankenhaustür auf und fand Kingsley neben Sirius Bett. Die zwei Auroren sprachen leise.
"Hello Kingsley," sagte Remus das Bett ansteuernd.
"Hey Lupin. Siehst besser aus," sagte Kingsley.
"Danke. Was ist los?"
"Erinnerst du dich an Bertha Jorkings, Moony?" fragte Sirius. Remus nickte. "Sie sollte seit zwei Wochen aus ihrem Urlaub zurück sein. Niemand weiß wo sie ist."
