Hi.

Da bin ich mal wieder.
Ab heut heißt es dann wieder Stunden absitzen in unserer allseits/allzeits beliebten S C H U L E! Jetzt auch für die Letzten aus BW….. Also auch für mich…."schnief"
Echt, ich schwör euch, mein 12 Kursbogen ist der allergrößte SCH"""""!

Es könnte dann auch zu Verspätungen kommen, ich versuchs zu vermeiden, aber wenn doch, SORRY und bedankt euch bei der lieben Schule…..

So das Kapi widme ich dann mal all den armen Schweinen, die mit mir jetzt wieder die Schuldbank drücken müssen.

So ich wünsch euch noch viel Spaß bei diesem chap…. Obwohl es mir selbst nicht ganz soo gefällt… ich weiß au net…
Wie findet ihrs? Schreibt mir doch! (Wie versteckt ich doch um Reviews betteln kann, toll oder?)

Also denne:

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Harry war schon immer der Held.

Schon als ich noch ein kleines Kind war, hörte ich wie wahrscheinlich Tausende, Millionen anderer, die Geschichte über seinen Sieg. So etwas prägt einen.

Wir alle haben versagt. Er allein schaffte es uns alle zu retten, aber wir alle schafften es nicht ihn zu retten!

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Ginny: der strahlende Ritter, das Steh-auf-Männchen.

Die wirklich wichtigen Dinge

Harry liebte diesen Ort.
So wie er alles das mit Quidditsch zu tun hatte, liebte.
Ich habe oft beobachtet, wie er hier in den obersten Reihen des Stadions saß und stundenlang in die Ferne starrte.
Ich schaute gerne zu, wie er hier saß und wie ihn die untergehende Sonne in eine Aura goldenen Lichts hüllte.

Heute ist Harry nicht hier.
Harry wird nie wieder hier her kommen, nie wieder.

Und das ist unsere Schuld.

Es heißt, einen Menschen zu lieben bedeutet ihn so zu sehen, wie er wirklich ist. Sein Herz zu sehen und sich nicht von scheinheiligen Masken ablenken zu lassen.

Freundschaft ist meiner Meinung nach eigentlich nichts anderes als bedingungslose Liebe. Vielleicht fehlt die leidenschaftlich, erotische Komponente, aber ansonsten!

Ja, ich habe Harry geliebt.
Wie einen Bruder, gut vielleicht auch noch etwas mehr.
Ich wäre ihm bedingungslos gefolgt, wenn er mir gesägt hätte, so wie Ron es ausdrücken würde, dass wir gehen und den Slytherins gewaltig in den Arsch treten.

Aber er hat nicht gefragt, er hat es nicht gesagt. Er hat nie etwas Derartiges gesagt.
Nie.
Er hat nie mit uns über die Dinge geredet, die wirklich wichtig waren, die etwas zu bedeuten hatten.

Nie!

Ich weiß, dass ich in seinen Augen immer nur das kleine Mädchen war, die kleine Schwester seines besten Freundes. Wenn ich Glück habe, war ich sogar so etwas wie eine kleine Schwester für ihn.
Aber egal was, ich war immer nur das kleine, viel zu junge Mädchen, dass er beschützen musste.

Vielleicht ist es sogar lobenswert, dass er mit mir nicht über die wichtigen Dinge sprach, weil sie grausam, brutal waren und mir vielleicht einen Teil meiner Unschuld genommen hätten.
Aber das spielt keine Rolle mehr, denn heut habe ich sie verloren. Auf jede Art, wie ein Mensch sie nur verlieren kann. Auch ich trage einen Teil der Schuld, dass es so weit gekommen ist.

Vielleicht ist es zu verantworten, dass er nicht mit mir geredet hat. Aber er hat mit niemanden geredet. Nicht mit Ron, nicht mit Hermine oder Remus.
Ja, noch nicht einmal mit Dumbledore.

Und das ist etwas, was mich wirklich überrascht hat. Dumbledore war schon immer jemand zu dem man aufsehen konnte. Alle konnten das. Harry auch.
Und Harry tat es.

Dumbledores - Mann durch und durch….

Aber Harry hatte schon immer diesen Menschenhelfer-komplex, wie Hermine es nennt.
Vielleicht hat er deswegen nichts gesagt.
Vielleicht wollte er uns schützen, selbst Dumbledore.
Ich weiß es nicht, aber es wäre so typisch für ihn.

Harry war schon immer der Held.
Schon als ich noch ein kleines Kind war, hörte ich wie wahrscheinlich Tausende, Millionen anderer, die Geschichte über seinen Sieg. So etwas prägt einen.

Schon als ich ihn das erste Mal sah, damals am Bahnsteig, verfiel ich ihm.
Er hatte etwas Besonderes an sich. Er konnte einem selbst in der verzweifeltesten, aussichtlosesten Situation Hoffnung geben.
Er gab ihnen, gab uns Kraft, auch wenn er selbst am Ende war.

Harry war für mich immer der strahlende Ritter.
Schon in meinem ersten Jahr folgte er mir freiwillig in die Kammer des Schreckens und das, obwohl es eigentlich seinen sicheren Tod bedeutet hätte. Also ernsthaft, wie viele 12 jährige nehmen es mit einem Basilisken auf und überleben das Ganze dann auch noch?

Aber Harry tat es. In zweierlei Hinsicht.
Er zog in den Kampf und er Überlebte.

Harry war schon immer so ein Steh-auf-Männchen. Egal wie oft er zu Boden ging, wie oft man … wie oft wir…. Ihn zu Boden prügelten, er stand immer wieder auf. Und jedes Mal war er danach stärker als zu vor.

Aber egal wie stark und egal wie strahlend er war, auch wenn wir es manchmal nicht sahen, war er doch nicht stark genug. Für manche Dinge kann man einfach nicht stark genug sein. Manche Dinge kann man einfach nicht alleine tun.
Das ist unsere Schuld. Wir haben unseren Helden allein gelassen.
Wir haben nie gesehen was war, wie er war, weil wir nun einmal nicht über die wichtigen Dinge geredeten.

Wir haben unseren Helden sterben lassen.

Ich bin nicht das kleine naive Mädchen, ich weiß, dass wir alle irgendwann sterben müssen.
Ja, schlussendlich müssen wir alle sterben, wir alle.

Egal wie stark und weise wir auch sind.

Lord Voldemort, es macht mir nichts mehr aus seinen Namen zu sagen, Harry hat mir schon vor langer Zeit die Angst davor genommen. Auf jeden Fall musste auch Voldemort sterben, egal wie stark er auch war, egal wie oft er einen Weg zur Unsterblichkeit gesucht hat.

Und Harry eben auch.

Das ist unsere Schuld.
Wie oft riskierte er allein sein Leben für all unsere?
Wie sehr litt er für uns?
Wie oft war er bereit für uns zu sterben?
Und schlussendlich ist er für uns gestorben!

Wir alle haben versagt. Er allein schaffte es uns alle zu retten, aber wir alle schafften es nicht ihn zu retten!

Er war für uns immer nur der Held.
Vielleicht war das ein Fehler, ein unverzeihlicher Fehler.

Ganz sicher sogar!

Wir sind schuldig!

Harry liebte es zu fliegen. Für ihn bedeutete es so etwas, wie unbeschränkte Freiheit, pure, wilde Lebensfreude. Wie oft saß ich hier, in mitten tobender Massen, die ihn anfeuerten, die seinen Namen schrieen?
So viele unzählige Male!

Heute sitze ich hier ganz alleine.
Aber auch heute höre ich ihr Tobe, ihr wildes Schreien und Kreischen.
Nur, dass sie heute nicht Harrys Namen brüllen.

Sie schreien mich an.
Mich und den Rest der Menschheit.

Ihr habt bekommen, was ihr verdient habt!

Ja, das haben wir.

Wir haben dieses Spiel verloren, egal was der Torstand sagt.
Wir haben verloren.

Wir haben unserem Helden die Flügel gestutzt, so dass er nicht mehr fliegen konnte.

Wir sind schuldig!

Und ich, die ihn so viel besser kannte wie so viel andere, der er schon so oft den Arsch gerettet hat, verritt ihn und nahm ihm den restlichen Halt, den er noch hatte.

Das vergrößert meine Schuld nur noch mehr.

Er wollte meine Unschuld bewahren, aber dennoch bin ich so schuldig geworden.

Vergib mir, Harry!

Tbc

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So dass wars… und?

Nächstes mal kommt wie versprochen Sev dran…
Und danach? Entscheidet selbst!

Ich höre mir gern eure Vorschläge/ Anregungen/ Kritik usw. an….

Also denne
Eure darkwings