So, hier nur kurz eine Widmung:

Für meine „Kummerkastentante" und Freundin Coco, und für die beiden gestrigen Geburtstagskinder Nina und Daniel! Alles Gute nachträglich!

Kapitel 6:

Wenig später betrat die kleine Gruppe mit den Sängern ein kleines und sehr beliebtes Café mit dem Namen „Petit France" und orderte Kuchen. Usagis Bestellung verursachte der Kellnerin ein wenig Stress. „Bitte, eine Cola, ein Stück Erdbeertorte, eine Pizza Salami, einen Cheeseburger und was noch….?" Fragte sie, leicht hilflos, weil sie schon zum dritten Mal fragen musste. „Oh, ja, einen Erdbeermilchshake, einen Bananenmilchshake, eine große Portion gemischtes Eis und ein Stück Apfelkuchen…oh, und vielleicht noch ein paar Pommes…ja, Pommes wären gut, aber große Pommes!" Der Rest der Gruppe: Schweißtropfen….

„Usagi! Wie kannst du soviel essen? Willst du eine fette Sai…ich meine, High-School-Schülerin, werden?" rief Rei empört. Ami machte nur große Augen, dabei hätte sie sich nun wirklich langsam an die Essgewohnheiten der Prinzessin gewöhnen sollen… Makoto winkte ab. „Ach, lass nur, sonst erzählt sie uns nur wieder…." „Mamoru liebt mich, auch wenn ich hundert Kilo mehr wiegen würde!" Minako seufzte. „Genau das meinte ich…" flüsterte Makoto den anderen zu. „Also wollt ihr tatsächlich nach der High-School heiraten, ne, odang atama?" fragte Seiya und grinste seinen ehemaligen Schwarm an. Usagis Augen leuchteten. „Oh ja, und dann bin ich die glücklichste Frau der Welt!" Usagi brach sofort in einen Redeschwall aus, in dem sie beschrieb, wie sehr sie doch in Mamoru verliebt sei, und wie glücklich sie beide auch seien, die anderen Senshi, die die Geschichte schon auswendig kannten, hörten schon gar nicht mehr hin und fanden plötzlich, und natürlich rein zufällig, jede Menge andere Gesprächsthemen, über die man unbedingt reden musste. Seiya wandte sich Nikkoko zu, die bisher nur schweigend und lächelnd die anderen beobachtet hatte. „Hey, ich kenne dich. Du bist doch diese deutsche Eiskunstläuferin mit dem japanischen Vater. Nikkoko Senshino, richtig?" Nikkoko nickte. „Ja, bin ich. Es freut mich, dass du schon von mir gehört hast. Aber wenn ich ehrlich bin, ich weiß nicht, wer du bist, obwohl die ganzen Mädchen, die sich gerade die Nasen an der Scheibe plattdrücken, es mir sicherlich sagen könnten…" Sie zog eine Augenbraue hoch und wies mit dem Daumen hinter sich. Seiya folgte ihrem Wink und kniff die Augen zusammen, als die Mädchen alle zu fotografieren begannen. „Ach, so ein Mist! Kaum sind wir wieder da, geht das wieder los! Hat man denn nie seine Ruhe!" rief Yaten und verschränkte frustriert die Arme vor der Brust und zog eine Schnute, was die Mädchen draußen nur zu weiteren Kreischattacken anheizte. Auch Taiki seufzte, winkte aber pflichtbewusst in die Masse der Mädchen vor dem Schaufenster.

„Oh, richtig, was macht ihr eigentlich hier? Ihr seid doch nach Hause gegangen…und wolltet aus dem Showbusiness aussteigen, nicht wahr?" fragte Ami und sprach damit aus, was alle anderen dachten. Taiki grinste. „Ami, ich hätte mit einer freundlicheren Begrüßung gerechnet, wo hast du nur deine Manieren gelassen?" erwiderte er leicht ironisch, doch Ami errötete heftig und entschuldigte sich augenblicklich. „Oh, verzeih, so war es nicht gemeint. Ich…" Taiki unterbrach sie. „Ist schon gut, Ami, es war nicht so gemeint. Wir sind hier weil…" In dem Moment klingelte Nikkokos Handy. „Oh, entschuldigt mich!" Sie kramte in ihrer Tasche und nahm ab. „Moshi moshi? Nikkoko desu. Oh, hai, Trainerin Mori! Ja, ich hatte Sie angerufen…..Oh, wirklich?...Ja, natürlich, ich bin sofort da!" Glücklich legte sie auf. „Ich muss los! Es tut mir leid, aber ich habe jetzt Training. Wir müssen ein anderes Mal wieder Shoppen gehen…. Nehmt es mir nicht übel!" Sie verbeugte sich hastig in alle Richtungen. „Oh, wie schade…ich hatte dir noch meinen Lieblingssüßigkeitenladen zeigen wollen…" schmollte Usagi und kaute auf ihrer Lippe herum. „Odango, wenn sie gehen muss, dann muss sie nun mal gehen. Training geht vor, wenn man professionelle Sportlerin sein möchte." Meinte Seiya und Usagi schmollte nur noch mehr. „Oh, das macht wirklich nichts, Nikkoko-san. Ich sehe dich dann am Montag in der Uni." Mamoru winkte und die anderen Mädchen verabschiedeten sich ebenfalls und so machte Nikkoko sich auf den Weg. „Hey, warte!" rief Seiya ihr hinterher. Nikkoko drehte sich um. „Ja?" Seiya setzte seinen liebsten Hundeblick auf. „Darf ich dich begleiten?"

„Huh?" machte die Gruppe ungläubig.

„Wie?" fragte Nikkoko verblüfft.

„Och bitte. Ich wollte schon immer mal beim Eiskunstlaufen zuschauen…"

Nikkoko kicherte. „Ach so, na, wenn's nur das ist…sicher…aber ich warne dich, es könnte nicht so spannend werden, wie du dir das vorstellst…"

Seiyas Augen leuchteten. „Hm, wer weiß…"

Und so gingen die Beiden. Hinter seinem Rücken zeigte Seiya seinen beiden Brüdern das Victory Zeichen und Yaten fasste sich genervt an den Kopf. Das konnte ja heiter werden! Sie waren keine Woche auf der Erde und Seiya jagte bereits wieder einem Rock nach….

„Also, warum seit ihr jetzt wirklich zurück?" fragte Mamoru, als die beiden das Café verlassen hatten. Taiki setzte eine ernste Miene auf und begann zu erzählen.

„Oh, es fing vor ungefähr zwei Wochen an. Fighter hatte ständig Albträume und wurde schließlich krank. Er faselte im Fieberwahn ständig etwas von dem Goldkristall und der Dunkelheit, die das Licht verschlingen würde." Er machte eine Pause und Yaten erzählte weiter. „Das war aber noch nicht alles. Fighter genas langsam wieder, aber je gesünder er wurde, desto männlicher wurden ihre Züge, so lange, bis sie nicht mehr Fighter war, sondern Seiya Kou, wie hier auf der Erde. Ihre Verwandlung löste sich auf und sie war ein Mann. Er hatte nur wenige Erinnerungen an das, was er während des Fiebers geträumt und gesagt hatte, aber er hatte ein ungutes Gefühl und wusste, dass er zur Erde musste, aus welchem Grund auch immer.

Wir sind zu Prinzessin Kakyuu gegangen und haben ihr das Problem geschildert, aber ihre Reaktion verstehe ich bis heute immer noch nicht."

„Was hat sie denn getan?" fragte Makoto neugierig.

„Oh, sie war einfach nur entsetzt, aber nickte dann, als wenn sie wüsste, was geschehen war. Sie sandte uns sofort her, damit wir eine Lösung für Seiyas Problem finden würden. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass es keine ernsthafte neue Bedrohung geben wird, denn auf Fighter können wir nicht zählen, er kann sich nicht mehr verwandeln!"

„Was!" riefen die Mädchen und Mamoru entsetzt. Ohne Sailor Star Fighter, die Anführerin der Three Lights, fehlte eine wichtige Macht im Kampf. Eine Sailor Kriegerin, die nicht kämpfen konnte, war praktisch nutzlos.

To be continued….

Ja, ich weiß, das war sehr, sehr kurz, aber ich verspreche, das nächste Kapitel wird länger…

Jaha, warum kann Seiya sich nicht mehr verwandeln? Gute Frage, nicht wahr? Und nur ich weiß es, hihihi…Aber keine Angst, ich beeile mich mit dem nächsten Kapitel!

TTFN, Nicole