So ihr Lieben,

ich melde mich mit einem neuen Kapitel zurück!!!

Ich wünsch euch viel Spaß beim Lesen und hoffe das bald wieder mehr Leute meine Story wieder finden und fleißig reviewen, es funktionier nämlich alles wieder tiptop!!!

Viel Spaß beim Lesen!!!

°° Ortswechsel

Schief geschriebenes Zaubersprüche/ Gedanken/ usw.

Was geschah im vorigen Kapitel?: Ginny steht in Harrys Zimmertür und fordert eine Entscheidung. Nach einem Gespräch wo jeder seinen Standpunkt klärt küssen sie sich und Harry begreift das Voldemort nie einen Unterschied machen wird wer offiziell zusammen ist oder ihm etwas bedeutet, oder wer allgemein zu seinen Freunden zählt.

6.) Pläne werden geschmiedet

Ron, Hermine und Harry hatten es sich am kleinen Teich der Weasleys gemütlich gemacht. Hastig hatten sie den Rest ihres Frühstücks hinuntergeschlungen um den auffallenden Blicken von Rons Mum zu entkommen, aus denen zu schließen war, dass sie sich gerade eine zeitaufwendige Arbeit für jeden von ihnen ausdachte, alleine natürlich.

Molly Weasley hatte in den letzten Tagen alles getan, um die drei möglichst lange auseinander zu halten. Sie schien zu ahnen dass sie etwas planten und nicht ewig hier im Fuchsbau bleiben würden. Und das Hermine und Ron Harry begleiten würden, befürchtete sie wohl auch.

Daher waren die Drei eben Hals über Kopf aus der Küche gehastet um der Arbeit zu entkommen und ihre beschränkte freie Zeit zu nutzen, bevor Mrs Weasley sie sicher finden und mit neuen Aufgaben beschäftigten würde.

„Du bist also wieder mit Ginny zusammen?", fragte Ron mit krauser Stirn und warf kleine Steinchen in das schwarze, verdreckte Teichwasser, in dem wohl kaum noch ein Fisch leben könnte.

„Ähm, ich glaube schon.", erwiderte Harry und merkte wie er rot anlief.

„Ich finde das toll!", half Hermine ihm und warf Ron böse Blicke zu, sie wusste genau worauf der Rotschopf hinaus wollte. „Es geht Ginny jetzt bestimmt besser."

„Weiß sie auch das wir gehen werden um Du- weißt-schon-wen du jagen?"

„Sie konnte es sich denken. Ron, sie ist kein kleines Kind mehr!"

„Stimmt schon, aber sie ist immer noch meine kleine Schwester und sie ist verliebt! Sie sieht alles durch die rosarote Brille solange sie mit dir zusammen sein kann!", sagte Ron nun lauter und starrte seinen besten Freund an.

„Ron, sie ist nicht so naiv wie du meinst. Sie hat die Situation schon richtig eingeschätzt, so wie es ist und was passieren könnte. Ich habe auch lange darüber nachgedacht."

„Außerdem ist das wohl kaum deine Entscheidung, Ronald!" warf Hermine wütend ein und schüttelte den Kopf. „Die beiden wissen was sie tun. Ich glaube auch dass wir jetzt Wichtigeres zu besprechen haben. Beispielsweise wie es weitergehen soll."

„Tu ihr bitte nicht weh, ich vertraue darauf.", murmelte Ron und klopfte Harry entschuldigend auf die Schulter.

„Das könnte ich gar nicht, das weißt du Ron."

„Also wie geht's weiter?" Ron nahm einen besonders großen Stein und warf ihn ins Wasser, wo er mit einem lauten Plopp unterging und zwischen den Algen und vetrockneten Blättern, der Weide neben ihnen, verschwand.

„Ich würde gerne nach Godric´s Hollow. Ich weiß nicht, vielleicht finden wir dort Hinweise auf Voldemort, aber ich würde einfach gerne mal dorthin und die Gräber meiner Eltern besuchen.", schlug Harry vor und tastete in seiner Jeans nach dem Schlüssel, den er bei sich trug.

Hermine und Ron nickten.

„Ich denke wir sollten Hogwarts auch nicht ganz den Rücken kehren, ich glaube das wir die Informationen die wir dort bekommen können auf alle Fälle nutzen sollten. Und damit meine ich jetzt nicht unsere Ausbildung in den Vordergrund stellen. Red doch einfach mal mit Professor McGonagall. Es wird doch möglich sein zwischendurch dort aufzutauchen."

„Haben wir denn überhaupt stichfeste Anhaltspunkte wo diese Seelenteile von Du-weißt-schon-wem versteckt sein könnten?", fragte Ron und seufzte.

„Fassen wir doch einmal zusammen. Nach Dumbledores Wissen hat V-Voldemort seine Seele in sieben Stücke geteilt. Das Tagebuch wurde schon vor vier Jahren von Harry zerstört, den Ring von V-Voldemorts Großvater hat Dumbledore persönlich vernichtet und naja das Medaillon, leider haben wir nicht den Hauch einer Ahnung wo sich das Echte befindet, unser einziger Anhaltspunkt sind die Initialien R.A.B. Wo die anderen 4 Horkruxe sind wissen wir auch noch nicht.", zählte Hermine an den Händen ab und seufzte verzweifelt.

„Voldemorts Schlange.", murmelte Harry abwesend.

„Nagini?", fragte Hermine verblüfft und warf einen prüfenden Blick Richtung der Küchentür.

„Genau. Ich bin sicher dass sie ein Horkrux ist. Dumbledore war sich sicher das Voldemort seine Seelenstücke in Dingen versteckt hat die ihm wichtig sind und an Orten die in seinem Leben eine wichtige Rolle spielten."

„Kann man seine Seele denn auch in Lebewesen aufbewahren? Ich meine, stellt euch mal vor dieses Viech läuft, Verzeihung kriecht, ihm mal weg und fällt irgendeinem anderen Schlangenliebhaber in die Hände.", überlegte Ron und zog eine Augenbraue hoch, als wäre ihm eben ein alles bewegender Fehler in dem Plan seiner Freunde aufgefallen.

Hermine sah ihren Freund mitleidig an und sagte, in fast der gleichen Tonlage in der man mit einem Kleinkind spricht: „Ron, du kannst dir sicher vorstellen was mit diesem Schlangeliebhaber dann passiert? Abgesehen davon, nach dem was ich über Horkruxe herausgefunden habe ist es durchaus möglich lebendige Wesen als Aufbewahrungsort zu wählen. Und Nagini weicht nach Harrys Aussagen nie von Voldemorts Seite."

„Dann ist sie wohl der letzte Horkrux den wir zerstören müssen. Und das dann aller Wahrscheinlichkeit im entscheidenden Kampf gegen ihr Herrchen.", stellte Harry weniger begeistert fest.

„Ich finde wir sollten unbedingt noch einmal die Notizen von Dumbledore und natürlich das Denkarium noch einmal durchforsten. Vielleicht habt du und er etwas Wichtiges übersehen. Wir müssen V-Voldemort und seinen Werdegang in und Auswendig kennen. Einen besonderen Blick sollte wir auch auf Hogwarts werfen, es hatte anscheinend eine enorme Bedeutung für ihn, wenn er sogar Lehrer dort werden wollte."

„HIER STECKT IHR!!! ICH HAB IM HAUS JEDE MENGE ZUTUN UND IHR SITZT IM GARTEN UND PLAUDERT!"

Hermine schrie erschrocken auf, Harry wirbelte herum und Ron kippte entsetzt hinten herüber in den kleinen Teich, wo er jetzt völlig nass und prustend im verdreckten modrigen Wasser saß und mit lauter Algen beschmückt war.

„Ach und wo du gerade dabei bist, Ronald. Der Teich müsste dringend gesäubert werden. Sieht nach einer Aufgabe für dich aus. Hermine, du kannst mir in der Küche helfen und Harry, Minerva ist jetzt da und wartet im Wohnzimmer auf dich. Husch jetzt, ihr habt genug gefaulenzt, das kann jawohl nicht wahr sein."

Seufzend folgten sie der wütenden Frau in das Haus und ließen einen murrenden Ron zurück, dessen zuvor weißes T-Shirt ein hässliches Teichgrün angenommen hatte.

Harry trat in das gemütliche Wohnzimmer der Weasleys, wo die Professorin Minerva McGonagall bereits auf ihn wartete. Mit einer Tasse dampfenden Tees saß sie in dem Lieblingssessel von Arthur Weasley und beobachtete die alte Wanduhr, die zuverlässig angab welches Familienmitglied sich gerade wo oder in welcher Lage befand.

„Guten Morgen Professor."

Die Frau wurde aus ihren Gedanken gerissen und nickte ihm freundlich zu. „Oh, ihnen auch einen guten Morgen, Harry. Ich glaube Molly hatte schon angekündigt das ich mit ihnen über verschiedene Dinge reden wollte?"

„Ja."

„Naja es geht um mehrere Dinge Mr. Potter. Zunächst um die Frage ob sie Hogwarts auch weiterhin besuchen wollen um ihre Ausbildung abzuschließen."

Mit ihrem Durchdringenden Blick, bei dem Harry sich fast schon wie in seinem Verwandlungsunterricht vorkam, durchbohrte sie ihn förmlich. Er wusste genau welche Antwort sie hören wollte, doch seine Entscheidung stand fest.

„Ich habe mich dazu entschlossen die Aufgabe, die Professor Dumbledore mir aufgetragen, so schnell wie möglich anzugehen. Da bleibt leider keine Zeit für die Schule, Professor. Ich kann ihnen nicht sagen was ich erledigen muss, aber ich weiß das es höchste Priorität hat und sie können, wenn sie dazu bereit sind, mich, Hermine und Ron dabei unterstützen.", sagte Harry mit fester Stimme und sah wie das Gesicht seiner Lehrerin sozusagen versteinerte.

„Das heißt dann wohl dass auch Mrs Granger und Mr Weasley nicht zurückkehren werden? Nun, im Grunde haben wir vermutet, dass wenn sie etwas vorhaben, Harry, die beiden ihnen folgen werden. Trotzdem hab ich immer noch gehofft sie demnächst wieder in Hogwarts begrüßen zu dürfen. Aber sagen Sie, wie kann ich ihnen helfen?"

„Indem sie uns Zugang nach Hogwarts gewähren, das heißt in die Bibliothek und möglicherweise auch Dumbledores Büro.", erwiderte Harry und warf einen Blick in den Garten (wo Ron gerade den Algen aus dem Teich fischte) und sah dann erwartungsvoll zu der neuen Schulleiterin die sich seufzend eine Strähne, die ihrer strengen Frisur entkommen war, aus dem Gesicht wischte. „Natürlich können sie Hogwarts jederzeit betreten, natürlich. Aber was in Merlins Barte haben sie bloß vor, Potter."

„Ich kann es ihnen wirklich nicht sagen. Diese Aufgabe müssen wir alleine bewältigen, ich brauche nur ein paar von Dumbledores Notizen einsehen."

„Wenn es ihnen wirklich hilft, Albus hätte sicher niemals etwas dagegen einzuwenden gehabt.", sie fasste sich wieder und stellte mit der zitternden Hand die Teetasse zur Seite. „Aber nun eine andere Frage, ich habe dieselbe schon an Mrs. Granger und Mr Weasley gestellt. Es steht ihnen mit der Volljährigkeit zu, dem Orden des Phönix als volles Mitglied beizutreten. Ich bin die Geheimniswahrerin des Ordens und müsste ihnen, wenn sie bereit sind, den Schwur abnehmen."

„Ja ich möchte beitreten, werde aber kaum Aufträge erfüllen können, noch regelmäßig an Besprechungen teilnehmen da wir eine ganze Weile fort sein werden."

Minerva McGonagall nickte und bedeutete Harry die Hand auszustrecken, tippte ihm einmal mit ihrem Zauberstab auf die Hand und sagte: „Sie schwören niemandem ein Wort über den Orden des Phönix, dessen Aufenthaltsort oder Plänen zu verraten und ihrer Entscheidung treu zu sein, Harry James Potter?"

„Ja ich schwöre.", antwortete Harry und verkniff sich ein Grinsen. Er kam sich vor wie auf seiner Hochzeit, es fehlte nur noch Ginny in einem langen weißen Kleid neben ihm die ebenfalls ihr Jawort gab.

Wieder tippte die Professorin ihm sanft auf die Handfläche und diesmal zog Harry ein angenehmes Kribbeln den Arm entlang bis in die Schulter. Nun war er offiziell ein Mitglied des Ordens. „So Potter, das war alles. Willkommen im Orden."

„Danke Professor." Harry stand auf und reichte ihr die Hand.

„Ich denke wir sehen uns dann in Hogwarts, Harry. Viel Glück bei dem was Sie tun. Passen Sie auf sich auf!"

Harry glaubte Tränen in den Augen seiner ehemaligen Lehrerin zu erkennen und blinzelte erstaunt über die ungewohnte Emotion. Fast war es ihm schon ein wenig peinlich, er kam sich vor als wäre er auf dem Weg zu seiner Hinrichtung.

°°

Lord Voldemort schritt in seinem düsteren Zimmer auf und ab.

Unruhig zischend folgte Nagini ihrem Herrn, sie spürte dass er sehr unzufrieden war.

Verärgert ließ sich der schwarze Magier auf seinen grünen gepolsterten Lehnstuhl sinken und streichelte den Kopf seiner Schlange. Es musste doch eine Lösung für sein Problem geben, einen Schlüssel der das Schloss zu seinem Ziel öffnen würde.

„Bella, bring ihn mir her."

„Herr, meint ihr er wird diesmal sprechen? Vielleicht sollte ich ihn vorher ein wenig überreden, my Lord." Ein grässliches Grinsen umspielte ihre Lippen und sie fuhr genüsslich mit dem Zeigefinger über ihren Zauberstab.

„Er wird reden, er wird wenn ich es verlange."

„Ja Meister.", erwiderte die Dunkelhaarige enttäuscht und glitt hinaus durch die Tür.

Ungeduldig wartete er bis die blasse Bellatrix Lestrange mit einem Gefangenen wieder in den Raum trat. Sie gab ihm einen unsanften Stoß in den Rücken und der gefesselte Mann fiel keuchend vor dem Schwarzmagier auf die Knie. „Bitte, ich weiß nichts, ich weiß nichts.", bettelte er.

„Oh ich bin mir sicher das du weißt woran es liegt, das der Junge meiner ebenbürtig erscheint, warum dieses merkwürdige Netz sich damals zwischen mir und dem Jungen aufbaute.", zischte Voldemort und beachtete die Schlange nicht, die jetzt gierig um den grauhaarigen Mann am Boden ihre Kreise zog.

„Nein, bitte."

„Du kannst jetzt dir selbst helfen Mann, den Jungen kannst du nicht beschützen, keiner wird das können, aber dein eigenes Leben kannst du womöglich retten."

Voldemort hob den Zauberstab und ließ sein Opfer sich unter Qualen auf dem Boden wälzen, er ließ den Fluch noch ein wenig länger gewähren und beobachtete die kichernde Bellatrix. Dann senkte er den Stab.

„Nun?"

„Priori Incantatem", flüsterte der Gequälte und spuckte Blut auf den staubigen Fußboden, Nagini zischte hungrig.

„Das ist es also. Der Grund warum sich unsere Zauberstäbe miteinander verbanden, warum diese armseligen Geister aufgetaucht sind. Natürlich.", keuchte der dunkle Lord freudig erregt und ließ sich zurück auf seinen Stuhl sinken. „Du warst mir von Nutzen, aber ich denke viel gibst du leider nicht mehr her. Ich danke ihnen Mr. Ollivander. Avada Kedavra."

Der Raum wurde in grünes Licht getaucht und der Schrei verstummte nach wenigen Sekunden, etwas Schweres fiel zu Boden.

°°

Harry schlurfte die Treppenstufen müde nach oben. Er hatte den gesamten restlichen Tag verbracht den Vorgarten zu entgnomen, den Schweinestall ein wenig herzurichten (Zum Glück durfte er jetzt zaubern!) und zu säubern. Nun stank er stark nach Schweinestall, ihm fielen beinahe die Augen zu und seine Laune hatte den Nullpunkt erreicht.

Erleichtert stieß er die Tür zu seinem Gästezimmer auf und sank auf sein Bett.

„Uuuh, hier riechts aber streng!"

Ginny ließ sich neben ihm auf das Bett plumpsen und verzog das Gesicht zu einer Grimasse. Harry setzte sich auf und wollte sie küssen, als Ginny ihm die Hand vor sein Gesicht hielt. „Doch nicht so. Warte. Ratzeputz."

Dann küsste sie ihn und grinste Harry verschmitzt an.

„Du darfst doch eigentlich gar nicht zaubern, zumindest außerhalb der Schule nicht.", bemerkte Harry stirnrunzelnd und erwartete jeden Moment eine Ministeriumseule mit einem Brief im Schnabel durch sein offenes Fenster segeln.

„Erstens bist du kein Muggel und zweitens mach ich das öfter. In Zaubererhaushalten wird das nicht ganz so eng gesehen und außerdem wissen die so genau gar nicht wer gezaubert hat. War bei dir und Dobby doch damals genauso."

Harry nickte und erinnerte sich an seine erste Verwarnung vom Ministerium, weil der Hauself Dobby damals bei den Dursleys zauberte und vermeintlich Harry dafür beschuldigt wurde.

Dann wurde Harrys Zimmertür aufgestoßen. „Was für ein beschissener Tag, die Hochzeit ist in vier Wochen und keiner von den Gästen wird nachschauen ob der Teich sauber ist."

Hinter dem schnaufenden, ziemlich vermatschten Raum kam Hermine hinterher und biss sich grinsend über ihren Freund auf die Lippe.

„Einen Moment Ron, gleich stinkst- ähm, riechst du nicht mehr nach Teich. Ratzeputz. So das wäre erledigt." Kichernd steckte Hermine ihren Zaubstab in die Hosentasche und gesellte sich zu Ron auf die Couch.

Fortsetzung folgt…

Denkt wie immer bitte an das Reviewknöpfchen!!!

Steffen: Ich kann nichts versprechen, wer das Mädchen ist und was es mit ihr auf sich hat lässt abwarten ;-)

Danke für dein Review. Warum mein Account gespinnt hat weiß ich bis heute auch nicht wirklich…

Lg, Baghira…. Bis zum nächsten Chap!!!