Nochmals vielen Dank für Deine reviwe Snowflake.

Ich hoffe, dass es Euch auch weiterhin gefällt.

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Die nächsten Tage verbrachte Cathrin damit, wie von Dumbledore vorgeschlagen die einzelnen Professoren zu begleiten, alles über ihre Fächer und Unterrichtsmethoden zu erfahren.

Sie schlenderte mit Pomona Sprout durch deren Gewächshäuser und durch den Salon von Hufflepuff, scherzte dort mit dem fetten Mönch und hörte seinen Geschichten zu.

Sie begleitete Filius Flitwick in seinen Ravenclaw-Turm, traf dort die graue Dame und hörte Filius´ Geschichten über seine Koboldvorfahren. Er erzählte von der Macht der Magie und zeigte ihre seine Zauberkunst.

Durch Minerva McGonagall erfuhr sie Vieles über Quidditch, deren Heimat Schottland, die Bedeutung des Wortes Animagus und beide plauschten im Griffyndor-Turm, ein Glas Feuerwhisky in der Hand, mit dem Fast-Kopflosen-Nick.

Es waren ein paar sehr schöne Tage.

Daran konnte auch ein griesgrämig schauender Snape nichts ändern. Sie hatte beschlossen, sich von ihm nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

Allerdings lag ihr Besuch im Hause Slytherin noch vor ihr. Sie hatte ein unbehagliches Gefühl im Magen.

Bevor sie sich das antun wollte, fasste sie den spontanen Entschluss, an den See zu gehen und zu malen.

Sie hatte von ihrem Fenster aus einen Platz entdeckt, der ihr sofort gefallen hat.

Wie besprochen bat sie Dobby darum, sie zu begleiten.

Die Stelle war schnell gefunden. Cathrin setzte sich auf einen kleinen Felsen, holte ihren Skizzenblock und einen Stift hervor und begann, die Landschaft am See zu malen.

Dabei bemerkte sie gar nicht, dass eine Gestalt sich auf sie zu bewegte.

Sie schrak zusammen, als er plötzlich sprach.

„Ich bin erfreut zu sehen, dass ihr die Natur zu schätzen wisst. Das kann man leider nicht von allen menschlichen Wesen behaupten. Sie bemerken ihre oft Umwelt nicht und können sie auch nicht genießen."

Cathrin sprang auf, aber dass Dobby so ruhig blieb, zeigte ihr, dass wohl keine Gefahr von ihm ausging.

Sie betrachtete das Wesen und wusste, wen sie vor sich hatte. Halb Mensch, halb Pferd, es konnte nur Firenze sein.

Der verbeugte sich tief und sprach ruhig weiter.

„Ihr seit die Schwester von Hermine, Freundin des jungen Harry Potter.

Es ist mir eine große Ehre, euch gegenüber treten zu dürfen."

Auch Cathrin verbeugte sich und antwortete:

„Ja, mein Name ist Cathrin. Ihr müsst Firenze sein. Ich bin hoch erfreut, euch kennen zu lernen."

Firenze erwiderte:

„Bitte fangt doch weiter die Schönheiten der Natur ein. Darf ich euch dabei zu sehen?"

„Natürlich, es ist auch mir eine große Ehre.", antwortete Cathrin, setzte sich wieder auf den Felsen und malte weiter.

Firenze stellte sich hinter sie.

Beide schwiegen, aber wer sie sah, spürte eine unheimliche Harmonie.

Sie war so versunken in ihre Arbeit, dass sie aufschrak, als Firenze sich bewegte.

„Ich werde euch jetzt verlassen, aber bitte hört nicht auf, eure Umwelt zu betrachten."

Cathrin erhob sich nun ebenfalls, verbeugte sich wieder und antwortete: „Danke, dass ihr bei mir wart. Werdet ihr noch einmal hierher kommen?"

Firenze sagte:" Wenn die Mittagssonne am Himmel sich nach Westen neigt, werde ich wiederkommen und nach euch schauen."

„Danke. Darf ich dann vielleicht auch einmal euch zeichnen?", fragte Cathrin schüchtern.

Sie war sich nicht sicher, ob man einem Zentaur damit zu nah trat, aber diese Frage brannte ihr auf der Seele.

„Gern.", war Firenzes kurze Antwort.

Daraufhin drehte er sich um und ging in den Wald.

Dobby stieß heftig die Luft aus. Man bekam beinahe das Gefühl, dass er sie die ganze Zeit angehalten hatte.

„Professor Granger hat einen neuen Freund gefunden. Dobby ist sehr froh.

Zentauren sprechen nicht mit jedem Menschen. Normalerweise halten sie sich zurück.

Aber Professor Granger muss wohl einen großen Eindruck auf ihn gemacht haben."

„Ich danke dir Dobby, aber bitte nenn´ mich nicht immer Professor Granger, sondern Cathrin, ja? Und nun laß uns hinein gehen. Ich sollte mich vor dem Abendessen noch umziehen."

Die beiden gingen langsam in Richtung Tor.

Zwei dunkle Augen folgten ihnen.