Titel:
Figured you out
Autor:
Ayu
Fandom:
CSI: Miami
Charaktere:
Ryan Wolfe, Calleigh Duquesne (CaRWaSh)
Thema:
#27 Maske
Disclaimer:
CSI: Miami gehört leider CBS und nicht mir und dementsprechend
leihe ich mir die Charaktere auch nur aus. Und ich mache hiermit noch
nicht einmal Geld…
Word
Count:
655
Anmerkung:
Ich hatte diese Idee schon länger und schlussendlich hat mich
ein Lied von Nickelback tatsächlich dazu gebracht, dass hier zu
schreiben oo''' Mir ging seit langem nichts mehr so schnell und
so einfach von der Hand, das macht mir fast Angst oO
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Sie hatte es sich lang genug angesehen, beschloss sie, als sie Ryan den Gang hinunter folgte. Sie waren beide auf ihrem Weg nach Hause, doch im Gegensatz zu dem was er vermutlich dachte, war sie fest entschlossen, dass nur einer von ihnen heute Nacht in seinem eigenen Appartement schlafen würde. Zumindest wenn sie zu bestimmen hatte und sie war sich sicher, dass er sich nicht sträuben würde, wenn sie ihn einmal dort hatte, wo sie ihn haben wollte.
Calleigh wusste selbst nicht, wann sie angefangen hatte Ryan zu beobachten. Es kam irgendwann einfach, dass sie sich über kleinere Dinge bewusst wurde und schnell befand sie, dass er sich hinter einer Maske versteckte. Wie oft sah sie die Traurigkeit in seinen Augen, auch wenn er sich äußerlich nichts anmerken ließ? Irgendwann hatte sie aufgehört sich darüber zu wundern. Stattdessen schien ihre Faszination mit ihm sich nur zu steigern und so wunderte sie sich auch nicht über sich selber wieso sie ihm folgte. Sie hatte sich schon vor einiger Zeit eingestanden, dass sie mehr für ihn empfand als nur reine Freundschaft.
Angefangen von ihrer Faszination mit ihm, bis hin zu den kleinsten Dingen die sie an ihm feststellte. Sie konnte sich kaum einreden, dass sie nichts für ihn fühlte. Und so hatte sie beschlossen es einfach zu akzeptieren und noch einen Schritt weiter zu gehen, in dem sie austestete wie ihre Chancen wohl standen. Doch was sie auch tat er schien nicht wirklich mitzubekommen, was sie von ihm wollte. Die wissenden Blicke der anderen machten es auch nicht leichter für sie und so hatte sie beschlossen dem Ganzen heute einfach ein Ende zu setzen. Wenn sie all die Signale falsch verstanden hatte, würde das ganze in einem Fiasko enden, welches ihr furchtbar peinlich sein würde, aber wenigstens hatte sie dann endlich Klarheit.
Stumm
betrachtete Calleigh wie Ryan zu seinem Wagen ging und in diesem
Moment wusste sie einfach, dass sie jetzt handeln musste. Ohne weiter
darüber nachzudenken ging sie mit schnellen Schritten auf ihn
zu, drehte ihn mit einer flüssigen und bestimmten Bewegung zu
sich um, ehe sie ihn gegen das Auto drängte. Sie sah die Fragen
in seinen Augen, doch sie ließ ihm keine Zeit sie zu stellen,
als sie sich selbst an ihn presste ihn seinen Mund mit ihrem
verschloss. Der Kuss war bestimmend und doch gleichzeitig forschend.
Calleigh wusste nicht, ob es das richtige war, was sie tat. Aber als
Ryan, wenn auch zögerlich, begann den Kuss zu erwidern, war sie
noch nie so glücklich einfach die Initiative übernommen zu
haben.
Als sie sich näher an ihn schmiegte wunderte sie sich
eigentlich selbst noch darüber, dass sie diesen Schritt gewagt
hatte. Eigentlich war es nicht ihre Art jemanden so direkt anzugehen,
aber es schien einfach richtig. Und scheinbar hatten ihre Sinne sie
nicht getäuscht.
Als sie sich schwer atmend voneinander trennten, starrten sie sich für einen Moment einfach nur schweigend an, ehe Calleigh nach Ryans Hand griff und ihn einfach mit zu ihrem Auto zog. Sie sah das Grinsen nicht, dass sich auf sein Gesicht gelegt hatte, doch sie wusste, dass dies der Anfang für etwas viel größeres sein würde. Und so drehte sie sich zu ihm um, nachdem sie das Auto aufgeschlossen hatte und zog ihn erneut zu sich um ihn zu küssen.
„ich liebe dich" hauchte sie schließlich leise gegen seine Lippen, sah ihn direkt an. Ryans Augen schienen zu leuchten und sie spürte wie seine Lippen sich zu einem Lächeln verzogen.
„Ich
dich auch, Calleigh. Ich dich auch"
Und in diesem Moment konnte
sie ihn sehen. Ohne Maske hinter der er seine Gefühle versteckte
und sie war stolz darauf dies Bewirkt zu haben. Sie wusste, dass sie
nie vergessen würde, wie frei und glücklich er in diesem
Moment aussah und sie nahm sich im Stillen vor, dafür zu sorgen,
dass er noch viele weitere Male so unbeschwert sein konnte. Denn sie
hatte nicht vor ihn so schnell wieder gehen zu lassen.
