Treffen mit den Eltern und Vorbereitung auf die Reise

Als Harry wieder erwachte lag er immer noch in einem schneeweißen Bett. Auf dem ebenfalls weißen Nachttisch stand wieder etwas zu trinken, diesmal schien es ein Saft zu sein und auch wieder Obst. Der gesamte Raum und alle Einrichtungsgegenstände darin waren weiß. Aber diesmal waren auch einige wunderschöne Blumen im Raum verteilt. Aber weder eine Tür noch gar ein Fenster waren zu sehen. Dann auf einmal öffnete sich die Wand gegenüber von seinem Bett und etwas unbeschreibliches, am ehesten wie ein Hausgeist aus Hogwarts, im einem milchigen Schemen kam hereingeflogen. Obwohl Harry dieses Wesen nicht kannte hatte er sofort das Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens zu diesem Wesen.

„Wer bist du?" fragte Harry

„Man nennt mich Raphael," antwortete das Wesen „ich bin einer der Erzengel!"

Harry schrak auf: „Dann bin ich ja doch tot! Und ich dachte Tote spüren keine Schmerzen – mist! Bin ich jetzt im Himmel? Oder wo bin ich?" Er war ganz aufgeregt.

Rafael lachte: „Nein, nein, das mit dir ist etwas besonderes..."

Ohhhhhhhhhh neeeeeeeeeeee, was soll das denn schon wieder." Unterbrach Harry den Engel „Muss ich überall etwas besonderes sein? Kann ich nicht einfach nur Harry sein? Das ist doch alles Sch... pardon Mist!"

Rafael lachte lauthals los: „Du bist echt was spezielles, besonderes weil du das alles nicht willst. Nein ich erkläre dir wo du bist und was es besonderes mit diesem Raum auf sich hat."

Rafael, der nun seine Form ein wenig änderte bekam nun mehr das Aussehen wie Harry sich einen Engel vorstellte. Rafael begann mit der Erläuterung: „Bevor ich dir kurz erkläre wo du bist, möchte ich dich vorwarnen. Du wirst gleich eine Riesenüberraschung erleben. Mach Dich auf eine tolle, freudige Überraschung gefasst. Wir befinden uns hier auf der geistigen Zwischenebene zwischen dem Tod und dem Leben. Der geistige Raum, den man automatisch durch ein Koma oder trainiert durch tiefe Meditation erreichen kann. Da du noch nicht dafür bestimmt warst zu sterben aber deine Verletzungen eigentlich kein Mensch überleben konnte bist du hierher gelangt um gesund zu werden und wieder zu Kräften zu kommen."

„... und das ist die Riesenüberraschung die du mir versprochen hast?" unterbrach ihn Harry

„Nein das nicht aber..." Nun öffnete sich die Wand ein zweites Mal und Rafael sprach gedämpft weiter: „Nur hier kannst du, Harry, mit uns, deinen Eltern und deinem Patenonkel in Verbindung treten."

Er wimmerte, als zwei bekannte Gestalten, die er nur von Fotos her kannte, eintraten, ihn aus verweinten Augen liebevoll ansahen.

„Harry, mein Baby, mein großer Junge. Oh mein Gott" hauchte die rothaarige Frau, ihr Kinn zitterte stark.

Harry schüttelte wie wild den Kopf, konnte es nicht glauben, zuckte darauf hin vollkommen aus. Er sprang aus dem Bett, stolperte nach rückwärts, während er besorgte Rufe in seine Richtung, hörte.

„NEIN!" rief er aus, hielt sich den Kopf, während sein Ebenbild, nur erwachsen, leise weinend auf ihn zuschritt. Sirius klammerte sich heulend an James, wollte zu Harry und Lilly, während Harry aufsprang, zu ihnen hineilte, die beiden festzuhalten.

„Harry! Harry! Mein geliebter Sohn…Ich bins! James! Ich…Harry..ich…wir sind hier! Wir leben hier! Siehst du? WIR LEBEN ABER NUR FÜR DICH UND AUF DIESEM WEGE! Harry! Bitte…wir sind nun für immer hier… Bei dir. Bitte…mein Sohn..ich…wir lieben dich doch so sehr…du hast uns so gefehlt … jetzt…damals…Harry…." Wimmerte nun James, schniefte, schluchzte los, während Lilly sich an ihn krallte und ihm um nichts nachstand.

Ihre herzzerreißenden Laute mischten sich mit denen von Sirius der leise vor sich hinwimmerten, zahlreiche Tränen wurden vergossen.

Harry fiel, krachte zu Boden, robbte auf allen vieren, zu ihnen blickend, kopfschüttelnd nach rückwärts, konnte nicht glauben, was er sah.

„NEIN! DAS KANN NICHT SEIN! IHR…MOOMMMM, DAAAADD!" schluchzte Harry los, konnte nicht glauben, dass sein Wunsch in Erfüllung gegangen war, zitterte am gesamten Leib.

James konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten, sank auf die Knie, genauso wie Lilly. Beide weinten vor Freude, streckten die Arme aus, während Harry sich gehetzt aufrappelte, auf sie zustürzte, sich in ihre Arme schmiss, sie umriss und herzzerreißend mit ihnen weinte.

Es kam ihnen so unreal vor, James und Lilly lebend vorzufinden. Doch wurden sie von Harry zu ihnen hingezogen, während sich nun vier Personen im Arm lagen und hemmungslos weinten. Sie hatten sich wieder, nach so langer Zeit des Schmerzes und der Trauer. James konnte es nicht fassen, seinen Jungen wieder im Arm zu halten, hielt dessen Gesicht in seinen Händen, küsste seine Wangen ab und quetschte ihm beinahe die Luft ab, so sehr freute er sich. Lilly kam dem gerne nach und Harry wünschte sich, sie würden niemals damit aufhören. Wie gut seine Mutter duftete, wie lieblich ihre Stimme klang! Und James, sein Vater! Dessen Haare waren noch immer so zerzaust wie damals!

„Lilly, James, ich glaube es einfach nicht" wimmerte Sirius noch immer in James Armen, während Harry sich an Lilly kuschelte, laut vor Freude zu lachen anfing, gleichzeitig weinte. Harry wusste nicht, wie er es schaffen sollte, beide gleichzeitig zu umarmen, drängte sich immer wieder dazwischen. So viele Küsse wie an diesem Tag, hatte er noch nie bekommen. Er kuschelte sich gerade an seine Mutter, fühlte die Mutterliebe und fühlte sich einfach nur - zu Hause -. Sein Vater streichelte ihm sanft über den Kopf und Harry, als er diesen hob, spürte die Liebe zu ihm – die so mächtig war, dass es ihm beinahe die Luft zum atmen nahm. Diesen Augenblick würde er sich einprägen. Und das für immer.

Eine halbe Stunde später hatten sich alle soweit beruhigt, während Harry die Hände von den dreien nicht loslassen wollte, aus Angst, er würde dies alles nur träumen. All sein Schmerz und seine Mühen hatten den gewünschten Erfolg erzielt und er hatte so viele Fragen! Er war einfach nur selig, seine Familie wieder zu sehen – munter und lebendig.

Dies war der schönste Tag seines Lebens.

Man erzählte im Laufe des Tages noch sehr viel. Die Verletzungen Harrys waren auch schon besser verheilt. „Ich hab halt eine gute Heilhaut:" bemerkte Harry zwischendurch.

„Das ist nicht so ganz richtig!" lachte Sirius „du hast jetzt ca. vier Wochen in einer Art Koma gelegen. Wurde ja nun ziemlich Zeit wieder Mal wach zu werden!"

„Oh Gott!" stöhnte Harry „Meine Freund werden sich sicher Sorgen machen, die wissen doch gar nicht wo ich bin! Kann ich eigentlich wieder zu Ihnen? Könnt Ihr eigentlich mit? Wie geht es eigentlich weiter?" die Fragen zeichneten sich auf Harrys Gesicht ab. Er bemerkte das die Gesichter seiner Eltern und von Sirius nun immer trauriger und im Falle von Sirius sich auch Wut abzeichnete.

„Was ist? Nun sagt doch schon? Was wird aus uns?... Aus mir? Sprecht doch!"

Lily nahm ihren Sohn in den Arm: „Wir müssen Dir noch so einiges erzählen, Du wirst noch sehr viel in deiner Zukunft erleben. Doch gleich vorab – niemand von uns wird dir sagen was die Zukunft noch bringen wird. Wir wissen auch nur was du machen sollst. Aber erst einmal muss ich Dir sagen, das du irgendwann in DEINE WELT zurück kehrst und das ohne uns..."

„Neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin" schrie Harry „ich will euch nie wieder verlassen, lieber sterbe ich und bin so bei euch" schluchzte Harry und wurde von allen drei fest in den Arm genommen.

Da meldete sich Rafael wieder zu Wort: „Harry, so leid es mir tut, du wirst wieder diese Ebene verlassen müssen aber wenn du eine deiner Bestimmungen erfüllst, und da habe ich keine Zweifel, dann wird es dir und nur dir über die Fähigkeit der Meditation immer wieder so wie jetzt mit deinen Eltern und Sirius in Kontakt treten können. Es verlangt nur viel Kraft aber das ist etwas was du sicher lernen wirst, so wahr ich ein Erzengel bin!"

„E-C-H-T ... S-T-I-M-M-T ... D-A-S" stammelte Harry.

Seine Eltern und Sirius strahlten ihn an und Sirius sagte: „Na klar sonst hätten wir diesen Kontakt doch gar nicht aufgenommen, das hätte ich und ganz besonders deine Eltern ebenso wenig wie auch Du verkraften können."

„... und du bist du wirklich ein Engel? Ist meine Mutter auch ein Engel? Äääääääääääääh und können mein Vater und Sirius vielleicht auch Engel werden?" fragte Harry nun Rafael

„Häääää?" rief James

„Nananana!" lachte Sirius

Lily lachte aus vollem Hals und sagte zu den Männern: „Na bei Eurem Verhalten in Hogwarts hat es mich auch gewundert warum ihr mit mir hierher zusammen gekommen seid!"

„Weiber..." kam es von James und Sirius synchron.

Selbst der Erzengel Rafael musste lachen: „Da gibt es andere, die wir nicht hier haben wollen. Es gibt übrigens neun Arten von Engeln..."

„Oh nee jetzt fängt er schon wieder mit seinem Vortrag an...!" stöhnten James und Sirius. Daraufhin erhielten beiden einen Klaps von Lily auf den Hinterkopf

Harry lachte und meinte: „Leicht Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen!"

„... und das nennt sich nun mein Sohn!" aber dabei grinste James und war auch sichtlich stolz.

Aber Harry wollte unbedingt mehr wissen. Sie einigten sich das sie erst einmal was essen wollten, besonders Harry musste laut Lily einiges aufholen und dann wollte Rafael darüber kurz erzählen.

Nach einem doch kurzen Imbiss fing Rafael an:

„Wir teilen die Engel in verschiedene Gruppierungen auf. Dies ist allerdings ein mehr menschengemachtes System. Es hat seinen wesentlichen Sinn darin, die Wahrheit in symbolischer Form vorzustellen. Im folgenden werde ich die Engelhierarchien von der niedrigsten, der 9. Ebene, bis zur ersten und höchsten Ebene kurz charakterisiert.

Zum ersten gibt es die Engel des Schutzes. Diese Engel stehen uns Menschen am nächsten. Mit ihnen treten wir in Kontakt wenn wir die Engel anrufen. Sie können unser Verhalten bis zu einem gewissen Grad verstehen, und interessieren sich für unsere Welt. Sie beherrschen Leben und Tod.

Erzengel interessieren sich eher für die gesamte Menschheit. Ihre Aufgabe ist der Zusammenhalt der Lebewesen. Sie bilden eine eigene Gruppe, die von überströmender Wärme ist. Gleichheit und Ausgeglichenheit ist ihr Bestreben.

Fürstentümer sind für die Ordnung der Planeten da. Die Aufrechterhaltung der positiven Strukturen ist ihre Aufgabe. Jenseits der allgemeinen gültigen Ordnung kommt es hier auf eine ausgeglichene Struktur an. Mächte tragen Verantwortung für die gesamte Menschheit. Alle Wesen werden von ihnen gehütet und bewacht. Anders als die Schutzengel aus der ersten Ebene haben sie den gesamten Plan der Menschheit entworfen und wachen darüber.

Die Tugenden strahlen göttliche Energie aus. Die gesamte Strahlung der Positivität kommt von ihnen. Alles halten sie in Gang. Die gesamte Schöpfung hat die Energien ihres Ursprungs durch sie.

Die Gewalten steuern den gesamten Fluss von Wesenheiten auf allen Ebenen. Keine persönliche Ausdrucksform wird mehr gesucht. Ein Fliessen in reiner Energie ist für sie erstrebenswert.

Die Thorne hüten die Welten. Sie kümmern sich um die verschiedenen Planeten. Für die Erde ist ein besonderer Thron bereitgestellt worden. Er macht uns das Leben leichter und bewacht die Pflanzen, Tiere und Naturgewalten.

Cherubin sind wie die Milchstrassen, die wir erkennen können. Wie intergalaktische Nebel, so erscheinen sie uns. Wir können sie in all ihrer Größe erkennen.

Seraphin stehen Gott am nächsten. Sie sind die direkten Übermittler und für uns nicht mehr erklärbar. Unsagbar mächtig und im Kampf unbesiegbar.

Jeder Mensch hat etwas von einem Engel in sich, es sei den seine Seele verlässt ihn!"

„Ja" bestätigte Harrys Mutter „nur dauert es seine Zeit, bis wir unseren endgültigen Status erlangen, wobei ich kaum annehme, das dein Vater und dein Patenonkel über die erste Stufe hinauskommen!" dabei grinste sie ihre Männer´ an.

„Wie gesagt, auch die Menschen haben Kräfte der Engel in sich und können diese in besonderen Situationen freisetzen. Deine Mutter hatte zu Lebzeiten die Kraft der Tugenden was ausgesprochen selten ist für Menschen. Selbst dein Vater und Sirius hatten jeder die Kraft der Erzengel in sich. Was an sich schon selten ist"

Lily, James und Sirius schauten ganz erstaunt zu Rafael. Der noch hinzufügte: „Wie sonst hättest du, Lily, Harry vor Voldemort schützen können?..."

Dann fragte James: „ ...woa... äääääh und Harry ...?"

„Ja genau und was ist mit Harry?" wollte auch Sirius wissen.

Die drei Erwachsenen schauten Rafael neugierig an. Harry hingegen hatte seine Hände vors Gesicht geschlagen und murmelte nur: „ ... ich will's gar nicht wissen ... lasst mich damit nur in Ruhe ... nicht schon wieder ich ...warum lässt mich keiner einfach nur Harry sein ..."

Jetzt schauten die drei Erwachsenen ganz überrascht auf Harry und konnten sich seine Reaktion gar nicht vorstellen. Rafael dagegen lachte nur uns sagte zu Harry gerichtet: „Es tut mir leid mein Held" das letzte Wort betonte er genüsslich „aber so ist es nun mal mit dir, du wirst immer und überall etwas besonderes sein und ja in dir steckt die Kraft des Seraphin und das ist logischer Weise bisher bei noch keinem Menschen, seit es euch auf der Welt gibt, da gewesen."

Lily, James und Sirius schauten ganz verdattert zwischen Harry und Rafael hin und her. „Danke und sonst noch was? Wird vielleicht Gott später meine rechte Hand, wenn ich meinen Job gut gemacht habe?" fragte Harry ironisch.

„Werd' mal nicht so frech Bürschen" schmunzelte Rafael. „Gott ist einmalig."

Sirius und James grinsten über dieses kleine Wortgefecht zwischen Harry und Rafael, doch Lily schnaubte nur: „Typisch Männer und mein kleiner wird auch schon so..."

„Was ich dir noch sagen will ist, dass du die Kraft des Seraphin nicht selber aufrufen kannst, sondern nur dann, wenn es notwendig ist wirst du sie bekommen! Und zu deiner Frage, ob du wieder auf die Erde zurück kannst, das ist das erste was Du lernen wirst in den nächsten Wochen. Dann wirst Du auch zwei Priester kennen lernen, die dich als Reisender zwischen den Dimensionen und der Zeit ausbilden werden. Auch eine deiner Versteckten Fähigkeiten, die nur wenige in der Lage sind zu erlangen. Aber erst einmal musst du dafür körperlich fit werden"

Genauso wie die Fähigkeiten, die sich hinter deinem Druiden- und Elben-Erbe verbergen." Vervollständigte Lily die Ausführungen von Rafael.

„Naja, da ich mich ja nicht wehren kann, aber das wird doch ewig dauern mit meiner Ausbildung oder? Wird dann nicht Voldemort schon längst zu stark sein?" fragte Harry

„Tja, eine der kleinen Vorteile ist, das die zeit hier und deine Zeit als Reisender zwischen den Dimensionen und der Zeit wesentlich schneller abläuft. Du bist jetzt seit vier Wochen hier, die meiste Zeit im Koma, aber auf der erde sind erst drei Tage vergangen. Die Zeit läuft hierbei bis zu 10mal schneller." Klärte James seinen Sohn auf.

„Kommen die zwei Priester hier her, um mich auszubilden?"

„Nein dafür schicke ich dich nach Glastonbury." erklärte Rafael

„Was oder wo ist das denn?"

„Glastonbury wird später bekannt werden unter dem Namen Isle of Avalon, es befindet sich dort die "Caer Sidi" das ist aus dem Keltischen und bedeutet gläserne Burg. Glastonbury Abbey ist wirklich ein heiliger Platz. .In der Avalon-Legende ist die heilige Quelle der Göttin (Die Gralsquelle), deren Wasser die Priesterinnen tranken und an der bei Ritualen Das Gesicht gerufen wurde, um wichtige Ereignisse, die das Schicksal des Landes betrafen, vorauszusehen. Glastonbury, ist tatsächlich eine Insel ! Im Schutze des brackigen Wassers des Sees, der Avalon umgibt und des umgebenden westlichen Moores, befinden sich die Wohnstätten eines alten Volkes. Auch ihre "Tempel" und die Ausbildungsstätten ihrer Priesterinnen und Priester befinden sich auf der Insel, die auch für ihre herrlichen Apfelbäume bekannt ist. Doch das, was Avalon unverkennbar macht, war der Touhr. Ein pyramidenförmiger Hügel, den man schon von weitem erblicken kann und der seiner Umgebung einen besonderen Ausdruck verleiht." Klärte Rafael Harry auf

Interessiert lauschten die vier Rafael. Der fuhr mit seinen Ausführungen weiter: „Priester Joseph von Arimathia - Die Legende berichtet über diese Wasserquelle, daß Joseph von Arimathia hier den Gral verbarg, weshalb sich das Wasser rot färbte (Blutquelle – der erste Herrscher der Blut- und Seelenmagie). Priesterin Morgan le Fey – ist die Halbschwester König Artus. Die Legende berichtet, das die Quelle von Morgan le Fey als eine Art Spiegel verwendet, um damit in die Zukunft zu schauen (Herrscherin der Gedanken Astralprojektion seinen Geist mit anderen verbinden – außerdem war sie ein Emphat sie konnte Empfindungen anderer fühlen – sie konnte Gedanken lesen – und last but not least Teleportieren die elegantere Form des Apparierens). Sie übernehmen die Vorbereitung und den ersten Teil der Ausbildung!"

„So aber jetzt ist erst einmal Ruhe, du solltest noch etwas essen und hier diese Tränke zu dir nehmen und nein sie schmecken nicht eklig, das ist nur Severus Spezialität, aber nicht meine!" sagte Lily zu ihrem Sohn.

Also saßen sie noch geraume Zeit zusammen und unterhielten sich über dies und jenes, als Harry noch eine Frage kam. „Eine Frage habe ich aber noch. Wann werde ich meine Freunde wieder sehen und kann ich mit meiner Kraft des Seraphin vielleicht die Longbottoms wieder gesund machen?" fragte Harry ganz aufgeregt

Dabei verdüsterten sich die Blicke seiner Eltern und besonders das von Sirius. „Das weißt du ja noch gar nicht was sich eigentlich abgespielt hat? Ich bin ja so was von sauer, wenn ich nur könnte ..." redete Sirius sich immer mehr in Rage.

James und Lily beruhigten ihren Freund und Lily wandte sich an Harry; „Du bist beschuldigt und in einem schnellverfahren, forciert natürlich durch den inkompetenten Zaubereiminister Fudge, ein vierfacher Mörder zu sein..."

„Das glaub ich nicht..." schrie Harry.

James hielt Harry eine Zeitung hin, mit der Bemerkung, das sie sehr wohl in der Lage sind die Stimmung und die Meinung der Menschen zu empfinden und auch, wenn es unbedingt notwendig ist Gegenstände wie zum Beispiel diese Zeitung zu bekommen. Er, Harry sollte nur den Leitartikel lesen:

Der Junge-der-lebt ein Mörder und Todesser!

Das ist ein Affront gegen das Ministerium! Der Junge-der-lebt ist nachweislich ein Mörder. Das Ministerium hat Harry Potter in einem fairen und gerechten Verfahren in Abwesenheit für Schuldig befunden seine Verwandten Petunia und Vernon Dursley sowie deren Sohn aus niederen Motiven heimtückisch gefoltert und umgebracht zu haben. Anscheinend wollte ihn sein Schulkamerad Draco Malfoy an jenem verhängnisvollen Abend besuchen und ist ebenfalls auf grausame Weise ums leben gekommen.

Trotz der ordentlichen und umfangreichen Untersuchung verstummen nicht die Stimmen einiger weniger, die nicht an die Unschuld von Mr. Potter glauben wollen. Wenn Mister Potter tatsächlich die Dursleys und Mr. Malfoy nicht gefoltert und getötet hat und er angeblich sogar selbst Opfer des Angriffs wurde und nicht am Tatort mehr war, warum stellt er sich dann nicht einem weiteren Verfahren?
Ganz einfach, weil das alles eine riesige Verleumdungskampagne ist. Wir haben den Minister selbst interviewt und er hat uns bestätigt, dass das Verfahren fair und gerecht gewesen ist und zudem wies er darauf hin, dass es unwahrscheinlich war, dass jemand anderes als Potter der Täter ist. Hätte sich in der Tat herausgestellt, das Mister Potter unschuldig gewesen wäre, wäre der Tagesprophet der erste gewesen, der ihn wie bisher auch immer unterstützt hätte.

Ihr Chef-Redakteur

M. Orion

Tagesprophet

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Dann... „Das ist doch wieder typisch, genauso wie bei dir, Sirius..." Harry kriegte sich kaum noch ein. „Aber meine Freunde, die Weasleys, meine Lehrer, die werden den Quatsch doch nicht glauben ...oder" fragte Harry verzweifelt, als er in die wütenden Gesichter der vier schaute.

„Doch leider, fast alle sind nun nach und nach davon überzeugt, dass das stimmt, was dieses Schundblatt schreibt und das Ministerium verzapft hat." grummelte Sirius „Nur Remus Lupin, Hagrid und wie wir hörten ein Hauself namens Dobby sind von deiner Unschuld überzeugt. Sie laufen aber Gefahr durch das Ministerium belangt zu werden." Klärte ihn James auf.

„Ich will jetzt nichts mehr darüber hören lasst uns zu Bett gehen und morgen können wir uns nochmals darüber unterhalten, ich bin jetzt zu sauer auf die ganzen Är..., na ja ihr wisst ja schon" grummelte Harry

Lily erschuf ein weiteres Bett und ein Doppelbett, weil sie alle zusammen in dem Raum schlafen wollten. Harry verabschiedete sich ins Bad, er wollte erst einmal ausgiebig duschen. Er hatte das Gefühl er wäre beschmutzt und müsste sich den Dreck erst einmal abwaschen.

Als er nach dem Dusche sich die Haare bürsten wollte und in den Spiegel schaute erschrak er fürchterlich und schrie: „Holy shit, was ist denn das..."

Sofort kamen die Erwachsenen ins Bad gerannt und entdeckten direkt was Harry so überrascht hatte. Direkt über dem Herzen hatte Harry eine weitere Blitznarbe. Sie schauten alle Harry mit offenem Mund ganz erstaunt an. Da fing Harry an zu lachen und sagte nur lakonisch: „Ihr könnt mich ja jetzt Flash nennen, Der Name ist ja wohl Programm, oder?"

Da fielen alle zusammen in sein Lachen ein und gingen zu Bett. Als er am nächsten Morgen erwachte waren seine Eltern schon fleißig gewesen. Sie hatten einen zweiten Raum erschaffen, der mit Fittensgeräten ausgerüstet war.

„Hier wirst du nun die nächsten Wochen trainieren, um in Form zu kommen, um mit der Priesterin Morgan le Fey und dem Priester Joseph von Arimathia die ersten Übungen und Trainings durchhalten zu können. Denn du musst die Grundlagen als Reisender zwischen den Dimensionen und der Zeit erlernen, um die große Prüfung der Magier abzulegen."

„Hääääää?" kam es nur von Harry

„Ja, wenn du ausreichend fit bist wirst du die große Prüfung der Magier ablegen müssen, die dann deinen weiteren Weg deiner Ausbildung festhalten wird. Eines kann ich dir aber jetzt schon sagen. Dein erster Weg wird nach Atlantis gehen, wo magisch gesehen die Elfen und Druiden leben und wirken. Dort wirst du zu aller erst mit den beiden Arten der Magie ausgebildet, die du geerbt hast. Damit wirst du die wenigsten Probleme haben. Gleichzeitig wartet dort auf dich auch die erste Aufgabe!" erklärte Rafael.

„Ach wirklich ... wenn es sonst nichts ist!" antwortete Harry ironisch.

Ja, ach wirklich, ach und ja du wirst in das Atlantis von vor 10.000 Jahren gehen müssen. Daher muss deine Ausbildung als Reisender zwischen den Dimensionen und der Zeit vorher perfektioniert sein – also viel Spaß die nächsten Wochen. Ich komme erst wieder, wenn du bereit bist für den nächsten Schritt."

„Kann ich zwischendurch auch in meine Zeit gehen um das eine oder andere zu regeln?" fragte Harry mit einem Blitzen in den Augen.

„Was stellst du dir denn so vor, Sohnemann?" fragte James grinsend.

Mit einem richtig fiesen Grinsen erläuterte Harry, was er sich in der Nacht noch so ausgegrübelt hatte: „Ich möchte einen Weg finden, um im Hintergrund irgendwie eine Machtposition aufzubauen, um eventuell in die Politik eingreifen zu können. Vielleicht auch eine Firma gründen, die durch einen Vertrauten, wie z.B. Remus, vertreten wird, um eventuell meine Unschuld zu beweisen, bevor ich denn endgültig zurückkehre und alle die gegen mich sind ähm na je ihr wisst schon..."

James und Sirius grinsten über beide Backen und seine Mutter schaute ihn mit größter Bewunderung an.

„Das ist genial" sagte sein Vater, „außerdem habe ich da noch etwas für dich, hier, mein Siegelring der Potters, damit hast du Zugang zum großen Potterverlies bei Gringotts und zu unserem Schloss im schottischen Hochland. Es heisst Pottermanor!"

Jetzt war es an Harry. Der den Mund nicht mehr zubekam. Seine Mutter lachte und sagte: „Glaubst du wirklich, das wir dir nur so wenig hinterlassen haben? Im eigentlichen Potterverlies ist Gold im Wert 250 Millionen Galeonen vorhanden, ein wenig mehr als du bisher geerbt hast, sorry Sirius ich wollte nicht so angeben, aber es ist wichtig für Harry"

„Kein Problem, besser als Remus wäre aber euer alter Familienanwalt, der hat den besseren Überblick und die Besseren Kontakte und brauch keine Repressalien zu befürchten!" bemerkte Sirius

„Stimmt" sagte James „du gehst dann zur Anwaltskanzlei Sills Cummis Epstein & Gross P.C. und sprichst dann mit Rechtsanwalt Mr. Laurence Ackourey – aber das erklären wir dir dann bei Zeiten. Was hast du eigentlich vor?

Harry grinste: „Zum Einen möchte ich die Rechte der Wehrwölfe, Riesen und Hauselfen stärken. Zum einen, um meine wahren Freunde zu schützen und unterstützen und zum Anderen, um Partner für einen möglichen Krieg zu gewinnen. Außerdem kann ich möglicherweise bei der Besetzung des Ministeriums einiges beeinflussen!"

Die Erwachsenen schauten ihn bewundernd aber auch fassungslos an. Sirius fragte: „Und das ist dir alles gestern Nacht so einfach eingefallen?" und neigte dabei seinen Kopf.

„Na ja Vernon Dursley hat mir das indirekt beigebracht, was meint ihr wie viele Menschen er geschmiert, bestochen und manipuliert hatte, um Besitzer der Firma zu werden. Tja, er hatte noch kämpfen lernen sollen, um sich zu wehren. Aber sonst sind die Ideen ja nicht schlecht gewesen. Nur nicht zu Ende gedacht. Und jetzt ... Pech gehabt!"

„Harry" schrie Lily erbost, „wie kannst du über unsere Verwandten so sprechen, auch wenn sie sich derart mies verhalten haben?"

„Mum," Harry war nun sehr ernst und man konnte die immens starke magische Aura spüren, „es tun mir leid, das Menschen gestorben sind, auch wenn ich, wie im Fall der Dursleys, sie nicht ausstehen konnte. Aber bisher war ich der liebe, brave Retter der Welt gewesen. Und was hat es mir gebracht? Nichts! Scheinbare Freunde, die mir in den Rücken fallen, ein Verrückter der mich killen will, und der direkt bzw. indirekt die mir wichtigsten Menschen ermordet hat, Dumbledore und co. Die mich nur benutzen als Waffe, no way. Ich sehe es ein – ich muss mich ändern und mit allem an mir arbeiten um im extremsten Fall die Welt so zu formen, das man wieder darauf leben kann. Und scheinbar bin ich dazu auserkoren, obwohl ich wirklich keinen bock darauf habe. Letztendlich bin ich der, der diese Missgeburt killen muss oder von ihm getötet werde. Keine Aussichten für einen Träumer – also let's go"

Alle vier schauten ihn nach seiner Rede mit größter Bewunderung an.

Rafael sammelte sich als erster und sagte: „Das hast du genau richtig erkannt und da kann ich dir ein wenig auf die Sprünge helfen. Ich werde deine mentale Blockade lösen, damit dein Training viel schneller zum Erflog führen wird und du schnellstmöglich in die Form kommst, die du ohne deine Mangelernährung sowieso hättest." Damit ging er auf Harry zu legte seine Hände auf Harrys Kopf. Der spürte sofort eine Wärme in seinem Kopf aufsteigen und fühlte sich so, als wäre eine riesige Last von ihm genommen."

Danach verabschiedete sich Rafael von den vieren.

Harry begann umgehend mit seinen Eltern und Sirius einen Trainingsplan auszuarbeiten, der dann in den nächsten Wochen akribisch durchgeführt wurde.

Seine Eltern bemerkten wie verbissen und ehrgeizig Harry an sich arbeitete und wie sehr er sich in dieser kurzen Zeit sich körperlich änderte. Er hatte nach drei Monate eine Wahnsinns Kondition, war regelrecht in die Höhe geschossen und James und Sirius witzelten, mit dem Boddy liege ihm die gesamte weibliche Welt zu Füßen.

Eines Morgens kam Sirius ganz aufgeregt zu seiner „Familie".

„Hört euch das Mal an, die haben Lucius geschnappt"

„Scheint so, als wären nicht nur Deppen unterwegs, aber wahrscheinlich kriegt er gleich den Kuss des Dementors und wieder eine Chance dahin Harrys Unschuld zu beweisen.

„Hähä, Pech gehabt Krone, sie waren doch schlauer, Schau mal was ich mitgebracht habe. Damit holte er den Tagespropheten hinter dem Rücken hervor und hielt ihn Lily, James und Harry wedelnd vor die Nase. Dor stand auf der Titelseite folgender Artikel:

HARRY POTTER UNSCHULDIG! VERRAT AM JUNGEN DER LEBTE!

Gestern Nachmittag wurde das Ministerium von einem gewaltigen Aufruhr erfasst, als eine Auroren-Abteilung in Begleitung von Albus Dumbledore, mitten im Ministerium auftauchte. Als die Auroren auftauchten, hatten sie einen großen Fang gemacht. Lucius Malfoy war im Gewahrsam des Ministeriums und wurde umgehend mit Veritasserum verhört.

Die Befragung, die Mr. Shaklebolt dann an Mr. Malfoy durchführte, unter Einfluss des Wahrheitsserums natürlich, offenbarte erschütternde Tatsachen.

Mr. Potter war völlig unschuldig, als er vor zwei Wochen zu einer lebenslangen Haftstrafe in Askaban verurteilt wurde. Draco Malfoy selbst hat das Verbrechen vorgetäuscht und die Indizien so gedreht, dass er als Opfer dastand. Die Tatsache, das Mr. Potters Zauberstab dort gefunden wurde, brachte dann das Urteil für den jungen Mr. Potter. Das Motiv war pure Vertuschung.

Wir vom Tagespropheten wollen uns für unsere Fehler entschuldigen und wünschen Mr. Potter für die Zukunft alles gute.

M. Orion

Chefredakteur

Tagesprophet

„Na wenigstens etwas, das ändert aber nichts an meinem Plan für meine Rückkehr-Vorbereitung!" sagte Harry „ich glaube außerdem wir können Rafael rufen, um den nächsten Schritt zu gehen."

Er war zwar etwas traurig nun bald seine Eltern verlassen zu können, aber die letzten Monate haben ihn doch sehr entschädigt. Außerdem wusste er ja, das er die Möglichkeit nach der Ausbildung hatte wieder zurück zu kommen.

Kurz darauf erschien Rafael. „Nun Harry, wie ich sehe, bist du bereit für den nächsten Schritt!"