7. A Midwinternight's Dream – Teil 2
Mittlerweile war ich schon seit einer Woche in Lórien und mein Elbisch wurde immer besser. Legolas hatte sein Wort gehalten und tat sein bestes, um mir Sindarin beizubringen. Ich genoß diese Stunden mit ihm in vollen Zügen. Meistens wanderten wir durch den Wald oder saßen auf einer Lichtung. Oh, wenn das doch nur für immer so bleiben könnte! Könnte ich doch nur mit Legolas hierbleiben.
Seufzend stand ich auf und ging, ganz in Gedanken versunken, einen Pfad entlang. Ich träumte davon, wie schön es sein könnte, wenn diese blöde Sache mit diesem Ring nicht wäre.
‚Tja', dachte ich. ‚Da hast du dein Abenteuer. Sowas wolltest du doch immer. Jetzt bist du in einer gefährlichen, aber interessanten Welt, wo es noch richtige Abenteuer zu erleben gibt. Du wolltest an der Seite von Robin Hood kämpfen? Du wolltest mit William Wallace gegen die Engländer in die Schlacht ziehen? Oder mit Indiana Jones auf Schatzsuche gehen? Jetzt hast du alles zusammen und sogar noch besser: Ein Oberschufft, der sogar Lord Voldemort in den Schatten stellt, tapfere Schwertkämpfer die für die Freiheit kämpfen, einen verdammt gutaussehenden Bogenschützen und noch vieles mehr. Ganz zu schweigen von all den Märchengestallten und der Zauberei.'
Langsam dämmerte mir, dass ich in meinem Inneren schon längst eine Entscheidung getroffen hatte: Ich würde nicht hier in der Sicherheit Lóriens bleiben, sondern an Legolas' Seite ins Abenteuer ziehen. Jetzt hatte ich die einmalige Chance, mir meinen Traum zu erfüllen! Ich würde lernen wie man richtig kämpft und Xena, Alanna und Flying Snow in den Schatten stellen!
Ein Grinsen huschte über mein Gesicht. Jetzt, da ich mir über das, was ich wollte, klar war, ging es mir hervorragend. Ich würde Legolas bitten, mir zu zeigen, wie man mit einem Schwert umgeht und ich würde versuchen, mich an alles zu erinnern, was ich in den zwei Jahren, in denen ich zum Karate Training gegangen war, gelernt hatte.
Mit diesen Gedanken bog ich um eine Ecke und sah eine Art Übungsplatzt auf dem mehrere Elben waren und mit Pfeilen auf Zielscheiben aus Holz schossen. Interessiert ging ich näher heran.
„Mae govannen!" sprach ich sie an.
Sie begrüßten mich ebenfalls, einige freundlicher, einige etwas zurückhaltender. Ich wusste nicht, ob einer von ihnen die ‚Common Language' gut genug beherrschte. Legolas hatte mir erzählt, dass viele der Elben Lóriens nur Elbisch sprachen, also stellte ich mich darauf ein, dass ich mit meinem bißchen Sindarin zurechtkommen werden müsste, als ich eine vertraute Stimme hörte.
„Mae govannen, Elena!" rief Ecthelion lächelnd.
Ich trat näher an den Übungsplatz heran.
„Darf ich's auch mal versuchen?"
„Natürlich. Hier, Ihr könnt meinen Bogen nehmen."
Er hielt mir seinen Bogen hin. Als ich ihn nahm, sah ich, dass einige der anderen Elben lächelten, so als ob sie mir nicht zutrauen würden, das Ziel zu treffen. Ich grinste innerlich. Tja, es zahlt sich also doch irgendwann aus, dass ich früher beim ‚Cowboy und Indianer' Spielen, immer ein Indianer sein wollte.
Ich nahm den Pfeil, den Ecthelion mir hinhielt und legte an. Ich zielte auf eine der Zielscheiben, die ungefähr zehn Meter entfernt war und lies den Pfeil los. Er tarf genau in die Mitte. Das hatte nun keiner erwartet. Erstaunt sahen sie mich an.
„Ihr seid gut. Wo habt Ihr Bogenschießen gelernt?"
„Von Winnetou," rutschte mir heraus, bevor ich mich zurückhalten konnte.
Natürlich sagte ihnen der Name nichts, aber sie nahmen an, dass er dort, wo ich herkam ein berühmter Bogenschütze sein musste. Womit sie ja eigentlich gar nicht so unrecht hatten. Ich blieb noch einige Stunden hier und übte mit den Elben, die mir zeigten, wie ich mich verbessern konnte.
‚Endlich einmal was, das ich kann', dachte ich erfreut.
Ich war zwar nicht so gut wie die Elben, aber für einen Menschen nicht schlecht.
Wie schnell hier die Zeit verging! Jetzt war ich schon seit ungefähr zwei Wochen in Lothlórien. Ich hatte wirklich, wie ich es mir vorgenommen hatte, Legolas gebeten, mir den Umgang mit dem Schwert beizubringen. Und er hatte auch gerne eingewilligt. Anfangs hatte ich mich zwar absolut blöd angestellt, aber mit der Zeit wurde es einigermaßen besser. Jedenfalls wusste ich mittlerweile schon mehr, als nur, an welchem Ende man es halten musste.
Meine erste Unterrichtsstunde würde ich wohl nicht so schnell vergessen.
„Ihr müsst die Hände so halten," sagte Legolas. „So und so, seht Ihr?"
Seine Hände fühlten sich einfach wunderbar auf meinen an, als er mir zeigt, wie ich das Schwert am besten halten sollte.
„So kann man Euch das Schwert nicht so leicht aus der Hand schlagen und Ihr lauft auch nicht so leicht in Gefahr, Euch das Handgelenk zu brechen."
Tolle Aussichten. Entweder ich verlier die Waffe und krieg' eine über den Schädel, oder ich brech' mir das Handgelenk. Doch ich hütete mich, das laut zu sagen. Schließlich hatte ich ihn ja darum gebeten, mir den Schwertkampf beizubringen. Und es war außerordentlich nett von ihm, sich die Zeit dazu zu nehmen, wo er doch eh schon überraschend viel Zeit damit verbrachte, mir Sindarin beizubringen. Mittlerweile konnte ich mich bereits einigermaßen verständigen. So schwer, wie man am Anfang meint, war Elbisch gar nicht. Und das von mir, die in der zehnten Klasse beinahe wegen Latein durchgefallen wäre!
Wenn ich mich doch mit dem Schwert wenigstens nur halb so gut anstellen würde! Aber ich hielt mich an meinen Vorsatz und übte verbissen. Von einem Schwert würde ich mich nicht unterkriegen lassen! So schwer konnte es ja nicht sein, wenn man sich anstrengte.
Und jetzt, in der dritten Übungsstunde schaffte ich es wenigstens, einige Hiebe hintereinander zu parieren. Am Anfang hatte ich einmal vor Schreck mein Schwert fallen lassen, noch bevor das seine es berührt hatte. Oh ja, er musste wirklich eine Wahnsinnsgeduld haben, so furchtbar, wie ich mich in dieser ersten Stunde angestellt hatte. Aber langsam wurde es besser, hoffte ich jedenfalls.
Gerade hatte ich wieder eine anstrengende Schwertstunde hinter mir und ich machte einen kleinen Spaziergang, um mich etwas zu erholen.
Ich hörte das helle Plätschern von klarem Wasser und als ich dem Geräusch folgte, kam ich zu einem kristallklaren Bach. Doch in einiger Entfernung konnte ich das Rauschen eines kleinen Wasserfalls hören. Ich ging flußaufwärst am Ufer des kleinen Baches entlang. Meine Füße sanken in der Mischung aus Gras und weichem Moos tief ein. Hin und wieder musste ich über einige Äste oder umgefallene Bäume herumgehen oder drübersteigen. Doch als ich zwischen zwei Bäumen hervortrat und den Wasserfall erblickte, kam ich aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.
Vor mir befand sich ein kleiner See, vielleicht fünf bis sechs Meter im Durchmesser, dessen Wasser glänzte und glitzerte und das sanfte Grün des Waldes wiederspiegelte. Er schien ziemlich tief zu sein, vielleicht ein bis zwei Meter und auf der anderen Seite fiel über moosbewachsene Felsen von einer Höhe von ungefähr vier Meter das Wasser herab. Durch eine Lücke im Blätterdach fielen mehrere Sonnenstrahlen ein, die das herabstürzende Wasser in allen Farben aufglänzen liesen und die ganze Szene in goldenes Licht tauchten.
Es sah verdammt verlockend aus. Vorsichtig ging ich ans Ufer und hielt meine Hand hinein. Kalt – aber nicht so kalt wie das Meer auf den Orkney Inseln. Und da war ich ja auch ins Wasser gesprungen. Außerdem bei einem so traumhaften kleinen Wasserfall – wer konnte da schon wiederstehen? Ich sah mich um. Niemand war zu sehen.
‚Ach, was solls, ich bade jetzt einfach', dachte ich und zog meine Stiefel aus.
Ich stellte sie auf einen flachen Stein und legte meine anderen Sachen daneben. Meine Uhr nahm ich auch ab, obwohl sie ja eigentlich wasserdicht sein sollte. Aber man kann ja nie wissen.
Dann steckte ich vorsichtig einen Zeh in das Wasser.
„Uh ... kalt."
Doch das würde mich nicht aufhalten, ich wusste ja, dass ich mich bald an die Temperatur gewöhnt haben würde. Langsam setzte ich meinen Fuß zu Boden. Das Wasser ging mir bis über die Knie. Jetzt zog ich auch meinen zweiten Fuß ins Wasser. Langsam tat ich einen Schritt nach vorne. Das Ufer fiel ziemlich steil ab, bald stand ich bis zur Hüfte im glitzernden Nass. Ich zählte in Gedanken bis drei und tauchte dann blitzschnell unter.
Als ich wieder auftauchte, lies ich meine Kof zurückschnalzen, so dass meine nassen Haare nach hinten flogen. Ah! Fantstisch! Jetzt, da ich ganz drin war, war das Wasser nicht mehr kalt, sondern angenehm kühl.
Ein Stückchen weiter zur Mitte, war der Boden bereits so tief, dass ich nicht mehr stehen konnte. Ich genoß die angenehme Kühle des Wassers und schwamm ein wenig hin und her. Meine Gedanken wanderten zu Legolas und ich begann leise zu singen:
I give him all my loveThat's all I do
And if you saw my love
You'd love him too
I love him
He gives me everything
And tenderly
The kiss my lover brings
He brings to me
And I love him
A love like our
Could never die
As long as I
Have you near me
Bright are the stars that shine
Dark is the sky
I know this love of mine
Will never die
And I love him
Bright are the stars that shine
Dark is the sky
I know this love of mine
Will never die
And I love him
Zuerst hatte ich nur ganz leise gesungen, doch nach ein paar Zeilen wurde meine Stimme etwas lauter. Was ich jedoch nicht wusste, war, dass man sie in dem stillen Wald weithin hören konnte.
Knacks! Ich erschrak furchtbar als ich einen Zweig brechen hörte und ging beinahe unter. Gerade noch konnte ich wieder Boden unter den Füßen bekommen. Überrascht starrte ich ans Ufer.
Dort stand, mindestens ebenso überrascht, Legolas.
„Hi", brachte ich schließlich hervor.
Meine Stimme schien ihm wieder bewusst werden lassen, wo er war, denn er errötete leicht und entschuldigte sich.
„Tut mir leid, ich wollte Euch nicht erschrecken, ich hörte jemanden in einer fremden Sprache singen und ... „
„Oh das macht doch nichts. Komm doch auch rein, das Wasser ist wunderbar."
Hatte ich das wirklich gesagt? Oh! Woher hatte ich nur den Mut genommen? Hoffentlich fasst er das nicht falsch auf. Ich lächelte verlegen.
„Das ist ja ein verlockendes Angebot, aber ich glaube ich gehe lieber, ich will Euch nicht stören."
Scheiße! Dabei war das doch DIE Gelegenheit! Oh nein, so leicht kommst du mir nicht davon. Jetzt oder nie. Ich spritzte ihn ein wenig an.
„Na komm schon, so kalt ist es gar nicht."
Als er immer noch ablehnte, gab ich mir einen Ruck, denn das war die Gelegenheit, die konnte ich einfach nicht so verstreichen lassen.
„Feigling", neckte ich ihn lachend und packte blitzschnell seinen Fuß und zog ihn ins Wasser. Platsch!
Prustend tauchte er wieder auf und für einen kurzen schrecklichen Moment befürchtete ich, ich wäre zu weit gegangen, doch dann grinste er.
„Na warte, das zahl' ich Euch heim."
Er warf sich nach mir und ich schwamm lachend weg.
„Dazu musst du mich erst mal kriegen!"
Wieder verfehlte er mich nur knapp und ich wich ein Stückchen näher zum Ufer weg. Er riss die Arme hoch, als ich ihn vollspritzte, doch dann musste ich auch schon den Kopf wegdrehen, um dem Wasser zu entgehen, das er in meine Richtung spritzte.
Dadurch sah ich etwas zu spät, dass er auf mich zu kam. Ich wich zurück, doch er erwischte mich gerade noch am Arm. Lachend versuchte ich mich zu befreien, doch er zog mich zu sich. Wir standen jetzt so eng beieinander, dass sich unsere Körper berührten und als ich zu ihm aufsah, hielten mich seine Augen für einen Moment fest. Sie waren tief genug, um darin zu ertrinken und als sein Blick etwas sanfter wurde bekam ich ein warmes Kribbeln im Bauch. Langsam senkte sich sein Mund auf den meinen und er küsste mich. Der Kuss war einfach köstlich, sein Mund war sanft und unsere Zungen berührten sich und der Kuss vertiefte sich. Ich kam mir vor wie im siebten Himmel. Zuerst war der Kuss sachte und zärtlich gewesen, doch jetzt wurde er heiß und stürmisch. Seine Hände hatten meine Arme schon längst losgelassen und streichelten meinen Rücken und drückten mich an ihn. Oh, wenn dieser Kuss doch ewig dauern konnte! Langsam und wiederstreben lösten sich unsere Lippen wieder voneinander und ich lächelte ihn selig an.
Miteinmal grinste er hinterhältig und ehe ich mich versah, hatte er mich auch schon kräftig untergetaucht. Ich war so in Gedanken gewesen, dass ich den Boden unter den Füßen verlor und erst mal mein Gleichgewicht wieder finden musste, ehe ich auftauchen konnte. Entrüstert sah ich ihn an.
„Na warte, Rache ist süß!"
Und mit diesen Worten stürzte ich ich auf ihn und wir lieferten uns eine herrliche Wasserschlacht.
Später saßen wir auf einem umgefallenen Baumstamm und genoßen die warme Nachmittagssonne.
„Ich wusste gar nicht, dass du so toll singen kannst."
„Na so toll nun auch wieder nicht. Aber es reicht, um mir nebenbei als Sängerin einer Dorfband etwas dazu zuverdienen."
„Du bist nur bescheiden. Was für eine Sprache war das denn, in der du gesungen hast? Ich hab' solche Worte noch nie gehört."
„Das war Englisch. Kennst du das nicht? Da wo ich herkomm', kann das fast jeder, zumindest ein bißchen."
„Englisch? Nein, davon habe ich noch nie etwas gehört. Du musst wirklich von ziemlich weit her kommen, denn die meisten der Menschensprachen kenne ich zumindest, wenn ich sie auch nicht alle spreche."
Du ahnst ja gar nicht von wie weit her ich wirklich komme. Eigentlich weiß ich das ja selber nicht. Sind Zeitreisen möglich? Tja, wahrscheinlich schon, entweder dass, oder ich bin verrückt und sitzte in irgendeinem Irrenhaus. ‚In dem Fall möchte ich aber weiter in meiner Fantasie bleiben,' dachte ich innerlich grinsend. Ich beschränkte mich auf eine ausweichende Antwort:
„Naja, jedenfalls kann man in Englisch besonders schön singen, fast alle guten Lieder die ich kenne sind in Englisch. Das hört sich einfach viel besser an. Aber du hast ‚Menschensprachen' gesagt, haben Zwerge und Hobbits zum Beispiel keine eigene Sprache?"
Gekonnter Themawechsel.
„Die Hobbits haben schon lange die Sprache der Menschen angenommen. Und die Zwerge benutzen sie immer wenn sie sich mit anderen Völkern verständigen wollen. Wie sie untereinander reden, interessiert mich nicht besonders."
„Nein? Eine neue Sprache zu lernen ist doch immer toll, vor allem wenn man alle Zeit der Welt hat. Magst du denn keine Zwerge?"
Er lachte. „Nein, nicht besonders. Elben und Zwerge mögen sich nicht."
„Das ist mit bei Haldir auch schon aufgefallen, als wir hier ankamen. Aber ich hab' das eher für eine Ausnahmen gehalten, ich habe nicht gewusst, dass das immer so ist," antwortete ich belustigt.
„Das hat seinen Ursprung in grauer Vorzeit, lange vor dem ersten Ringkrieg. Gegen Ende des Ersten Zeitalters haben Zwerge Doriath, ein Elbenreich, überfallen und viele Elben getötet. Das haben ihnen viele nicht vergessen."
Also so ähnlich wie die Schotten und die Engländer, mit dem Unterschied, dass es Elben gibt, die das noch erlebt haben, da sie ja unsterblich sind. Kein Wunder, dass die sich nicht ausstehen können.
„Aber Gimli ist doch in Ordnung, oder?" warf ich ein. „Ich jedenfalls mag ihn."
„Ich mag ihn auch. Er ist anders als die meisten Zwerge. Vielleicht ist er ja eine Ausnahme."
„Die Ausnahme, die die Regel bestätigt?" fragte ich ihn grinsend.
Legolas lacht und legte seine Arm um meine Schultern. „Wer weiß? Aber zurück zum Thema. Was war das eigentlich für ein Lied, das du gesungen hast? Es war wunderschön."
‚Natürlich,' dachte ich. ‚Es ist ja auch von den Beatles.' Doch bei seine Worten wurde mir richtig warm ums Herz und ich lächelte.
„Das war ein Liebeslied. Wenn du willst, kann ich dir den Text ja mal überstzen."
„Das wäre schön." Er lächelte zurück. „Bringst du mir die Sprache bei?"
„Na klar, gerne. Ist auch gar nicht so schwer zu lernen."
Eine Zeitlang saßen wir einfach nur so da.
„Sing ein Lied für mich", bat er aufeinmal. Ich lachte.
„Was für eins denn? Ich kenn' jede Menge verschiedene."
„Egal, irgendeines. Ich möchte dich einfach nur singen hören."
Ich lächelte und begann zu singen:
Mull of KintyreOh mist rolling in from the sea
My desire is always to be here
Oh Mull of KintyreFar have I travelled and much have I seen
Dark distant mountains with valleys of green
Past painted deserts, the sunset's on fire
As he carries me home to the Mull of Kintyre
Mull of KintyreOh mist rolling in from the sea
My desire is always to be here
Oh Mull of Kintyre
Sweep through the heather like deer in the glen
Carry me back to the days I knew then
Nights when we sang like a heavenly choir
Of the life and the times of the Mull of Kintyre
Mull of KintyreOh mist rolling in from the sea
My desire is always to be here
Oh Mull of Kintyre
Smiles in the sunshine and tears in the rain
Still take me back where my memories remain
Flickering embers grow higher and higher
As they carry me back to the Mull of Kintyre
Mull of KintyreOh mist rolling in from the sea
My desire is always to be here
Oh Mull of Kintyre
Mull of KintyreOh mist rolling in from the sea
My desire is always to be here
Oh Mull of Kintyre
