Hey ihr Lieben!

Senseless: Dankeschön! Neuer Leser freu

Aikatherine: Meine Rechtschreibung ist nicht die beste. Sorry. Aber danke fürs Kommi und ich hoffe es ist nicht so gravierend das du nicht mehr weiter liest.

Bianca: Dankeschön, freut mich das es dir wieder gefalln hat.

Hoffe es gefällt euch. Kommis würd mich sehr freuen.

Hannah alias Little Striga

6. Serpent tongue

Her undivine attention won

He deftly spun

A web of intrigue for the one

Great sacred tree

Bejewelled and lit

As if a thousand shades did flit

About boughs of forbidden lore

Hidden for the want of more

Die sonnigen Strahlen der Morgensonne weckten Hermione. Sie setzte sich auf und rieb sich die Augen. Müde blickte sie sich um. Momentmal das konnte nicht sein? Sie rieb sich erneut die Augen. Das war eindeutig Malfoys Schlafzimmer, im Schulsprecherturm und sie lag in SEINEM Bett. Unter seiner Decke. Nein, noch schlimmer mit ihm unter einer Bettdecke.

„Oh bei Merlin.", fluchte sie aufgebracht und wandte sich Draco zu der immer noch vor sich hindöste.

„Oh, Malfoy. Wach auf bitte.", er röchelte etwas und so griff sie nach seiner Schulter und zog ihm ruppig die Decke weg.

„Gawain bitte.", nuschelte sie.

Er grinste in sein Kissen, ein zynisches, sadistisches Grinsen.

„Krieg ich kein Frühstück ans Bett und einen Gute Morgen Kuss, Aveline?", fragte er bitter.

„Nein- kriegst du sicher nicht, denn wir sind wieder in der Schule. Verdammt."

Er setzte sich auf und strich hastig durch seine Haare.

„Echt. Oh, du hast Recht Granger. Wow."

„Tue nicht so, als wär das eine Seltenheit."

„Och."

„Verdammt, Malfoy. Wie spät ist es? Wir kommen zu spät zu Verwandlung, oder?",

Er blickte zu Uhr und machte Anstalten ihr eine spöttische Antwort zu geben die sie zu Weißglut brachte. Eben etwas das sie veranlasste ihn an zu schreien. Energisch die Hände in die Hüften zu stemmen und ihr braunes, buschiges Haar zu schütteln. Es reizte ihn wenn das Schlammblut ausrastete wie eine Furie. Wenn sie ihre erzwungene Selbstbeherrschung verlor und sie war der Art manipulativ, das es ihn nicht Mal wirklich forderte. Er schmunzelte höhnisch.

Doch sie nahm ihm die Antwort ab.

„Sag nichts. Wir kommen zu spät.", wütend kletterte sie aus SEINEM Bett und stürmte in ihr Zimmer.

Draco erhob sich kopfschüttelnd und streifte sich rasch seine Schuluniform über. Abwesend griff er nach seiner Tasche und warf ein kurzen Blick in den Spiegel.

Er strich seinen Umhang gerade und entdeckte seinen Zauberstab in seiner Manteltasche, zufrieden strich er über ihn. Ohne Zauberstab kam man sich merkwürdig Macht los vor diese Erfahrung wollte er so schnell nicht wieder machen.

Er trat in den Flur und musterte die Tür zu Grangers Zimmer.

„Beeil dich.", schnarrte er kühl.

Warum wartete er überhaupt auf sie? Doch die Antwort wurde im erspart, denn sie riss die Tür auf und folgte ihm rasch zum Verwandlungsklassenzimmer.

„Eine ganz viertel Stunde, ich war noch nie so viel zu spät.", entrüstete sie sich und klopfte.

„Herein."

Draco öffnete die Tür und sie traten ein. Alle Blicke richten sich. Potter beugte sich zu Weasley herüber und flüsterte ihm etwas zu.

Pansy lief knall rot an und Zabini zwickte sie belustigt in die dicken Wangen. McGonagall´s Blick jedoch war keinesfalls amüsant, ihre Lippen hatte sich zu einem schmalen Strich geformt und ihre Augen schienen sie zu durchbohren wie die eines Adlers.

„Entschuldigen Sie bitte.", stammelte Hermione nervös.

„Dürfte ich den Grund ihrer Verspätung erfahren?"

Draco und Hermione blickten irritiert an einander an. Die Klasse stutze. Schließlich ergriff Draco mit gesenktem Blick das Wort.

„Verschlafen, Professor.", erklärte er kühl.

Die Augenbraue der Professorin hob sich skeptisch an.

„Sie beide?"

Hermione nickte.

„Uiiii...", tönte Blaise Zabini durch den Klassenraum.

Draco warf ihm einen vernichtenden Blick zu und Pansy rammte ihm beide Ellen in die Seite. Weasleys Ohren hatten ihr dunkelstes Rot angenommen und auch Potter sah aus, als wolle er sich übergeben.

McGonagall´s Lippen bebten.

„Ich verbitte mir das Mr. Zabini."

„Klar, Professor.", antworte Blaise und beleckte sich anzüglich die Lippen.

„Setzen sie sich Miss Granger, Mr. Malfoy jeweils 5 Punkte Abzug für Gryffindor und Slytherin.",

Hermione setzte sich mit hochrotem Kopf neben Harry, während sich Draco zwischen Zabini und Crabbe nieder gelassen hatte, Blaise beugte sich grinsend zu ihm.

„Kein Kommentar, Blaise.

„Och."

Pansy fauchte etwas bösartiges und klammerte sich wie eine Klette an hin.

„Draco-Schatz was hat das mit dem Schlammblut zu bedeuten?"

Er hob die Schultern an und ignorierte sie kühl.

Rons Gesicht glühte förmlich und so entschied sich Hermione schweigend Professor McGonagall zu zuhören, doch sie war dermaßen unkonzentriert das es absolut nichts brachte, dem Stoff der Stunde zu Folgen.

Ihre Gedanken hingen Jahre zurück. Im Jahre 1942. In Aveline Molières Leben. Was hatte Gawain getan, dass er die alte Mrs. Malfoy so verärgert hatte. Ein Verbrechen es musste ein Verbrechen gewesen sein. Sie schluckte verzweifelt, es war als wären Avelines Emotionen die ihren und Aveline hatte diese Beschuldigen gehasst. Sie hatte Angst vor ihnen. Völlig in Gedanken merkte sie nicht wie sich Harry zu ihr beugte.

„Was war das da mit Malfoy und dir?"

„Nichts.", antwortete sie wahrheitsgemäß und stützte ihr Gesicht in beide Hände.

Ron schnaubte. „Nichts, das hat man ja eben gesehen. Ihr habt beide verschlafen. Ohh..."

„Ronald, du glaubst doch nicht ernsthaft das ich und...Malfoy.", sie errötete.

„´Türlich der Blick eben war doch deutlich so: Oh Draco.", piepste er in mädchenähnlicher Stimme.

„Zwischen Ga..Dr...ach verdammt Malfoy und mir war überhaupt nichts. Darf ich jetzt nicht einmal zu Spät kommen? Muss ich euch erst daran erinnern wie oft ihr zu Spät gekommen seit?", fauchte sie säuerlich, sehr darauf bestimmt die Stimme gesenkt zu halten.

„Du wolltest ihn schon Draco nenn.", empörte Ron sich.

„Wollte ich nicht. Ach lasst mich bloß in Ruhe.", erwiderte sie mit Nachdruck und richtete ihren Blick konzentriert auf Professor McGonagall.

„Was habt ihr mit ihr angestellt?", fauchte Ginny ihren Bruder an, als sie sich beim Mittagessen zwischen Haar und Ron niederließ.

„Mit wem?", schmatzte Ron mit vollem Mund.

Gierig griff er nach seinem Hühnerbein und leerte seinen Kürbissaft in einem Zug. Ginny stampfte aufgebracht mit dem Fuß auf den Boden und verzog beim Anblick ihres Bruders angewiedert das Gesicht.

„Mit Hermione, Ron!", erboste sie sich und schüttelte ihre rote Haarmähne.

„Mit Granger, Wiesel.", erklang Draco Malfoys kalte Stimme.

Er war vorm Gryffindortisch stehen geblieben, flankiert von Crabbe und Goyle, äffte er Ginnys Satzbau haargenau nach.

„Dich geht das, ja wohl gar nichts an, Malfoy.", schrie Ron, Draco schroff an.

Sein Gesicht glühte und seine Augen blitzen zornig auf.

„Ganz falsch, Wiesel.", belehrte Draco ihn hochnäsig.

„Ich bin nämlich auf der Suche nach ihr.", Ron ballte seine Hände zu Fäusten.

„Keine Sorge, Wiesel. Deine Schlammblut-Freundin ist bei mir in den allerbesten Händen."

Ron sprang auf und machte Anstalten, sich auf Malfoy zu stürzen, doch Harry und Ginny zerrten ihn zurück. Draco lachte hohl und zynisch auf.

„Was unsere Schulsprecherangelegenheiten betrifft.", fügte er gelangweilt hinzu. „Also wo treibt Ave...Granger sich rum?"

Keiner antwortete ihm. Ron wandte sich höchst verdrießlich wieder seinem Essen zu, aß jedoch nicht mehr und grummelte unverständlich etwas vor sich hin.

Harry neben ihm blickte Ginny verzweifelt hat und legte dann beruhigend einen Arm auf Rons Schulter, doch Ron rührte sich nicht und blieb versteinert sitzen, während er die wüstesten Flüche und Beschimpfungen gegen Malfoy in seinen Teller grummelte.

„Ich warte.", betonte Malfoy amüsiert und blickte arrogant auf die drei Gryffindors hinab.

„Vermutlich in der Bibliothek.", antworte Ginny unwirsch.

Malfoy musterte sie kurz. „Oh wer hätte gedacht, das die kleine Schwester vom Wiesel sich nicht an seinem gering Intelligentsqutient orientiert, obwohl sie auf Potter fliegt.", bemerkte er überrascht und verschwand in Richtung Eingangshalle.

Ginnys Gesicht nahm die Farbe einer reifen Tomate an. Sie glühte förmlich. Harry wartete ab, bis Malfoy außer Sichtweise war, ehe er Ron losließ.

„Wie konntest du ihm das sagen.", empörte er sich zornig in Ginnys Richtung.

Die baute sich wütend vor ihrem Bruder auf, der immer tiefer in der Bank versank. Harry hatte das Gefühl eine jüngere Ausgabe von Mrs. Weasley vor sich zu haben. Die deren Temperament in absolut nichts nachstand.

„Wie konnte ich? Wie kannst du es wagen, Ronald Weasley! Hermione ist völlig aufgelöst an mir vorbei gerannt. Sie heult. Sieht fürchterlich, durcheinander aus und sie spricht nicht mit mir. Was bei Grindelwalds Urgroßmutter habt ihr beiden mit ihr angestellt?"

„Nichts.", antwortete Harry kleinlaut.

Nicht das er das Verlangen spürte, Ron unbedingt zur Seite stehen zu müssen und somit Ginnys Zorn auf sich zu ziehen. Es war mehr die Intention Ron und sein eigenes Handeln zu rechtfertigen. Ginny stützte die Hände auf den Tisch und funkelte Harry und Ron furchteinflößend an.

„Achja?"

Ron schnaubte bitter. „Sie gibt sich mit Malfoy ab."

„Oh Ronald, sie muss sich mit Malfoy abgeben. Schulsprecherpflichten."

„Oh ja, klar. Sie muss ihn so ansehen und sie muss wegen ihm, nein noch schlimmer, mit ihm zu spät komm, weil sie BEIDE zufällig verschlafen haben?"

„Bei Merlin, Harry. Sag mir nicht das mein Bruder immer so engstirnig denkt."

Harry blickte von Ginny zu Ron und wieder zurück zum jeweils anderen, abwehrend hob er die Hände und drückte sich weiter zurück in die Bank aus Hoffnung Ginnys und Rons tödlichem Blick zu entrinnen.

„Sorry Gin! Aber Ron hat recht sie benimmt sich echt komisch, seit sie sich mit Malfoy diesen Posten teilt."

„Verdammt wir sind keine zwei Tage hier und ihr verstoßt sie, weil sie mit Malfoy zusammen arbeiten muss. Tolle Freunde seit ihr.", erboste sie sich und wirbelte davon.

Die Bücherei lag in ihrem üblichem Dämmerlicht, der jeden Staubfetzen auf der edlen Holzverstäffelung sofort offenbarte. Madam Pince strenge Augen empfingen Draco, als er den Raum betrat und an der Bibliothekarin vorbei streifte. Er durchquerte die Reihe und blieb unwillkürlich in der Abteilung für Zeit- und Seelenreisen stehen. Granger saß an einem Tisch in der hintersten Ecke, sämtlicher Bücher und Unterlagen auf ihm ausgebreitet. Ihre braunen, buschigen Locken vielen ihr tief in die Augen und sie studierte hoch konzentriert die Seite eines sehr dicken Buches. Dünne Linien umspielten ihre Mundwinkel und sie seufzte immer wieder kurz auf wenn sie etwas nicht verstand oder etwas ihr nicht passte.

„Oh, wenn haben wir den da, Ave?", höhnte er, versucht so kalt wie möglich zu klingen.

Er beobachtete distanziert, wie sie erneut versuchte sich zu konzentrieren und schließlich zu dem Schluss kam das es vergebens war, solange er hinter ihr stand.

„Nenn mich nicht Ave, Malfoy."

„Ist das nicht der Kosename zu Aveline?"

„Schon. Aber ich heiße nicht Aveline."

„Nein, wie wahr Granger. Aber du bist sie."

„Nein, bin ich nicht."

„Granger, Granger.", tadelte er.

„Was denn. Ich war sie gestern Nacht. Nicht jetzt."

„Du hast nicht richtig gelesen, Ave. Reinkarnation..."

„Bei Merlin, Malfoy natürlich hab ich gründlich gelesen. Ich wollte bloß nicht daran erinnert werden. Aber Gratulation du hast es geschafft mir den Rest dieses Tages auch noch zu verderben."

Draco grinste triumphieren und beugte sich über ihre Schulter, um ihre Unterlagen zu begutachten. Schließlich schmunzelte er und zu Hermiones Überraschung war es ein ehrliches Schmunzeln, ein ehrlicher Ausdruck auf seinem Gesicht der ihm wirklich gut stand. Natürlich, er war immer noch Draco Malfoy. Mit diesen kalten, eisigen Augen und diesem zynischen, hohlem Lachen und dem klang in der Stimme der von Desinteresse und Langweile bloß so triefte. Doch das auch er ehrlich schmunzeln konnte, auch wenn es über die Tatsache war das er ihr den Tag verdorben hatte, dieses Handeln zeigte ihr das er menschlich war, dass etwas an ihm menschlich war. Auch wenn dieses Lächeln wohl deutlich mehr Gawain gehörte, als Draco.

„Ein Projekt für Geschichte der Zauberei, Ave?"

„Ein Projekt für meine persönliche Geschichte der Zauberei, Gawain.", spottete sie unüberhörbar kühl.

„Unsere persönliche Geschichte der Zauberei?"

„Du hast es erfasst.", sie zog ein paar alte Zeitungen, unter den Büchern hervor.

„Ich hab nichts, rein gar nichts, über einen Gawain und eine Aveline Molière gefunden.", gestand sie enttäuscht.

„Nicht über jeden kann man alles in Büchern und Zeitschriften nach lesen, wie über deinen geliebten Sankt Potty, Granger.", erklärte Draco ihr und wandte sich desinteressiert ab.

„Malfoy- du verstehst nicht. Cateline..."

„Mrs. Malfoy.", korrigierte er Hermione barsch.

„Ich bin mit ihr per: Du. Du bist es den sie hasst, Malfoy.", erklärte sie distanziert und fuhr rasch fort.

„Jedenfalls Cateline hasst dich, ähm Gawain, nicht bloß. Sie meint es wäre ein Verbrecher."

„Na und?"

„Hauptverdächtiger in irgendetwas. Irgendeinem Verbrechen...das sie veranlasst dich für ein Monster zu halten, oder etwas das ihre schlechte Meinung über dich bestätigt hat. Etwas das so grausam und brutal ist, dass es mich das zu bringen sollte dich...Gawain...zu verlassen."

„Und warum verdammt, Miss. Oberschlau hast du mir das nicht sofort gesagt?", Draco wusste nicht warum er so wütend war, aber der Hass über sie überkam ihn.

„Wann denn?"

„Gestern Nacht zum Beispiel?"

„Malfoy- gestern Nacht hab ich versucht zu ignorieren das ich mit dir ein einem Bett schlafe, da fang ich auch sicher noch an, mit dir zu plaudern. Hättest du vielleicht auch noch gerne ein Gutenachtkuss gehabt?"

„Okay, ich ziehe in Erwägung dir zu verzeihen, dass du von meiner übergöttlichen Anwesenheit ab gelängt warst."

Hermione schnaubte. „Jedenfalls dachte ich, wenn es ein so abartiges Verbrechen ist, vielleicht gibt es dann einen Zeitungsartikel über die Verurteilung."

„Ave, du denkst nicht mal daran das dein Mann, ich, unschuldig sein könnte? Du traust mir echt jedes Verbrechen zu, was Granger?", schnarrte Draco und sie wusste nicht ob er belustigt oder eingeschnappt klang.

„Ja.", antworte Hermione ehrlich und musterte beschämt die Zeitung.

„Und wenn ich freigesprochen wurde?"

„Bei Merlin, Malfoy. Ich hatte bloß gedacht, falls er verurteilt wurde hätten wir einen Anhaltspunkt."

„Und wenn wir abwarten, Granger?"

„Abwarten?"

„Darauf das es wieder passiert, irgendwie müssen wir in der anderen Zeit doch rausbekommen was los ist, oder?

„Ich will nicht das es wieder passiert und ich werde ganz sicher alles tun, um es aufzuhalten, Malfoy."

„Glaube mir Granger, ich täte auch vieles andere lieber. Aber du scheinst gestern wahrlich nicht ganz bei Verstand gewesen zu sein. Jedenfalls stand in diesem Buch: Wieder zu leben und sind nicht fähig dies zu Unterdrücken, zumindest nicht länger, als für einen gewissen Zeitraum.

Also, Ave?"

Hermione griff nach ihren Büchern und stopfte alles in ihre viel zu volle Tasche. „Also, Wain. Werde ich es solange aufhalten wie ich kann."