A/N: Frohe Weihnachten ihr lieben! Es ist schon lange her,das ich geupdatet habe. Was kann ich sagen? Es gibt keine erklärung außer absolute faulheit ... Ich habe aber 3 weiter Kapitel geschafft *Stolz* also viel spaß. Und nochmal Frohe Weihnachen ( Happy Holidays")
A/N: Nur die Idee gehört mir sonst gehört mir nichts.
Kapitel 7
Eine Woche später saß Hermine auf ihrem Bett und schaute sich ihren Literaturtext an. Sie musste natürlich das Glück haben und Romeo & Julia bekommen. Augenrollend dachte sie an Ginnys Wut verzerrtes Gesicht und an die Gerüchte die in der Schule schwirrten: das Hermine die Arbeit alleine machen würde und Harry sich die gute Note erschleicht. Sie schnaubte nur verächtlich, wenn Harry Potter nur daran denken würde sie die Arbeit alleine machen zu lassen, dann hatte er sich geirrt. Er hatte sie ja noch nicht einmal auf ihre gemeinsame Arbeit angesprochen! Auf einmal vibrierte ihr Handy. Es war eine Nachricht von Lila.
Hallo Hermine,
Unsere Feier ist Samstag 19 Uhr. Du kommst doch oder?
-Lila
Nachdenklich schaute Hermine auf den Text. Sie würde gerne zu der Feier gehen, aber sie hatte nichts anzuziehen. Traurig schrieb sie Lila zurück.
Lila,
Natürlich würde ich gerne auf die Feier kommen Ich gehe nicht oft auf Veranstaltungen und habe deswegen nichts Anzuziehen. Es tut mir Leid Lila.
-Hermine
„MÄDCHEN" hörte Hermine Violas Stimme auf einmal schreien. Panisch schmiss sie ihr Handy beiseite und stand auf. Was konnte sie getan haben? „KOMM SOFORT RUNTER!"
Vorsichtig öffnete Hermine die Klapp Tür Ihres Dachbodens hoch. Unten stand Viola, ihre Hände waren Wütend auf die Hüpfte gestemmt. „RUNTER HABE ICH GESAGT" Kaum betrat Hermine die letzten Beiden Stufens, da riss Viola Hermine an den Haaren die Treppe runter. „Ich sagte dir doch, das du an unseren Sachen nichts zu suchen hast oder?
„Was? Auaa lass meine Haare los" schrie Hermine und versuchte den Griff von Violas zu lockern. Doch je mehr sie es versuchte, desto schlimmer wurde es. Nach kurzer Rangelei warf Viola Hermine zu Boden. „Mir fehlen Fünfhundert Pfund! Du hast sie!"
„Ich habe sie nicht genommen" beteuerte Hermine. Doch sie wusste dass es nichts bringen würde. Viola schnappte sie am Arm und zog sie die Treppe runter. „ Du wirst kein Fuß mehr in dieses Haus setzten. Hast du mich gehört?" Ängstlich beobachtete Hermine wie Viola sie hinaus in den Schuppen zog. Wollte Viola sie in den Schuppen sperren?
„Hier kannst du es dir gemütlich machen." Rief Viola und warf Hermine unsanft auf den harten Boden. Erschrocken über die plötzliche Situation blickte Hermine auf die eben gerade geschlossene Tür. Hermine schaute sich um und begann zu zittern, es wurde immer kälter und dunkler wie sollte sie es hier draußen überleben? Der Schuppen wurde als eine Abstellkammer benutzt, da musste doch also etwas hier drinnen sein, was sie zum Schlafen nutzen konnte? Und zu ihrem großen Glück entdeckte sie Roscoes altes Kinderbett und seine alte Taschenlampe. Es dauerte eine Weile bis sie sich einigermaßen eingerichtet hatte, als ihr Lila`s Nachricht einfiel. Ihr Handy lag noch oben, wie sollte sie ihr jetzt antworten? Sie schaute raus zum Haus, das Licht brannte in jedem Zimmer. Augenrollend dachte Hermine über die Kosten nach, die dadurch auf Viola zukommen sollte. Plötzlich höre Hermine Roscoe's Stimme von draußen „Hermine?". Hermine erhob sich sofort von ihrem Platz und öffnete die Tür. Dort stand Roscoe. Er schaute schüchtern zu Boden.
„Was machst du hier?" fragte Hermine und kniete sich auf seine Augenhöhne. Einen Moment lang blieb Roscoe stumme, ehe er Hermine um den Hals fiel. „Mir tut das so leid, wie Mama dich behandelt. Kann ich dir helfen?"
Berührt von seiner Vorsorge strich Hermine dem Jungen über den Kopf „Ich schaff das schon mein kleiner, aber könntest du mir meine Schulsachen und mein Handy vom Dachboden bringen?"
„Das mache ich versprochen. Es ist ganz schön Kalt hier oder? Ich bringe dir noch ein paar Decken und eine Lampe" Hermine strahlte „Das wäre lieb, aber mach das, wenn deine Mama schläft. Roscoe nickte und drehte sich um, um zurück ins Haus zu gehen.
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Am nächsten Morgen wachte Hermine mit einem kleinen Halskratzen auf. Es war Freitag und morgen würde das Fest sein. Frustriert dachte sie nach woher sie was zum Anziehen bekommen sollte. Roscoe brachte spät in der Nacht ihre Schulsachen und ihr Handy außerdem bekam sie eine gemütliche dicke decke und eine kleine Leselampe. Viola dachte sie könnte sie damit bestrafen, aber Hermine ließ nicht zu, das die Frau sie fertig machte. Sie putzte sich mit Regenwasser die Zähne und kämmte sich mit den Fingern die Haare durch. Neville wollte sie heute früh abholen. Ihr Handy klingelte, Neville stand vor der Tür. Schnell sprang sie auf und lief zur Gartentür. Vorsichtig schaute sie zum Haus, die Adams schienen noch zu schlafen. Erleichtert stieg sie in Nevilles Autos „Guten Morgen" grüßte er sie und sah sie überrascht an. „Du siehst merkwürdig aus" Hermine hob eine Augenbraue und schaute ihren besten Freund fragend an „Ich ignoriere dein Kommentar und Wünsche dir ebenfalls einen guten Morgen"
Neville lief rot an und fuhr los. „Ich meine du siehst müde aus und etwas durcheinander." Hermine räusperte sich. „Nun, ich hatte einen schrecklichen Abend. Viola beschuldigt mich Geld gestohlen zu haben und es gab einen großen Streit. Das übliche eben."
Neville nickte und fuhr schweigend weiter. Er wusste, dass es bei Hermine keinen Sinn hatte sie weiter zu fragen, denn die gewünschte Antwort würde er sowieso nicht bekommen. An der Schule angekommen gesellte sich Neville gleich zu Luna („Du hast nichts dagegen oder Hermine?") und somit befand sich Hermine alleine auf dem großen Schulgelände. Sie schaute auf ihre Uhr und stellte fest, dass sie noch mindestens eine dreiviertel Stunde hatte bis der Unterricht begann. Vielleicht sollte sie noch in die Bibliothek gehen? Sie öffnete ihre Schultasche und holte ihr Englischbuch raus als sie zwei Briefe entdeckte. Verwundert starte sie auf die Beiden Absender: Yale, Harvard.
„Was? Flüsterte sie und öffnete den Harvard Brief. In dem Brief stand, dass sie, Hermine Granger, Freiwillig das Stipendium ablehnte! Verwirrt starte sie weiter auf den Brief. Welches Stipendium? Sie hatte doch noch gar keins bekommen. Ein schrecklicher Gedanken kam ihr in den Sinn. Konnte es sein, das Viola ihr Stipendium Brief abgefangen hatte und in ihrem Namen die Absage schrieb? Sie schob den Gedanken beiseite und las sich den zweiten Brief durch. Ihre Augen wurden groß: Yale wollte sie! Vor freute sprang sie auf und sprang in der Luft herum. Madame Price ermahnte sie leise zu sein, aber Hermine war zu glücklich. Plötzlich tauschte Lila neben ihr auf und grinste sie an „Na was freust du dich denn so Hermine?" Hermine hörte auf zu springen und umarmte Lila ohne Vorwarnung.
„Ich wurde in Yale akzeptiert." Grinste sie und zeigte Lila den Brief. Beide freuten sich noch einen Moment ehe Lila wieder ernst wurde. „Du hast mir gestern nicht mehr geantwortet." Beschämt schaute Hermine zu Bode „Es tut mir leid. Viola kam dazwischen."
„Oh, was ist passiert? War es etwas Schlimmes?" Hermine schüttelte den Kopf und sah noch immer beschämt zu ihrer Freundin. „Hör zu Lila. Ich habe nichts anzuziehen. Ich kann mir auch nichts Leisten." Lila winkte ab und setzte sich auf einer der Stühle. „Mum hat noch etwas übrig, das kannst du anziehen. Ich geh als Schwarz-Weiße- Dame „ grinste sie „Und wenn du magst kannst du als mein Zwilling gehen" Fragend hob Hermine die Augenbrauen und wartete auf eine weitere Erklärung von ihrer Freundin.
„Mum hat noch ein paar Kleider in ihrem Schrank. Sie ging vor Jahren mit meinem Vater auf einen Schwarz-Weiß-Ball." Einen kurzen Moment dachte Hermine nach und grinste „Das klingt super." Lila freute sich genauso wie Hermine. „Also kommst du morgen um Drei zu mir und wir werden und gemeinsam fertig machen?" Einen Augenblick überlegte Hermine. „Super. Viola ist sowieso unterwegs. Also ist das abgemacht."
Die Mädchen erhoben sich und verabschiedeten sich kurz. Lila war schon fast außer Sicht als Hermine noch etwas einfiel „Lila, sag deinem Bruder mal, dass das Projekt aus zwei Personen besteht." Grinsend drehte sich Lila um und verbeugte sich zu Hermine „Es wird mir ein Vergnügen sein" rief sie und rannte in ihre Klasse. Lachend ging Hermine selbst zu ihrem Unterricht. Was sollte jetzt noch schief gehe? Nach der Schule würde sie zu Dumbledore gehen und ein neues Stipendium beantragen und danach konnte sie sich auf die Feier morgen freuen.
Sie hatte sich zu früh gefreute, Viola hatte ihre Reisepläne geändert. Sie fuhr nicht, wie geplant am Freitagabend.
„Ich habe meine Pläne geändert. Sonst kommst du auf die Idee in das Haus gehen." Sagte sie Hermine, als Viola sie am Gartentor abfing. Erschrocken schaute Hermine ihre Stiefmutter an. „Was? Du kannst doch das Haus abschließen?" Ein fiese grinsen erschien auf Violas Gesicht „Das denkst du. Geh in den Schuppen" Ohne weiter mit ihrer Stiefmutter zu diskutieren ging sie in den Schuppen. Sie würde es schon irgendwie schaffen morgen zu der Feier zu gehen. Gähnend setzte sie sich auf das kleine Bett und dachte über Yale nach Das Gespräch mit ihrem Schulleiter verlief nicht wie sie gedacht hatte, zwar beglückwünschte Professor Dumeldore sie, aber er war sich nicht sicher, ob sie für Yale eine Stipendium bekommen, vor allem nicht nachdem sie ihr erstes abgelehnt hatte. Gähnend vor Müdigkeit legte sich Hermine in ihr Bett zurück und schloss die Augen, der schlaf fand sie schnell.
„Mädchen" Erschrocken fuhr Hermine aus dem Schlaf als Violas keifende Stimme durch die Tür erklang. Noch immer müde erhob sich Hermine um die Tür aufzumachen. „Ja Viola?"
„Ich fahre zu Jack, deinetwegen lass ich mir keinen guten Sex entgehen. Du bleibst hier, das Plumpsklo ist offen. Ich bin morgen gegen Mitternacht wieder da." Sagte sie Hecktisch und fuhr sich durch die Haare. Hermine schüttelte den Kopf und gab Viola ein Zeichen, das sie verstand was sie eben gesagt hatte. „Wenn ich dich einmal im Haus sehe, dann setzt es was und dann kannst du deine Collegepläne vergessen. Ach -," sagte sie noch und drehte sich zurück zu Hermine.
„ Das Geld deines Vaters kannst du dann auch vergessen." Mit einem lauten Knall schlug sie die Tür zu und ließ Hermine verwundert auf dem Bett sitzen. Was hatte das zu bedeuten? Das Geld ihres Vaters? Ihr Vater hatte ihr nichts, außer Viola hinterlassen." Ironisch lachte Hermine zu sich selbst, selbst wenn ihr Vater ihr etwas vererbt hatte, dann wurde es mit großer Sicherheit von Viola ausgegeben. Noch immer müde legte sich Hermine zurück in ihr kleines Bett, dabei bemerkte sie wie ihre Knochen schmerzten und ihr Hals noch immer wehtat. Sie wollte sich gerade ihre Decke über den Kopf werfen als ihr Handy klingelte. Sie schaute auf das Display, es war Lila
„Hey Lila"
„Hey Hermine. Störe ich dich?"
„Nein. Ich wollte mich schlafen legen."
„Oh schade, ich wollte dich fragen, ob ich dich abholen darf. Wir könnten eine PJ-Party veranstalten. Das wird ganz sicher Lustig. Mein Dämlicher Bruder ist auch nicht da."
„Ich weiß nicht."
„Bitteee" fehlte Lila und Hermine rollte die Augen. Geschlagen atmete sie einmal durch und stimmte dem Angebot zu. „Super. Wir sind gleich da."
Zwanzig Minuten später stand der Selbe schwarze Jeep, wie vor ein paar tagen, vor dem Haus. Hermine musste zugeben sie freute sich auf die Übernachtungsparty, sie konnte einmal in einem Warmen Zimmer übernachten. Hermine trat gerade aus der Gartentür als Lila aus dem Auto sprang. „Hermine!" rief sie und umarmte ihre Freundin stürmisch. Lily lachte und stieg ebenfalls aus dem Wagen. „Hallo Hermine. Bist du in Ordnung? Du siehst blass aus." Hermine lächelte Lily an und winkte das Thema ab. „Hab nur lange gelesen Mrs. Potter" winkte sie ab.
„Nenn mich doch Lily" sagte Lily und schaute sich in der Nachbarschaft um. „Eine schöne Gegend hast du hier Hermine. Wo ist deine Stiefmutter. Ich dachte ich stelle mich ihr kurz vor."
„Die ist ausgegangen Lily."
„Oh" enttäuscht sah Lily zu ihrer Tochter. Lila drehte sich zu Hermine um „Wieso kommst du eigentlich aus dem Gartentor?"
„Ähm. Die Haustür ist zu und ich habe kein Schlüssel" log Hermine und schaute weg. Sie mochte es nicht ihre Freundin anzulügen. Lila schauten direkt in Hermines Augen. Hermine wusste, sie glaubte ihr nicht.
„Komm wir fahren los." Schlug Lilly zu und öffnete die Beifahrertür „Hermine kann vorne Sitzen"
Die Fahrt zu Potter Manor dauerte nicht lange und kaum waren sie angekommen starrte Hermine mit offenem Mund auf das große Haus.
„Nichts Besonderes" erklärte Lila, die Hermines Blick gesehen hatte. „Es ist nur groß, aber sonst ist das ein ganz normales Haus. Wir haben Drei Stockwerke. Das erste wird von Mum und Dad benutzt, meistens für die Arbeit. Das Zweite Stockwerk ist unser Familieneben, Wohnzimmer, Esszimmer usw. Im Dritte Stockwerk befinden sich unsere Schlafzimmer." Mit offenem Mund wurde Hermine von Lila rumgeführt. Das Haus war traumhaft.
„Mum hat das Haus selbst eingerichtet. Sie mag es Ländlich" erklärte Lila weiter. Sie führte Hermine in die Dritte Ebene. „So und das ist mein Zimmer." Lilas Zimmer war ein großer Raum in Blau Weiß gestrichen. In der Mitte des Raumes befand sich ein großes Himmelbett mit vielen Kissen daneben befand sich zwei kleine Nachttische auf den jeweils zwei Lampen und mehrere Fotorahmen standen. Eine große Bücherregel mit vielen Büchern stand neben dem Fenster genauso wie ein schöner langer Schreibtisch. Hermine dachte an ihr eigenes Zimmer, das sie einst besessen hatte. So würde ihr Zimmer auch aussehen
„Und? Ich hoffe dir gefällt es. Stört es dich wenn wir ein Bett teilen? Es ist so groß, das ich mir dachte, wieso solltest du auf einer Luftmatratze schlafen? Lila lächelte und setzte sich auf ihr Bett. Hermine tat es ihr gleich und setzte sich neben sie.
„Hey Kinder. Wollt ihr den Fernseher haben? Dvd`s haben wir genug." Hermine schaute erschrocken hoch und sah ein älteren Mann an der Tür stehen. Er sah aus wie eine ältere Vision von Harry.
„Ich bin James Potter" stellte sich James Potter und kam strahlend in den Raum. Lila stöhnte genervt auf „Dad du brauchst keine Ausrede um meine neue Freundin kennenzulernen." James Potter lachte und fuhr sich durch sein schwarzes Haar. „Natürlich, aber ich wollte es schon mal üben falls ich Jungs erwarten soll." Hermine unterdrückte ein grinsen und schaute zu Lila hinüber, diese grinste und stand auf um ihren Vater aus dem Zimmer zu werfen. „Bis später Dad" Genervt und lachend drehte sich Lila zu Hermine um „Also das Angebot mit dem Fernseher steht. Ich hole ihn und du ziehst dir deinen Pyjama an." Hermine nickte und schnappte sich ihre Tasche und ging ins Badezimmer, welches Lila kurz vorher gezeigt hatte. Sie erschrak als sie in den Spiegel sah. Sie war Leichen blass und hatte rote Augen. Sie schüttelte den Kopf, wusch sich das Gesicht und die Putze sich die Zähne. Nachdem sie fertig war ging sie zurück ins Schlafzimmer und zog sich ihren Pyjama an, welchen sie auf Lilas Bett vergessen hatte. Lila war zum Glück noch nicht da und so konnte sich Hermine in Ruhe umziehen. Hermine war gerade dabei ihren Pullover über den Kopf zu ziehen als Lila in das Zimmer gestürmt kam „Hab das -," Sofort unterbrach sie ihren Satz als sie Hermine sah. Mit aufgerissenen Augen betrachtete sie ihre Freundin „Was hast du an denen Rippen?" fragte sie besorgt.
„Ups" Sofort zog sie ihren Pullover Zurück und starte zu Lila „Nichts." Lila lief zu Hermine und riss ihren Pullover hoch „Das sieht mir nicht aus nach nichts Hermine"
„Das ist halb so schlimm. Der Liebhaber von Viola hatte mich verprügelt." Lila schlug sich die Hand vor dem Mund „Warum hast du nichts gesagt. Wann war das?" Hermine schüttelte den Kopf „Es ist schon wieder gut Lila."
„Komm leg dich ins Bett und wir reden" Hermine dachte über ihr Angebot nach und legte sich in Lilas gemütlich großes Bett. „Es bleibt zwischen uns?" fragte sie. Lila schwieg einen Augenblick dann nickte sie und legte sich zu Hermine.
„Wo soll ich anfangen?"
„Am Anfang" scherzte Lila und legte sich ein zweites Kissen hinter ihren Kopf. Hermine lachte schaute zur Decke. „Es fing mit dem Tod von meiner Mutter an. Mein Dad und ich gedachten ihr jeden Tag. Er war mein großes Vorbild, mein Held, mein bester Freund. Es waren nur er und ich. Nach dem Tod von Mama saßen wir oft an dem Lieblingsplatz meiner Mutter und er erzählte mir oft von ihr. Abends im Bett sang er mir immer die schönen Lieder vor, die Mama für mich gesungen hatte. Sie wäre eine tolle Sängerin geworden, wenn ihr Herz nicht an die Medizin gehangen hätte. Eine kleine Träne lief Hermines Wange hinunter. „Eines Tages traf er auf Viola und ehe ich mich versah waren wir eine Familie. Ich mochte sie nicht. Sie war falsch, aber ich akzeptierte sie, für mein Dad. Aber es fing an sich zu verändern. Er redete nicht mehr über Mama, oder er sang nicht mehr für mich. Es war als gab es sie nicht mal und ich? Ich war auch nur irgendwer. Zwei Jahre später tauchte ein Polizist bei uns auf. Er sagte mein Dad wurde angeschossen und lege im Krankenhaus. Mein Vater versprach mir, mich nie zu verlassen." Ein schluchzend entkam aus Hermines Mund. „Er versprach es im Krankenhaus auf seinem Sterbebett" Lila nahm ihre Freundin in den Arm und strich ihr behutsam über den Rücken. „Psst Hermine, alles wird gut."
„Dann starb er und Viola bekam das Sorgerecht für mich. Sie wollte mich nie haben. Sie schmiss mich sofortaus meinem Zimmer und ich durfte auf den Dachboden schlafen."
„WAS?" rief Lila und sah ihre Freundin ernst an. „Das ist doch nicht dein ernst?" Hermine schüttelte den Kopf und erzählte weiter „Doch. Ich, es ist auch nicht so schlimm weißt du, aber ich" Hermine sah Lila an „Ich hasse sie und ich hasse meine Vater." Weinend schlug Hermine die Hände vor das Gesicht „Mir wurde es eines Nachts klar, als ich sein Bild runterfiel. Nur durch ihn bin ich in diese Lage gekommen. Hätte er Viola nie geheiratet, wer ich ihm Wichtiger gewesen, so wie er es immer gesagt hatte, dann wären wir jetzt noch zusammen." Als Hermine diese Worte aussprach, brach sie endgültig zusammen. Noch nie hatte sie sich jemandem anvertraut, aus Scham, aber jetzt merkte sie, dass sie sich nicht zu schämen brauchte. Lila strich weiter über Hermines Rücken.
„Versprich mir Lila, erzähl es nicht deinen Eltern. Ich bin nächstes Jahr raus aus dem Haus."
„Schlägt dich Viola auch Hermine?" Hermine wischte sich die Tränen aus den Augen und nickte „Manchmal wenn ihr etwas nicht passt, oder sie sich abreagieren muss."
„Es ist also doch eine Aschenputtel-Sache" sagte Lila mit ernstem Gesichtsausdruck und schaute aus dem Fenster. Hermine sah ihre Freundin fragend an „Aschenputtel?"
„Das Märchen Aschenputtel. Ich sagte irgendwann einmal als ich von dir und deiner Stiefmutter hörte, dass du mich an Aschenputtel erinnerst. Sei mir nicht böse"
„Ihr habt über mich geredet?"
„Nur beim Abendessen. Ich erzählte meinen Eltern von dir, und Mum erzählte, dass sie von Grandma hörte, dass deine Eltern verstorben sind und das deine Stiefmutter dich von da an erzog." Es ist nicht böses über dich von unseren Lippen gekommen, das verspreche ich."
„Aschenputtel?" lachte Hermine nun „Und wo ist mein Prinz?" Nun war es auch an Lilas Stelle zu lachen. Gemeinsam kuschelten sich die die beiden Mädchen unter die Decke und, jeder in seiner eigenen Welt. „Du kannst jeder Zeit zu uns kommen Hermine." Sagte Lila. Hermine nickte und schloss die Augen. Sie hatte sich jemand anvertrauen können, es gab ihr ein beruhigendes Gefühl. Sie schloss zufrieden die Augen und zum allerersten Mal seit Jahren schlief sie ohne Probleme ein.
Am nächsten Morgen wachte Hermine durch einen kräftigen Hustenanfall auf, besorgt schaute Lila von ihrem Schreibtisch aus zu ihrer Freundin. „Sag mal Hermine, dir geht es auch wirklich gut? Du hast die ganze Nacht gehustet." Hermine schaute rüber zum Schreibtisch wo Lila dabei war etwas zu schreiben. Einen kurzen Moment dachte Hermine daran aufzustehen und sich zu ihr zusetzten, aber ihre Beine wollten ihr nicht gehorchen und ihre Knochen schmerzten stark. Lila stand vom Schreibtisch auf und sah Hermine an „Ich lass dir ein Bad ein, danach sollte es dir besser gehen." Sagte sie und ging zur Tür „Ach ja, guten Morgen Herminchen" grinste Lila. Hermine legte sich zurück in die Kissen und dachte daran wieder schlafen zugehen, aber ein blick auf die Uhr sagte ihr, das sie sich fertig machen sollte. Kurz fasste sie sich an die Stirn und stellte überrascht fest, dass sie Fieber haben musste. Enttäuscht ließ sie ihre Hand sinken. Sie ließ sich den Abend nicht von einem Fieber ruinieren. Sie würde gleich das Bad genießen und dann würde sie mit Lila ihr Kostüm anprobieren. Wieder hustete sie, als sie aus dem Bett stieg. „Verdammte Kälte" mummelte sie und ging zur Tür.
Das Bad bewirkte Wunder. Kaum war Hermine in die Wanne gestiegen, merkte sie wie die schmerzenden Knochen sich entspannten und auch sie spürte die Erleichterung als sie in das warme Wasser stieg. „Hermine darf ich rein kommen?" fragte Lila nach einer gefühlten Stunde. „Natürlich, du hast so viel Schaum reingetan, du kannst da bestimmt nichts abgucken." Scherzte Hermine und beobachte wie eine lachende Lila in das Badezimmer trat. Sie grinste ihre Freundin an „Du siehst entspannt aus." Hermine nickte „Danke, ich fühle mich wunderbar."
„Sehr schön. Hast du großen Hunger? Mum, dache wir könnten Brunchen. Nur wir Frauen. Dad ist schon früh zur Arbeit und Harry, der ist mit Ron auf einem Football Spiel."
„Das ist eine gute Idee. Ich komme sofort." Sagte Hermine. „Danken nochmal."
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Noch nie hatte Hermine einen so schönen Samstag verbracht. Nach dem Bad ging sie runter in die Küche, wo Lily, Lila und die kleine Rosie warteten. Gemeinsam bereiteten die Vier ihr Frühstück bzw. ihr Mittag vor, dabei erählte Lilly viele Kindergeschichten von Harry und Lila.
„Mum, ich glaube Hermine hat genug von uns gehört. Sie hat genug Material um uns zu Black mailen bis wir Fünfzig Jahre sind." Lachte Lila. Lily sah ihre Tochter enttäuscht an „Aber Lila Schatz, das war doch sehr süß. Ihr zwei am Klavier -,"
„Ja Mum, sehr süß" Hermine lachte über den Schlag Abtausch der Beiden Frauen. Sie fragte sich, ob sie auch so gewesen wäre, wenn ihre Mutter noch leben würde. Wieder merkte Hermine den Husten, doch dieses Mal unterdrückte sie ihn. Die Familie Potter hatte sich schon genug Sorgen gemacht.
„Wollen wir gleich einmal das Kleid anprobieren oder?" schlug Lily vor und wuschelte durch Rosies rotes Haar. „Kleid , Kleid, Kleid „ rief Rosie aufgeregt und rannte ihrer Mutter hinter her.
„Deine Schwester ist süß."
„Danke. Du musst mal mein Bruder sehen. Er vergöttert die Kleine." Erstaunt schaute Hermine zu Lila, diese lachte „Ich weiß, er wirkt nicht so, aber glaube mir im inneren ist er ein ganz schöner Softie. Ich denke Ginny hat diesen Einfluss auf ihn." Traurig sah sie zum Tisch. „Er hat sich ziemlich verändert, seit er mit dieser Hexe zusammen ist."
„Er wird es noch erkennen" sagte Hermine und Lila nickte ihr zu „Ich glaube das hat er schon. Er ein kleines Auge auf dich geworfen Hermine." Grinste Lila. Hermine spürte wie die röte in ihren Wangen aufstieg. „Ach was. Das bildest du dir nur ein." Sagte Hermine" Nettes Haus."
„Na komm schon. Dass er nicht schlecht aussieht, muss selbst ich zugeben. Also -,"
„Lila, er gehört zu der Gruppe die mich seit Jahren Moppt. Er tut es nicht selbst, aber er tut auch nichts dagegen. Wie soll ich das empfinden?" Traurig sah Lila Hermine an. „Natürlich, du hast Recht."
„Es tut mir Leid Lila."
„Kein Problem. Komm lass uns hoch gehen uns umziehen."
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Ein paar Stunden später stand Hermine nervös vor Lilas großen Wandspiegel. Sie konnte nicht glauben was Lila und ihre Mutter aus ihr gezaubert hatten. Ihre langen strubbeligen Haare hingen ihr locker von den Schultern runter, ihre haselnussbraunen Augen wurden durch das Schwarze Mascara betont und zum ersten Mal in ihrem Leben sah sie nicht blass aus.
„Wir haben uns selbst übertroffen" strahlte Lila als sie neben Hermine vor dem Spiegel stand. Lila hatte das selbe Kleid an wie Hermine, nur das Hermines Kleid schwarz war und Lilas weiß, es passte perfekt zu ihren roten Haaren. Neidisch drehte sich Hermine zu ihrer Freundin um
„Wahnsinn Lila! Du siehst so toll aus!" Lila lief rot an und grinste Hermine zu „Danke Hermine, aber sieh dich erst mal an." Beide Mädchen lachten.
„Aber bist du dir sicher dass die Coursage so eng sein muss?" Hermine zog unsicher an ihrem Rücken, wo die Schnüre zusammengebunden waren. Die Kleider waren lang, sie reichten bis zum Boden, man musste den Rock hochheben um nicht zu stolpern. Der einzige Nachteil, fand Hermine, das die Kleider mit einer Corsage zusammengebunden waren, welches bedeutete dass sie kaum Luft bekam und ihre Oberweite ziemlich weit rausguckte.
„Natürlich liebste Freundin. Nur so sehen die Kleider Original nach Achtzehntem Jahrhundert aus. Wir sollten runter gehen." Sagte Lila und sprang von ihrem Platz auf. Plötzlich blieb sie stehen und grinste Hermine an „Ich habe da noch etwas." Sagte Lila und rannte zu ihrem Schreibtisch. Sie holte etwas aus und kam grinsend auf Hermine zu „Wie findest du die Idee Masken zu tragen? So wird uns keiner erkennen und so bleiben wir, das Doppelte Lottchen."
Unsicher sah Hermine auf die Masken, sie waren passend zu den Kleidern. Ironisch dachte Hermine, das muss sie irgendwie geplant haben Sie überlegte einen Moment, warum sollte sie nicht. Es würde ich sogar helfen, denn so könnte sie keiner erkennen. „Na gut" stimmte sie zu und nahm die Maske ab. Lila sprang vor Freude in die Luft und banden ihn die Masken ums Gesicht. „Das wird Lustig."
„Und vergiss nicht. Ich muss kurz vor Mitternacht zu Hause sein."
„Habe ich mit Dad besprochen, er wird dich fahren." Zufrieden gingen die Beiden Mädchen runter, dort wurden sie von Lily und James Potter begrüßt. Hermine grinste als sie die Beiden Erwachsenen sah. James Potter war als Löwe verkleidet und seine Frau ging als Katze.
„Oh bitte ihr beiden. Ein Löwe und eine Katz. Wirklich?" stöhnte Lila und zog Hermine neben ihre Eltern. James grinste seine Tochter an und nahm Lilys Hand „Wieso nicht? Ein Löwe mit seinem Kätzchen" kichernd ließ Lily sich von James küssen. Lila drehte sich genervt zu Hermine „Nimm die nicht wahr."
„Ist doch schön"
„Danke Hermine" sagte Lily „Ihr seht wirklich bezaubernd aus. Ich wusste die Kleider würden euch passen. Aber was sollen die Masken?"
„Die gehören dazu. Und Hermine möchte nicht von jedem Erkannte werden, deswegen dachte ich mir, dass es eine gute Idee wäre." Überrascht schaute Lily zu Hermine. „Alles in Ordnung meine liebe?"
„Alles gut Mrs. Potter. Es ist nur so, dass ich nicht wirklich zu den beliebtesten Menschen gehöre und ich möchte nicht, das die Leute Grund haben zu lästern."
„Wer sollte das tun?" fragte Lily überrascht zu Hermine und Lila.
„Ginny Weasley" antwortete Lila mit düstere Stimme, dabei schaute sie hinter Lilys Schulter.
„Hey Mom" rief Harry, der hinter Lily auftauchte. Hermine war Dankbar für die Maske, so konnten die anderen nicht sehen wie ihre Augen groß wurden. Da stand Harry Potter, in einem schwarz weißen Anzug gekleidet neben Ginny Weasley, diese trug ein knie langes rotes Kleid.
„Er musste mich natürlich nachmachen" wendete sich Lila Hermine zu. Diese beobachte noch immer den gutaussehenden Jungen vor sich.
„Wann beginnt das Fest?
„Natürlich kein Plan" flüsterte sie „Es tut mir leid. Ich wusste nicht, dass er die Hexe mitbringt. Er wollte gar nicht auftauchen." Schulter zuckend beobachte wie Harry und Ginny nun neben ihn standen. Neugierig schaute Ginny zu Lila und ihr. Sie flüsterte Harry etwas ins Ohr, diese zuckte die Schulter und wendete sich seiner Mutter zu „Wer sind deine Gäste?"
„Tzz..erkennt er nicht mal seine eigene Schwester" spottete Lila „Komm wir gehen zu Dad" sagte sie zu Hermine und zog sie in die Festhalle. „Lila?" hörten die beiden Mädchen Harry rufen. „Und das Mädchen?" Hermine schaltete die beiden aus und widmete sich der hübsch dekorierten Halle. Sie staunte nicht schlecht wie groß dieser Raum war. In der Mitte war eine große Bühne aufgebaut, wahrscheinlich würde da die Band spielen, vor der Bühne war ein großer Platz zum Tanzen ganz außen standen die Tischen an denen sie Sitzen, essen und reden konnte. Hermine wusste nicht, ob sie sich wohl fühlte oder nicht, denn der ganze Abend würde mit Fremden verbringen. Sie atmete tief und schaute zu Lila rüber, diese wurde von zwei Fremden begrüßt. Lächelnd drehte sich Lila um und stellte Hermine die zwei Personen vor „Das sind meine Onkel und Tante Charles und Maria Potter. Tante Onkel das ist meine Freundin Hermine." Freundlich wurde Hermine von den beiden begrüßt. Schmunzelt betrachtete Hermine Charles, er musste ganz sicher mit James Potter verwandt sein. Zwei Stunden später saß Hermine müde auf ihren Stuhl, das essen war seit kurzem vorbei. Satt und zufrieden beobachtete sie wie die Menschen aufgelassen Tanzten und mit einander reden, neidisch betrachtete sie die Paare auf der Tanzfläche. Gerne wollte sie auch Tanzen, aber es würde sie keiner auffordern. Außerdem wusste sie nicht mal, ob ihre Füße sie überhaupt tragen konnten. Vor einiger Zeit spürte sie wieder, wie ihre Glieder schmerzten und sie stechende Kopfschmerzen bekam. Sie beschloss die glücklichen Paar alleine zulassen und ein bisschen frische Luft zu schnappen. Es würde sowieso nicht auffallen, wenn sie fehlte.
Auf der Terrasse angekommen entdeckte sie, das sie nicht die einzige war die frische Luft schnappen wollte. Dort mitten in der Mitte des Geländer gelehnt, lehnte lässig Harry Potter mit einer Zigarette in der Hand. Schnell drückte er die Zigarette aus als er die Schritte hörte.
„Ich dachte es sei meine Mutter." Sagte er erleichtert. „Bitte verrate es ihr nicht. Ich rauche nur in Stresssituationen"
„Stresssituationen?" fragte Hermine und setzte sich auf die Bank. Es war eine klare helle Nacht, der Mond schien hell über den Himmel, der einzige Nachtteil war, das es immer noch sehr kalt war. Auf einmal spürte Hermine wie ihr eine Jacke über die Schultern gelegt wurde.
„Hier" sagte Harry und setzte sich neben sie „Du Frist sicher in diesem hübschen Kleid." Peinlich berührt nickte Hermine nur und betrachtete weiter den klaren Himmel. Innerlich fragte sie sich, ob Harry wusste wer sie war. Doch ihre Frage wurde schnell beantwortet.
„Ich überlegte die ganze Zeit, wer du sein magst. Ich kenne alle Freundinnen von Lila, aber dich habe ich glaube ich noch nie kennengelernt."
„Ist doch egal, wer ich bin" antwortete Hermine ein bisschen zu unhöflich. Sofort brach eine unangenehme Stille zwischen ihnen aus. „Es tut mir Leid" sagte Harry kurze Zeit später. „Ich wollte dich nicht verärgern. Ich bin glaube ich zurzeit einfach sehr Taktlos." Ironisch lachte Harry auf „DA hat Lila wahrscheinlich doch Recht."
„Wie bitte?"
„Ich bin ein Mann, der nur mit seinem Schwanz denk. Entschuldige meine Ausdrucksweise."
„Wie kommst du auf diesen Gedanken" fragte Hermine. Sie wunderte sich was Harry passiert war, das er so verärgert und frustriert klang.
„Ginny, meine Freundin und ich hatten einen Streit. „
„Ist sie deswegen abgehauen?"
„Es ging um die Schule. Sie wollte mein, unser Projekt Sabotieren. Ich und Hermine Granger sind in einer Gruppe und das gefällt ihr gar nicht, weil sie das Mädchen nicht mag. Ich verstehe sie nicht. Hermine hat ihr nie etwas getan, von dem ich wüsste und trotzdem ist Ginny so gemein zu ihr."
„Warum bist du mit ihr zusammen wenn du so denkst?" Frustriert fuhr sich Harry durch die Haare. Er öffnete den Mund, schloss ihn aber kurz darauf wieder. „Ich weiß es nicht. Ich liebe sie nicht. Vielleicht war es wirklich nur, weil sie die Schwester meines Freundes ist, oder sie beliebt ist und ich es irgendwie auch bin, oder einfach nur Sex"
„Was?"
„Entschuldige, ich wollte dich nicht in Verlegenheit bringen. Ich merke immer mehr, wie sehr mich Ginny nervt mit ihrem Verwöhnten verhalten und wie sie mich mit reinzieht. Ich erkenne mich kaum noch selbst." Innerlich schrie Hermine vor Überraschung auf. Hier saß Harry Potter und rede seinen Frust von der Seele. Vorsichtig legte sie eine Hand auf seinen Arm, überrascht schaute Harry zu ihr hoch. „Du solltest dir überlegen was du möchtest Harry. Riskier es dich weiter zu verlieren, oder finde den Mut es zu beenden."
„Aber ich würde meine Familie und die Weasleys vor den Kopf stoßen. Mein Vater ist sowieso schon Wütend, das ich eine Football-Kariere ausschlage."
„Das tust du?" lachend nickte Harry und erzählte weiter „Ja, es muss was vernünftiges sein. Ich möchte auch in die Politik wie er."
„Aber das müsste ihn doch freuen." Harry schüttelte den Kopf und betrachte nachdenklich den Mond. „Er glaubt nicht an mich und denk, dass ich seinen, unseren, Namen versaue" Traurig schaute er in Hermines verdeckte Augen. „Vielleicht hat er Recht."
„Das darfst du nicht glauben. Beweis es ihm, mach was aus deinem Leben. Was andere sagen ist doch egal" Hermine zuckte die Achseln" Es geht um dein Leben und nicht um das deines Vaters." Lächeln betrachtete Harry Hermine „Danke, ich glaube du hast Recht."
„Da bist du" schrie Lila auf einmal hinter den Beiden. Erschrocken ließ Hermine Harrys Jackett fallen. Überrascht und mit erhobenen Augenbrauen schaute Lila wischen Harry und Hermine „Okay" was habe ich verpasst?"
„Nix" murmelten die Beiden. Hermine erhob sich und lief zu Lila. „Wir müssen los, es ist gleich Mitternacht" Mit großen Augen betrachtete Hermine ihre Freundin. „Los" rief sie und schnappte sich Lilas Arm. Plötzlich spürte sie wie Harry ihren freien Arm festhielt.
„Darf ich wissen wer du bist"
„Nein" rief Hermine und riss ihren Arm los „Irgendwann einmal." Überrascht schaute Harry seiner Schwester und ihrer Freundin hinterher, als plötzlich etwas vom Mond erhellt wurde. Verwundert bückte er sich um das silberne Mittelstück aufzuheben. Es war ein Armband. Das Geheimnisvolle Mädchen musste es verloren haben. Nachdenklich schaute Harry runter auf das Armband, in der Mitte was etwas eingraviert. „ Wir sind eins Minchen & Daddy"
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