Kapitel 7 (glaub ich)

Eragon ging mit seiner großen Echse und 50 Zwergen mit langen Bärten einen laaaangen und langweiligen Tunnel entlang, der sicher sehr schön felsig aussah, auf den wir jetzt aber nicht eingehen.

„Wo bringt ihr mich-?", fing er an.

„Zu unserem großen Anführer La-Djihad !", unterbach ihn ein Zwerg. „Aber vorher müssen wir dein Hirn untersuchen."

„Mein Hirn untersuchen? Warum soll mein…"

Eragon unterbrach sich selbst, schon aus Gewohnheit während der Reise mit den Zwergen. Doch dieses Mal hätten sie ihn ausreden lassen, weil der nächste Satz von 2 ganz anderen Personen kam:

„Weil du sssssssssicher wasssss bössseesss im Sssschhhilde hasssst", flüsterte ein .. zwei.. siamesische Zwillinge. Auf ihr Aussehen werden wir nicht genauer eingehen, aber wir verraten, dass man schlussfolgern kann, dass sie böse sind und irgendwann zum Feind überlaufen. Es weiß bloß keiner, wann.

Sie standen vor einem Tisch, auf dem eine blaugrüne Leiche lag, der der Kopf mit einer Feile aufgefeilt wurde und das Hirn rausschaute. „Wir dürfen dich nicht vor unsssseren Anführer sssstellen, wenn wir nicht wissssen, ob du unssss ssschhhadesssst. Wir werden in dein Gehirn sssse.."

„Hör nich auf sie, die labern nur Mist", unterbrach ihn ein Zwerg. „Schau dir genau an, wo sie zusammengewachsen sind."

Eragon schaute: am Hinterteil! Die Armen Trottel mussten nicht nur beide seitlich laufen, sondern auch ihr Ar-

„Genau", unterbrach mich der Zwerg. „Und die Scheiße muss ja wohl irgendwo rauskommen, nicht wahr?"

Sie gingen an den Zwillingen vorbei und weiter zum Thronsaal.

Ich traue ihnen nicht, sagte Ruby.

Ich auch nicht, aber um dein Gesülze habe ich nicht gebeten.

Eragon, wir müssen uns um so etwas kümmern, wenn uns ihr Aussehen eindeutig verrät, dass sie böse sind.

Wirklich? Ist das nicht das Problem der Zwerge?

Ja, aber wir sind Drachenreiter und gerittener Drache. Wir haben so viel Verantwortung, wie sonst keiner. Wir wurden dazu erwählt uns um jeden Scheiß zu kümmern, mit dem die durchschnittliche Normalbevölkerung überfor-

„Wir sind da", unterbrach der Zwerg.

Verdammt, jetzt unterbrechen sie auch noch meine Gedanken. Gleich fresse ich ihn auf!

Mach doch, die sehen ja alle gleich aus, Männer wie Frauen, da merkt's sicher keiner. Die Männer haben sogar genauso schöne Brüste.

Du meinst wohl, die Frauen haben genauso lange Bärte?

Wollen wir da wirklich drauf eingehen?

Ein großes Tor öffnete sich und sie stellten sich vor den Tisch, an dem ein sehr komischer Kauz mit einer goldenen Krone saß und sich um die Bürokratie seiner Stadt kümmerte. Er schaute auf.

„Ach, der Protagonist. :-) Endlich! Ich bin König La-Djihad . Es ist mir eine Ehre einen Drachenreiter in meinem Etablissement zu begrüßen." Er stand auf und schüttelte Eragon die Hand.

„Setz dich, setz dich. Kommen wir zur Sache. Was willst du überhaupt hier? :-?"

„Ich bin hier… um… zu erfahren… Warum hast du solche komischen Zeichen in deiner Aussprache?"

„Das ist angeboren. Mein Vater sagte mal, die Dinger heißen in der alten Sprache ‚Smileys'. Immer wenn mich jemand anguckt, tauchen sie auf. O.o Merkwürdig, nicht wahr?"

„Das ist sicherlich eine Maßnahme, weil der völlig schwachsinnige Autor keine Gefühle ausdrücken kann."

Du solltest den Schreiber lieber nicht beleidigen, Kleiner. Nicht während er…

Ehe sich jemand versehen konnte, landeten Eragon und La-Djihad auf La-Djihad s Tisch und knutschten und rieben sich aneinerander.

„Oh La-Djihad", schnurrte Eragon.

„Oh Eragon :-* ", antwortete La-Djihad verführerisch.

„Mmmh", machte Eragon.

La-Djihad leckte sich die Lippen: „:-9"

„Ich liebe dich", erklärte Eragon.

„Wir werden uns die ganze Nacht lieben :-)"

„Ooooh nein!", rief das versammelte Publikum im Chor und kotzte anschließend.

Eragons Hände wanderten ganz langsam über La-Djihad s Brust tiefer. Dann riss er entsetzt seine Augen auf und verzog eine Miene.

„IiiiGITT!", brüllte er.

„Uäääääh, *kotz* D-: :-&", machte La-Djihad .

„Das ist doch ekelhaft!", würgte Eragon.

„Geh runter, Ekelpaket :-!", weinte La-Djihad .

Nicht, während er entscheidet, was du als nächstes tust, beendete Ruby.

Eragon sprang vom La-Djihad weg, als hätte er einen Stromschock erlitten. Dann nahm er den Stuhl und schob ihn 10 Meter von dem Chef des Etablissements weg, ehe er sich wieder draufsetzte. Schließlich schüttelte er sich vor Ekel.

„Wir sind nicht diese Art Etablissement -_-" erklärte La-Djihad .

„Und ich will nicht wie alle anderen in diesem Mainstream Yaoi enden!"

„Gehen wir da lieber nicht drauf ein :-( . Nochmal zur Ausgangsfrage: was willst du hier? O_o"

Eragon überlegte. „Ich will mega stark werden. Ultra stark. Ich will Galgenmoritz bashen. Und dissen. Und alle anderen bashen. Und dissen. Und ich will ganz viel essen."

„Du willst King of the Hill werden? Master of Desaster? :-O Dafür ist viel Training nötig. Und viele tote Uglys. :-]"

Eragon konnte es nicht fassen. Plötzlich kochte er vor Wut. „Training? Ich will Leute verprügeln. Nix Training!"

„xD das geht aber nicht anders. Jede Menge Training. Viel Schweiß und ich werde dir dabei zusehen. :-) Und nicht nur das, du musst auch ein paar neue Witze lernen." La-Djihad stand auf, ging umher und sprach so, als würde er eine Geschichte oder Legende erzählen. „Du bist auch total dämlich, ich bin total dämlich und alles, was wir machen, ist total dämlich. Deine Leser werden sich bald langweilen, deine Fangirls werden dir weglaufen und dich mit Galgenmoritz und seinem Drachen in ihrem Fesselkeller betrügen. Immer wieder diese flache Komik, immer wieder die gleichen Scherze, immer im gleichen Stil… :-/ Sogar für mich, dem nur ein paar wenige Kapitel zustehen, ist das schon todeslangweilig -_- "

Ich finde das ultra-spannend, verkündete Ruby.

„Und zum Glück müssen wir dich nicht hören", antwortete Eragon. Er haute sich beleidigt mit der Faust aufs Knie. So hatte er sich das nicht vorgestellt. Einfach ein bisschen Training im nächsten Kapitel und schon wäre er dreiundvierzigtausendsiebenh undertzwanzig mal so stark, wie Galgenmoritz, würde im übernächsten rüberfliegen und den Oberbösewicht mit einem einzigen Hieb erledigen und die Leserschaft könnte ihre Zeit endlich einem vernünftigeren Buch widmen. Aber nein, der Autor kann nicht nur nicht zählen, er hat anscheinend auch keine Hobbys und will weitere Kapitel aufwenden, um Eragons armen Körper an sonst nicht so schwule Menschen und Tiere zu reiben.

Sieh's doch nicht so eng, sagte Ruby. Die Geschichte ist jetzt schon unrealistisch genug. Es wäre nur schlimmer, wenn die Anzahl Kapitel ohne mich größer wäre, als mit mir, und du mehr Fangirls hättest, als ich schwule Fanboys. Du darfst dich auch an mir reiben, wenn es dich tröstet.

„Du freust dich doch nur, weil du mehr Uglys essen kannst. Und ich will mich nicht an dir reiben! Der dämliche Autor will mich und meine Fangirls nur nerven mit all diesen Aufgaben und der vielen Arbeit. So ein Id-"

Sag es nicht…

Es war zu spät. Eragon schwebte plötzlich hoch und flog im hohen Bogen auf La-Djihad drauf.

„Mmh", machte Eragon erregt.

„Mmh :-) " stöhnte La-Djihad erfreut.

„Ooooh nein!", rief das versammelte Publikum, während Eragons Hände tiefer und tiefer wanderten. Zum Glück ist das Kapitel zu Ende und wir gehen nicht genauer drauf ein.