Tja viel Zeit ist vergangen seit ich hier das letztemal etwas geschrieben habe, aber ich habe nicht aufgehört, ich bin nur langsamer geworden. Ich muss Haushalt und meine Kids unter einen Hut bringen, und darunter leidet mein schreiben(da sieht man warum alle Rechte JKR gehören. Ich mein doppelter Respeckt sowas kann ich nicht). Aber hier ist das neuse Kapitel meiner Story und ich hoffe jemand mag sie noch lesen.
Ich bin am weiter schreiben aber ich bin nicht schnell daher wird auch das nächste up dauern. Sorry.
Kapitel 6
Zeit zu Vergessen
In einem kleinen Pub in Schottland begann ein Kamin grün zu lodern, doch es waren auch keine Gäste anwesend die daran Anstoß hätten nehmen können. Der Kamin war in einem separaten Raum installiert, der nur für diese Zwecke verwendet wurde, und über ein Tonsignal immer Bescheid gab wenn jemand eintraf. Sogleich stand auch der rüstige Besitzer vor den soeben eingetroffenen Reisenden, um ihnen vielleicht ein Zimmer anbieten zu können.
Mel MacKirnan war ein großer, stämmiger Mann den man mehr für einen Metzger, als für den Besitzer des Pubs hätte halten können. Mel hatte schon so einiges gesehen, und war kein Mensch der schnell vor jemanden kuschte. Er versuchte seine Nase auch immer aus den Angelegenheiten anderer Leute zu lassen, denn als Barkeaper hörte und sah man so manche Dinge, die man schnell wieder vergessen sollte. Doch diese Gruppe machte in stutzig.
Zwei Burschen, der eine mit einer Augenbinde, der andere mit flammend rotem Haar. Der Rothaarige führte seinen Kumpel durch den Raum, ans andere Ende. Der Schwarzhaarige Bursche, hatte eine Narbe auf der Stirn die zur hälfte von dem Tuch verdeckt war, aber er machte nicht den Eindruck als sein er blind oder hätte eine Verletzung an den Augen. Die anderen beiden Kameraden, die kurz darauf aus dem Kamin traten, waren ebanfals ein seltsames Paar.
Ein Mann von Kopf bis Fuß in Schwarz gekleidet, mit Hackennase und schrecklich fettigem schwarzen Haar, der scheinbar das sagen in der Gruppe hatte. Das wiederum schien dem Letzteren in der illustren Gemeinschaft gar nicht zu passen, denn als er die Anweisung entgegen nahm mit den beiden Jungs draußen zu warten, warf er seinem Begleiter einen warnenden Blick zu.
„Wir sind nur auf Durchreise" beantwortete der Anführer, MacKirnan die unausgesprochene Frage. „Wir benötigen nichts." Just in diesem Moment, ging das Feuer im Kamin abermals an doch diesmal waren die Flammen züngelnd rot, und das Gesicht von einem alten Mann mit Halbmondbrille erschein darin.
„Ah, Severus gut das ihr noch da seit. Mary wird euch begleiten. Nehmt sie mit, ich erkläre es dir später." War alles was er sagte und der Angesprochen nickte nur knapp.
„War das nicht eben Albus Dumbeldore?" fragte Mel und blickte den Zauberer vor sich verwirt an.
„Ich wüsste nicht was sie das angeht." Ohne dem Wirt eines zweiten Blickes zu würdigen, verschwand Severus aus dem Pub.
„Harry ist alles ok? Schade das du die Landschaft nicht sehen kannst, die Highlands sind echt der Hammer." Ron musste sich ein Lachen verkneifend und schob Harry in die Richtung, die Snape ihnen gezeigt hatte.
Es war kein weiter Fußmarsch bis sie die Klinik erreicht hatten, sie lag zwar etwas außerhalb von Midfield, aber dennoch gut erreichbar. Prof. Snape schlug zielstrebig den Weg zu den Treppen ein, als Lupin ihn zurück hielt.
„Können wir nicht den Aufzug nehmen, das würde Harry mit seiner Augenklappe sicher einiges ersparen." Er hatte es zwar wie eine Frage formulierte, doch der Ton in dem er sprach lies keine Wiederrede zu. Severus wäre nicht er selber, wenn er nicht gezögert hätte um zu wiedersprechen, als zwei Sicherheitsbeamte der Klinik auf die Gruppe zukamen.
„Können wir ihnen helfen?" fragte ein groß gewachsener Schotte, dessen Namenschild verriet das er Edward MacAlister hieß.
„Mr. MacAlister, wir werden von Dr. Prof. Mary McNeal erwartet. Prof. Snape in Begleitung. Befindet sich die Psychiatrie noch immer in dritten Stock?" gab Snape dem Beamten zur Antwort.
„Ja, Sir. Bitte nehmen sie doch den Aufzug, wir sagen an der Pforte Bescheid, das sie eingetroffen sind," bei dem Wort Aufzug verzog sich Snapes Gesicht für eine Sekunde zu einer leichten Grimasse. Er hasste enge Räume, besonders wenn er sie mit einem Werwolf und zwei dummen Studenten teilen musste.
Er ließ die kleine Gruppe vor ihm in die viel zu kleine Kabine treten, damit niemand sehen konnte das er die Augen schloss, als sich der Aufzug nach oben bewegte. Und er erleichtert ausstieg als ein leises Ding und eine melodische Stimme ertönte, die ihm zu verstehen gab das sie auf der Station angekommen waren.
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Es klopfte kurz und gleich darauf wurde die Türe einen Spalt geöffnet. Einer der Praktikanten schob den Kopf hinein, lies verlauten das der erwartete Besuch angekommen sein und sich auf dem Weg zur Station befänden, ob er sie in das Büro bringen sollte.
Das müssen wir aber noch üben, schoss es Mary durch den Kopf lies es aber auf sich beruhen und wies den Praktikanten, dessen Namen sie sich nie merken konnte, an ihren Besuch zu ihnen zu bringen.
„Bald ist alles wieder gut. Hermine, Prof. Snape ist gekommen. Er wird dich zu Albus Dumbledor bringen, du brauchst dich nicht zu fürchten, " Mary wollte, dass ihre Patientin so gut es ging auf die Ankunft und das darauf folgende Vorbereitet war, so gut es in dieser Situation nur möglich war.
Sie wusste nicht ob Hermine sich fürchten musste. Sie hatte schon so lange nichts mehr aus der Zaubererwelt gehört. Oder ob der Krieg wieder ausgebrochen war. Vor fünf Jahren gab es Gerüchte das der dessen Namen nicht genannt werden darf wieder auferstanden sei. Sie wollte es nicht hören, und als ihr Vater verstarb, hatte sie den Kontakt zu diesem Teil ihres Lebens beendet. Sie dachte für immer.
Wieder klopfte es an der Tür und Mary wurde aus ihren Gedanken gerissen. Es klopfte nochmals als sie nicht reagierte, und sie erhob sich um die Türe zu öffnen.
Da stand er schwarz und dunkel wie immer, fast noch so jung wie damals als sie sich zu letzten Mal gesehen hatten. Er strahlt aber eine Art von Autorität aus die sie an ihm nicht kannte. Es war auch schon 17 Jahre her, als sie Severus das letzt mal gesehen hatte. Ihn begleitete ein Mann der scheinbar das gleiche Alter wie Severus hatte, aber dennoch viel verlebter aussah. Hinter den Männern standen zwei Jungs, wobei einer eine Augenbinde trug, was sie mit einem Stirnrunzeln zur Kenntnis nahm.
„Hallo Severus, ich hoffe eure Anreise war nicht zu beschwerlich. Bitte tretet ein." Prof. McNeal trat bei Seite, und gab den Weg ins Zimmer frei, doch keiner der vier Personen vor der Türe machte einen Schritt vorwärts.
„Wir gehen nicht bevor wir uns nicht kurz unterhalten haben. Außerdem muss sich Miss Granger noch etwas anderes Anziehen, sie kann schlecht in ihrem jetzigen Aufzug aus der Klinik gehen." Meinte die Ärztin gereizt als keiner der Anwesenden auch nur den Anschein machte sich zu bewegen.
„Ich kann mich nicht bewegen." Hörte sie den der rothaarige Jung verängstig flüster.
Auch sie spürte die Veränderung, nicht in dem Ausmaß wie die Zauberer, aber es fühlte sich an als ob sie sich in Zeitluppe bewegen würde. Und je näher sie an ihre Patientin heran ging umso schwerer viel es ihr ihre Muskeln zu bewegen. Es füllte sich an als würde sie gegen einen Wasserströmung ankämpfen musste.
„Hermine lass mich zu dir. Bitte." hörte sie den anderen Jungen sich hinter mit flehender Stimme sagen. Und in diesem Augenblick lies der Strom nach wurde schwächer, und sie konnte sich wieder besser bewegen. Doch irgendwie schien es, als wäre nur eine Schneise durch den Raum gezogen worden, auf der sich der schwarzhaarige Junge nun vorwärts bewegt. Er hatte noch immer die Augenbinde auf und nahm sie erst ab als er vor Hermine stehen blieb. Aus dem Augenwinkel nahm sie war wie Severus wiederwillig dem Raum den Rücken zu wand. Mary war aber viel zu sehr mit dem Paar vor sich beschäftig, als das sie jetzt darauf Reagieren wollte.
„Hermine, wir sind gekommen um dich nach Hause zu bringen. Bitte las die anderen auch eintreten." Er hatte seine Hände auf ihre gelegt und sie umschloss seine Hände, wie eine ertrinkende ein Rettungsboot. „Dir wird nichts passieren ich bin bei dir. Lass los."
Mary fühlte sich nicht wohl in ihrer Haut, der Moment zwischen den beiden wirkte so intim, dass sie sich lieber zurück gezogen hätte. Doch die Magie welche das Mädchen heraufbeschworen hatte, lies kein entkommen zu, sie war gefangen zwischen den beiden Strömen.
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TBC
