Die Personen und Orte gehören Stephenie Meyer.

Die Originalstory ist von lizzy90.

Revanche. Edwards Pov.

„Bella." Ich flüsterte ihren Namen wie eine Liebkosung. Wir trafen uns jetzt seit ein paar Tagen heimlich und ich könnte glücklicher nicht sein. In meinem Kopf sah ich immer wieder die Bilder von Bella, wie sie halbnackt mit mir im See schwamm, noch immer hatte ich den Geschmack ihrer Haut auf meinen Lippen. Sie hatte auf mich und meine Zärtlichkeiten reagiert und sie erwidert, bis dieser verfluchte Reiter uns gestört hat.

Ich musste nur an sie denken und sofort wurde mein Schwanz harte, ob es ihr Gesicht war, ihr verführerischer Körper, ich wusste es nicht, alles an ihr war pure Einladung zum Sex und bald würde sie mein sein. Es klopfte an der Tür und ich wurde aus meinen Gedanken gerissen.

„Herein." Sagte ich und Tanya erschien in der Tür, sie schien sich etwas beruhigt zu haben. Seitdem Bella mir eine Chance gegeben hatte, hatte ich sie nicht mehr in mein Bett geholt und sie schien es endlich begriffen zu haben.

„Was willst du?" Fragte ich und sie verdrehte die Augen.

„Ich bin nur gekommen, um mich für mein Verhalten letztens zu entschuldigen. Ich hätte die Vase nicht nach dir werfen sollen." Sagte sie schnell.

„Wie auch immer." Antwortete ich gelangweilt.

„Aber ich verstehe nicht, was sie hat, was ich nicht habe." Fügte sie hinzu. Ich sah sie fest an und holte tief Luft bevor ich antwortete. Ich wollte sie nicht schlecht behandeln, sie hatte mich, auf eine bestimmte Art, auch immer gut behandelt.

„Bella wird meine Frau, die Herrin dieses Hauses und die Mutter meiner Kinder, du solltest dich daran gewöhnen und vorsichtig sein, wie du über sie sprichst. Sie wird bald deine Chefin sein." Erklärte ich langsam und ihre Augen wurden zu schmalen Schlitzen.

„Klar, auch du bist ihr ins Netz gegangen. Sie mit ihrer unschuldigen Aura, als ob sie keiner Flieg was zu leide tun könnte." Fauchte sie.

„Es reicht Tanya." Ich schlug mit der Faust auf den Tisch und sie zuckte zusammen. „Ich habe dir nie irgendetwas versprochen, du bist von ganz allein in mein Bett gekommen."

„Ich hab dich nie um etwas gebeten, ich bin nicht wie Bella."

„Das weiß ich. Bella ist eine Frau zum heiraten und du bist..." Ich beendete den Satz nicht, ich war wütend, wollte aber nichts falsches sagen.

„Ich schlafe mit dir, weil ich es will, sie gibt dir ihren Körper, damit du ihre Familie ernährst.!" Fauchte sie wieder.

„Hör auf so einen Blödsinn zu reden."

„Du weißt genau, dass es kein Blödsinn ist, du bezahlst die Schulden von ihrem Bruder, Edward." Sie seufzte. „Und er rennt durchs Dorf und erzählt jedem, wie gut es ihnen jetzt geht, da seine Schwester eine gute Partie gemacht hat."

„Die einzige die hier ins Haus ziehen wird, ist Bella!" Sagte ich ruhig und Tanya lachte laut.

„Sie wird ihre Familie nie im Stich lassen, sie liebt ihre Hacienda und du bist der Idiot, der sich mit ihrem unnützen Vater und ihrem idiotischen Bruder belasten muss, damit sie dir ein bisschen Aufmerksamkeit schenkt."

„Halt jetzt den Mund!" Schrie ich sie an.

„Du weißt, dass ich die Wahrheit sage." Sie kam zu mir. „Ich bitte dich um nichts, nicht darum, dass du mich heiratest, oder mir sonst einen Titel gibst. Wir beide haben viel Spaß zusammen und wenn du heiraten willst, dann tu dass,aber wir können auch weiterhin unseren Spaß haben." Sie lächelte mich an. Nein, niemals,jetzt da Bella mich akzeptiert hat, würde ich so etwas niemals tun. Bella war von jetzt an die einzige in meinem Leben.

„Nein! Das was auch immer zwischen uns war, ist dachte, dass hättest du endlich begriffen." Sagte ich und sie schnaufte.

„Ich kann nicht glauben, dass du sie bevorzugst, sie ist so dämlich." Machte Tanya weiter.

„Meine Geduld mit dir ist gleich zu Ende Tanya." Warnte ich sie.

„Du wirst dich mit ihr nur langweilen, ein Mann wie du, so männlich und bist nicht gemacht für die Ehe." Sagte sie.

„Tanya, du..." Es klopfte mal wieder an die Tür.

„Was?" Fragte ich gereizt, mein Geduldsfaden war wirklich kurz davor zu reißen.

„Ich bin es, Jasper. Ich muss mit dir reden." Hörten wir, Tanya schnaufte, machte aber einen Schritt zurück. Ich ging zur Tür und machte sie auf. Jasper kam rein und sah überrascht zu Tanya, dann sah er zu mir und zog eine Augenbraue hoch. Ich zuckte nur mit den Schultern.

„Ich wusste nicht, dass du beschäftigt bist. Ich kann später wiederkommen." Sagte Jasper schnell.

„Tanya wollte gerade gehen." Erklärte ich ruhig, Tanya warf mir einen Killerblick zu, ging aber zur Tür.

Tanya ging an Jasper vorbei und machte die Tür fest hinter sich zu. Jasper sah mich strafend an.

„Wenn deine Schwester das mitbekommt, bringt sie dich um." Stellte er ironisch fest.

„Ich hab nichts mit ihr."

„Gott sei Dank. Du investierst zu viel in die Swans und du solltest dir keinen Ausrutscher leisten." Bemerkte Jasper.

„Bella wird das nie erfahren, sie wird meine Frau und genau das habe ich gerade Tanya klar gemacht." Sagte ich fest. „Hast du das, worum ich dich gebeten habe?"

„Ich komme gerade von der Bank und von jetzt an gehören sämtliche Schulden der Swans dir, auch die Hypothek." Erklärte er. „Glaubst du nicht, dass es besser ist, wenn du es Bellas sagst?" Schlug er vor. „Ich kenne Bella nicht sehr gut, aber sie ist ein sehr unabhängiges Mädchen und es wird ihr nicht gefallen, wenn du ihr so etwas verschweigst."

„Sie hat sich geweigert, dass ich ihre Schulden bezahle und sie wird sauer sein, wenn sie erfährt, dass ich es doch getan habe. Aber ich kann nicht zulassen, dass sie ihre Hacienda verliert."

„Du magst sie sehr." Stellte er fest und ich nickte nur. „Aber glaubst du wirklich, dass du die Schulden ihres Bruders bezahlen solltest?"

„James ist ein Lebemann, aber ich will nicht, dass sich Bella auch noch darum sorgen muss." Erklärte ich ihm.

„Trotzdem glaube ich nicht, dass es Bella gefallen wird...obwohl ich auch...vergiss es." Unterbrach er sich selber.

„Sag was du sagen wolltest." Bat ich ihn, er hatte mich neugierig gemacht.

„Es ist nicht wichtig, vergiss es."

„Jasper!" Er seufzte.

„Also, vielleicht weiß sie ja von den Schulden." Sagte er schnell.

„Nein, dass glaube ich nicht."

„Siehst du, dass glaube ich auch. Ich habe nur gehört, wie Tanya das zu Lauren gesagt hat. Wie gesagt, kenne ich Bella nicht sehr gut, aber ich glaube nicht, dass sie dazu fähig wäre, jemanden auszunutzen." Erklärte Jasper.

„Tanya." Murmelte ich. „Ich verstehe gar nicht, warum sie Bella so hasst." Jasper verschränkte die Arme und zog eine Augenbraue hoch.

„Ey! Tanya hatte schon ein Problem mit Bella bevor ich hierher gekommen bin." Stellte ich klar.

„Aber du musst zugeben, dass du jetzt zwischen den beiden stehst, macht es nicht gerade besser." Ich verdrehte die Augen.

„Ich habe mit Tanya geredet."

„So wie sie ausgesehen hat, als sie hier raus ist, hat sie es nicht gerade gut aufgenommen." Schnaufte er.

„Ich weiß was ich tue Jasper."

„Ich hoffe nur, dass du Recht hast." Sagte Jasper und ging aus meinem Büro. Ich schnaufte, es störte mich, dass er nicht an mein Urteilsvermögen glaubte. Ich nahm die Schlüssel von meinem Wagen und beschloss, Bella zu besuchen. Vor dem Haus traf ich schon wieder auf Tanya.

„Du fährst zu ihr, stimmts?" Fragte sie.

„Wir haben doch schon darüber geredet Tanya." Antwortete ich genervt, doch sie ging einfach weiter neben mir her.

„Sie ist nicht so eine Heilige wie du glaubst Edward." Machte sie weiter.

„Tanya..." Sie unterbrach mich.

„Gestern hab ich sie bei den Blacks gesehen." Platzte sie heraus. „Und es war nur Jacob zu Hause. Sie ist nicht so, wie sie dich glauben lassen will." Tanya nahm meine Hand. „Sie liebt Jacob schon immer. Wie kannst du glauben, dass sich das von einen Tag auf den anderen ändert?" Ich schüttelte den Kopf.

„Sie liebt mich." Behauptete ich und wenn sie es noch nicht tat, würde ich dafür sorgen, dass es bald so sein würde.

„Bella liebt Jacob, sie sind nur nicht zusammen, weil er genauso arm ist wie sie. Sie braucht jemanden, der ihre Hacienda rettet und den hat sie jetzt ja gefunden." Ihre Worte trafen mich wie ein Schlag. Bella war immer sehr nett zu diesem Typen und hat immer behauptet, dass sie nur Freunde seien, obwohl es offensichtlich ist, dass er sie liebte.

„Nein!" Sagte ich fest.

„Doch Edward!" Behauptet Tanya. „Bella spielt dir nur etwas vor und ich wette, dass sie genau jetzt mit Jacob zusammen ist. Sie braucht dich nur, damit du ihrer Familie hilfst."

„Verschwinde Tanya, in der Küche oder im Hühnerstall gibt es bestimmt Arbeit für dich!" Schrie ich sie an.

„Aber..."

„Verschwinde endlich!"

„Sag nicht, dass ich dich nicht gewarnt habe!" Schrie sie, ich drehte mich einfach um und stieg in mein Auto.

Das konnte nicht wahr sein! Ich war ein Idiot, wenn ich mich durch Tanyas Worte verunsichern ließe. Genau das war ich, ein Idiot. Sobald ich durch das Tor der Swans fuhr, wurde ich etwas ruhiger. Einige der Arbeiter grüßten mich freundlich und ich fragte, wo ich Isabella finden kö sagte mir, dass sie wahrscheinlich auf den hinteren Feldern sei. Ich stellte meinen Wagen ab und ging die letzten Meter zu Fuß.

Ich sah Bella schon von weitem, sie ging mit gesenktem Kopf über die Felder und ein paar Schritte hinter ihr, ging dieser Typ. Er schien sie zu rufen, den ich sah, wie sie stehen blieb und sich zu ihm umdrehte. Als sie weitergehen wollte, hielt er sie auf und sie unterhielten sich einen Moment. Ich blieb hinter einigen Bäumen stehen, damit sie mich nicht sahen, ich musste wissen, ob Tanya die Wahrheit gesagt hatte.

Und ich musste mit eigenen Augen sehen, dass es so war. Er machte einen Schritt auf sie zu und küsste sie und sie machte nichts. Sie ließ es zu, sie war also wirklich wie alle anderen, sie war nur an meinem Geld interessiert. Mein Herz zog sich schmerzhaft zusammen, aber nein, ich bin Edward Cullen und ich würde nie wegen einer Frau weinen. Der Typ ging und ich war mit ein paar langen Schritten bei Bella, der würde ich jetzt was erzählen.

„Isabella!" Schrie ich und sie zuckte zusammen.

„Edward, lass es mich erklären." Sagte sie, sobald ich nah genug war.

„Was willst du mir erklären? Das du es mit deinem Knecht treibst?" Schrie ich sie an und packte ihren Arm,

„Selbstverständlich nicht. Lass es mich erklären...Autsch." Beschwerte sie sich, aber es konnte ihr gar nicht weh tun, nicht mehr als mir.

„Und ich glaubte, dass du deinen Vater schonen wolltest, aber du wolltest nur nicht, dass dein Geliebter etwas mitbekommt!" Schrie ich, hatte ich mich wirklich so in ihr getäuscht.

„Es ist nicht so wie du glaubst und jetzt lass mich los, du tust mir weh." Bella versuchte sich aus meinem Griff zu befreien.

„Ich tu dir weh?" Fragte ich mit unverhohlenem Sarkasmus . „Schlampen wie du kennen keinen Schmerz:" Bella gab mit eine schallende Ohrfeige und ich ließ sie los.

„Ich lasse nicht zu, dass du mich beleidigst!" Schrie sie.

„Tanya hatte Recht, du bist eine Heuchlerin." Fauchte ich.

„Wenn du mich erklären lässt..." Bella machte einen Schritt auf mich zu, ich packte sie wieder am Arm und zog sie nah an meinen Körper.

„War das der Plan? Mich heiraten und es dann weiter mit ihm treiben?" Fragte ich hart.

„Wo holst du nur diesen Unsinn her? Ich würde niemals..."

„Lügnerin! Du bist genau wie alle anderen!" Unterbrach ich sie hart.

„Das stimmt nicht Edward, lass es mich doch bitte erklären." Ich wollte es nicht hören, sie würde mich eh nur anlügen, ich hatte gesehen, was ich gesehen hatte.

„Ich bin dir ins Netz gegangen. Du und deine Bescheidenheit, dein Verhalten im Weinkeller, Santa Bella...und dann dein Verhalten am See, so ganz anders..."

„Ich liebe dich." Unterbrach sie mich, aber das war nur wieder eine neue Lüge.

„Du liebst mein Geld." Dessen war ich mir jetzt sicher, da konnte sie noch so mit dem Kopf schütteln.

„Nein, ich liebe dich." Sie klang so ehrlich, aber...ich durfte mich nicht schon wieder von ihr täuschen lassen.

„Sag deinem Bruder, dass ich seine Laster nicht länger finanziere. Er muss sich eine neue Bank suchen." Abrupt ließ ich sie los und sie strauchelte etwas, fing sich aber wieder.

„Edward." Sie kam auf mich zu, aber ich wich ihr aus.

„Adios." Sagte ich kalt und drehte mich um, ich wollte ihre Lügen nicht mehr hören.

„Edward." Sagte sie wieder, aber ich ging mit schnellen Schritten weg von ihr.

„Edward!" Sie war hinter mir her gerannt. „Lass mich doch erklären." Bat sie wieder, ich sah sie nur an und stieg in meinen Wagen. „Bitte.." Ich ignorierte sie und startete mein Auto und gab Gas. Im Rückspiegel konnte ich sehen, dass sie weinte. Ich trat das Gaspedal durch, ich brauchte jetzt die Geschwindigkeit, auch wenn der Lieferwagen nicht gerade dafür gemacht war. Zu Haus angekommen, sprang ich wütend aus dem Auto und ging mit großen Schritten ins Haus.

„Tanya!" Schrie ich und suchte sie im ganzen Haus. „Tanya!" Rief ich wieder, als ich im Flur der Angestellten angekommen war. Eine Tür ging auf und Tanya steckte den Kopf heraus.

„Was?" Fragte sie, aber ich verlor nicht viel Worte, sondern schob sie direkt wieder ins Zimmer und aufs Bett. Es war an der Zeit, dass der alte Edward Cullen wieder zum Einsatz kam.

„Was ist?" Fragte sie wieder, aber ich antwortete nicht. Ich packte die Träger ihres Kleides und zerriss sie einfach, dann küsste ich sie hart...Tanya reagierte sofort und ich spürte ihre Finger in meinen Haaren, dass war mir zu vertraut und ich schob sie weg.

Sie knöpfte geschickt mein Hemd auf, ich packte ihre Haare und drückte sie nach unten, Tanya verstand sofort, was ich von ihr wollte.

Tanya nahm meinen Schwanz in den Mund und ihre Hand schloss sich um meinen Sack. Ich wollte vergessen, sie sollte mich Bella vergessen lassen, aber es funktionierte nicht, ich wollte auf eine dunkle Mähne sehen und nicht auf eine blonde. Tanya schien zu merken, wie wütend ich war und bearbeitete meinen Schwanz heftiger und es dauerte nicht lange, bis ich einen, nicht gerade befriedigenden, Orgasmus hatte.

Tanya sah zu mir auf und wischte sich den Mund ab, ich verpackte meinen Schwanz wieder, drehte mich um und ging. Ich war noch genauso wütend wie vorher. Wenn ich bis jetzt ein Problem gehabt hatte, hatte der Sex mich immer abgelenkt, aber Heute hatte es nichts gebracht. Ich stapfte zu meinem Büro und traf Rose auf dem Flur, die zog eine Augenbraue hoch und sah mich fragend an. Ich ging, ohne etwas zu sagen, an ihr vorbei.

„Verdammt!" Schrie ich und warf alles, wa sich auf meinem Schreibtisch befand auf den Fußboden. Sie hat mich angelogen! Ich war so dumm, so ein Idiot, ich hatte mich von ihrem verführerischen Körper verhexen lassen. Ich hatte ihr das Theater vom unschuldigen Mädchen abgekauft. Aber sie würde dafür bezahlen, so wahr ich Edward Cullen hieß. Es klopfte und ich ignorierte es. Ich wollte jetzt niemanden sehen, aber die Person vor der Tür war verdammt hartnäckig und irgendwann riss ich die Tür auf.

„Was willst du?" Schrie ich Tanya an, die davor stand.

„Was ist passiert?" Fragte sie konfus, sie hatte sich umgezogen, aber ihre Haare waren noch immer zerzaust.

„Nichts was dich etwas anginge." Knurrte ich.

„Du bist gerade wie ein Irrer in mein Zimmer gestürmt und ich glaube, dass ich eine Erklärung verdient habe." Antwortete sie sauer.

„Du hattest Recht." Sagte ich nur.

„Ahh!" Rief sie aus. „Du hast sie also gesehen?"

„Ja."

„Dann interessiert sie dich jetzt nicht mehr?" Wollte sie wissen.

„Alles ist noch genau wie heute Morgen." Sagte ich fest, dass hatte ich beschlossen, ich wollte Bella noch immer. Sie sollte meine Ehefrau werden und das sie mich nicht liebte, war mir egal. Ich wollte sie in meinem Bett und dann würde sie diesen Jacob Black schon vergessen, dafür würde ich sorgen.

„Aber...ich dachte.."

„Da hast du falsch gedacht! Es läuft alles wie gehabt, nur mit anderen Methoden." Erklärte ich fest.

„Ich verstehe nicht."

„Das musst du auch nicht. Und jetzt gehe bitte." Tanya schnaufte, ging aber ohne ein weiteres Wort.

Ich setzte mich an meinen Schreibtisch und holte die Papiere raus, die mich zum Besitzer der Schulden der Swans machte. Bella würde bekommen was sie wollte, ihre Hacienda, aber auch ich würde bekommen was ich wollte.

Ich griff zum Telefon und wählte die Nummer des Großhändlers, die Swans hatten nicht nur Schulden bei der Bank und ich würde jetzt all meine Trümpfe ausspielen. Isabella Swan würde mein werden, auf welche Art auch immer.

Bellas Pov.

Ich sah aus dem Fenster, die Sonne schien, aber nicht in meinem Herzen. Ich hatte keine Lust aufzustehen, ich hatte noch bis tief in die Nacht hinein geweint, nachdem ich für meinen Vater eine halbwegs plausible Ausrede dafür erfunden hatte, warum die Cullen jetzt doch nicht zum Abendessen kamen.

Es war unglaublich, wie schnell meine Zukunftspläne und Träume verpufft waren. Meine Augen brannten und ich hatte Kopfschmerzen, noch immer hörte ich Edwards Worte in meinem Kopf, sie hatten sich wie Nadeln in mein Herz gebohrt. Ich war nicht ganz unschuldig an der Situation, dass wusste ich, aber er hatte mich gar nicht zu Wort kommen lassen. Ich hatte ihn auch noch nie nach den eindeutig zweideutigen Blicken gefragt, die Tanya ihm ständig zuwarf. Irgendetwas lief da zwischen den beiden. Tanya hasste mich und daran war nur James Schuld, aber das Edward ihr mehr glaubte als mir, dass hatte mich, sprichwörtlich, umgebracht.

Ich musste vergessen, so wie ich es immer tat, wenn mir etwas weh tat. Ich musste Edward vergessen, niemals hätte ich glauben dürfen, dass es etwas anderes gab, als das was ich mit Jacob hatte. Er war das einzige was ich je haben würde, was der Liebe nahe kam. Aber ich wusste auch, dass nach Edward nichts mehr so wie früher sein würde.

„Wieso hast du dich mit Cullen gestritten?" Platzte James in mein Zimmer. Als er mich ansah, wechselte sein Gesichtsausdruck von sauer, auf besorgt.

„Geht es dir gut? Was ist? Warum weinst du?" Er kam zu mir und wischte mir die Tränen von den Wangen, ich hatte gar nicht gemerkt, dass ich schon wieder weinte.

„Hat er dir weh getan?" ich schüttelte den Kopf und flüchtete mich das erste mal seit langem, in die Arme meines Bruders. Er drückte mich fest an sich und ließ sich von mir sein Hemd nass weinen.

„Was ist passiert Bells?" Fragte er wieder.

„Er...du hast auch Schuld." Sagte ich und erinnerte mich an das, was Edward gesagt hatte.

„Wovon redest du?" Fragte James und ließ mich los.

„Von deinen Spielschulden, wie konntest du behaupten, dass Edward sie bezahlt?"

„Er ist dein Verlobter." Rechtfertigte er sich.

„Jetzt nicht mehr und ich bin mir nicht sicher, ob er es je war."

„Verdammter Cullen." Fluchte James.

„Wie konntest du es wagen, eh?" Wollte ich wissen. „Wegen dir glaubt er jetzt, dass ich nur sein Geld wollte und das stimmt nicht. Verdammt noch mal James, Edward war das einzige gute das mir seit langen passiert ist und du hast es ruiniert."

„Wolltest du alles für dich haben?" Fragte er und sprang auf.

„Niemals wollte ich sein Geld und du wirst es, zum Glück, nie bekommen, hör also endlich auf dich wie ein Idiot zu benehmen und verhalte dich wie ein richtiger Swan." Erklärte ich.

„Du hast mir nicht zu sagen, was ich zu tun habe Mädchen. Außerdem war bestimmt wieder der Knecht schuld." Fauchte er.

„Jacob hat nichts damit zu tun." Behauptete ich, obwohl es nicht ganz stimmte.

„Verteidige ihn nicht immer."

„Verschwinde! Lass mich allein!" Schrie ich, sprang aus dem Bett und schubste ihn zur Tür, die schlug ich ihm vor der Nase zu.

„Verdammt!" Fluchte ich und suchte ein paar Sachen zusammen. Ich hatte schon den ganzen Morgen vertrödelt, mein Vater fragte sich bestimmt schon, wo ich blieb. Schnell sprang ich unter die Dusche und zog mich dann an. Ich hatte mich für eine dunkle Jeans und eine schlichte Bluse entschieden. Viele hübsche Sachen hatte ich leider nicht, ich hatte mir seit langem nichts mehr gekauft. Die Behandlung meines Vaters kostete viel Geld, aber das war egal, Hauptsache er wurde wieder ganz gesund.

„Hallo Papa." Begrüßte ich ihn., als ich in sein Zimmer kam. Er lag auf seinem Bett und las ein Buch.

„Hallo Schatz." Sagte er und legte sein Buch zur Seite. „Ich hab dich den ganzen Morgen noch nicht gesehen, wo warst du?" Fragte er und ich beschloss es mit einer Lüge zu versuchen.

„Auf dem Feld." Sagte ich und er sah mich einen Moment lang an.

„Lügnerin." Sagte er nur, er kannte mich einfach zu gut. „Ist was passiert Kind?"

„Nein, ich hab nur verschlafen, sonst nichts. Tut mir Leid" Versuchte ich es noch einmal.

„Schatz." Er rückte zur Seite, damit ich mich setzten konnte. „Ich bin dein Vater und du kannst mich nicht täuschen. Was ist?" Fragte er wieder und ich holte tief Luft.

„Ich...ich hab mich mit Edward gestritten."

„Warum?" Fragte er weiter und ich konnte ihm nicht die ganze Wahrheit erzählen, also erzählte ich ihm nur einen Teil.

„Jacob hat mich geküsst und er hat es gesehen."

„Jacob, armer Junge." Sagte er. „Aber er hätte dich nicht ohne deine Erlaubnis küssen dürfen. So war es doch, oder?"

„Natürlich." Antwortete ich schnell. „Obwohl...ich glaube...ich weiß es nicht."

„Gut..." Er wurde von einem Klopfen an der Tür unterbrochen.

„Herein." Sagte ich und Maria kam rein, direkt hinter ihr stand Angela.

„Können wir mit dir reden Bella?" Bat Maria.

„Sag was du zu sagen hast Mädchen." Kam es von meinem Vater, aber Angela warf mir einen Blick zu der sagte, dass es nichts gutes war.

„Draußen wartet jemand auf dich Bella." Erklärte Angela schnell.

„Bin gleich wieder da Papa." Sagte ich ohne ihn anzusehen.

„Bella..."

„Ist schon gut Papa. Bleibst du bitte bei ihm Maria?" Bat ich und Maria nickte.

„Was ist?" Fragte ich Angela, sobald ich die Tür hinter uns zugemacht hatte.

„ Ach Bella." Seufzte sie.

„Sag mir endlich was los ist Angela!" Verlangte ich.

„Also...Demetri..."

„Was ist mit Demetri?" Ich verstand gerade gar nichts.

„Guten Morgen Bella." Hörte ich ihn dann auch schon am Ende der Treppe. Höflich nahm er seinen Hut ab.

„Hallo! Du wolltest mit mir reden?" Fragte ich konfus.

„Also...es tut mir Leid." Stammelte er.

„Warum?" Ich verstand immer weniger.

„Mein Herr schickt dir eine Nachricht." Sagte er und ich sah sofort Edward vor mir.

„Und was sollst du mir sagen?"

„Er sagt, dass du bis Samstag Zeit hast, deine Schulden für das Land am Fluss zu bezahlen, wenn du es nicht tust, wird es in seinen Besitz übergehen." Sagte er schnell.

„Was?...Wovon redest du?" Fragte ich verwirrt.

„Er hat die Schulden gekauft, die du bei der Bank hattest Bella, du musst sie jetzt an meinen Herrn zurückzahlen." Erklärte er.

„Nein!" Ich schüttelte heftig den Kopf. Das war also seine Rache, niemals hätte ich gedacht, dass er so tief sinken würde. „Das kann nicht sein."

„Es tut mir so Leid Bella." Sagte Demetri mit gesenktem Kopf. „Du weißt, wie gern ich dich habe, aber..."

„Ist schon gut Demetri, es ist nicht deine Schuld. Dein Herr hat es so angeordnet." Mein Herz zog sich schmerzhaft zusammen, mir wurde etwas schwindelig und alles verschwamm vor meinen Augen. Das letzte was ich hörte, war der erschrockene Schrei von Angela.