Kapitel 7

Zwei Stunden später standen alle Gäste im Saal verstreut, die einen tanzten, die anderen unterhielten sich. Danielle versuchte gerade, unbemerkt in ihr Zimmer zu gehen. Sie hatte im Moment keine Lust, auf große Unterhaltungen mit Leuten, die sie nicht kannte und die sie nicht interessierten. Draußen auf dem Flur sah sie niemanden, sie ging durch die Eingangshalle, als sie etwas hinter sich hörte. Sie blieb stehen und drehte sich um.

"Wo gehst du hin?", fragte Lucius.

Danielle seufzte. Sie wollte doch nur eine halbe Stunde allein sein.

"Na?"

"Ich wollte nur kurz...", doch sie wusste nicht, was sie ihm sagen sollte.

Lucius kam langsam auf sie zu. Kurz vor ihr blieb er stehen, packte sie an den Armen und drückte sie nach hinten in Richtung einer Tür. Er schob sie hindurch, folgte ihr und schloss die Tür. Dann drehte er sich zu ihr um. Er ließ seinen Blick über sie gleiten, während Danielle im ersten Moment nicht wusste, was los war.

"Lucius, was...", fing sie an.

"Psst..."

Er ging langsam auf sie zu und legte seine Arme um ihre Hüften auf ihren Hintern. Sanft fing er an, diesen zu massieren und drückte sie gegen sich. Danielle spürte seine Erregung in seiner Hose, wie diese gegen ihren Unterleib drückte. Sie wusste, dass Lucius sich den ganzen Abend darum bemüht hatte, sich zu beherrschen. Genau das war ihr Ziel gewesen. Sie hatte seine Blicke in den letzten zwei Stunden gemerkt, aber genauso hatte sie von den Blicken der anderen Männer Notiz genommen.

Lucius ließ seine Hände über ihre Hüften nach oben wandern, bis er sie auf ihre Brüste legte. Nun fing er an, auch diese zu massieren. Kurz darauf ließ er seine Hände höher wandern und schob ihr die Träger des Kleides und ihres BHs über die Schultern. Langsam befreite er ihre Brüste vom überflüssigen Stoff und legte seine Hände auf ihren nackten Busen. Er knetete ihn kurz und fing dann an, ihren Hals zu küssen und seine Küsse tiefer wandern zu lassen. Danielle spürte seine Zunge über ihre linke Brustwarze wandern und fühlte die Stelle leicht brennen.

"Mmm... Lucius... Was wird das?"

Lucius antwortete nicht, er ließ seine Hände über ihre Hüften nach unten wandern, dann seiner rechten Hand über ihren Schenkel in die Innenseite dessen und zwischen ihre Beine. Er schob leicht ihr Kleid nach oben und ließ seine Hand in ihren Tanga gleiten. Danielle musste unweigerlich aufstöhnen, als sie seine kalten Finger spürte. Fordernd legte er seinen Zeigefinger auf ihren Kitzler und fing an ihn zu reiben, während Danielle ihm ihren Unterleib entgegenreckte.

Eigentlich wollte sie sich ihm nicht willenlos hingeben, doch Lucius wusste, wie er sie berühren musste. Er richtete sich wieder auf und drückte seinen Mund auf Danielles Lippen. Sie öffnete leicht ihren Mund und ließ seine Zunge hineingleiten. Seine linke Hand spreizte ihre Beine ein Stück und legte sich dann auf ihren Hintern, den sie zu kneten begann. Seine rechte Hand dagegen drängte sich weiter zwischen ihre Beine, während sie sich weiterhin küssten. Fest stieß er zwei seiner Finger in sie, was Danielle in seinem Mund aufstöhnen ließ. Sie löste sich von seinem Mund und ignorierte das Verlangen, von Lucius gefickt zu werden.

"Bitte... Lass das..."

Lucius hielt inne und sah sie an.

"Was? Aber das wolltest du doch.", fragte er irritiert.

"Ich hab dich nicht angemacht. Ich hab dir auch nicht aufgelauert. Ich war lediglich auf dem Weg in mein Zimmer, weil ich kurz allein sein wollte."

Lucius zog seine Finger aus ihr und trat einen Schritt nach hinten. Danielle konnte deutlich seine Erregung sehen. In seinem Gesicht sah sie seine bittere Enttäuschung, dass sie ihn einfach abwies. Danielle richtete ihr Kleid zurecht, warf Lucius noch einen kurzen Blick zu und verließ dann grinsend den Raum. Sie konnte darauf verzichten, dass sie ihm sofort gab, was er wollte. So gern sie auch mit ihm gevögelt hätte, sie wollte ihn auch ein bisschen quälen. Weiterhin grinsend ging sie zurück in den Partysaal und ließ sich wieder neben Draco auf ihren Stuhl sinken.

Lucius dagegen stand immernoch da und konnte nicht glauben, was Danielle gerade eben getan hatte. Er wusste, dass sie sich mit Absicht so aufreizend angezogen hatte, damit er sah, was sie ihm zu bieten hatte und um ihn anzumachen. So wie er jetzt dastand, konnte er nicht zu den Gästen zurück. Er musste sich selbst Erleichterung verschaffen, auch wenn er es lieber nicht allein getan hätte. Er öffnete seine Hose, griff sich deren Bund und den seiner Unterwäsche und ließ sie nach unten gleiten.

Dann nahm er seine Erregung in die Hand; er spürte, wie kalt seine Finger waren. Langsam begann er, seinen Penis zu reiben. Er stützte sich mit der linken Hand an der Wand vor ihm ab und rieb ihn nun immer schneller. Er stellte sich Danielles Brüste vor, wie sie diese ihm entgegenreckte; wie sie seinen Penis bearbeitete und er dagegen ihre Brust knetete. Er merkte, wie seine Erregung immer mehr anfing in seiner Hand zu pochen, seine Bewegungen wurden immer schneller und schneller. Kurz vor seinem Höhepunkt ließ er seinen Penis los. Er konnte es hier nicht zu Ende bringen. Er musste in sein Bad, dort würde ihn auch niemand hören. Er verschnaufte kurz gegen die Wand gelehnt und zog dann seine Hose nach oben. Vorsichtig öffnete er die Tür und spähte hinaus. Die Eingangshalle war leer, also verließ er den Raum und ging zu den Treppen. So gut er konnte, verdeckte er die Erregung in seiner Hose.

An seinem Zimmer angekommen, öffnete er die Tür, verschwand durch diese und ging sofort in sein Badezimmer. Dort öffnete er seine Hose erneut und ließ sie auf den Boden fallen. Er lehnte sich wieder mit der linken Hand gegen die Wand und ergriff seinen immernoch harten Penis. Er fing an ihn zu reiben, bis er heiß zwischen seinen Fingern pochte. Er wusste, dass er gleich soweit sein würde. Wild rieb er seinen Penis, bis er sich mit einem lauten Stöhnen auf den Lippen in seine Hand ergoss. Stöhnend legte er seine Stirn an die Wand, die sein Gesicht etwas kühlte. Er verschnaufte kurz und ging dann hinüber zum Waschbecken. Er sah in den Spiegel und dachte an Danielle. Am liebsten würde er sie dafür verfluchen, was sie ihm gerade angetan hatte.

Er wusch sich die Hände und zog sich dann wieder die Hose an. Dann verließ er sein Zimmer wieder und kehrte zurück in den Partysaal, wo er sich auf seinen Platz setzte und einen Schluck aus seinem Sektglas nahm.