Heyho!
Wow dieses Mal war ich richtig fix. Ich hoffe euch gefällt das Entstandene auch! ;)
Wie gewohnt ein großes danke an alle Leute, die mir ein Review geschrieben haben!! :)
Man fragt mich, warum ich ihn so 'einfach' die Wahrheit habe herausfinden lassen? Ich denke, weil er ein Mensch wie du und ich ist. Er ist neugierig und er lässt sich nicht an der Nase herumführen. Ginny hatte ich schon lange genug belogen.
Mir gehört wie immer nichts. Nicht einmal der coole Lamborghini, den ich gestern gesehen habe ist annähernd in meiner Kategorie...schade :( Nun gut immerhin meine Kreativität und meine Ideen gehören mir! Juhu!! ;)
Kapitel 7 - Ein klärendes Gespräch
Die nächsten Tage nahm Chris etwas Abstand von der Zaubererwelt, um seine Gedanken zu ordnen und um zu verstehen, was die Informationen von Ginny für ihn bedeuteten. Selbst einige Tage später war er teilweise noch vollkommen verwirrt und konnte kaum glauben, was Ginny ihm erzählt hatte. Es dauerte einige Tage, bis Chris alles vollständig verarbeitet hatte. Ob er wollte oder nicht, er war ein Held in der Zaubererwelt. Er hatte den Entschluss gefasst, die Zaubererwelt zu betreten und an der Seite von Ginny seine magische Abbildung abzuschließen. Er wusste, es war ein gefährlicher und für ihn sehr schmerzlicher Schritt, da er die letzten 5 Jahre seines Lebens hinter sich lassen musste. Er musste seine alten Freunde und auch seine Eltern zurücklassen um eine Welt zu betreten, die er nicht kannte und in der Krieg herrschte. Er hatte Angst, doch er wusste, dass er das richtige Tat. Es war sein Schicksal und Chris war überzeugt, dass auch sein Treffen mit Ginny kein Zufall gewesen war.
Doch Chris hatte es sich in den letzten Tagen nicht getraut, seinen Eltern etwas zu erzählen. Er wusste, dass der Zeitpunkt nun gekommen war, doch er hatte Angst, dass sie wütend und mit Ablehnung reagieren würden. Außerdem musste er seinen Freunden Briefe schreiben, um ihnen zu erklären, dass er nicht mehr zur Schule zurückkehren würde und das er sie nicht mehr kontaktieren konnte. Er musste sie vollkommen zurücklassen und das schmerzte Chris sehr, denn er hatte in den letzten Jahren einige sehr gute Freundschaften geschlossen. Nun musste er seine Freunde anlügen, um sie zu schützen. Er fand es nicht gut, doch er überzeugte sich davon, dass es für ihr eigenes Wohl besser war. Seinen Freunden Briefe zu schreiben klang für Chris zu diesem Zeitpunkt nach der einfacheren Aufgabe als seinen Eltern die Wahrheit zu erklären und deshalb setzte er sich an seinen Schreibtisch, nahm einen Kugelschreiber und ein weißes Blatt Papier und fing an zu schreiben. Es dauerte den ganzen sonnigen Nachmittag, bis Chris endlich einen Brief fertig hatte, den er so abschicken konnte. Es war schwierig, zu erklären, dass er wegging, ohne erklären zu können, wohin er ging und warum seine Freunde ihm nicht einmal mehr schreiben oder anrufen konnten. Schließlich starrte er zufrieden auf seinen Brief, schrieb ihn für jeden seiner Freunde ein Mal ab und versah jeden mit einem Namen. Anschließend holte er Briefumschläge und Briefmarken aus dem Büro seines Vaters, schreib die jeweiligen Adressen auf die Briefumschläge, steckte die Briefe in den jeweils richtigen Umschlag und klebte zuletzt auf jeden Umschlag eine Briefmarke. Ein Blick auf seine Uhr zeigte ihm, dass er noch eine halbe Stunde Zeit vor dem Abendessen hatte und deshalb machte er sich auf den Weg zur Post im Stadtinnern. Die Sonne strahlte ihm ins Gesicht, als er das Haus verließ und er genoss auf dem Weg zur Post das Gefühl der Wärme, dass durch die Sonne auf seiner Haut entstand.
Auf dem Rückweg nach Hause gönnte Chris sich noch ein kühles Eis und so dauerte sein Weg zur Post und zurück fast eine halbe Stunde. Zu Hause angekommen saß sein Vater schon am Tisch und seine Mutter servierte sofort das Abendessen. Es war wie gewohnt etwas typisch englisches aus der Tiefkühltruhe und Chris musste sofort an das Essen von Mrs. Weasley denken. Bei diesem Gedanken breitete sich ein Lächeln auf seinem Gesicht aus. Das Essen verlief ereignislos, seine Eltern unterhielten sich über die tägliche Politik und Chris aß schweigend sein Essen. Chris dachte ständig daran, dass er seinen Eltern endlich die Wahrheit erzählen musste, doch er konnte sich nicht dazu bringen. Er hatte Angst vor der Reaktion seiner Eltern, er wollte sie nicht enttäuschen oder wütend machen. Er wollte, dass sie ihn unterstützen, doch es war verständlich, dass dies für die beiden sehr schwierig werden würde, weil ihnen die Magie etwas vollkommen fremdes war.
Genau in dem Moment, in dem Chris seine Gabel das letzte Mal zu seinem Mund führte, hörte er ein Kratzen am Fenster im Wohnzimmer. Er dachte, es sei ein wilder Vogel gewesen und ignorierte es. Seine Eltern schienen es auch entweder nicht gehört oder ignoriert zu haben, denn niemand stand vom Tisch auf oder sagte etwas besonderes. Als Chris seine Gabel weggelegt hatte und sein Glas zum trinken nahm, hörte er es erneut. Dieses Mal war es jedoch näher, direkt gegenüber von ihm. Er schaute hoch und sah eine Eule am Küchenfenster. Erschrocken lies er das Glas auf den Tisch fallen und er zersplitterte mit einem lauten Geräusch auf der Tischplatte. Seine Eltern schreckten aus ihrem Gespräch über die regionale Politik auf und drehten sich um, um seinem erschrocken Blick zu folgen. Ehe sie jedoch etwas tun oder sagen konnten stand Chris auf und ging hinüber zum Fenster. Er öffnete es, um die Eule hinein zu lassen. Seine Eltern starrten ihn nun erschrocken und verwundert an. „Mama, Papa, ich denke, ich muss euch etwas erklären."
Zusammen gingen die drei ins Wohnzimmer und Chris Eltern setzten sich nach einer Handbewegung von Chris auf das Sofa. Chris setzte sich auf den Sessel, seinen Eltern direkt entgegen, und spürte sofort die Blicke von beiden. Er hatte Angst vor dem, was jetzt kam, doch er wusste, dass er unvermeidlich war. Er atmete noch einmal tief durch, ehe er mit seiner Erklärung begann. „Nun, vor einiger Zeit habe ich daran gezweifelt, ob ihr wirklich meine Eltern seid. Deshalb habe ich nachgeforscht. Es hat einige Zeit gedauert, aber ich habe endlich befriedigende Antworten gefunden." Sein Vater sagte nichts und hatte einen undefinierbaren Gesichtsausdruck, seiner Mutter hingegen klappte der Kiefer nach unten. „Du- du hast etwas herausgefunden?" Nun war es Chris verwirrt. Was war so erstaunlich, dass er etwas gefundenen hatte. Zugegebener maßen hatte es einige Zeit gedauert und es war nicht einfach gewsen aber Chris verstand nicht, warum seine Mutter so erstaunt klang. „Ja das habe ich. Warum auch nicht?" Seine Mutter schluckte einmal schwer. „Als wir dich- als wir dich gefunden haben, haben wir natürlich nachgeforscht. Monatelang haben wir gesucht, doch wir haben nichts gefunden. Es gab absolut keinen Hinweis auf deine Herkunft und niemand hat sich auf die Vermisstenanzeigen gemeldet, die wir in den Zeitungen geschaltet haben. Leider wussten wir keinen Namen, aber niemand schien dich auf dem Bild erkannt zu haben. Es schien, als hättest du niemals existiert. Nach einiger Zeit haben wir es dann aufgegeben und dich bei uns aufgenommen, in der Hoffnung, du würdest niemals herausfinden, dass wir nicht deine wahren Eltern sind. Es tut uns wirklich Leid, wir haben alles versucht." Tränen stiegen in ihre Augen und ihr Mann zog sie in eine Umarmung. Sie brach jedoch nie den Augenkontakt mit Chris und dieser konnte in den Augen seiner Mutter die pure Wahrheit erkennen. Chris musste lächeln, denn er konnte sicher sein, dass seine Eltern nichts unrechtes getan hatten. Ein Gefühl von Liebe für seine Eltern fuhr durch seinen Körper und er fühlte sich schlecht, jemals an seinen Eltern gezweifelt zu haben. Seit dem Zeitpunkt ab dem er sich wieder erinnern konnte, hatten sie ihn immer nur mit Liebe behandelt und alles getan, was sie für ihn konnten. „Es tut mir Leid, dass ich jemals an euch gezweifelt habe. Ich weiß, ihr liebt mich wie euren eigenen Sohn und ich werde euch immer als meine Eltern sehen, auch wenn ich nicht biologisch von euch abstamme." Zögernd ging er hinüber zu seinen Eltern und zog beide zusammen in eine Umarmung. Er sah, dass nun auch sein Vater feuchte Augen hatte und drückte seine Eltern fest an sich. Nach einiger Zeit löste er sich wieder von ihnen uns setzte sich wieder auf seinen Sessel.
„Ich denke, es ist an der Zeit, euch zu erzählen, was ich genau herausgefunden habe." Interessiert drehten sich seine Eltern ihm wieder zu. Seine Mutter wischte sich die Tränen aus den Augen und lächelte nun leicht. Chris machte noch kurz eine Pause, ehe er fort fuhr. „Ich habe nachgeforscht und zunächst nichts gefunden. Ich verstehe was ihr meintet. Doch dann habe ich einen Zeitungsartikel gefunden, über einen Jungen, der am gleichen Tag gestorben war an dem ihr mich gefunden hattet. Außerdem hatte er am exakt gleichen Tag Geburtstag wie ich, auch auf das Jahr genau. Der Artikel zog mich sofort in den Bann und ich hatte das Gefühl, dass es etwas mit mir zu tun hatte. Später habe ich dann ein Mädchen getroffen. Sie hat meine Narbe angestarrt und es schien, als würde sie mich kennen. Jetzt, einige Tage später, kenne ich die ganze Wahrheit. Ich bin dieser Junge." Vorsichtig zog Chris den Zeitungsartikel aus seinem Portmonee. Er hatte ihn immer dabei, seitdem er ihn gefunden hatte. Er streckte ihn seinen Eltern entgegen und sie nahmen und lasen ihn zusammen. Chris beobachtete seine Eltern dabei genau. Die Augen seiner Eltern weiteten sich während des Lesens immer weiter und wieder stiegen Tränen in die Augen seiner Mutter. Nachdem beide fertig gelesen hatte, starrten sie ihren Sohn ungläubig an. Seine Mutter brach die Stille. „Das- das ist ja - schrecklich. Aber - wie hast du überlebt?"
Chris schwieg für einen Moment. Er war sich nicht sicher, wie er die Sache mit der Magie seinen Eltern erklären konnte. Er befürchtete, dass sie es nicht verstehen und deshalb Angst davor haben würden. Aber es blieb ihm nichts anderes übrig, als sie Wahrheit zu erzählen und zu hoffen, dass seine Eltern verstanden. Er dachte über einige Erklärungen nach doch letztendlich entfuhr es ihm schlicht und einfach. „Magie." Wie Chris erwartet hatte, schauten seine Eltern ihn ungläubig an. Deshalb versuchte er, es genauer zu erklären und flehte seine Eltern dabei gradezu an, ihm zu glauben. „Bitte, Mama, Papa, ihr müsst mir glauben! Ich habe es im ersten Moment auch nicht geglaubt, aber Magie existiert tatsächlich. Es gibt viele Aspekte davon und ich denke ich bin der falsche, um es euch zu erklären, denn ich habe es selbst er vor einigen Tagen kennen gelernt und verstehe es selbst noch nicht vollständig. Aber ich weiß, dass ich ein Zauberer bin, und ein berühmter noch dazu." Erschrocken verfluchte Chris sich innerlich. Das hätte er besser nicht erzählt, doch jetzt war es zu spät. Zum ersten Mal meldete sich nun auch sein Vater mit erstauntem Blick zu Wort. „Berühmt? Was meinst du mit berühmt?" Chris schluckte schwer. In seinem ursprünglichen Plan hatte er nichts von den Gefahren der Zaubererwelt erzählen wollen, auf der einen Seite, damit seine Eltern sich nicht zu sehr um ihn sorgten und auf der anderen Seite, um sie nicht in Gefahr zu bringen und zu schützen. Doch nun war es zu spät und jetzt er musste ihnen die ganze Wahrheit eröffnen. Wenn er genauer darüber nachdachte, hatten seine Eltern diese Ehrlichkeit von ihm aber auch verdient und er schämte sich, jemals in Erwägung gezogen zu haben, seinen Eltern die Lebensgefahr zu verschweigen in der er in Zukunft schweben würde.
„Wie auch in unserer normalen Welt gibt es in der Welt der Magie böse Menschen, die versuchen, ihre Macht für ihre schlechten Zwecke zu missbrauchen. Einer von ihnen hat meine Eltern getötet und als er danach versuchte, mich zu töten, ist der Todesfluch auf ihn zurückgeprallt. Ich habe im Alter von einem Jahr einen sehr mächtigen, beinahe unaufhaltsamen, bösen Zauberer aufgehalten, deshalb bin ich berühmt." Zunächst zeigte das Gesicht seines Vaters Erstaunen, doch dann kam die Reaktion, mit der Chris gerechnet hatte. Sein Vater wurde wütend, Chris konnte schon deutlich seine Halsschlagader anschwellen sehen und ein Gefühl der Angst durchströmte seine Adern wie ein Gift. Zu Chris Erstaunen klang sein Vater jedoch noch relativ ruhig und redete mit nur leicht erhöhter Lautstärke. „Es gibt auch böse Zauberer in dieser Welt? Warum hast du dich darauf eingelassen? Haben wir dir in der Zeit, in der du bei uns warst, nichts beigebracht? Ich lasse dich nicht in diese Welt, Junge!" Ohne das Chris wusste warum, legte sein in seinem Gehirn beim Wort 'Junge' ein Schalter um und er wurde so wütend, dass er zitterte. „Seit ich bei euch bin, habe ich nach etwas gesucht, dass mich voll zufrieden stellt. Ich will nicht behaupten, ich wäre unglücklich gewesen oder ihr hättet mich schlecht behandelt, nein sogar im Gegenteil. Aber egal was ihr für mich getan habt, egal was ich getan habe, ich habe mich nie voll zufrieden, nie vollkommen glücklich gefühlt. Aber mit meiner Herkunft habe ich auch mein Schicksal gefunden! Ich gehöre in diese Welt, auch wenn sie gefährlich ist, und egal was ihr sagt oder tut, nichts wird mich davon abhalten, zum ersten September zur Schule für Zauberei zu gehen und meine Bestimmung zu leben!" Mit hochrotem Kopf stürmte aus dem Zimmer hinaus in die Richtung von seinem Zimmer. Er konnte noch das dumpfe „Warte!" seiner Mutter hören, doch er blieb nicht stehen sondern eilte in sein Zimmer und schlug die Tür hinter sich mich aller Gewalt und aufgestauten Wut zu. Tränen liefen nun seine Wangen hinunter und er musste an Ginny denken. Sie hatte immer ein Wort der Trosts für ihn bereit gehabt, etwas, dass er in diesem Moment gut gebrauchen konnte. Chris Angst hatte sich bestätigt, seine Eltern wollten nicht, dass er Magie lernte. Doch sie verstanden nicht und er würde sich von ihnen nicht aufhalten lassen. Müde, traurig, wütend und ausgelaugt fiel er auf sein Bett und schlief trotz Kleidung und Brille sofort ein.
Als Chris wieder aufwachte merkte er, dass es dunkel war. Ein schläfriger Blick auf die Uhr zeigte ihm, dass es kurz vor Mitternacht war. Sein Zimmer wurde vom Mondschein erhellt und Chris vermutete, dass in wenigen Nächten Vollmond sein würde. Langsam zog Chris seine Brille, die auf seinem Nachttisch lag, wieder an und merkte, dass er nun einen Schlafanzug an hatte. Er vermutete, dass seine Mutter ihn umgezogen hatte und er war ihr für diese simple Geste der Mutterliebe sehr dankbar. Nach einem weiteren Blick auf den Nachttisch sah er plötzlich, dass dort auch noch ein Zettel und ein Brief lagen. Vorsichtig nahm Chris zunächst den Zettel und las eine kurze Notiz, die der Schrift nach zu urteilen von seiner Mutter stammte.
Liebster Sohn,
diesen Brief trug die Eule bei sich, die heute nach dem Abendessen zu uns kam. Wenn du aufgewacht bist, komm doch wieder ins Wohnzimmer. Dein Vater und ich würden gerne nochmal mit dir reden.
In Liebe
deine Mutter
Die Notiz entrang Chris trotz seiner schlechten Laune ein kleines Lächeln und Chris wurde nun neugierig, was und warum Ginny ihm schrieb. Er vermutete jedenfalls, dass der Brief von Ginny war, denn er kannte keinen anderen Zauberer und keine andere Hexe, die ihm schreiben würde. Außerdem hatte sie ihm die Zaubererpost erklärt und ihm verraten, dass die Zauberer ihre Briefe noch altmodisch mit Eulen verschickten. Diese waren intelligenter als die meisten Menschen dachten und konnte so gut wie jeden Ort erreichen, wenn man ihnen nur verriet, wo er lag. Langsam brach er das magische Siegel, das den Brief verschlossen hatte und las ihn sorgfältig.
Lieber Chris,
wie geht es dir? Leider habe ich seit nun mehr als einer Woche nichts mehr von dir gehört und ich mache mir Sorgen. Natürlich verstehe ich, dass du etwas Zeit alleine brauchst, um die Geschichte über du-weißt-schon-wen zu verarbeiten. Doch ich würde mich freuen, endlich wieder von dir zu hören.
Hier am Fuchsbau nimmt alles seinen gewohnten Gang. Meine Mutter ist noch ein wenig deprimiert wegen meinen Brüdern, doch sie erholt sich langsam. Die Zwillinge, Fred und George, haben ihren Scherzartikelladen wieder eröffnet und kommen nur noch gelegentlich nach Hause. Bill ist ja schon seit Ewigkeiten wieder in Ägypten und Percy ist immer noch auf der Seite vom Ministerium. Du siehst, es ist momentan sehr ruhig hier und da könnte ich jede Gesellschaft gut gebrauchen, vor allem deine.
Ich hoffe, du hast bald alles verarbeitet (oder auch nicht) und meldest dich endlich wieder bei mir.
Ich vermisse dich.
Liebste Grüße
Ginny
Lächelnd legte Chris den Brief weg und zog sich aus dem Bett. Im Haus war es ruhig, doch Chris vermutete, dass seine Eltern immer noch im Wohnzimmer auf ihn warteten. Möglichst leise verließ Chris sein Zimmer und schlich bis zum Wohnzimmer. Er betrat das Zimmer durch die offene Tür, doch da er im Schatten des Kamins stand, konnten seine Eltern ihn nicht sehen. Er wollte sich gerade zeigen, als seine Mutter wieder das Wort ergriff, und er erstarrte kurz. „Schatz, du hast ihn doch gehört. Er hat sich in unserer Welt nie wohl gefühlt und es ist für ihn Zeit, in seine Welt zurückzukehren." Leise konnte er nun die Stimme seines Vaters hören. „Aber es ist gefährlich. Was, wenn ihm etwas passiert?" Auch seine Mutter flüsterte nun, doch er konnte sie trotzdem genau verstehen. „Natürlich ist es gefährlich. Aber Chris ist jetzt bald erwachsen, er weiß was er tut. Wenn er meint, die Gefahr ist es wert, dann vertraue ich seinem Urteil. Sieh es doch ein, wir können ihn nicht aufhalten." Ein lauter Seufzer entfuhr seinem Vater. „Du hast ja recht, Schatz. Ich denke, ich bin ihm eine Entschuldigung schuldig. Ich habe ihn mit meinen Worten verletzt und das wollte ich nicht. Schließlich sind wir seine Eltern und unterstützen ihm bei allem, was er tun will. Hauptsache er wird glücklich." Ein glückliches Gefühl breitete sich in Chris aus und er merkte, dass es nun Zeit war, sich zu zeigen. Er trat einen Schritt ins Licht und seine Eltern, die zusammen auf dem Sofa lagen, schreckten hoch und blickten ihn überrascht an. Chris musste bei diesem Anblick leicht lächeln. „Papa, ich nehme deine Entschuldigung an. Dass ihr mich unterstützt war das Einzige, was ich hören wollte. Danke." Nun lächelte auch sein Vater, stand vom Sofa auf und zog Chris in eine väterliche Umarmung. „Du weißt, wenn du Hilfe brauchst, auch bei deiner Jagd auf Mädchen, kannst du immer zu uns kommen. Wir sind immer für dich da."
HPHPHPHPHPHP
So, fertig! :)
Ich hoffe die Reaktion der Eltern ist gut nachvollziehbar für euch.
Ich habe mich von euch überreden lassen, das nächste Schuljahr und noch weiter bis zum Sieg über Voldemort zu schreiben. Das stellt mich vor einige Probleme die die Entwicklung der Story betreffen. Einige Änderungen habe ich schon eingebracht und somit ist alles nicht ganz nach meinem Plan verlaufen. Ich hoffe ich schaffe es, Harrys/Chris Einführung in die Welt der Magie glaubhaft zu beschreiben...
Achja, übrigens: Rückmeldung ist stets gern gesehen ;)
