Vorbemerkung der Autorin:
Okay, die Saga geht weiter... Ist es sonst noch irgendwer leid, welche Richtung das Manga einschlägt? Gah! Sie hätten einfach Ichigo seine Kräfte zurückgeben sollen und es enden lassen...
Ah, na ja... wie gewöhnlich gehören mir weder HP noch Bleach.
Vorbemerkung der Übersetzerin:
Das Original der Geschichte findet ihr unter (www. fanfiction. net (/) s/7673707/1/Bleach-and-the-Half-Blood-Prince) - ohne Klammern und Leerzeichen.
Anmerkungen zum Textformat:
:Der innere Hollow spricht:
=Botschaften per Höllenfalter=
Kapitel 7
"Gut gemacht, Jungs, sehr gut gemacht."
"Aber ich habe doch gar nichts gemacht!" protestierte Harry, während Ichigo leise lachte.
"Ah, aber das hast du!" widersprach Dumbledore mit einem schwachen Lächeln. "Du hast ihm gezeigt, wie viel er zu gewinnen hat, wenn er zurück kommt." Er hielt inne und betrachtete Harry, immer noch lächelnd. "Also - hast du ihn gemocht?"
"Ehm..." Harry war sich nicht ganz sicher, wie er darauf antworten sollte. Er hörte, wie Ichigo wieder leise lachte, dieses Mal über ihn. Warum hatte Harry das Gefühl, dass Ichigo mehr wusste, als er durchblicken ließ?
"Horace mag es, es bequem zu haben. Er genießt es außerdem, in Gesellschaft von Leuten zu sein, die berühmt, mächtig, erfolgreich oder eine Kombination von allen dreien sind. Er denkt gern, dass er diese Leute beeinflussen kann. Er will nicht - wie drückt ihr es aus - dass er im Scheinwerferlicht steht, sondern zieht es eher vor, im Hintergrund zu bleiben. Er hat ein unheimliches Talent dafür, die auszusuchen, die in ihren Gebieten führend sein werden, und hat in der Vergangenheit einen kleinen Club seiner Lieblinge gebildet..."
"Den Slug Club", sagte Ichigo plötzlich mit einem Grinsen. "So hat meine Mutter es in ihren Tagebüchern genannt."
"In der Tat", nickte Dumbledore. "So nennt er ihn auch selber. Ich sage dir das, weil er zweifellos versuchen wird - ah..."
"Ihn einzusammeln?" warf Ichigo hilfreich ein. Es nervte Harry, dass Ichigo dies alles offenbar amüsant fand. Und das, weil er aufgrund der Tagebücher seiner Mutter - Insider-Informationen hatte.
"Genau! Harry wäre das Kronjuwel seiner Sammlung: der Junge der überlebt hat, der Auserwählte. Obwohl ich zu sagen wage, dass er versuchen wird, dich ebenfalls einzusammeln, da deine Mutter eine seiner sentimentalen Lieblinge war. Wenn ich mich recht erinnere, war er ziemlich von ihr angetan. Ansonsten hätte er nicht versucht, sie zu finden..."
Ichigo nickte. Er hatte das Gefühl, dass er wusste, worauf der Professor hinaus wollte. Es gab einen Grund dafür, Horace Slughorn zurück nach Hogwarts zu bringen, und er musste ihn noch enthüllen. Dumbledore tat nichts ohne Grund, ganz ähnlich wie Yamamoto. Darin glichen sich die beiden alten Männer wie ein Ei dem anderen...
"Dies ist ein guter Platz. Wenn ihr meinen Arm nehmen würdet, Jungs..."
Harry wusste dieses Mal, was ihn erwartete und war für die Reise bereit. Als er wieder sehen konnte, grinste er als er erkannte, dass er zurück an seinem zweitliebsten Ort auf der Welt war - dem Haus der Weasleys.
"Wenn sie noch einen Augenblick bleiben könnten, Mr. Kurosaki, und bitte beim Besenschuppen Wache stehen würden, während ich unter vier Augen ein paar Worte Harry wechsle?" bat der Professor während er Harry in die Abgeschiedenheit eines ruhigen Nebengebäudes geleitete.
"Klar", nickte Ichigo. Er stand schweigend neben der Tür und lauschte dem leisen Stimmengemurmel. Er war nicht beleidigt. Er wusste, dass es Dinge gab, die Dumbledore mit Harry besprechen musste, genau wie er wusste, dass es Dinge gab, die er mit Ichigo und seiner Gruppe diskutieren würde... Tatsächlich würde der Professor es ihm wahrscheinlich in zwei Tagen erzählen, wenn sie ihren eigenen Kriegsrat in der Soul Society abhielten - wohin sich Ichigo aufmachen würde, sobald er von hier weg ging. Rukia würde bereits dort sein, genau wie Renji. Sie warteten auf ihn und den Professor. Wenigstens waren Zangetsu und Hichigo dieses Mal ruhig. Vielleicht sollte er nach ihnen sehen und sichergehen, dass keiner der beiden zurückgelassen worden war...
Während er das gerade in Betracht zog, öffnete sich die Tür des Besenschuppens und die beiden traten heraus, während Dumbledore Spinnen aus seinem Hut schüttelte. Ichigo unterdrückte ein Schaudern. Er wollte nicht wirklich allzu viel über Spinnen nachdenken, da sie ihn an die Zeit erinnerten, als er sich in den Verbotenen Wald gewagt hatte. Er konnte sich vorstellen, dass Ron überhaupt nicht hierher kam - oder so wenig wie er es einrichten konnte. Momo hatte zugegeben, dass sie deswegen immer noch schlechte Träume hatte, also konnte sich Ichigo nur ausmalen, wie der arachnophobische Ron reagieren würde. Er ging den beiden zum Haus hinterher, weil er sehen wollte, dass Harry sicher ins Innere kam. Dumbledore klopfte an die Tür.
"Wer ist da? Erklären Sie sich!" sagte eine nervöse Stimme durch die Tür.
"Ich bin es, Dumbledore, und bringe Harry..."
Die Tür wurde aufgerissen und offenbarte eine mollige und lächelnde Mrs. Weasley, die einen alten grünen Morgenmantel trug.
"Harry! Albus! Meine Güte, habt ihr mich erschreckt! Ich habe euch vor dem Morgen nicht erwartet!"
"Horace hat sich nicht als so schwierig erwiesen, wie ich erwartet hatte, Molly", erklärte Dumbledore, der sowohl Harry als auch einen leicht überraschten Ichigo hinein führte. Er hatte erwartet, dass er sich davonstehlen konnte, sobald er Harry abgeliefert hatte. "Ah, hallo Nymphadora. Ich glaube, Sie kennen Mr. Kurosaki bereits..."
Harry sah sich um und bemerkte, dass Ichigo eine blasse Frau mit mausbraunen Haaren anstarrte.
"Hallo, Professor, Ichigo. Tach, Harry."
"Hi Tonks", sagten sie gleichzeitig, obwohl beide von ihrem Aussehen schockiert waren.
"Ich sollte gehen", sie stand plötzlich auf, wobei sie sowohl den Stuhl als auch ihre Kaffeetasse umkippte - etwas, das bei der unfallgefährdeten Aurorin nicht ganz unerwartet war. "Danke für den Tee und das Mitgefühl, Molly."
"Bitte, gehen Sie nicht meinetwegen", sagte Dumbledore. "Ich befürchte, ich muss sofort wieder gehen. Geschäfte mit dem Minister, Sie verstehen."
"Nein, nein, wirklich, ich muss los..." Tonks schüttelte den Kopf während sie auf den Boden starrte. "Nacht..."
"Komm dieses Wochenende zum Abendessen, Remus und Mad Eye kommen..."
"Nein, trotzdem danke. Gute Nacht..." Tonks eilte an ihnen vorbei, wich der Hand aus, die Ichigo ihr entgegenstreckte indem sie darum herum huschte und verschwand, sobald sie den Hof erreicht hatte. Mrs. Weasley starrte ihr besorgt nach. Ichigo starrte ihr ebenfalls hinterher, fassungslos über die Veränderung, die die Frau in nur ein paar kurzen Monaten durchgemacht hatte.
"Nun, ich werde Sie beide in Hogwarts wiedersehen", sagte Professor Dumbledore. "Gute Nacht, Molly." Er verbeugte sich, folgte Tonks und verschwand beinahe von genau dem selben Punkt.
Als Ichigo den Mund öffnete, um sich selbst zu verabschieden, wurde die Tür geschlossen und er stellte fest, dass er gemeinsam mit Harry in einen anderen Raum bugsiert wurde. Oh, Mist, dachte er.
"Genau wie Ron - ich schwöre, jemand hat über euch beide einen Streckfluch verhängt, du siehst aus, als wärst du vier Zoll gewachsen. Aber wenigstens bist du nicht mehr so dünn wie vorher." Sie drehte sich zu Ichigo, der mehrere Zoll größer und nicht annähernd so dünn wie Harry war. "Und du musst Ichigo sein. Ich wollte dich unbedingt kennen lernen..."
"Es ist mir ein Vergnügen..." schaffte Ichigo, innerlich ächzend, zu sagen.
"Hast du Hunger, Harry?"
"Ja, ein wenig", gab Harry zu, dem klar wurde, dass es ein paar Stunden her war, dass er zuletzt etwas gegessen hatte. Ichigo versuchte immer noch herauszufinden, wie er aus dem Haus kommen könnte, als er fühlte, wie die Beine unter ihm weggerissen wurden, als ein Stuhl hinter ihm herangesaust kam und ihn zum Tisch trug.
Er sah zu Harry hinüber, der mit einiger Belustigung zusah, wie Mrs. Weasley einen großen Eisentopf mit ihrem Zauberstab antippte und ihn dann zum Tisch fliegen ließ. Zwei Schüsseln erschienen gerade rechtzeitig, um die heraus fließende Suppe aufzufangen. Ichigo seufzte und fand sich damit ab, dass er nicht wie geplant in die Soul Society gelangen würde... Er streckte die Hände aus und formte einen kleinen Höllenfalter. Er hörte Harry neben sich husten, der versuchte ein Lachen zu unterdrücken.
=Tut mir leid, Momo, aber ich werde mich verspäten. Ich werde von Mrs. Weasley als Geisel festgehalten...=
"Brot, meine Lieben?"
=Ich glaube nicht, dass sie mich gehen lassen wird - nicht ohne dass ich sie vorher töte, und das würde ich lieber nicht tun.=
"Danke, Mrs. Weasley", sagte Harry während er zusah, wie der Schmetterling verschwand. Mrs. Weasley setzte sich den beiden gegenüber während sie aßen und betrachtete sie genau.
"Also konntet ihr Slughorn dazu überreden, die Stelle anzunehmen?" fragte sie, da sie offenbar wusste, was Dumbledore vorgehabt hatte.
Sie nickten gleichzeitig, weil sie nicht sprechen konnten, während sie gerade aßen.
"Er war der Lehrer von Arthur und mir", sagte sie ihnen. "Ich glaube, er hat ungefähr zur selben Zeit angefangen zu unterrichten wie Dumbledore. "Mochtet ihr ihn?"
Harry zuckte die Schultern, während Ichigo grinste. Sie nickte, als sie ihre Mienen sah.
"Ich verstehe. Er kann ziemlich bezaubernd sein, aber Arthur hat nie viel von ihm gehalten. Er war immer sehr gut darin, jemandem auf die Sprünge zu helfen. Das Ministerium ist voll von seinen alten Lieblingen. Er hat nie gedacht, dass Arthur vorankommen oder es zu etwas bringen würde. Nun, das zeigt nur, dass Slughorn Fehler macht. Hat Ron es euch gesagt - Arthur wurde befördert!"
"Das ist großartig!" Harry schaffte es, seine Suppe zu schlucken und sich den Hals zu verbrennen. Ichigo nickte höflich. Er hatte Mr. Weasley nur dieses eine Mal am Bahnhof getroffen und er hatte Mrs. Weasley nicht kennengelernt. Er kannte tatsächlich die jüngeren Weasleys, mit Ausnahme von Percy und Charlie, am besten. Er hatte Charlie nie kennengelernt, und er hatte Percy nur einmal gesehen. Sein Eindruck von Sohn Nummer drei war nicht gut gewesen.
"Ja, Scrimgeour hat als Antwort auf die aktuelle Situation mehrere neue Büros eingerichtet und Arthur ist Büroleiter für das Aufspüren und Beschlagnahmen von gefälschten Verteidigunszaubern und Schutzgegenständen. Er hat zehn Leute unter sich!"
"Was genau..." fing Ichigo an zu fragen, obwohl er sich wahrscheinlich denken konnte, worum es bei dem Job ging, wenn er Zeit hatte darüber nachzudenken.
"In der ganzen Panik wegen Du-weißt-schon-wem sind hier und da seltsame Dinge aufgetaucht, die angeblich Leute vor ihm und seinen Todessern beschützen sollen. Ihr könnt es euch vorstellen - beschützende Zaubertränke, die überhaupt keine sind, Flüche zur Verteidigung, die deine Ohren abfallen lassen... Die Leute ziehen ihren Nutzen daraus, wie verängstigt alle sind. Ab und zu taucht auch etwas richtig gemeines auf, das von einem Todesser platziert wurde."
"Ist Mr. Weasley immer noch bei der Arbeit?" Harry sah sich nach ihrer besonderen Uhr um.
"Ja, ist er. Er sollte bald hier sein, er hat gesagt, dass er gegen Mitternacht zurück sein will..."
Sie sah zu der Uhr hinüber, die in einem Wäschekorb stand. Ichigo folgte ihrem Blick und sah, dass sie alle Weasleys zeigte und alle Zeiger auf 'Todesgefahr' standen. Interessante Uhr, dachte er und fragte sich, wie er so eine bekommen könnte. Es würde sein Leben sicherlich ein kleines bisschen weniger kompliziert machen...
"Sie ist schon seit einer ganzen Weile so, seit Du-weißt-schon-wer zurückgekommen ist..."
Der Zeiger von Mr. Weasley hatte auf 'unterwegs' gewechselt und einen Moment später war er angekommen und schalt seine Frau, dass sie nicht sichergestellt hatte, dass er es war, ehe sie ihn eingelassen hatte.
"Ach ernsthaft!"
"Molly!"
"Schon gut, schon gut!"
Ichigo und Harry wandten sich wieder ihrer Mahlzeit zu, während Mrs. Weasley vor sich hin murmelte, dass sie das jedes Mal machen musste, wenn er nach Hause kam. Als Mr. Weasley sich mit zuckender Nase dem Tisch zuwandte, als er die Suppe roch, rief er aus:
"Harry! Wir hatten euch vor dem Morgen nicht erwartet!"
Mrs. Weasley stellte eine Schale Suppe vor ihm ab.
"Und - du heißt Ichigo, richtig?"
"Ja, Sir", nickte Ichigo und stand dann auf, um Mr. Weasley die Hand zu schütteln. "Ich muss wirklich los..."
"Oh, sei nicht albern! Du musst schlafen - wie lange bist du jetzt schon auf?" protestierte Mrs. Weasley.
"Ehm..." Ichigo wusste es nicht, aber es waren beinahe vierundzwanzig Stunden. Allerdings wusste er, dass er nicht so müde wie Harry war, der gerade versucht hatte, ein Gähnen zu unterdrücken. Möglicherweise, weil er daran gewöhnt war, überlegte er. Allerdings, bei all dem, was Harry durchgemacht hatte, sollte er sich auch daran gewöhnen, wenig oder keinen Schlaf zu bekommen.
"Das war's - ab ins Bett mit euch beiden", sagte sie fest. "Ich habe das Zimmer von Fred und George für dich fertig gemacht, Harry, und es dauert nur einen Moment das zweite Bett zu machen."
"Wo sind sie?" fragte Harry.
"Oh, sie sind in der Winkelgasse und schlafen in der kleinen Wohnung über ihrem Laden", antwortete sie und führte die beiden nach oben in den zweiten Stock. Sie hatte es versucht, aber der Geruch nach etwas, das Ichigo für Schießpulver hielt, lag immer noch in der Luft. Nicht gekennzeichnete, versiegelte Pappkisten waren in dem Zimmer aufgestapelt und er beschloss, dass er nichts mit ihnen zu tun haben wollte. Harrys Schulkoffer stand dazwischen. Hedwig schuhute Harry glücklich von ihrer Sitzstange aus an und flog dann aus dem Fenster.
"Bitte schön, mein Lieber", Mrs. Weasley reichte Ichigo einen Ersatzschlafanzug, der Bill gehörte, wünschte ihnen eine gute Nacht und schloss die Tür.
"Ist sie immer so... so..." Ichigo stellte fest, dass ihm die Worte fehlten.
"Ja", nickte Harry während er sich seinen eigenen Schlafanzug anzog. Ichigo, bemerkte er, zog nur die Hosen an. "Tatsächlich - wirst du möglicherweise auch morgen früh nicht sofort wegkommen."
Ichigo ächzte und ließ sich ins Kissen fallen. Rukia würde ihn umbringen...
#
Sie wurden beide davon geweckt, dass die Tür aufgerissen wurde. Ichigo war blitzschnell aus dem Bett. Harry setzte sich kerzengerade hin und tastete nach seiner Brille.
"Wir wussten nicht, dass ihr schon hier seid!" sagte eine laute aufgeregte Stimme und Harry bekam einen festen Schlag auf den Scheitel.
"Ron, hau ihn nicht!"
"Jesses, Leute, ihr habt ihn erst vor ein paar Stunden gesehen", sagte Ichigo und schüttelte amüsiert den Kopf.
"Ichigo, ich hätte nicht gedacht, dass du auch hier sein würdest", Ron starrte ihn mit offenem Mund an, weil er nicht erwartet hatte, Ichigo im zweiten Bett vorzufinden.
"Deine Mutter wollte mich nicht weg lassen", erwiderte er mit einem Seufzen. "Ich habe das Gefühl, dass ich als Geisel festgehalten werde..."
"Uh, ja, manchmal ist sie so..." entschuldigte sich Ron. "Sorry, Kumpel."
Ichigo zuckte die Achseln und schaute sich nach seiner Kleidung um.
"Mach dir keine Gedanken ums Frühstück, Mum bringt euch ein Tablett rauf, hält euch für unterernährt", Ron verdrehte den beiden gegenüber die Augen.
"Als ob irgendjemand nach zwei Wochen von Yuzus Küche unterernährt sein könnte", schnaubte Ichigo. Alle lachten und dann wollte Hermine wissen, wo Dumbledore sie hingebracht hatte.
"Es war nichts aufregendes. Er wollte nur Hilfe dabei, diesen alten Lehrer dazu zu überreden aus dem Ruhestand zu kommen. Horace Slughorn."
"Das stimmt, wir werden einen neuen Lehrer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste brauchen, oder?" Sie nickte.
"Wie ist er so?" fragte Ron.
Ichigo und Harry sahen einander an. Harry wunderte sich über Ichigos merkwürdigen Gesichtsausdruck.
"Was?" Hermines Blick ging von einem zum anderen, sie erfasste sofort ihre Mienen.
"Nun, er erinnert mich irgendwie an ein Walross..." gab Ichigo zu, wobei er nicht sagte, was ihm noch durch den Kopf ging. Er wusste, was Slughorn unterrichtet hatte, und das war nicht Verteidigung gegen die Dunklen Künste gewesen.
"Er war mal Hauslehrer von Slytherin", fügte Harry mit einem leichten Stirnrunzeln hinzu. Ichigo verdrehte die Augen. Nicht jeder Schüler, der aus Slytherin kam war böse. Und nicht jeder Schüler, der aus den anderen Häuser kamen waren aus Silber - Wurmschwanz hatte das bewiesen, nicht wahr? Es hatte sich herausgestellt, dass seine Mutter Recht gehabt hatte, als sie behauptet hatte, ihn kein bisschen zu mögen... nein, er hatte sich als Verräter herausgestellt.
"Also, scheint er ein guter Lehrer zu sein? Ich weiß, dass wir einen brauchen, jetzt wo Dumbridge weg ist." Verlass dich auf Hermine, dass sie jemandem einen Vertrauensbonus gab.
"Na ja, er kann nicht schlimmer sein als Dumbridge, oder?"
"Ich kenne wen, der schlimmer ist als Dumbridge", kam eine Stimme von der Tür her. Ginny kam ins Zimmer mit einem so finsteren Gesichtsausdruck wie Ichigos bester Gewitttermiene und ließ sich auf Ende von Harrys Bett fallen. Ichigo wollte bei Harrys panikerfülltem Gesichtsausdruck loslachen. Der arme Junge wusste nicht, was er mit einem Mädchen das er mochte - und von dem er nicht wusste, dass er es mochte - anfangen sollte...
"Was geht ab?"
"Es ist sie - sie treibt mich in den Wahnsinn."
"Wer treibt dich in den Wahnsinn?" fragte Ichigo, der langsam unruhig wurde, weil er so lange brauchte, um von hier weg zu kommen. Mit Hermine und Ginny im Zimmer konnte er sich noch nicht einmal anziehen. Zur Hölle, er wusste noch nicht einmal, wo das Badezimmer war.
Diese Frage wurde beantwortet, als die Tür aufgestoßen wurde. Ichigo starrte die Frau, die herein geschwebt kam, mit offenem Mund an. Er bekam kaum mit, dass Harry Ginny und Hermine auf den Boden geschleudert hatte, als er seine Bettdecke bis zum Kinn hoch riss.
Sie war - atemberaubend schön, dachte Ichigo, während er sie benommen anstarrte. Groß, gertenschlank, mit langen, silbrig blonden Haaren, das zu glühen und um sie herum eine Aura ähnlich einem Heiligenschein zu bilden schien. Instinktiv hielt er sein Hemd über den Teil seiner Anatomie, der am stärksten auf ihre Anwesenheit reagierte.
"'Arry!" begrüßte sie ihn glücklich während sie das beladene Tablett zu ihm hinüber trug. "Es ist su lange 'er!"
"F-Fleur...?" Was machte sie hier?
Mrs. Weasley kam nach ihr herein. Sie sah verärgert aus. "Ich wollte das gerade hochbringen", grummelte sie.
Ichigo nahm tiefe Atemzüge während er versuchte, die Reaktion seines Körpers zu beruhigen. Was zur Hölle ging hier vor? Dies war äußerst ungewöhnlich... Das einzige Mädchen, dass ihn zuvor überhaupt angemacht hatte, war Rukia... ernsthaft...
"Es macht mir nischts aus", sagte die Frau, die das Tablett auf Harrys Schoß absetzte und ihm einen herzlichen Kuss auf jede Wange drückte. Ichigo hörte seinen inneren Hollow eifersüchtig knurren.
Oh, großartig... Beruhige dich, du!
:Ich will einen Kuss!: Hichigo klang wie ein schmollender, weinerlicher Fünfjähriger.
Halt die Klappe! Oder ich komme da rein und verwandele dich wieder in ein Kaninchen! drohte er ziemlich ernst. Das hatte in der Vergangenheit immer gewirkt... und war der Grund, warum Hichigo so kooperativ war - zumindest in der Vergangenheit...
"Die Hälfte des Tabletts ist für Ichigo, Fleur", schalt Mrs. Weasley.
"Oh -" sie richtete ihre großen blauen Augen auf Ichigo und entschuldigte sich überschwänglich. Er fühlte, wie seine Wangen rot brannten und Hermine schlug sich eine Hand über den Mund, um ihr Lachen zu unterdrücken. Sein Haar wechselte, wenn man ihre Reaktion berücksichtigte, möglicherweise ebenfalls die Farbe.
"'Ast du schon ge'ört?" Fleur wandte sich wieder mit vor Aufregung leuchtenden Augen Harry zu. Ichigo schüttelte kurz den Kopf und blinzelte sie eulenhaft an. Er fragte sich, was zur Hölle hier vorging.
"Wir sind noch nicht dazu gekommen, es ihm zu sagen", murmelte Mrs. Weasley, die versuchte, sich vorbeizumogeln und einen der Teller zu nehmen, um ihn Ichigo zu geben.
"Bill und isch werden 'eiraten!"
:Glücklicher Bill. Können wir ihn umbringen?: fragte Hichigo fröhlich. :Ich will jeden zerhacken und verstümmeln, der diese Göttin besitzen wird...:
Halt die Klappe! knurrte Ichigo still während er sich wieder setzte. Er dachte, dass er möglicherweise gehört hatte, dass Zangetsu belustigt hüstelte.
"Ehm - Glückwunsch", sagte Harry und blinzelte sie an. Sie stürzte sich herunter und küsste ihn wieder.
"Bill 'at gerade sehr viel su tun - Er arbeitet sehr 'art und isch arbeite nur Teilseit bei Gringotts für mein Englisch, also 'at er misch für ein paar Tage 'ergebracht, um seine Familie kennenzulernen. Isch 'abe misch so gefreut su 'ören, dass du kommst! Nun, genieße dein Frühstück, 'Arry!" Fleur schwebte aus dem Zimmer.
"Ah..." Ichigo schüttelte den Kopf und atmete mehrmals tief ein und aus, währen er herauszufinden versuchte, was gerade passiert war.
"Mum hasst sie", seufzte Ginny.
"Tue ich nicht! Ich denke nur, dass sie das Ganze überstürzen, dass ist alles!" sagte Mrs. Weasley streng zu ihrer Tochter. Sie konnte endlich einen der Teller nehmen und ihn Ichigo reichen. Sie sah seinen benommenen Gesichtsausdruck und tätschelte ihm mitfühlend die Wange.
"Sie gehen seit einem Jahr miteinander aus", erwiderte Ron, dessen Gesichtsausdruck ein wenig groggy wirkte.
"Nun, das ist nicht sehr lange!" protestierte seine Mutter kopfschüttelnd. "Es liegt natürlich alles an dieser Unruhe wegen Old Moldy. Dasselbe ist auch beim letzten Mal passiert. Die Leute sind an allen Ecken und Enden durchgebrannt und haben geheiratet, nachdem sie sich nur ein paar Monate gekannt haben..."
"Du und Dad seid durchgebrannt..."
"Wir kannten uns aus der Schule - ganze sieben Jahre und danach auch noch", protestierte sie zornig. "Bill und Fleur hingegen... nun, sie haben nichts gemeinsam. Er arbeitet hart, ist bodenständig... Sie dagegen ist eine..."
"Kuh", soufflierte Ginny nickend. "Aber Bill ist nicht wirklich bodenständig, oder er wäre kein Fluchbrecher... Ich schätze, das ist der Grund, warum er auf Schleim reingefallen ist..."
"Ginny!" schalt ihre Mutter, während Harry und Hermine lachten. "Ich schätze, ich sollte besser gehen - esst eure Eier solange sie warm sind, Jungs."
Harry sah zu Ron herüber, der immer noch benommen zu sein schien.
"Gewöhnt man sich nicht mit der Zeit an sie?" fragte er, weil er sich fragte, warum Ron so - seltsam schien. War Harry der Einzige, der nicht von ihr beeinflusst wurde? Hatte es daran gelegen, dass er während des Turniers so viel Zeit mit ihr verbracht hatte?
"Na ja... schon, wenn du auf sie vorbereitet bist", erklärte Ron. "Aber wenn sie dich unerwartet anspringt, so wie gerade, können dich die Auswirkungen immer noch kalt erwischen."
"Huh?" Ichigo blinzelte sie an. Worüber sprachen sie da?
"Fleur ist teilweise Veela", erklärte ihm Hermine. Während sie von Rons Reaktion angewidert zu sein schien, hatte sie mit Ichigo einiges Mitgefühl, der ihr - oder einer Veela - noch nie zuvor begegnet war.
"Oh", sagte er verstehend. Er schaffte endlich, sich zusammenzureißen, indem er sich auf sein Essen konzentrierte. "Erinnere mich daran, Rukia nie in Fleurs Nähe zu lassen... vor allem, wenn ich im selben Raum bin. Oder - ehm - kalt erwischt werde."
Die anderen brachen bei seinem Kommentar in Gelächter aus und erinnerten sich daran, wie wahnsinnig eifersüchtig Rukia sein konnte - obwohl Ichigo ihr niemals einen Grund dafür gab. Hermine hatte die Theorie, dass es daran lag, dass andere die Tatsache ignorierten, dass sie existierte... Und dass sie das Gefühl hatten, ihn ihr mit wenig oder keinem Aufwand wegnehmen zu können. Sie zogen Ichigos Gefühle nicht in Betracht - oder seine Hingabe zu seiner Freundin.
"Nachdem das gesagt ist..." sagte Ginny, "wollt ihr sie wirklich die ganze Zeit um euch haben?" Ron zuckte die Schultern, als hätte er sich darüber noch überhaupt keine Gedanken gemacht.
"Armselig", Hermine funkelte Ron wütend an und wandte sich von ihm ab.
Ginny verdrehte die Augen. "Mum wird dem ein Ende machen, wenn sie kann."
"Wie?" fragte Harry.
"Na ja, sie lädt dauernd Tonks zum Abendessen ein..." sinnierte Ginny nachdenklich. "Ich denke, dass sie darauf hofft, dass sich Bill stattdessen in sie verliebt."
Ron schüttelte über das vergebliche Unterfangen den Kopf. Ichigo war da Rons Meinung - und nach dem zu urteilen, was Tonks gesagt hatte, als sie gegangen war - hatte er das Gefühl, dass ihr Besuch einen anderen Grund gehabt hatte. 'Tee und Mitgefühl' hatte sie gesagt... er dachte nicht, dass Tonks' Besuch im Haus der Weasleys irgendetwas mit Bill Weasley zu tun hatte.
"Nun, sie ist viel netter als Schleim!" Ginny funkelte ihren Bruder wütend an.
"Und sie ist klüger - sie ist eine Aurorin!" fügte Hermine hinzu.
"Ja, aber Fleur ist nicht dumm. Wenn sie es wäre, wäre sie nicht für das Trimagische Turnier ausgewählt worden..." versuchte Harry klarzustellen. Er sprach nicht weiter, weil Ginny und Hermine ihn mit extremem Missfallen angingen.
"Nicht du auch noch!"
"Ich bin nur logisch!" verteidigte sich Harry. "Du denkst nicht nach!" Und sie sagen mir, dass ich es zulasse, dass meine Abneigung jemandem gegenüber meine Gedanken beeinflusst!
"Ich hätte viel lieber Tonks in der Familie, wenigstens ist sie lustig."
"Sie sieht für mich eher wie die Maulende Myrte aus", murmelte Ron. "Was ist passiert?"
"Das ist nicht fair!" fuhr Hermine ihn wütend an. "Sie ist noch... was passiert ist... Sie war seine Cousine..."
Ichigo zog eine Augenbraue hoch und warf einen Blick zu Harry hinüber um seine Reaktion zu prüfen, der damit beschäftigt war, sich Essen in den Mund zu schaufeln.
"Ja, aber sie kannte Sirius kaum!" protestierte Ron. "Er war ihr halbes Leben lang in Askaban und -"
"Aber sie denkt, dass es ihre Schuld ist!" protestierte Hermine, die mit den Armen fuchtelte und fing an, aus Frust über seine Begriffsstutzigkeit im Zimmer herumzustiefeln.
"Wie kommst du denn darauf?" fragte Ichigo verblüfft, während er versuchte, sich daran zu erinnern, was im Ministerium passiert war und warum Tonks denken würde, dass Sirius' Tod ihre Schuld war. Und warum hatten sie nicht vorher über irgendetwas davon gesprochen? Sie hatten jede Menge Zeit gehabt. Warum kam das erst jetzt raus? Oh ja - Harry hatte Hedwig im Haus seines Onkels in ihrem Käfig eingesperrt lassen müssen, damit er keine Nachrichten verschicken konnte. Und sobald er hierher gekommen war, waren sie alle zu beschäftigt damit gewesen, sich auf die Abreise nach Japan vorzubereiten. Und dann - waren sie alle ziemlich auf Trab gehalten worden, sobald sie in Japan angekommen waren. Sie hatten einfach keine Zeit gehabt, über irgendetwas hiervon zu reden. Er seufzte. Vielleicht hätten sie sich die Zeit nehmen sollen um über - andere Dinge zu reden.
"Weil sie diejenige war, die gegen Bellatrix gekämpft hat, darum", argumentierte Hermine. "Wenn sie sie erledigt hätte..."
"Das ist dämlich", sagte Ron.
"Nicht wenn du in Betracht ziehst, dass es Bellatrix war, die Ichigo beinahe umgebracht hätte!" führte Hermine an. "Er ist eine Art Lehrling für sie."
"Verdammt", murmelte Ichigo, der sich fragte, ob das der Grund gewesen war, warum ihm Tonks nicht hatte in die Augen sehen können und vor ihm abgehauen war. Allerdings... schien sie am Ende des Schuljahres nicht nicht in Mitleidenschaft gezogen gewesen zu sein, als sie sie auf dem Bahnsteig gesehen hatten. Sie schien ihr altes Selbst gewesen zu sein... War zwischen damals und jetzt noch etwas passiert?
"Es nennt sich Überlebenden-Syndrom", fuhr Hermine fort. "Lupin hat versucht mit ihr zu reden, aber sie ist so niedergeschlagen, dass sie Schwierigkeiten mit ihren Verwandlungen hat!"
"Was?" Ichigo erstickte beinahe an seinem Toast.
Hermine nickte. "Im Moment bist du darin besser als sie."
"Verdammt, das ist Mist", murmelte Ichigo und stellte seinen Teller ab. Er kannte sich mit dem Überlebenden-Syndrom aus - er war ein klassisches Beispiel dafür. Aber wenn sie ihm aus dem Weg ging, gab es für ihn keine Möglichkeit, mit ihr darüber zu reden.
"Ginny!" Mrs. Weasley steckte den Kopf durch die Tür und unterbrach ihre Diskussion. "Komm runter und hilf mir mit dem Mittagessen!"
"Sie will sich bloß nicht alleine mit Schleim zu tun haben!" murmelte Ginny zornig und machte Fleur nach, als sie aus dem Raum stolzierte. Es war eine ziemlich gute Vorstellung, dachte Ichigo. "Der Rest von euch beeilt sich besser mit dem Runterkommen. Wagt es nicht, mich mit ihr alleine zu lassen."
"Nun ja", sagte Ichigo trocken. "Wenn die Leute uns nur umziehen lassen würden..." er sah betont Hermine an, die rot wurde, als würde ihr plötzlich bewusst, dass er halb nackt war. Und ein halb nackter Ichigo war ein Anblick, für den die meisten Mädchen in der Schule ihren rechten Arm hergeben würden. Tatsächlich hatte er am Strand ein Hemd getragen - zwar aufgeknöpft, aber es war immer noch ein Hemd.
"Oh, richtig..." sie eilte aus dem Zimmer Ginny hinterher.
Ron schüttelte den Kopf. "Tut mir leid wegen des Geruchs hier drin", entschuldigte er sich als er schnüffelte und den Schießpulvergeruch bemerkte.
"Schon okay. Das habe ich so langsam von deinen Brüdern erwartet", grinste Ichigo.
"Ja. Ich habe im Kopfkissenbezug eine Kotzpastille gefunden..." grinste Harry.
"Tausche ich gegen ein Nasenblut-Nougat", lachte Ichigo, der es ihm zuwarf und es von seinem Kopf abprallen ließ. Die anderen beiden leisteten ihm Gesellschaft.
"Wisst ihr, ich glaube, Professor Dumbledore hat gesagt, dass unsere Z.A.G.s heute ankommen sollten..." sagte Harry während er sich sein Hemd über den Kopf zog.
"Wann hat er dir das gesagt?" fragte Ichigo überrascht und hielt beim Schließen seines Gürtels inne.
"Als wir im Besenschuppen waren..."
"Nur gut, dass du das Hermine nicht gesagt hast", Ron schüttelte den Kopf.
Ichigo schnaubte. Er machte sich nur über eine Prüfung sorgen - Zauberkunst. Das wichtigste war, dass er hier weg musste. Der Alte Mann würde ihm eine richtige Standpauke halten, wenn er endlich in die Soul Society kam. Als sie endlich nach unten kamen, fanden sie Hermine unruhig auf und ab gehend und händeringend vor.
"Sind Sie sicher, dass keine Eulen angekommen sind?" fragte sie.
"Ja Liebes, das hätte ich gemerkt", sagte Mrs. Weasley geduldig. "Warum setzt du dich nicht und trinkst etwas Tee?"
"Ich bin zu nervös! Ich weiß, dass ich Alte Runen verhauen habe!" stöhnte sie, während sie sich setzte und den Kopf in die Hände stützte. "Ich weiß, dass ich diese eine Frage völlig falsch übersetzt habe, und die praktische Prüfung in Verteidigung gegen die Dunklen Künste ist so schief gelaufen... Ich dachte damals, ich hätte bei Verwandlung alles richtig gemacht, aber jetzt..."
"Hat sie euch gehört?" fragte Ichigo Harry leise, der nur die Achseln zuckte. Sie musste an der Tür gelauscht haben...
"Jetzt halt die Klappe, Hermine!" schnappte Ron. "Du bist nicht die einzige, die nervös ist!"
"Nein nein nein! Ich weiß, dass ich überall durchgefallen bin!" klagte sie.
Ichigo ging kopfschüttelnd zu Mrs. Weasley hinüber und verbeugte sich. "Arigato, Mrs. Weasley", sagte er mit einem schwachen Lächeln, "für das Essen und das Bett."
"Oh, mein Lieber, es war mir ein Vergnügen..." sie umarmte ihn. Er war so höflich!
"Ich muss allerdings los - sie haben mich letzte Nacht schon erwartet."
"Sollen wir die Spieße wieder aufstellen?" fragte sie ihn. Ichigo schüttelte mit einem halben Lächeln den Kopf.
"Nein, ich kann das Tor auch ohne sie öffnen..." sagte er, während sie mit ihm zu Tisch zurück ging, damit er sich von den anderen verabschieden konnte.
"In Beauxbatons", erzählte Fleur den anderen, "'atten wir eine andere Art, Dinge su tun. Isch denke, es war besser. Wir 'aben unsere Prüfungen nach unserem Sechsten Jahr abgelegt und dann..."
Sie wurde durch einen Schrei unterbrochen, der alle zusammenzucken ließ. Hermine zeigte aus dem Fenster auf mehrere dunkle Punkte.
"Das sind definitiv Eulen", sagte Ron mit großen Augen. "Aber warum sind es vier...?"
Ichigo ächzte und ließ sich auf einen Stuhl fallen, während Mrs. Weasley ihm mitfühlend die Schulter tätschelte. Seine Pläne zu gehen, waren dahin... Er wusste, er wusste einfach, dass die vierte Eule für ihn war.
Anmerkung der Autorin:
Aargh! Ich weiß nicht, wer schlimmer ist - Hagrid oder Fleur! Sie sind beide ******* zu schreiben!
