Anonymous
Sara wartete ungeduldig, bis Nick die Tür öffnete. Sie hatte Pizza besorgt und wollte sich einfach mit ihm unterhalten.
„Hey, komm rein.", waren Nicks erste Worte, als er sie sah.
Sara grinste, nahm seine Aufforderung an und setzte sich auf sein Sofa. Die Pizza stellte sie auf seinen Tisch.
„Du hast Essen mitgebracht.", stellte Nick fest, „Ich hole etwas zu Trinken."
„Beeile dich, sonst wird die Pizza kalt.", rief Sara Nick hinterher, als er in die Küche ging.
Er war noch nie so schnell gewesen, als er Wasser in zwei Gläser füllte und wieder ins Wohnzimmer ging.
„Also Sara, was führt dich zu mir?", fragte Nick vorsichtig. Er wollte sie nicht bedrängen, da er wusste, dass sie ihm bestimmt nicht gleich eine klare Antwort geben würde, aber irgendwie wusste er schon, warum sie hier war. Er wollte es nur hören… von ihr.
Sara reichte Nick ein Stück Pizza und nahm sich selbst eines, bevor sie antwortete: „Ich…ähm wollte dich einfach mal besuchen."
„Es ist wegen Paul Millander, oder?" Nick entschied sich jetzt doch, nicht lange um den heißen Brei herumzutanzen und seine Vermutung gleich in den Raum zu werfen.
Sara war etwas überrascht. Sie hätte nie gedacht, dass sie so durchschaubar wäre.
„Es nervt mich nur unheimlich", erklärte Sara, „wenn jemand Grissom austricksen kann, wie einfach ist es dann erst für jemanden, mich auszutricksen?"
Nick bis von seiner Pizza ab, um dadurch ein paar Momente Bedenkzeit zu gewinnen.
„Ich glaube, du bist viel schlauer, als du denkst. Es wird bestimmt nicht einfach sein, dich auszutricksen.", sagte Nick und erblickte gleich darauf, wie Sara rot wurde.
Plötzlich gähnte Sara. Nick fragte mit einem Lächeln: „Langweile ich dich?"
„Nein.", sagte Sara simpel und griff nach ihrem Glas. Sie trank einen Schluck und verzog ihr Gesicht gleich darauf.
„Hast du Eis? Das Wasser ist ganz warm.", fragte Sara Nick.
Nick griff nach ihrem Glas. „Ja, ich hol dir welches."
„Ich kann es mir auch selbst holen, sagt mir nur wo es ist.", forderte Sara ihn auf.
Er schüttelte mir dem Kopf. „Ich hole es dir schon. Du kannst sitzen bleiben und deine Pizza essen."
Er ging wieder in die Küche und füllte Eis in ihr Glas. Er brauchte wirklich nicht lange, doch als er zurückkam war Sara eingeschlafen. Sie hatte bestimmt seit Tagen kein Auge mehr zugemacht. Leise stellte er das Glas auf den Tisch und ging zu ihr.
Nick nahm Sara vorsichtig hoch und brachte sie in sein Schlafzimmer. Dort legte er sie Auf sein Bett, zog ihr die Schuhe aus und deckte sie zu.
Danach ging er auf die andere Seite, holte sich ein Kissen und eine Decke, aus seinem Schrank und ging wieder ins Wohnzimmer. Aber nicht, ohne sich vorher noch einmal umzudrehen und zu sagen: „Süße Träume, Kleines."
