Hier ist es endlich, Kapitel 7! Mein PC arbeitet zwar immer noch nicht wieder so, wie ich das gerne hätte, aber tippen kann ich doch noch...und hab mich bisher erfolgreich vor meinem Geschichtsreferat gedrückt...es ist aber auch furchtbar warm...

Soho, hinterlasst mir doch ein klitzekleines Review, ich freu mich da immer drüber...

Oh, und wer hier zwischen den Zeilen liest und gewisse Infos mit früheren Kapiteln verknüpft, der ist hier klar im Vorteil ;-)

There we go:

Disclaim: Sailor Moon gehört Naoko Takeuchi und noch ein paar anderen Companies...

Kapitel 7:

Nikkoko seufzte und reckte ihre Arme gen Himmel. Das war eine gute Trainingseinheit gewesen, Trainerin Mori verstand etwas von ihrem Werk, auch wenn sie normalerweise nur das Toppaar Japans trainierte, Tzusuki/ Asuka.
Aber es war nicht so sonderlich gut gewesen, Seiya mitzunehmen.
Er war hellauf begeistert und schwärmte davon, was sie für eine gute Tänzerin sei und wie sehr er sie um ihre Fähigkeiten beneidete. Nikkoko war schon irgendwie genervt, weil er einfach nicht aufhören wollte.
"Seiya Kou, du singst bestimmt auch schon seit du vier bist, so wie ich seit meinem vierten Lebensjahr auf dem Eis laufe. So besonders ist das also nicht, ich habe halt einfach eine ganze Menge Übung"
Aber Seiya schütelte den Kopf. "Nein, das ist es nicht, wenn es nur das wäre, würde man es sehen und du könntest genausogut aufhören." Diese Worte trafen die junge Frau hart. Es stimmte nicht, was sie gesagt hatte, und sie wusste es... aber wie konnte Seiya das sehen? Seiya, der von diesem Sport nichts verstand?
"Du musst das, was du tust, mit Hingabe tun, sonst wirst du niemals Perfektion erreichen. Würde ich nur singen, weil ich es schon seit langem übe, würde ich nicht so viele Fans haben. Ich singe aus meinem Herzen heraus, so wie du aus deinem Herzen heraus das Eis zu deiner Bühne machst. Ich habe es deutlich gesehen, du bist eine wahre Zauberin auf dem Eis"
Nikkoko schluckte. "Danke." antwortete sie und errötete leicht. So etwas hatte sie noch niemals gehört und mit einem Mal erschien ihr Japan nicht mehr als der Ort, an dem sie zwar viele neue Dinge sehen würde, sondern auch als ein neues zu Hause, wo Menschen waren, die sie mochten.

"Und, was ist, möchtest du noch ein Eis essen?" fragte Seiya nach ein paar Minuten, in denen sie schweigend nebeneinander hergelaufen waren.
Nikkoko nickte. "Sehr gern."

Und so gingen sie und redeten Stunden über Stunden über Musik und Eiskunstlauf.

Während Seiya und Nikkoko ihre Zeit mit Eis in jeder Hinsicht zubrachten, hatten die anderen Senshi ihre Besprechung in den Hikawa- Tempel verlegt.
"Also auf Fighter können wir nicht zählen, aber wie ist es mit euch? Erst gestern gab es einen Angriff neuer Feinde und wir waren sehr hilflos gegen sie...bis diese Sailor Earth aufgetaucht ist"
Taiki kratzte sich am Kinn. "Sailor Earth?" fragte er erstaunt und Mamoru nickte.
"Ja, Sailor Earth. Wir wissen nicht, wer sie ist oder woher sie kommt, aber wir wissen, dass sie sehr, sehr stark ist und scheinbar ebenfalls gegen die neuen Feinde kämpft"
Taiki starrte auf den Boden vor ihm. Mamoru kam es vor, als wenn er etwas über Earth wüsste, aber er konnte sich täuschen.
"Sailor Earth...Mamoru, ich dachte, du seist der Beschützer der Erde! Du hast ihren Star Seed, oder nicht?" fragte Yaten frei heraus. Usagi nickte. "Ja, Mamoru besitzt den Goldenen Kristall..." Yaten japste.

"Er besitzt WAS? Den Goldkristall? Wie ist das möglich?" Taiki schrie beinahe, räusperte sich dann aber. Er kannte Mamorus Star Seed nicht, aber nun wusste er, weshalb er eine so große Macht von ihm hatte ausgehen fühlen.
"Nun, ich muss mich irren..." meinte Taiki, als er seine Fassung wiedergewonnen hatte. "Aber wie dem auch sei, wir werden euch natürlich helfen, nach allem, was ihr für uns und unsere Prinzessin getan habt." Die Senshi nickten dankbar.
"Aber nun gut, wir müssen langsam mal unsere Anführerin suchen, es wird spät..." Taiki stand auf und bedeutete Yaten, es ihm gleichzutun. "Es war sehr schön, euch wiederzusehen, bis bald!" sagten die beiden und verließen den Tempel schnellen Schrittes.

"So, wo wohnst du, ich begleite dich nach Hause!" versprach Seiya, aber Nikkoko schüttelte belustigt den Kopf.
"Oh nein, das ist nicht nötig, ich wohne nur..." sie brach ab, als plötzlich ein erschreckter Schrei erklang. Erschrocken sahen die beiden sich an. Sie brauchten nichts zu sagen, sie nickten nur und rannten in die Richtung, aus der der Schrei gekommen war.

Was sie sahen, glich einem Weltuntergangsszenario, zumindest für Nikkoko, die noch niemals einem Kampf gegen Dämonen beigewohnt hatte. Seiya hingegen hatte natürlich schon zu häufig gekämpft, um noch vor Entsetzen gelähmt zu werden.
Schwarze Schatten griffen Menschen an und küssten sie, saugte ihnen so die Seele aus dem Körper. Nikkoko wurde schlecht bei dem Anblick.
"Oh mein Gott, was sollen wir denn nur tun? Seiya! Was sollen wir tun"
Seiya griff in seine Tasche, bereit, sich zu verwandeln, aber er hielt inne, es hatte ja doch keinen Sinn, er konnte sich nicht mehr verwandeln.

Die Schatten schienen die beiden zu bemerken und wandten sich schließlich ihnen zu.
Nikkoko spannte ihre Muskeln an und sprang dem Schatten aus dem Weg, in ihr machte sich Ruhe breit, sie würde niemals kampflos aufgeben. Niemals!

Seiya hatte nicht so viel Glück, der Schatten erwischte ihn und er fiel zu Boden. Er schrie.

"Seiya! Nein!" Nikkoko schrie vor Entsetzen, aber sie konnte nichts tun, rein gar nichts.

"Earth...Planet...Revelution"
Energiestrahlen zuckten durch die Luft und zerfetzten die Schatten.
Seiya blickte auf. Vor ihm stand eine ihm unbekannte Senshi in einem tiefblauen Fuku, oder besser, ihr Geist. Ihre Gestalt war durchscheinend, aber dennoch war sie offenbar sehr mächtig.
Ihr Blick fiel auf die zitternde Nikkoko und der Wind spielte in ihrem Haar.
"Es dauert nicht mehr lange..." Sie beugte sich zu dem Mädchen hinunter und starrte ihr in die Augen.
Nikkoko japste. "Du..." Und Sailor Earth nickte. "Es dauert nicht mehr lang..."

Mamoru stand in der Küche und gähnte. Er konnte sich nicht erklären, warum er so furchtbar müde und geschwächt war, er hatte doch keine weiteren Kämpfe gehabt.
Doch das würde sich ändern, früher, als ihm lieb sein würde.
Ein unnatürlicher Schatten wand sich am Kühlschrank hoch und er wirkte mehr als nur gefährlich...

tbc...

Soho, endlich ist hier also das 7. Kapitel...und es geht schon kräftig in die Action rein... Das nächste Kapitel bringt dann wieder Drama, Lovestory und wohl auch wieder ein wenig Action mit sich.
Viel Spaß dabei,
Nics