Titel: Come to play – Lost and found
Teil: 7/mal sehen
Autor: Ayu
Email: VampiresLadygmx.de
Disclaimer: Harry Potter gehört J.K. Rowling und leider wird er auch nie mir gehören snif Das Moulin Rouge steht in Paris und ich hab keine Ahnung wem das Gehört oder was da so los ist'
Rating: R/PG-15 (?)
Pairing: Draco x Harry (?)
Genre: Shônen-ai, Drama, Dark (?)
Warnungen: Shônen-ai,
Archiv: Animexx.de
Inhalt: Der Krieg ist vorbei und alles scheint in Frieden zu leben, doch was passiert, wenn Draco Harry, der für tot gehalten wird, findet und feststellen muss, dass alles an das sie geglaubt hatten Lüge war? Dann wird sich das Blatt wenden und Licht und Dunkelheit werden sich ein weiteres Mal gegenüber stehen und die Karten werden neu gemischt.

Story ist noch nicht Beta gelesen!

A/N: Endlich habe ich es geschafft ein neues Kapitel hochzuladen
erleichtert bin
Eigentlich hätte dieses Kapitel schon läääääängst fertig sein sollen, aber es hat irgendwie nicht geklappt '' Aber ich muss sagen, dass ich dieses Kapitel nicht mag ' †-†


Kapitel 07 – Coming home

Mit bewunderndem Gesichtsausdruck blickte Butterfly sich in Dracos Wohnung um. Sie waren erst vor wenigen Minuten angekommen und hatten angefangen, seine Sachen zu verstauen. Dracos Wohnung war eher schlicht eingerichtet. Wenn man sie betrat, stand man erstmal in einem hell gestrichenen Flur von dem aus 5 Türen in andere Räume führten: Dracos Schlafzimmer, ein Gästezimmer, welches Butterfly nun beziehen würde, ein geräumiges Badezimmer, eine Küche und ein sehr gemütlich eingerichtetes Wohnzimmer.
Während Draco darauf bestanden hatte, Butterflys Sachen zu verstauen, lief dieser durch die Wohnung und sah sich alles neugierig an. In der Küche hatte er sofort in alle Schränke gesehen um herauszufinden, wo sich alles befand. Dabei hatte er schnell feststellen müssen, dass in diesem Haushalt scheinbar nicht sonderlich oft gekocht wurde, was man auch an den vorrätigen Lebensmitteln sehen konnte. Innerlich hatte Butterfly sich schon geschworen, dass er diesen Zustand ändern würde. Immerhin konnte er momentan nicht viel für Draco tun und dieser hatte ihn aus dem Bordell geholt, wenn er also für ihn kochen würde, dann wäre das wohl das mindeste, was er für ihn tun konnte. Er überlegte sowieso schon die ganze Zeit, was er für Draco alles tun könnte. Denn bis er wirklich arbeiten konnte würde wohl noch einige Zeit vergehen.
Doch in dieser Zeit wollte er Draco auf keinen Fall einfach auf der Tasche liegen, auch wenn dieser ihm nun schon mehrmals versichert hatte, dass es kein Problem war und er sich so viel Zeit lassen konnte wie er brauchen würde. Doch das alles reichte Butterfly nicht aus. Und innerlich wusste er, dass er auch seinen Körper benutzen würde, um seine Schuld zu begleichen, die er seiner Ansicht nach gegenüber Draco hatte. Gleichzeitig wusste er aber auch, dass er Ältere der Beiden das sicher nicht gutheißen würde. Aber für Butterfly war es das einzige von dem er sich sicher war, dass er es wirklich konnte und er würde lügen müssen, wenn er sagte, dass er Draco nicht mochte. Auch wenn sie sich erst vor kurzer Zeit wieder gesehen hatten und sie früher sicher kein gutes Verhältnis zueinander gehabt hatten, hatte er ihn in der kurzen Zeit wirklich lieb gewonnen. Und Draco war die erste Person, bei der es ihm wirklich nichts ausmachte seinen Körper zu benutzen. Bei ihm fühle er immer eine gewisse Wärme in sich aufsteigen, die sich in seinem Körper ausbreitete und ihm für einen Moment die Schmerzen der vergangenen Jahre nahm. Draco wusste dies vermutlich nicht und Butterfly hatte es ihm auch nie gesagt, aber bei Draco fühlte er sich einfach sicher. Wenn dieser ihm Versprach, dass er sich keine Sorgen machen müsse und das ihm nichts passieren würde, würde er ihm immer glauben ohne auch nur einen Moment zu zögern. Denn der ehemalige Slytherin war auch der Einzige, der ihn jemals wirklich so angenommen hatte wie er war. Er hatte nicht ein einziges Mal versucht den Dunkelhaarigen zu ändern oder ihn irgendwie kritisiert. Und alleine das brachte Butterfly dazu sich diese Dinge zu überlegen.

Seinen Entschluss gefasst, dass er Draco auf keinen Fall einfach hängen lassen würde, begab er sich fröhlich lächelnd zu ihm ins Schlafzimmer, wobei alle Gedanken an seine Krankheit erst einmal wie weggeblasen waren. Allerdings würde dies wohl nicht lange anhalten...

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Mit einem Lächeln auf dem Gesicht hatte Draco Butterflys Sachen verstaut, wobei er darauf geachtet hatte, dass vor allem die Dinge die sehr an seine Vergangenheit erinnerten in die hintersten Ecken verbannt wurden. Dafür hatte er alle Kleidung, die als „normal" bezeichnet werden konnte und nicht gerade aussah, als würde er auf den Strich gehen wollen, nach vorne. Allerdings stand für ihn sofort fest, dass er mit Butterfly einkaufen gehen würde, damit dieser vor allem auch mal etwa wärmere und längere Kleidung hatte, ohne das sie ihm gleich drei Nummern zu groß war.

Lächelnd erhob er sich, verstaute die Koffer noch auf dem Schrank und wollte das Zimmer gerade verlassen, wobei ihm Butterfly mehr oder weniger in die Arme viel. Lächelnd betrachtete er den anderen, der leise kicherte und sich von ihm löste.
„Entschuldige" meinte Butterfly fröhlich, aber Draco schüttelte einfach nur den Kopf.
„Das macht doch nichts.. Aber ich wollte gerade zu dir. Ich wollte gerne mit dir einkaufen gehen, wenn das für dich in Ordnung ist. Aber wenn du dich erst etwas hinlegen möchtest macht das natürlich auch nichts."
Butterfly überlegte einen Augenblick, nickte dann zustimmend. „Nein, ich geh gerne mit dir einkaufen... Aber... du musst das wirklich nicht für mich tun. Die Sachen die ich habe reichen mir durchaus."
„Ich weiß, aber ich möchte gerne..." erwiderte Draco lächelnd, nickte ihm zu. „Ich zieh mich dann noch eben um und dann können wir gehen."

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Fröhlich sah Butterfly sich in der belebten Einkaufsstraße um. Es war lange her, dass er die Möglichkeit bekommen hatte, wirklich einkaufen zu gehen und so genoss er jede Minute davon. Die zufriedenen Blicke, die Draco ihm immer wieder zuwarf bemerkte Butterfly gar nicht wirklich, da er einfach zu sehr auf seine Umgebung und das bunte, lebendige Treiben fixiert war.

Draco und er waren bereits mit mehreren Taschen beladen, da sie schon durch einige Geschäfte gelaufen waren und dort schon einiges eingekauft hatten. Und sie hatten beschlossen nun noch etwas trinken zu gehen, ehe sie zurück in Dracos Wohnung wollten. Butterfly war schon etwas überrascht, wie gut der Blonde sich hier auskannte, als er ihn zielstrebig zu einem kleinen, sehr gemütlich aussehenden Café führte. Leise kichernd setzte er sich an einen Tisch, und ignorierte die Blicke der anwesenden Kunden gekonnt. Es war nicht das erste mal, dass er seltsam angestarrt wurde, wenn er mit jemanden irgendwo auftauchte und so hatte er mit der Zeit gelernt diese Blicke einfach zu ignorieren.
Draco schien es ebenfalls nichts auszumachen, da er ihn einfach nur anlächelte und ihnen etwas zu trinken bestellte.

Die Beiden hatten nicht viel gesprochen, als sie im Café saßen, sondern mehr die traute Zweisamkeit genossen, die sie beide umgab und ihren Gedanken über die vergangenen Tage nachgehangen. Vor allem Draco konnte es nicht lassen immer wieder an Chefs Worte zu denken und sich zu fragen, was mit Butterfly los war, doch er beschloss ihn noch nicht zu fragen, oder zumindest zu warten bis sie wieder zu Hause waren. Immerhin konnte man nie wissen, wie der Schwarzhaarige reagieren würde und er hatte die Szene noch bildlich im Kopf, wie er den Jüngeren vor dem Zerbrochenen Spiegel gefunden hatte. Eine weitere solche Reaktion wollte er möglichst vermeiden. Immerhin wollte er Butterfly helfen und ihm nicht noch mehr Schmerzen zufügen, als seine Seele eh schon aushalten musste.

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Es war schon ziemlich spät, als die Beiden schlussendlich wieder zu Hause angekommen waren. Nachdem sie die neuen Sachen gemeinsam in Butterflys Kleiderschrank verstaut hatten, hatte Draco erst darüber nachgedacht, in sein eigenes Zimmer zu gehen und sich schlafen zu legen und alle weiteren Gedanken über Butterflys Krankheit erst einmal einfach beiseite zu schieben, aber ihm wurde schnell klar, dass er das nicht tun konnte. Also ließ er sich leise seufzend auf dem Bett nieder und sah Butterfly ernst an.
„Könnte ich einen Moment mit dir reden?" fragte er mit ernstem Ton, der den Dunkelhaarigen dazu brachte ihn leicht alarmiert anzusehen, ehe er leicht zögerlich nickte und sich neben ihm auf dem Bett niederließ und ihn fragend ansah.
„Natürlich… was ist?" fragte er vorsichtig und Draco seufzte erneut, strich sich kurz durch die Haare, als er nach den richtigen Worten suchte.
„Dein Chef… er hat mir gesagt, dass du krank bist… Allerdings wollte er mir nicht sagen, was es ist und was es für Konsequenzen für dich haben wird. Er wollte, dass ich dich frage… Und eigentlich wollte ich ja noch warten, aber irgendwie lässt es mir einfach keine Ruhe und ich wollte halt gerne wissen, was mit dir los ist. Du musst mir natürlich nicht antworten wenn du nicht willst, ich verstehe das schon wenn du Zeit brauchst und…" Die Worte waren einfach so gekommen und Draco hatte sie auch nicht stoppen können. Wenn er ehrlich war, war er sehr nervös, vor allem weil er keine Ahnung hatte, wie der andere reagieren würde. Als Butterfly allerdings einen Finger auf seine Lippen legte um ihn vom weiterreden abzuhalten, blickte er fragend zu ihm und blickte in zwei ernste, grüne Augen.
„Ich kann verstehen, dass du dir Sorgen machst… Und ich kann dir jetzt auf die schnelle nicht erklären, was ich genau habe… Das würde einiges an Erklärungen beinhalten und ich würde daher lieber bis morgen warten… Aber ich werde dir sagen, was es für mich bedeutet…" Er stockte einen Moment und holte tief Luft, ehe er Draco fest in die Augen sah. „Draco… ich werde vermutlich ziemlich bald sterben"

„Was?" keuchte der Blonde erschrocken und sah ihn ungläubig an. „Das ist nicht dein Ernst…"
„Doch ist es" murmelte er und nickte leicht.
„Oh Gott…" war alles, was Draco daraufhin noch von sich gab. Einen Moment saß er einfach schweigend da, bevor er sich langsam erhob und Butterfly mit einer Mischung aus Verzweiflung, trotz und Entschlossenheit ansah. „Ich weiß nicht, was du hast. Aber ich werde nicht zulassen, dass du einfach so stirbst… Das schwöre ich dir" sprach er mit fester Stimme, ehe er sich leicht zu dem Dunkelhaarigen beugte und ihm einen Kuss auf die Stirn hauchte. „Schlaf jetzt. Wir reden morgen weiter darüber"
Butterfly nickte zustimmen und krabbelte unter die Decke, beobachtete wie Draco den Raum verließ. „Gute Nacht" nuschelte er noch leise, ehe er die Augen schloss und fast augenblicklich einschlief.

Kaum hatte Draco sein Zimmer erreicht, lehnte er sich an die Tür und atmete zittrig aus.
Er würde sterben. Harry würde sterben. Langsam ließ er sich auf den Boden sinken, als er seinen Tränen freien Lauf ließ und sich schwor, dass er das nicht zulassen würde.

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Ende Kapitel 07

Coming asap: Kapitel 08